DE20103965U1 - Gürtel mit Haltungseinrichtung - Google Patents
Gürtel mit HaltungseinrichtungInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
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- A45F5/00—Holders or carriers for hand articles; Holders or carriers for use while travelling or camping
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Description
drying. Ernst Stratmann
Patentanwalt
D-40212 Düsseldorf · Schadowplatz 9
D-40212 Düsseldorf · Schadowplatz 9
6. März 2001
0024 Gm
Mayfield Ventures Limited
Croydon CR9 2ER, U.K.
Croydon CR9 2ER, U.K.
Die Erfindung betrifft einen Gürtel mit Halterungseinrichtungen für handgroße Gegenstände.
Derartige Gürtel sind in zahlreicher Ausführungsform bereits bekannt, so beschreibt die US 6,076,789 einen Gürtel zum Festhalten eines Instrumentes, wie beispielsweise eines tragbaren Telefons.
Die US-PS 3,762,616 beschreibt einen Gürtel mit einer angehängten Halterung für eine Filmkamera.
In der US 5,865,357 wird ein Gürtel zum Festhalten eines Behälters beschrieben, in welchem Behälter eine Handfeuerwaffe untergebracht werden kann, derart, daß sie nicht sichtbar ist.
Die US 4,588,116 beschreibt wiederum einen Gürtelhalfter für ein chemisches Tränengasprojektil.
In der DE 42 17 637 A1 wird eine an einem Gürtel befestigbare Aufnahmevorrichtung für einen Schlagstock beschrieben.
Der Vorteil derartiger Gürtel mit Halterungseinrichtungen für handgroße Gegenstände liegt darin, daß diese Gegenstände nicht in der Hand getragen werden müssen, gleichwohl bei Bedarf aber sofort zur Verfügung stehen. Das ist besonders wichtig, wenn aus bestimmten Gründen die Hände frei bleiben müssen, beispielsweise bei der Arbeit, beim Fahrradfahren oder in einem Gedränge von Leuten, wo die Gefahr besteht, daß einem der Gegenstand ungewollt aus der Hand gleitet, wenn man angerempelt wird.
Besonders bei Massenveranstaltungen, wie in Fußballstadien, bei Kundgebungen und sonstigen von vielen Menschen besuchten Orten ist es günstig, wenn man beispielsweise selbst mitgebrachte Getränke in Dosen oder kleinen Flaschen nicht in der Hand tragen muß, sondern sie am Körper unterbringen kann, so daß sie einem nicht im Gedränge abhanden kommen. Am Gürtel befestigte Halterungseinrichtungen für derartige Getränkedosen und Getränkeflaschen sind daher an sichgut geeignet. Der Nachteil ist allerdings, daß in der Körpernähe sich diese Getränke relativ schnell aufwärmen und dann nicht mehr gut schmecken.
Aufgabe der Erfindung es, die bekannten Einrichtungen dahingehend weiterzubilden, daß dieser Nachteil vermieden wird.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß die Halterungseinrichtung eine an der Außenseite des Gürtels befestigte Hülse darstellt, die im Inneren mit einer Wärmeisoliereschicht versehen ist. Einen in diese wärmeisolierte Hülse eingebrachte Dose oder Flasche mit Getränk bleibt daher länger kühl, als es bei der bekannten Halterungseinrichtung der Fall ist.
Sind die Bemaßungen von Hülse und Dose oder Flasche derart, daß die Hülse oder Flasche mit Preßpassung in der Hülse einschiebbar ist, braucht die Hülse keinen Boden zu haben. Ist eine derartige Preßpassung nicht immer gewährleistet, ist es günstiger, wenn die Hülse einen Boden aufweist, so daß dann der kühl zu haltende Gegenstand nicht nach unten herausfällt.
Es hat sich als günstig erwiesen, wenn die Hülse und ggf. der Boden aus Hart-Kunststoff, wie PVC besteht, während die Isolierschicht aus nachgiebigem, kompressiblem Kunststoff, wie Schaumstoff bestehen kann. Die Isolierschicht kann vorzugsweise eine flüssigkeitsdichte Oberfläche bilden, so daß die Reinigung erleichtert wird.
Die Befestigung der Hülse dem Gürtel kann unterschiedlich gelöst werden. So kann gemäß einer ersten Ausführungsform die Hülse mittels eines Haltebandes am Gürtel gehalten sein. Alternativ kann die Hülse mittels einer Halteklammer am Gürtel gehalten sein. Gemäß einer noch anderen Ausführungsform ist die Hülse mittels einer Druckknopfbefestigung am Gürtel gehalten. Alternativ kann der Gürtel auch Ausstülpungen oder Taschen bilden, in die die Hülse aufnehmbar ist. Für den Fall, daß ein größerer Vorrat, z. B. mehrere Dosen mit Coca-Cola oder Bier oder dgl. mitgetragen werden soll, ist es günstig, wenn der Gürtel mehrere, wie zwei Hülsen oder zwei Gruppen von jeweils zwei, drei oder mehr Hülsen - jeweils zwei diametral sich gegenüberliegend - trägt.
Auch ist es möglich, jeweils linke und rechte Seite des Trägers des Gürtels mit den Getränken gleichmäßig auszulasten.
