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DE2008781B2 - Verfahren zum herstellen von kronen- und bruecken-zahnersatz aus kunststoff und mittel zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zum herstellen von kronen- und bruecken-zahnersatz aus kunststoff und mittel zur durchfuehrung des verfahrens

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DE2008781B2
DE2008781B2 DE19702008781 DE2008781A DE2008781B2 DE 2008781 B2 DE2008781 B2 DE 2008781B2 DE 19702008781 DE19702008781 DE 19702008781 DE 2008781 A DE2008781 A DE 2008781A DE 2008781 B2 DE2008781 B2 DE 2008781B2
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DE
Germany
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plastic
shell
crown
dental
enamel
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DE19702008781
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English (en)
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DE2008781C3 (de
DE2008781A1 (en
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Zahnfabrik Wienand Söhne & Co GmbH, 6079 Sprendlingen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zahnfabrik Wienand Söhne & Co GmbH, 6079 Sprendlingen filed Critical Zahnfabrik Wienand Söhne & Co GmbH, 6079 Sprendlingen
Priority to DE2008781A priority Critical patent/DE2008781C3/de
Publication of DE2008781A1 publication Critical patent/DE2008781A1/de
Publication of DE2008781B2 publication Critical patent/DE2008781B2/de
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Publication of DE2008781C3 publication Critical patent/DE2008781C3/de
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/0003Making bridge-work, inlays, implants or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/20Repairing attrition damage, e.g. facets
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/70Tooth crowns; Making thereof
    • A61C5/77Methods or devices for making crowns

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  • Dentistry (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
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  • Dental Preparations (AREA)

