DE20109232U1 - Organisationssystem für Schubladen - Google Patents
Organisationssystem für SchubladenInfo
- Publication number
- DE20109232U1 DE20109232U1 DE20109232U DE20109232U DE20109232U1 DE 20109232 U1 DE20109232 U1 DE 20109232U1 DE 20109232 U DE20109232 U DE 20109232U DE 20109232 U DE20109232 U DE 20109232U DE 20109232 U1 DE20109232 U1 DE 20109232U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drawer
- elements
- spacer strip
- walls
- side wall
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000008520 organization Effects 0.000 title claims description 6
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 67
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 25
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 25
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 17
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 15
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 9
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 claims description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 238000004512 die casting Methods 0.000 claims description 4
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 4
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 4
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 claims description 3
- 229910000842 Zamak Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 229910001297 Zn alloy Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000012815 thermoplastic material Substances 0.000 claims description 2
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 12
- 238000013461 design Methods 0.000 description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 238000001125 extrusion Methods 0.000 description 2
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 2
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 2
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 2
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 244000309464 bull Species 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 239000003000 extruded plastic Substances 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 description 1
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B88/00—Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
- A47B88/90—Constructional details of drawers
- A47B88/969—Drawers having means for organising or sorting the content
- A47B88/994—Drawers having means for organising or sorting the content in the form of trays or inserts
Landscapes
- Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
ZENZ · HELBER · HOSBACH & PARTNER
Patentanwälte · European Patent Attorneys · 64673 Zwingenberg, Scheuergasse 24 ■'. ' Tel.: 06251-73008 · Fax: 06251-73156
MEPLA-Werke Lautenschläger GmbH & Co. KG, 643 54 Reinheim
Organisationssystem für Schubladen
Die Erfindung betrifft ein Organisationssystem für Schubladen mit im Bereich ihrer offenen Oberseite.rechteckig oder quadratisch begrenzten modularen Schalen, die zur Bildung einer Vielzahl von von der Oberseite aus zugänglichen Gefachen in Nebeneinanderlage ins Schubladeninnere einsetz bar sind und/oder zwischen den Schubladen-Seitenwänden bzw.
.10 Seitenwandaufsätzen montierbaren ersten stab- oder stangenförmigen Trennelementen und rechtwinklig zu diesen verlaufend und sie kreuzend montierbaren, im Kreuzungsbereich mit den ersten Trennelementen koppelbaren zweiten stab- oder stangenförmigen Trennelementen.
Die Unterteilung von Schubladen in einzelne Gefache gleicher oder unterschiedlicher Größe ist - insbesondere bei Schubladen für Küchenschränke und zur Aufnahme von Kleinteilen in Materialschränken - bekannt. Während ursprünglich bei Schubladen aus Holzwerkstoffen hölzerne Trennwände in den betreffenden Schubladen fest montiert wurden, wurden später auch Kunststoffeinsätze für Schubladen vorgesehen, in denen die gewünschten Gefache gebildet sind. Eine nach-
trägliche Änderung der Aufteilung der Gefache ist bei diesen Lösungen nicht möglich. Eine flexiblere bekannte Lösung, welche die Bildung unterschiedlicher Gefache in Schubladen ermöglicht, besteht darin, ein System von in. ihren Abmessungen modular aufgebauten schalenartigen Kunststoff-Einsätzen zu schaffen, die dann in den Schubladen eingesetzt werden und so baukastenartig unterschiedliche Unterteilungen ermöglichen. Das dabei entstehende Problem, dass die Abmessungen der einzelnen Module so gewählt sein muss, dass sie nach dem Einsetzen in die Schublade beim Öffnen und Schließen der Schublade in ihrer Lage gehalten sind, wurde durch Verwendung von an die Abmessungen der Schalen.angepasste, in die Schublade einsetzbären Rahmen (DE 299 17 93 9 Ul) bzw. durch zusätzliche, in wählbaren ' Stellungen zwischen den Schubladen-Seitenwänden bzw. der Frontblende und der Rückwand einer Schublade.einsetzbare Trennwände (DE-Gebrauchsmusteranmeldung 200 08 441.5) gelöst, welche es erlauben, den Innenraum von Schubladen in größere Fächer zu unterteilen, in welchen dann eine gewünschte Konfiguration aus modularen Schalen passend einsetzbar ist.
Bei einem anderen System der Bildung von Schubladen-Unterteilungen werden stab- oder stangenförmige Trennelemente verwendet (DE 92 08 609.8 Ul), welche sowohl in Schubladen-Querrichtung als auch in Schubladen-Längsrichtung verlaufend mit ihren Enden jeweils in Öffnungen in den Schubladen-Seitenwänden bzw. der Schubladen-Blende und der Rückwand eingreifend eingespannt werden, wobei in Weiterbildung dieses Systems auch bekannt ist (AT 003- 039 Ul) , in den Kreuzungspunkten zueinander höhenversetzte Trennelemente mit jeweils in jedem Kreuzungspunkt zusätzlich durch mit den Trennelementen verrastbare Kupplungsteile zu verbinden. Da bei diesen bekannten Unterteilungssystemen die Trennelemente in jedem Fall mit deutlichem Abstand oberhalb des Bodens der zugehöringen Schubladen montiert sind, ist eine Sicherung der eingelegten Gegenstände gegen Verschiebung in
den Aufnahmen daher nur für solches Gut gewährleistet, welches eine größere -Höhe als der zwischen der Innenseite des Schubladenbodens und den Trennelementen bestehende Abstand haben. Niedrigere Gegenstände können beim beschleunigten oder stoßartigen Anstoßen der Schublade in der Schließstellung auf dem Schubladenboden verrutschen, so dass dann die durch das Unterteilungssystem angestrebte räumliche Sicherung der Lage des Schubladen-Füllguts nicht mehr gegeben ist. Es wurde deshalb vorgeschlagen (DE-Gebrauchsmusteranmeldung 200 18 681.7) an den montierten stab- oder stangenförmigen Trennelementen Abhängelemente anzuordnen, welche die unter den Trennelementen bestehenden freien Durchlassräume zumindest teilweise trennwandartig so verschließen, . dass ein Übertreten von in den Aufnahmen vorgesehenem Füllgut geringer Höhe als die Durchlasshöhe unter den Trennelementen hindurch in benachbarte Aufnahmen ausgeschlossen ist.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, die 0 bekannten Organisations- und/oder Unterteilungssysteme sowohl funktionell als auch hinsichtlich ihres optischen Aussehens zu"verbessern und" sie dabei grundsätzlich universell sowohl für Schubladen mit Metallwänden als auch für konventionelle Schubladen mit hölzernen Wänden verwendbar auszu-.25 bilden.
In Bezug auf ein Organisationssystem für Schubladen, bei welchem zur Bildung einer Vielzahl von Gefachen in Neben- ; einanderlage ins Schubladeninnere einsetzbare modulare ■ Schalen verwendet werden, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch wenigstens ein Distanz-Leistenelement zum Verblenden von zwischen den senkrechten Innenflächen von Schubladenwänden und zur Ausbildung eines Gefachsystems • in vorgegebener Anordnung innerhalb der Schublade angeordneten inodularen Schalen bestehenden Freiräumen/ das bzw. die an ihrer schubladenbodenseitigen Unterseite mit wenigstens einem Auf Stelzelement versehen ist. bzw.- sind, wel-
c-he(s) die horizontale Oberseite des jeweiligen Distanz-Leistenelements bei in einer-Schublade eingesetztem Zustand fluchtend zur Oberseite der eingesetzten modularen Schalen ausrichten, wobei die Länge der Distanz-Leistenelemente entweder gleich der Länge der modularen Schalen oder gleich einem ganzzahligen Vielfachen bzw. Bruchteil der Länge der modularen Schalen bemessen ist. Die-Distanzelemente können dann in die zwischen den modularen Schalen und den Innenflächen der benachbarten Schubladenwände verbleibenden Zwischenräumen eingesetzt werden. Dadurch werden nicht nur die Schalen gegen Verschiebung gesichert, sondern es wird auch eine Verschmutzung oder versehentliches Einlegen von Füllgut in die Zwischenräume ausgeschlossen.
