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DE20107310U1 - Haltesystem für Papier - Google Patents

Haltesystem für Papier

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DE20107310U1
DE20107310U1 DE20107310U DE20107310U DE20107310U1 DE 20107310 U1 DE20107310 U1 DE 20107310U1 DE 20107310 U DE20107310 U DE 20107310U DE 20107310 U DE20107310 U DE 20107310U DE 20107310 U1 DE20107310 U1 DE 20107310U1
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holding
fastening element
fastening
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DE20107310U
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Priority to EP01933965A priority patent/EP1283783B1/de
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Priority to AT01933965T priority patent/ATE293049T1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F1/00Sheets temporarily attached together without perforating; Means therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F11/00Filing appliances with separate intermediate holding means

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  • Clamps And Clips (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)

Description

Patentanwaltskanzlei VIEL & VIEL #..W^nbergweg·^" '··" *:* 00/065 i.P. European Patent and Trademark Attorneys D-66119 Saarbrücken BÜTTNER http://www.saarpatent.de Tel.: ++49-(0)68l - 58 59 59 kanzlei@saarpatent.de Fax. ++49-(0)68l -58 59 81 6. April 2001 4
Haltesystem für Papier
Die Erfindung betrifft ein Haltesystem für Papier nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind Laschen bekannt, mit denen mehrere Blätter Papier mittels eines Metall- oder Plastikstreifens zusammengehalten werden können. Dazu werden diese Blätter gelocht. Durch entsprechende Löcher in der Lasche sowie durch die Löcher im Papier, die durch das Lochen eingebracht wurden, wird dann der Metall- oder Plastikstreifen durchgesteckt und umgebogen. Dadurch werden zum einen die Blätter Papier zusammen gehalten. Weiterhin werden die Blätter Papier mit der Lasche verbunden. Die Lasche kann wiederum weitere Löcher aufweisen. Mittels dieser Löcher kann die Lasche dann in einem Ordner befestigt werden. Es ist damit also möglich, mehrere Blätter Papier miteinander zu befestigen, sowie diese Blätter Papier wiederum gemeinsam in einem Ordner zu befestigen, wobei diese Blätter Papier auch wieder gemeinsam entnehmbar sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Alternative aufzuzeigen, wie mehrere miteinander verbundene Blätter wiederum als Ganzes befestigbar sein können.
Diese Aufgabe wird gelöst, indem sich gemäß Anspruch 1 entlang der hinteren Kanten der miteinander verbundenen Blätter Papier wenigstens ein Befestigungselement erstreckt, mit dem die Blätter Papier gemeinsam befestigbar sind.
Indem sich dieses wenigstens eine Befestigungselement entlang des Rückens der Blätter Papier erstreckt, ergeben sich verschiedene Vorteile hinsichtlich der Platzverhältnisse. Das Befestigungselement nach der vorliegenden Erfindung führt nämlich allenfalls in geringem Ausmaß dazu, dass sich der Stapel der Blätter Papier durch das Befestigungselement verdickt.
Es ist beispielsweise möglich, die Blätter Papier zu binden, indem diese an ihrem Rücken miteinander verklebt
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des Rückens der Blätter erstreckt, kann mit minimalem Einbauraum eine Befestigungsmöglichkeit der Blätter realisiert werden. Weiterhin wird die Stabilität der Blätter Papier erhöht, wenn sich das wenigstens eine Befestigungselement entlang des Rückens dieser Blätter Papier erstreckt. Ebenso können die Blätter Papier beispielsweise zusammengeheftet werden, bevor sie mit dem Befestigungselement verbunden werden.
