DE2010832B2 - Rundeindicker mit umlaufendem Krählwerk - Google Patents
Rundeindicker mit umlaufendem KrählwerkInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Rundeindicker mit einem im Absetzbecken des Eindickers umlaufenden Krählwerk, bestehend aus einer zentralen, vertikalen
Antriebsachse, mehreren damit verbundenen Krählarmen, die mit ihrem anderen Ende an mit der
Antriebsachse verbundenen Antriebsarmen gehaltert sind, und mit einem die Antriebsachse konzentrisch
umgebenden Haupteinlaufzylinder, der unterhalb des
Flüssigkeitsspiegels im Absetzbecken liegt und übereinanderliegende Zylinderabschnitte (Kanäle) aufweist in
welche Rohflüssigkeit in Form von gegenläufigen Strömen einleitbar ist, derart daß die Einlaufenergie
aufgezehrt wird.
Bei einem derartigen Rundeindicker wird in der Regel kontinuierlich gearbeitet, und die eingedickten oder
abgesetzten Feststoffe bzw. Schlamm werden kontinuierlich mittels des erwähnten Krählwerks vom Boden
und zur Mitte in einem Sumpf befördert während die Rohstoffflüssigkeit in der Mitte durch das beschriebene
Einlaufsystem zugeführt und abgetrennte Flüssigkeit am Umfang des Absetzbeckens überfließen kann. Das
Krählwerk kann entweder von einer das Absetzbecken überspannenden dritten Konstruktion oder von einem
vom Beckenboden aufragenden Mittelpfeiler getragen sein, um welchen das Krählwerk umläuft
Ein Rundeindicker der eingangs erwähnten Art ist aus der US-Patentschrift 30 06 474 bekannt bei welchem
der Haupteinlaufzylinder ortsfest angeordnet ist und unterhalb dieses Zylinders befinden sich an der ihn
durchdringenden Antriebsachse die Antriebsarme, an welchen die Krählarme mit ihrem freien Ende gehaltert
sind. Die Konstruktion der Krählarme und ihre Befestigung an der Antriebsachse sind unbefriedigend
gelöst denn es mangelt an ausreichender Stabilität und es fehlt die durchgreifende Krählwirkung. Andererseits
ist es aber auch nicht ohne weiteres möglich, stärkere Tragarme an einer stabileren Befestigung anzubringen,
weil diese sonst in der Schlammeindickungszone nur unter schwerer Belastung arbeiten. Eine Befestigung der
Tragarme an der Einlaufkonstruktion ist wiederum nicht möglich, weil diese fest ist Würde man sie ebenfalls
mitrotierend gestalten, so wären die vorteilhaften gegenläufigen Ströme der Rohflüssigkeit nicht mehr
erreichbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Rundeindicker der eingangs beschriebenen Art so zu
verbessern, daß eine stabilere Befestigung der Antriebsarme gewährleistet ist und die zugeleitete Rohflüssigkeit dennoch durch einfachere Mittel gleichmäßig in alle
Richtungen verteilt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der Haupteinlaufzylinder fest an den Antriebsarmen angebracht ist, zusätzlich ein mit der Oberseite der
Antriebsarme verbundener Hilfseinlaufzylinder vorgesehen ist, der als zur Antriebsachse koaxialer, oberhalb
des Haupteinlaufzylinders angeordneter ringförmiger Einlaufkanal, in welchen die Rohflüssigkeitszuführleitung frei einmündet, ausgebildet ist und daß eine an den
Einlaufkanal angeschlossene, in die übereinanderliegenden Kanäle einmündende Verbindung zwischen Haupt-
und Hilfseinlaufzylinder vorgesehen ist Durch diese Maßnahmen wird die Einführung der Rohflüssigkeit in
den Rundeindicker erheblich verbessert weil noch mehr vergleichmäßigt, und dennoch ergibt sich eine stabilere
Konstruktion. Durch die Anordnung sowohl eines Haupteinlaufzylinders als auch eines Hilfseinlaufzylinders kann die kinetische Energie des Rohflüssigkeitsstromes beim Eintritt noch rascher und gleichmäßiger in
eine unsystematische Turbulenz aus kleinen Wirbeln umgewandelt werden, bevor die Flüssigkeit in die
beruhigte Masse im Becken eintritt, wo die Absetzung erfolgt. Durch die feste Anbringung der Einlaufzylinder
an den Antriebsarmen ergibt sich eine solide und feste Konstruktion, die nicht nur weniger Abschaltzeiten
erfordert sondern auch ein besseres Eindicken der Rohflüssigkeit erlaubt Die Zuführleitung für die
Rohflüssigkeit kann bei äußerst einfacher Ausbildung stationär in den sich drehenden Hilfseinlaufzylinder
münden und bereits dort, vorzugsweise schon oberhalb
des Flüssigkeitspegels, mit der Verteilung der Geschwindigkeitskomponenten der einfließenden Rohflüs- ϊ
sigkeit beginnen.
