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DE20103205U1 - Befestigungselement, insbesondere für Bade- oder Duschwanne, Bade- oder Duschwanne - Google Patents

Befestigungselement, insbesondere für Bade- oder Duschwanne, Bade- oder Duschwanne

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Publication number
DE20103205U1
DE20103205U1 DE20103205U DE20103205U DE20103205U1 DE 20103205 U1 DE20103205 U1 DE 20103205U1 DE 20103205 U DE20103205 U DE 20103205U DE 20103205 U DE20103205 U DE 20103205U DE 20103205 U1 DE20103205 U1 DE 20103205U1
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DE
Germany
Prior art keywords
fastening element
element according
shower tray
projection
section
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Application number
DE20103205U
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English (en)
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Hueppe GmbH
Original Assignee
Hueppe GmbH
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Publication date
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Publication of DE20103205U1 publication Critical patent/DE20103205U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/02Baths

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Bathtubs, Showers, And Their Attachments (AREA)

Description

Hüppe GmbH & Co. , Industriestraße 3, 26160 Bad Zwischenahn
Befestigungselement, insbesondere für Bade- oder Duschwanne, Bade- oder Duschwanne
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Befestigungselement zum Eingießen in aushärtbare Werkstoffe, insbesondere für Bade- oder Duschwannen aus Polymerbeton, eine Bade- oder Duschwanne.
Bade- oder Duschwannen werden heute teilweise aus aushärtbaren Werkstoffen wie Polymerbeton hergestellt. Der aushärtbare Werkstoff wird zunächst in eine Form gegossen, härtet dann aus und das fertige Bauteil wird aus der Form entnommen.
An derartigen Produkten, insbesondere an Bade- oder Duschwannen müssen häufig Befestigungselemente der eingangs genannten Art befestigt werden, beispielsweise um an einem solchen Befestigungselement einen Standfuß oder dgl. anbringen zu können.
Im Stand der Technik werden in das fertige Produkt aus ausgehärtetem Polymerbeton Löcher eingebohrt, in welche dann Gewindehülsen eingeklebt werden, in welche dann anschließend metallische Standfüße mit einem Gewindeabschnitt eingeschraubt werden konnten. Diese Vorgehensweise ist sehr zeitaufwendig und somit teuer.
Weiterhin werden Gewindehülsen, die ein Innengewinde aufweisen, in ein Bauteil eingegossen. Diese Gewindehülsen müssen während des Gießvorganges von oben von einer Oberform fixiert werden, um ein Aufschwimmen aufgrund von Auftriebskräften zu verhindern. Der Einsatz einer derartigen Oberform ist aufwendig. Ferner sammelt sich während des Gießens im Bereich der Gewindehülse in unerwünschter Weise Gas an, was in diesen Bereichen zu Lunkern in dem ausgehärteten Polymerbeton geführt hat.
Aufgabe der Erfindung ist es. Befestigungselemente sowie Bade- oder Duschwannen bereitzustellen, welche eine einfache Herstellung und sichere Befestigung an einem aus einem aushärtbaren Werkstoff hergestellten Produkt ermöglichen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einem Befestigungselement der eingangs genannten Art dadurch, dass das Befestigungselement mindestens einen in den Werkstoff einsetzbaren Vorsprung und/oder mindestens eine Ausnehmung aufweist, der die im eingegossenen Zustand in einer formschlüssigen Verbindung mit dem Werkstoff steht.
Die Erfindung löst die Aufgabe ferner mit einer Bade- oder Duschwanne mit einem Befestigungselement, welches mindestens einen in den Werkstoff einsetzbaren Vorsprung und/oder mindestens eine Ausnehmung aufweist, der die im eingegossenen Zustand in einer formschlüssigen Verbindung mit dem Werkstoff steht.