Gegenüber dem beschriebenen Stand der Technik ergibt sich als weiterer Vorteil, dass nicht zwingend auf den einzelnen Blättern Papier ein Streifen von mehreren Zentimetern Breite benötigt wird, um die Löcher einzubringen, durch die dann der Metall- bzw. Plastikstreifen gesteckt wird, um die Blätter miteinander und mit der Lasche zu verbinden. Informationen auf diesem Streifen können nämlich nach dem Zusammenbringen der Blätter nicht mehr gelesen werden.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 2 sind mehrere Befestigungselemente vorhanden, von denen eines zumindest im oberen Bereich der Blätter mit den Blättern verbunden ist und ein weiteres zumindest im unteren Bereich der Blätter mit den Blättern verbunden ist, wobei ein Halteelement zwischen den Befestigungselementen positionierbar ist, wobei die Befestigungselemente mittels des Halteelements befestigbar sind.
Das Halteelement kann also zwischen die Befestigungselemente eingebracht werden.
Beispielsweise können die Befestigungselemente rohrförmig ausgebildet sein und einen gewissen Abstand etwa in der Mitte der Blätter Papier aufweisen. Vorteilhaft ist das Halteelement dann ebenfalls rohrförmig ausgebildet und entspricht in seiner Länge dem Abstand der beiden Befestigungselemente. Wenn also die Blätter Papier gehalten werden, ergibt sich aufgrund der Fortsetzung der beiden Befestigungselemente durch das Halteelement, dass sich am Rücken der Blätter Papier ein rohrfbrmiges Teil angebracht ist. Dadurch wird die Stabilität der Blätter Papier deutlich verbessert. Dazu wird das eine Befestigungselement im oberen Bereich der Blätter Papier mit den Blätter verbunden und das andere
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Das Halteelement kann dann wieder in einem Ordner, einem Kalender, einem Terminplaner oder ähnlichem befestigbar sein.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 3 ist das wenigstens eine Befestigungselement durch einen Eingriff jeweils eines Halteelements bzw. Haltemittels am oberen und unteren Ende des Befestigungselements befestigbar.
Dadurch kann das Befestigungselement einfach und platzsparend befestigt werden. Gerade wegen des geringen Platzbedarfs eignet sich ein solches Befestigungselement besonders, um beispielsweise ein Adressbuch in einer Hülle zu befestigen, in die auch ein Kalender eingebracht ist. Vorteilhaft kann das Adressbuch platzsparend befestigt werden. Dennoch kann das Adressbuch als Ganzes entnommen werden. Das Haltemittel kann Bestandteil eines Halteelements sein, so dass also das Halteelement dann nicht vollständig in das Befestigungselement eingreift. In den Ausführungsbeispielen ist dargestellt, dass das Haltemittel beispielsweise ein Dorn sein kann, der an dem Halteelement angebracht ist und in das Befestigungselement eingreift oder dass das Haltemittel ein Dorn sein kann, der an dem Befestigungselement angebracht ist und in das Halteelement eingreift.
In Verbindung mit der Ausgestaltung nach Anspruch 2 ist es also auch möglich, jedes der Befestigungselemente sowohl am oberen Ende als auch am unteren Ende zu befestigen.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 4 ist zumindest eines der Haltemittel und/oder zumindest eines der Halteelemente federelastisch gelagert.
Dadurch kann das Befestigungselement einfach und ohne großen Aufwand befestigt und wieder gelöst werden. Die miteinander verbundenen Blätter Papier können dann einfach und ohne Aufwand als Ganzes entnommen und wieder befestigt werden.
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Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 5 ist das wenigstens eine Befestigungselement zumindest im wesentlichen rohrförmig und wird im befestigten Zustand um seine Längsachse drehbar gehalten.
Dadurch können die miteinander verbundenen Blätter Papier vorteilhaft als Ganzes auch im befestigten Zustand - beispielsweise in der Kalenderhülle - umgeklappt werden.
Gemäß Anspruch 6 weisen die Halteelemente jeweils einen Dorn als Haltemittel auf, der in das jeweilige Ende des Befestigungselements eingreift.
Vorteilhaft kann dabei an wenigstens einem der Halteelemente dieser Dorn federelastisch gelagert sein, so dass das Befestigungselement einfach entnehmbar und wieder befestigbar ist.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 7 weist das wenigstens eine Befestigungselement an seinem entsprechenden Ende einen Dorn als Haltemittel auf, der in das Halteelement eingreift.