Die in der Draufsicht zweckmäßig1rechteckig begrenzten Distanz-Leistenelemente können entweder eine ebenflächige Oberseite aufweisen oder sie können mit Vorteil auch in ihrem Mittelbereich mit wenigstens einer eingeformten schalenartigen Vertiefung versehen sein. Diese schalenartigen Vertiefungen können dann als zusätzliche Aufnahmen oder Gefache für Kleinteile dienen.
Um auch solche Zwischenräume zwischen Schalen und Schubladenwänden verschließen zu können, die in speziell angefer-5 tigten Schubladen mit von Normalmaßen abweichenden Innenmaßen entstehen können, ist es zweckmäßig, Distanz-Leistenelemente zum Verblenden von Freiräumen unterschiedlicher Abmessungen zwischen modularen Schalen und senkrechten Innenwänden einer Schublade in unterschiedlichen Breitenab- .
0 messungen vorzusehen.
Zur Anpassung an modulare Schalen unterschiedlicher Höhe kann es auch zweckmäßig sein, Distanz-Leistenelemente entsprechend unterschiedlicher Höhe vorzusehen. 5
Auch eine Ausbildung derart, dass die Distanz-Leistenelemente in senkrechter Richtung übereinander stapelbar ausge-
bildet sind, kann zweckmäßig sein. Dadurch ist es dann beispielsweise möglich, den Zwischenraum zwischen der Innenfläche einer Schubladenwand und einer modularen Schale größerer Höhe durch zwei übereinander gestapelte Distanz-Leis-■ tenelemente zu überbrücken.
Die Distanz-Leistenelemente werden mit Vorteil aus Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt, wobei es sich anbietet, dann die Distanz-Leistenelemente einschließlich der AufStelzelemente als integrale Kunststoff-Spritzgusselemente auszubilden.
Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Ausgestaltung so getroffen, dass die schalenartigen . Vertiefungen der Distanzelemente einen langgestreckten Mittelteil mit im Wesentlichen flachem Boden und von dessen beiden stirnseitigen Enden nach oben umgebogenen Stirnwänden aufweisen, wobei der Mittelteil aus einem ursprünglich ■ ebenflächigen Zuschnitt aus Metallblech umgeformt ist/ und · auf dessen beiden seitlichen Rändern gesonderte langgestreckte Seitenwand-Begrenzungsteile angeordnet sind, und dass das AufStelzelement bzw. die AufStelzelemente an der Unterseite der Seitenwand-Begrenzungsteile vorgesehen sind.
Die Seitenwand-Begrenzungsteile sind dabei, zweckmäßig mit
den jeweils zugehörigen AufStelzelementen als integrale , Kunststoff-Spritzgussteile ausgebildet. Auf diese Weise . wird eine optische Anpassung an die bei den hier in Frage stehenden Schubladen-Organisationssysteme zur Unterteilung 0 von Schubladen verwendeten modularen Schalen erzielt, welche aus einer mittleren aus Metallblech gebogenen Wanne und aus Kunststoff gespritzten Stirnwänden zusammengesetzt sind. ■ ■ '
In den den Rändern des Metallblech-Mittelteils zugewandten Flachseiten der Seitenwand-Begrenzungsteile sind dabei mit Vorteil jeweils dem seitlichen Verlauf der Begrenzungsrän-
&dgr; -
der des Mittelteils komplementär entsprechende langgestreckte nutartige Aufnahmeöffnungen vorgesehen, in welche die Ränder des Mittelteils eingesetzt sind.
Dabei ist es zweckmäßig, die die Ränder des Mittelteils aufnehmenden nutartigen Aufnahmeöffnungen mit einer Tiefe auszuführen, welche eine Variation der über die Außenseiten der Seitenwand-Begrenzungsteile gemessenen Breite der Distanz -Leistenelemente in einem vorgegebenen Rahmen durch Veränderung der Einschubtiefe der Randbereiche des Mittelteils in die nutartigen Aufnahmeöffnungen erlaubt. Dadurch ist es- dann möglich, die Distanzelemente an unterschiedlich -breite verbleibende Zwischenräume zwischen in den Schubladen eingesetzten modularen Schalen und den Innenflächen der benachbarten Schubladenwänden anzupassen. .
Um ein auf eine vorgegebene Breite eingestelltes Distanz-■ · Leistenelement dann in der korrekten Breiteneinstel.lung zu fixieren, empfiehlt sich eine Ausgestaltung, bei welcher in 0 den unteren horizontalen Begrenzungswänden der Seitenwand-Begrenzungsteile jeweils wenigstens zwei in Längsrichtung voneinander beabstandete bis in die nutartigen Öffnungen durchgehende Langlöcher vorgesehen sind., denen in den Randbereichen des Mittelteils vorgesehene Langlöcher zugeordnet sind, die relativ zu den Langlöchern in den Seitenwand-Begrenzungsteilen ■ einen abweichenden schrägen Verlauf haben, wobei die Langlöcher in den Seitenwand-Begrenzungsteilen und dem Metallblech-Mitteilteil von jeweils einem Schaft eines Befestigungselements durchgriffen werden, der an seinem nach unten weisenden, im jeweiligen Langloch des Seitenwand-Begrenzungsteils liegenden Ende mit einer im Durchmesser vergrößerten Handhabe versehen ist, welche eine Verschiebung des jeweiligen Schafts in Längsrichtung des zugeordneten Langlochs im Seitenwand-Begrenzungsteil, ermöglicht. Aufgrund des relativ zueinander winkligen Verlaufs der Langlöcher in den Seitenwand-Begrenzungsteilen und dem Metallblech-Mittelteil bewirkt eine Verschiebung der Befes-
tigungselernente in den zugehörigen Langlöchern dann zwangsläufig eine Veränderung der Eintrittstiefe der Ränder des Mittelteils in die Aufnahmeöffnungen und somit eine Veränderung der Breite des Distanz-Leistenelements.
.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Ausgestaltung dabei so getroffen, dass die Langlöcher in dem Distanz-Leistenelement einen zu den Rändern des Metallblech-Mittelteils winklig ausgerichteten Verlauf haben, während die Langlöcher im Mittelteil parallel zu dessen Längsrändern verlaufen.
Bei einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Distanz-Leistenelemente als jeweils in der erforderlichen Länge von aus thermoplastischem Kunststoff extrudierten Profilen abgelängte Profilabschnitte ausgebildet. Im Vergleich zu den vorstehenden beiden Ausführungsbeispielen sind solche von Abschnitten von extrudierten Kunststoff-Profilen gebildeten Distanz-Leistenelemente vergleichsweise kostengünstig herstellbar.
