DE20110588U1 - Universal-Aufnahme für Einbau-Lautsprecher - Google Patents
Universal-Aufnahme für Einbau-LautsprecherInfo
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Description
A. Grothe u. Söhne GmbH u. &igr;
Jl:
R Löhestr8sset22^ j?3773 j-ierjief· ·
Hennef, 13.06.01
der Firma
A. Grothe & Söhne GmbH & Co. KG Löhestraße 22 53773 Hennef
mit der Bezeichnung
"Universal-Aufnahme für Einbau-Lautsprecher"
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A. Grothe u. Söhne GmbH u. Cg WvLähesträäse2?l5 tfo
Die Erfindung betrifft die Befestigungsmöglichkeit von beliebigen Einbaulautsprechern von Hauskommunikationsanlagen, die die Sprachübertragung zu den Wohnungstelefonen sicherstellen, an beliebigen dafür vorgesehenen, für die Akustik mit kleinen Öffnungen versehenen Flächen, insbesondere bei Türstationen, Briefkastenanlagen oder Türseitenteilen. Nachfolgend wird der Begriff „Türstation" stellvertretend für alle diese Anwendungsfälle benutzt.
Es ist bekannt, dass Türstationen verschiedener Anbieter mit Hauskommunikations-Anlagen, insbesondere deren Einbaulautsprechern, kombiniert werden und dafür spezielle Universalbefestigungen existieren.
Üblicherweise handelt es sich bei diesen Universalbefestigungen um Kunststoff- oder Metall-Halter, die aufgrund der vielen unterschiedlichen Einbaulautsprecher-Abmessungen eine Vielzahl von Befestigungsdomen bzw. Befestigungskrallen beinhalten und damit in der Herstellung sehr aufwendig sind. Sobald es neue Einbaulautsprecher-Systeme gibt, können die Halter Probleme bei der Montage bereiten, da die neuen Einbaulautsprecher-Systeme eventuell nicht auf die vorhandenen Befestigungsdome passen oder die Befestigungskrallen ungünstig positioniert sind. Dies ist bei der Installation auf der Baustelle ein großer Nachteil, da eventuell Sondermaßnahmen erforderlich sind, um eine zuverlässige Befestigung sicherstellen zu können.
Weiterhin ergibt sich bei den existierenden Universalsystemen auch der Nachteil, dass aufgrund der unterschiedlichen Abmessungen und Geometrien wasserdichte Konstruktionen nicht oder nur mit sehr großem Aufwand zu realisieren sind. Gleichzeitig kann sich der Schall unkontrolliert innerhalb der Türstation ausbreiten und so zu Rückkopplung zwischen Lautsprecher und Mikrofon führen, was sich mit unangenehmen Pfeiftönen oder anderen Störungen bemerkbar macht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Universal-Aufnahme so auszulegen, dass sie diese Nachteile nicht aufweist, indem sie die Montage jedes beliebigen Einbaulautsprechers ermöglicht, konstruktiv so ausgelegt ist, dass kein Wasser in den Lautsprecher eindringen kann und dass sie
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A. Grothe u. Söhne GmbH u. (&*T$3 J.phestrgss»^$3773.tie\inei:
produktionsseitig einfach herzustellen ist und keine komplizierten Werkzeuge erstellt werden müssen.
Die Lösung der geschilderten Aufgabe erfolgt nach der Erfindung durch eine Universal-Aufnahme nach Anspruch 1. Hiernach besteht die Universal-Aufnahme im Wesentlichen aus einer Aufnahme-Platte, in der entweder die erforderlichen Konturen eingefräst werden oder die im Spritzgussverfahren hergestellt werden können. Diese Aufnahme-Platte besteht aus einem Material, in das direkt Mehrzweckschrauben o.a. eingeschraubt werden können, idealerweise also aus einem geeigneten Kunststoff.
Diese Aufnahme-Platte lässt sich einfach auf der Rückseite einer Türstations-Frontplatte befestigen. Es ist günstig, wenn die Aufnahme-Platte auf der Türstations-Frontplatte aufgeklebt wird. Eine Verschraubung ist zwar auch denkbar, erhöht aber nur den Aufwand bei der Produktion und erfordert entweder Befestigungs-Bohrungen oder Dome in der Frontplatte.
Da die Aufnahme-Platte genügend dick ausgelegt wird, kann der Installateur den Einbaulautsprecher der Sprechanlage einfach auf der Platte befestigen, indem er direkt längenmäßig angepasste Mehrzweckschrauben durch die Befestigungsösen des Einbaulautsprechers führt und diese in die Aufnahme-Platte hineindreht. Alternativ oder ergänzend ist es auch möglich, den Einbaulautsprecher mit elastischen Bändern, z.B. aus Gummi, an speziellen Ösen zu befestigen, die umlaufend seitlich an den Aufnahme-Platten angebracht sein können.
