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DE20104852U1 - Haken für ein Erntegerät - Google Patents

Haken für ein Erntegerät

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Publication number
DE20104852U1
DE20104852U1 DE20104852U DE20104852U DE20104852U1 DE 20104852 U1 DE20104852 U1 DE 20104852U1 DE 20104852 U DE20104852 U DE 20104852U DE 20104852 U DE20104852 U DE 20104852U DE 20104852 U1 DE20104852 U1 DE 20104852U1
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DE
Germany
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hook
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hook according
cover
vibrating rod
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DE20104852U
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English (en)
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Andreas Stihl AG and Co KG
Original Assignee
Andreas Stihl AG and Co KG
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Publication date
Application filed by Andreas Stihl AG and Co KG filed Critical Andreas Stihl AG and Co KG
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Publication of DE20104852U1 publication Critical patent/DE20104852U1/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D46/00Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
    • A01D46/26Devices for shaking trees or shrubs; Fruit catching devices to be used therewith
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01D46/00Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
    • A01D46/26Devices for shaking trees or shrubs; Fruit catching devices to be used therewith
    • A01D2046/266Portable devices to shake branches

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

Patentanwalt Dipl. Ing. Walter Jackisch & Partner
Menzetetr. 40 · 70192 Stuttgart
Andreas Stihl AG & Co. A 41 767/flu
Badstr. 115 ..
D-71336 Waiblingen 1 9» mn 2001
Haken für ein Erntegerät
Die Erfindung betrifft einen Haken für das Ende einer Rüttelstange an einem Erntegerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der WO 99/07203 ist ein Erntegerät für Kernobst, nämlich ein Olivenschüttler bekannt, bei dem ein von einem Verbrennungsmotor angetriebener Rüttelantrieb eine Rüttelstange beaufschlagt. Ober den Rüttelantrieb werden in die Rüttelstange in deren Längsrichtung wirkende Rüttelkräfte eingeleitet, über ein am freien Ende der Rüttelstange angeordneten Haken werden die Rüttelkräfte auf einen zu rüttelnden Ast des abzuerntenden Baumes übertragen. Hierzu hat der Haken eine U-förmige Grundform, wobei die Längsachse des Rüttelstabes etwa in der durch die Schenkel aufgespannten Ebene des Hakens liegt.
Um ein Abrutschen des Hakens vom Ast zu vermeiden, ist auf der Hakeninnenseite ein rutschhemmendes Material vorgesehen, z.B. ein Gummibelag, der auf der Hakeninnenseite zu befestigen ist. Dies erfolgt meist durch Kleben, wobei bei einem notwendigen Austausch des Belages dieser nur schwer vom Haken getrennt werden kann. Auf dem Haken verbleibende Reste eines Altbelages behindern das zuverlässige Festlegen
eines neuen Belages, weshalb in der Praxis oft nach einem ersten Austausch des Belages der neue Belag bereits nach wenigen Betriebsstunden gelockert ist und verloren gehen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Haken der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, daß der rutschhemmende Belag sicher gehalten und dennoch einfach und schnell austauschbar ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß nach dem kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der rutschhemmende Belag wird als vom Grundkörper des Hakens getrenntes Formteil gefertigt und dann als Überzug über den Grundkörper des Hakens montiert. Dabei umgibt der Überzug den Haken im wesentlichen vollständig, was eine gute Fixierung des Überzuges auf dem Hakengrundkörper sicherstellt.
Da der Überzug den Haken vollständig umgibt, ist er auch ohne Klebeverbindung oder sonstige Verbindungen mit dem Grundkörper des Hakens zuverlässig auf diesem gehalten und kann - ohne Sonderwerkzeuge - leicht demontiert und gegen einen Neuen ausgetauscht werden.
Bevorzugt übergreift der Überzug den Grundkörper formschlüssig, so daß der Überzug selbst auch gegen Verdrehen auf dem Grundkörper gesichert ist. Hierzu dient auch, daß der Überzug den Grundkörper und zumindest einen Ansatz des Anschlußabschnittes an die Rüttelstange aufnimmt.
