DE20105806U1 - Reihenklemme mit Schneidkontakten und Kontaktbetätigungsstücken - Google Patents
Reihenklemme mit Schneidkontakten und KontaktbetätigungsstückenInfo
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- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/24—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
- H01R4/2416—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type
- H01R4/242—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type the contact members being plates having a single slot
- H01R4/2425—Flat plates, e.g. multi-layered flat plates
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- H01R9/24—Terminal blocks
- H01R9/26—Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting
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- Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Reihenklemme mit
einem Isolierstoffgehäuse,
einem Isolierstoffgehäuse,
wenigstens einer im Isolierstoffgehäuse angeordneten Anschlußvorrichtung für mindestens einen elektrischen Leiter, der wenigstens eine Leitungsader und eine die Leitungsader umgebende Isolierung aufweist, wobei die Anschlußvorrichtung eine Kontaktschneide zum Auftrennen der Isolierung des elektrischen Leiters und einen Kontaktierungsbereich zur Kontaktierung der wenigstens einen Leitungsader aufweist,
wenigstens einem im Isolierstoffgehäuse beweglichen Kontaktbetätigungsstück, das wenigstens ein Führungsmittel aufweist, welches mit korrespondierenden Führungsmitteln im Isolierstoffgehäuse zusammenwirkt.
wenigstens einem im Isolierstoffgehäuse beweglichen Kontaktbetätigungsstück, das wenigstens ein Führungsmittel aufweist, welches mit korrespondierenden Führungsmitteln im Isolierstoffgehäuse zusammenwirkt.
Eine Reihenklemme mit einer die Leiterisolierung durchdringenden Anschlußvorrichtung ist aus der DE 196 27 209 bekannt. Die in dieser Schrift dargestellte Anschlußvorrichtung weist Kontaktschneiden mit Schneidkanten auf, die sich zu Kontaktie-
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Anmeldetext vom 02.04.2001 Seite 2
rungsflächen erweitern. Die Kontaktierungsflächen ermöglichen eine großflächigere Kontaktierung der Leitungsader des angeschlossenen elektrischen Leiters als die eigentlichen Kontaktschneiden zum Auftrennen des Leiters, welche den Leiter im wesentlichen „linienartig" berühren.
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Zur unterstützenden Fremdfederung der Anschlußvorrichtungen hat sich die Lösung der DE 197 32 182 Cl bewährt. Diese Schrift offenbart u.a. einen Schneidklemm-Kontakt mit einer Kontaktfeder mit zwei federnden Kontaktschenkeln, die einen Kontaktschlitz begrenzen, wobei eine U-förmige Kraftfeder vorgesehen ist, welche im wesentlichen flächige Federschenkel aufweist. Die U-förmige Kraft- oder Überfeder ist als ein von der eigentlichen Kontaktfeder getrenntes Bauteil ausgebildet. Die im wesentlichen plattenförmigen Federschenkel sind annähernd bzw. im wesentlichen senkrecht zu den Schneid-Klemm- bzw. den Kontaktierungsbereichen der Kontaktschenkel ausgerichtet und umgreifen diese entlang dem Kontaktschlitz über eine vorgegebene Breite.
Aus der EP 0 936 697 Al ist eine gattungsgemäße Reihenklemme bekannt. Die Kontaktfedern sind bei diesem Stand der Technik jeweils an den beiden Enden einer Stromschiene ausgebildet, welche im Isolierstoffgehäuse derart ausgerichtet ist, daß die Einführöffnungen der beiden Kontaktfedern voneinander wegweisen, d.h., ein Leiter wird relativ zur Tragschiene von außen in die Kontaktfedern eingeführt. Um das eigentliche Einfuhren der Leiter in die Kontaktfedern zu erleichtern, sind Kontaktbetätigungsstücke vorgesehen, welche an der Oberseite des Isolierstoffgehäuses angeordnet sind. Die Kontaktbetätigungsstücke sind schieberartig ausgebildet und werden bei der Erstmontage von außen her in das Isolierstoffgehäuse eingesetzt. Sie weisen jeweils eine Leitereinführöffnung und unter einer im wesentliche U-förmigen Aussparung im Fußbereich seitliche Mitnahmeflächen sowie einen Tiefenanschlag für den Leiter auf.