Die Anbringung des Dorns ist hier gerade umgekehrt zu dem Ausführungsbeispiel nach Anspruch 6. Die Funktionsweise der Befestigung ist hier aber grundsätzlich dieselbe. Bei dieser Ausgestaltung erweist es sich beispielsweise bei einem Kalender als vorteilhaft, dass mit dem Auswechseln des Kalenders die Verschleißteile mit ersetzt werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Dorn federelastisch gelagert ist und damit eventuell einem stärkeren Verschleiß unterliegt.
Soll das Befestigungselement sowohl an seinem oberen als auch an seinem unteren Ende mit einem Halteelement verbunden werden, ist an dem Befestigungselement sowohl am oberen als auch am unteren Ende ein Haltemittel vorgesehen. Wird das Befestigungselement nur an einem Ende mit einem Halteelement verbunden, ist nur an diesem Ende ein Haltemittel angebracht.
Gemäß Anspruch 8 sind die Halteelemente bzw. das Halteelement rohr- oder stangenförmig ausgebildet und im rfftJnQenen 2nsi#nd des Befestigungselenjent^ koaxial zu dem
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Befestigungselement angeordnet, so dass die Halteelemente bzw. das Halteelement Verlängerungen des Befestigungselements darstellen.
Dadurch ergibt sich wiederum eine platzsparende Anordnung, bei der durch die Befestigung keine Teile überstehen. Weiterhin ergibt sich ein ansprechendes Äußeres.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 9 sind die Halteelemente mit einer Halteklammer miteinander verbunden, wobei die Halteelemente wiederum über die Halteklammer mit einem Trägersystem verbunden sind.
Anspruch 9 betrifft also eine Ausgestaltung, bei der mehrere Halteelemente vorhanden sind. Das Trägersystem kann beispielsweise eine Hülle sein, in der ein Kalender untergebracht ist sowie ein Adressbuch. Das Adressbuch kann dann mittels des Haltesystem befestigbar sein. Wenn die Halteklammer biegeelastisch ist, kann über die Halteklammer eine federelastische Lagerung der Halteelemente erreicht werden.
Die Halteelemente können unmittelbar oder über die Halteklammer mit dem Trägersystem verbunden werden. Dies kann beispielsweise durch Verkleben, Vernähen, Heften oder ähnliches erfolgen. Beispielsweise kann die Verbindung von dem Halteelement zum Trägersystem auch mittels einer geschlossenen oder offenen Spange erfolgen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung näher dargestellt. Es zeigt dabei im einzelnen:
Fig. 1: mehrere miteinander verbundene Blätter Papier mit einem Befestigungselement,
Fig. 2: eine Alternative der Befestigung des Befestigungselements an den miteinander verbundenen Blättern Papier,
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Fig. 3: eine Darstellung der Befestigungsmöglichkeit eines Befestigungselement an den Halteelementen,
Fig. 4: eine Darstellung einer weiteren Befestigungsmöglichkeit des Befestigungselements an den Halteelementen und
Fig. 5: eine Darstellung eines Ausfuhrungsbeispiels mit zwei Befestigungselemente und einem Halteelement.
Figur 1 zeigt mehrere miteinander verbundene Blätter Papier 1, 2, 3. Diese Blätter 1, 2, 3 können beispielsweise im Bereich von deren Rücken nach der bekannten Art der Buchbindetechnik miteinander verklebt sein.
Am Rücken der Blätter 1, 2, 3 ist ein Befestigungselement 4 angebracht, mit dem die miteinander verbundenen Blätter 1, 2, 3 als Ganzes befestigt werden können. Das Befestigungselement 4 erstreckt sich über den Rücken der Blätter 1, 2, 3.