Um eine einfache Montage und Demontage des Grundkörpers zu ermöglichen, ist auf der dem Griffmaul abgewandten Seite
des Überzuges ein Zugangsschlitz ausgebildet, der sich in Längsrichtung der Rüttelstange erstreckt und an seinem der Rüttelstange zugewandten Ende offen ist. Zur Montage kann der aus elastischem Material bestehende Überzug beginnend bei dem offenen Ende des Längsschlitzes aufgebogen werden, so daß die Schenkel des Hakengrundkörpers leicht und unter Sichtkontrolle in den Überzug eingefädelt werden können. Zweckmäßig ist hierzu der Zugangsschlitz im wesentlichen über die ganze in Richtung der Längsachse der Rüttelstange gemessene Höhe des Überzugs ausgebildet.
Zum Verschließen des Zugangsschlitzes und damit des Überzuges weisen die Schlitzränder zweckmäßig Verschlußflansche auf, welche durch den Schlitz überbrückende Befestigungsmittel miteinander verbunden werden. Diese den Schlitz überbrückenden Befestigungsmittel können Klebstoffe oder andere bleibende Verbindungsmaßnahmen sein. Vorteilhaft sind die Befestigungsmittel lösbar angeordnet, so zum Beispiel als Klammern ausgeführt.
Für ein einfaches Greifen von Xsten unterschiedlicher Durchmesser sowie zum sicheren Halten derartiger Äste im Haken ist der Hakenraum zum Griffmaul erweitert ausgeführt. Der öffnungswinkel ist dabei so gewählt, daß keine Selbsthemmung auftritt. Die Endabschnitte der das Griffmaul begrenzenden Schenkel können dabei etwa parallel zueinander liegen. Zweckmäßig ist einer der Schenkel, vorzugsweise der der Rüttelstange entfernt liegende Schenkel,länger ausgeführt als der andere Schenkel, so daß ein leichtes "Anhängen" des Hakens an einen Ast gegeben ist.
Wird der Grundkörper selbst im Querschnitt als T-Profil gestaltet, wobei der Quersteg des T den Boden des Hakenraums begrenzt, so kann eine auch gegen Verdrehen des Überzuges
auf dem Schenkel formschlüssige Halterung des Überzuges ausgeführt werden. Hierzu weist der Überzug einen dem Querschnitt des Grundkörpers entsprechenden inneren Aufnahmeraum auf. Um ein leichtes Lösen und Festlegen eines zu schüttelnden Astes in dem Haken zu gewährleisten, ist der den Hakenraum begrenzende Innenrand des Überzuges ballig ausgeführt.
Um die Masse des Hakens gering zu halten, sind in den Schenkeln des Grundkörpers Gewichtseinsparungen in Form von Durchbrechungen, Bohrungen oder dgl. Ausnehmungen ausgeführt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in der ein nachfolgend im Einzelnen beschriebenes Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Es zeigen :
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Hakens für das Ende einer Rüttelstange an einem Erntegerät,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht auf den metallischen Grundkörper des Hakens nach Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Überzugs aus elastischem Material für den Haken nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Hakens nach Fig. 1, Fig. 5 eine Rückansicht des Hakens nach Fig. 4, Fig. 6 eine Frontansicht des Hakens nach Fig. 4,
Fig. 7 eine Ansicht des Hakens aus Richtung;der Rüttelstange gesehen,
Fig. 8 einen Schnitt durch den elastischen Oberzug gemäß Linie VIII-VIII in Fig. 3.
Der in Fig. 1 dargestellte Haken 1 ist an dem Ende 2 einer Rüttelstange 3 montiert. Die Rüttelstange 3 wird an dem dem Haken abgewandten Ende von einem Rüttelantrieb eines Erntegerätes angetrieben, wobei in Richtung der Längsachse 4 der Rüttelstange 3 in Pfeilrichtung 5 wirkende Rüttelkräfte eingeleitet werden. Das Erntegerät kann zum Beispiel ein Olivenschüttler sein, wie er zum Beispiel aus der WO 99/07203 bekannt ist.