Description

Schwierigkeiten bei der Verarbeitung, wie auch die dünne, der Schmelzschicht des natürlichen Zahnes im
ästhetischen Mangel, nicht grundlegend und damit wesentlichen entsprechende Schale kann auch leichte,
zufriedenstellend beseitigen. den feinen Farbnuancen menschlichen Zahnschmelzes
Wegen unzureichender Präparationsstärke muß in angepaßte Tönungen durch aus der Technik der Ein-
fast allen Fällen der Dentinteil der Schale in seiner 5 färbung derartiger Kunststoffe bekannte Maßnahme
Schichtstärke durch Beschleifen reduziert werden. aufweisen, ohne daß ihre Transparenz beeinträchtigt
Abgesehen von unter Umständen mühsamer Schleif- wird.
bearbeitung hat das eine oft erhebliche Veränderung Die eründungsgemäß zu verwendende, hochtransder ursprünglich vorhandenen und bei der Wahl der parente Kunststoffschale hat einen labio-palatinalen betreffenden Schale bestimmten Farbgebung zur io Durchmesser, der in der Regel 0,4 und gegebenen-Folge, d. h., die Farbidentität mit der im Munde des falls weniger als 0,4 mm aufweist und in Schneiden-Patienten bestimmten Zahnfarbe ist nicht mehr vor- bereichen zweckmäßig eine Verstärkung aufweisen handen, und nur durch besondere, oft recht zeitauf- kann.
wendige Maßnahmen, muß die ursprüngliche Farbe Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der
der Kunststoffschale wiederhergestellt werden. 15 Kunststoffschale kann des weiteren darin bestehen,
Schließlich ist es in den meisten Fällen erforder- daß in das durch hohe, zahnschmelzähnliche Trans-
lich, die Kunststoffschalen der vorgenannten Art parenz gekennzeichnete Material bevorzugt im Be-
auch in ihrer Form der jeweiligen Konstruktion des reich der Schneidkante unterschiedlich starke, leicht
Meiallgerüstes durch Beschleifen anzupassen, wobei keilförmige Verdickungen eingearbeitet sind, die in
ein befriedigendes Ergebnis von individueller Ge- 20 der fertiggestellten Kunststoffverblendung die Simu-
SLHiLklichkeit abhängt. lation natürlicher Zahnschmelzeffekte noch ver-
Dem Verfahren nach der Erfindung, welches sich stärken.
ebenfalls einer vorgefertigten Kunststoffschale be- Zur weiteren Erläuterung wird auf die Zeichnung
dient, liegt danach die Aufgabe zugrunde, die zur Bezug genommen, in der
Herstellung von Kronen- und Brückenzahnersatz not- 25 F i g. 1 in Frontansicht eine erfindungsgemäße wendigen zahntechischen Arbeitsgänge so zu verein- Kunststoffschale für einen oberen Schneidezahn darfachen, daß sie nicht mehr in dem bisherigen Maße stellt,
von technischer Erfahrung und Geschicklichkeit ab- F i g. 2 die rückwärtige Ansicht der Schale nach
hängen. Insbesondere bestand die Aufgabe darin, Fig. 1,
bessere ästhetische Ergebnisse durch bestmögliche 30 F i g. 3 die vorgenannte Schale in einem Längs-
Farbgenauigkeit zu erzielen. schnitt nach A-A' gemrß F i g. 2,
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch ge- F i g. 4 den Aufbau einer Kunststoffkrone gemäß
kennzeichnet, daß man beim Aufbau des Ersatzes Erfindung im Längsschnitt,
auf ein tragendes Stumpf modell oder ein Gerüst Fig. 5 den erfindungsgemäßen Aufbau einer
chemoplastisch verarbeitbaren und zur Bildung einer 35 anderen Kronenart mit Metallgerüst im Längsschnitt,
verblendenden Dentinschicht dienenden Kunststoff In den Darstellungen bezeichnet 1 die Kunststoff-
aufträgt bzw. aufschichtet, anschließend auf die schale aus polymerisiertem Methacrylsäuremethyl-
formgerecht zubereitete Dentinschicht zur Simulie- ester mit einer labial-palatinalen Wandstärke von
rung der Schmelzschicht eine vorgefertigte Kunst- etwa 0,3 mm. Mit 2 sind keilförmige Verdickungen
stoffschale mit hoher, Zahnschmelz entsprechender 40 bezeichnet, die auch der Erhöhung der mechanischen
Transparenz aufbringt und mit der Dentinbeschich- Festigkeit dienen, ohne die Flexibilität, besonders in
tung sowie gegebenenfalls einer Schneidenhinterfütte- Querrichtung, zu beeinträchtigen,
rung aus angeteigter Transparentmasse polymerisiert. Nach F i g. 4 und 5 stellt 3 einen künstlichen Zahn-
Die Anfertigung des obenerwähnten Stumpf- stumpf dar, auf den (F i g. 4) Dentinmassen 4 in übmodelles ist eine an sich bekannte Arbeit und besteht 45 licher Technik aufgetragen ist, und am Zahnhals eine darin, daß man vor Anfertigung des Kronen- und gebräuchliche Halsmasse 6 sowie gegen die Schneide-Brückenzahnersatzes aus Kunststoff den am Patien- rückseite, anliegend an Dentinmasse 4 und die vorten genommenen Gebißabdruck mit einem bekannten gefertigte Schmelzschale 1, sogenannte Transpa-Modellmaterial, z. B. aus Metall oder Zement, aus- masse 5.