In dem gezeigten Ausfuhrungsbeispiel ist dieses Befestigungselement 4 als Rohr ausgebildet. Weiterhin sind Halteelemente 5 und 6 zu sehen, die am oberen und unteren Ende in das Rohr angreifen. Diese Halteelemente 5 und 6 können beispielsweise an einer Hülle eines Kalenders angebracht sein. Vorteilhaft kann dann das Befestigungselement 4 an den Halteelementen 5 und 6 befestigt werden. Dadurch können die miteinander verbundenen Blätter 1, 2, 3 in der Hülle des Kalenders befestigt werden.
Vorteilhaft ist wenigstens eines der Halteelemente 5 bzw. 6 federelastisch gelagert. Es ist dann beispielsweise möglich, dieses Halteelement 5 bzw. 6 zu lösen und damit das Befestigungselement 4 und die miteinander verbundenen Blätter 1, 2, 3 wieder zu entnehmen.
Ebenso erweist es sich als vorteilhaft, wenn das Befestigungselement 4 im befestigten Zustand
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zumindest im wesentlichen rohrförmig ausgestaltet ist, wie dies auch in der Figur dargestellt
ist. Es ist dann möglich, die Blätter 1, 2, 3 als Ganzes im befestigten Zustand umzuklappen.
Das Befestigungselement 4 kann beispielsweise mit dem Rücken der Blätter 1, 2, 3 verklebt
sein. Ebenso können an dem Befestigungselement 4 Halteklammern angebracht sein, mit denen die Blätter 1, 2, 3 unmittelbar an dem Befestigungselement 4 befestigt werden können.
Eine Alternative zu dieser Befestigung der Blätter 1, 2, 3 an dem Befestigungselement 4 zeigt
Figur 2. Hier sind die Blätter 1, 2 so ausgestaltet, dass diese in der Mitte gefaltet sind. Das
Befestigungselement 4 weist einen Bügel 7 auf, mit dem die Blätter 1, 2 umgriffen werden. Der Bügel 7 liegt nachher in der Falz der Blätter 1, 2, wodurch diese gehalten werden. Der Bügel 7 kann beispielsweise durch eine Klemmkraft die Blätter 1, 2 halten. Ebenso ist es möglich, den
Bügel 7 mit den Blättern 1, 2 zu verkleben.
In der Darstellung der Figur 3 ist eine Darstellung der Befestigungsmöglichkeit eines Befestigungselements 4 an den Halteelementen 5 und 6 zu sehen. Die Halteelemente 5 und 6 weisen jeweils einen Dorn 8 und 9 als Haltemittel auf. Dabei ist das Befestigungselement 4 rohrförmig ausgebildet. Die Dorne 8 und 9 greifen jeweils an einem Ende des Befestigungselements 4 in dieses Befestigungselement 4 ein. Um das Befestigungselement 4 entnehmen und anschließend wieder befestigen zu können, ist der Dorn 8 an dem Halteelement 5 federelastisch gelagert. Um das Befestigungselement 4 einsetzen zu können, kann der Dorn 8 entgegen seiner federelastischen Lagerung nach oben gedrückt werden. Das Befestigungselement 4 wird dann auf den Dorn 9 aufgesetzt und in die entsprechende, in Figur 3 gezeigte Position gebracht. Indem dann der Dorn 8 ebenfalls in das Befestigungselement 4 eingreift, wird dieses Befestigungselement 4 gehalten.
Es ist ersichtlich, dass dieselbe Wirkung erreichbar ist, wenn die Dorne 8 und 9 jeweils an den Enden des Befestigungselements 4 angebracht sind und in die dann rohrförmig ausgebildeten Halteelemente 5 und 6 eingreifen.
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Vorteilhaft ist beispielsweise bei einem Trägersystem für einen Kalender jenes Haltemittel (Dorn 8) bzw. jenes Halteelement 5 federelastisch gelagert, das in dem Trägersystem oben angeordnet ist. Dadurch kann vermieden werden, dass das Haltemittel (Dorn 8) bzw. das Halteelement 5 durch die Gewichtskraft des eingesetzten Papiers so belastet wird, dass sich die Befestigung gegen die Federkraft infolge der Gewichtskraft löst. Das Haltemittel (Dorn 9) bzw. das Halteelement 6, das in dem Trägersystem unten angeordnet ist, ist dann vorteilhaft starr gelagert.
