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DE60005306T2 - Prüfung von kraftstoffdampfrückgewinnungsanlagen - Google Patents

Prüfung von kraftstoffdampfrückgewinnungsanlagen Download PDF

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DE60005306T2
DE60005306T2 DE60005306T DE60005306T DE60005306T2 DE 60005306 T2 DE60005306 T2 DE 60005306T2 DE 60005306 T DE60005306 T DE 60005306T DE 60005306 T DE60005306 T DE 60005306T DE 60005306 T2 DE60005306 T2 DE 60005306T2
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pipe
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    • B67D7/06Details or accessories
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Description

  • Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Prüfung eines Dampfrückgewinnungssystems, das mit einem Tank für eine flüchtige Flüssigkeit in Beziehung steht, wie zum Beispiel ein Tank zur Lagerung von Petroleum-Benzin (anschließend einfach als "Benzin" bezeichnet), wie er bei einer Kraftstoffabfüllstation für Motorfahrzeuge installiert ist. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Prüfung eines Dampfrückgewinnungssystems von einer Tanklager, das eine Vielzahl solcher Benzintanks beinhaltet, sowie ein Verfahren zur Prüfung einer Tankanlage.
  • Früher war ein Benzintank bei einer Kraftstoffabfüllstation mit einem einfachen Entlüftungsrohr versehen, das zur Atmosphäre führte. Dadurch war es möglich, dass Dampf, der während eines Wiederauffüllvorgangs ausgestoßen wird, zur Atmosphäre entlüftet werden konnte. Zwischen den Lieferungen machte das Entlüftungsrohr eine natürliche Entlüftung des Tanks und das Eintreten von Luft bei der Ausgabe von Benzin aus dem Tank möglich, um durch eine Kraftstoffzuführpumpe ausgegeben zu werden.
  • Um das Problem der Umweltverschmutzung zu überwinden, das bei diesem natürlichen Entlüftungsprozess vorhanden ist, wurden und werden Benzintanklager auf verschiedene Weise modifiziert, um auf Basis eines aktuellen Standards betrieben zu werden, der als State 1B bezeichnet wird, bei dem der Dampf, der aus einem Tank während eines Liefervorgangs ausgestoßen wird, zu einem Straßentanker zurückgeführt wird, der das Benzin anliefert. Eine typische Modifikation besteht darin, alle einzelnen Benzintank-Entlüftungsrohre mit einem gemeinsamen Verteiler zu verbinden, der ein einzelnes Entlüftungsrohr, das mit einem Druck/Vakuum-Ventil versehen ist (anschließend hier als ein "PJV-Ventil" bezeichnet), oder manchmal eine Vielzahl von Entlüftungsrohren aufweist, die jeweils mit einem P/V-Ventil versehen sind. Ein P/V-Ventil ist normalerweise geschlossen und öffnet sich dann, wenn der Druck in dem Verteiler, mit dem es verbunden ist, unter einen voreingestellten unter-atmosphärischen Wert fällt, was durch die Ausgabe von Benzin verursacht wird, oder wenn der Druck über einen anderen voreingestellten Wert oberhalb des atmosphärischen Drucks ansteigt.
  • Wenn Benzin in einen oder in mehrere Tanks gefüllt werden soll, dann wird der gemeinsame Verteiler mit einem Dampfrückgewinnungssystem an dem Zuliefer-Straßentanker verbunden, und der Benzindampf wird in den Tanker zurückgesaugt, um wieder zu flüssigem Benzin verarbeitet zu werden. Auf diese Weise kann zum Zeitpunkt des Wiederbefüllens der Tanks einer Abfüllstation ein großer Teil von dem Dampf vermieden werden, der zuvor in die Atmosphäre abgegeben wurde.
  • Im Vereinigten Königreich besteht zurzeit eine gesetzliche Forderung, dass alle Benzinverkaufs-Abfüllstationen mit Dampfrückgewinnungssystemen ausgestattet sein müssen, die bei der entsprechenden Behörde registriert sind. In Kürze wird es eine Bestimmung geben, dass ein solches System geprüft werden muss, um zu gewährleisten, dass das System korrekt, effizient und sicher arbeitet, wobei irgendwelche Leckstellen innerhalb niedriger Grenzwerte liegen müssen, die in Europäischen Richtlinien bestimmt sind.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Prüfung von einem oder von mehreren Tanks zur Verfügung zu stellen, die zur Lagerung von Benzin gedacht sind, um erstens zu gewährleisten, dass die Anlage für das Vorsehen eines Dampfrückgewinnungssystems geeignet ist, und zweitens, wenn ein solches Dampfrückgewinnungssystems installiert ist, dass das System korrekt, effizient und sicher arbeitet, und zwar ohne signifikante Leckstellen, die verhindern würden, dass das Rückgewinnungssystem korrekt, effizient und sicher arbeitet.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Prüfung einer Tankanlage für flüchtige Flüssigkeiten vorgesehen, mit einem Füllrohr, das nach unten gerichtet in den Tank vorsteht, wobei sich der Füllrohr-Auslass unterhalb des normalen Minimum-Flüssigkeitspegels in dem Tank befindet und der Tank außerdem ein Entlüftungsrohr aufweist, wobei in diesem Verfahren eine Seite von einem Sperrventil mit dem Entlüftungsrohr verbunden ist, ein Durchflussmessgerät mit der anderen Seite des Sperrventils verbunden ist, das Ventil geöffnet wird, Flüssigkeit in den Tank geleitet wird, um so das Flüssigkeitsvolumen darin zu erhöhen, und das Ausströmen von Gas oder Nassdampf aus dem Entlüftungsrohr hinsichtlich einer wesentlichen Korrelation mit dem dem Tank zugeführten Flüssigkeitsvolumen überwacht wird.
