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DE20106884U1 - Deckenaufbau - Google Patents

Deckenaufbau

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DE20106884U1
DE20106884U1 DE20106884U DE20106884U DE20106884U1 DE 20106884 U1 DE20106884 U1 DE 20106884U1 DE 20106884 U DE20106884 U DE 20106884U DE 20106884 U DE20106884 U DE 20106884U DE 20106884 U1 DE20106884 U1 DE 20106884U1
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Description

LINDNERAG
Deckenaufbau
Die Erfindung betrifft einen Deckenaufbau, insbesondere eine Heiz- oder Kühldecke.
Es ist bekannt, beispielsweise auf einer Gipskartonplatte, die zur Schallabsorption mit einer Lochung versehen ist, in einem Abstand voneinander Wärmeleitprofile in Form von Blechstreifen aufzubringen, auf denen von einem Heiz- oder Kühlmedium durchströmte Rohrleitungen aufliegen. Diese Wärmeleitpro file decken einer Teil der Lochung der Gipskartonplatte ab, wodurch die Schallabsorption des Deckenaufbaus beeinträchtigt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem derartigen Deckenaufbau einen guten Wärmeübergang zu gewährleisten, und zugleich Schallabsorption zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Wärmeleitprofile mit einer Lochung versehen sind. Hierdurch wird die Lochung einer Gipskarton- oder dergleichen Platte nicht oder nicht vollständig abgedeckt, so dass die gewünschte Schallabsorption aufrechterhalten werden kann, während durch die gelochten Wärmeleitprofile ein guter Wärmeübergang auf die Gipskartonplatte gewährleistet wird.
Beispielsweise Ausfuhrungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in einer schematischen Schnittansicht einen Deckenaufbau mit einer gelochten
Gipskartonplatte,
Fig. 2 ein plattenförmiges Wärmeleitprofil mit Einhängeabschnitten,
Fig. 3 in einer Draufsicht teilweise im Schnitt eine weitere Ausführungsform,
Fig. 4 in einer Ansicht von unten eine abgewandelte Ausführungsform,
Fig. 5 verschiedene Ausfuhrungsformen von Einhängeabschnitten,
Fig. 6+7 eine abgewandelte Ausführungsform eines Heiz- oder Kühlelementes,
Fig. 8+9 eine weitere Ausführungsform eines Heiz- oder Kühlelementes, und
Fig. 10 Ausführungsform mit Halteabschnitt.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Gipskarton- oder Gipsfaserplatte bezeichnet, die zur Schallabsorption mit einer Lochung 2, mit einer Schlitzung oder dergleichen Perforation versehen ist. Auf der Oberseite der Gipskartonplatte 1 ist ein Wärmeleitprofil 3 in Form eines perforierten, beispielsweise gelochten Metallstreifens angeordnet, der im Querschnitt eine etwa &OHgr;-förmig geformte Sicke 4 aufweist, in der eine von Heiz- oder Kühlmedium durchströmte Rohrleitung 5 angeordnet ist.
Auf der rechten Seite in Fig. 1 ist bei 10' ein Vlies zwischen Wärmeleitprofil 3 und Platte 1 angedeutet, durch das die Schallabsorption verbessert wird. Es ist auch möglich, das Vlies auf der Oberseite des Wärmeleitprofils 3 vorzusehen, wobei sich das Vlies über den Zwischenraum zwischen den Wärmeleitprofilen 3 erstreckt und damit auch die Lochung 2 der Platte 1 abdeckt. Ebenso kann über den Wärmeleitprofilen 3 eine Lage aus Mineralwolle oder dergleichen angeordnet werden.