Bei vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der
Haupteinlaßzylinder mit der Unterseite der Antriebsarme verbunden, die sich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels
befinden. Dadurch ist der Haupteinlaufzylinder in für n, den Betrieb geeigneter Weise untergetaucht, und
dennoch kann die zugeführte Rohflüssigkeit in allen Richtungen, insbesondere radial, gleichmäßig verteilt in
die Flüssigkeitsmasse eingeführt werden. Der Widerstand der Antriebsarme ist mit Vorteil erheblich r>
reduziert, wenn sie sich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels befinden.
Zweckmäßig ist es gemäß der Erfindung ferner, wenn
die Verbindung mindestens ein vom Hilfseinlaufzylinder abwärts ragendes Rohr aufweist, das sich in den von den :»
gegenläufigen Strömen umgebenen Bereich erstreckt Dabei kann man durch Ausrichten des Auslaufes eines
solchen Rohres mit einfachen Mitteln erreichen, daß sich die Ströme immer wieder gegenläufig bewegen, so
daß die kinetische Energie während der Zulaufphase rasch und gleichmäßig verzehrt wird.
Besonders stabil wird die Befestigung der Antriebsarme, wenn erfindungsgemäß ferner vorgesehen ist, daß
die Antriebsanne als Träger konstruiert sind und der Haupteinlaufzylinder in die Trägerkonstruktion der so
Antriebsarme einbezogen ist, wobei Haupteinlaßzylinder und Antriebsarme unterhalb des Flüssigkeitsspiegels angeordnet sind. Erfindungsgemäß ist die Einlaufkonstruktion mit dem Krählwerkaufbau zu einer Einheit
verbunden mit der Besonderheit, daß ein freiliegender r,
Hilfseinlaufzylinder auf einer höheren Ebene und der mindestens zu seinem größten Teil untergetauchte
Haupteinlaufzylinder auf einer niedrigeren Höhe angeordnet ist. wobei beide Einlaufzylinder die gegenläufigen Ströme der Rohflüssigkeit von oben her
aufnehmen. Sowohl der Hilfs- als auch der Haupteinlaufzylinder drehen sich zusammen mit den Antriebsarmen, wobei der Hilfseinlaufzylinder die Rohflüssigkeit
aus der ortsfesten Zuführleitung empfängt Durch die Verbindung des Haupteinlaufzylinders mit der Treib- π
armkonstruktion ist eine Zerlegung unter dem ringförmigen Hilfseinlaufzylinder möglich. Auf diese Weise
werden der Hilfs- und der Haupteinlaufzylinder mit dem drehbaren Krählwerk zu ^iner Einheit Als Verbindung
zwischen den Einlaufzylindern sind die abwärts >i> ragenden Rohre vorgesehen, welche die Flüssigkeit so
in weitere Stufen nach unten einführen, daß die beiden Ströme die gewünschten Ringbahnen im Gegenstrom
unter Aufzehrung atr kinetischen Energie beibehalten.