  • Es ist offensichtlich, dass dieses Verfahren die Prüfung von einzelnen Benzin- und/oder Dieseltanks ermöglicht, die zum Beispiel bei einer Kraftstoffabfüllstation installiert sind, wobei diese Tanks natürlich entlüftet werden, wie vorstehend beschrieben, und zwar vor dem Installieren eines Dampfrückgewinnungssystems wie jenes, das im Vereinigten Königreich als ein State 1B-System bekannt ist. Durch Überwachen des ausströmenden Dampfvolumens aus dem Entlüftungsrohr hinsichtlich einer wesentlichen Korrelation mit dem einströmenden Volumen in den Tank, und vorzugsweise auch der Dampfdurchflussrate und der Zeit des Ausströmens, zum Vergleich mit der Zeit und dem Einströmen von flüssigem Kraftstoff kann eine beträchtliche Sicherheit erreicht werden, dass keine signifikante Leckstelle das Entweichen von Dampf zur Atmosphäre von irgendeiner anderen Stelle in der Anlage ermöglicht. Wenn die Korrelation außerhalb erwarteter Grenzen liegt, dann kann ein Leck, eine Blockierung oder eine Beschränkung befürchtet werden, und eine geeignete Untersuchung kann durchgeführt werden.
  • Vorzugsweise ist ein Druckmessgerät angeordnet ist, um den Druck in dem Entlüftungsrohr zu messen, Flüssigkeit wird in das Füllrohr eingeleitet, um so das Flüssigkeitsvolumen in dem Tank zu erhöhen, das Sperrventil wird betätigt, um im Anschluss an das Austreten von Dampf oder Nassdampf aus dem Tank den Druckaufbau im Entlüftungsrohr bis zu einem Maximalwert zu steuern.
  • Bei Beendigung der Zufuhr von Flüssigkeit in den Tank wird das Sperrventil geschlossen, und der nachfolgende Druckabfall in dem Entlüftungsrohr wird überwacht. Durch Überwachen dieses Abfalls ist es möglich zu bestimmen, ob Leckstellen vorhanden sind; und indem die verschiedenen relevanten Parameter in Betracht gezogen werden (wie zum Beispiel Tankvolumen, Leerraum, Anfangsdruck usw.), kann dann die Ernsthaftigkeit eines befürchteten Lecks bewertet werden.
  • Vorzugsweise wird die Prüfung in der obigen Reihenfolge durchgeführt – d.h., das Ausströmen von Dampf beim Einleiten von Flüssigkeit in den Tank wird überprüft, bevor der Druckabfall geprüft wird, der sich in dem Entlüftungsrohr aufbauen kann, wenn des Ventil geschlossen ist.
  • Noch vor dem Durchführen der vorstehend beschriebenen Prüfung kann ein vorhergehender Schritt durchgeführt werden, bei dem das Sperrventil geschlossen und der Druck im Entlüftungsrohr überwacht wird, wenn Flüssigkeit aus dem Tank abgesaugt wird. Ein solches Absaugen von Flüssigkeit kann im Verlauf des Befüllens der Tanks von Kraftfahrzeugen auftreten und sollte einen negativen Druck in dem Entlüftungsrohr erzeugen; dieser Teil der Prüfung dient außerdem dazu, um zu gewährleisten, dass keine oder nur minimale Lecks vorhanden sind.
  • Wenn die einzelnen Tanks geprüft worden sind und herausgefunden wurde, dass sie innerhalb der erlaubten voreingestellten Grenzwerte liegen, kann das State 1B Dampfrückgewinnungssystem installiert werden. Dann wird die Implementierung auf Erfüllung geprüft, und es wird empfohlen, dass die Anlage periodisch auf fortwährende Erfüllung hin überprüft wird, und zwar normalerweise einmal alle 12 Monate.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt dieser Erfindung ist folglich ein Verfahren zum Prüfen eines Dampfrückgewinnungssystems vorgesehen, das in einem Tanklager für flüchtige Flüssigkeiten installiert ist, das eine Vielzahl von Tanks aufweist, von denen jeder ein zugehöriges Füllrohr hat, das nach unten gerichtet in den Tank vorsteht, wobei sich der Füllrohr-Auslass unterhalb des normalen Minimum-Flüssigkeitspegels in dem Tank befindet und jeder Tank ein Entlüftungsrohr aufweist, das mit einem gemeinsamen Verteiler gekoppelt ist, wobei in diesem Verfahren der gemeinsame Verteiler gegenüber der Atmosphäre geschlossen und eine Seite von einem Sperrventil mit dem Verteiler verbunden ist, ein Durchflussmessgerät mit der anderen Seite des Sperrventils verbunden ist, Durchflussmessgeräte mit allen bis auf eines der Füllrohre gekoppelt sind, das Sperrventil geöffnet wird, Flüssigkeit in das verbliebene Füllrohr eingeleitet wird, um so das Flüssigkeitsvolumen im zugehörigen Tank zu erhöhen, und das Ausströmen von Gas oder Nassdampf aus dem gemeinsamen Verteiler hinsichtlich einer wesentlichen Korrelation mit dem Flüssigkeitsvolumen überwacht wird, das dem Tank zugeführt wird, der mit dem verbliebenen Füllrohr in Beziehung steht.
  • Vorzugsweise ist ein Druckmessgerät angeordnet, um den Druck in dem Verteiler zu messen, Flüssigkeit wird in das verbliebene Füllrohr eingeleitet, um so das Volumen an Flüssigkeit in dem zugehörigen Tank zu erhöhen, das Sperrventil wird betätigt wird, um den Aufbau von Druck in dem Verteiler im Anschluß an das Ausströmen von Gas oder Nassdampf aus dem Tank zu steuern, wobei das Sperrventil bei Beendigung der Zufuhr von Flüssigkeit in den Tank geschlossen und der nachfolgende Druckabfall in dem Verteiler überwacht wird.
  • Alternativ muss das Sperrventil nicht geschlossen werden, bis alle Tanks mit Flüssigkeit beliefert worden sind, und der Abfall wird dann für das gesamte System am Ende der Prüfungsprozedur gemessen.
  • Bei einem State 1B Dampfrückgewinnungssystem ist der gemeinsame Verteiler mit einem oder mehreren P/V-Ventilen ausgestattet. Für einen solchen Fall sollte der Vakuumbetrieb des P/V-Ventils geprüft werden, bevor das Prüfungsverfahren durchgeführt wird, indem das Sperrventil geschlossen und ein nega tiver Druck in dem Verteiler überprüft wird. Die Druckseite des P/V-Ventils kann später geprüft werden, wobei das Sperrventil wieder geschlossen ist und es ermöglicht wird, dass sich Druck aufbaut, bis sich das P/V-Ventil öffnet – was für derzeit verwendete Systeme normalerweise bei 35 mbar der Fall ist.
