DE20109199U1 - Zweiseitig nutzbarer Schrank - Google Patents
Zweiseitig nutzbarer SchrankInfo
- Publication number
- DE20109199U1 DE20109199U1 DE20109199U DE20109199U DE20109199U1 DE 20109199 U1 DE20109199 U1 DE 20109199U1 DE 20109199 U DE20109199 U DE 20109199U DE 20109199 U DE20109199 U DE 20109199U DE 20109199 U1 DE20109199 U1 DE 20109199U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cabinet
- sides
- interior
- sides according
- walls
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 22
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 2
- 235000004443 Ricinus communis Nutrition 0.000 description 2
- 240000000528 Ricinus communis Species 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000011120 plywood Substances 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 235000018185 Betula X alpestris Nutrition 0.000 description 1
- 235000018212 Betula X uliginosa Nutrition 0.000 description 1
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000010422 painting Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B47/00—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B96/00—Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
- A47B96/04—Partition walls
Landscapes
- Assembled Shelves (AREA)
Description
GRÜNECKER KINKELDEy 3TQ(*Kiyii^R .&· S£r^jVANHÄUSSER
&agr; n'w a
lt s s <5'z &igr; e*Tät
GKS & S MAXIMILIANSTRASSE 58 D-80538 MÜNCHEN GERMANY
IHR ZEICHEN / YOUR REF.
| RECHTSANWÄLTE | PATENTANWÄLTE | PATENTANWÄLTE |
| LAWYERS | EUROPEAN PATENT AHORNEYS | EUROPEAN PATENT ATTORNEYS |
| MÜNCHEN | MÜNCHEN | KÖLN |
| DR. HELMUT EICHMANN | DR. HERMANN KINKELDEY | DR. MARTIN DROPMANN |
| GERHARD BARTH | PETER H. JAKOB | |
| DR. ULRICH BLUMENRÖDER, LL. M. | WOLFHARD MEISTER | CHEMNITZ |
| CHRISTA NIKLAS-FALTER | HANS HILGERS | MANFRED SCHNEIDER |
| DR. MAXIMILIAN KINKELDEY, LL. M. | DR. HENNING MEYER-PLATH | |
| SONJA SCHÄFFLER | ANNEUE EHNOLD | BERLIN |
| DR. KARSTEN BRANDT | THOMAS SCHUSTER | DIETER JANDER |
| ANJA FRANKE, LLM. | DR. KLARA GOLDBACH | |
| UTE STEPHANI | MARTIN AUFENANGER | |
| DR BERND ALLEKOTTE, LL.M. | GOTTFRIED KLITZSCH | |
| DR. HEIKE VOGELSANG-WENKE | OF COUNSEL | |
| REINHARD KNAUER | PATENTANWÄLTE | |
| DIETMAR KUHL | ||
| DR. FRANZ-JOSEF ZIMMER | AUGUST GRÜNECKER | |
| BETTINA K. REICHELT | OR. GUNTER BEZOLD | |
| DR. ANTON K. PFAU | DR. WALTER LANGHOFF | |
| DR. UDO WEIGELT | ||
| RAINER BERTRAM | ||
| JENS KOCH, M.S. (U of PA) M.S. | ||
| BERND ROTHAEMEL | DR. WILFRIED STOCKMAIR | |
| DR. DANIELA KINKELDEY ' | (-1996) | |
| DR. MARIA ROSARIO VEGA LASO | ||
| EN/OUR REF. | DATUM / DATE |
G 4524-01374/sb 01.06.01
August-Grosch-Str. 28-38 96476 Bad Rodach
GRUNECKER KINKELDEY
STOCKMAIR & SCHWANHÄUSSER MAXIMILIANSTR. 58
D-80538 MÜNCHEN
GERMANY
STOCKMAIR & SCHWANHÄUSSER MAXIMILIANSTR. 58
D-80538 MÜNCHEN
GERMANY
iDEtJTSijHE BANK MÜNCHEN I NcJ 17 äl734
http://www.grunecker.de
e-mail: postmaster@grunecker.de SWIFT: DEUTDE MM
Die Erfindung betrifft einen zweiseitig nutzbaren Schrank mit einer Bodenwand, zwei Seitenwänden und einer Deckenwand, die gemeinsam die Wände eines Schrankrahmens bilden, durch den ein Schrankinnenraum definiert wird.
