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DE20103351U1 - Gasbetankungsanlage für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Gasbetankungsanlage für Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE20103351U1
DE20103351U1 DE20103351U DE20103351U DE20103351U1 DE 20103351 U1 DE20103351 U1 DE 20103351U1 DE 20103351 U DE20103351 U DE 20103351U DE 20103351 U DE20103351 U DE 20103351U DE 20103351 U1 DE20103351 U1 DE 20103351U1
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DE
Germany
Prior art keywords
gas
valve
line
supply line
refueling system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20103351U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FGN FERNGAS NORDBAYERN GmbH
Original Assignee
FGN FERNGAS NORDBAYERN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FGN FERNGAS NORDBAYERN GmbH filed Critical FGN FERNGAS NORDBAYERN GmbH
Priority to DE20103351U priority Critical patent/DE20103351U1/de
Publication of DE20103351U1 publication Critical patent/DE20103351U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C7/00Methods or apparatus for discharging liquefied, solidified, or compressed gases from pressure vessels, not covered by another subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F17C2265/00Effects achieved by gas storage or gas handling
    • F17C2265/06Fluid distribution
    • F17C2265/065Fluid distribution for refuelling vehicle fuel tanks
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
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    • F17C2270/00Applications
    • F17C2270/01Applications for fluid transport or storage
    • F17C2270/0134Applications for fluid transport or storage placed above the ground
    • F17C2270/0139Fuel stations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

Beschreibung
Gasbetankungsanlage für Kraftfahrzeuge
Die Erfindung betrifft eine Gasbetankungsanlage für Kraftfahrzeuge nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Nach dem Stand der Technik sind Gasbetankungsanlagen für Kraftfahrzeuge bekannt. Dabei ist üblicherweise ein Kolben-Verdichter vorgesehen, welcher aus einer Erdgasleitung entnommenes Gas auf einen Druck von 250 bar verdichtet. Das verdichtete Erdgas wird in einem Gasspeicher zur Betankung der Kraftfahrzeuge bereitgehalten. Die Betankung erfolgt dabei unter Ausnutzung des Druckgefälles zwischen dem Gasspeicher und dem Fahrzeugtank.
Zur Messung der abgegebenen Gasmenge ist in einer Gasentnahmeleitung ein Coriolismeßwerk vorgesehen. Das Vorsehen eines Coriolismeßwerks erfordert einen hohen Kostenaufwand. Abgesehen davon, liefert ein Coriolismeßwerk insbesondere bei der Abgabe geringer Gasmengen häufig keine exakten Meßwerte.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile nach dem Stand der Technik zu beseitigen. Insbesondere soll eine Gasbetankungsanlage für Kraftfahrzeuge angegeben werden, welche ein'e kostengünstige und exakte Messung der Menge an abgegebenem Gas ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Schutzanspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen ergeben sich aus den Merkmalen der Schutzansprüche 2 bis 10.
411621-FGN-an-l.doc
Nach Maßgabe der Erfindung ist vorgesehen, daß die Vorrichtung zur Messung eine den ersten Gasspeicher aufnehmende Waage aufweist, und daß in die Gasversorgungsleitung ein erstes Ventil eingeschaltet ist, so daß zur Messung der Menge des abgegebenen Gases das erste Ventil vor dem Betanken des Kraftfahrzeugs schließbar und die Menge des abgegebenen Gases nach dem Betanken aus einer mittels der Waage gemessenen Gewichtsdifferenz ermittelbar ist. - Die vorgeschlagene Gasbetankungsanlage ermöglicht auf einfache, präzise und kostengünstige Weise die Messung der Menge an abgegebenem Gas.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Gasversorgungs- und die Gasentnahmeleitung mittels einer flexiblen Gasleitung mit dem ersten Gasspeicher verbunden. Durch die flexible Ausbildung der Gasleitung ist der erste Gasspeicher gegenüber der Umgebung frei beweglich auf der Waage aufgenommen. Durch eine starre Verbindung der Gasentnahme- oder Gasversorgungsleitung mit dem ersten Gasspeicher eventuell hervorgerufene Meßfehler werden vermieden.
Vorteilhafterweise ist die Gasversorgungsleitung mit einer Gasverdichtungseinrichtung, vorzugsweise einem Kolbenverdichter, verbunden. Des weiteren kann ein zweiter Gasspeicher stromaufwärts des ersten Ventils mit der Gasversorgungsleitung verbunden sein. Der zweite Gasspeicher kann als Pufferspeicher dienen. Das Vorsehen eines zweiten Gasspeichers ermöglicht einen kontinuierlichen und damit schonenden Betrieb der Gasverdichtungseinrichtung.
Nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal ist in die Gasentnahmeleitung ein zweites Ventil eingeschaltet. Zur Messung der entnommenen Gasmenge kann das zweite Ventil ebenfalls geschlossen werden. Es wird ein Zurück- oder Nachströmen von
411621-FGN-an-l.doc
Gas in den ersten Gasspeicher unterbunden. Die Meßgenauigkeit wird damit erhöht.