Die Rohre sind dabei ellenbogenförmig ausgebildet, v, insbesondere die in dem Haupteinlaufzylinder angeordneten Rohre.
Vorteilhaft ist es gemäß der Erfindung ferner, wenn der Haupteinlaufzylinder unmittelbar an die Unterseite
des Hilfseinlaufzylinders mittels einer gemeinsamen mi
zylindrischen Wand, die von den Antriebsarmen durchdrungen ist, angesetzt ist. Dieser Aufbau gewährleistet die beste Festigkeit und Stabilität, wodurch eine
durchgreifende Krählwirkung erreichbar ist, zumal die Rohflüssigkeit beruhigt in die im Absetzbecken b>
befindliche Flüssigkeitsmasse einführbar ist.
Erfindungsgemäß kann man auch die in dem Haupteinlaufzylinder übereinanderliegenden Kanäle
durch am Zylinder im Mantel angebrachte ringförmige Simse bilden. Diese bilden in dem Haupteinlaufzylinder
nach i nnen offene, ringförmige Kanäle, die innerhalb der Zylinderwand übereinander angeordnet sind. Der
Hauptstrom der eingeführten Rohflüssigkeit wird also in getrennte Ströme aufgespalten, die in diese
Ringkanäle tangential sowie in Gegenstrom zueinander eingeführt werden, so daß der eine Strom im
Uhrzeigersinn und der andere entgegen dem Uhrzeigersinn um die senkrechte Antriebsachse des Krählwerks
drehen; und dies alles, obwohl sowohl Hilfs- als auch Haupteinlaufzylinder mit den Antriebsarmen gedreht
werden und die Rohflüssigkeit von einer stationären Zuführleitung eingeleitet wird. Die entgegengesetzt
drehenden Ströme werden einwärts in den von den Ringkanälen umgebenen offenen Bereich verdrängt und
zu einer Scherung auf der ganzen Länge dieser Kanäle von der doppelten Geschwindigkeit jedes Einzelstromes gezwungen. Dadurch werden die Geschwindigkeitskomponenten augenblicklich irr eine ungeregelte
Turbulenz umgewandelt Bei gleichem Fetrag aber in entgegengesetzter Richtung der Stromgeschwindigkeiten verbleiben keine restlichen tangentialen Geschwindigkeitskomponenten, so daß eine gleichförmige Fließgeschwi'-digkeit über die ganze Fläche des dann
entstehenden Stromes erzielbar ist Auf diese Weise wird der Gesamtwirkungsgrad des Absetzens bei dem
erfindungsgemäßen Rundeindicker verbessert
Bei dem Rundeindicker gemäß der Ei-findung drehen sich also beide Einlaufzylinder mit den Antriebsarmen
mit Dennoch ist die Zufuhr der Rohflüssigkeit aus der ortsfesten Zuführleitung unproblematisch, da sich der
Einlaufkanal des Hilfseinlaufzylinders unter der Mündung der Zuführleitung drehen kann, während die
Mündung dieser Leitung immer in den Einlaufkanal zeigt Auch die Montage der beiden Einlaufzylinder an
der Antriebsachse ist einfach zu bewerkstelligen.
Zum klareren Verständnis und zur leichteren Ausführung wird die Erfindung nachstehend in bevorzugten Ausführungsformen anhand der Zeichnung
beschrieben.
F i g. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch ein Absetzbecken mit einem drehbaren Krählwerk, bei dem ein
höher gelegener Hilfseinlaufzylinder in offener Verbindung mit einem Haupteinlaufzylinder steht, der auf einer
niedrigeren Ebene angeordnet ist.
F i g. 1B ist eine vergrößerte Teilansicht des Krählwerkes der F i g. 1.
F i g. 1A ist eine Draufsicht auf die Einzelheiten der
Fig. IB.
Fig.2 zeigt in größerem Maßstab die Einlaufzylinderkonstruktion der F i g. 1.