Der erfindungsgemäße Haken 1 besteht aus einem U-förmigen Grundkörper 6, wie er in Fig. 2 dargestellt ist. Der U-förmige Grundkörper 6 besteht aus einem starren Material, bevorzugt Metall, insbesondere Leichtmetall wie Aluminium oder dgl. Der U-förmige Grundkörper 6 ist aus einem im Querschnitt T-förmigen Profil gestaltet, wobei der Bodenabschnitt 7 des U gerundet ist. Der Bodenabschnitt 7 geht an seinen beiden Enden in Schenkel 8, 9 über, die zwischen sich einen Hakenraum 10 begrenzen. Die Schenkel 8, 9 des U verlaufen in Richtung zum Griffmaul 11 divergierend, d.h. der Hakenraum 10 erweitert sich in Richtung zum Griffmaul 11. Die Erweiterung ist vorzugsweise konisch gestaltet und der öffnungswinkel so gewählt, daß keine Selbsthemmung auftritt.
Die Endabschnitte 8a bzw. 9a der Schenkel 8 und 9 verlaufen im wesentlichen zueinander parallel und bestimmen die öffnungsweite W des Griffmauls 11. Dabei ist einer der Schenkel, vorzugsweise der der Rüttelstange 3 entfernt
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Um den vorzugsweise aus Metall bestehenden Grundkörper 6 gewichtssparend auszuführen, sind in den Schenkeln 8 und quer zur Längsachse 4 verlaufende Durchbrechungen 12 bzw. Bohrungen vorgesehen.
Der Grundkörper 6 weist ferner eine Anschlußbuchse 13 auf, die benachbart zum Bodenabschnitt 7 insbesondere einteilig an dem Schenkel 8 angeformt ist. Die Anschlußbuchse 13 dient der Aufnahme des freien Endes 2 der Rüttelstange 3; bevorzugt ist die Rüttelstange 3 in der Anschlußbuchse 13 verklebt, verschweißt oder in anderer Weise geeignet festgelegt.
Dem Grundkörper 6 ist ein getrennt gefertigter Oberzug 15 aus elastischem Material zugeordnet, der als getrenntes Formteil ausgebildet ist und den Grundkörper 6 im wesentlichen vollständig übergreift. Dabei wird zwischen dem elastischen Überzug 15 und dem Grundkörper 6 eine formschlüssige Verbindung hergestellt. Hierzu ist der Grundkörper 6 aus einem Profil gebildet, welches die Form eines auf dem Kopf stehenden T aufweist. Der Quersteg 14 des T bildet dabei den Boden 16 des Hakenraums 10. Der Längssteg 17 des T-Profils liegt in einer Ebene, die bevorzugt etwa durch die Längsachse 4 der Rüttelstange 3 verläuft.
Wie sich aus der Schnittdarstellung nach Fig. 8 ergibt, ist der als Formteil ausgebildete Überzug 15 mit einem inneren Aufnahmeraum 18 ausgebildet, der dem Querschnitt des T-Profils des Grundkörpers 6 entspricht. Im Formteil des
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Überzugs 15 ist somit ein dem Quersteg 14 entsprechender Aufnahmeraum 14a und ein dem Längssteg 17 entsprechender Aufnahmeraum 17a ausgebildet. Der Überzug übergreift somit den Grundkörper formschlüssig, so daß ein Verrutschen oder Verdrehen des Überzugs 15 auf dem Grundkörper 6 auch bei starker mechanischer Belastung auszuschließen ist.
Der Überzug 15 ist mit einem einen Anschlußabschnitt 19 der Anschlußbuchse 13 übergreifenden Ansatz 20 vorgesehen. Auf der dem Griffmaul 11 abgewandten Seite des Überzugs 15 ist ein Zugangsschlitz 21 vorgesehen, der sich in Längsrichtung der Rüttelstange 3 erstreckt und an seinem der Rüttelstange 3 zugewandten Ende 23 (Fig. 5) offen ist. In der Länge erstreckt sich der Zugangsschlitz 21 im wesentlichen über die in Richtung der Längsachse 4 gemessene Höhe H des Grundkörpers 6 (Fig. 5).