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Anmeldetext vom 02.04.2001 Seite 3
Im oberen Öffnungsbereich des Isolierstoffgehäuses sind schwalbenschwanzartige Führungen ausgebildet, auf denen das Kontaktbetätigungsstück mit beidseitigen entsprechenden Schwalbenschwanznuten verschieblich geführt ist. Das Kontaktbetätigungsstück ist mittels eines B etätigungs Werkzeugs zwischen einer Leitereinführstellung und einer Kontaktierstellung verlagerbar, wobei diese beiden Positionen durch eine Raststellung definiert sind.
Diese Reihenklemme hat sich an sich bewährt. Für verschiedene Einsatzzwecke ist es jedoch wünschenswert, den konstruktiven Aufbau der Reihenklemme derart weiterzuentwickeln, daß Reihenklemmen mit besonders kleinen Abmessungen realisierbar werden. Die Lösung dieses Problems ist die Aufgabe der Erfindung.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruches 1.
Durch die Schwenkbewegung der Kontaktbetätigungsstücke läßt sich auf einfache Weise eine besonders kompakte IDC-Reihenklemme realisieren.
Vorteilhafte Ausführungsformen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. la-c das Be- und Entschalten einer ersten erfindungsgemäßen Reihenklemme;
und
Fig. 2a-c das Be- und Entschalten einer weiteren erfindungsgemäßen Reihenklemme.
Fig. 1 zeigt einen Abschnitt einer Reihenklemme 2 - z.B. eine Durchgangsklemme mit einem insbesondere einteiligen Isolierstoffgehäuse 4 aus Kunststoff, welches in
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Anmeldetext vom 02.04.2001 Seite 4
seinem unteren Bereich Rastfüße (hier nicht dargestellt) zum Aufrasten der Reihenklemme auf eine - hier nicht dargestellte - Tragschiene sowie in seinem oberen Bereich Anschlußvorrichtungen 6 zum Kontaktieren elektrischer Leiter aufweist (von denen hier eine Anschlußvorrichtung dargestellt ist).
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Die Anschlußvorrichtungen 6 sind hier direkt über eine Stromschiene 8 leitend miteinander verbunden, deren Enden zunächst rechtwinklig nach oben und dann rechtwinklig zueinander hin weisend umgebogen sind.
Die Enden der Stromschiene 8 weisen damit zur Klemmenmitte hin bzw. zueinander und bilden jeweils eine Art seitlich gelegtes „U" aus. Bei alternativen Ausführungsformen ist es auch denkbar, die Stromschiene mehrteilig auszubilden und/oder zur Realisierung weiterer Klemmenvarianten elektronische Bauteile zwischen die Anschlußvorrichtungen 6 zu schalten.
Die Anschluß vorrichtungen 6 sind jeweils in sogenannter IDC- Technik ausgeführt. Sie umfassen jeweils an den zueinander hin weisenden, geschlitzt ausgebildeten Enden der Stromschiene eine sich mündungsartig erweiternde, ebenfalls geschlitzte Kontaktschneide 16 und einen relativ zur Kontaktschneide 16 längs des Schlitzes der Stromschiene 8 versetzten Kontaktierungsbereich 20 auf, wobei die Kontaktschneide 16 und der Kontaktierungsbereich 20 der Stromschiene 14 einstückig aus einem einheitlichen Material oder aber mehrstückig, z.B. aus zwei verschiedenen Materialien bestehend, ausgebildet sein können, wobei die verschiedenen Materialien speziell an die Funktionen Schneiden (z.B. Stahlschneiden) und Kontaktierung (z.B. Kupfer) angepaßt sind.
Wird ein Leiter in die an ihren Enden geschlitzt ausgebildete Stromschiene 14 eingeführt, wird zunächst von den Kontaktschneiden 16 die Isolierung des Leiters durchtrennt und beim weiteren Einschieben des Leiters etwas aufgeweitet. Dann werden die
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Anmeldetext vom 02.04.2001 Seite 5
Kontaktierungsbereiche 20 der Kontaktfeder gegen die Leitungsadern des Leiters gedrückt.
Die Kontaktierungsbereiche 20 werden jeweils von einer im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Kraftfeder 22 eingefaßt.
