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DE8011237U1 - Trennwand, stuetze o.dgl. fuer eine schublade aus blech - Google Patents

Trennwand, stuetze o.dgl. fuer eine schublade aus blech

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Publication number
DE8011237U1
DE8011237U1 DE19808011237 DE8011237U DE8011237U1 DE 8011237 U1 DE8011237 U1 DE 8011237U1 DE 19808011237 DE19808011237 DE 19808011237 DE 8011237 U DE8011237 U DE 8011237U DE 8011237 U1 DE8011237 U1 DE 8011237U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
partition
support
drawer
tabs
projections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808011237
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bode Panzer AG
Original Assignee
Bode Panzer AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Bode Panzer AG filed Critical Bode Panzer AG
Priority to DE19808011237 priority Critical patent/DE8011237U1/de
Publication of DE8011237U1 publication Critical patent/DE8011237U1/de
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  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Trennwand, Stütze oder dergleichen für eine Schublade aus Blech, mit an der Unterseite der Trennwand, Stütze oder dergleichen angeordneten Vorsprüngen, die in Ausnehmungen am Boden der Schublade einsetzbar sind.
Es sind Trennwände aus Blech für Schubladen aus Blech bekannt, bei denen sich an den Unterkanten der Trennwände Vorsprünge oder Laschen befinden, die in entsprechende Ausnehmungen oder Schlitze im Boden der Schublade einsetzbar sind. Ein Nachteil einer derartigen Trennwand besteht darin, daß sie seitliche Kräfte, z.B. durch anliegende Karteikarten, gegenstoßende Gegenstände usw., nur dann auffangen kann, wenn die Laschen in den Schlitzen verkanten. Derartige Trennwände können also nur in geneigter Lage ihre Funktion erfüllen. Die geneigte Lage ist in starkem Maße von den Toleranzen der Schlitze
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und des Blechmaterials der Laschen abhängig, was häufig unerwünscht ist. Wegen der sehr geringen Tiefe der Schlitze in dem Blechboden der Schublade können die Kräfte auf die Ränder der Schlitze bzw. auf die Laschen sehr groß werden, so daß sich diese verbiegen. Wegen der Undefinierten Verkantung können außerdem die Oberseiten der Trennwände nicht zur Halterung von Gegenständen wie beispielsweise Einsatzschalen verwendet werden.
Bei Holzschubladen ist es zwar bekannt, Trennwände in seitliche Schlitze einzustecken, von denen auch eine größere Anzahl vorhanden sein kann, so daß die Trennwände an verschiedenen Stellen einsteckbar und damit die Fachgrößen veränderbar sind. Bei Schubladen aus Blech lassen sich solche Schlitze jedoch nicht in einfacher Weise herstellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Trennwände zu vermeiden, also eine Trennwand zu schaffen, die nicht verkanten, große Kräfte auffangen und außerdem mit ihrer Oberkante als Halterung dienen kann. Sie soll außerdem einfach herzustellen, zuverlässig im Gebrauch und außerdem in einfacher Weise in verschieden angeordnete Ausnehmungen am Boden einer Schublade aus Blech einsetzbar sein, so S
daß die Lage der Trennwand in der Schublade leicht veränderbar |
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Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch ΐ
gelöst, daß die Vorsprünge in Stützrichtung entfernt voneinan- |
der angeordnet und federnd sind und zueinander entgegengesetzt |
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Durch die Anordnung der Vorsprünge in Stützrichtung ent- | fernt voneinander wird der Hebelarm beträchtlich vergrößert,
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mit dem das Drehmoment der Trennwand bzw. Stütze aufgrund von Stützjcräften in den Boden der Schublade aus Blech eingeleitet wird. Die Größe der spezifischen Kräfte verringert sich daher. Außerdem bleibt die Trennwand immer in einer definierten, meist gewünschten aufrechten Lage. Dies hat den Vorteil, daß die Oberkante der Trennwand immer eine definierte Lage hat, so daß z.B. I zwischen den Oberkanten zweier benachbarter erfindungsgemäßer
i| Trennwände oder zwischen einer Oberkante einer erfindungsgemä-
i; ßen Trennwand und einer benachbarten' Wand der Schublade Ein-
h sätze, z.B. Einsatzschalen für Schreibutensilien, eingehängt
h werden können.
£ Da die Vorsprünge in Stützrichtung federnd sind, können
§ sie einfach so zusammen- oder auseinandergedrückt werden, daß
I die entgegengesetzt gerichteten Anlageflächen mit den Ausneh-
$ mungen am Boden der Schublade außer Eingriff kommen, so daß
I die Trennwand bzw. Stütze herausgenommen und in einer anderen
I Lage neu eingesetzt werden kann.
I Grundsätzlich sind die Anlageflächen so ausgebildet, daß
i sie nach Einsetzen in entsprechende Ausnehmungen am Boden einer
I Schublade Ränder der Ausnehmungen am Boden der Schublade hinter-
I greifen. Dies kann so geschehen, daß die hintergriffenen Flail
I chen parallel zu den gegenüberliegenden Anlageflächen verlaufen,