  • Bei einem State 1B System wird Dampf, der durch in den Tank eingeleiteten Kraftstoff aus dem Benzintank ausgestoßen wird, zurückgewonnen, indem er von dem Verteiler zu dem anliefernden Tanker zurückgesaugt wird, und dies basiert darauf, dass der Tanker einen unter-atmosphärischen Druck erzeugt, um den Dampf abzusaugen. Für diesen Zweck ist ein Schlauch angeordnet, um die andere Seite des Sperrventils mit einem Dampfrückgewinnungssystem (wie zum Beispiel an einem Tanker) zu verbinden, und ein Druckmessgerät ist dazu ausgestaltet, um den Druck in diesem Schlauch zu messen, um zu überprüfen, ob durch das Dampfrückgewinnungssystem ein unter-atmosphärischer Druck erzeugt wird, wie beispielsweise an dem Tanker.
  • Für ein Tanklager mit vielen Tanks sollte das Prüfverfahren für jeden Tank des Lagers wiederholt werden, wobei während jeder Durchführung des Prüfverfahrens Flüssigkeit in die verschiedenen Tanks geleitet wird. Die wiederholte Durchführung des Prüfverfahrens kann bewirkt werden, indem ein Durchflussmessgerät von einem Füllrohr zu dem anderen übertragen und dann die Flüssigkeit in das Rohr geleitet wird, von dem das Durchflussmessgerät entfernt wurde, und das Ausströmen von Gas oder Nassdampf aus den anderen Füllrohren überwacht wird.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung werden nun zwei spezielle Beispiele des Prüfverfahrens dieser Erfindung im Detail beschrieben, wobei auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen:
  • 1 schematisch ein Tanklager mit natürlich entlüfteten Tanks im Verlauf der Prüfung darstellt;
  • 2 ähnlich zu 1 ist, aber ein Tanklager zeigt, das mit einem State 1B Dampfrückgewinnungssystem ausgestattet ist;
  • 3 eine schematische Querschnittsansicht durch einen unterirdischen Tank von einem Tanklager ist;
  • 4 eine schematische vertikale Querschnittsansicht durch eine Füllbaugruppe für einen Tank ist, wobei mögliche Leckstellen gezeigt sind; und
  • 5 eine weggebrochene Ansicht in vergrößertem Maßstab von einem T-Stück zusammen mit einem Füllrohr von einem Tank ist.
  • Es wird zuerst auf 1 Bezug genommen, in der ein Tanklager mit einer Vielzahl von unterirdischen Benzintanks 10A, 10B, 10C und 10D gezeigt ist, von denen jeder sein eigenes individuelles Entlüftungsrohr 11A, 11B, 11C und 11D hat. Jedes Entlüftungsrohr führt von einem oberen Bereich des jeweiligen Tanks weg und weist eine einfache Wetter-Kappe 12 auf, die am freien oberen Ende von dem Rohr vorgesehen ist. Jeder Tank 10A. . .10D hat ein zugehöriges Füllrohr 13A. . .13D mit einem relativ großen Durchmesser, wobei jedes Füllrohr zu einem unteren Bereich des jeweiligen Tanks führt. Alle oberen Enden der Füllrohre sind normalerweise in einer geschlossenen Gruppe (wie gezeigt) angeordnet, damit ein Straßentanker, der zum Beispiel bei 14 dargestellt wird, leicht darauf zugreifen kann, um das Tanklager mit Kraftstoff zu beliefern.
  • Der Tanker 14 ist mit einem Dampfrückgewinnungsmechanismus ausgestattet, mit Hilfe dessen Dampf aus dem Leerraum von einem Tank während des Befüllens dieses Tanks zurück in den Tanker gesaugt werden kann, um zu flüssigem Kraftstoff verarbeitet und erneut verwendet zu werden. Für ein natürlich belüftetes System, wie in 1 dargestellt, wird der Dampfrückgewinnungsmechanismus des Tankers normalerweise nicht verwendet. Der liefernde Tanker "atmet" durch seine eigenen P/V-Ventile, die an der Oberseite von jedem Lieferabschnitt (Topf) vorgesehen ist. Bei der Aufnahme von eingefülltem Kraftstoff entlüftet der Tank Dampf zur Atmosphäre, der aus dem Tank durch das Entlüftungsrohr ausgetrieben wird. Die Lieferung von Kraftstoff wird durchgeführt, indem ein biegsamer Schlauch 15 von einem Topf des Tankers mit einem Füllrohr verbunden wird und dann die zugehörigen Füllventile an dem Tanker geöffnet werden.
  • In der in 1 gezeigten Anordnung ist beabsichtigt, dass der Tank lOD Dieselkraftstoff enthalten soll. Ein flexibler Schlauch 16 wird mit dem Entlüftungsrohr 11A des Benzintanks verbunden, nachdem die Wetter-Kappe 12 davon entfernt worden ist, wobei dieser flexible Schlauch 16 an einer Seite von einem Sperrventil 17 angebracht ist, das an einem Ständer montiert ist. Die Belüftungsrohr-Seite von diesem Ventil ist mit einem Druck/Vakuum-Messgerät 18 versehen, um den Druck zu messen, der in dem zugehörigen Entlüftungsrohr vorliegt.
  • Die andere Seite von dem Sperrventil 17 ist durch einen weiteren Schlauch 19 über ein Volumen-Durchflussmessgerät 20 und ein weiteres Druck/Vakuum-Messgerät 21 mit dem Dampfrückgewinnungsmechanismus des Tankers 14 verbunden. Während des Einfüllens von Dieselkraftstoff in den Tank lOD kann das Vakuum (negativer Druck), der durch den liefernden Tanker erzeugt wird, an dem Messgerät 21 überwacht werden. Zu Beginn des Einfüllens von Benzin in den Tank 10A wird das Füllrohr für den Dieseltank lOD abgedichtet, und die Kraftstoffrohre 13B und 13C der anderen beiden Benzintanks werden mit jeweiligen Durchflussmessgeräten 22 und 23 versehen.