F i g. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch den Mittelteil des drehbaren Kräh·Werkes und zeigt eine gegenüber
F i g. 2 abgewandelte Einlaufzylinderkonstruktion.
Fig.5 ist eine Draufsicht auf die Einzelheiten der
Fig. 4.
In der Zeichnung ist bei der Ausführungsform nach
F i g. 1 bis 3 das Absetzbecken des Rundeindicker mit einem Krählwerk 10 ausgerüstet, das in dem Becken 11
arbeitet, und von einer darüber angeordneten Brücke 12 getragen wird, die sich diametral über das Becken
erstreckt. Rohflüssigkeit oder Einlaufpulpe wird dem Absetzbecken 11 durch eine Zuführleitung 13 zugeführt,
während geklärte Flüssigkeit in eine Umfangsrinne 14 überfließt, und abgesetzter eingedickter Schlamm durch
das Krählwerk 10 über den Beckenboden einem
zentrischen Sumpf 15 zwecks Abzugs durch das Schlammaustragrohr 16 zugeführt wird.
Das Krählwerk 10 selbst besitzt eine hängende, senkrechte Antriebsachse 17, die von einem auf der
Brücke 12 montierten Antrieb 18 in Drehung gesetzt wird. Ein Paar Kühlarme 19 und 20 sind am unteren
Ende der Achse 17 mittels doppelter Tragkonsolen D derart angebracht, daß sie um eine waagerechte Achse
h-h sowie um eine senkrechte Achse v-v drehbar sind
(siehe auch Fig. IA und IB). Die Krählarme selbst
haben die Form von Rohren 19a und 20a, an welche die
üblichen Krählschaufeln 196 bzw. 20b angeschweißt sind.
Ein Paar waagerechter Antriebsarme 21 und 22 ist am
oberen Teil der Antriebsachse 17 derart befestigt, daß sie sich gerade oberhalb des Überlaufspiegels L
befinden. Jeder Antriebsarm zieht einen zugehörigen
durch schräge Zugelemente oder Schleppseile 23 bzw. 24. Es ist ersichtlich, daß bei Drehung der Antriebsachse
17 durch den Antrieb 18 von den Krählarmen Schlamm über den Beckenboden zur mittigen Sammelzone
befördert wird, während sie übermäßigen Schlammansammlungen durch eine kombinierte Bewegung um die
waagerechte und senkrechte Achse frei nachgeben können.
Eine als Rohflüssigkeit einlaufende Suspension, Schlamm oder Pulpe wird durch die Zuführleitung 13
einer Einlaufzylinderkonstruktion 25 zugeleitet, die einen oberen Hilfseinlaufzylinder 26 und einen unteren
Haupteinlaufzylinder 27 aufweist. Beide liegen praktisch konzentrisch zur Drehachse des Krählwerkes, wenn
mich bei dieser Ausführungsform in senkrechtem Abstand voneinander infolge der Antriebsarmkonstruktion.
Gemäß der Erfindung hat der Hilfseinlaufzylinder 26 die Form eines ringförmigen Troges, der an der
Oberseite der Treibarmkonstruktion befestigt ist. während der einen Hohlzylinder 28 aufweisende
Haupteinlaufzylinder 27 an der Unterseite befestigt ist. Vom ringförmigen Hilfseinlaufzylinder 26 aufgenommene
Rohflüssigkeit wird an den Haupteinlaufzylinder 27 durch zwei herabhängende Stutzen oder Überführungsrohre 29 und 29a abgegeben, die im Inneren des
Haupteinlaufzylinders 27 münden. Das kürzere Rohr 29 von der Länge 1-1 hat ein ellenbogenförmiges unteres
Ende zur Abgabe eines ersten Rohschlammstromes im wesentlichen tangential in eine obere waagerechte
Ringzone bzw. Kanal Z-! des Haupteinlaufzylindc-rs.