Die Waage kann eine Tariervorrichtung aufweisen. Dieses Merkmal trägt weiter zu einer Erhöhung der Meßgenauigkeit bei.
Stromabwärts des zweiten Ventils kann ein Druckregler, vorzugsweise ein Domdruckregler, in die Gasentnahmeleitung eingeschaltet sein. Damit wird der Gasdruck auf einen vorgegebenen, für Fahrzeugtanks geeigneten, Druck eingestellt.
Zweckmäßigerweise ist eine Vorrichtung zur automatischen Steuerung des ersten und des zweiten Ventils mit folgenden
Funktionen vorgesehen:
15
a) In einem Ausgangszustand sind das zweite Ventil geschlossen und das erste Ventil geöffnet, so daß der erste Gasspeicher über die Gasversorgungsleitung befüllbar ist,
b) zum Betanken sind das erste Ventil geschlossen und das zweite Ventil geöffnet und
c) zur Messung der Menge an abgegebenem Gas sind das erste und das zweite Ventil geschlossen. &igr; Bei der automatischen Steuerung kann es sich um eine herkömmliche Steuerung handeln. Die Ventile sind in diesem Fall z.B. als elektrisch ansteuerbare Magnetventile ausgeführt.
Der Verdichter, der erste Gasspeicher, die Waage, die Gasversorgungsleitung, die flexible Gasleitung und die Gasentnahmeleitung können in einem gemeinsamen Gehäuse aufgenommen sein. Das erhöht die Sicherheit und schafft eine kompakte Bauform.
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Die Gasentnahmeleitung kann außerhalb des Gehäuses über eine Abreißkupplung mit einer Befülleitung verbunden sein. Bei Aufbringen einer unzulässig hohen Zugspannung auf die Befülleitung wird diese an der Abreißkupplung von der Gasentnahmeleitung getrennt. Die Gasbetankungsanlage wird somit vor weiterer Beschädigung geschützt.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der einzigen Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung ist ein Schaltbild einer Gasbetankungsanlage schematisch dargestellt. Eine Erdgasleitung 1 ist über einen Trockner 2 und einen Filter 3 mit einem dreistufigen Kolbenverdichter 4 verbunden. Eine vom Kolbenverdichter 4 wegführende Gasversorgungsleitung 5 ist über eine flexible Gasleitung 6 mit einem ersten Gasspeicher 7 verbunden. Der erste Gasspeicher 7 ist hier zweckmäßigerweise als Gasflaschenbatterie ausgeführt. Stromaufwärts der flexiblen Gasleitung 6 ist in die Gasversorgungsleitung 5 ein erstes Ventil 8 eingeschaltet. Ferner ist mit der Gasversorgungsleitung 5 ein zweiter Gasspeicher 9 über einen Leitungsast verbunden.
Mit der flexiblen Gasleitung 6 verbunden ist eine Gasentnahmeleitung 10, welche über eine Abreißkupplung 11 mit einer Befülleitung 12 verbunden ist. Ein stromabwärts der flexiblen Gasleitung 6 vorgesehenes zweites Ventil ist mit 13, ein davon stromabwärts eingeschalteter Domdruckregler mit 14 bezeichnet. Der erste Gasspeicher 7 ist auf einer Waage 15 aufgenommen. Dabei kann es sich z.B. um eine herkömmliche Palettenwaage mit Tariervorrichtung handeln.
Die Funktion der Vorrichtung ist folgende:
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··· ···· ···· ·■ ····
In einem Ausgangszustand, d.h., wenn weder ein Betankungsnoch ein Meßvorgang stattfinden, ist das zweite Ventil 13 geschlossen und das erste Ventil 8 geöffnet. Der Kolbenverdichter 4 fördert unter einem Druck von etwa 250 bar verdichtetes Erdgas in den ersten Gasspeicher 7 und in den zweiten Gasspeicher 9.
Zum Betanken wird eine am freien Ende der Befülleitung vorgesehene Anschlußkupplung an den Fahrzeugtank angeschlossen. Es wird z.B. mittels eines Schalters oder Tasters die Funktion "Betanken" ausgelöst. Mittels einer automatischen Vorrichtung wird das erste Ventil 8 geschlossen. Anschließend wird die Waage 15 tariert und dann das zweite Ventil 13 geöffnet. Es strömt Gas vom ersten Gasspeicher 7 über die Gasentnahmeleitung 10 und die Befülleitung 12 in den Fahrzeugtank. Der Druck wird dabei mittels des Domdruckreglers 14 auf einen geeigneten Wert z.B. 200 bar heruntergeregelt. Während des Betankungsvorgangs arbeitet der Verdichter 4 kontinuierlich weiter und füllt den zweiten Gasspeicher 9.