Vorteilhafterweise wird das Plattenmaterial, z.B. Kunststoff, so ausgelegt, dass es nicht einmal erforderlich ist, Löcher vorzubohren, so dass man also die Schrauben direkt in die Aufnahme-Platte hineindrehen kann. Ein solcher Kunststoff hat auch den Vorteil, dass er den Körperschall des Lautsprechers kaum auf die Mikrofonseite überträgt, so dass die Gefahr der Rückkopplung stark reduziert wird.
Verständlicherweise ist es erforderlich, das Eindringen von Regenwasser zu vermeiden. Aus diesem Grunde werden einerseits die Konturen in der Lautsprecherund Mikrophon-Öffnung der Aufnahme-Platte so ausgelegt, dass sie das Wasser
A. Grothe u. Söhne GmbH u. (To. K^iöhestrJss£2i53773iHeijnef *
immer nach unten bzw. durch Löcher in der Türstations-Frontplatte wieder nach draußen befördern. Andererseits werden durch ein geeignetes Metall- oder Kunststoffgeflecht, das genügend engmaschig ist, Wasserspritzer daran gehindert, in das Innere der Türstation in Richtung Einbaulautsprecher einzudringen.
In der Praxis ist es weiterhin vorteilhaft, zwischen Einbaulautsprecher und der Aufnahme-Platte eine genügend dicke und seitens des Installateurs flexibel einsetzbare Dichtung vorzusehen, die einerseits eine weitere Dichtwirkung hat, andererseits auch eine akustische Entkopplung von Lautsprecher und Mikrofon sicherstellt.
Im einzelnen gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Universal-Aufnahme auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu wird einerseits auf die dem Patentanspruch 1 und die nachgeordneten Patentansprüche verwiesen, andererseits auf die Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen. In den Zeichnungen werden gleiche Bezugszeichen jeweils für die gleichen Einheiten verwendet. Sie zeigen:
Fig. 1: Schnittzeichnung der Universal-Aufnahme Fig. 2: Draufsicht auf die Aufnahme-Platte
Fig. 3: Draufsicht auf die Lautsprecher-Dichtung
Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Universal-Aufnahme (18). Sie besteht aus der Aufnahme-Platte (7), zwei Klebe-Dichtungen (4a, 4b), die unter anderem das engmaschige Geflecht (5) halten und die Verbindung zur Türstations-Frontplatte (3) bzw. zur Aufnahme-Platte (7) herstellen und einer auf die Aufnahme-Platte (7) aufgeklebte Lautsprecher-Dichtung (10).
Diese gesamte Einheit wird in der Fabrik vormontiert und auch schon gegebenenfalls auf der Türstations-Frontplatte befestigt (1). Dies kann entweder über eine Klebeverbindung mit der ersten Klebedichtung (4a) erfolgen oder über hier nicht dargestellte Schraubverbindungen.
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Ein handelsüblicher Einbaulautsprecher (13) besteht gewöhnlich aus einem Kunststoffgehäuse, in dem die Elektronik, der Lautsprecher (11) und das Mikrophon (12) befestigt sind. Die Einbaulautsprecher verfügen über mehrere Punkte (19), mit denen sie festgeschraubt werden können. Der Installateur entfernt gemäß Figur 3 entsprechend den geometrischen Abmessungen des Einbaulautsprechers die entsprechenden vorgestanzten Teile (17) und (16) der Lautsprecher-Dichtung (10), so dass Dichtung und Lautsprecher optimal aufeinander abgestimmt sind und die Öffnungen in der Dichtung mit dem Durchmesser des Lautsprechers (11) und des Mikrofons (12) weitgehend übereinstimmen.
Anschließend befestigt er den Einbaulautsprecher (13) mit Schrauben auf der Universal-Aufnahme (18), indem er die Schrauben in die vorgesehenen Schraub-Punkte (19) des Einbaulautsprechers (13) einführt und in die Aufnahme-Platte (7) einschraubt.
Alternativ oder ergänzend kann er aber auch den Einbaulautsprecher (13) mit elastischen Bändern, z.B. aus Gummi, an speziellen Ösen (20) befestigen, die umlaufend seitlich an den Aufnahme-Platten angebracht sein können.
Figur 2 zeigt die Aufnahme-Platte (7) mit zwei großen Öffnungen, eine für den Lautsprecher (11), die andere für das Mikrofon (12). Einen hervorragenden Schutz gegen eindringendes Wasser erhält man, indem man in einer vorteilhaften Ausprägung der Erfindung zwischen die Türstations-Frontplatte (3) und der Aufnahme-Platte (4) ein engmaschiges Geflecht (5) vorsieht. Dieses Geflecht hält durch die Öffnungen (1) und (2) der Türstations-Frontplatte (3) eintretendes Spritzwasser auf.
Vorzugsweise sind in der Aufnahmeplatte (7) eine radial ausgeführte Abtropfnase (8) und ein Auffangbecken (9) vorgesehen. Denn sollte sich dennoch etwas Wasser hinter dem Geflecht sammeln, so wird es durch die Abtropfnase (8) sicher nach unten in die Auffangbecken (9) geleitet. Das Auffangbecken (9) ist bezüglich der Höhe so ausgelegt, dass der entstehende Wasserdruck sicher ausreicht, auch unter Berücksichtigung von Kapillarwirkung und Oberflächenspannung das Wasser nach unten bzw. nach aussen durch Löcher der Türstations-Frontplatte (3) abzuleiten.