Die Profilabschnitte sind dabei vorzugsweise so ausgebil-• ' det, dass sie im senkrechten Schnitt ein Querschnittsprofil mit einer senkrechten Stegwand und zwei von deren horizon-, talen Randbereichen im Wesentlichen rechtwinklig in die gleiche Richtung weisend angesetzten Schenkelwänden aufweisen. Die Stegwand bestimmt dann also die Höhe der Distanz-Leistenelemente, d.h. übernimmt die Funktion der Aufstelzelemente der vorstehenden Ausführungsbeispiele.' Die obere 0 Schenkelwand verschließt dann einen zwischen einer Schubladenwand und einer benachbarten modularen Schale bestehenden Zwischenraum, während die untere Schenkelwand sozusagen eine auf dem Boden der Schubladenwand aüfsetzbare Bodenplatte bildet.
An den freien Randbereich der Schenkelwände ist dann zweckmäßig im Wesentlichen rechtwinklig parallel zur Stegwand
jeweils eine zum gegenüberliegenden Randbereich weisende rippenartige Randleiste angesetzt, welche die Schenkelwände stabilisiert. ■
Die Außenseite wenigstens einer der beiden Schenkelwände, vorzugsweise jedoch beider Schenkelwände, kann im Querschnitt konkav durchgewölbt ausgebildet, werden, so dass die Außenfläche der jeweils oben liegenden .Schenkelwand eine, langgestreckte rinnenartige Vertiefung bildet·, in welcher stift- oder stabartige Gegenstände abgelegt werden können.
Der konkav durchgewölbte Bereich der Schenkelwand bzw. der Schenkelwände ist dann zweckmäßig zusätzlich mit niedrigen parallelen Rippen oder nutartigen Vertiefungen versehen. Dadurch wird die Griffigkeit der Distanz-Leistenelemente
bei ihrer Handhabung erhöht und eine optische reizvolle : Strukturierung der Sichtfläche des Distanz-Leistenelements erhalten.
Die Unterteilung von Schubladen durch die eingangs erwähnten stab- oder stangenförmigen Trennelemente erfolgt bisher z.B. so, dass an den Enden der.Trennelemente Vorsprünge vorgesehen sind, die in zugeordnete Öffnungen oder Vertiefungen in den Schubladenwänden oder Wandaufsätzen eing.esetzt werden, wobei die Festlegung dann durch auf die Ansätze wirkende Federspannung oder durch Vorschrauben.der Ansätze in Richtung der zugeordneten Schubladenwand ..festgelegt, werden. Das bedeutet aber, dass die Unterteilungen von . . Schubladen mit stab- oder stangenförmigen Trennelementen voraussetzt, dass in den Schubladenwänden entsprechende ■ Öffnungen oder Vertiefungen zur Aufnahme der von den Stirnseiten der Trennelemente vortretenden Ansätzen vorgesehen sind. Das Erfordernis für solche Vertiefungen oder Öffnungen kann dadurch umgangen werden, dass am oberen Rand von 5 Schubladenwänden - vorzugsweise Seitenwänden - anhängbare Aufhängelaschen mit einem zumindest bereichsweise ebenflächigen langgestreckten und sich über zumindest einen Teil
der Höhe der Innenflächen der Schubladenwand erstreckenden Laschenabschnitt vorgesehen ist, welcher jeweils wenigstens eine zum Schubladeninnern hin offen mündende Befestigungsöffnung aufweist. Zwei an gegenüberliegenden Schubladenwänden anhängbare Aufhängelaschen erlauben dann die Anordnung eines mit seinen stirnseitigen Enden jeweils in der Befestigungsöffnung des zugehörigen Laschenabschnitts befestigten.stabförmigen Trennelemente.
Es empfiehlt sich, in Höhenrichtung des Laschenabschnitts der Aufhängeelemente versetzt mehrere offen im Schubladeninnern mündende Befestigungsöffnungen vorzusehen, so dass die, "stabförmige;! Trennelemente durch Wahl der geeigneten .Befestigungsöffnung in mehreren wählbaren Höhenabständen vom Schubladenboden aus gemessen montierbar sind.
Am oberen Ende des Laschenabschnitts weisen die Aufhängelaschen zweckmäßig einen angeformten Hakenabschnitt, der über ■ die obere Stirnkante der jeweiligen Schubladenwand gehängt
0 wird. ■ . . .
Der Querschnitt des Hakenabschnitts ist dann zweckmäßig einschließlich des oberen Endbereichs des Laschenabschnitts im Wesentlichen komplementär zum Querschnitt des oberen Randbereichs der zugeordneten Schubladenwand geformt.
Zur Erleichterung des Anhängens und Abnehmens der Aufhängelaschen, an Schubladenwänden ist dann eine Ausgestaltung zweckmäßig, bei welcher der die zugeordnete Schubladenwand auf der Außenseite,übergreifende freie äußere Endbereich des Hakenabschnitts der Aufhängelasche im Bereich seines freien Randes gegenüber der Außenfläche der zugehörigen Schubladenwand leicht aufgebogen ist.
5 Die Aufhängelasche ist vorzugsweise ein integraler Stanz-/Pressteil aus Metallblech.
■ 10
Alternativ kann die Aufhängelasche auch ein - vorzugsweise im Spritzgussverfahren hergestellter - Kunststoffteil sein.
Als weitere Alternative kommt auch die Herstellung der Auf- - hängelasche aus Metall im Druckgussverfahren, vorzugsweise aus einer im Druckgussverfahren verarbeitbaren Zinklegierung (Zamak) in Frage.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Oberseite einer Schublade, die durch eine Anzahl von ins Schubladeninnere eingesetzten modularen Schalen teilweise in Einzelgefache unter
teilt ist, wobei die Schalen durch eingesetzte Distanz-Leistenelemente einerseits und ein zwischen den Schubladen-Seitenwänden eingespanntes stabförmiges Trenn-
. element andererseits gegen Verschiebung.
im Schubladeninnern gesichert sind;
Fig. 2 eine· Schnittansicht gesehen in Richtung
der Pfeile 2-2 in- Fig. 1;
■ . · ■
Fig. 3 einen in der Schnittführung der Fig. 2 entsprechenden Schnitt durch den links gelegenen Teilabschnitt einer - anstelle der hölzernen Schubladen-Seitenwände -
0 ' mit doppelwandigen Seitenwandzargen aus
Metallblech versehenen Schublade,-
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines zur Festlegung der modularen
5 Schalen im Schubladeninnern verwendeten
erfindungsgemäßen Distanz-Leistenelements; .
• ·
Fig. 5 ■ eine Schnittansicht durch das Distanz Leitenelement, gesehen in Richtung der Pfeile 5-5 in Fig. 4; . ' .
Fig. 6 eine Schnittansicht durch das Distanz-, Leistenelement, gesehen in Richtung der Pfeile 6-6 in Fig. 5;
· Fig. 7 eine Ansicht auf eine Stirnseite des
Distanz-Leistenelements, gesehen in Richtung des Pfeils 7 in Fig. 5 ,·
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung eines ■ . · ; zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Distanz-Leistenelements, welches aus einem schalenförmigen Metallblech-Mittelteil und zwei auf dessen seitlichen Rändern aufgesetzten Seitenwand-Begrenzungsteilen zusammengesetzt
Fig. 9 eine Seitenansicht eines.Seitenwand-Begrenzungsteils des in, Fig. 8 gezeigten Distanz-Leistenelements,, gesehen in Rich
tung des Pfeils 9 in Fig.. 8 ;
Fig. 10 eine.Ansicht des Seitenwand-Begrenzungsteils, gesehen in Richtung des Pfeils 0 in Fig. 9;
Fig. 11 eine Ansicht des Seitenwand-Begrenzungs- - teils, gesehen in Richtung des Pfeils
in Fig. 10/
- ■ . ' .