Die Lochung bzw. Perforation des Metallstreifens 3 ist so ausgelegt, dass die Lochung 2 der Gipskartonplatte 1 möglichst nicht überdeckt wird. Z. B. kann die Lochung des Metallstreifens 3 größer ausgelegt sein als die Lochung 2 der Gipskartonplatte 1, so dass deren Lochung in möglichst geringem Umfang durch das Wärmeleitprofil 3 abgedeckt wird. An dem Wärmeleitprofil 3 kann auch eine Lochung vorgesehen werden, die in der Anordnung der einzelnen Löcher der Lochung 2 der Gipskartonplatte 1 entspricht, so dass die Lochung des Wärmeleitprofils 3 auf die Lochung 2 der Gipskartonplatte 1 ausgerichtet werden kann. Auch hierbei können die Löcher am Wärmeleitprofils 3 größer ausgelegt werden als an der Gipskartonplatte 1. Nach einer weiteren Ausgestaltung kann die Lochung am Wärmeleitprofil 3 relativ dicht und fein ausgelegt werden, während die Gipskartonplatte 1 relativ große Löcher oder Durchbrechungen aufweist, so dass auch auf diese Weise die Öffnungen in der Gipskartonplatte möglichst wenig überdeckt werden.
Die Lochung am Wärmeleitprofil 3 erstreckt sich vorzugsweise nur über den Anlagebereich an der Gipskartonplatte 1, nicht aber auf dem Umfang der im Querschnitt etwa &OHgr;-förmig verformten Sicke 4. Es ist aber auch möglich, das Wärmeleitprofil 3 aus einer durchgehend gelochten Metallplatte zu fertigen.
Die Sicken 4 sind so geformt, dass deren Innenfläche möglichst vollflächig auf dem Außenumfang der Rohrleitung ^ 5 anliefen, um einen_ guten Wärmeübergang zu gewährleisten. Der
Krümmungsradius dieser Sicken 4 entspricht dem Krümmungsradius der Rohrleitung 5. Bei der in Fig. 1 und 2 wiedergegebenen Ausfuhrungsform sind die Sicken 4 so vorgeformt, dass die Rohrleitungen 5 durch Eindrücken in die Sicken 4 in diesen durch Klemmwirkung gehalten werden.
Bei dem Ausfuhrungsbeispiel nach Fig. 1 sind einzelne streifenförmige Wärmeleitprofile 3 vorgesehen, wobei jedes einzelne Profil 3 mit einer Sicke 4 zur Aufnahme einer Rohrleitung 5 versehen ist. Da die auf der Gipskartonplatte 1 aufliegenden Flächenbereiche der Wärmeleitprofile 3 gelocht bzw. perforiert sind und damit die Lochung 2 der Gipskartonplatte 1 nicht oder nur geringfügig überdecken, können mehrere Wärmeleitprofile 3 in einem geringen Abstand nebeneinander auf der Gipskartonplatte 1 angeordnet werden.
Vorzugsweise wird das Wärmeleitprofil in Form einer großflächigen Platte 6 ausgebildet, wie dies Fig. 2 und 3 zeigen, wobei in einem Abstand nebeneinander durch Verformung Sicken 4 zur Aufnahme der Rohrleitung 5 ausgebildet sind. Hierdurch können die Gipskartonplatten 1 vollflächig auf der Oberseite mit einem solchen plattenförmigen Wärmeleitprofil 6 beschichtet sein.
Fig. 2 zeigt ein großflächiges Wärmeleitprofil 6, das drei oder mehr Sicken 4 aufweist.
Fig. 3 zeigt ein Wärmeleitprofil 6 nach Fig. 2 auf einer Gipskartonplatte 1, die mit relativ großen Durchbrechungen 2 versehen ist, während auf den Anlagebereichen des Wärmeleitprofils 6 eine relativ dichte und feine Perforation 12 ausgebildet ist, so dass der Durchtrittsbereich der Lochung 2 für die Schallabsorption wenigstens zum Teil beibehalten wird.