  • Das Installieren von dem flexiblen Schlauch 16 und dem Sperrventil 17 kann vor dem Eintreffen des Tankers 14 an dem Lager durchgeführt werden. Das Sperrventil 17 muss sich in der geschlossenen Position befinden, bevor es über den Schlauch 19 mit dem Tanker verbunden wird, wobei das Druck/Vakuum-Messgerät 18 während dieser Zeit verwendet werden kann, um den Druckabfall in dem Entlüftungsrohr 11A zu überwachen, wenn Kraftstoff aus dem Tank 10A abgepumpt wird, und zwar beim Betanken von Kraftfahrzeugen, die die Befüllstation aufsuchen. Das Druck/Vakuum-Messgerät 18 zeigt, dass der Druck in dem Belüftungsrohr fällt und niedrig bleibt, wenn mehr und mehr Kraftstoff aus dem Tank abgepumpt wird.
  • Wenn der Tanker an dem Lager ankommt, dann wird er durch einen flexiblen Schlauch 15 mit dem Füllrohr 13A und durch den flexiblen Schlauch 19 mit dem Sperrventil 17 verbunden, wie vorstehend beschrieben. Das Ventil 17 wird geöffnet, und das Dampfrückgewinnungssystem des Tankfahrzeugs arbeitet; das Druck/Vakuum-Messgerät 21 zeigt, ob das Dampfrückgewinnungssystem des Tankers einen geeigneten unter-atmosphärischen Druck für die Dampfrückgewinnung erzeugt. Bei Beginn des Einfüllens von Kraftstoff in den Tank 10A kann ein entsprechendes Ausströmen von Dampf oder Nassdampf durch das Durchflussmessgerät 20 überprüft werden. Darüber hinaus können die Durchflussmessgeräte 22 und 23 ebenfalls überprüft werden, um zu gewährleisten, dass weder ein Einströmen noch ein Ausströmen erfolgt, während der Tank 10A befüllt wird. Neben anderen möglichen Rohrleitungsfehlern wird dadurch außerdem die korrekte Bezeichnung der Entlüftungsrohre überprüft.
  • Schließlich wird das Ventil 17 teilweise geschlossen und dann geeignet betätigt, um einen übermäßigen Druckaufbau in dem Entlüftungsrohr zu verhindern, wenn das Einfüllen von Benzin in den Tank 10A fortgesetzt wird, und zwar unter Verwendung des Messgeräts 18, um den Druck zu überprüfen. Bei Beendigung der Lieferung wird das Ventil 17 geschlossen, und dann wird der Druckabfall in dem Entlüftungsrohr mit dem Messgerät 18 überprüft. Wenn der Druck nicht in der erwarteten Weise abfällt (d.h. eine kleiner anfänglicher Druckabfall, wonach sich der Druck stabilisiert), muss das Vorhandensein von Lecks angenommen werden.
  • Die obige Prozedur wird für alle drei Tanks wiederholt, und vorausgesetzt, dass die erhaltenen Ergebnisse innerhalb akzeptierbarer (aber sehr enger) Grenzen liegen, kann dann ein State 1B Dampfrückgewinnungssystem installiert werden. Dies ist in 2 gezeigt, und zwar im Verlauf der Prüfung, und Teile, die denen aus 1 gleichen, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen und werden hier nicht noch einmal im Detail erläutert.
  • Wie in 2 zu sehen ist, sind die drei Entlüftungsrohre 11A, 11B und 11C mit einem gemeinsamen Verteiler 25 verbunden, der ein einzelnes atmosphärisches Entlüftungsrohr 26 hat, das mit einem P/V-Ventil 27 ausgestattet ist, wobei das Ventil dazu ausgestaltet ist, um geöffnet zu sein und um so den Verteiler zur Atmosphäre zu entlüften, wenn der Druck in dem Verteiler unter einen voreingestellten Grenzwert fällt oder diesen überschreitet. Solange der Druck in dem Entlüftungsrohr innerhalb dieser Grenzen bleibt, bleibt das P/V-Ventil geschlossen. Der Verteiler 25 hat darüber hinaus einen gemeinsamen Anschluss 28 für das Dampfrückgewinnungssystem des Tankers 14.
  • Nachfolgend werden die genauen Schritte, die in einem speziellen Ausführungsbeispiel der State 1B Dampfrückgewinnung durchgeführt werden, erläutert. Hier ist das System sehr all-gemein und in weiten Begriffen beschrieben.
  • Um ein Verfahren gemäß dieser Erfindung durchzuführen, wird das Sperrventil 17 auf seinem Ständer mit dem Anschluss 28 durch einen flexiblen Schlauch 16 verbunden, und ebenfalls mit dem Tanker durch den Schlauch 19, wie vorstehen beschrieben. Das Sperrventil 17 wird geöffnet, und das Dampfrückgewinnungssystem des Tankers wird betrieben, wenn Kraftstoff in den Tank 10A eingeleitet wird; die Strömung von dem Dampf durch das Rohr 19 kann mit dem Messgerät 20 überwacht werden, und sie sollte in einem Bereich liegen, der im wesentlichen mit der volumetrischen Zulieferung von Kraftstoff in den Tank 10A vergleichbar ist. Darüber hinaus kann der korrekte Betrieb des Dampfrückgewinnungssystems an dem Tanker durch das Druckmessgerät 21 überwacht werden. Das Ventil 17 kann zeitweise zu Beginn des Einleitens von Kraftstoff geschlossen werden, um zu prüfen, ob an dem Messgerät 21 ein Druckabfall vorliegt, um so zu bestätigen, dass das Dampfrückgewinnungssystem des Tankers arbeitet.
  • Das Ventil 17 wird dann geschlossen, wenn der Kraftstoff weiterhin in den Tank 10A geleitet wird. Relativ kurze Perioden von Kraftstoffströmung werden von verschiedenen Abschnitten (Töpfen) des Tankers, einer zu einem Zeitpunkt, der Reihe nach in jeden Tank eingeleitet, um zu ermöglichen, dass die Reaktionszeit von Dampfdurchflussraten und die aktuellen Durchflussraten von dem Messgerät 20 erfasst werden. Indem der Reihe nach und lediglich für eine kurze Periode Kraftstoff in jeden Tank geleitet wird, wird die Verfälschung von Daten vermieden, was sonst passieren kann, wenn jeder Tank in einem Stoß seine volle Ladung empfängt, und die Tankanlage wird dann zunehmend mit übermäßigen Dampfdrücken aufgeladen, wodurch die Messwerte immer ungenauer werden.