- ■ . ' .
12
Fig. 12 eine Ansicht des Seitenwand-Begrenzungsteils, gesehen in Richtung des Pfeils 12 in Fig. 11;
Fig. 13 eine Schnittansicht durch das Seitenwand-
Begrenzungsteil mit der in Fig. 11 durch die Pfeile 13-13 veranschaulichten . ■ . Schnittführung;
1.0 Fig. 14 eine Ansicht des Seitenwand-Begrenzungs-
teils, gesehen in Richtung des Pfeils 14 in Fig. 11; . ■
Fig. 15 eine Draufsicht auf den Metallblech-Mittelteil des Distanz-Leistenelements, ge
sehen in Richtung des Pfeils 15 in Fig.
Fig. 16 eine Seitenansicht des Mittelteils, gesehen in Richtung des Pfeils 16 in Fig. 15;
Fig. 17 eine Seitenansicht eines zur Befestigung des Mittelteils an den Seitenwand-Begrenzungsteilen dienenden Befestigungsele-5 ments; ■ -
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Distanz-Leitenelements; . ,
Fig. 19 einen Schnitt durch das Distanz-Leistenelement, gesehen in Richtung der Pfeile 19-19 in Fig. 18 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 20 eine Vorderansicht einer am oberen Rand
von Schubladenwänden anhängbaren Aufhängelasche mit Befestigungsöffnungen zur
Aufnahme der stirnseitigen Enden von stabförmigen Trennelementen;
Fig. 21 eine Seitenansicht der Aufhängelasche, gesehen in Richtung des Pfeils 21 in
Fig. 20; und .
Fig. 22 eine Draufsicht auf. die Aufhängelasche,
gesehen in Richtung des Pfeils 22 in 10. . Fig. 20.
In den Figuren 1 und 2 ist eine in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnete Schublade mit Schubladenboden 12, Seitenwänden 14, Rückwand 16 und Frontblende 18 gezeigt. Im Schubladeninnern sind durch insgesamt acht an ihrer Oberseite offene (bekannte) modulare Schalen 20a bzw. 20b unterschiedlicher Länge acht Gefache gebildet, die zunächst in der in Fig. 1 erkennbaren Ausrichtung und Anordnung in Aneinanderlage und in Anlage an der oberen Seitenwand 14 und der Rückwand 16 0 ins Schubladeninnere eingesetzt sind. Der zwischen der in Fig. 1 oberen Seitenwand 14 der Schublade und den Stirnseiten der Schalen 2 0b verbleibende Zwischenraum ist durch nachstehend in Verbindung mit den Figuren 4 bis 7 noch näher erläuterten Distanz-Leistenelemente 22 ausgefüllt, welehe also verhindern, dass das dargestellte System von Schalen 20a, 20b sich in Querrichtung der Schublade, d.h. in Fig. 1 in senkrechter Richtung, verschieben kann. In den Figuren 1 und 2 ist auch erkennbar, dass die Schublade dort im speziellen Fall auch in Schubladen-Ausziehrichtung nur zum Teil mit Schalen 20a, 20b belegt ist, so dass also zwischen der Innenfläche der Frontblende 18 und den dieser nächst gelegenen Schalen 20a, 20b ein Zwischenraum verbleibt, der beispielsweise zur Aufnahme größerer Teile dienen kann. Um zu verhindern, dass sich die im Schubladenin-.nern angeordneten Schalen 20a, 20b bei Stößen bzw. Beschleunigungen in diesen Zwischenraum verschieben können, ist in geeignetem Abstand von der Innenfläche der Front-
• <·
blende 18 zwischen den Seitenwänden 14 ein stab- oder stangenförmiges Trennelement 23 eingesetzt, dessen Enden in der jeweils zugeordneten Seitenwand 14 festgelegt sind. Zu diesem Zweck sind die Enden der Trennelemente 23 jeweils in einer - im Folgenden in Verbindung mit den Figuren 20 bis 22 näher beschriebenen - Aufhängelasche 44 befestigt, welche in der bestimmungsgemäßen Befestigungsposition des Trennelements an den Seitenwänden 14 vormontiert sind.
In Fig. 3 ist noch die Anordnung eines Distanz-Leistenelements 22 in einer Schublade veranschaulicht, deren Seitenwände 14' als doppelwandige Zargen aus Metallblech ausgebildet sind. ■■ .
Ein erstes Ausführungsbeispiel der in den Fig. 1 und 2 bzw. 3 als Füllstück verwendeten Distanz-Leistenelemente 22 ist in den Fig. 4 bis 7 in vergrößertem Maßstab gezeigt. Das im speziellen Fall als integraler Spritzgussteil aus Kunststoff ausgebildete Distanz-Leistenelement weist eine lang-
2.0 gestreckte, im Wesentlichen rechteckig begrenzte ebenflächige obere Abschlusswand 24 auf, in welche in ihrem mittleren Bereich eine langgestreckte schalenartige Vertiefung 26 eingeformt ist, von deren ebener Bodenwand 28 zwei parallele niedrige Längsrippen 3 0 vorstehen. Diese Vertiefung
25- 26 stellt also praktisch ein zusätzliches Gefach für Kleinteile dar. Am Rand der Abschlusswand 24 ist eine umlaufende, nach unten weisende rippenartige Randverstärkung 32 integral angesetzt, welche nicht nur der Stabilisierung der Abschlusswand 24 dient, sondern außerdem äußere Anlageflächen für die Abstützung an benachbarten Schubladenwänden,
Distanz-Leistenelementen 22 oder modularen Schalen 20a, 20b . , bildet.'
Von der Unterseite der Abschlusswand 24 treten in deren schmalerem Endbereich in einigem Abstand von den Stirnkanten zwei rechtwinklig nach unten gerichtete Aufstelzelemente 34 vor, welche im dargestellten Fall die Form jeweils
einer quer verlaufenden, integral an der Unterseite der Abschlusswand 24 bzw. den Seitenwänden und der Bodenwand. 2 8 der Vertiefung 26 angesetzten Querwand 38 haben, an deren beiden äußeren senkrechten Rändern noch jeweils rechtwinklig ein schmaler, sich in Abwärtsrichtung verjüngender
. Wandabschnitt 40 angesetzt ist. An den abschlusswandabgewandten freien Rändern der sich verjüngenden Wandabschnitte 40 ist jeweils ein kurzer vortretender Ansatz 42 vorgesehen, die beispielsweise dazu dienen können, jeweils in die Oberfläche der hölzernen Bodenwand 12 einer Schublade eingedrückt zu werden und dann somit eine Sicherung gegen Verschiebung darstellen. Wenn in den Randbereichen der oberen Abschlusswand 24 der Distanz-Leistenelemente 22 in zu den Ansätzen 42 .der Aufstelzelemente 34 ausgerichteten Lage Eintiefungen 44 (Fig. 4) vorgesehen sind, können Distanz-Leistenelemente 22 gleicher Abmessungen auch aufeinander gestapelt werden, wobei die in die Eintiefungen 44 eingreifenden Ansätze 42 die übereinander gestapelten Distanz-Leistenelemente dann in Übereinanderlage fluchtend zueinander ausgerichtet halten.
