DE10037232A1 - Verlegesystem für Wasser- bzw. Heizungsrohre - Google Patents
Verlegesystem für Wasser- bzw. HeizungsrohreInfo
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Abstract
Ein in seinen äußeren Maßen minimiertes Verlegesystem für Wasser- bzw. Heizungsrohre ermöglicht die unauffällige nachträgliche Verlegung von vorzugsweise Kupferrohren auf bereits fertiggestellten Wänden und Fliesenbelägen, wobei die Klipse 5 auf den Klipsunterteilen 2 zur Ausrichtung verschiebbar sind und nach der Montage der Rohre mit Abdeckschalen 14 verkleidet werden können. Dazu werden die Abdeckschalen auf die Klipse aufgedrückt. DOLLAR A Mit diversen Ecklösungen sind Richtungsänderungen der Rohrleitungen in einer bzw. zwei Ebenen möglich. Eine Vorrichtung zur Aufnahme handelsüblicher Armaturen und ein T-Stück zur Abzweigung zweier Rohrleitungen sind in die Abdeckschalen integrierbar. DOLLAR A Eine Schere zum Schneiden der Abdeckschalen auf die erfordelriche Länge ist mit zwei auswechselbaren Backen an den Gegenhaltern ausgestattet.
Description
Die Erfindung betrifft ein in seinen äußeren Maßen minimiertes Verlege- und
Verkleidungssystem für Wasser oder Heizungsrohre.
Werden Wasser- oder Heizungsrohren bei der Rekonstruktion verlegt, das heißt
wenn vorhandene Baukonstruktionen, Wände oder Fliesenbeläge nicht mehr
verändert werden soll, stören sie im allgemeinen anschließend den
Gesamteindruck. Bisherige Verkleidungssysteme sind teilweise sehr
großvolumig und können meist nur im Scheuerleistenbereich eingesetzt
werden.
Bei sichtbarer Verlegung werden im Allgemeinen Schellen oder Doppelklipse
eingesetzt, bei denen der erreichte Rohrabstand eine Wärmeisolierung vorsieht.
Aufgabe der Erfindung ist, ein Verlege- und Verkleidungssystem zu entwickeln,
dass in den äußeren Abmessungen minimiert, farblich in verschiedenen
Sanitärfarben lieferbar ist und sich unauffällig im Fußboden- und Wandbereich
montieren lässt.
Da solche Räume, in denen auf die ästhetisch Verlegung von Rohrleitungen
besonderer Wert gelegt wird, im allgemeinen beheizt werden und damit
frostsicher sind bzw. Wärmeverluste dem Raum zugute kommen, braucht auf
Isolierung keine Rücksicht genommen werden.
Das beschriebene Verlege- und Verkleidungssystem richtet sich ausschließlich
nach den Nenndurchmessern der zu verlegenden Rohre.
Vorzugsweise wird hier von der Verwendung von Kupferrohr ausgegangen.
Rohre DN 10 mm für sehr kurze Strecken und DN 16 mm für die geläufigsten
Anwendungen aber auch größere Dimensionen sind denkbar. Kupferrohr hat
den Vorteil, dass es präzise verlegt und mit entsprechenden Lötspitzen, auch
bei geringem Abstand der Rohre untereinander, verlötet werden kann. Zudem
überschreiten die Fittinge den Querschnitt der Rohre nur geringfügig. Die
produktiveren Pressverbindungen für Kupferrohr könnten dagegen zu viel Platz
zum Anlegen der Presswerkzeuge erfordern. Sollten zukünftig neue
Verbindungstechnologien für zum Beispiel Kunststoffrohre bekannt werden, ist
sicher die analoge Anwendung für solche Rohre mit ähnlichen Vorzügen wie
Kupferrohr denkbar.
Die erfindungsgemäße Lösung stellt sicher, dass Rohre einzeln oder doppelt
(für Vor- und Rückläufe, warmes oder kaltes Wasser) verlegt und dabei optisch
ansprechend und in kleinstmöglichen Abmessungen verkleidet werden können.