An den einander gegenüberliegenden Schlitzrändern 22 sind Verschlußflansche 24 vorgesehen, über die der Schlitz 21 nach Aufziehen des Überzugs 15 auf den Grundkörper 6 verschlossen wird. Hierzu sind den Schlitz 21 überbrückende Befestigungsmittel 25 vorgesehen, die im gezeigten Ausführungsbeispiel als Klammern 26 vorgesehen sind. Zum sicheren Verschließen des Längsschlitzes 21 sind auf der Höhe des Bodenabschnitts 7 des U-förmigen Grundkörpers 6 sowie auf der Höhe des Ansatzes 20 des Überzuges 15 Verschlußflansche 24 angeformt. Die den Schlitz überbrückenden Befestigungsmittel im Bereich der Verschlußflansche können auch durch Verkleben, Verschweißen oder dgl. gebildet werden. Bevorzugt sind die Befestigungsmittel 25 leicht lösbar an den Befestigungsflanschen 24 montiert, so daß mit einfachem Werkzeug die Befestigungsmittel 25 gelöst und der Überzug 15 zwecks Austausch vom Grundkörper 6 abgenommen werden kann.
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Wie Fig. 6 zeigt, kann es zweckmäßig sein, an den freien Enden der Schenkel 8 und 9 Dorne 27 vorzusehen, welche aus den Stirnseiten 28 der Schenkel des elastischen Überzugs 15 austreten können und eine mechanische Fixierung des Überzugs auf dem Grundkörper 6 bewirken.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es zweckmäßig, den elastischen Überzug 15 in seinem auf dem Quersteg 16 aufliegenden Bereich ballig auszubilden, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist.
Zur Montage des Überzugs 15 ist der Längsschlitz 21 geöffnet; aufgrund der elastischen Eigenschaften des Überzugs 15, der bevorzugt aus Gummi besteht, kann dieser aufgebogen werden, um ihn beginnend bei den freien Enden der Schenkel 8 und 9 über den Grundkörper 6 überzuziehen. Der Überzug 15 wird in Pfeilrichtung 30 (Fig. 2) auf den Grundkörper aufgezogen, wobei die Schenkel in die entsprechend ausgestalteten Hohlräume der Schenkelabschnitte 15a und 15b des Überzugs 15 eintreten. Sitzt der Überzug fest auf den Schenkeln 8 und 9, kann er durch Schließen des Schlitzes 24 formschlüssig fest und somit unverlierbar auf dem Grundkörper 6 fixiert werden. Hierzu werden die Klammern 26 auf die Verschlußflansche 24 an den Längsrändern 22 des Schlitzes 21 aufgeklemmt, so daß der Schlitz verschlossen ist.
Der überstand &zgr; des von der Rüttelstange entfernt liegenden Schenkels 9 ermöglicht ein einfaches Ergreifen eines Astes oder dgl., der in Fig. 4 schematisch als Kreis dargestellt ist. Aufgrund des sich konisch zum Griffmaul 11 erweiternden Hakenraums 10 werden kleinere Äste im Bereich des Bodenabschnitts 7 zwischen den Schenkeln 8 und 9 sicher
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gehalten. Äste mit größerem Durchmesser werden im Bereich des Griffmauls 11 zwischen den Schenkeln 8 und 9 festgeklemmt. Durch die ballige Ausführung des Überzugs auf der dem Hakenraum 10 zugewandten Seite ist ein einfaches Lösen und Festsetzen eines Astes im Hakenraum gewährleistet.