In Fig. 8 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines Distanz-Leistenelements 122 gezeigt, welches sich vom vorstehend beschriebenen Distanz-Leistenelement 22 im Wesentlichen dadurch unterscheidet, dass es nicht einstückig aus Kunststoff gespritzt, .sondern aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist, und zwar einem aus einem ursprünglich ebenflächigen Metallblech-Zuschnitt hergestellten und langgestreckten Mittelteil 124 (Fig. 15 und 16) mit im Wesentli-0 chen flachem Boden 126 von dessen beiden stirnseitigen En-■ . den nach oben.umgebogene Stirnwände 128 vortreten. Dieser Mittelteil 124 ist also Teil einer langgestreckten Schale, deren gegenüberliegenden Seitenwände durch aus Kunststoff gespritzte Seitenwand-Begrenzungsteile 130 geschlossen sind, an denen die jeweils zugeordneten Aufstelzelemente 134 einstückig angespritzt sind. Eines der Seitenwand-Begrenzungsteile 13 0 ist in den Fig. 9 bis 14 gesondert dar-
gestellt und insbesondere aus Fig. 11 ist erkennbar, dass in den den Rändern des Metallblech-Mittelteils 124 zugewandten Flachseiten der Seitenwand-Begrenzungsteile jeweils ·■ eine dem seitlichen Verlauf der Begrenzungsränder des Mittelteils 124 komplementär entsprechende nutartige Aufnahmeöffnung 136 vorgesehen ist, in welche die Ränder des Mittelteils 124 einführbar sind. In Fig. 14 ist diese nutartige Aufnahmeöffnung 13 6 durch aufeinander folgend weiße und schwarze Abschnitte hervorgehoben.
Diese nutartigen Aufnahmeöffnungen 136 weisen eine solche Tiefe auf, dass es grundsätzlich möglich ist, die Randbereiche des Mittelteils 124 wahlweise mehr oder weniger tief in die. Aufnahmeöffnung 13 6 des zugeordneten Seitehwand-Begrenzungsteils 13 0 einzuschieben, wodurch sich die über die Außenseite der Seitenwand-Begrenzungsteile gemessene Breite des Distanz-Leistenelements 122 entsprechend verändern lässt. Dadurch ist also grundsätzlich innerhalb eines gewissen Bereichs eine Anpassung der Distanz-Leistenelemente 122 an die Breite von Zwischenräumen anpassbar, die in einer durch modulare Schalen unterteilten Schublade zwischen den Schalen und den benachbarten Schubladenwänden verbleiben . , . ■'
. Die Fixierung der Seitenwand-Begrenzungsteile 130 auf den Randbereichen des Mittelteils 124 ..erfolgt durch jeweils zwei Befestigungselemente 138, von denen eins in Fig. 17 ■ dargestellt ist. Diese Befestigungselemente weisen einen Schaft 140 auf, der an einem - in Fig. 17 unten liegenden Ende eine im Durchmesser vergrößerte Handhabe 142 aufweist.
In der unteren horizontalen Begrenzungswand jedes Seitenwand-Begrenzungsteils 130 sind unterhalb der jeweiligen Aufnahmeöffnung 13 6 die in Fig. 14 erkennbaren,' voneinander 5 beabstandeten Langlöcher 144 vorgesehen, welche sich durch die Aufnahmeöffnungen 13 6 hindurch noch bis ins darüber liegende Material der Seitenwand-Begrenzungsteile erstre-
• ·
• ·
cken. In den Randbereichen der Mittelteile sind in entsprechendem Längsabstand Langlöcher 146 vorgesehen, durch welche die Schäfte 140 der Befestigungselemente 138 hindurchgeführt werden.
5
5
■ In Fig. 14 ist erkennbar, dass die Langlöcher 144 der Seitenwand-Begrenzungsteile jeweils einen gegensinnigen schrägen Verlauf haben, während die Langlöcher 146 parallel zu den angrenzenden Rändern des Mittelteils ausgerichtet sind.
Wenn nun die Befestigungselemente 138 in Längsrichtung der Langlöcher 144, 146 verschoben werden, wird zwangsläufig die Einschubtiefe der Randbereiche des Mittelteils in der zugehörigen Aufnahmeöffnung 136 im Seitenwand-Begrenzungsteil 13 0 verändert, weil bei einer solchen Verschiebung abhängig von der Verschiebungsrichtung - der die Langlöcher durchsetzende Schaft 14 0 seine Lage nicht nur in Längsrich-' . tung, sondern auch in Querrichtung der Seitenwand-Begrenzungsteile und sich dabei zwangsläufig die Eintauchtiefe der Ränder des Mittelteils 124 in die Aufnahmeöffnung 136 ändert. Die an der Unterseite der unteren Begrenzungswand der Seitenwand-Begrenzunsteile liegenden im Durchmesser vergrößerten Handhaben 142 erlauben die Verschiebung des Schafts 140 ohne schwierige oder Werkzeuge erfordernde Manipulationen von Hand. Die Anpassung eines Distanz-Leistenelements 122 an unterschiedlich breite Zwischenräume ist also relativ- einfach und bequem, und zwar stufenlos möglich.' . .
Ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Distanz-Leistenelements 222, welches wiederum einstückig aus Kunststoff hergestellt ist, ist in den Figuren 18 und 19 gezeigt. Anstelle der relativ komplexe und somit teure Spritzgusswerkzeuge erfordernden Herstellung im Spritzgussverfahren sind die Distanz-Leistenelemente 222 hier als Profilabschnitte ausgebildet, die jeweils in der erforderlichen Länge von aus thermoplastischem Kunststoff extrudierten Profilen abgelängt sind. Solche Extrusionsprofile
sind wesentlich einfacher und kostengünstiger als Spritzgussteile herstellbar, jedoch ist infolge des Herstellungsverfahrens die formale Ausgestaltung auf solche Profile beschränkt, die quer zur Extrusionsrichtung keine Dickenänderungen oder Hinterschnitte aufweisen.
Im speziellen Fall haben die Profilabschnitte ein Querschnittsprofil mit einer senkrechten Stegwand 234, welche die Höhe des Distanz-Leistenelements bestimmt und somit funtionell die Aufgabe der AufStelzelemente 34 bzw. 134 der Distanz-Leistenelemente 22 bzw. 122 übernimmt. Von den horizontalen Randbereichen der Stegwand 234 treten im Wesentlichen rechtwinklig in gleiche Richtung weisend angesetzt Schenkelwände 236 vor, von denen die obere Schenkelwand 236 in der bestimmungsgemäßen Einbaulage in einer Schublade den o.ffenen Zwischenraum zwischen den eingesetzten modularen Schalen und einer benachbarten Schubladenwand verschließt, während die untere Schenkelwand 236 sozusagen eine Basisoder Fußplatte bildet, welche auf dem Schubladenboden aufgesetzt wird. An den.freien Randbereichen der Schenkelwände 23 6 sind dann noch im Wesentlichen rechtwinklig parallel zur Stegwand 234 und jeweils zum gegenüberliegenden Randbereich weisende rippenartige Randleisten 23 8 angesetzt, welche die Schenkelwände versteifen.