  • Wenn der Rest von dem Kraftstoff in dem Topf des Tankers in den ersten Tank 10A geleitet wird, dann wird der Leerraum von diesem Tank allmählich über die Leerräume der anderen Tanks verteilt, und so kann ein sehr viel kleinerer Druckanstieg erwartet werden. Außerdem kann ein schnellerer Druckanstieg erwartet werden, wenn Kraftstoff in die anderen Tanks gefüllt wird, und zwar wieder abhängig von den bereits in den Tanks vorhandenen Volumina. Das Ventil 17 wird dann auf geeignete Weise betätigt, um einen übermäßigen Druckaufbau in dem Verteiler zu verhindern, wenn das Einleiten von Kraftstoff in den Tank 10A fortgesetzt wird, und zwar unter Verwendung des Messgeräts 18, um den Druck zu überprüfen. Bei Beendigung der gesamten Lieferung in alle Benzintanks wird das Ventil 17 geschlossen, und dann wird der Druckabfall in dem Verteiler 25 an dem Messgerät 18 überwacht. Wenn ein übermäßiger Druckabfall vorhanden ist (beispielsweise mehr als 6 mbar über einer Periode von 6 Minuten), kann das Vorhandensein von Lecks angenommen werden. Wenn außerdem ein Ausströmen von Dampf aus einem der Füllrohre 13B oder 13C vorhanden ist, was durch das Durchflussmessgerät 22 oder 23 bestimmt wird, kann angenommen werden, dass in der Verbindung zwischen dem Füllrohr und dem Tank selbst ein Leck vorhanden ist.
  • 3 zeigt einen Bereich eines. unterirdischen Benzintanks mit einem Mannloch und einem Deckel, durch den das Füllrohr geführt ist. Wie gesehen werden kann, hat der Tank einen Hals 30, der mit einem Deckel 31 versehen ist, wobei der Deckel in dem Mannloch 32 unter der Erdoberfläche 33 angeordnet ist. Das Füllrohr hat einen Anschlussflansch 34 an seinem freien Ende über dem Boden, wobei das Rohr dann durch eine Seitenwand von dem Mannloch geführt ist und mit einem T-Stück 35 verbunden ist, das an dem Tankdeckel vorgesehen ist. Unter dem Deckel erstreckt sich das Füllrohr nach unten in Richtung auf den Boden von dem Tank. Wie ebenfalls in 3 gezeigt, ist eine Messgerät-Sonde 37 und ein Entlüftungsrohr 30 vorgesehen.
  • 4 und 5 zeigen in größerem Detail die Konstruktion an dem Tankdeckel 31. Ein Tankdeckelstutzen 39 ist in eine Gewindeöffnung in dem Tankdeckel 31 eingeschraubt, und ein T-Stück 35 ist auf diesen Stutzen aufgeschraubt. Ein mit einem Flansch versehenes Fallrohr 30 ist durch den Stutzen 39 geführt, und zwischen dem Flansch 41 des Fallrohrs 40 und dem Stutzen 39 ist eine Dichtung durch einen O-Ring 42 vorgesehen. Das Fallrohr wird auf dem O-Ring mit Hilfe eines Fallrohr-Haltekäfigs 43 nach unten gehalten, der ein unteres Druckbauteil 44 hat, das auf dem Flansch 41 des Fallrohrs aufliegt, und ein Gewindering 45 greift mit den Gewindegängen in dem oberen Teil von dem T-Stück ein. Durch Drehen des Rings 45 kann der Druck auf die Fallrohr-Dichtung auf einen erforderlichen Wert erhöht werden.
  • Der obere Teil von dem T-Stück ist durch einen Stöpsel 46 geschlossen. Das untere Ende von dem Fallrohr 40 ist mit einem Überfüll-Verhinderungsventil 47 verbunden, wobei das untere Ende davon mit dem unteren Bereich von dem Füllrohr 48 verbunden ist, das zu dem Boden des Tanks nach unten verläuft.
  • Wie in 4 gezeigt, können Flüssigkeits- oder Dampf-Lecks an vielen der oben beschriebenen Verbindungen auftreten, wie durch Pfeile A (der untere Bereich der Füllrohr/Überfüll-Verhinderungsventil-Verbindung 48/47), B (die Überfüll-Verhinderungsventil/Fallrohr-Verbindung 47/40) und C (die Fallrohr/-Stutzen-Verbindung 40/39) dargestellt. Darüber hinaus können Lecks an der Tankdeckel/Stutzen-Verbindung 31/39 oder an der Stopfen/T-Stück-Verbindung 46/35 auftreten.
  • Es ist offensichtlich, dass die Prüfungsprozeduren, die vorstehend beschrieben wurden, ein genaues und vollständiges Prüfen von einem Tanklager ermöglichen, und zwar zu Beginn, wenn es als ein einfaches, natürlich belüftetes System arbeitet, und anschließend, wenn ein State 1B Dampfrückgewinnungssystem installiert worden ist.
  • Die vollständige Prozedur, die bei der Durchführung eines vollständigen State 1B Dampfrückgewinnungssystem-Prüfverfahrens durchlaufen werden muss, wird nun unter Bezugnahme auf 1 und 2 im Detail beschrieben.
    • 1. Vorbereitungs-Prüfungsvorrichtung wie in 2 gezeigt. Ventil 17 ist geschlossen. Schlauch 16 ist mit dem Dampfrückgewinnungsanschluss 28 verbunden.
    • 2. Liefer-Tanker kommt an der Anlage an. Der Schlauch 19 wird angeschlossen, und zwar mit einem Ende an dem Tanker und mit dem andere Ende an dem Ventil 17.
    • 3. Die Unterdruckseite des P/V-Ventils 27 wird bezüglich des korrekten Betriebs mit dem Sperrventil 17 überprüft; ein negativer Druck in dem Tanklager wird an dem Messgerät 18 erfasst. Ein negativer Druck wird durch Verkäufe von Benzin an den Pumpen verursacht und gibt an, dass die Unterdruckseite des P/V-Ventils 27 korrekt arbeitet.