Wenn der Fahrzeugtank vollständig gefüllt ist, wird entweder manuell oder auch automatisch das zweite Ventil 13 geschlossen. Über eine hier nicht dargestellte Ausgabeeinrichtung wird die von der Waage 15 gemessene Gewichtsdifferenz ausgegeben. Anschließend wird das erste Ventil 8 automatisch geL öffnet. Der erste Gasspeicher 7 wird durch vom zweiten Gasspeicher 9 kommendes Gas rasch befüllt und steht für den nächsten Betankungsvorgang zur Verfügung.
Die gesamte Anlage kann in einem gemeinsamen Gehäuse aufgenommen sein. Dabei kann es sich um ein kleines Gebäude mit ausreichender Belüftung handeln.
411621-FGN-an-l.doc I '. '. .'II.' II.... ·
Bezugszeichenliste
1 Erdgasleitung
2 Trockner 3 Filter
4 Kolbenverdichter
5 Gasversorgungsleitung
6 flexible Gasleitung
7 erster Gasspeicher 8 erstes Ventil
9 zweiter Gasspeicher
10 Gasentnahmeleitung
11 Abreißkupplung
12 Befülleitung 13 zweites Ventil
14 Domdruckregler
15 Waage
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Claims (10)

1. Gasbetankungsanlage für Kraftfahrzeuge mit einem ersten Gasspeicher (7), der mit einer Gasversorgungsleitung (5) zum Nachfüllen und einer Gasentnahmeleitung (10) zur Abgabe von Gas verbunden ist, und einer Vorrichtung zur Messung der Menge an abgegebenem Gas, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Messung eine den ersten Gasspeicher (7) aufnehmende Waage (15) aufweist, und daß in die Gasversorgungsleitung (5) ein erstes Ventil (8) eingeschaltet ist, so daß zur Messung der Menge des abgegebenen Gases das erste Ventil (8) vor dem Betanken des Kraftfahrzeugs schließbar und die Menge des abgegebenen Gases nach dem Betanken aus einer mittels der Waage (15) gemessenen Gewichtsdifferenz ermittelbar ist.
2. Gasbetankungsanlage nach Anspruch 1, wobei die Gasversorgungs- (5) und die Gasentnahmeleitung (10) mittels einer flexiblen Gasleitung (6) mit dem ersten Gasspeicher (7) verbunden sind.
3. Gasbetankungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Gasversorgungsleitung (5) mit einer Gasverdichtungseinrichtung (4), vorzugsweise einem Kolbenverdichter, verbunden ist.
4. Gasbetankungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein zweiter Gasspeicher (9) stromaufwärts des ersten Ventils (8) mit der Gasversorgungsleitung (5) verbunden ist.
5. Gasbetankungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein zweites Ventil (13) in die Gasentnahmeleitung (10) eingeschaltet ist.
6. Gasbetankungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Waage (15) eine Tariervorrichtung aufweist.
7. Gasbetankungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei stromabwärts des zweiten Ventils (13) ein Druckregler (14), vorzugsweise ein Domdruckregler, in die Gasentnahmeleitung (10) eingeschaltet ist.
8. Gasbetankungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Vorrichtung zur automatischen Steuerung des ersten (8) und des zweiten Ventils (13) mit folgenden Funktionen vorgesehen ist:
a) In einem Ausgangszustand sind das zweite Ventil (13) geschlossen und das erste Ventil (8) geöffnet, so daß der erste Gasspeicher (7) über die Gasversorgungsleitung (5) befüllbar ist,
b) zum Betanken sind das erste Ventil (8) geschlossen und das zweite Ventil (13) geöffnet, und
c) zur Messung der Menge an abgegebenem Gas sind das erste (8) und das zweite Ventil (13) geschlossen.
9. Gasbetankungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Verdichter (4), der erste Gasspeicher (7), die Waage (15), die Gasversorgungsleitung (5), die flexible Gasleitung (6) und die Gasentnahmeleitung (10) in einem gemeinsamen Gehäuse aufgenommen sind.
10. Gasbetankungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Gasentnahmeleitung (10) außerhalb des Gehäuses über eine Abreißkupplung (11) mit einer Befülleitung (12) verbunden ist.
DE20103351U 2001-02-26 2001-02-26 Gasbetankungsanlage für Kraftfahrzeuge Expired - Lifetime DE20103351U1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008122175A1 (fr) * 2007-04-10 2008-10-16 Chunsheng Jiang Procédé et système de compression étagée pour compresseur à piston alternatif
EP1447614A3 (de) * 2003-02-12 2011-04-06 G.I. & E. S.p.A. Tankstelle zur Abgabe von Druckgas zum Behälter, vorzugsweise zum Autobehälter
EP2236945A3 (de) * 2009-03-17 2014-03-26 Linde Aktiengesellschaft Verfahren und Nutzung von Verdichtungswärme
FR3027999A1 (fr) * 2014-11-05 2016-05-06 H2Nova Station d'approvisionnement en hydrogene gazeux et procede associe permettant de determiner avec une precision donnee le debit massique d'hydrogene gazeux

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