Derartige Schränke sind hinlänglich bekannt. Insbesondere sind auch zweiseitig nutzbare Schränke bekannt, die beispielsweise als Raumteiler Verwendung finden. Hierbei ist der Schrank von seiner Vorderseite her wie ein gewöhnlicher Schrank nutzbar, umfaßt jedoch gegenüber einem herkömmlichen Schrank, der mit seiner Rückseite an eine Wand gestellt wird, eine besondere Ausgestaltung oder Verkleidung der Rückseite, wie beispielsweise einen Spiegel oder eine Plakatfläche.
Auch sind Regale bekannt oder rückwandlose Schränke, die nach beiden Seiten offen sind, so dass die Regalflächen eines solchen, mitten im Raum stehenden Regals von beiden Seiten zugänglich ist.
Solche herkömmlichen, zweiseitig nutzbaren Schränke weisen jedoch den Nachteil auf, dass die gesamte Lager- oder Speicherfläche in dem Schrankinnenraum von einer Seite vollständig aber von der anderen Seite überhaupt nicht oder aber von beiden Seiten gleichzeitig vollständig zugänglich ist.
Bei beidseitig zugänglichen Schränken ohne Rückwand oder Durchgriffsregalen ist darüber hinaus eine unterschiedliche Raumgestaltung auf jeder Seite des Schrankes nur beschwerlich möglich. Ebenso fehlt die Möglichkeit, einen Teil des Schrankinnenraums getrennt von dem übrigen Schrankinnenraum dem Zugriff zu entziehen und beispielsweise getrennt abzuschließen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen zweiseitig nutzbaren Schrank der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß der Schrankinnenraum von zwei gegenüberliegenden Seiten her unterschiedlich nutzbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem zweiseitig nutzbaren Schrank der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Trennwand, die senkrecht zu den
Wänden des Schrankrahmens mit diesen verbunden ist, den Schrankinnenraum in einen vorderen Teilraum und in einen hinteren Teilraum unterschiedlicher Größe teilt.
Ein erfindungsgemäß ausgebildeter, zweiseitig nutzbarer Schrank bietet somit die Möglichkeit, daß der Schrank auf seiner Vorder- und seiner Hinterseite unterschiedlich nutzbar wird, und somit als Raumteiler effektiv einsetzbar ist. Ebenso bietet die Tatsache, daß der Schrank keine Rückwand sondern eine innerhalb des Schrankinnenraums angeordnete Trennwand aufweist, den Vorteil, daß einzelne Gegenstände, die in einem (hinteren) Bereich des Schrankinnenraums gelagert sind, dem Zugriff von Schrankbenutzern entzogen werden können, wohingegen freier Zugriff zu dem anderen (vorderen) Bereich des Schrankinnenraums besteht.
Die letztgenannte Möglichkeit ist insbesondere dort von erheblicher Relevanz, wo der Schrank beispielsweise in Kinderzimmern oder Unterrichtsräumen für Kinder eingesetzt werden soll, da Kinder erfahrungsgemäß von allem was sie in ihrer Umgebung sehen, abgelenkt werden. So ist es beispielsweise möglich, auf der einen Seite des Schrankes Spielsachen unterzubringen und auf der anderen Seite des Schrankes Unterrichts- oder Lerngegenstände zu lagern.
Durch eine Drehung des Schrankes, der vorzugsweise auf Rollen gelagert ist, wird es somit leicht möglich, die Aufmerksamkeit der Kinder jeweils auf das zu beschränken, was auf der ihnen zugewandten Seite des Schrankes in diesem sichtbar gelagert ist.
Auch ist der Schrank effektiv als Raumteiler einsetzbar, da von beiden Seiten eine Zugriffsmöglichkeit besteht, die Durchsicht auf die jeweils andere Seite jedoch durch die Trennwand versperrt ist, so dass die beiden von dem Schrank abgetrennten Teilräume unterschiedlich gestaltet werden können. Wollte man Ähnliches mit herkömmlichen Regalen oder einseitig nutzbaren Schränken bewerkstelligen, müßten zumindest zwei dieser Regale Rücken an Rücken aneinandergestellt werden, was jedoch dazu führt, daß die Standsicherheit der Einzelelemente ohne aufwendige Verschraubung erheblich geringer ist. Außerdem ist an der Stirnseite ein offen sichtbarer Spalt zwischen den einzelnen Schrankteilen gegeben.