Möglich sind auch Klipse und Abdeckschalen für drei Rohrleitungen, das heißt
für die Aufnahme einer zusätzlichen Zirkulationsleitung. Ein in Fig. 14, 15 und
16 dargestellte Vorrichtung kann handelsübliche Armaturen aufnehmen und ist
in das Verlegesystem integrierbar.
Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 Klips für die Aufnahme eines Rohres,
Fig. 2 Klips für die Aufnahme von zwei Rohren,
Fig. 3 Klips wie in Fig. 2 und 3 aber in Seitenansicht,
Fig. 4 Klipsunterteil für die Verlegung eines Rohres,
Fig. 5 Klipsunterteil für die Verlegung von zwei Rohren,
Fig. 6 Klipsunterteil wie in Fig. 4 und 5 aber in Seitenansicht,
Fig. 7 Klipsunterteil, Klips, Rohr und Abdeckung für die Verlegung eines
Rohres im montierten Zustand,
Fig. 8 Klipsunterteil, Klips, Rohr und Abdeckung für die Verlegung zweier
Rohre im montierten Zustand,
Fig. 9 alle Elemente wie in Fig. 7 und 8 aber in Seitenansicht,
Fig. 10 Ecklösung für die Verlegung von zwei Rohren von einer Ebene zu
einer Anderen (90°),
Fig. 11 wie Fig. 10 aber in Draufsicht,
Fig. 12 Ecklösung für die Verlegung von zwei Rohren in einer Ebene
(90°),
Fig. 13 Abdeckungsvariante für eine Teppichleiste,
Fig. 14 Vorrichtung bestehend aus Abdeckung, Armaturträger und
Grundplatte für die Aufnahme einer handelsüblichen Armatur mit
zwei Wasseranschlüssen in Seitenansicht,
Fig. 15 wie Fig. 14 aber Draufsicht,
Fig. 16 Grundplatte für Armaturaufnahme,
Fig. 17 T-Stück.
Fig. 18 Endkappe für Abdeckschale in Draufsicht,
Fig. 19 Endkappe für Abdeckschale im Schnitt,
Fig. 20 Aufsatzbacken für Schere im Schnitt,
Fig. 21 Aufsatzbacken für Schere in Seitenansicht,
Fig. 22 45°-Ansicht Schere mit Aufnahmeplatten für Aufsatzbacken.
Das dargestellte System besteht aus den Grundelementen: Klipsunterteile,
Klips, Abdeckschale für Rohrleitungen, Abdeckschalen für diverse
Ecklösungen, Armaturaufnahmen und T-Stück mit entsprechenden
Abdeckschalen, Endkappen und eventuell weiteren aus den Erfordernissen der
Praxis heraus noch zu entwickelnden Montageelementen sowie einem Werkzeug
zum Trennen von Kunststoffprofilen.
Die Klipsunterteile 1 und 2 (Fig. 4, 5 und 6) sind nach oben keilförmig erweitert
und greifen in die entgegengesetzte Nut der Klipse 4 bzw. 5 ein. Sie besitzen
ein eingepresstes Gewindeelement 3. Das Gewindeelement dient zur
Aufnahme des Gewindes eines Schlagdübels bzw. zum Befestigen mittels
Schraube und einem üblichen Dübel. Der eingeschraubte Gewindebolzen bzw.
die Schraube darf nicht über die Oberkante des Klipsunterteile hervorragen,
damit die Verschiebung des Klipses nicht behindert wird. Auf die Klipsunterteile
1 bzw. 2 werden die Klipse 4 bzw. 5 aufgeschoben. Für den Fall, dass das
Bohrloch für den Dübel in der Wand nicht exakt ausgeführt werden konnte, was
bei wegdriftendem Bohrer auf harten Fliesen oder bei weichen Putzen oft
vorkommt, können die Klipse durch Verschieben auf den Klipsunterteilen in
Querrichtung zu den Rohren ausgerichtet werden. Der Abstand der Klipse
untereinander in Längsrichtung der Rohre ist abhängig von der Rohrlänge und
muss nicht so genau ausgeführt werden. Eine Korrekturmöglichkeit in
Längsrichtung der Rohre ist daher nicht erforderlich. Die Klipsunterteile sind
kürzer als die dazugehörigen Klipse, damit sie nach Korrekturverschiebung
nicht über die Klipse herausragen und das Aufsetzen der Abdeckschale 9
behindern.