gießt, wodurch man ein Abbild des natürlichen Zahnes 50 Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 ist die = Stumpfmodell erhält. Auf dieses Stumpfmodell Dentinmasse 4 unter Zwischenauftrages eines Deckoder ein darauf erstelltes Metallgerüst wird dann er- schicht 7 — eines sogenannten Opaquer?. — auf die findungsgemäß chemoplastisch verarbeitbarer Kunst- Retentionsperlen 9 am Metallgerüst 8 aufgebracht,
stoff aufgetragen und anschließend polymerisiert. Durch Anwendung einer erfindungsgemäßen
Zweckmäßig führt man die Polymerisation, die 55 Kunststoffschale werden die bisherigen Verfahren zur
auch eine an sich bekannte Kaltpolymerisation sein Herstellung von Kronen- und Brückenersatz in yer-
kann, als Heißpolymerisation in einer Apparatur schiedener Hinsicht verbessert, So kann beispiels-
nach den vorveröffentlichten deutschen Gebrauchs- weise durch deren geringe Wandstärke (labio-palati-
mustern 1 995 707, 1 996 709, 6 603 443 durch, wo- naler Durchmesser) eine exakte Übereinstimmung mit
bei der chemoplastisch verarbeitbare Kunststoff, ahn- 60 der Schmelzschichtstärke solcher künstlicher Zähne
Hch wie in der Dentalkeramik, frei, d. h. ohne Gips- erreicht werden, die in der zahnärztlichen Praxis zur
einbettung unter dem Druck einer über 1000C Bestimmung der Zahnfarbe des Zahnersatzes dienen
siedenden Flüssigkeit, in die die vorbereiteten Gegen- und somit auch im zahntechnischen Laboratorium als
stände eingetaucht gehalten sind, polymerisiert wird. verbindliche Farbangabe bzw. Farbvorlage verwen-
Die aus einem organischen Kunststoff, wie z. B. 65 det werden.
Polymerisaten der Acrylsäure und Methacrylsäure Ferner kann der Zahntechniker nunmehr sicher
und Mischpolymerisaten der betreffenden Mono- und ohne besonderen zeitlichen Aufwand die Dicke
meren bestehende vorgefertigte, d. h. polymerisierte der hinter der nur transparenten Kunststoffschale
aufzubringenden, stärker eingefärbten und opakeren Zahnbein- bzw. Dentinschicht variieren und das endgültige Aussehen der Kronen- oder Brückenarbeit bereits vor ihrer Fertigstellung beurteilen.
Infolge der Flexibilität der Kunststoffschale ist die Anpassung einer solchen Kunststoffschale an die gewünschte Zahnform und Zahnherstellung wesentlich erleichtert und völlig gefahrlos für die Farbgebung durch geringfügiges Beschleifen ihrer Außenränder. Meist genügt ein einfaches Beschneiden der Schale. Eine Beeinträchtigung der Farbgebung bei den bisher bekannten Kunststoffschalen war bei solchen Vorgehen nie ausgeschlossen. Auf Grund der außerordentlich geringen Wandstärke der erfindungsgemäßen Kunststoffschale kann leicht und sicher auch die vestibuläre Fläche der anzufertigenden Arbeit den individuellen Erfordernissen angepaßt werden.
Bei Anwendung einer Heißpolymerisation unter direkter Flüssigkeitsdruckbeaufschlagung obenerwähnter Art ergibt das erfindungsgemäße Verblendungsverfahren folgenden Vorteil:
Trägt man auf ein bekanntes Stumpfmodell oder auf die in bekannter Weise mit einem sogenannten Opaker vorbehandelte und zu verblendende Oberfläche eines Metallgerüstes die zu polymerisierende Masse geschichtet auf und polymerisiert anschließend bei vorgegebener Zeit unter Druck, so kommt von den bevorzugt in der Reihenfolge — Halsmasse, Dentinmasse, Schmelzmasse — aufgetragenen chemoplastischen Kunststoffschichten, da diese Schichten dem Aufbau natürlicher Zähne entsprechend übereinanderliegen, die Oberfläche der zuletzt aufgetragenen Schicht — meist die Schmelzmasseschicht — bei der Polymerisation mit der Kompressionsflüssigkeit des Druckgefäßes obenerwähnter Vorrichtung in Berührung. Die Oberfläche des Werkstückes bleibt dadurch matt und muß beim Ausarbeiten durch Beschleifen abgetragen werden. Es ist deshalb erforderlich, die Schmelzmasse schon mit etwas Überschuß aufzutragen. Gemäß dem neuen Verfahren dagegen wird diese Schwierigkeit völlig eliminiert, da sich überraschend die Oberfläche dieser Kunststoffschale gegenüber den Einwirkungen der Kompressionsflüssigkeit absolut resistent erweist.
ao Es versteht sich, daß sich das erfindungsgemäße Verfahren nicht nur auf die Anfertigung von Zahnersatz für den oberen Frontzahnbereich beschränkt, sondern mit gleichen Vorteilen auch für die Herstellung von Kronen- und Brückenersatz im Unterkiefer und Seitenzahnbereich benutzt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