Weiterhin ist in der Darstellung der Figur 3 zu sehen, dass die Halteelemente 5 und 6 mit einer Halteklammer 10 verbunden sind. Dadurch können die Halteelemente 5 und 6 mittels der Halteklammer 10 gemeinsam in einem Trägersystem befestigt werden. Diese Befestigung der Halteklammer 10 im Trägersystem kann mittels Verkleben, Heften, Vernähen oder auf sonstige Weise erfolgen.
Die Halteklammer 10 kann auch entfallen. Dann müssen die Halteelemente 5 und 6 jeweils einzeln in dem Trägersystem befestigt werden.
Das Befestigungselement 4 ist also in der Darstellung der Figur 3 drehbar um seine Längsachse gelagert.
Figur 4 zeigt eine alternative Befestigungsmöglichkeit des Befestigungselements 4 an den Halteelementen 5 und 6. Bei der Darstellung der Figur 4 sind zumindest das Halteelement 5 und das Befestigungselement 4 rohrförmig ausgebildet. Es ist ein Stift 11 zu sehen, der von oben durch das Halteelement 5 hindurch in das Befestigungselement 4 eingeführt werden kann. Indem also dieser Stift 11 entnehmbar ist, kann das Befestigungselement 4 befestigt und auch wieder entnommen werden, indem der Stift 11 wieder entfernt wird.
In der Darstellung der Figur 4 ist wiederum an dem Halteelement 6 ein Dorn 9 zu sehen, auf den das Befestigungselement 4 aufgesetzt wird. Alternativ kann der Stift 11 auch so lang ausgebildet werden, $ä*s«:dteser.durcM^HaJieebH*ent.$.und das Befestigungselement 4 bis in
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das Halteelement 6 einsteckbar ist. Alternativ können auch zwei Stifte vorgesehen werden, die in jeweils eines der Halteelement einsteckbar sind.
Weiterhin ist in der Darstellung der Figur 4 zu sehen, dass der Stift 11 eine Verdickung 12 aufweist. Vorteilhaft ist diese Verdickung so dimensioniert und an dem Stift 11 so angeordnet, dass diese Verdickung eine Klemmpassung der Stiftes 11 in dem Halteelement 5 bewirkt und damit gegen ein Herausfallen gesichert ist. Es ist dabei ersichtlich, dass diese Klemmpassung des Stiftes 11 auch so realisiert sein kann, dass diese Klemmpassung in dem Befestigungselement 4 realisiert ist oder in dem Halteelement 6, soweit dieser Stift 11 bis in das Halteelement 6 durchgesteckt wird.
Figur 5 zeigt eine Darstellung einer Ausführungsform mit zwei Befestigungselementen 4 und einem Halteelement 5. Die beiden Befestigungselemente 4 sind so angebracht, dass eines dieser Befestigungselemente 4 im oberen Bereich am oberen Ende der Blätter Papier mit diesen Blättern verbunden ist und das andere Befestigungselement 4 im unteren Bereich am unteren Ende der Blätter Papier mit diesen Blättern verbunden ist.
Das Halteelement 5 ist wie die Befestigungselemente 4 auch rohrförmig ausgebildet. Die Länge des Halteelements 5 entspricht dem Abstand der beiden Befestigungselemente 4. Beim Einsetzen der Blätter Papier ergibt sich dann, dass die Befestigungselemente 4 sowie das Halteelement 5 rohrförmig am Rücken der Blätter Papier entlang laufen.
Vorteilhaft muss also am oberen und unteren Ende des Rücken der Blätter Papier kein Haltemittel mehr vorgesehen werden. Es ist aber auch möglich, dort noch Haltemittel vorzusehen, um eine stabilere Halterung zu realisieren.