Die Vorteile der Erfindung bestehen im Wesentlichen darin, dass aufgrund des
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einen oder mehrerer erfindungsgemäßer Vorsprünge noch im fließfähigen, nicht ausgehärteten Zustand des Werkstoffes eine Verankerung des Befestigungselementes erfolgt, die für eine Fixierung sorgt und ein Abtauchen oder Aufschwimmen aufgrund von Gewichts- und Auftriebskräften verhindert, so dass das Befestigungselement exakt an dem gewünschten Ort an dem Produkt eingegossen wird. Aufwendige Oberformen können erfindungsgemäß ebenso vermieden werden wie die Herstellung von Gewindebohrungen oder dgl. in ausgehärteten Produkten. Anstelle von Vorsprüngen können gleichermaßen Ausnehmungen vorgesehen sein, in welche fließfähiges Material im noch nicht ausgehärteten Zustand eindringen kann und dadurch eine formschlüssige Verbindung hergestellt wird zwischen dem Befestigungselement und dem aushärtbaren Werkstoff. Diese Ausnehmungen können vorzugsweise Nuten oder dgl. sein, die an einem Zapfen ausgebildet sind. Ein derartiger Zapfen könnte zylindrisch oder kegelförmig sein und in den aushärtbaren Werkstoff eingebracht werden.
Insbesondere bei der Herstellung einer Bade- oder Duschwanne kann das Befestigungselement noch im noch nicht ausgehärteten Zustand in den Werkstoff, vorzugsweise einem Polymerbeton eingesetzt und mit Hilfe des Vorsprungs verankert werden. Die Herstellung derartiger Bade- oder Duschwannen ist damit erheblich vereinfacht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind mehrere Vorsprünge hintergreifend mit dem aushärtbaren Werkstoff in Eingriff bringbar, so dass eine gleichmäßige und besonders sichere Verankerung erreicht wird.
Besonders bevorzugt ist es ferner, dass ein Vorsprung eine in den Werkstoff im nicht ausgehärteten Zustand einschraubbare Gewindeflanke aufweist. Durch eine derartige Gewindeflanke, die sich auszeichnet durch einen schrägen Verlauf gegenüber einer senkrecht zu einer Drehachse des Befestigungselements stehenden Ebene, kann der Vorsprung durch eine Drehbewegung auf einfache Weise in den noch nicht ausgehärteten Werkstoff eingedreht oder eingeschraubt werden.
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Besonders bevorzugt ist es ferner, dass ein Vorsprung ein Tragsegement und ein an diesem befestigtes Gewindeflankensegment aufweist. Dies ist eine materialsparende und zudem für eine sichere Verankerung sorgende Gestaltung. Zweckmäßigerweise sind mehrere Gewindeflankensegmente im wesentlichen in gleichen Abständen zueinander kreisförmig angeordnet.
Besonders bevorzugt ist es ferner, dass jeder Vorsprung im Querschnitt im Wesentlichen L-förmig ist. Hierbei entspricht ein Schenkel dem Tragsegment und ein weiterer Schenkel dem Gewindeflankensegment.
Eine alternative Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Vorsprünge von einer im wesentlichen ebenen Oberfläche des Befestigungselements abstehen. Hieraus resultiert der Vorteil, dass aufgrund der ebenen Oberfläche eine exakte Positionierung des Befestigungselements hinsichtlich der Winkelstellung dadurch möglich ist, dass das Befestigungselement in den nicht ausgehärteten Werkstoff soweit hineingedrückt wird, dass die ebene Oberfläche in Kontakt mit dem Werkstoff kommt und somit eine definierte Lage erreicht wird.
Eine Weiterbildung dieses Ausführungsbeispiels sieht vor, dass der Vorsprung bzw. die Vorsprünge an einem scheibenförmigen Abschnitt des Befestigungselements angeformt sind. Der scheibenförmige Abschnitt weist die ebene Oberfäche auf und ist flach mit einer relativ geringen Dicke materialsparend ausgestaltet und weist eine ausreichende Größe zur Aufnahme mehrere Vorsprünge auf.
Gemäß einer Weiterbildung weist das Befestigungselement ein Innengewinde zur Befestigung eines einschraubbaren Bauteils, insbesondere eines Standfußes auf. Ein derartiger Standfuß ist für die Befestigung eines Standfußes in unterschiedlichen Höhen durch unterschiedlich weites Einschrauben besonders geeignet. Das Innengewinde ist vorzugsweise an einem Hülsenabschnitt ausgebildet.
Eine hohe Festigkeit bei geringem Materialverbrauch wird dadurch erreicht, dass der scheibenförmige Abschnitt mittels mehrerer Stege an dem Hülsenabschnitt gestützt ist.