2008731 O 1 2 Ein wichtiges Anliegen der mit der Herstellung Patentansprüche: von Zahnersatz in der Hauptsache befaßten zahn technischen Laboratorien besteht ferner darin, die
1. Verfahren zum Herstellen von Kronen-und Verarbeitungsverfahren für dentale Kunststoffe zu Brückenzahnersatz aus Kunststoff unter Verwen- 5 rationalisieren und vor allem eine noch bessere Überdung einer vorgefertigten Kunststoffverblendungs- einstimmung der Farbgebung des fertiggestellten schale, dadurch gekennzeichnet, daß Zahnersatzes mit der im Munde des Patienten an man beim Aufbau des Ersatzes auf ein Stumpf- Hand eines sogenannten »Farbenringes« bestimmten, modell oder Gerüst chemoplastisch verarbeit- natürlichen Zahnfarbe zu erreichen,
baren und zur Bildung einer verblendenden io Nach einer bisher gebräuchlichen Arbeitsweise Dentinschicht dienenden Kunststoff aufträgt bzw. geht man derart vor, daß man die in Wachs modelaufschichtet, anschließend auf die formgerecht lierte Krone oder Brücke mit einer zweiteiligen Form zubereitete Dentinschicht zur Simulierung der (Küvette) in Gips einbettet, das Wachs ausbrüht, Schmelzschicht eine vorgefertigte Kunststoff- einen aus Polymer-Pulver, Monomer-Flüssigkeit und schale mit hoher, Zahnschmelz entsprechender 15 Katalysator bestehenden Kunststoff in bestimmtem Transparenz aufbringt und mit der Dentin- Verhältnis mischt, anquellen läßt und die zur Nachbeschichtung sowie gegebenenfalls einer Schnei- bildung eines natürlichen Zahnes erforderlichen denhinterfütterung aus angeteigter Transparent- Massen in an sich bekannter Reihenfolge teigartig in masse polymerisiert. die Fonnenhälften einlegt, schichtet, preßt und, je
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 nach verwendetem Kunststoff, durch Kalt- oder kennzeichnet, daß man die Polymerisation zur Warmpolymerisation härtet.
Verbindung der Schmelzschale mit der Dentin- Hierdurch werden in der Regel befriedigende Fr-
beschichtung und üblichem Halsmassen od. dgl. gebnisse nur bei besonderer technischer Erfahrung
als Heißpolymerisation durch Eintauchen in eine und Geschicklichkeit erzielt; auch ist diese Arbeits-
über 100 C siedende Flüssigkeit frei und unter 25 weise umständlich.
Druck ausführt. Neben diesem Verfahren ist auch das »Verblen-
3. Mittel zur Durchführung des Verfahrens den«, d. h. Bedecken einer prothetischen Arbeit aus nach Ansprüchen 1 und/oder 2, bestehend aus einem tragenden, vorbereiteten Körper mit einer Aufeiner hochtransparenten, der Schmelzscbicht eines bringung eines für dentale Anwendung geeigneten natürlichen Zahnes bzw. Krone entsprechenden, 30 Kunststoffes bekannt.
diese Schicht in Stärke und Form simulierenden Nach einem derartigen bekannten Verfahren stellt
vorgefertigten Schale aus organischem Kunststoff. man beispielsweise ein »Gerüst« aus einer dazu ge-
4. Mittel nach Anspruch 3, dadurch gekenn- eigneten Metalllegierung her und trägt zwecks Erziezeichnet, daß die Schmelzschale vorzugsweise aus lung eines natürlichen Zähnen entsprechenden Auseinem Polymerisat auf Acrylatbasis, wie Polymeri- 35 sehen eine sogenannte Verblendmasse auf, wofür sat der Acryl- und Methacrylsäure und/oder man im einzelnen, wie bei der vorerwähnten Arbeits-Mischpolymerisaten der betreffenden Mono- weise, vorgehen kann.
meren besteht. Da die klinisch geforderten Eigenschaften von