Die Haltemittel in Form von Dornen, die in das Rohr eingreifen, können wiederum am Halteelement angebracht sein und in jeweils eines der Befestigungselemente 4 eingreifen. Ebenso ist es auch möglich - wie in der Figur 5 gezeigt -, jeweils einen Dorn an dem entsprechenden Enle'jfgs* jeiWäligeji .BefesijguHgsaleaients A vorgesehen, das mit dem
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Halteelement 5 verbunden werden soll. Mit einem Auswechseln des Kalenders können hier wieder die Dorne als die mechanisch belasteten Teile ersetzt werden.
Es ist auch hier wieder möglich, einen der Dorne federelastisch zu lagern. Weiterhin ist es auch bei der Ausgestaltung nach Figur 5 möglich, anstelle der Dornen einen Stift vorzusehen, der durch die Befestigungselemente gesteckt wird. Dieser Stift greift dann auch in das Halteelement ein. Auch dadurch kann eine Anbringung der Befestigungselemente realisiert werden.
Weiterhin ist zu sehen, dass das Halteelement 5 drehbar an einem Element 501 angebracht ist, das wiederum eine Spange 502 aufweist. Mittels dieser Spange 502 kann das Element 501 an einem Trägersystem angebracht werden. Es ist auch möglich, anstelle der geschlossenen Spange 502 eine offene Spange vorzusehen.

Claims (9)

1. Haltesystem für Papier, bei dem mehrere Blätter Papier (1, 2, 3) miteinander verbunden sind und wobei diese miteinander verbundenen Blätter Papier (1, 2, 3) wiederum gemeinsam befestigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass sich entlang der hinteren Kanten der miteinander verbundenen Blätter Papier (1, 2, 3) wenigstens ein Befestigungselement (4) erstreckt, mit dem die Blätter Papier (1, 2, 3) gemeinsam befestigbar sind.
2. Haltesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Befestigungselemente (4) vorhanden sind, von denen eines zumindest im oberen Bereich der Blätter mit den Blättern verbunden ist und ein weiteres zumindest im unteren Bereich der Blätter mit den Blättern verbunden ist, wobei ein Halteelement zwischen den Befestigungselementen (4) positionierbar ist, wobei die Befestigungselemente (4) mittels des Halteelements (5) befestigbar sind.
3. Haltesystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Befestigungselement (4) durch einen Eingriff jeweils eines Halteelements (5, 6) bzw. jeweils eines Haltemittels (8, 9) am oberen und unteren Ende des Befestigungselements (4) befestigbar ist.
4. Haltesystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Haltemittel (8, 9) und/oder zumindest eines der Halteelemente (5, 6) selbst federelastisch gelagert ist.
5. Haltesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Befestigungselement (4) zumindest im wesentlichen rohrförmig ist und dass das wenigstens eine Befestigungselement (4) im befestigten Zustand um seine Längsachse drehbar gehalten wird.
6. Haltesystem nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (5, 6) jeweils einen Dorn (8, 9) als Haltemittel aufweisen, der in das jeweilige Ende des Befestigungselements (4) eingreift.
7. Haltesystem nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Befestigungselement (4) an seinem entsprechenden Ende einen Dorn als Haltemittel aufweist, der in das Halteelement (5, 6) eingreift.
8. Haltesystem nach Anspruch 6 oder 7 in weiterer Rückbeziehung auf Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das bzw. die Halteelemente (5, 6) rohr- oder stangenförmig ausgebildet sind und im montierten zustand des Befestigungselements (4) koaxial zu dem Befestigungselement (4) angeordnet ist/sind, so dass das bzw. die Halteelemente (5, 6) dann Verlängerungen des Befestigungselements (4) darstellen.
9. Haltesystem nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (5, 6) mit einer Halteklammer (10) miteinander verbunden sind, wobei die Halteelemente (5, 6) wiederum über die Halteklammer (10) mit einem Trägersystem verbunden sind.
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