Die Kraftfeder 22 weist entsprechend der Lehre der DE 197 32 182 Cl im wesentlichen flächig ausgebildete Federschenkel 24 auf, wobei die im wesentlichen flächigen Federschenkel 24 im wesentlichen senkrecht zu der Kontaktschneide 16 und dem Kontaktierungsbereich 20 verlaufen und diesen umgreifen.
In Weiterbildung der vorstehend genannten Schrift wird von den Kraftfedern 22 der U-förmige Endbereich der Stromschiene 14 nicht nur im Bereich der Kontaktfeder 15, welche den einen Längsschenkel des „U" ausbildet sondern auch im Bereich der unteren Längsschenkels der Stromschiene 14 eingefaßt. Die Längsschenkel der U-förmigen Kraftfeder 22 umschließen somit hier die Längsschenkel des liegenden „U", welches die Stromschiene 14 jeweils in ihren Endbereichen ausbildet.
Diese Ausbildung bietet den besonderen Vorteil einer Verringerung der beim Beschalten in das Isolierstoffgehäuse 4 bzw. den Klemmenträger eingeleiteten Kräfte.
Anders als bei der Lösung der EP 0 936 697 Al ist es durch die geschickte platzsparende zueinander bzw. nach innen zur Tragschiene weisende Anordnung der Enden der Stromschiene 14 ferner möglich, die Leiter relativ zur Tragschiene von „innen nach außen" in die Kontaktschneiden 14 und die Kontaktierungsbereiche 20 einzuführen, was es ermöglicht, die Breite der Reihenklemme gegenüber der EP 0 926 697 beidseits der Tragschiene zu verringern.
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Anmeldetext vom 02.04.2001 Seite 6
Das Einführen des Leiters in die Kontaktfedern 15 erfolgt jeweils mit Hilfe eines im Isolierstoffgehäuse am einem Drehlager 12 pendelnd gelagerten Kontaktbetätigungsstückes 26.
Die Betätigung mit einem Kontaktbetätigungsstück 26 ist zwar an sich aus der EP 0 926 697 bereits bekannt. Anders als in dieser Schrift ist es bei der Reihenklemme der Fig. 1 aber durch die Maßnahme, die Enden der Stromschiene mit den Kontaktschneiden aufeinander zu weisend zur „Klemmenmitte" hin auszurichten, möglich, die Kontaktbetätigungsstücke 26 zwischen den Kontaktfedern 15 - also zur Klemmenmitte hin - anzuordnen.
Darüber hinaus sind die Kontaktbetätigungsstücke 26 der Reihenklemme 2 der Fig. 1 auch relativ zur Haupterstreckungsrichtung der Tragschiene relativ schmal ausgebildet, was es ermöglicht, die Reihenklemme der Fig. 1 und 4 auch in der Erstreckungsrichtung der Tragschiene bzw. in Anreihrichtung relativ schmal zu halten. So sind beispielsweise bei einem kleinen Rastermaß bzw. einer kleinen Baubreite auch Leiter mit einem zur Baubreite relativ großem Querschnitt realisierbar.
Die Kontaktbetätigungsstücke 26 sind jeweils bei der Erstmontage von oben her in Öffnungen 27 des vorzugsweise einstückig ausgebildeten Isolierstoffgehäuses 4 eingesetzt und dort um das Drehlager 28 - mit zwei Zapfen 30 an den Außenseiten, welche in entsprechende (innere oder die seitlichen Wandungen durchstoßende) Öffnungen des Isolierstoffgehäuses 4 eingreifen - in ihrem oberen Bereich im Isolierstoffgehäuse 4 verschwenkbar.
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Die Kontaktbetätigungsstücke 26 weisen in der Seitenansicht der Fig. 1 bzw. 3a eine im weitesten Sinne sich von „oben" nach „unten", d.h. in Richtung der Tragschiene verbreiternde, z.B. „birnenartige" Form auf und sind von einer Einführbohrung 32 für den Leiter durchsetzt. Sie stehen aus der Öffnung 27 etwas nach oben aus dem Isolier-
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Anmeldetext vom 02.04.2001 Seite 7
stoffgehäuse 4 vor, so daß ihre jeweilige Schaltstellung im Isolierstoffgehäuse 4 von außen erkennbar ist, was das Einführen der Leiter erleichtert.