Die integral an der Stegwand 234 angesetzten Schenkelwände ihrerseits sind in der in den Figuren erkennbaren Weise konkav gewölbt ausgebildet, so dass sie also langgestreckte Vertiefungen bilden, in denen stab- oder stielförmig ge-0 formte Gegenstände ablegbar sind. Der konkav durchgewölbte Bereich der Schenkelwände kann dann auch mit den in Fig. 19 erkennbaren in Längsrichtung verlaufenden niedrigen paral- . lelen Rippen versehen sein, welche einerseits eine reizvolle optische Strukturierung der oberen Sichtfläche eines in eine Schublade eingesetzten Distanz-Leistenelements 222 bewirken und andererseits auch das Ergreifen und die Handhabung der Leistenelemente 222 bei der Herstellung einer
19 ' · '
Schubladen-Unterteilung mittels modularer Schale erleichtern.
Es ist klar, dass die Distanz-Leistenelemente 222 in der Breite der Schenkelabschnitte entsprechend den zu verschließenden. Zwischenräumen gewählt sein müssen. Zum Ausfüllen unterschiedlich breiter Zwischenräume müssen also Leistenelemente 222. mit unterschiedlicher "Breitenabmessung, b zur Verfügung stehen. Das gleiche gilt für' die Höhe h der . Distanz-Leistenelemente 222, wobei hier allerdings auch die früher bereits erwähnte Möglichkeit.besteht, zwei Distanz-Leistenelemente 222 in Höhenrichtung aufeinandergesetzt zu verwenden, wenn dies bei Verwendung besonders tiefer modu- ■ larer Schalen in entsprechend tiefen Schubladen erforder-
lieh ist. -
Wie früher erwähnt, können Gefache in Schubladen auch mittels stabartiger Trennelemente eingerichtet werden, welche zwischen den Innenflächen .gegenüberliegender ■ Schubladen 0 wände angeordnet werden.. Solche Trennelemente, die dem in . . Verbindung mit den Fig. 1 und .2 beschriebenen und dort zur Festlegung der Schalen 20a, 20b gegen ungewollte Verschiebung vorgesehenen Trennelement entsprechen, können am einfachsten und schnellsten an den gegenüberliegenden Schubladenwänden montiert werden, wenn sie durch an wenigstens einem ihrer Enden längsverschieblich angeordnete und federnd gegen die jeweilige Schubladenwand vorgespannte Muffe zwischen den Schubladenwänden verspannt, werden. In den Schubladenwänden sind dann in der Regel Öffnungen oder" Vertiefungen vorgesehen, in welche von der Stirnfläche des jeweiligen Trennelements, d.h. von den an dessen Enden vorgesehenen Muffen vortretende Zapfen eingreifen und das' jeweilige Trennelement auf diese Weise formschlüssig zwischen den Schubladenwänden verriegeln. Falls solche Gefache mittels stabförmiger Trennelemente nachträglich in Schubladen nachgerüstet werden sollen, welche keine Öffnungen oder Vertiefungen, in den Innenwänden der Schubladenwände aufwei-
sen, können die bewährten, durch federnd vorgespannte Muffen montierbaren stabförmigen Trennelemente nicht ohne weiteres verwendet werden. Entweder müssen dann in den Schubladenwänden an den vorgewählten Stellen noch Öffnungen oder Vertiefungen eingearbeitet werden oder imuss eine andere - · Montage, beispielsweise durch Verschrauben der Trennelementen-Enden gefunden werden. In beiden Fällen entsteht erheblicher zusätzlicher Montageaufwand.
In den Figuren 20 bis 22 ist die bereits in Verbindung mit . der Beschreibung der Fig. 1 erwähnte Aufhängelasche 44- gezeigt, welche an Schubladenwänden, z.B. an den Seitenwänden 14 anhängbar ist und in paarweiser Anordnung die Montage von Trennelementen 23 gestattet, welche zwischen den .gegenüberliegenden Schubladenwänden federnd eingespannt werden. Die im dargestellten Fall im Spritzgussverfahren aus Kunststoff oder im Druckgussverfahren aus. Metall hergestellten Aufhängelaschen 44 sind für die Verwendung in Schubladen mit hölzernen Seitenwänden 14 bestimmt und weisen einen an.
. der der Schubladen-Innenflächen zugewandten Seite ebenflächigen langgestreckten Laschenabschnitt 46 auf, an dessen oberem Ende ein Hakenabschnitt 48 angeformt ist, welcher von einem rechtwinklig am oberen Rand des Laschenabschnitts 46 ,angesetzten Wandabschnitt 50 und einem an dessen Ia-5 schenabschnittabgewandten Ende in Abwärtsrichtung weisend angesetzten kurzen Wandabschnitt 52 gebildet wird. Der lichte Abstand des horizontalen Wandabschnitts 50 zwischen den Laschenabschnitten 4 6 und dem in Abwärtsrichtung weisenden Wandabschnitt 52 ist dabei im Wesentlichen gleich 0 der Dicke der zugeordneten Schubladenwand 14 bemessen, an' welcher die Aufhängelasche 44 angehängt werden soll.
Im Laschenabschnitt 46 sind senkrecht fluchtend in regelmäßigen Abständen Befestigungsöffnungen 54 vorgesehen, in welche die stirnseitig von den Trennelementen 23 entsprechenden Trennelementen vorstehende Zapfen einrastbar sind. Es ist ersichtlich, dass mit jeweils einem Paar von Aufhän-
gelaschen 44 ein- oder in besonderen Fällen auch zwei oder mehr Trennelemente in Übereinanderlage - zwischen zwei gegenüberliegenden Schubladehwänden montierbar ist. Weitere parallel beabstandete Trennelemente können dann mit weiteren Paaren von Aufhängelaschen 44 montiert werden. Falls die so gebildeten, sich über die gesamte Breite oder. Länge einer Schubladen erstreckenden Gefache noch durch quer verlaufende Trennelemente unterteilt werden sollen, kann dies in gleicher Weise mittels Aufhängelaschen oder aber auch.-in an sich bekannter Weise - durch Verbindung der rechtwinklig montierten Trennelemente in den Kreuzungspunkten mit den zuvor durch Aufhängelaschen montierten Trennelementen erfolgen. Ein solches System von miteinander verbundenen Trennelementen ist dann insgesamt so eigenstabil, dass . zusätzliche .Befestigungen der Aufhängelaschen mit den
.Schubladenwänden- entfallen können, obwohl dies natürlich jeder Zeit möglich ist, indem z.B. durch eine der Befestigungsöffnungen eine Schraube in die zugehörige Schubladenwand eingeschraubt wird.. · ·
. ■ . '
Falls die Bildung von Gefachen mittels der beschriebenen st.abf örmigen Trennelemente unter Zuhilfenahme von Auf hängelaschen an metallischen Schubladenwänden, beispielsweise von döppelwandigen'Hohlkammerprofilen gebildeten Wänden erfolgensoll, ist dies in ähnlicher Weise möglich, wobei dann lediglich die Kontur der an der Innenfläche der mit der Aufhängelasche zu versehenden Wandung anliegende· Innenseite der Aufhängeiasche entsprechend der Querschnittskontur der Innenwand dieser Schubladenwand geformt sein muss.
Es ist ersichtlich, dass im Rahmen des Erfindungsgedankens Abwandlungen und Weiterbildungen der beschriebenen Ausführungsbeispiele verwirklichbar sind. So kann beispielsweise die.vorstehend als Kunststoff-Spritzgussteil bzw. Metall-5 Druckgussteil beschriebene Aufhängelasche auch aus Metallblech im .Stanz-Pressverfahren hergestellt sein.