In die Rundungen der Klipse Fig. 1 und 2 werden, nach dem Befestigen an der
Wand, die Rohre 6 eingesetzt und durch die Seitenteile 7, bei dem Klips Fig. 2
zusätzlich durch den Mittelsteg 8 gehalten. Die Klipse sind vorzugsweise aus
Kunststoff und können sich zur Aufnahme der Rohre an den Seitenteilen 7
federnd verformen. Die Klipse besitzen außen Rillen 10, in die Abdeckschalen 9
bzw. 14 mit ihren entgegengesetzten Längsnasen 11 eingreifen. Die
Abdeckschale 9 ist U-förmig ausgebildet und besitzt als Abschluss zur Wand
flexible Zungen 12. Die Abdeckschalen werden in definierten Längen gefertigt
und sind auf der Baustelle zuzuschneiden.
Die Fig. 10 zeigt die Ausführung eines 90°-Bogens mit Kupferlötfittingen 13.
Das Eckelement 16 besitzt Querschnittsverengungen 15 die unter die
Abdeckschalen 14 (zwei Rohre) passen. Beim Aufpressen der Abdeckschalen
14 auf die Klipse 5 wird das Eckelement 16 zwangsweise mit gegen die Wand
gedrückt. Das Eckelement 17 in Fig. 12 dient zur Abdeckung von 90° Bögen
bei Richtungsänderung in einer Ebene. Das Eckelement 16 in Fig. 10 und 11
dagegen bei Richtungsänderung in zwei Ebenen. Eckelemente für die
Abdeckung von nur einem Rohr sind analog den dargestellten Eckelementen 16
und 17 ausgeführt.
Auf die Darstellung von Elementen für 45°-Richtungsänderungen in einer bzw.
zwei Ebenen, für ein bzw. zwei Rohre wurde hier verzichtet.
Eine Abdeckschale in Form einer Teppichleiste 18 wird in Fig. 13 dargestellt.
Ein mit Schutzfolie abgedeckter Klebestreifen 19 dient dem Aufkleben eines
Teppichstreifens.
In Fig. 14 und 15 ist eine Aufnahmevorrichtung für handelsübliche Armaturen
mit zwei Wasseranschlüssen abgebildet. Sie besteht im Wesentlichen aus drei
Grundbausteinen: Abdeckung 20 hier im Schnitt dargestellt, Armaturenträger 21
und Grundplatte 22.
Die Abdeckung 20 ist U-förmig und in ihren äußeren Maßen wie die
Abdeckschale 14 und besitzt ebensolche Querschnittsverringerungen 15 wie
die Eckelemente 16 und 17, auf welche die Abdeckschale 14 aufgesetzt werden
kann. Der Armaturenträger besitzt 6 Lötanschlüsse 23, 24, 25, 26, 27 und 28
zum Einlöten von Kupferrohr 29. Die Materialstärke des Armaturenträgers 21 ist
in diesem Bereich stark verringert damit das Einlöten der Kupferrohre möglich
ist. Links und rechts von den Lötanschlüssen 25 und 26 sind dazu extra
Einbuchtungen 30 eingearbeitet. Von den Lötanschlüssen sind jeweils 3 im
Innern durch Kanäle verbunden. Dadurch entstehen ein Kaltwasserkanal 31,
der die Lötanschlüsse 24, 25 und 27 mit dem Armaturenanschluss 32 und ein
Warmwasserkanal 33, der die Lötanschlüsse 23, 26 und 28 mit dem
Armaturenanschluss 34 verbindet. Über die Lötanschlüsse 27 und 28 kann die
Armatur von links, über die Lötanschlüsse 23 und 24 von rechts und über die
Lötanschlüsse 22 und 23 von unten angeschlossen werden. Für den Anschluss
von unten besitzt die Abdeckung 20 eine Sollbruchstelle 35. An der nicht
belegten Seite wird die Abdeckschale 20 mit einer Endkappe 47 (Fig. 18 und
19) abgedeckt. Dabei greift der innere Steg 48 in den Spalt 50 zwischen
Abdeckschale 20 und Lötanschlüsse 23 und 24 bzw. 27 und 28 des
Armaturenträgers 21 ein. Die Endkappe 47 besitzt zur Wand hin eine flexible
Lippe 12 wie die Abdeckschale 20.