Vorzugsweise ist bei einem erfindungsgemäßen zweiseitig nutzbaren Schrank der Schrankinnenraum derart unterteilt, daß die Tiefe des vorderen Teilraumes in einem Bereich zwischen der Hälfte und dem Fünffachen, vorzugsweise etwa dem 2,7-fachen der Tiefe des hinteren Teilraumes beträgt. Durch die vorzugsweise unterschiedliche Tiefe der beiden Teilräume, die durch die Trennwand jeweils in dem Schrankinnenraum definiert wird, ist es möglich, auch sperrige Gegenstände wie beispielsweise Kleidungsstücke auf dereinen Seite des Schrankes unterzubringen, wohingegen kleinere Gegenstände wie Bücher oder Spielsachen auf der entgegengesetzten Seite des Schrankes eingestellt werden können.
In einer Ausführungsform des Schrankes ist die Tiefe des vorderen Teilraumes und abhängig davon - die Tiefe des hinteren Teilraumes variabel und einstellbar.
Hierzu kann die Trennwand versetzt oder an unterschiedlichen Stellen des Rahmens eingefügt werden. Dies erfolgt vorzugsweise über verschiedene Aufnahme- bzw. Befestigungseinrichtungen am Schrankrahmen, die als Nuten, Befestigungsbohrungen etc. ausgebildet sein können.
Weiterhin sind vorzugsweise in den Schrank Regalböden einlegbar, deren Tiefe jeweils einem der beiden Teilräume in etwa entspricht und die mittels Befestigungsvorrichtungen in dem Schrankinneren verstellbar anordenbar sind. Daneben ist es günstig, wenn der Schrank zumindest auf einer Seite ein oder mehrere Türelemente umfaßt, um so zumindest einen Teil einer offenen Seite abdecken zu können. Diese Türelemente können als Schiebetürelement oder als herkömmliches Schwingtürelement ausgebildet sein.
Auch ist es denkbar, daß der Schrank in einer Ausführungsform mehrere Schubladenelemente oder Einstellkästen umfaßt, die optional in einem der Teilräume auf Regalböden oder an Wandhalterungen herausnehmbar angeordnet sind. Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind sowohl an der Trennwand wie auch an den Seitenwänden Hakenelemente optional befestigbar, an denen Gegenstände innerhalb des Schrankinnenraums aufhängbar sind.
• ·
Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfaßt der Schrank auch zumindest eine Stange, die mittels Halterungen an Befestigungsvorrichtungen der Wände fixierbar ist. Vorzugsweise umfaßt der Schrank auch an der dem Innenraum abgewandten Seite der Bodenwand mehrere, um ihre vertikale Befestigungsachse drehbare Rollkörper, mittels derer der Schrank verschiebbar oder um eine vertikale Achse drehbar ist. Weitere besondere Ausgestaltungen und Ausführungsformen des erfindungsgemäßen zweiseitig nutzbaren Schrankes sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen beispielsweise und mit weiteren Einzelheiten erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1
eine Ansicht eines Vertikalschnittes durch eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schrankes, und
Fig. 2 eine Ansicht eines Horizontalschnittes durch einen Schrank derselben
Ausführungsform.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer zweiseitig nutzbarer Schrank mit seinen wichtigsten Bauteilen schematisch dargestellt. Eine Bodenwand 3, zwei Seitenwände 4 und 5 und eine Deckenwand 6 bilden zusammen einen Schrankrahmen, durch den ein Schrankinnenraum definiert wird. Innerhalb dieses Schrankrahmens ist eine Trennwand 7 senkrecht zu den Wänden 3,4,5,6 angeordnet und fest mit diesen verbunden. Durch die Trennwand 7 wird somit der Schrankinnenraum in einen vorderen Teilraum 8 und in einen hinteren Teilraum 9 unterteilt. Hierbei ist es auch möglich, daß die Trennwand 7 aus mehreren einzelnen, nebeneinander angeordneten Trennwänden 7a und 7b zusammengefügt ist.