In ihrem von der Kontaktschneide 16 abgewandten Bereich weisen sie ferner einen Ansatz 34 mit einer Aufnahme 36 für ein Betätigungswerkzeug (hier ein Schraubendreher) 38 auf, der zu beiden Seiten (in axialer Richtung der Stromschiene) offen steht.
Auf diese Weise wird seitlich zwischen dem Ansatz 34 und dem Isolierstoffgehäuse 4 kein weiterer Raum verschenkt bzw. das Betätigungswerkzeug 42 kann sich über die gesamte Breite der Öffnung in der Klemme erstrecken.
Die Funktion dieser Anordnung wird in Hinsicht auf das Be- und Entschalten der Reihenklemme aus Fig la-c deutlich.
Zunächst wird ein Leiter (in Fig. la nicht dargestellt) in die Öffnung 32 des Kontaktbetätigungsstückes 26 eingeführt. Nach Fig. la ist es möglich, auf der von dem Kontaktierungsbereich 16 abgewandten Seite der Kontaktbetätigungsstücke 26 in die Öffnung 27 des Isolierstoffgehäuses 4 in die Aufnahme 36 des Ansatzes 34 des Isolierstoffgehäuses 4 das Betätigungswerkzeug 38 einzuführen (Fig. la).
Mit dem Betätigungswerkzeug 38 wird sodann das Kontaktbetätigungsstück 26 im Isolierstoffgehäuse 4 verschwenkt. Bei der Bewegung des Betätigungswerkzeuges 38 wird von den Kontaktschneiden die Leiterisolierung durchtrennt und beim weiteren Einschieben des Leiters aufgeweitet, bis das Kontaktbetätigungsstück 26 mit dem darin eingesetzten Leiter gemäß Fig. Ib soweit verschwenkt ist, daß die Leitungsader(n) des Leiters die Kontaktierungsbereiche 20 der Anschlußvorrichtungen 6 kontaktiert(en).
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Anmeldetext vom 02.04.2001 Seite 8
Das Entschalten kann in besonders vorteilhafter Weise auf derselben Seite des Kontaktbetätigungsstückes 26 erfolgen, d.h. zum Entschalten wird lediglich der Schraubendreher 38 mit dem Kontaktbetätigungsstück 26 in umgekehrter Richtung wie beim Beschälten bewegt (Fig. Ic)
In Fig. 2 wird dagegen das Kontaktbetätigungsstück um ein unteres Auflager 39 in der Kraftfeder 22, das somit wiederum ein Drehlager 28' bildet, verschwenkt. Die Stromschiene 8 kann zum Durchführen eines unteren Endes des Kontaktbetätigungsstückes eine Öffnung aufweisen.
Im oberen Bereich des Kontaktbetätigungsstückes 26 sind seitlich Führungszapfen 40 an das Kontaktbetätigungsstück 26 angeformt, welche in bogenartigen Ausnehmungen 42 oder Schlitzen des Kontaktbetätigungsstückes 26 geführt sind.
Auf diese Weise wird eine sichere Führung des Kontaktbetätigungsstückes 26 um das nunmehr im unteren Bereich des Kontaktbetätigungsstückes liegende Drehlager 28 im Isolierstoffgehäuse 4 sichergestellt.
Anders als in Fig. 1 erfolgt das Be- und Entschalten aber durch ein Verschwenken des Schraubendrehers an Auflagestellen beidseits des Kontaktbetätigungsstückes 26 am Grund der Öffnung 27 im Isolierstoffgehäuse 4, wobei jeweils ein Gleiten auf Führungsschrägen 44, 46 im Isolierstoffgehäuse den Be- und Entschaltvorgang einleiten und erleichtern.
Fig. la-c zeigen sowohl das Beschälten (Schraubendreher 38 links des Betätigungsstückes 26) als auch in umgekehrter Reihenfolge das Entschalten (Schraubendreher 38 rechts des Betätigungsstückes 26).