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Eine weitere sehr benutzerfreundliche Ausgestaltung ist darin zu sehen, dass in dem engmaschigen Geflecht (5) kleine Löcher (6) an der Stelle vorgesehen bzw. eingestanzt sind, an der das Wasser möglichst ungehindert auslaufen soll. Es ist vorteilhaft, das Geflecht (6) in Metall auszuführen, z.B. Edelstahl, da dadurch neben dem Korrosionsschutz ein guter Vandalismus-Schutz entsteht. Mit spitzen Gegenständen kann man dann nicht mehr den Lautsprecher (11) oder das Mikrophon (12) zerstören.
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Claims (8)
1. Universal-Aufnahme (18) für Einbaulautsprecher einer Hauskommunikations- Anlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Universal-Aufnahme (18) eine Aufnahme-Platte (7) aufweist, die einerseits an einer Fläche befestigt wird, die Öffnungen für die Weiterleitung von Schallwellen hat, so wie sie z. B. von Türstationen bekannt sind, (3) und an der anderseits ein Einbaulautsprecher (13) befestigt werden kann, wobei die Form, die Dicke und das Material der Aufnahme-Platte (7) so ausgelegt sind, dass die Einbaulautsprecher (13) mit Schrauben einfach an beliebigen Stellen der Aufnahme-Platte (7) befestigt werden können.
2. Universal-Aufnahme (18) für Einbaulautsprecher einer Hauskommunikations- Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaulautsprecher alternativ oder ergänzend zum Verschrauben anderweitig form- oder kraftschlüssig an der Universal-Aufnahme befestigt werden kann, z. B. mit elastischen Bändern aus Gummi, die an speziellen Ösen der Aufnahme-Platte befestigt werden oder durch Verkleben oder durch Verkrallen.
3. Universal-Aufnahme (18) für Einbaulautsprecher einer Hauskommunikations- Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme-Platte (7) an der Türstations-Frontplatte (3) form- oder kraftschlüssig verbunden ist, z. B. durch Verkleben oder Verschrauben oder Verkrallen.
4. Universal-Aufnahme (18) für Einbaulautsprecher einer Hauskommunikations- Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Konturen der Lautsprecher- und Mikrophon-Öffnung der Aufnahme-Platte (7) durch Abtropfnasen (8) und Auffangbecken (9) so ausgelegt sind, dass eindringendes Wasser immer nach unten bzw. durch Löcher in der Türstations-Frontplatte (3) nach draussen abgeleitet wird.
5. Universal-Aufnahme (18) für Einbaulautsprecher einer Hauskommunikations- Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Metall- oder Kunststoffgeflecht (5) zwischen der Aufnahme-Platte (7) und der Türstations- Frontplatte (3) befestigt ist, das einen Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern oder Wasser gewährleistet.
6. Universal-Aufnahme (18) für Einbaulautsprecher einer Hauskommunikations- Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Aufnahme- Platte (7) und Einbaulautsprecher (13) eine Lautsprecher-Dichtung (10) vorgesehen ist, bei der vorperforierte Teile (16) und (17) so herausgenommen werden können, dass für jeden handelsüblichen Einbaulautsprecher eine optimale Anpassung der Dichtung auf die Position des Lautsprechers (11) und des Mikrophons (12) möglich ist.
7. Universal-Aufnahme (18) für Einbaulautsprecher einer Hauskommunikations- Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Universal- Aufnahme (7) mit allen Flächen kombiniert werden kann, an denen Einbaulautsprecher gewöhnlich befestigt werden können. Dazu gehören Türstations-Frontplatten (3), Briefkästen, Türseitenteile, Glasflächen etc.
8. Universal-Aufnahme (18) für Einbaulautsprecher einer Hauskommunikations- Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Konturen der Aufnahme-Platte (7) angepassten Konturen der Klebedichtung (4a, 4b) und des Geflechts (5) mit den kleinen Löchern (6) so ausgelegt sind, dass sie insgesamt zweimal um 90° verdreht angebracht sind, so dass sie benutzt werden können, wenn die Anordnung des Einbaulautsprechers senkrecht ist oder wenn die Anordnung des Einbaulautsprechers waagerecht ist.
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004020312B3 (de) * | 2004-04-18 | 2005-10-27 | Ritto Gmbh & Co. Kg | Türstation für eine Türsprechanlage |
| DE102004020315B3 (de) * | 2004-04-18 | 2006-02-02 | Ritto Gmbh & Co. Kg | Türstation |
| EP1841193A1 (de) * | 2006-03-30 | 2007-10-03 | GIRA Giersiepen GmbH & Co. KG | Elektrisches Gerät, insbesondere Türsprechstation einer Hauskommunikationsanlage |
| EP2366254B1 (de) * | 2008-12-16 | 2017-07-26 | SLG Kunststoff GmbH | Lautsprechereinheit |
-
2001
- 2001-06-26 DE DE20110588U patent/DE20110588U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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