Je nach Anzahl der belegten Lötanschlüsse dient der Armaturenträger
gleichzeitig als Endstück, Durchgangsstück, Winkelstück bzw. T-Stück. Für den
Fall, dass in die Lötanschlüsse kein Rohr eingelötet wird, werden die
Lötanschlüsse mit Hilfe der Schrauben 36 und den Dichtringen 37
verschlossen. Dabei greift die Schraube 36 in das Gewinde 38 des
Armaturenträgers 21.
Bei der Montage von Armaturen an handelsüblichen Wandscheiben werden
Exzenter als Übergänge benutzt, um Maßabweichungen beim Setzen der
Wandscheiben auszugleichen. Bei dem hier beschriebenen Armaturenträger 21
ist der seitliche Abstand der Armaturanschlüsse 32 und 34 bereits fest
vorgegeben. Es muss nur noch gewährleistet werden, dass der
Armaturenträger 21 genau waagerecht montiert wird. Dazu dient die
Grundplatte 22, die an der Wand genau waagerecht ausgerichtet werden kann.
Die Grundplatte 22 wird mit dem Armaturträger 21 über die Schrauben 39 und
40 verschraubt. Die in Fig. 16 in Draufsicht dargestellte Grundplatte 22 besitzt
dazu zwei Gewinde 41 und 42 in welche die Schrauben 39 und 40 eingreifen.
Vier Bohrungen 43 in der Grundplatte 22 dienen der Befestigung an der Wand. In
diese Bohrungen, die zur Wand hin je einen Rand 44 besitzen, ist jeweils eine
Scheibe 45 eingelegt. Diese Scheiben 45 besitzen alle ein Langloch 46 durch
welche Schrauben hindurch gesteckt und mittels Dübel an der Wand befestigt
werden. Durch Drehen der Scheiben 46 können Ungenauigkeiten beim Bohren
von Dübellöcher ausgeglichen und eine waagerecht Positionierung der
Grundplatte 22 und somit des Armaturträgers 21 vorgenommen werden.
Die Realisierung von T-Verbindungen bei Verlegen von zwei parallelen Rohren
auf minimierten Abstand mit handelsüblichen Fittingen ist kaum raumsparend
realisierbar. Dazu dient ein speziell entwickeltes T-Stück 47 dargestellt in Fig.
17. Es ähnelt im Aufbau dem in Fig. 13 bis 16 dargestellten Armaturträger 21
mit Abdeckung 29 und Grundplatte 22. Die Baulänge ist jedoch auf ein
Minimum reduziert und es fehlen die Armaturanschlüsse sowie die Möglichkeit
zum Verschließen der Lötanschlüsse.
Die Abdeckschalen für Rohrleitungen 9 bzw. 14 müssen bei der Montage des
Systems vor Ort auf Länge geschnitten werden. Da die Schnittstellen nach
Abschluss der Montage sichtbar sind, kommt es auf einen besonders sauberen
und rechtwinkligen Schnitt an. Zu diesem Zweck werden auf einer Schere 51,
ähnlich den handelsüblichen Scheren zum Schneiden von Kunststoffrohren, an
den linken Gegenhalter 52 und rechten Gegenhalter 53 je eine trapezförmige
Platte 54 mittels Schraube 55 aufgeschraubt. Die Gegenhalter 52 und 53 sind
im Gegensatz zu den Scheren zum Schneiden von Kunststoffrohren gerade
und nicht gekrümmt ausgeführt. Zusätzlich können die Platten 54 durch einen
Bolzen 57 mit den Gegenhaltern 52 bzw. 53 der Schere 51 verbunden sein. Auf
die trapezförmigen Platten 54 können verschiedene Backen 58 aufgesteckt
werden. Die äußere Form der Backen 58 entspricht der inneren Form der zu
trennenden Abdeckschalen für Rohrleitungen 9 bzw. 14 bzw. sonstiger
Kunststoffprofile. In den Backen 55 sind kleine Kugeln 56 federnd angebracht,
die in entsprechende halbrunde Vertiefungen in den Platten 54 einrasten.