Gemäß einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass der scheibenförmige Abschnitt als Kreisscheibe ausgebildet ist, der Hülsenabschnitt senkrecht zu einer durch die Kreisscheibe definierten Ebene angeordnet ist und mehrere Stege mit gleichen Abständen zueinander zwischen Hülsenabschnitt und Kreisscheibe angeordnet sind.
Die erfindungsgemäßen Vorteile werden gleichermaßen bei einer Bade- oder Duschwanne mit einem zuvorbeschriebenen erfindungsgemäßen Befestigungselement erreicht. Wegen der diesbezüglichen Vorteile wird auf die obigen Ausführungen Bezug genommen. Die Herstellung mit einem solchen Befestigungselement ausgebildeter Bade- oder Duschwannen ist gegenüber den vorbekannten Verfahren deutlich vereinfacht.
Vorzugsweise sind mehrere Befestigungselemente im Boden der Bade- oder Duschwanne verankert, der scheibenförmige Abschnitt an dem Boden anliegt und die Vorsprünge in den Boden eingegossen sind.
Besonders bevorzugt ist es, dass das Befestigungselement mittels einer Drehbewegung in den nicht ausgehärteten Werkstoff eingedreht wird.
Vorzugsweise wird das Befestigungselement insoweit eingedreht, bis ein eine ebene Oberfläche aufweisender Abschnitt des Befestigungselement in Kontakt mit dem auszuhärtenden Werkstoff kommt.
Die Erfindung ist nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Zeigen:
Figur 1 ein erfindungsgemäßes Befestigungselement in einer perspektivischen Darstellung;
Figur 2 eine Bade- oder Duschwanne in einer perspektivischen Ansicht von
unten;
Figur 3 eine erfindungsgemäße Duschwanne mit erfindungsgemäßen Befestigungselementen in einer perspektivischen Ansicht von unten; und
Figur 4 ein alternatives Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungselements in einer perspektivischen Darstellung.
Das in Figur 1 dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungselements 1 dient zum Eingießen in eine Duschwanne 3 (vgl. Fig. 2 und 3) aus einem aushärtbaren Werkstoff, namentlich Polymerbeton, und gleichzeitig zur Befestigung eines Standfußes für die Duschwanne 3.
Das Befestigungselement 1 ist aus einem Kunststoffmaterial gegossen und weist einen im Wesentlichen zylindrischen Hülsenabschnitt 2, einen kreisscheibenförmigen Abschnitt 4 sowie vier von dem scheibenförmigen Abschnitt 4 abstehende Vorsprünge 6 auf, die im nicht-ausgehärteten Zustand in den Werkstoff einsetzbar und in eingegossenem Zustand in einer formflüssigen hintergreifenden Verbindung
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mit dem aushärtbaren Werkstoff (Polymerbeton) stehen, so dass das Befestigungselement 1 fest an dem aushärtbaren Werkstoff verankert und an diesem fixiert ist.
Der konzentrisch zu einer Zentralachse 7 des Befestigungselements 1 angeordnete Hülsenabschnitt 2 weist eine Innenbohrung mit einem Innengewinde 8 zur Befestigung eines einschraubbaren Bauteils, im Ausführungsbeispiel eines Standfußes auf. Zwischen dem Hülsenabschnitt 2 und dem als Kreisscheibe ausgebildeten Abschnitt 4 sind gleichmäßig beabstandet zueinander vier in einer Seitenansicht im Wesentlichen dreieckige Stege 10 angeordnet, die für eine Abstützung und Stabilisierung des Abschnitts 4 und des Hülsenabschnitts 2 aneinander sorgen. Der Hülsenabschnitt 2 ist senkrecht zu einer durch den Abschnitt 4 definierten Ebene angeordnet.
Jeder Vorsprung 6 weist ein von dem scheibenförmigen Abschnitt 4 abstehendes, gekrümmtes Tragsegment 1 2 und ein im Wesentlichen rechtwinklig von diesem abstehendes Gewindeflankensegment 14 auf. An jedem Vorsprung 6 ist somit eine Gewindeflanke, die durch das Gewindeflankensegment 14 gebildet ist, ausgebildet. Jedes Tragsegment 1 2 ist wie eine zylindrische Wandung ausgebildet und die vier Tragsegmente 1 2 sind auf einem Kreis angeordnet. Die Gewindeflankensegmente 14 sind in einer Draufsicht entlang der Zentralachse 7 ebenfalls kreisförmig angeordnet. Jedes Gewindeflankensegment ist gegenüber einer durch die nach oben weisende, ebene Oberfläche 16 des Abschnitts 4 definierte Ebene geneigt in einem Winkel von etwa 5° bis 10°, im Ausführungsbeispiel etwa um 7° geneigt. Im Querschnitt ist jeder Vorsprung 6 im Wesentlichen L-förmig.