Die Lochung bzw. Perforation 12 am Wärmeleitprofil 6 erstreckt sich vorzugsweise nur über den Anlagebereich an der Gipslkartonplatte 1, während auf dem Umfang der Sicken 4 und längs eines schmalen Streifens 13 beiderseits der Sicken 4 keine Lochung vorgesehen ist, so dass das Material des Wärmeleitprofils 6 vollfiächig auf den Rohrleitungen 5 anliegt.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der auf der Sichtseite der Gipskartonplatte 1 ein Vlies 10 und darauf eine Lage Putz 14 aufgebracht ist. Es ist auch möglich, ein Vlies 10 zwischen Gipskartonplatte 1 und Wärmeleitprofil 6 vorzusehen, um die Schallabsorption zu verbessern. Weiterhin kann auf der Oberseite des Wärmeleitprofils 6 eine Lage Mineralwolle oder der-
1 ■ * · i • · ·
gleichen Material zur Absorptionsverbesserung vorgesehen werden. Hierbei können diese Maßnahmen einzeln oder auch in Kombination vorgesehen werden.
Die Verbindung zwischen Wärmeleitprofil 3 bzw. 6 und Gipskartonplatte 1 erfolgt vorzugsweise mittels Schrauben. Um eine zuverlässige Angriffsfläche für solche Verbindungsschrauben vorzusehen, können längs der Sicken 4 die schmalen Streifen 13 ohne Lochung ausgebildet sein. Es ist auch möglich, beispielsweise an den Enden der Sicken 4 nahe an diesen einen lochungsfreien Bereich vorzusehen, der zum Einsetzen von Verbindungsschrauben dient.
Die etwa parallel zu den Sicken 4 verlaufenden Ränder des Wärmeleitprofils 6 nach Fig. 2 bis 4 weisen nach oben abgewinkelte Randabschnitte 7 auf, deren freie Ränder nach innen umgebördelt sind, so dass sich hakenförmige Einhängeabschnitte 8 ergeben. Hierdurch kann das Wärmeleitprofil 6 durch die Einhängeabschnitte 8 unmittelbar an Abhängeelementen aufgehängt werden, wodurch der Deckenaufbau vereinfacht wird. Üblicherweise wird für einen solchen Deckenaufbau ein Grundrost an der Rohdecke abgehängt, der beispielsweise einen Abstand von einem Meter vorgibt, worauf an diesem Grundrost ein Feinrost mit einem Abstand von beispielsweise 30 bis 40 cm vorgesehen wird, an dem die Platten für die Deckenverkleidung befestigt werden. Dadurch, dass das Wärmeleitprofil 6 unmittelbar mit Einhängeabschnitten 8 versehen ist, kann ein Feinrost bei einem solchen Deckenaufbau entfallen, wobei die Wärmeleitprofile 6 unmittelbar am Grundrost eingehängt werden.
Diese Einhängeabschnitte 8 können auch in anderer Weise ausgebildet sein, wie dies Fig. 5 zeigt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5c ist der abgewinkelte Abschnitt 7 bei 8' nach außen abgewinkelt, um einen hakenförmigen Einhängeabschnitt für ein Abhängeelement 9 auszubilden, das beispielsweise an der Rohdecke befestigt werden kann. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5d können in dem Randabschnitt 7 Ausnehmungen vorgesehen sein, in die Abhängeelemente eingehängt werden können.
Vorteilhafterweise werden auch stimseitig an den Wärmeleitprofilen 6 Einhängeelemente vorgesehen. Hierdurch wird insbesondere bei einer breiten Ausführungsform der Wärmeleitprofile 6 die Stabilität der Aufhängung verbessert, weil die Sicken 4 Versteifungsrippen bilden, die ein Durchhängen verhindern. Solche Einhängeelemente an den Stirnseiten der Wärmeleitprofile 6 werden zwischen einzelnen oder zwischen allen Sicken 4 vorgesehen und können die gleiche Ausgestaltung haben, wie sie in Fig. 5 wiedergegeben sind.