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Bezugszeichen | Anmeldetext vom 02.04.2001 Seite 9 | |
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| LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS | 4 | ||||
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| 5 | Reihenklemme | 16 | |||
| Isolierstoffgehäuse | 20 | ||||
| Anschlußvorrichtungen | 22 | ||||
| Stromschiene | 24 | ||||
| Kontaktschneide | 26 | ||||
| 10 | Kontaktierungsbereich | 27 | |||
| Kraftfeder | 28 | ||||
| Federschenkel | 30 | ||||
| Kontaktbetätigungsstück | 32 | ||||
| Öffnungen | 34 | ||||
| 15 | Drehlager | 36 | |||
| Zapfen | 38 | ||||
| Einführbohrung | 39 | ||||
| Ansatz | 40 | ||||
| Aufnahme | 42 | ||||
| 20 | Betätigungswerkzeug | 44,46 | |||
| Auflager |
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| Führungszapfen | «# .. .. .. . ..... .... ....... . . · ...... · · &igr; ...... .. * |
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| bogenartige Ausnehmungen | |||||
| Führungsschrägen | |||||
Claims (9)
1. Reihenklemme, mit dadurch gekennzeichnet, daß
a) einem Isolierstoffgehäuse (4),
b) wenigstens einer im Isolierstoffgehäuse (4) angeordneten Anschlußvorrichtung (10, 12) für mindestens einen elektrischen Leiter (36), der wenigstens eine Leitungsader und eine die Leitungsader umgebende Isolierung aufweist, wobei die Anschlußvorrichtung (10, 12) eine Kontaktschneide (16) zum Auftrennen der Isolierung des elektrischen Leiters und einen Kontaktierungsbereich (20) zur Kontaktierung der wenigstens einen Leitungsader aufweist,
c) wenigstens einem im Isolierstoffgehäuse (4) beweglichen Kontaktbetätigungsstück (26), das wenigstens ein Führungsmittel aufweist, welches mit korrespondierenden Führungsmitteln im Isolierstoffgehäuse zusammenwirkt,
a) die Führungsmittel des Kontaktbetätigungsstückes (26) als Drehlager (28) ausgebildet sind.
2. Reihenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Stromschiene (8) zur Klemmenmitte hin bzw. zueinander weisen und jeweils eine Art seitlich gelegtes "U" ausbilden und daß die Kontaktierungsbereiche (20) von einer im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Kraftfeder (22) eingefaßt sind, wobei die Kraftfeder (22) flächig ausgebildete Federschenkel (24) aufweist, wobei die im wesentlichen flächigen Federschenkel (24) im wesentlichen senkrecht zu der Kontaktschneide (16) und dem Kontaktierungsbereich (20) verlaufen und diesen umgreifen.
3. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehlager (28) als Führungsmittels zwei Zapfen (30) an den Außenseiten des Kontaktbetätigungsstückes umfaßt, welche in entsprechende Öffnungen bzw. Führungsmittel des Isolierstoffgehäuses (4) eingreifen.
4. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehlager (28) im oberen Bereich der Kontaktbetätigungsstücke (26) ausgebildet ist.
5. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehlager (28) im unteren Bereich der Kontaktbetätigungsstücke (26) ausgebildet ist.
6. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbetätigungsstücke (26) in ihrem von der Kontaktschneide (16) abgewandten Bereich einen Ansatz (34) mit einer Aufnahme (36) für ein Betätigungswerkzeug (38) aufweisen, der zu beiden Seiten des Kontaktbetätigungsstückes bzw. in axialer Richtung der Stromschiene offen steht.
7. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Drehlager (28) als Auflager (39) in der Kraftfeder (22) ausgebildet ist.
8. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich des Kontaktbetätigungsstückes (26) seitlich Führungszapfen (40) an das Kontaktbetätigungsstück (26) angeformt sind, welche in bogenartigen Ausnehmungen (42) oder Schlitzen des Kontaktbetätigungsstückes (26) geführt sind.
9. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Isolierstoffgehäuse (4) Führungsschrägen (44, 46) für das Betätigungswerkzeug ausgebildet sind, welche den Be- und Entschaltvorgang einleiten und erleichtern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20105806U DE20105806U1 (de) | 2001-04-03 | 2001-04-03 | Reihenklemme mit Schneidkontakten und Kontaktbetätigungsstücken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20105806U DE20105806U1 (de) | 2001-04-03 | 2001-04-03 | Reihenklemme mit Schneidkontakten und Kontaktbetätigungsstücken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20105806U1 true DE20105806U1 (de) | 2002-08-22 |
Family
ID=7955264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20105806U Expired - Lifetime DE20105806U1 (de) | 2001-04-03 | 2001-04-03 | Reihenklemme mit Schneidkontakten und Kontaktbetätigungsstücken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20105806U1 (de) |
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2001
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