Wie aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, wird eine erfindungsgemäße Duschwanne 3 an vier Positionen 5 mit erfindungsgemäßen Befestigungselementen 1 während des Gießens der Duschwanne 3 aus Polymerbeton dauerhaft verbunden (vgl. Figur 3). In das Innengewinde 8 des Befestigungselements 1 kann dann im ausgehärteten Zustand des Polymerbetons ein metallischer Standfuß eingeschraubt werden, so dass die Duschwanne 1 sicher und wackelfrei abgestellt werden kann.
Zum Herstellen der Verbindung zwischen Befestigungselement 1 und Duschwanne 3 wird wie folgt vorgegangen:
Zunächst wird der aushärtende Werkstoff Polymerbeton in fließfähigem nicht ausgehärtetem Zustand in eine Gießform eingefüllt. Die Gießform ist durch eine Unter- und eine Oberform gebildet. Die Oberform begrenzt den in Fig. 2 erkennbaren, dort nach oben weisenden Randabschnitt der Duschwanne 3 sowie die von dem Randabschnitt sich nach innen erstreckende schräge Fläche, die in die im Wesentlichen ebene Unterseite der Duschwanne 3 übergeht. In die Unterseite werden dann die Befestigungselemente 1 eingesetzt. Die Unterseite der Duschwanne 3 wird während eines Rüttelvorgangs zum Setzen des fließfähigen Werkstoffes eben. Während des noch nicht ausgehärteten Zustandes wird dann ein erfindungsgemäßes Befestigungselement manuell oder maschinell an den Orten 5 in den Werkstoff eingesetzt, so dass die Vorsprünge 6 mit ihren Gewindeflankensegmenten 14 formschlüssig hintergreifend in Eingriff mit dem Werkstoff kommen. Dies ist möglich aufgrund der Fließfähigkeit des Werkstoffs.
Besonders bevorzugt ist es, das Befestigungselement 1 manuell durch eine Drehbewegung um die Zentral- oder Drehachse 7 in den Werkstoff der Duschwanne 3 einzubringen. Hierzu wird das Befestigungselement 1 an dem Hülsenabschnitt 2 manuell ergriffen und in den Werkstoff eingedrückt und gleichzeitig gedreht. Dabei schrauben sich die Gewindeflanken bzw. Gewindeflankensegmente 14 in den Werkstoff hinein und ziehen dieses dabei gleichzeitig aufgrund der Neigung der Gewindeflankensegmente 14 in den Werkstoff hinein, bis die ebene Oberfläche 16 des kreisscheibenförmigen Abschnitts 8 des Befestigungselementes 1 in Kontakt mit der Oberfläche des Werkstoffs der Duschwanne 3 kommt. Durch diese Vorgehensweise, insbesondere auch aufgrund der ebenen Oberfläche 16, die in Kontakt mit dem Werkstoff kommt, wird sichergestellt, dass das Befestigungselement 1 ausgerichtet wird an dem Werkstoff und somit der Duschwanne 1 und zwar derart, dass die Zentralachse 7 und somit das Innengewinde 8 im Wesentlichen senkrecht angeordnet ist in Bezug auf die Oberfläche des Werkstoffs und der Duschwanne 3. Damit lassen sich weitere Bauelemente, im Ausführungsbeispiel
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der Standfuß exakt senkrecht an der Duschwanne 3 oder einem sonstigen Bauteil aus einem aushärtbaren Werkstoff plazieren. Durch die Abstände zwischen den einzelnen Vorsprüngen 6 kann der aushärtbare Werkstoff zwischen die Vorsprünge gelangen während des Hineinbewegens des Befestigungselements in den Werkstoff.
Nach dem Eindringen aller Befestigungselemente 1 härtet der Polymerbeton-Werkstoff mit der Zeit aus, so dass die Befestigungselemente 1 dann mittels der erfindungsgemäßen Vorsprünge 6 fest formschlüssig verankert sind.