Claims (27)
1. Organisationssystem für Schubladen (10) mit im Bereich ihrer offenen Oberseite rechteckig oder quadratisch begrenzten offenen modularen Schalen (20a, 20b), die zur Bildung einer Vielzahl von von der Oberseite aus zugänglichen Gefachen in Nebeneinanderlage ins Schubladeninnere einsetzbar sind und/oder zwischen den Schubladen-Seitenwänden (14) bzw. Seitenwandaufsätzen montierbaren ersten stab- oder stangenförmigen Trennelementen (23) und rechtwinklig zu diesen verlaufend und sie kreuzend montierbaren, im Kreuzungsbereich mit den ersten Trennelementen koppelbaren zweiten stab- oder stangenförmigen Trennelementen, gekennzeichnet durch wenigstens ein Distanz-Leistenelement (22; 122; 222) zum Verblenden von zwischen den senkrechten Innenflächen von Schubladenwänden (14; 16; 18) und zur Ausbildung eines Gefachsystems in vorgegebener Anordnung innerhalb der Schublade (10) angeordneten modularen Schalen (20a; 20b) bestehenden Freiräumen, die an ihrer schubladenbodenseitigen Unterseite mit wenigstens einem Aufstelzelement (34; 134) versehen sind, welche die horizontale Oberseite der Distanz-Leistenelemente (22; 122; 222) bei in einer Schublade (10) eingesetztem Zustand fluchtend zur Oberseite der eingesetzten modularen Schalen (20a; 20b) ausrichten, wobei die Länge der Distanz-Leistenelemente (22; 122; 222) entweder gleich der Länge der modularen Schalen (20a; 20b) oder gleich einem ganzzahligen Vielfachen bzw. Bruchteil der Länge der modularen Schalen (20a; 20b) bemessen ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanz-Leistenelemente (22; 122, 222) in der Draufsicht rechteckige Begrenzungen aufweisen.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanz-Leistenelemente (22; 122, 222) in ihrem Mittelbereich mit wenigstens einer eingeformten schalenartigen Vertiefung (26) versehen sind.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Distanz-Leistenelemente (22; 222) zum Verblenden von Freiräumen unterschiedlicher Abmessungen zwischen modularen Schalen (20a; 20b) und senkrechten Innenflächen von Schubladen (10) in unterschiedlichen Breitenabmessungen vorgesehen sind.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, däss Distanz-Leistenelemente (22; 122; 222) zur Anpassung an modulare Schalen (20a; 20b) unterschiedlicher Höhe mit Aufstelzelementen (34) entsprechend unterschiedlicher Höhe vorgesehen sind.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanz-Leistenelemente (22; 122; 222) in senkrechter Richtung übereinander stapelbar ausgebildet sind.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanz-Leistenelemente (22) aus Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt sind.
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanz-Leistenelemente (22) einschließlich der Aufstelzelemente (34) als integrale Kunststoff-Spritzgusselemente ausgebildet sind.
9. System nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die schalenattigen Vertiefungen der Distanz- Leistenelemente (122) einen langgestreckten Mittelteil (124) mit im Wesentlichen flachem Boden (126) und von dessen beiden stirnseitigen Enden nach oben umgebogenen Stirnwänden (128) aufweisen, der aus einem ursprünglich ebenflächigen Zuschnitt aus Metallblech umgeformt ist und auf dessen beiden seitlichen Rändern gesonderte langgestreckte Seitenwand-Begrenzungsteile (130) angeordnet sind und dass das Aufstelzelement bzw. die Aufstelzelemente (134) an der Unterseite der Seitenwand-Begrenzungsteile (130) vorgesehen sind.
10. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand-Begrenzungsteile (130) mit den jeweils zugehörigen Aufstelzelementen (134) als integrale Kunststoff- Spritzgussteile ausgebildet sind.
11. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den den Rändern des Metallblech-Mittelteils (124) zugewandten Flachseiten der Seitenwand-Begrenzungsteile (130) jeweils eine dem seitlichen Verlauf der Begrenzungsränder des Mittelteils (124) komplementär entsprechende langgestreckte nutartige Aufnahmeöffnungen (136) vorgesehen sind, in welche die Ränder des Mittelteils (124) eingesetzt sind.
12. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die Ränder des Mittelteils (124) aufnehmenden nutartigen Aufnahmeöffnungen (136) eine Tiefe aufweisen, welche eine Variation der über die Außenseiten der Seitenwand-Begrenzungsteile (130) gemessenen Breite der Distanz-Leistenelemente (122) in einem vorgegebenen Rahmen durch Veränderung der Einschubtiefe der Randbereiche des Mittelteils (124) in die nutartigen Aufnahmeöffnungen (136) erlaubt.
13. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in den unteren horizontalen Begrenzungswänden der Seitenwand-Begrenzungsteile (130) jeweils wenigstens zwei in Längsrichtung voneinander beabstandete bis in die nutartigen Öffnungen durchgehende Langlöcher (144) vorgesehen sind, denen in den Randbereich des Mittelteils (124) vorgesehene Langlöcher (146) zugeordnet sind, die relativ zu den Langlöchern (144) in den Seitenwand-Begrenzungsteilen (130) einen abweichenden schrägen Verlauf haben, und dass die Langlöcher (144) in den Seitenwand-Begrenzungsteilen und dem Metallblech-Mittelteil (124) von jeweils einem Schaft (140) durchgriffen werden, der an seinem nach unten weisenden, im jeweiligen Langloch des Seitenwand-Begrenzungsteils (144) liegenden Ende mit einer im Durchmesser vergrößerten Handhabe (142) versehen ist, welche eine Verschiebung des jeweiligen Schafts (140) in Längsrichtung des zugeordneten Langlochs (144) im Seitenwand-Begrenzungsteil (130) ermöglicht.
14. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Langlöcher (144) in den Distanz-Leistenelementen (130) einen zu den Rändern des Metallblech-Mittelteils (124) winklig ausgerichteten Verlauf haben, während die Langlöcher (146) im Mittelteil (124) parallel zu dessen Längsrändern verlaufen.
15. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanz-Leistenelemente (222) als jeweils in der erforderlichen Länge von aus thermoplastischem Kunststoff extrudierten Profilen abgelängte Profilabschnitte ausgebildet sind.
16. System nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die. Profilabschnitte im senkrechten Schnitt ein Querschnittsprofil mit einer senkrechten Stegwänd (234) und zwei von deren horizontalen Randbereichen im Wesentlichen rechtwinklig, in gleiche Richtung weisend angesetzten Schenkelwänden (236) aufweist.
17. System nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass an den freien Randbereichen der Schenkelwände (236) im Wesentlichen rechtwinklig parallel zur Stegwand (234) jeweils eine zum gegenüberliegenden Randbereich weisende rippenartige Randleiste (238) angesetzt ist.
18. System nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite wenigstens einer der beiden Schenkelwände (236) im Querschnitt konkav durehgewölbt ist.
19. System nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der konkav durchgewölbte Bereich der Schenkelwand bzw. der Schenkelwände (236) mit in Längsrichtung verlaufenden niedrigen parallelen Rippen (240) oder nutartigen Vertiefungen versehen ist.
20. System, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekennzeichnet durch am oberen Rand von Schubladen-Wänden, vorzugsweise Seitenwänden (14) anhängbaren Aufhähgelaschen (44) mit einem zumindest bereichsweise ebenflächigen langgestreckten und sich über zumindest einen Teil der Höhe der Innenflächen der Schubladenwand (14) erstreckenden Laschenabschnitt (46), in dem jeweils wenigstens eine zum Schubladeninnern hin offen mündende Befestigungsöffnung (54) vorgesehen ist.