Die Erfindung wird nachfolgend von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
Es zeigt:
Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung einen Gürtel mit jeweils drei
beidseitig angeordneten Aufnahmebehältern für Getränkedosen oder dgl.; und
Fig. 2 in einer vergrößerten Darstellung eine der am Gürtel befestigbaren
Kunststoffhülsen mit einer angeordneten üblichen Getränkedose.
Fig. 1 zeigt einen Gürtel 10 mit Halterungseinrichtungen 12 für handgroße
Gegenstände, beispielsweise Getränkedosen 14. Wie des weiteren aus dieser Fig. 1 bzw. auch aus der in Fig. 2 dargestellten vergrößerten Ansicht hervorgeht, besteht die Halterungseinrichtung aus einer an der Außenseite des Gürtels 10 befestigten Hülse 16, die im Inneren mit einer Wärmeisolierschicht 18 versehen ist. Falls der Gegenstand, wie eine Getränkedose 14, genau passend und mit gewissem Druck in die Hülse 16 mit der Isolierschicht 18 eingeschoben wird, braucht die Hülse keinen Boden. Falls dieses nicht immer gewährleistet ist, kann aber ein Boden 20 vorgesehen sein, der die Hülse nach unten hin abschließt, wie in Fig. 2 zu erkennen. Die Hülse kann aus Metallblech gefertigt sein, günstiger ist meist jedoch Kunststoff, insbesondere Hart-Kunststoff, wie PVC, während die Isolierschicht aus nachgiebigem, vorzugsweise kompressiblen Kunststoff, wie Schaumstoff-Kunststoff besteht.
Um das Innere des Behälters 16 leichter reinigen zu können, ist es günstig, wenn die Isolierschicht eine flüssigkeitsdichte Oberfläche bildet.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, wird die Hülse mittels eines Haltebandes 22 an einem Gürtelriemen 24 gehalten, wobei der Gürtelriemen entweder mit einer Verschlußeinrichtung 26 versehen sein mag, wenn es sich um einen Ledergürtel oder dgl. handelt, oder auch ohne Verschluß als endloser Ring vorgesehen ist, wenn es sich um einen nachgiebigen Gürtel handelt, der über den Kopf und die Brust bis zum Bauch gezogen werden kann, oder der von den Füßen nach oben verschoben werden kann.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist das Halteband 22 mit dem Gürtelriemen 24 vernietet oder vernäht, siehe Bzeugszahl 28. Alternativ, aber nicht dargestellt, kann die Halterungseinrichtung aber auch mittels einer Halteklammer am Gürtel gehalten sein. Ebenso ist eine Druckknopfbefestigung am Gürtel möglich, wie auch alternativ eine Klettverschlußbefestigung. Alternativ kann der Gürtel selbst Austülpungen oder Taschen bilden, in die der Behälter 16 eingeschoben werden kann. Bei einer größeren Anzahl von Dosen oder Flaschen oder dgl. ist es günstig, wenn der Gürtel mehrere, wie zwei Gruppen von jeweils hier drei Hülsen aufweist, wobei aus Tragegründen es günstig ist, wenn diese Hülsen jeweils zwei diametral sich gegenüberliegend angeordnet sind.
Claims (10)
1. Gürtel (10) mit Halterungseinrichtungen (12) für handgroße Gegenstände (14), dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungseinrichtung eine an der Außenseite des Gürtels befestigte Hülse (16) ist, die im Inneren mit einer Wärmeisoliereschicht (18) versehen ist.
2. Gürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (16) einen Boden (20) aufweist.
3. Gürtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (16) und ggf. der Boden (20) aus Hart-Kunststoff wie PVC und die Isolierschicht aus nachgiebigem, kompressiblem Kunststoff, wie Schaumstoff, besteht.
4. Gürtel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierschicht (18) eine flüssigkeitsdichte Oberfläche bildet.
5. Gürtel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (16) mittels einem Halteband (22) am Gürtel (24) gehalten ist.
6. Gürtel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (16) mittels einer Halteklammer am Gürtel gehalten ist.
7. Gürtel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse mittels einer Druckknopfbefestigung oder mittels eines Klettverschlusses am Gürtel gehalten ist.
8. Gürtel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gürtel Ausstülpungen oder Taschen bildet, in die die Hülse (16) aufnehmbar ist.
9. Gürtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Gürtel (24) mehrere, wie zwei oder zwei Gruppen von jeweils zwei, drei oder mehr Hülsen (16) - jeweils zwei diametral sich gegenüberliegend - trägt.
10. Gürtel mit Halterungseinrichtungen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand eine Getränkedose (14) ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20103965U DE20103965U1 (de) | 2001-03-07 | 2001-03-07 | Gürtel mit Haltungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE20103965U1 true DE20103965U1 (de) | 2002-07-11 |
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Family Applications (1)
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| DE20103965U Expired - Lifetime DE20103965U1 (de) | 2001-03-07 | 2001-03-07 | Gürtel mit Haltungseinrichtung |
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2001
- 2001-03-07 DE DE20103965U patent/DE20103965U1/de not_active Expired - Lifetime
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