Aufgrund des tellerartigen scheibenförmigen Abschnitts 4 des Befestigungselements 1 wird im ausgehärteten Zustand eine hohe Stabilität der Verbindung zwischen dem Befestigungselement 1 und der Duschwanne 3 erzielt, da der Abschnitt 4 Kippmomente gut aufnehmen kann und auf die Weise eine Art Kippschutz realisiert. Das Befestigungselement 1 ist vorzugsweise aus Polyamid hergestellt, welches eine hohe Festigkeit und Zähigkeit aufweist.
Figur 4 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel eines Befestigungselementes 1, welches Gemeinsamkeiten mit dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 aufweist; insoweit sind für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet und wird auf die Beschreibungen Bezug genommen.
Anstelle der erfindungsgemäßen Vorsprünge 6 gemäß dem obigen Ausführungsbeispiel ist ein im Wesentlichen zylindrischer Zapfen als Vorsprung 18 an dem scheibenförmigen Abschnitt 4 befestigt und steht von diesem senkrecht ab. Nutartige Ausnehmungen 20 sind an der Außenseite des Vorsprungs 18 ausgebildet. Im Endabschnitt ist ein kegelförmiger Abschnitt 22 vorgesehen. Der Vorsprung 18 kann im nicht ausgehärteten Zustand des Werkstoffs in diesen in Richtung der Zentralachse 7 eingedrückt werden, was aufgrund des kegelförmigen Abschnitts 22 einfach möglich ist. Dann wird der fließfähige Werkstoff in die Ausnehmen 20, zwischen denen in gewisser Weise Vorsprünge ausgebildet sind eindringen, so dass eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Vorsprung 18 mit seinen
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Ausnehmungen 20 und dem fließfähigen Material entsteht. Anschließend härtet das fließfähige Material aus, und es ist eine sichere Verbindung hergestellt.

Claims (14)

1. Befestigungselement zum Eingießen in aushärtbare Werkstoffe, insbesondere für Bade- oder Duschwannen aus Polymerbeton, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (1) mindestens einen in den Werkstoff einsetzbaren Vorsprung (6) oder eine Ausnehmung aufweist, der/die im eingegossenen Zustand in einer formschlüssigen Verbindung mit dem Werkstoff steht.
2. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Vorsprünge (6) hintergreifend mit dem aushärtbaren Werkstoff in Eingriff bringbar sind.
3. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorsprung (6) eine in den Werkstoff im nicht ausgehärteten Zustand einschraubbare Gewindeflanke aufweist.
4. Befestigungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorsprung (6) ein Tragsegment (12) und ein an diesem befestigtes Gewindeflankensegment (14) aufweist.
5. Befestigungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Gewindeflankensegmente (14) im wesentlichen in gleichen Abständen zueinander kreisförmig angeordnet sind.
6. Befestigungselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vorsprung (6) im Querschnitt im Wesentlichen L-förmig ist.
7. Befestigungselement nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (6) von einer im Wesentlichen ebenen Oberfläche (16) des Befestigungselements abstehen.
8. Befestigungselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (6) bzw. die Vorsprünge (6) an einem scheibenförmigen Abschnitt (4) des Befestigungselements angeformt sind.
9. Befestigungselement nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Innengewinde (8) zur Befestigung eines einschraubbaren Bauteils, insbesondere eines Standfusses.
10. Befestigungselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Innengewinde (8) an einem Hülsenabschnitt (2) ausgebildet ist.
11. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der scheibenförmige Abschnitt (4) mittels mehrerer Stege (10) an dem Hülsenabschnitt (2) gestützt ist.
12. Befestigungselement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der scheibenförmige Abschnitt (4) als Kreisscheibe ausgebildet ist, der Hülsenabschnitt (2) senkrecht zu einer durch die Kreisscheibe definierten Ebene angeordnet ist und mehrere Stege (10) mit gleichen Abständen zueinander zwischen Hülsenabschnitt (2) und Kreisscheibe angeordnet sind.
13. Bade- oder Duschwanne mit einem Befestigungselement (1) nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche.
14. Bade- oder Duschwanne nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Befestigungselemente im Boden der Badeoder Duschwanne verankert sind, der scheibenförmige Abschnitt (4) an dem Boden anliegt und die Vorsprünge (6) in den Boden eingegossen sind.
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