Dadurch können die Backen 55 nicht ungewollt von der Schere 51 abfallen.
1
Klipsunterteil für Einrohrverlegung
2
Klipsunterteil für Zweirohrverlegung
3
Gewindeelement
4
Klips für Einrohrverlegung
5
Klips für Zweirohrverlegung
6
Rohr
7
Seitenteil
8
Mittelsteg
9
Abdeckschale für Einrohrverlegung
10
Rille im Klips
4
bzw.
5
(eventuell auch Nase)
11
Längsnase in Abdeckschale
9
bzw.
14
(eventuell auch Längsrille)
12
Flexible Zunge
13
Kupferlötfitting
14
Abdeckschale für Zweirohrverlegung
15
Querschnittsverengung
16
Eckelement 90° bei Richtungsänderung in zwei Ebenen
17
Eckelement 90° bei Richtungsänderung in einer Ebene
18
Teppichleiste
19
Klebestreifen
20
Abdeckung
21
Armaturenträger
2
2
Grundplatte
23
Lötanschluss
24
Lötanschluss
25
Lötanschluss
26
Lötanschluss
27
Lötanschluss
28
Lötanschluss
29
Rohr
30
Einbuchtung
31
Kaltwasserkanal
32
Armaturenanschluss
33
Warmwasseranschluss
34
Armaturenanschluss
35
Sollbruchstelle
36
Schraube
37
Dichtring
38
Gewinde
39
Schraube
40
Schraube
41
Gewinde
42
Gewinde
43
Bohrung
44
Rand
45
Scheibe
46
Langloch
47
Endkappe
48
innerer Steg
49
äußerer Steg
50
Spalt
51
Schere
52
Gegenhalter, links
53
Gegenhalter, rechts
54
Platte
55
Schraube
56
Kugel
57
Bolzen
58
Backen
59
Messer
Claims (8)
1. Verlegesystem für Wasser- bzw. Heizungsrohre vorzugsweise für Rohre
aus Kupfer mit Lötfittingen als Verbindungselementen. Bestehend aus
Klipsen 4 bzw. 5 mit quer zur Rohrverlegerichtung verschiebbaren
Klipsunterteilen 1 bzw. 2 zur Aufnahme von mindestens einem Rohr
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rohre von federnden Seitenteilen 7 gehalten werden und bei Klipsen für die Verlegung von zwei parallele Rohren zusätzlich ein starrer Mittelsteg 8 den Abstand der beiden Rohre auf ein Minimum definiert,
dass die Klipse eine oder mehrere Rillen 10 besitzt, in welche entgegengesetzte Längsnasen 11 an der Innenseite der Abdeckschalen 9 bzw. 14 eingreifen. Sollte die Festigkeit der Seitenteile 7 durch die Anbringung der Rillen 10 nicht ausreichend sein, ist auch die Anbringung der Nasen am Klips 4 bzw. 5 möglich, wobei diese dann in entgegengesetzte Längsrillen an der Innenseite der Abdeckschalen 9 bzw. 14 eingreifen.
dass die Rohre von federnden Seitenteilen 7 gehalten werden und bei Klipsen für die Verlegung von zwei parallele Rohren zusätzlich ein starrer Mittelsteg 8 den Abstand der beiden Rohre auf ein Minimum definiert,
dass die Klipse eine oder mehrere Rillen 10 besitzt, in welche entgegengesetzte Längsnasen 11 an der Innenseite der Abdeckschalen 9 bzw. 14 eingreifen. Sollte die Festigkeit der Seitenteile 7 durch die Anbringung der Rillen 10 nicht ausreichend sein, ist auch die Anbringung der Nasen am Klips 4 bzw. 5 möglich, wobei diese dann in entgegengesetzte Längsrillen an der Innenseite der Abdeckschalen 9 bzw. 14 eingreifen.
2. Verlegesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass unter die Abdeckschalen 9 bzw. 14 Eckelemente 16 bzw. 17
untergeklemmt werden und damit die Rohre bei Richtungsänderungen
um 90° bzw. um 45° in einer Ebene als auch in zwei Ebenen abgedeckt
werden.
3. Verlegesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Aufnahmevorrichtung für handelsübliche Armaturen
mindestens einen Wasseranschluss und einen Armaturenanschluss
besitzt, bestehend aus Abdeckung 20, Armaturenträger 21 und
Grundplatte 22.
4. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet,
dass der Armaturträger 21 sechs Lötanschlüsse besitzt, die jeweils paarweise, im durch die Klipse 5 vorgegebenen Rohrabstand, angeordnet sind,
dass zwei Armaturenanschlüsse 32 und 34 jeweils ein Außengewinde besitzen, auf die handelsübliche Armaturen aufgeschraubt werden können,
dass im Armaturenträger 21 ein Kaltwasserkanal 31 die Lötanschlüsse 24, 25 und 27 mit dem Armaturenanschluss 32 verbindet,
dass im Armaturenträger 21 ein Warmwasserkanal 33 die Lötanschlüsse 23, 26 und 28 mit dem Armaturenanschluss 34 verbindet,
dass die Lötanschlüsse 23, 24, 25, 26, 27 und 28 im Armaturenträger 21 bei Nichtbelegung mittels einer Schraube 36 und einer Dichtung 37 verschlossen werden können,
dass die Lötanschlüsse 25 und 26 durch Einbuchtungen 30 zum besseren Einlöten der Rohre nach außen eine Materialverdünnung besitzen,
dass der Armaturenträger 21 mittels Schrauben 39 auf einer Grundplatte 22 befestigt wird, die vorzugsweise vier Bohrungen 43 besitzt. In den Bohrungen 43 sich zur Wand hin jeweils ein Rand 44 befindet und in die Bohrungen 43 Scheiben 45 mit Langloch 46 eingelegt sind.
dass der Armaturträger 21 sechs Lötanschlüsse besitzt, die jeweils paarweise, im durch die Klipse 5 vorgegebenen Rohrabstand, angeordnet sind,
dass zwei Armaturenanschlüsse 32 und 34 jeweils ein Außengewinde besitzen, auf die handelsübliche Armaturen aufgeschraubt werden können,
dass im Armaturenträger 21 ein Kaltwasserkanal 31 die Lötanschlüsse 24, 25 und 27 mit dem Armaturenanschluss 32 verbindet,
dass im Armaturenträger 21 ein Warmwasserkanal 33 die Lötanschlüsse 23, 26 und 28 mit dem Armaturenanschluss 34 verbindet,
dass die Lötanschlüsse 23, 24, 25, 26, 27 und 28 im Armaturenträger 21 bei Nichtbelegung mittels einer Schraube 36 und einer Dichtung 37 verschlossen werden können,
dass die Lötanschlüsse 25 und 26 durch Einbuchtungen 30 zum besseren Einlöten der Rohre nach außen eine Materialverdünnung besitzen,
dass der Armaturenträger 21 mittels Schrauben 39 auf einer Grundplatte 22 befestigt wird, die vorzugsweise vier Bohrungen 43 besitzt. In den Bohrungen 43 sich zur Wand hin jeweils ein Rand 44 befindet und in die Bohrungen 43 Scheiben 45 mit Langloch 46 eingelegt sind.
5. Verlegesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass ein T-Stück 59 sechs paarweise, im durch die Rohrklipse 5 vorgegeben Rohrabstand, angeordnete Lötanschlüsse 48, 49, 50, 51, 52 und 53 besitzt und mittels Grundplatte ähnlich der Grundplatte 22 an der Wand befestigt und mit eine Abdeckung ähnlich Abdeckung 20 abgedeckt wird,
dass im T-Stück 59 ein Kaltwasserkanal 31 die Lötanschlüsse 24, 25 und 27 verbindet,
dass im T-Stück 59 ein Warmwasserkanal 33 die Lötanschlüsse 23, 26 und 28 verbindet,
dass die Lötanschlüsse 25 und 26 durch Einbuchtungen 30 zum besseren Einlöten der Rohre nach außen eine Materialverdünnung besitzen.