Das mit Einhängeabschnitten 8 versehene Wärmeleitprofil 6 nach Fig. 2 kann - wie Fig. 3 und 4 zeigen - auf der Unterseite mit einer Gipskarton- oder einer anderen Platte 1 verbunden sein. Es ist aber auch möglich, das Wärmeleitprofil 6 mit den Einhängeabschnitten 8 als Dekkenelement zu verwenden, wobei die flächigen Abschnitte zwischen den Sicken 4 gelocht oder auch vollflächig ausgebildet sein können.
Bei einer solchen Ausgestaltung kann auf der Sichtseite eines solchen als Deckenelement dienenden Wärmeleitprofils 6 eine Schicht aus Vlies und/oder Putz bzw. eine Lackschicht vorgesehen werden, um eine glatte durchgehende Fläche zu erreichen. Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, bei der auf der Sichtseite des Wärmeleitprofils 6 ein Vlies 10 oder eine Tapete aufgebracht ist. Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform mit einem Vlies 10 und einer Putzschicht 14. Um den im Bereich der Sicken 4 zu überdeckenden Spalt möglichst schmal zu halten, umschließen die Sicken 4 den Rohrumfang auf einem größeren Bereich, so dass sich der in den Fig. 8 und 9 wiedergegebene Querschnitt ergibt, bei dem der Spalt 15 zwischen den Rändern der Sicke 4 relativ schmal ausgebildet ist. Bei einer solchen Ausführungsform wird die Rohrleitung axial in die Sicke 4 eingeschoben.
Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform mit Perforation 12 auf dem Anlagebereich und einem lochfreien Rand 13 beiderseits des Spaltes 15. Durch einen solchen lochfreien Rand wird einerseits der Wärmeübergang verbessert und andererseits ein Bereich geschaffen, in dem Verbindungsschrauben eingebracht werden können.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist ein aus dem Wärmeleitprofil 6 bestehendes Dekkenelement vollflächig, also ohne Perforation, ausgebildet, wobei eine Beschichtung vorgesehen sein kann, wie dies in den Fig. 6 und 7 wiedergegeben ist.
Wenn ein Wärmeleitprofil 6 nach Fig. 2 als Deckenelement verwendet und mit einer größeren Breitenabmessung ausgebildet wird, kann die Gefahr bestehen, dass das Wärmeleitprofil 6 im Mittelbereich durchhängt. Um dies zu verhindern, können an einzelnen Sicken im Mittelbereich Halteabschnitte 11 ausgebildet werden, wie dies Fig. 10 als beispielsweise Ausführungsformen zeigt. Diese Halteabschnitte 11 können an Abhängeelementen eingehängt werden, die an der Rohdecke oder an einem anderen Teil des Deckenaufbaus befestigt sind und den Mittelbereich eines plattenförmigen Wärmeleitprofils 6 tragen.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 10a sind beiderseits einer Sicke abgewinkelte Halteabschnitte 11 vorgesehen, während bei der Ausführungsform nach Fig. 10b auf der Oberseite einer Sicke 4 ein Steg 16 angesetzt ist, auf dessen beiden Seiten Halteabschnitte 11 ausgebildet sind. Wenn an den Stirnseiten des Wärmeleitprofils 6 Einhängeelemente zwischen den Sicken 4 vorgesehen werden, können gegebenenfalls solche Halteabschnitte 11 bei einer breiten Ausführungsform entfallen.
Die in Fig. 1 wiedergegebenen streifenförmigen Wärmeleitprofile 3 können auch durch Kleben mit der Gipskartonplatte 1 verbunden sein. Es ist auch möglich, an diesen Wärmeleitprofilen 3 nach oben abgewinkelte Ränder mit Einhängeabschnitten 8 auszubilden.
Die Wärmeleitprofile 3 bzw. 6 können aus Stahlblech oder Aluminium geformt sein, wobei durch Kanten oder durch Rollverformung die Einhängeabschnitte 8 und Sicken 4 aus einer Blechplatte geformt werden können. Die Rohrleitungen 5 können aus Kupfer, Polypropylen, Aluminium oder dergleichen wärmeleitfähigem Material bestehen.