Ebenso ist es möglich, daß parallel zu den Seitenwänden 4,5 zwischen diesen eine zusätzliche Zwischenwand fest mit dem Schrankrahmen verbunden ist. Diese Zwischenwand 11 kann so ausgestaltet sein, daß sie entweder den gesamten Schrankinnenraum in zwei nebeneinander angeordnete Teilinnenräume unterteilt, oder aber so angeordnet sein, daß sie nur einen der beiden hintereinander angeordneten Teilräume 8,9 in zwei Unterteilräume 8a, 8b unterteilt, die wiederum nebeneinander angeordnet sind.
Die Trennwand 7 ist so in dem Schrank angeordnet, daß die Tiefe des vorderen Teilraumes 8 in einem Bereich zwischen der Hälfte und dem 5-fachen, vorzugsweise etwa dem 2,7-fachen der Tiefe des hinteren Teilraumes 9 beträgt. Demzufolge ist es sowohl denkbar, daß die Trennwand genau mittig in dem Schrankrahmen befestigt ist, so daß zwei gleichgroße Teilräume 8,9 durch sie definiert werden. Jedoch ist, wie in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigt, die Trennwand vorzugsweise zu einer Seite des Schrankes hin versetzt, so daß zwei unterschiedlich große Teilräume 8,9 durch sie in dem Schrankinnenraum gebildet werden. Dies hat insbesondere den Vorteil, daß auch sperrige Gegenstände in dem Schrank untergebracht werden können, ohne daß die Gesamtabmessungen des Schrankes, insbesondere seine Gesamttiefe, zu groß wird. Andererseits hat dies den Vorteil, daß die verbleibende Tiefe des hinteren Teilraumes, der in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als Teilraum mit geringerer Tiefe ausgebildet ist, beispielsweise als Bücherregal oder Ablage für kleine Sammelgegenstände benutzt werden kann.
Bei herkömmlichen Regalen, Schränken oder an ihrer Rückseite zusammengestellten Regalen, die als Raumteiler ihren Einsatz finden, ist hier häufig auf der einen Seite des Schrankes die nutzbare Tiefe zu gering, wohingegen auf der anderen Seite ein Raumüberschuß besteht.
Bei dem in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten zweiseitig nutzbaren Schrank sind in den Seitenwänden sowie in der Zwischenwand 11 in jedem der beiden Teilräume 8,9 jeweils mehrere Reihen von Befestigungsmöglichkeiten, vorzugsweise lochförmige Ausnehmungen 10 vorgesehen, an denen diverse Zusatzelemente befestigbar sind. Insbesondere dienen die lochförmigen Ausnehmungen 10 dazu, Regalbretthalter oder Schraubelemente aufzunehmen, mittels derer einzelne Regalböden 12, 13 höhenverstellbar in dem jeweiligen Teil des Schrankinnenraums angeordnet werden können. Dadurch ergibt sich eine zusätzliche Unterteilungsmöglichkeit jedes Teilraumes 8,8a,8b,9 des Schrankinnenraums und somit eine vielfältige Nutzbarkeit des zweiseitig nutzbaren Schrankes.
Ebenfalls können zusätzliche Befestigungsvorrichtungen 20 an den Seitenwänden oder der Zwischenwand vorgesehen sein, mittels derer sich Schranktüren an den Sei-
tenwänden 4,5 oder der Zwischenwand 11 befestigen lassen. Sowohl letztgenannten Befestigungsvorrichtungen 20 wie auch die Befestigungsvorrichtungen 10 liegen bei zueinander hinzeigenden Seiten der Wände einander gegenüber. Die lochförmigen Ausnehmungen 10 sind hierbei in senkrechten Reihen ausgeführt, wobei in jedem Teilraum 8,9 zumindest zwei nebeneinanderliegende Reihen vorhanden sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind somit an jeder der beiden Seitenwände 4,5 auf ihrer dem Schrankinnenraum zugewandten Seite vier nebeneinanderliegende senkrechte Reihen von lochförmigen Ausnehmungen 10 ausgebildet.