Das längere Verbindungsrohr 29a mit einer Länge 1-2 hat ebenfalls ein ellenbogenförmiges unteres Ende
zwecks Abgabe eines zweiten Rohschlammstromes im wesentlichen tangential in eine waagerechte Ringzone
bzw. Kanal Z-2 des Haupteinlaufzylinders. Die vorgenannten Kanäle oder Ringzonen können auch als
Zylinderabschnitte bezeichnet werden. Die genannten zwei Ringströme sind entgegengesetzt zueinander
gerichtet und bilden sich unter der Oberfläche, d. h. unier dem Flüssigkeitsspiegel Laus.
Gemäß Fig. 2 kann der untere Ringkanal Z-2 zwischen einem unteren ringförmigen Sims 30 und
einem mittleren Sims 31 eingegrenzt sein. Der obere Ringkanal Z-I kann zwischen dem mittleren Ringsims
31 und einem oberen Ringsims oder einer Platte 32 eingegrenzt sein. Die beiden gegenläufig rotierenden
Ströme unterliegen einer wechselseitigen Scherwirkung im zentrischen Bereich, der von den Kanälen Z-I und
Z-2 umgeben ist, so daß die Einlaufenergie aufgezehrt
wird und der Rohschlamm in die umgebende beruhigte Flüssigkeitsmasse bei gleichförmiger Verteilung in allen
Richtungen gemäß den Pfeilen A eintritt.
In Fig. 2 sind der Hilfseinlaufzylinder 26 und der
untere Haupteinlaufzylinder 27 zwar mit gleichem Außendurchmesser gezeigt, es können jedoch auch
andere Maße vorgesehen sein.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 und 5 hat das Krählwerk eine hängende Antriebsachse 33, die von
einem auf der Brücke 35 montierten Antrieb 34 getragen wird. Ein Paar Krählarme 37 und 38 sind
ähnlich wie bei F i g. I einschließlich der Verbindung der Krählarme mit der Welle so vorgesehen, daß jeder
Krählarm 37, 38 um eine senkrechte und eine waagerechte Achse beweglich ist.
Zwei Antriebsarme 39 und 40, die mit den entsprechenden Krählarmen über hier nicht gezeigte
praktisch gerade unter dem Flüssigkeitsspiegel L-2 im Becken untergetaucht, damit eine Anpassung an einen
flachen Dachaufbau 41 für das Becken erzielt werden kann.
Die Antriebsarme haben die Art von Trägern mit einem Paar oberer Holme 42 und 43, die gemäß der
Zeichnung aus durch Flansche verbundenen Rohrabschnittenuen bestehen, und mit einem ähnlichen Paar
paralleler merer Holme 44 und 45, wobei alle Holme an den Seitenflächen, der Unterseite und der Oberseite
durch Verstrebungen miteinander verbunden sind. Daraus ergibt sich ein im wesentlichen quadratisches
Querschnittsprofil des Trägers einer Breite iv (siehe F i g. 5) und einer Höhe ρ (siehe F i g. 4). Der Mittelteil
des Trägers zwischen den Enden ist an der Welle des Krählwerkes befestigt. Das obere Holmpaar ist also
starr miteinander verschweißt und an der Antriebsachse mittels eines quadratischen Knotenbleches 46 befestigt.
Ein ähnliches unteres Knotenblech 47 verbindet entsprechend das untere Holmpaar und die Antriebsachse.
