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DE20103005U1 - Try-In-Paste für den Dentalbereich - Google Patents

Try-In-Paste für den Dentalbereich

Info

Publication number
DE20103005U1
DE20103005U1 DE20103005U DE20103005U DE20103005U1 DE 20103005 U1 DE20103005 U1 DE 20103005U1 DE 20103005 U DE20103005 U DE 20103005U DE 20103005 U DE20103005 U DE 20103005U DE 20103005 U1 DE20103005 U1 DE 20103005U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
try
paste
paste according
filler
dye
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20103005U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Muehlbauer KG
Original Assignee
Ernst Muehlbauer KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Muehlbauer KG filed Critical Ernst Muehlbauer KG
Priority to DE20103005U priority Critical patent/DE20103005U1/de
Publication of DE20103005U1 publication Critical patent/DE20103005U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K6/00Preparations for dentistry
    • A61K6/80Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth
    • A61K6/884Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth comprising natural or synthetic resins
    • A61K6/891Compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Plastic & Reconstructive Surgery (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)

Description

Kronen, Inlays, Onlays, Veeners oder dergleichen werden in der Regel mit Befestigungszementen am Restzahn befestigt. Das Material der Kronen, Inlays oder dergleichen ist (insbesondere dann, wenn Kunststoff verwendet wird) häufig transpa-5 rent, so daß die Farbe des Zements durchschimmern kann. Es muß daher eine Anpassung der Zementfarbe an die Farbe des Zahns erfolgen. Dementsprechend werden Befestigungszemente in verschiedenen Farbtönen angeboten.
10 Als Hilfe bei der Auswahl des richtigen Zementfarbtons werden sogenannte Try-In-Pasten verwendet, die in gleichen Farben wie die entsprechenden Zemente angeboten werden. Die Try-In-Pasten werden temporär aufgetragen und die Krone oder dergleichen darüber aufgesetzt, um den Farbeindruck überprüfen
Dresdner Bank AG tiaröttirg 04 030&Lgr;4&dgr; Oö (Bliz 20t 8&0# OÖJ · Pcj>t|>anj< Härjiburg· 14?6 Oy-200 (BLZ 200 100 20)
zu können. Try-In-Pasten sind in der Regel weiche Pasten auf Glycerin-Basis, die sich leicht und rückstandsfrei mit Wasser wieder entfernen lassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Try-In-Paste zu schaffen, die einfach handhabbar ist und unter den Bedingungen der Anwendung in der Mundhöhle eine gute Verträglichkeit aufweist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß das Basismaterial der Paste ein Polyether ist. Dies schließt ein, daß das Basismaterial ggf. eine Mischung zweier oder mehrerer Polyether ist. "Basismaterial" bedeutet, daß der oder die Polyether die pastöse Grundlage der Try-In-Paste bildet. Der Polyether selbst kann bei der Anwendungstemperatur die für eine pastöse Konsistenz erforderliche Viskosität aufweisen, es kann sich auch um einen festen, mit einem Lösungsmittel wie bspw. Wasser gemischten, Polyether handeln.
Die Erfindung hat erkannt, daß das im Stand der Technik als Pastengrundlage verwendete Glycerin aufgrund seiner hygroskopischen Eigenschaften nachteilig ist. Beim Aufbau einer Krone oder einer großen, mit einem Inlay zu versorgenden Füllung, liegen viele Dentintubuli offen, aus denen die Glycerinpaste Wasser entziehen und damit den Zahn austrocknen kann. Diesen Nachteil vermeidet die erfindungsgemäße Try-In-Paste.
Als Basismaterial der Paste sind Polyalkylenglykole besonders geeignet, bevorzugt wird Polyethylenglykol verwendet, das besonders bevorzugt eine mittlere Molmasse zwischen 200 und 2000 aufweist. Es können partiell endblockierte Polyethylenglykole verwendet werden. Feste, als solche nicht hinrei-
chende pastöse Polyethylenglykole können mit Wasser gemischt werden und auf diese Weise die pastöse Grundlage der Try-InPaste bilden. Die erfindungsgemäße Try-In-Paste enthält bevorzugt wenigstens einen Farbstoff. Mit dem Farbstoffzusatz wird der gewünschte Farbton des zu "simulierenden" Befestigungszements eingestellt. Wenn die eingesetzten Basismaterialien der Try-In-Paste selbst bereits die gewünschte Farbe des zu simulierenden Befestigungszements aufweisen, kann ein Farbstoffzusatz entbehrlich sein.
Eine erfindungsgemäße Try-In-Paste enthält bevorzugt zusätzlich wenigstens einen Füllstoff, bevorzugt einen anorganischen Füllstoff. Durch diesen Füllstoffzusatz kann die Konsistenz der Try-In-Paste an diejenige der entsprechenden Befestigungszemente angeglichen werden. Der Füllstoffgehalt kann bspw. zwischen 3 und 50 Gew.-%, bevorzugt zwischen 6 und 30 Gew.-% liegen.
Als Füllstoff ist Siliciumdioxid bevorzugt, insbesondere können pyrogene oder gefällte Kieselsäuren (silanisiert oder unsilanisiert) eingesetzt werden. Zur Einstellung der Konsistenz der erfindungsgemäßen Try-In-Paste kann zusätzlich ein Lösungsmittel, insbesondere Wasser, hinzugesetzt werden.
Befestigungszemente werden häufig aus zwei Pasten (insbesondere Basispaste und Katalysatorpaste) angesetzt, die unterschiedlich gefärbt sind. Häufig ist die Basispaste gefärbt, die Katalysatorpaste jedoch farblos oder lediglich schwach gefärbt, bspw. etwas opak.
Gegenstand der Erfindung ist daher auch ein Kit, enthaltend zwei unterschiedlich gefärbte (bspw. eine farbstofffreie und
&diams; · &diams;
eine farbstoffhaltige) Pasten wie vorstehend beschrieben. Auf diese Weise kann auch bei der Try-In-Paste das Ansetzen aus einer "farbstoffhaltigen Basispaste" und einer "farbstofffreien bzw. -armen Katalysatorpaste" simuliert werden. Die beiden Try-In-Pasten des Kits können dem gleichen (vorzugsweise automatischen) Anmischvorgang unterworfen werden wie Basis- und Katalysatorpaste des anschließend verwendeten Befestigungszements .
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend beschrieben. Die in den Beispielen verwendeten Polyethylenglykole sind unter der Bezeichnung Macrogele im Europäischen Arzneibuch beschrieben und charakterisiert. Aerosil R805 und
Aerosil Ox 50 sind Handelsnamen der Fa. Degussa für pyrogene Kieselsäuren. Die %-Angaben sind Gew.-%.
Beispiel 1
Polyethylenglycol 4 00 Ph Eur
Aerosil® R 974
90,00% 10,00%
Beispiel 2 Eingefärbte Paste
Polyethylenglycol 400 Ph Eur
Aerosil® R 974 Gelborangelack E 110
89,90% 10,00% 0,10%
&bull; ·
Beispiel 3
Polyethylenglycol 400 Ph Eur 75,40% Aerosil® Ox 50 24,60%