dass ein T-Stück 59 sechs paarweise, im durch die Rohrklipse 5 vorgegeben Rohrabstand, angeordnete Lötanschlüsse 48, 49, 50, 51, 52 und 53 besitzt und mittels Grundplatte ähnlich der Grundplatte 22 an der Wand befestigt und mit eine Abdeckung ähnlich Abdeckung 20 abgedeckt wird,
dass im T-Stück 59 ein Kaltwasserkanal 31 die Lötanschlüsse 24, 25 und 27 verbindet,
dass im T-Stück 59 ein Warmwasserkanal 33 die Lötanschlüsse 23, 26 und 28 verbindet,
dass die Lötanschlüsse 25 und 26 durch Einbuchtungen 30 zum besseren Einlöten der Rohre nach außen eine Materialverdünnung besitzen.
6. Verlegesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Endkappe 47 (Fig. 18 und 19) die Abdeckschale 20 an der
nicht belegten Seite abdeckt, wobei der innere Steg 48 in den Spalt 50
zwischen Abdeckschale 20 und Lötanschlüssen 23 und 24 bzw. 27 und
28 des Armaturenträgers 21 eingreift.
7. Verlegesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass es durch ein Werkzeug zum Schneiden von Kunststoffprofilen, im
Besonderen der Abdeckschalen für Rohrleitungen 9 bzw. 14, ergänzt
wird.
8. Werkzeug zum Schneiden von Kunststoffprofilen nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass an eine handelsübliche Schere 51 zum Schneiden von Kunststoffrohren mit Backen 58 ausgestattet wird, die in Ihrer äußeren Form der inneren Form der zu trennenden Profile entspricht,
dass die Gegenhalter 52 und 53 gerade ausgebildet sind,
dass trapezförmige Platten 54 mittels Schrauben 55 auf den linken Gegenhalter 52 bzw. rechten Gegenhalter 53 aufgeschraubt werden,
dass Backen 58 auf die Platten 54 aufgesteckt werden, wobei federnd gelagerte Kugeln in den Backen in halbrunde Vertiefungen in den Platten 54 eingreifen.
dass an eine handelsübliche Schere 51 zum Schneiden von Kunststoffrohren mit Backen 58 ausgestattet wird, die in Ihrer äußeren Form der inneren Form der zu trennenden Profile entspricht,
dass die Gegenhalter 52 und 53 gerade ausgebildet sind,
dass trapezförmige Platten 54 mittels Schrauben 55 auf den linken Gegenhalter 52 bzw. rechten Gegenhalter 53 aufgeschraubt werden,
dass Backen 58 auf die Platten 54 aufgesteckt werden, wobei federnd gelagerte Kugeln in den Backen in halbrunde Vertiefungen in den Platten 54 eingreifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000137232 DE10037232A1 (de) | 2000-07-31 | 2000-07-31 | Verlegesystem für Wasser- bzw. Heizungsrohre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000137232 DE10037232A1 (de) | 2000-07-31 | 2000-07-31 | Verlegesystem für Wasser- bzw. Heizungsrohre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10037232A1 true DE10037232A1 (de) | 2002-02-14 |
Family
ID=7650815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000137232 Withdrawn DE10037232A1 (de) | 2000-07-31 | 2000-07-31 | Verlegesystem für Wasser- bzw. Heizungsrohre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10037232A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10219196A1 (de) * | 2002-04-29 | 2003-11-06 | Kermi Gmbh | Anschlussarmatur |
| GB2544770A (en) * | 2015-11-25 | 2017-05-31 | Kohler Mira Ltd | Apparatus and method of connecting a water supply pipe to fitting |
-
2000
- 2000-07-31 DE DE2000137232 patent/DE10037232A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10219196A1 (de) * | 2002-04-29 | 2003-11-06 | Kermi Gmbh | Anschlussarmatur |
| DE10219196B4 (de) * | 2002-04-29 | 2010-03-18 | Kermi Gmbh | Anschlussarmatur |
| GB2544770A (en) * | 2015-11-25 | 2017-05-31 | Kohler Mira Ltd | Apparatus and method of connecting a water supply pipe to fitting |
| GB2544770B (en) * | 2015-11-25 | 2020-09-16 | Kohler Mira Ltd | Apparatus and method of connecting a water supply pipe to a fitting |
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