    • 4. Der Zuführschlauch 15 wird mit dem Dieseltank lOD an der Einfüllstelle an der Oberseite des Füllrohrs 13D verbunden. Das Ventil 17 wird geschlossen, und wenn Diesel in den Tank 10D gepumpt wird, dann wird ein negativer Druck in dem Schlauch 19 des Tankers erzeugt und an dem Messgerät 21 erfasst. Dieser sollte etwa –20 mbar betragen, wenn die Dampfrückgewinnungsvorrichtung des Tankers korrekt arbeitet.
    • 5. Die Ausgabe des ganzen, mit Diesel gefüllten Tanker-Abschnitts (Topf) wird zeitlich gesteuert. Das heißt, die gesamte Topf-Lieferzeit (TPDT) in Minuten und Sekunden.
    • 6. Das Ventil 17 wird während der Ausgabe von Diesel geöffnet, um wieder die korrekte Funktion der Unterdruckseite des P/V-Ventils 27 zu überprüfen.
    • 7. Die TPDT, die für diesen Diesel-Topf gemessen wurde, ist ein herkömmlicher Benchmark, im Vergleich zu dem die TPDT von allen anderen Behältern gemessen wird, da Diesel normalerweise mit einer geringeren Geschwindigkeit als Benzin abgegeben wird.
    • 8. Nachdem der Diesel entladen ist, wird der Schlauch 15 mit dem Tank 10A an der Füllstelle an der Oberseite des Füllrohrs 13A angeschlossen, wobei das Ventil 17 geöffnet ist, und Benzin wird von dem Tanker in den Tank 10A abgelassen. Dadurch wird bewirkt, dass Dampf durch das Entlüftungsrohr 11A strömt, und die Reaktionszeit (RT) wird von dem Zeitpunkt, zu dem Kraftstoff aus dem Tanker abgelassen wird, bis zu dem Zeitpunkt gemessen, zu dem der Dampf das Messgerät 20 erreicht. Die gemessene Zeitdauer (üblicherweise in Sekunden) ist als die Anfangsreaktionszeit (IRT) bekannt. Die maximale Dampfdurchflussrate (MFR) am Messgerät 20 und auch die Zeit zum Erreichen der maximalen Durchflussrate (TRMFR) werden bestimmt. Die Zufuhr von Kraftstoff in den Tank 10A wird nach 1 Minute angehalten. Dies ist die erste Stufen, bei der die Ausgabe in den Tank 10A beendet wird.
    • 9. Der Schlauch 15 wird zu der Füllstelle von Tank 10B an der Oberseite des Füllrohrs 13B übertragen und zu dem korrekten Kraftstoff-Topf-Anschluss an dem Tanker. Der Prozess wird dann mit Kraftstoff wiederholt, der aus dem anderen Topf auf dem Tanker in den Tank 10B gepumpt wird. Die IRT, MFR und TRMFR werden dann für diesen Topf gemessen, und die Kraftstoffzufuhr wird nach 1 Minute angehalten. Die Zeitdauer von 1 Minute ist normalerweise eine mehr als ausreichende Zeit, um alle relevanten Messwerte zu erhalten, sollte aber solange wie notwendig verlängert werden, um alle Messwerte zu erhalten und eine Notiz der genommenen Zeit zu machen.
    • 10. Der Schlauch 15 wird dann zu der Füllstelle von Tank lOC an der Oberseite des Füllrohrs 13C übertragen, und der Prozess wird wiederholt, wobei Kraftstoff aus einem anderen Topf auf dem Tanker abgelassen wird.
    • 11. Bezüglich der Konfiguration wie in 1, werden die folgenden Messwerte erhalten: – TPDT für den Dieseltank 10D in Minuten und Sekunden. – IRT für die Benzintanks 10A, 10B, 10C in Sekunden. – MFR für die gleichen 3 Tanks in Litern der Dampfströmung pro Minute. – TRMFR für die gleichen 3 Tanks in Sekunden. – Die Zeit der ersten Füllstufe für den ersten Benzintank (normalerweise 1 Minute).
    • 12. Analysieren der obigen Zeiten und Durchflussraten für die verschiedenen Tanks und gegenseitiges Vergleichen verdeutlicht die Eigenschaften, die in dem Dampfrückgewinnungssystem vermutlich Fehler bewirken. Wenn beispielsweise alle Tanks auf dem Gelände sehr nahe beieinander angeordnet sind, dann kann man erwarten, dass alle Messwerte ähnlich sind. Wenn jedoch ein Tank eine sehr viel langsamere IRT und TRMFR sowie ein sehr geringes MFR hat, im Vergleich mit den anderen, ist es wahrscheinlich, dass dadurch eine Form von Blockierung oder Begrenzung in dem Entlüftungsrohr 11 von diesem Tank angegeben wird.
    • 13. Der Schlauch 15 wird dann wieder mit dem Füllstelle am Tank 10A und mit dem korrekten Topf-Anschluss an dem Tanker für die zweite Stufe des Ablassens verbunden. Das Ablassen von dem restlichen Treibstoff in diesem Topf wird zeitlich gesteuert und zu der Zeit der ersten Stufe (normalerweise 1 Minute) addiert, um die TPDT für jeden Tank anzugeben. Um die Zuführrate für jeden Topf zu berechnen, wird das Volumen des aus jedem Topf abgelassenen Treibstoffs durch TPDT dividiert. Dieser Wert (in Litern/Minute) sollte eng mit der maximalen Dampfdurchflussrate in Beziehung stehen, die am Messgerät 20 erfasst wurde.
    • 14. Während des Ablassens von Treibstoff aus dem Topf wird das Ventil 17 kurz geschlossen, um zu überprüfen, ob ein negativer Druck oder ein Druckabfall an dem Messgerät 21 erfasst wurde. Dadurch wird angegeben, dass das P/V-Ventil, das sich an der Oberseite von diesem Topf auf dem Liefer-Tanker befindet, korrekt arbeitet.