Claims (11)

1. Try-In-Paste, dadurch gekennzeichnet, daß das Basismaterial der Paste ein Polyether ist.
2. Try-In-Paste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens ein Polyalkylenglykol enthält.
3. Try-In-Paste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie Polyethylenglykol enthält.
4. Try-In-Paste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyethylenglykol eine mittlere Molmasse zwischen 200 und 2000 aufweist.
5. Try-In-Paste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich wenigstens einen Farbstoff enthält.
6. Try-In-Paste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich wenigstens einen Füllstoff enthält.
7. Try-In-Paste nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoffgehalt zwischen 3 und 50 Gew.-%, vorzugsweise 6 und 30 Gew.-% liegt.
8. Try-In-Paste nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie Siliciumdioxid als Füllstoff enthält.
9. Try-In-Paste nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie pyrogene Kieselsäure als Füllstoff enthält.
10. Try-In-Paste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich Wasser enthält.
11. Kit, enthaltend zwei unterschiedlich gefärbte Pasten nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
DE20103005U 2001-02-20 2001-02-20 Try-In-Paste für den Dentalbereich Expired - Lifetime DE20103005U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2011132185A (ja) * 2009-12-25 2011-07-07 Tokuyama Dental Corp 歯科用色調適合確認材料

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EP0408455A1 (de) * 1989-07-12 1991-01-16 Produits Dentaires PIERRE ROLLAND Ca(OH)2-Zusammensetzung zur Desinfektion von Dentalkanälen

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