Claims (15)

1. Haken für das Ende einer Rüttelstange an einem Erntegerät, insbesondere an einem Olivenschüttler, wobei das dem Haken (1) abgewandte Ende der Rüttelstange (3) mit einem Rüttelantrieb verbunden ist, der in Längsrichtung der Stange (3) Rüttelkräfte einleitet, und der Haken (1) einen U-förmigen Grundkörper (6) aufweist, dessen Schenkel (8, 9) quer zur Längsachse (4) der Rüttelstange (3) liegen und ein Griffmaul (11) begrenzen, das eine in Richtung der Längsachse (4) der Rüttelstange (3) gemessene Öffnungsweite (w) aufweist, und der Grundkörper (6) auf den einander zugewandten Innenflächen (16) der Schenkel (8, 9) einen Belag aus einem elastischen Material trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag als vom Grundkörper (6) getrenntes Formteil ausgebildet ist, welches als montierter Überzug (15) den Grundkörper (6) im wesentlichen vollständig umgibt.
2. Haken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug (15) den Grundkörper (6) formschlüssig übergreift.
3. Haken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug (15) den Grundkörper (6) und zumindest einen Ansatz eines Anschlußabschnittes (19) an die Rüttelstange (3) aufnimmt.
4. Haken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der überzug (15) auf der dem Griffmaul (11) abgewandten Seite einen Zugangsschlitz (21) aufweist.
5. Haken nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Zugangsschlitz (21) in Längsrichtung der Rüttelstange (3) erstreckt und an seinem der Rüttelstange (3) zugewandten Ende (23) offen ist.
6. Haken nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Zugangsschlitz (21) im wesentlichen über die in Richtung der Längsachse (4) der Rüttelstange (3) gemessene Höhe (H) des Grundkörpers (6) erstreckt.
7. Haken nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Schlitzrand (22) Verschlußflansche (24) vorgesehen sind, welche durch den Schlitz (21) überbrückende Befestigungsmittel (25) vorzugsweise lösbar aneinanderliegend gehalten sind.
8. Haken nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (25) Klammern (26) sind.
9. Haken nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (8, 9) einen sich zum Griffmaul (11) erweiternden Hakenraum (10) begrenzen, wobei der Öffnungswinkel derart gewählt ist, daß keine Selbsthemmung auftritt.
10. Haken nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Endabschnitte (8a, 9a) der Schenkel (8, 9) etwa parallel zueinander liegen.
11. Haken nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Schenkel (8, 9), vorzugsweise der von der Rüttelstange (3) entfernt liegende Schenkel (9), länger ausgeführt ist, als der andere Schenkel (8).
12. Haken nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (6) als T- Profil ausgebildet ist, wobei der Quersteg (14) des T den Boden (16) des Hakenraums (10) bildet.
13. Haken nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der überzug (15) einen dem Querschnitt des Grundkörpers (6) entsprechenden inneren Aufnahmeraum (18) aufweist.
14. Haken nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der den Hakenraum (10) begrenzende Innenrand des Überzuges (15) ballig ausgeführt ist.
15. Haken nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (8, 9) des Grundkörpers (6) Durchbrechungen, Bohrungen oder dgl. gewichtseinsparende Ausnehmungen (12) aufweisen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2042021A1 (de) 2007-09-25 2009-04-01 Andreas Stihl AG & Co. KG Haken für ein Erntegerät und Überzug für einen Haken
DE102012105463A1 (de) * 2012-06-22 2013-12-24 Endress + Hauser Gmbh + Co. Kg Kopplungssystem zum Einsatz in der Automatisierungstechnik

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EP2042021A1 (de) 2007-09-25 2009-04-01 Andreas Stihl AG & Co. KG Haken für ein Erntegerät und Überzug für einen Haken
DE102007045675A1 (de) 2007-09-25 2009-04-02 Andreas Stihl Ag & Co. Kg Haken für ein Erntegerät und Überzug für einen Haken
DE102012105463A1 (de) * 2012-06-22 2013-12-24 Endress + Hauser Gmbh + Co. Kg Kopplungssystem zum Einsatz in der Automatisierungstechnik

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