Anstelle der beschriebenen Gipskartonplatten können auch andere Platten mit einer Lochung oder Perforation in der Form von Schlitzen oder dergleichen vorgesehen werden.
Bei der Ausgestaltung nach den Fig. 4, 6 und 7 wird die Beschichtung aus Vlies und gegebenenfalls Putz durchgehend auch über die Stoßfugen aneinanderxgrenzender Platten 1 bzw. aneinandevgrenzender Wärmeleitprofile 6 aufgebracht, so dass sich eine durchgehende Beschichtung an einer aus einzelnen Elementen aufgebauten Decke ergibt.

Claims (11)

1. Deckenaufbau umfassend eine gelochte Platte, insbesondere eine Gipskarton- bzw. Gipsfaserplatte (1) und auf dieser angebrachte Wärmeleitprofile (3), die jeweils mit einer Sicke (4) zur Aufnahme einer Rohrleitung (5) versehen sind, wobei die auf der Gipskartonplatte (1) aufliegenden Flächenbereiche wenigstens teilweise mit einer Lochung bzw. Perforation (12) versehen sind.
2. Deckenaufbau nach Anspruch 1, wobei das Wärmeleitprofil (6) plattenförmig ausgebildet und mit einer oder mehreren etwa parallel nebeneinanderliegenden Sicken (4) versehen ist.
3. Deckenaufbau nach den Ansprüchen 1 und 2, wobei die die Sicken (4) bildenden Flächenbereiche des Wärmeleitprofils (3 bzw. 6) vollflächig, also ohne Lochung ausgebildet sind.
4. Deckenaufbau nach den vorhergehenden Ansprüchen, wobei Teilbereiche des Wärmeleitprofils (3 bzw. 6) zum Anbringen von Verbindungsschrauben ohne Lochung ausgebildet sind.
5. Deckenaufbau mit Deckenelementen in der Form von Wärmeleitprofilen (6), die in einem Abstand voneinander durch Verformung ausgebildete Sicken (4) zur Aufnahme von Rohrleitungen (5) aufweisen und an den durch einen abgewinkelten Randbereich (7) Einhängeabschnitte (8, 8') ausgebildet sind, mittels denen das plattenförmige Wärmeleitprofil (6) an Abhängeelementen eingehängt werden kann.
6. Deckenaufbau nach Anspruch 5, wobei auf der Sichtseite des Wärmeleitprofils (6) eine durchgehende Beschichtung (10) aus Vlies und/oder Putz (13), Lack oder dergleichen aufgebracht ist, welche den Spalt (15) an den Sicken (4) überdeckt.
7. Deckenaufbau nach den Ansprüchen 5 und 6, wobei die Sicken (4) im wesentlichen einen Q-Querschnitt mit enger Stoßfuge (15) bilden.
8. Deckenaufbau nach den Ansprüchen 5 bis 7, wobei im Mittelbereich des plattenförmigen Wärmeleitprofils (6) an einer oder mehreren Sicken Halteabschnitte (11) ausgebildet sind, die an Abhängeelementen eingehängt werden können.
9. Deckenaufbau nach den Ansprüchen 5 bis 8, wobei die ebenen Bereiche des Wärmeleitprofils (6) mit einer Perforation (12) versehen sind.
10. Deckenaufbau nach den vorhergehenden Ansprüchen, wobei auf der Oberseite der Wärmeleitprofile (3 bzw. 6) ein Vlies (10) und/oder eine Lage Mineralwolle oder dergleichen angeordnet ist.
11. Deckenaufbau nach den Ansprüchen 1 bis 4, wobei zwischen Platte (1) und Wärmeleitprofil (3 bzw. 6) ein Vlies (10) angeordnet ist.
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