also hakenförmig die Ränder der Ausnehmungen hintergreifen. Die Anlageflächen können aber auch schräg gerichtet sein, so daß durch Federkräfte der Vorsprünge ständig eine spielfreie teils formschlüssige, teils kraftschlüssige Anlage erreicht wird.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Vorsprünge als Laschen an den beiden Unterkanten
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der iKi Querschnitt U-förmig ausgebildeten Trennwand bzw. Stütze aus Blech ausgebildet und seitlich entgegengesetzt nach außen oder schräg abgewinkelt sind. Durch die U-förmige Ausbildung sind beide Schenkel der Trennwand zueinander federnd, so daß z.B. durch Zusammendrücken der Schenkel die Enden von seitlich schräg und entgegengesetzt nach außen gerichteten Laschen mit entsprechenden Schlitzen am Boden der Schublade in Eingriff gebracht werden können. Durch Auseinanderfedern schieben sich die schrägen Laschen selbsttätig weiter in die Schlitze, bis die Unterkante der Schenkel des U-förmigen Profils der Trennwand am Boden der Schublade zur Anlage kommt, ohne daß ein Spiel verbleibt. Die Neigung der Laschen kann in Abhängigkeit von den Kräften, die die Trennwand aufnehmen soll,, gewählt werden.
Natürlich ist es auch möglich, statt eines U-Profils ein V-förmiges Profil zu wählen, was eine Sonderform des U-Profils sein würde. In einem solchen Fall könnten beide Seitenflächen der Trennwand schräg ausgebildet werden, ihre Neigung könnte auch unterschiedlich sein, z.B. könnte eine genau senkrecht stehen, während die andere schräg verläuft.
sich
Zweckmäßig ist es, daß/der U-förmige: Querschnitt der
Trennwand bzw. Stütze im wesentlichen über deren gesamte Höhe erstreckt. Dadurch ergeben sich keine Stufen, und außerdem ist die federnde Nachgiebigkeit größer.
Eine zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß sich bei nach unten weisendem U der U-förmigen Trennwand bzw. Stütze in der Mitte des Querteils des U1S nach oben gerichtete Laschen oder ein nach oben gerichteter Falz erstrecken. Bei dieser Ausführungsform sind auf der Oberseite der Trennwand
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bzw. >Stütze Schultern gebildet, die durch den durchlaufenden Falz voneinander getrennt sind. Dadurch ist es möglich, auf eine der Schultern z.B. eine Schale für Schreibutensilien aufzulegen, die aufgrund des Falzes nicht verrutschen kann.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel von Trennwänden gemäß der Erfindung, eingesetzt in einer Schublade aus Blech,
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Schublade gemäß Fig. 1.
Fig. 1 zeigt Trennwände 1 und 2 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, die im Querschnitt im wesentlichen ein U-förmiges Profil mit Schenkeln 3 und 4 haben, zwischen denen sich ein Querteil 5 erstreckt, von dem aus sich in der Darstellung nach oben ein Falz 6 erstreckt.
An Endkanten 7 und 8 der Schenkel 3 und 4 befinden sich schräg nach unten außen gebogene Laschen 9 und 10, die durch Schlitze 11 und 12 in einem Boden 13 einer Schublade 14 greifen. Die Schenkel 3 und 4 stehen etwas nach außen unter Spannung, so daß eine spielfreie kraft-/formschlüssige Verbindung zwischen den Laschen 9 und 10 gebildet ist, deren Anlageflächen 15 und 16 stramm die Außenkanten der Schlitze 11 und 12 hintergreifen.
Fig. 2 zeigt die Schublade 14 gemäß Fig. 1 von oben, so daß die Lage der Laschen 9 und 10 sowie ihre seitliche Ausdehnung deutlicher zu erkennen ist. Außerdem ist zu ersehen, daß die Trennwand 1 einen durchlaufend gleichen Querschnitt hat und daß sich der Falz 6 über die gesamte Längsausdehnung quer zur
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Schublade erstreckt.
Außerdem ist aus Fig. 2 zu ersehen, daß eine große Anzahl
von Schlitzen 11 bzw. 12 im Boden 13 in Form von zwei Reihen in Schubrichtung der Schublade vorgesehen sind, in die die Trennwände 1 bzw. 2 beliebig einsetzbar sind.
In Fig. 1 ist eine Schale 17 auf das Querteil 5 der Trennwand 1 sowie auf eine Abkantung 18 der Schublade 14 aufgelegt, wobei der Falz 6 verhindert, daß die Schale 17 auf dem Querteil 5 verrutschen kann.
Außerdem ist eine Schale 19 zwischen den Trennwänden 1 und 2 eingelegt, wobei diese Schale so ausgebildet ist, daß sie seitlich gegen die Trennwände stößt und nicht verrutschen kann, die Falze 6 also in diesem Falle nicht unbedingt erforderlich sind.
Zwischen der Trennwand 2 und einer Rückwand 20 ist keine Schale eingelegt, so daß der gesamte Raum der Schublade bis zu ihrem Boden 13 zur Verfügung steht. Hierdurch soll deutlich gemacht werden, daß die Räume zwischen den erfindungsgemäßen Trennwänden 1 und 2 völlig nach Belieben verwendbar sind, da die oberen, durch die Querteile 5 bzw. Falze 6 gebildeten Kanten der Trennwände natürlich auch deren Seitenflächen völlig feststehen. Zum Beispiel kann sich die Trennwand 2 nicht nach hinten neigen, so daß die Schale 19 auch nicht von dem Querteil der Trennwand 2 abrutschen kann.