21. System nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass in Höhenrichtung des Laschenabschnitts (46) versetzt mehrere offen im Schubladeninnern mündende Befestigungsöffnungen (54) vorgesehen sind.
22. System nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängelaschen (44) einen am oberen Ende des Laschenabschnitts (46) angeformten Hakenabschnitt (48) aufweist.
23. System nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Hakenabschnitts (48) einschließlich des oberen Endbereichs des Laschenabschnitts (46) im Wesentlichen komplementär zum Querschnitt des oberen Randbereichs der zugeordneten Schubladenwand (14) geformt ist.
24. System nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der die zugeordnete Schubladenwand (14) auf der Außenseite übergreifende freie äußere Endbereich des Hakenabschnitts (52) der Aufhängelasche (44) zur Erleichterung des Aufsetzens bzw. Abnehmens zumindest im Bereich seines freien Randes gegenüber der. Außenfläche der zugehörigen Schubladenwand (14) leicht aufgebogen ist.
25. System nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängelasche (44) ein integraler Stanz-/Pressteil aus Metallblech ist.
26. System nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängelasche (44) ein Kunststoff- Spritzgussteil ist.
27. System nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängelasche (44) ein Metall- Druckgussteil, vorzugsweise aus einer im Druckgussverfahren verarbeiteten Zinklegierung (Zamak) ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20109232U DE20109232U1 (de) | 2001-02-03 | 2001-06-01 | Organisationssystem für Schubladen |
| AT0002702U AT5866U1 (de) | 2001-02-03 | 2002-01-21 | Organisationssystem für schubladen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20101845 | 2001-02-03 | ||
| DE20109232U DE20109232U1 (de) | 2001-02-03 | 2001-06-01 | Organisationssystem für Schubladen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20109232U1 true DE20109232U1 (de) | 2002-06-13 |
Family
ID=7952447
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20109232U Expired - Lifetime DE20109232U1 (de) | 2001-02-03 | 2001-06-01 | Organisationssystem für Schubladen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20109232U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009057111A1 (de) * | 2009-10-26 | 2011-04-28 | Laschet, Michael, Dipl.-Ing. | Schubkasteneinsatzsystem |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR933311A (fr) * | 1946-09-07 | 1948-04-16 | Casier démontable et extensible pour tiroir de bureau | |
| DE2402554A1 (de) * | 1974-01-19 | 1975-07-24 | Thoma Kg Robert | Kuechenschublade |
| DE8011237U1 (de) * | 1980-04-24 | 1980-07-31 | Bode-Panzer Ag, 3000 Hannover | Trennwand, stuetze o.dgl. fuer eine schublade aus blech |
| DE3730342A1 (de) * | 1987-09-10 | 1989-03-23 | Duepree Hans Werner | Einsatz in schuebe von moebeln |
| DE29621344U1 (de) * | 1996-12-09 | 1997-02-27 | Bartholomä, Jürgen, 86199 Augsburg | Kombinationsschubkasten-Einsatz für Küchenmöbel zur Aufnahme von Behältern und Küchenutensilien |
| DE29707873U1 (de) * | 1997-05-02 | 1997-10-02 | Grass AG, Höchst, Vorarlberg | Trennelement zur Unterteilung von Reling-Schubkästen |
| AT3784U1 (de) * | 1999-10-06 | 2000-08-25 | Blum Gmbh Julius | Rahmen zur unterteilung einer schublade |
-
2001
- 2001-06-01 DE DE20109232U patent/DE20109232U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR933311A (fr) * | 1946-09-07 | 1948-04-16 | Casier démontable et extensible pour tiroir de bureau | |
| DE2402554A1 (de) * | 1974-01-19 | 1975-07-24 | Thoma Kg Robert | Kuechenschublade |
| DE8011237U1 (de) * | 1980-04-24 | 1980-07-31 | Bode-Panzer Ag, 3000 Hannover | Trennwand, stuetze o.dgl. fuer eine schublade aus blech |
| DE3730342A1 (de) * | 1987-09-10 | 1989-03-23 | Duepree Hans Werner | Einsatz in schuebe von moebeln |
| DE29621344U1 (de) * | 1996-12-09 | 1997-02-27 | Bartholomä, Jürgen, 86199 Augsburg | Kombinationsschubkasten-Einsatz für Küchenmöbel zur Aufnahme von Behältern und Küchenutensilien |
| DE29707873U1 (de) * | 1997-05-02 | 1997-10-02 | Grass AG, Höchst, Vorarlberg | Trennelement zur Unterteilung von Reling-Schubkästen |
| AT3784U1 (de) * | 1999-10-06 | 2000-08-25 | Blum Gmbh Julius | Rahmen zur unterteilung einer schublade |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009057111A1 (de) * | 2009-10-26 | 2011-04-28 | Laschet, Michael, Dipl.-Ing. | Schubkasteneinsatzsystem |
| DE102009057111B4 (de) * | 2009-10-26 | 2013-02-07 | Michael Laschet | Schubkasteneinsatzsystem |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3200310C2 (de) | Gestell aus mehreren Profilstäben | |
| DE2708167A1 (de) | Schublade aus kunststoff | |
| DE102004009847A1 (de) | Türhaken mit ineinandergreifenden Hakensegmenten | |
| DE102008006439A1 (de) | Konstruktionsprofil, als Tragarm verwendbarer Profilverbinder sowie System aus Konstruktionsprofil, Profilverbinder und Tragarmen | |
| WO2018033464A1 (de) | Zarge für einen schubkasten | |
| DE10025951A1 (de) | Befestigungsanordnung | |
| EP0052875A2 (de) | Schublade aus Kunststoff | |
| EP1393653A1 (de) | Mehrteilige Seitenzarge für einen Schubkasten | |
| DE20109232U1 (de) | Organisationssystem für Schubladen | |
| DE9007404U1 (de) | Halterungsbeschlag für Schubladen-Ausziehführungen | |
| DE8310661U1 (de) | Polygonaler pflanzbehaelter mit verkleidung | |
| DE1935283A1 (de) | Kombinationsmoebel | |
| DE10224588B4 (de) | Schranksystem mit mindestens einem Einschubelement | |
| AT7647U1 (de) | Verbindungsbeschlag für schubladen-wände | |
| AT5866U1 (de) | Organisationssystem für schubladen | |
| DE102005004654B4 (de) | Flexibles Präsentationssystem und Profilschiene hierfür | |
| DE10242519A1 (de) | Schublade oder dergleichen | |
| DE2402554A1 (de) | Kuechenschublade | |
| DE2916264C2 (de) | Vorrichtung zum Höhenverstellen von Möbeln o.dgl. | |
| DE19616637A1 (de) | Als Kastenprofil ausgebildete Seitenwand eines beweglichen Trägers | |
| DE3739482A1 (de) | Garderobenhalter | |
| EP0276668B1 (de) | Schubkasten | |
| DE10260205A1 (de) | Anordnung zur Anbringung eines Sanitärgegenstands | |
| DE29709030U1 (de) | Aufhängesystem | |
| DE2913261C2 (de) | Auflageelement zur Auflagerung von Fachböden, Regalleisten u.dgl. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R163 | Identified publications notified | ||
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020718 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20040817 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20070622 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20090702 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |