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DE1609014B1 - Klaervorrichtung fuer abwasser - Google Patents

Klaervorrichtung fuer abwasser

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Publication number
DE1609014B1
DE1609014B1 DE19661609014 DE1609014A DE1609014B1 DE 1609014 B1 DE1609014 B1 DE 1609014B1 DE 19661609014 DE19661609014 DE 19661609014 DE 1609014 A DE1609014 A DE 1609014A DE 1609014 B1 DE1609014 B1 DE 1609014B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
aeration
settling
waste water
ventilation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19661609014
Other languages
English (en)
Inventor
Foster Joseph William
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Tank Car Co
Original Assignee
Union Tank Car Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Tank Car Co filed Critical Union Tank Car Co
Publication of DE1609014B1 publication Critical patent/DE1609014B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/12Activated sludge processes
    • C02F3/1236Particular type of activated sludge installations
    • C02F3/1252Cylindrical tanks with horizontal axis
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W10/00Technologies for wastewater treatment
    • Y02W10/10Biological treatment of water, waste water, or sewage

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Biological Treatment Of Waste Water (AREA)
  • Aeration Devices For Treatment Of Activated Polluted Sludge (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Klärvorrichtung für Abwässer mit einer waagerecht angeordneten, langgestreckten, vom Abwasser schraubenlinienförmig durchflossenen Belüftungskammer mit auf einer Seite der Kammerlängsachse verteilt angeordneten Belüftungsrohren zur Erzeugung einer Abwasserrotation um die Kammerlängsachse und mit einer an der einen Stirnwand der Belüftungskammer angebauten Absetzkammer, die mit der Belüftungskammer durch eine mit ihrem Eintrittsende in die Belüftungskammer vorspringende, die Stirnwand durchdringende_Entnahmeleitung für das belüftete Abwasser und eine Rück- -leitung für abgesetzte Feststoffe verbunden ist.
  • Eine derartige Klärvorrichtung ist aus der deutschen Patentschrift 561395 bekannt. Dabei weist die Belüftungskammer einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt mit abgerundeten Ecken auf, während das in die Belüftungskammer vorspringende Eintrittsende der Entnahmeleitung radial verläuft, so daß sich die Eintrittsöffnung im wesentlichen tangential zur Rotationsströmung des Abwassers erstreckt. Die Querschnittsform der Belüftungskammer hat zur Folge, daß mit einer vorbestimmten Menge der zur Belüftung eingeblasenen Luft nicht die bestmögliche Rotation des Abwassers erreicht wird. Infolge der radialen Anordnung des Eintrittsendes der Entnahmeleitung übt das rotierende Abwasser eine Saugwirkung auf die Entnahmeleitung aus, so daß eine vergleichsweise nur geringe Überführung von belüftetem Abwasser zur Absetzkammer stattfindet. Soll eine größere Menge an belüftetem Abwasser überführt werden, so muß die-Entnahmeleitung größer dienensinniert werden, was die Rotation des Abwassers stört. Über die Lage der Eintrittsöffnung der Entnahmeleitung ist in der genannten Patentschrift nichts ausgesagt..
  • Aus der britischen Patentschrift 773 013 ist es bereits bekannt, eine Belüftungskammer für Abwässer mit kreisförmigem Querschnitt zu versehen. An diese Belüftungskammer ist jedoch keine Absetzkammer angebaut, und außerdem wird hier das belüftete Abwasser von einem. Punkt nahe dem Belüftungskammerumfang abgeführt. Dies hat den Nachteil, daß ein vergleichsweise großer Anteil an Feststoffen durch die Entnahmeleitung in die Absetzkammer überführt wird. Dieses ist darauf zurückzuführen, daß sich infolge der in der Belüftungskammer auftretenden Abwasserrotation die Feststoffe, die schwerer als Wasser sind, unter der Wirkung der Zentrifugalkraft am Außenumfang der Belüftungskammer sammeln. und daher in verstärktem Maße der Eintrittsöffnung der Entnahmeleitung zugeführt werden.
  • Ferner ist es aus der deutschen Patentschrift 466 743 bereits bekannt, bei einer Belüftungskammer für Abwässer mit durch ein Rührwerk erzeugter Abwasserrotation eine Entnahmeöffnung in der Belüftungskammerwand vorzusehen und dieser Entnahmeöffnung eine schräg in die Belüftungskammer vorspringende Leitschaufel zuzuordnen, so daß das rotierende Abwasser unter Ausnutzung seiner kinetisehen Rotationsenergie durch die radiale Entnahmeöffnung einem nachgeschalteten Klärbecken zuströmt. Auch in diesem Falle wird das belüftete Abwasser am Umfang der Belüftungskammer entnommen, wo sich die schweren Feststoffe infolge der Abwasserrotation sammeln.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Klärvorrichtung der eingangs genannten Art so 7-u verbessern, daß ein geringerer Anteil an Feststoffen in die- Absetzkammer überführt und dementsprechend in dieser eine bessere Klärwirkung bzw. eine erhöhte Klärleistung erreicht wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Klärvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Eintrittsöffnung der Entnahmeleitung etwa in der Mitte zwischen der Kammerlängsachse und der Kammerwandung und dem rotierenden Abwasserstrom entgegenweisend angeordnet ist und daß die Belüftungskammer in an sich bekannter Weise einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
  • Bei dieser Ausbildung mit einer Belüftungskammer von kreisförmigem Querschnitt findet eine starke und ungestörte Abwasserrotation statt, die nicht nur einen guten aeroben Abbau in der Belüftungskammer gewährleistet, sondern insbesondere auch dazu führt, daß sich die schwereren Feststoffe am Umfang der Belüftungskammer und die leichteren Feststoffe im Bereich der Kammerlängsachse ansammeln. In der Mitte zwischen der Kammerlängsachse und der Kammerwandung, wo das der Absetzkammer zugeführte belüftete Abwasser entnommen wird, herrscht daher eine geringe Feststoffkonzentration, so daß die Feststoffe weitgehend in der Belüftungskammer zurückbleiben. Ferner wird dadurch, daß die Eintrittsöffnung der Entnahmeleitung im rotierenden Abwasserstrom in Umfangsrichtung entgegenweisend angeordnet ist, die kinetische Energie des Abwassers ausgenutzt, um das belüftete Abwasser in die Absetzkammer zu leiten. Dabei kann die Entnahmeleitung einen vergleichsweise geringen Querschnitt aufweisen, so daß die Abwasserrotation wenig gestört wird.
  • Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung ist in der Absetzkammer eine über deren Breite durchgehende Prallplatte lotrecht und mit Abstand von der Austrittsöffnung der Entnahmeleitung angeordnet. Ferner werden durch lotrechte Trennplatten, die zu beiden Seiten der Austrittsöffnung vorgesehen sind, zwei Seitenkammern abgetrennt, die durch Verbindungsöffnungen in der Prallplatte mit einer Nachklärkammer der Absetzkammer in Verbindung stehen. Diese Ausbildung gewährleistet eine Vernichtung der kinetischen Energie des in die Absetzkammer eingeleiteten belüfteten Abwassers, ohne daß eine den Absetzvorgang in der Absetzkammer störende Turbulenz eintritt. Daher tragen diese Maßnahmen zur Erhöhung der Klärleistung bei.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform ist zur Rückführung von schweren Feststoffen aus der Absetzkammer in die Belüftungskammer ein vom Boden der Absetzkammer ausgehender Schlanunkanal vorgesehen, der durch schräg nach abwärts weisende, in die Belüftungskammer vorspringende Leitplatten gebildet ist. Dabei wird die Abwasserrotation innerhalb der Belüftungskammer ausgenutzt, um eine Saugwirkung auf den Schlamm auszuüben, so daß dieser in verstärktem Maße durch den Schlammkanal in die Belüftungskammer gleitet.
  • Gemäß einer anderen zweckmäßigen Ausführungsform ist zur Rückführung von Schwimmstoffen aus der Absetzkammer in die Belüftungskammer ein an der Wasseroberfläche der Absetzkammer angeordneter Schwimmstoffkanal vorgesehen, der innerhalb der Belüftungskammer im rotierenden Abwasserstrom mündet. Auch diese Maßnahme bezweckt ein Ansaugen der Schwimmstoffe durch den rotierenden Abwasserstrom. Diese Saugwirkung wird sowohl dann erreicht, wenn die Mündungsöffnung des Schwimmstoffkanals innerhalb der Belüftungskammer in Drehrichtung des rotierenden Abwasserstroms weist, wie auch dann, wenn die Mündungsöffnung in Richtung der Kammerlängsachse weist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel der Klärvorrichtung in perspektivischer Darstellung, F i g. 2 die Stirnansicht der Klärvorrichtung, wobei die Absetzkammer teilweise weggebrochen ist, F i g. 3 die Absetzkammer im Längsschnit mit dem angrenzenden Teil der Belüftungskammer, F i g_ 4 den in F i g. 3 dargestellten Teil der Klärvorrichtung in Draufsicht, F i g. 5 den Querschnitt durch den Belüftungsbehälter längs der Linie 5-5 in F i g. 1.
  • Die Klärvorrichtung umfaßt eine Belüftungskammer 10, der das Abwasser über einen Einlaß 11 zugeführt wird. Der Belüftungskammer 10 ist eine Belüftungseinrichtung 13 zugeordnet. An die dem Einlaß 11 gegenüberliegende Stirnseite des Belüftungsbehälters 10 schließt sich ein Absetzbehälter 14 an, aus dem geklärte Flüssigkeit über ein Auslaßrohr 15 abgezogen wird. Die Belüftungskammer 10 wird von einer zylindrischen Kammerwandung, z. B. aus Stahlblech, mit waagerechter Längsachse, die an ihrer Oberseite eine Öffnung 22 aufweist, und von zwei Stirnwänden gebildet. Die dem Einlaß 11 gegenüberliegende Stirnwand 24 der Belüftungskammer 10 trennt die Belüftungskammer 10 von der Absetzkammer 32, die von einer geneigten unteren Stirnwand 31 von der Stirnwand 24 und von zwei seitlichen, dreieckförmigen Wänden begrenzt wird und an ihrer Oberseite offen ist.
  • Die Belüftungseinrichtung 13 umfaßt eine Luftverteilerleitung 41, die die Öffnung 22 der Belüftungskammer 10 sowie die daran angrenzende obere Öffnung des Absetzbehälters 14 umgrenzt und dadurch die Stahlblechkonstruktion verstärkt. Auf der einen Längsseite der Öffnung 22 sind an die Luftverteilerleitung 41 mehrere herabhängende Belüftungsrohre 50 in gleichmäßigen Abständen nebeneinander angeschlossen. Die Austrittsöffnungen 55 am unteren Ende der Belüftungsrohre 50 liegen in einer Reihe auf einer Seite und unterhalb der Längsachse der Belüftungskammer 10, wie am besten aus F i g. 5 zu ersehen ist. Die aus den Belüftungsrohren 50 austretende und durch das in der Belüftungskammer 10 befindliche Abwasser aufsteigende Luft versetzt das Abwasser in eine Rotation um die Kammerlängsachse, so daß das vom Einlaß 11 zur Absetzkammer 32 strömende Abwasser die Belüftungskammer 10 schraubenlinienförmig durchströmt.
  • Zur Überführung des belüfteten Abwassers aus der Belüftungskammer 10 in die Absetzkammer 32 ist eine Entnahmeleitung 60 vorgesehen, die sich in axialer Richtung durch die Stirnwand 24 erstreckt. Der innerhalb der Belüftungskammer 10 angeordnete Abschnitt der Entnahmeleitung 60 ist derart abgebogen, daß die Eintrittsöffnung 61 etwa in der Mitte zwischen der Kammerlängsachse und der Kammerwandung 20 angeordnet ist und dem rotierenden Abwasserstrom in Umfangsrichtung entgegenweist. Auf diese Weise strömt das rotierende Abwasser direkt in die Eintrittsöffnung 61 und wird infolge seiner kinetischen Energie durch die Entnahmeleitung 60 in die Absetzkammer 32 übergeleitet.
  • In der Absetzkammer 32. ist im Abstand von der Austrittsöffnung der Entnahmeleitung 60 eine lotrechte Prallplatte 65 angeordnet, die sich über die gesamte Breite der Absetzkammer 32 erstreckt und diese in eine Kammer 70, in der die kinetische Energie des einströmendenAbwassers vernichtet wird, und eine Nachklärkammer 71 unterteilt. Durch zu beiden Seiten der Austrittsöffnung der Entnahmeleitung 60 vorgesehene Trennplatten 74 werden, wie aus F i g. 4 ersichtlich, zwei Seitenkammern 73 gebildet, denen das belüftete Abwasser oberhalb und unterhalb der Trennplatten 74 zuströmen kann. Diese Seitenkammern 73 stehen über Verbindungsöffnungen 80 mit der Nachklärkammer 71 in Verbindung.