An den Befestigungsvorrichtungen der Wände 4,5,7,11 sind jedoch auch Halterungen 18 befestigbar, mittels derer eine Stange 17 im Schrankinnenraum angeordnet werden kann. Eine derartige Stange 17 mag als Kleiderstange ebenso Einsatz finden wie beispielsweise auch als Halterung für eine Papierrolle, die von dieser Stange abwickelbar ausgestaltet ist.
Wie in Fig. 2 dargestellt und in dem Teilraum 8a mit dem Bezugszeichen 16 versehen, können Hakenelemente 16 an beiden Seiten der Trennwand 7 an weiteren lochförmigen Ausnehmungen 10 befestigt werden.
Wie ebenfalls in Fig. 2 gezeigt, kann der Schrank 1 optional mit Türelementen 14 ausgestattet sein, die zumindest Bereiche einer offenen Seite des Schrankinnenraumes nach außen hin abdecken.
Hierbei können die Türelemente 14 als Klapptürelemente oder als Schiebetürelemente ausgeführt sein und dann jeweils an Wänden 4,5,11 oder an Regalböden 12,13 befestigt sein.
Wie aus Fig.1 ersichtlich, sind unterhalb der Bodenwand 3 bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel mehrere Rollen 19 angeordnet, die um ihre vertikale Befestigungsachse drehbar sind, so daß der Schrank leicht in dem Aufstellungsraum verschiebbar oder um seine Achse drehbar ist. Die Rollen 19, die vorzugsweise feststellbar ausgebildet sind, sind mittels einer Sockelverkleidung 21 nach außen hin abgedeckt. Die Sockelverkleidung 21 ist an dem Schrankrahmen 2 mittels herkömmlicher Befestigungselemente, wie Schrauben, abnehmbar befestigt. Auf entsprechende Art
und Weise sind die übrigen Bauelemente des Schrankrahmens miteinander verbunden.
Wie femer in Fig. 1 dargestellt, umfaßt der zweiseitig nutzbare Schrank in der beschriebenen Ausführungsform auch Schubladenelemente 15, die auf Regalböden 12 herausziehbar angeordnet sind. Es ist jedoch auch denkbar, die Schubladenelemente 15 direkt mittels einer Schienenkonstruktion an den Seitenwänden 4,5 und/oder der Zwischenwand 11 zu lagern.
Daneben sind weitere Ausführungsformen denkbar, bei denen mehrere Zwischenwände 11 den Schrank in weitere Einzel-, mit Türelementen abdeckbaren Unterteilräume unterteilen. Es ist ferner denkbar, mehrere der zweiseitig nutzbaren Schränke zu kombinieren, also an ihren Stirnseiten nebeneinander zu stellen, um somit eine Schrankwand oder Raumteilerwand zu erhalten.
Auch ist es denkbar, den Schrank mit weiteren Zusatzteilen zu versehen. So kann beispielsweise ein Einhängebrett mit seinem einen Ende in die Stange 17 des Schrankes eingehängt werden und mit seinem anderen Ende in eine entsprechende Stange 17 eines weiteren Schrankes 1, so daß eine zusätzliche Ablagefläche zwischen zwei nebeneinander aufgestellten Schränken 1,1 entsteht. Wird das Einhängebrett nur in eine Stange 17 eines Schrankes 1 eingehängt, und liegt es mit seinem zweiten Ende auf dem Raumboden auf, so kann das Einhängebrett als Rutsche, beispielsweise in einem Kinderzimmer, gemeinsam mit dem Schrank Verwendung finden.
Bei der Verwendung des erfindungsgemäßen, zweiseitig nutzbaren Schrankes in der Ausstattung von Spielräumen oder Kinderunterrichtsräumen kann der Schrank auch darüber hinaus vielseitig eingesetzt werden. Beispielsweise kann eine Seite als Garderobe dienen und die andere Seite als Sportschrank zur Aufbewahrung von Mal-, Bastei- oder Übungsgeräten. So können beispielsweise 2/3 des Schrankes (größerer Teilraum 8) als Spielschrank und 1/3 (kleinerer Teilraum 9) des Schrankes als Sportschrank genutzt werden.