5. Mittel nach einem oder mehreren der An- Kunststoff- oder den obenerwähnten, mit Kunststoff sprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die 40 vreblendeten Kronen- und Brückenarbeiten bei An-Schale einen labio-palatinalen Durchmesser von wendung der Teig-Schicht-Polymerisationstechnik jevorzugsweise weniger als 0,3 mm aufweist. doch eine sorgfältige Beachtung aller Faktoren
6. Mittel nach einem oder mehreren der An- — Zeit, Druck, Temperatur — bedingen und nur in sprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Voraussetzung erheblicher manaeller Geschicklich-Schalenschneidkante vertikal nach oben keilför- 45 keit gewährleistet sein können, so hat man auch be~ mig verjüngte Verdickungen aufweisen. reits zur Verblendung bei Metallgerüsten vorgefertigte Schalen aus Kunststoff verwendet. Derartige Kunststoffschalen bestehen in Anlehnung an den Aufbau eines natürlichen Zahnes aus einer das Zahn-
50 bein (Dentin) wiedergegebenen, eingefärbten Kunststoffschichtung, die durch Polymerisation mit einer transparenten Kunststoffüberschichtung verbunden ist, um damit den natürlichen Zahnschmelz zu simu-Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstel- lieren.
len von Kronen- und Brückenzahnersatz aus Kunst- 55 Die damit erstrebte Farbgenauigkeit und arbeitsstoff und Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens. mäßige Vereinfachung ist jedoch, wie sich gezeigt
Zur Herstellung von festsitzendem oder abnehm- hat, nicht in jedem Fall gewährleistet,
barem Kronen- und Brückenzahnersatz werden neben Ein ästhetisch befriedigendes Aussehen der vermetallischen oder dentalkeramischen Werkstoffen blendeten Kronen- und Brückenschaltung setzt unter seit längerer Zeit auch Kunststoffe, insbesondere 60 anderem voraus, daß der Zahnersatz sich harmonisch solche auf Acrylatbasis, verwendet. in den Verlauf des natürlichen Front- und Seiten-
Um bei einem solchen Material den funktioneilen zahnbogens einordnet. Es ist deshalb erforderlich, Anforderungen zu genügen, die in der zahnärztlichen daß die verwendeten Kunststoffschalen den in BeKronen- und Brücken-Prothetik gestellt werden, tracht kommenden labio-palatinen Durchmesser nicht wurden bereits verschiedene Verfahren entwickelt, 65 überschreiten. Verschiedene Versuche, den Schalenderartigen Zahnersatzarbeiten neben guten klinischen durchmesser von außen (labial) nach innen (pala-Eigenschaften auch ein befriedigendes ästhetisches tinal) auf beispielsweise 0,8 mm bereits bei der Her-Aussehen zu verleihen, stellung zu verringern, konnten die bestehenden
DE2008781A 1970-02-25 1970-02-25 Verfahren zur Herstellung von Kronen- und Brücken-Zahnersatz aus Kunststoff und Mittel zur Durchführung des Verfahrens Expired DE2008781C3 (de)

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DE2008781B2 true DE2008781B2 (de) 1973-07-26
DE2008781C3 DE2008781C3 (de) 1979-11-15

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2457164A1 (de) * 1973-12-05 1975-06-26 Faunce Frank R Vorrichtung zur erneuerung stark verfaerbter, gebrochener oder karioeser zaehne
DE3943188A1 (de) * 1988-12-28 1990-07-05 G C Dental Ind Corp Kuenstlicher zahn
RU2207824C1 (ru) * 2002-04-29 2003-07-10 Маланьин Игорь Валентинович Способ изготовления комбинированной коронки

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2457164A1 (de) * 1973-12-05 1975-06-26 Faunce Frank R Vorrichtung zur erneuerung stark verfaerbter, gebrochener oder karioeser zaehne
DE3943188A1 (de) * 1988-12-28 1990-07-05 G C Dental Ind Corp Kuenstlicher zahn
RU2207824C1 (ru) * 2002-04-29 2003-07-10 Маланьин Игорь Валентинович Способ изготовления комбинированной коронки

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