  • Das untere Ende 76 der Prallplatte 65 ist in eine zur unteren Stirnwand 31 der Absetzkammer 32 parallele Lage abgewinkelt und in geringem Abstand zu der unteren Stirnwand 31 angeordnet, so daß ein Spalt 77 gebildet ist, durch den Feststoffe, die sich in der Nachklärkammer 71 abgesetzt haben, auf der unteren Stirnwand 31 abwärts in die Kammer 70 gleiten können. Am unteren Ende der Absetzkammer 32, wo die untere Stirnwand 31 auf die Stirnwand 24 stößt, weist diese eine Öffnung auf, an die sich ein Schlammkanal 82 anschließt, der zwischen einer unteren Leitplatte 85, die die untere Stirnwand 31 fortsetzt, und einer dazu parallelen oberen Leitplatte 86 gebildet ist. Durch diesen Schlammkanal 82 wird der Schlamm; der sich im Absetzbehälter 14 absetzt, in die Belüftungskammer 10 zurückgeführt. Dabei ist die Mündungsöffnung 87 des Schlammkanals 82 in einer Radialebene der Belüftungskammer 25 angeordnet, so daß das an der Mündungsöffnung 87 vorbei rotierende Abwasser eine Saugwirkung auf den zurückzuführenden Schlamm ausübt.
  • Ferner ist eine Einrichtung 90 zum Rückführen von Schwimmstoffen aus der Absetzkammer 32 in die Belüftungskammer 10 vorgesehen. Diese Einrichtung 90 ist etwa in Höhe des Abwasserspiegels in der Absetzkammer 32 angeordnet und umfaßt zwei im Abstand zueinander angeordnete Schwimmstoffkanäle 92, die die Kammer 70 mit der Belüftungskammer 10 verbinden, sowie zwischen diesen einen weiteren Schwimmstoffkanal 93, der die Nachklärkammer 71 mit der Belüftungskammer 10 verbindet. Durch diese Schwimmstoffkanäle 92,93 werden die Schwimmstoffe in die Belüftungskammer 10 zurückgespült. Dabei führt auch hier die Rotation des Abwassers in der Belüftungskammer zu einer Saugwirkung, die eine verstärkte Rückströmung durch die Schwimmstoffkanäle 92, 93 zur Folge hat.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Klärvorrichtung für Abwasser mit einer waagerecht angeordneten, langgestreckten, vom Abwasser schraubenlinienförmig durchflossenen. Belüftungskammer mit auf einer Seite der Kammerlängsachse verteilt angeordneten Belüftungsrohren zur Erzeugung einer Abwasserrotation um die Kammerlängsachse und mit einer an der einen Stirnwand der Belüftungskammer angebauten Absetzkammer; die mit der Belüftungskammer durch eine mit ihrem Eintrittsende in die Belüftungskammer vorspringende, die Stirnwand durchdringende Entnahmeleitung für das belüftete Abwasser und eine Rückleituniz für abzesetzte Feststoffe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (61) der Entnahmeleitung (60) etwa in der Mitte zwischen der Kammerlängsachse und der Kammerwandung (20) und dem rotierenden Abwasserstrom entgegenweisend angeordnet ist und daß die Belüftungskammer (25) in an sich bekannter Weise einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
  2. 2. Klärvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Absetzkammer (32) eine über deren Breite durchgehende Prallplatte (65) lotrecht und mit Abstand von der Austrittsöffnung der Entnahmeleitung (60) angeordnet ist und daß durch lotrechte Trennplatten (74), die zu beiden Seiten der Austrittsöffnung vorgesehen sind, zwei Seitenkammern (73) abgetrennt werden, die durch Verbindungsöffnungen (80) in der Prallplatte (65) mit einer Nachklärkammer (71) der Absetzkammer (32) in Verbindung stehen.
  3. 3. Klärvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet; daß zur Rückführung von schweren Feststoffen aus der Absetzkammer (32) in die Belüftungskammer (25) ein vom Boden der Absetzkammer (32) ausgehender Schlammkanal (82) vorgesehen ist, der durch schräg nach abwärts weisende, in die Belüftungskammer vorspringende Leitplatten (85, 86) gebildet ist.
  4. 4. Klärvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückführung von Schwimmstoffen aus der Absetzkammer (32) in die Belüftungskammer (25) an der Wasseroberfläche der Absetzkammer angeordnete Schwimmstoffkanäle (92, 93) vorgesehen sind, die innerhalb der Belüftungskammer im rotierenden Abwasserstrom münden.
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