Wie zuvor beschrieben, können zusätzliche Einlegeböden, Halterungen, Stangen und Knöpfe oder Haken an den Seitenwänden oder der Zwischenwand des Schrankes befestigt werden, so daß der Schrank, selbst wenn viele Sachen darin untergebracht sind, immer noch übersichtlich bleibt. Durch die Verwendung von leichtgängigen und feststellbaren Rollen ist das Verfahren des Schrankes oder das Umdrehen auch von jungen Benutzern jederzeit leicht möglich.
Femer ist es denkbar, die Deckenwand 6 an ihren Außenkanten und der dem Schrankinnenraum abgewandten Seite mit einem Polsteraufsatz zu versehen, um so beim Sport und Übungseinsatz die Verletzungsgefahr zu vermindern oder dann, wenn der Schrank in einer niedrigen Höhe als Sitzgelegenheit dient, den Komfort zu erhöhen. Weiterhin ist es denkbar, an den Seitenwänden 4,5 Schrankgriffe anzubringen, die ein Verschieben des Schrankes erleichtern.
Der Schrank, insbesondere seine Wände und Einlegeböden, sind vorzugsweise aus Holz, insbesondere aus verleimtem Sperrholz gefertigt. Hierbei kommt vorzugsweise Birkensperrholz zum Einsatz, jedoch sind auch andere Holzarten oder eine Massivbauweise denkbar.
Auf Wunsch kann der Benutzer durch Drehen des Schrankes den Raum, in dem der Schrank steht, ein anderes Bild geben, indem beispielsweise die Vorderseite die übliche Nutzung als Regal mit oder ohne Türen oder Materialkästen darstellt und die Rückseite mit Halterungen für Gymnastikgeräte oder Sportgeräte versehen ist, so daß das Verhalten der Benutzer im Hinblick auf Ruhe, Kreativität und Bewegung, Konzentration oder ähnliches durch ein Umstellen oder Umdrehen des Schrankes leicht beeinflußbar wird.
Claims (13)
1. Zweiseitig nutzbarer Schrank mit einer Bodenwand, zwei Seitenwänden und einer Deckenwand, die gemeinsam Wände eines Schrankrahmens bilden, durch den ein Schrankinnenraum definiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trennwand (7), die senkrecht zu den Wänden (3, 4, 5, 6) des Schrankrahmens (2) mit diesem verbunden ist, den Schrankinnenraum in einen vorderen Teilraum (8) und einen hinteren Teilraum (9) unterschiedlicher Größe teilt.
2. Zweiseitig nutzbarer Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Tiefe des vorderen Teilraumes (8) in einem Bereich zwischen der Hälfte und dem Fünffachen, vorzugsweise in etwa dem 2,7-fachen einer Tiefe des hinteren Teilraums (9) beträgt.
3. Zweiseitig nutzbarer Schrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrank (1) zumindest eine zusätzliche, mit dem Schrankrahmen (2) verbundene Zwischenwand (11) aufweist, die parallel zu den Seitenwänden angeordnet ist und zumindest einen der beiden Teilräume (8, 9) in zwei Unterteilräume unterteilt.
4. Zweiseitig nutzbarer Schrank nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Seitenwände (4, 5), die Zwischenwand (11) oder die Trennwand (7) auf zumindest einer der dem Schrankinnenraum zugewandten Seite mehrere Befestigungsvorrichtungen (10), vorzugsweise lochförmige Ausnehmungen aufweisen.
5. Zweiseitig nutzbarer Schrank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtungen (10, 20) der einander zugewandten Seiten der Wände (3, 4, 5, 6) des Schrankinnenraumes und/oder der Zwischenwand (11) einander gegenüberliegen.
6. Zweiseitig nutzbarer Schrank nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrank (1) Regalböden (12, 13) aufweist, deren Breite der Tiefe eines der beiden Teilräume (8, 9) in etwa entspricht und die mittels der Befestigungsvorrichtungen (10) in dem Schrankinnenraum fixierbar sind.
7. Zweiseitig nutzbarer Schrank nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrank (1) zumindest ein Türelement (14) aufweist, mit dem zumindest ein Teil einer offenen Seite eines Teilraumes (8, 9) abdeckbar ist.
8. Zweiseitig nutzbarer Schrank nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Türelement (14) als Schiebetürelement ausgebildet ist, das entlang einer Außenseite eines Regalbodens (12, 13) oder der Deckenwand (6) angelenkt ist.