Die Einlaufkonstruktion nach F i g. 4 und 5 arbeitet zwar ähnlich derjenigen der Fig. 1, jedoch ist der
Haupteinlaufzylinder 49 mit der eben beschriebenen Antriebsarmtragkonstruktion zu einer Einheit vereinigt,
die ihn waagerecht durchdringt, während ein zugehöriger ringförmiger Hilfseinlaufzylinder 50 die Welle
umgibt und an der Oberseite des Trägers befestigt ist. Auf diese Weise sind der obere Hilfs- und der untere
Haupteinlaufzylinder praktisch auf Höhe des Flüssigkeitsspiegels L-2 miteinander vereinigt, wobei der
Haupteinlaufzylinder in der richtigen Lage im obe.en Bereich der Flüssigkeitsmasse im Becken untergetaucht
ist. Der Haupteinlaufzylinder 49 besitzt im Inneren ringförmige Simse 52 und 53, die einen unteren Kanal
bzw. eine untere Ringzone Z-4 bestimmen, und eine ringförmige Deckplatte 54, die mit dem Sims 53 eine
obere Ringzone bzw. Kanal Z-5 bestimmt. Die Deckplatte 54 stellt auch den Boden des Hilfseinlaufzylinders 50 dar.
Zwei herabhängende Einlaufverbindungsrohre 55 und
56 von praktisch gleicher Ausführung wie bei F i g. 1 leiten einander entgegengerichtete Ströme von Einlaufschlamm vom oberen Hilfseinlaufzylinder tangential in
die entsprechenden Ringkanäle Z-4 und Z-5. Auf diese Weise wird die Einlaufenergie in der vorstehend
beschriebenen Weise aufgezehrt, und der Rohschiamm kann in die umgebende beruhigte Flüssigkeitsmasse
unter gleichförmiger Verteilung in allen Richtungen wie durch Pfeile B angedeutet eintreten.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Rundeindicker mit einem im Absetzbecken des Eindickers umlaufenden Krählwerk, bestehend aus
einer zentralen, vertikalen Antriebsachse, mehreren damit verbundenen Krählarmen, die mit ihrem
anderen Ende an mit der Antriebsachse verbundenen Antriebsarmen gehaltert sind, und mit einem die
Antriebsachse konzentrisch umgebenden Haupteinlaufzylinder, der unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
im Absetzbecken liegt und übereinanderliegende Zylinderabschnitte (Kanäle) aufweist in die Rohflüssigkeit in Form von gegenläufigen Strömen einleitbar ist derart daß die Einlaufenergie aufgezehrt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Haupteinlaufzylinder (27,49) fest an den Antriebsarmen (21,22; 39,40) angebracht ist, zusätzlich ein mit
der Oberseite der Antriebsarme verbundener Hilfseinlaufzylinder (26, 50) vorgesehen ist der als
zur Antriebsachse (17) koaxialer, oberhalb des Haupteiniaufzyiinders angeordneter, ringförmiger
Einlaufkanal, in den die Rohflüssigkeitszuführleitunj;
frei einmündet ausgebildet ist und daß eine an den Einlaufkanal angeschlossene, in die übereinanderliegenden Kanäle einmündende Verbindung (29, 29a)
zwischen Haupt- und Hilfseinlaufzylinder vorgesehen ist
2. Rundeindicker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Haupteinlaufzylinder (27)
mit der Unterseite der Antriebsarme (21, 22) verbunden ist,e':e sich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels befinden.
3. Rundeindicker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die Verbindung (29, 29aJ
mindestens ein vom Hilfseinlaurzylinder (26, 50) abwärts ragendes Rohr aufweist das sich in den von
den gegenläufigen Strömen umgebenen Bereich erstreckt
4. Rundeindicker nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet daß die Antriebsarme (39, 40) als
Träger konstruiert sind und der Haupteinlaufzylinder (49) in die Trägerkonstruktion der Antriebsarme
einbezogen ist, wobei Haupteinlaufzylinder und Antriebsarme unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
angeordnet sind.
5. Rundeindicker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß der Haupteinlaufzylinder (49)
unmittelbar an die Unterseite des Hilfseinlaufszylinders (50) mittels einer gemeinsamen zylindrischen
Wand, die von den Antriebsarmen durchdrungen ist angesetzt ist.
6. Rundeindicker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem
Haupteinlaufzylinder (27,49) übereinanderliegenden Kanäle durch am Zylinderinnenmantel angebrachte
ringförmige Simse (30, 31, 32; 52, 53, 54) gebildet sind.
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