Claims (4)

Ansprüche :
1. Trennwand, Stütze oder dergleichen für eine Schublade aus Blech, mit an der Unterseite der Trennwand, Stütze oder dergleichen angeordneten Vorsprüngen, die in Ausnehmungen am Boden der Schublade einsetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge in Stützrichtung entfernt voneinander angeordnet und federnd sind und zueinander entgegengesetzt gerichtete Anlageflächen (14, 15) aufweisen.
2. Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge als Laschen (8, 9) an den
(6, 7)
beiden Unterkanten/der im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Trennwand (1) bzw. Stütze aus Blech ausgebildet und seitlich entgegengesetzt nach außen oder schräg abgewinkelt sind.
3. Trennwand nach Anspruch 2, dadurch gekennze ichnet, daß sich der U-förmige Querschnitt der Trennwand (1) bzw. Stütze im wesentlichen über deren gesamte Höhe erstreckt.
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4. Trennwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich bei nach unten weisendem U der U-förmigen Trennwand (1) bzw. Stütze in der Mitte des Querteils (4) des U1S nach oben gerichtete Laschen oder ein nach oben gerichteter Falz erstrecken.
DE19808011237 1980-04-24 1980-04-24 Trennwand, stuetze o.dgl. fuer eine schublade aus blech Expired DE8011237U1 (de)

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DE (1) DE8011237U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29608658U1 (de) * 1996-05-13 1997-06-19 Sfs Handels Holding Ag, Heerbrugg Fachelement für ein Regal
DE20109232U1 (de) * 2001-02-03 2002-06-13 Mepla-Werke Lautenschläger GmbH & Co. KG, 64354 Reinheim Organisationssystem für Schubladen
DE102013204939A1 (de) * 2013-03-20 2014-09-25 GARANT Productions GmbH Trennelemente für Schubladen und Fachböden sowie Schublade und Fachboden

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29608658U1 (de) * 1996-05-13 1997-06-19 Sfs Handels Holding Ag, Heerbrugg Fachelement für ein Regal
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DE102013204939A1 (de) * 2013-03-20 2014-09-25 GARANT Productions GmbH Trennelemente für Schubladen und Fachböden sowie Schublade und Fachboden
DE102013204939B4 (de) * 2013-03-20 2019-03-28 GARANT Productions GmbH Schlitztrennwand für Schubladen und Fachböden

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