9. Zweiseitig nutzbarer Schrank nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrank (1) mehrere Schubladenelemente (15) aufweist, die wahlweise in einem der Teilräume (8) auf einem Regalboden (12) gleitbar angeordnet sind.
10. Zweiseitig nutzbarer Schrank nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrank (1) Hakenelemente (16) aufweist, die an den Befestigungsvorrichtungen (10) der Wände (4, 5, 7, 11) fixierbar sind.
11. Zweiseitig nutzbarer Schrank nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrank (1) zumindest eine Stange (17) aufweist, die mittels Halterungen (18) an den Befestigungsvorrichtungen (10) der Wände (4, 5, 11) fixierbar ist.
12. Zweiseitig nutzbarer Schrank nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrank (1) an einer dem Schrankinnenraum abgewandten Seite der Bodenwand (3) mehrere um ihre vertikale Befestigungsachse drehbare Rollkörper (19) aufweist.
13. Zweiseitig nutzbarer Schrank nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (7) variabel in mehreren am Schrankrahmen (2) angeordneten Aufnahmeeinrichtungen aufnehmbar ist, wobei jeweils Teilräume unterschiedlicher Tiefe festgelegt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20109199U DE20109199U1 (de) | 2001-06-01 | 2001-06-01 | Zweiseitig nutzbarer Schrank |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20109199U DE20109199U1 (de) | 2001-06-01 | 2001-06-01 | Zweiseitig nutzbarer Schrank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20109199U1 true DE20109199U1 (de) | 2001-08-23 |
Family
ID=7957625
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20109199U Expired - Lifetime DE20109199U1 (de) | 2001-06-01 | 2001-06-01 | Zweiseitig nutzbarer Schrank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20109199U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202019101256U1 (de) * | 2019-03-06 | 2020-06-10 | Optiplan Gesellschaft für optische Planungsgeräte mit beschränkter Haftung | Stationswagen |
-
2001
- 2001-06-01 DE DE20109199U patent/DE20109199U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202019101256U1 (de) * | 2019-03-06 | 2020-06-10 | Optiplan Gesellschaft für optische Planungsgeräte mit beschränkter Haftung | Stationswagen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2211733C3 (de) | Bausatz für Möbel | |
| DE202016008888U1 (de) | Einrichtungsgegenstand mit einer Fläche zur Ablage von Objekten | |
| EP0644338A1 (de) | Möbelbausatz | |
| DE10230545B4 (de) | Schubladenschrank | |
| DE20109199U1 (de) | Zweiseitig nutzbarer Schrank | |
| DE10036145C2 (de) | Möbelelement | |
| DE3300647C2 (de) | ||
| DE3437912C2 (de) | Schrankmöbel | |
| AT360198B (de) | In zellenbauweise aufgebaute, schrankartige moebeleinheit | |
| DE1926354U (de) | Einbauschrank. | |
| DE7526884U (de) | Teleskopschrank | |
| DE20206102U1 (de) | Aufbewahrungsvorrichtung | |
| DE7700989U1 (de) | Kuechenmoebel | |
| DE20010930U1 (de) | Möbelkorpus | |
| DE1892748U (de) | Schrank. | |
| DE202005008202U1 (de) | Schiebetürenschrank | |
| DE7438294U (de) | Regalwand für Wohn-, Schlafzimmer o. dgl. Räume | |
| AT10607U1 (de) | Nachttisch zur wandbefestigung, entfernbar und desinfizierbar, zum einsatz in krankenhäusern, mit einstückigem rohkörper aus kunststoff | |
| DE20314183U1 (de) | Möbel, insbesondere Möbel zur Aufnahme von Lebensmitteln | |
| DE7636866U1 (de) | Schrank | |
| DE2620438A1 (de) | Mehrteiliges kastenfoermiges moebelstueck | |
| DE202010013459U1 (de) | Schiebetürcontainer | |
| DE1917153A1 (de) | Moebelkonstruktion | |
| DE1943554U (de) | Aufstellbare einbauschrankeinheit. | |
| DE29918387U1 (de) | Mehrteiliger Schrank |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010927 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20040507 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20080101 |