    • 15. Während der zweiten Stufe des Ablassens von Kraftstoff in jeden der Benzintanks 10A, 10b, 10C ist es erforderlich, gleichzeitig zwei oder mehr Schläuche zu verwenden, die mit dem jeweiligen Tanker-Topf und dem Tank verbunden sind, um die kombinierte Dampfdurchflussrate durch den Verteiler 25 zu messen. Dies wird an Messgerät 20 erfasst. Dieser Messwert (Liter/Minute) ermöglicht die Analyse der Eigenschaften von einer Blockade oder Beschränkung in dem Verteiler.
    • 16. Wenn diese "Duale Durchflussrate" gemessen worden ist, dann wird das Ventil 17 teilweise geschlossen, obwohl noch Kraftstoff in die Tanks abgelassen wird. Dies ermöglicht den Aufbau und die Beibehaltung eines stabilen Drucks in dem State 1B Dampfrückgewinnungssystem.
    • 17. Während dieser Druck aufgebaut und am Messgerät 18 überwacht wird, werden die Durchflussraten-Messgeräte 22 und 23 an den Füllstellen-Anschlüssen an der Oberseite der Füllrohre 13B und 13C (in 2 nicht gezeigt) angebracht. Diese Messgeräte werden geschlossen, bevor sie angebracht werden.
    • 18. Wenn der Druck in dem Dampfrückgewinnungssystem erreicht ist und direkt unter dem Freigabedruck des P/V-Ventils 27 gehalten wird (normalerweise 35 mbar), werden die Durchflussraten-Messgeräte 22 und 23 geöffnet, und die Indikator-Nadel kann sich einstellen. Lecks aus den Füllrohren 13B und 13C werden als eine kontinuierliche und stetige Durchflussrate an diesen Messgeräten erfasst. Dieser Prozess wird an allen Füllstellen von allen Benzintanks wiederholt, wenn der Schlauch 15 von Tank zu Tank weitergereicht wird.
    • 19. Während der zweite Ablass-Stufe aus dem letzten Topf abgelassen wird, wird das Ventil 17 vollständig geschlossen, um in dem System einen Druck aufzubauen, um den Freigabedruck des P/V-Ventils 27 zu überprüfen. Der Druckaufbau wird an dem Messgerät 18 überwacht, und bei etwa 35 mbar sollte das P/V-Ventil aktiviert und geöffnet werden, wodurch der Druck und der Dampf temporär in die Atmosphäre freigegeben werden. Wenn das PJV-Ventil korrekt arbeitet, dann springt die Nadel an dem Messgerät 18 schnell nach oben und nach unten, wenn sich das P/V-Ventil. öffnet und schließt. (Das schnelle Öffnen und Schliessen kann leicht gehört werden, und es sollte leicht zu sehen sein, wie Dampf daraus entweicht). Wenn es nicht korrekt arbeitet, dann wird die Nadel am Messgerät 18 weiter bis weit über 35 mbar ansteigen, wodurch angezeigt wird, dass das Ventil defekt ist. Das gesamte Ventil muss dann ausgetauscht werden, wenn entweder dessen Druck- oder Vakuum-Seite nicht korrekt arbeitet. Es wird ebenfalls angenommen, dass das Ventil defekt ist, wenn es bereits vorzeitig unter 35 mbar öffnet.
    • 20. Wenn dies überprüft wurde, dann wird das Ventil 17 teilweise geöffnet, um einen konstanten Druck in dem System direkt unter dem Freigabedruck des P/V-Ventils 27 beizubehalten. Um einen konstanten Druck beizubehalten, ist es erforderlich, das Messgerät 18 zu beobachten und kleine Einstellungen des Ventils 17 durchzuführen, bis der letzte Kraftstoff-Topf gelehrt ist. Das Ventil 17 wird dann unmittelbar geschlossen, wobei dessen Druck in dem State 1B Dampfrückgewinnungssystem beibehalten wird.
    • 21. Dieser Druckmesswert von direkt unter 35 mbar an dem Messgerät 18 sinkt für eine kurze Zeitdauer etwas ab, wenn sich der Kraftstoff in dem Tank setzt. Der Druck sollte dann bei etwa 30 mbar stabil bleiben. Ein signifikanter Druckabfall (über 10 mbar) über die nächsten 6 Minuten gibt das Vorhandensein von Lecks in dem System an.
    • 22. Wenn das Ventil 17 geschlossen ist, dann hat der Fahrer des Tankfahrzeugs das Entladen beendet, und er trennt den Zuführschlauch 15 und den Dampfrückgewinnungsschlauch 19 und kann die Tankstelle verlassen.
    • 23. Der Schlauch 16 wird dann von dem Dampfrückgewinnungs-Anschlussventil 28 getrennt, das dann automatisch dicht schließen muss. Ein weiteres Durchflussmessgerät (ähnlich zu 22 und 23) wird an der Kappe vorgesehen, die mit dem Ventil 28 verbunden ist. Vor Anbringung wird das Messgerät geschlossen. Mach einer kurzen Zeitdauer wird das Durchflussraten-Messgerät geöffnet, und die Indikatornadel kann sich einstellen. Eine kontinuierliche Durchflussmessung an diesem Messgerät gibt an, dass das Dampfrückgewinnungs-Anschlussventil 28 fehlerhaft ist und ausgewechselt werden muss.
    • 24. Die State 1B Dampfrückgewinnungsprüfung ist nun beendet. Alles was bleibt, ist die Analyse der Prüfergebnisse und das Vorbereiten des Berichts.

Claims (17)

  1. Verfahren zur Prüfung einer Tankanlage für flüchtige Flüssigkeiten, mit einem Füllrohr, das nach unten gerichtet in den Tank vorsteht, wobei sich der Füllrohr-Auslass unterhalb des normalen Minimum-Flüssigkeitspegels in dem Tank befindet und der Tank außerdem ein Entlüftungsrohr aufweist, wobei in diesem Verfahren eine Seite von einem Sperrventil mit dem Entlüftungsrohr verbunden ist, ein Durchflussmessgerät mit der anderen Seite des Sperrventils verbunden ist, das Ventil geöffnet wird, Flüssigkeit in den Tank geleitet wird, um so das Flüssigkeitsvolumen darin zu erhöhen, und das Ausströmen von Gas oder Nassdampf aus dem Entlüftungsrohr hinsichtlich einer wesentlichen Korrelation mit dem dem Tank zugeführten Flüssigkeitsvolumen überwacht wird.
  2. Verfahren zur Prüfung nach Anspruch 1, bei dem außerdem die Reaktionszeit des Ausströmens von Gas oder Nassdampf bis zum Ansprechen von einem mit dem Sperrventil in Beziehung stehenden Messgerät überwacht wird.
  3. Verfahren zur Prüfung nach Anspruch 2, bei dem die Reaktionszeit vom Beginn der Zufuhr von Flüssigkeit in den Tank überwacht wird.
  4. Verfahren zur Prüfung nach Anspruch 1, bei dem ein Druckmessgerät angeordnet ist, um den Druck in dem Entlüftungsrohr zu messen, Flüssigkeit in das Füllrohr eingeleitet wird, um so das Flüssigkeitsvolumen in dem Tank zu erhöhen, das Sperrventil betätigt wird, um im Anschluss an das Austreten von Dampf oder Nassdampf aus dem Tank den Druckaufbau in dem Entlüftungsrohr zu steuern.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem das Sperrventil bei Beendigung der Zufuhr von Flüssigkeit in den Tank geschlos sen und der anschließende Druckabfall in dem Entlüftungsrohr überwacht wird.
  6. verfahren zur Prüfung nach einem der vorigen Ansprüche, bei dem als erster Schritt des Prüfverfahrens das Sperrventil geschlossen und der Druck in dem Entlüftungsrohr überwacht wird, wenn Flüssigkeit aus dem Tank abgesaugt wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem das Entlüftungsrohr mit einem oder mehreren Druck/Vakuum-Ventilen (P/V-Ventilen) ausgestattet ist, die dazu ausgestaltet sind, den maximalen und minimalen Druck in dem Entlüftungsrohr zu begrenzen.
  8. Verfahren zur Prüfung eines Tanklagers für flüchtige Flüssigkeiten, mit einer Vielzahl von Tanks, von denen jeder ein zugehöriges Füllrohr hat, das nach unten gerichtet in den Tank vorsteht, wobei sich der Füllrohr-Auslass unterhalb des normalen Minimum-Flüssigkeitspegels in dem Tank befindet und jeder Tank ein Entlüftungsrohr aufweist, das mit einem gemeinsamen Verteiler gekoppelt ist, wobei in diesem Verfahren der gemeinsame Verteiler gegenüber der Atmosphäre geschlossen und eine Seite von einem Sperrventil mit dem Verteiler verbunden ist, ein Durchflussmessgerät mit der anderen Seite des Sperrventils verbunden ist, Durchflussmessgeräte mit allen bis auf eines der Füllrohre gekoppelt sind, das Speerventil geöffnet wird, Flüssigkeit in das verbliebene Füllrohr eingeleitet wird, um so das Flüssigkeitsvolumen in dem zugehörigen Tank zu erhöhen, und das Ausströmen von Gas oder Nassdampf aus dem gemeinsamen Verteiler hinsichtlich einer wesentlichen Korrelation mit dem Flüssigkeitsvolumen überwacht wird, das dem Tank zugeführt wird, der mit dem verbliebenen Füllrohr in Beziehung steht.
  9. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem für einen Teil des gesamten Prüfverfahrens Flüssigkeit gleichzeitig in zwei Tanks geleitet wird, wobei während dieser Zeit das gemeinsame Ausströmen von Gas oder Nassdampf überwacht wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem das Sperrventil bei Beginn der Zufuhr von Flüssigkeit in einen Tank geschlossen ist und der Druck in dem gemeinsamen Verteiler überwacht wird, um die Füllrohre der anderen Tanks auf Leckstellen zu prüf en.
  11. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem ein Druckmessgerät angeordnet ist, um den Druck in dem Verteiler zu messen, in das verbliebene Füllrohr Flüssigkeit eingeleitet wird, um so das Flüssigkeitsvolumen in dem zugehörigen Tank zu erhöhen, und das Sperrventil betätigt wird, um im Anschluss an das Ausströmen von Gas oder Nassdampf aus dem Tank den Druckaufbau in dem Verteiler zu steuern.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem das Sperrventil bei Beendigung der Zufuhr von Flüssigkeit in alle der Tanks geschlossen und der anschließende Druckabfall in dem Verteiler überwacht wird.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, bei dem die Durchflussmessgeräte, die mit den anderen Füllrohren gekoppelt sind, bezüglich des Ausströmens von Gas oder Nassdampf überwacht werden, wenn Flüssigkeit in den Tank eingeleitet wird, und der Druckaufbau durch Betrieb des Sperrventils gesteuert wird.
  14. Verfahren zur Prüfung nach einem der Ansprüche 8 bis 13 , bei dem der Druck in dem gemeinsamen Verteiler überwacht wird, wenn Flüssigkeit aus dem Tank abgesaugt wird, und zwar als ein erster Schritt des Prüfverfahrens und bevor Flüssigkeit in die Tanks geleitet wird.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 14, bei dem der gemeinsame Verteiler mit einem Druck/Vakuum-Ventil ausge stattet ist, das dazu ausgestaltet ist, um den Verteiler immer dann zur Atmosphäre zu entlüften, der Druckunterschied zwischen dem Druck in dem gemeinsamen Verteiler und der Atmosphäre einen vorbestimmten Wert überschreitet, wobei in diesem Verfahren der normale Betrieb des Druck/-Vakuum-Ventils durch Betätigung des Sperrventils während der Durchführung des Prüfverfahrens geprüft wird.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 15, bei dem das Prüfverfahren wiederholt durchgeführt wird, indem ein Durchflussmessgerät von einem Füllrohr zu einem anderen übertragen wird und dann Flüssigkeit in dieses eine Füllrohr geleitet wird und das Ausströmen von Gas oder Nassdampf aus den anderen Füllrohren überwacht wird.
  17. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, bei dem ein Schlauch dazu ausgestaltet ist, um die anderen Seite des Sperrventils mit einem Dampfrückgewinnungssystem von einem Tanker zu verbinden, und ein Druckmessgerät dazu ausgestaltet ist, um Druck in dem Schlauch zu messen, um die korrekte Funktion des Dampfrückgewinnungssystems zu prüfen.
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