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DE2010222C - Äther des Salicylamide und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Äther des Salicylamide und Verfahren zu deren Herstellung

Info

Publication number
DE2010222C
DE2010222C DE2010222C DE 2010222 C DE2010222 C DE 2010222C DE 2010222 C DE2010222 C DE 2010222C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
salicylamide
compounds
ether
effect
salicylamides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Paris Texier
Original Assignee
Farmex S.A.R.L., Nogent Sur Marne (Frankreich)

Links

Description

-CH2C6H5
— CH2 — C6H4 — Cl(para)
-CH2-CH2CI
— CH2 — CH2 — (N)piperidyl
-(CH2J3-SO2-C6H5
— (CHj)5 — O — C6H4 — CONH2(ortho)
-(CH2)8-CHj
und
-(CH2J10-CH3
2. Verfahren zur Herstellung der Äther des Salicylamids nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise Salicylamid durch Umsetzung mit Natriumäthylat in sein Natriumderivat umwandelt, dieses dann mit einem Halogenid der allgemeinen Formel Hai — R, in der Hai ein Halogenatom ist und R die im Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat, in Äthanol bei einer Temperatur unterhalb oder gleich der Siedetemperatur von Äthanol umsetzt, das dabei gebildete Natriumhalogenid sowie gegebenenfalls das Äthanol teilweise oder vollständig abtrennt und den gebildeten Äther aus geeigneten Lösungsmitteln auskristallisieren läßt.
Die Erfindung betrifft Äther des Salicylamids der allgemeinen Formel
CONH2
O—R
in der R einen der folgenden Reste bedeutet:
— CH2C6H5
— CH2 — C6H4CI(para)
und
— CH2 — CH2 — (N)piperidyl
-(CH2)J-SO2-C6H5
— (CH2)5 — O — C6H4 — CON H2(ortho)
-(CH2J8-CH3
(CH2J10 CH3
sowie ein Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen.
Die erfindungsgemäßen Äther zeichnen sich durch eine analgetische, antiinflammatorische und gegebenenfalls sedative Wirkung auf das Zentralnervensystem aus. In pharmakologischen Vergleichsversuchen mit Salicylamid und Acetylsalicylsäure als Vergleichssubstanz hat sich gezeigt, daß die erfindungsgemäßen Äther eine verbesserte antiinflammatorische bzw. analgetische Wirkung haben, insbesondere auf ein durch Dextran und Histamin hervorgerufenes Fußsohlenödem bei der Ratte, auf ein durch Eialbumin hervorgerufenes atopisches ödem und beim Koster-Test (peritoneale Entzündung durch Essigsäure).
Die Verbindungen gemäß der Erfindung sind mit Hilfe eines an sich allgemein bekannten Verfahrens, wie es z. B. in »Precis de Chimie Organique« von Grignard, S. 343 (1937), beschrieben ist, herstellbar.
Das Verfahren zur Herstellung von Äthern der angegebenen Formel I ist dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise Salicylamid der Formel
CONH,
OH
durch Umsetzung mit Natriumäthylat in sein Natriumderivat umwandelt, dieses dann mit einem Halogenid der allgemeinen Formel Hai — R, in der Hai ein Halogenatom und R einen der oben angegebenen, gegebenenfalls in geeigneter Weise substi-. tuierten Alkylreste bedeuten, in Äthanol bei einer Temperatur unterhalb oder gleich der Siedetemperatur von Äthanol umsetzt, das dabei gebildete Natriumhalogenid sowie gegebenenfalls das Äthanol teilweise oder vollständig abtrennt und den gebildeten Äther aus geeigneten Lösungsmitteln auskristallisieren läßt.
Die dabei erhaltenen Verbindungen sind weiße kristalline Feststoffe. Typische geeignete Lösungsmittel zum Auskristallisieren sind z. B. Wasser, Äthanol verschiedenen Titers, n-Butanol und Dimethylformamid.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Äther genügt es, wie angegeben, das Natriumderivat von SaIicylamid herzustellen und dieses dann unter den angegebenen Bedingungen mit einem Alkylhalogenid der angegebenen allgemeinen Formel umzusetzen. Nach der wie angegeben durchgeführten Reinigung und Umkristallisation werden die erfindungsgemäßen Äther erhalten, deren Summenformel und deren Schmelzpunkt in der folgenden Tabelle angegeben ist. In dieser Tabelle sind auch Angaben über die bei Mäusen ermittelten DL50-Werte enthalten.
η Formel I) 20 10222 4 Ungefähre DL50
bei der Maus
3 Schmelzpunkt (g/kg)
CH2 CjH5 Summenformcl ("C) 0,5
CH2- C6H4Cl(para) 111 >3
CH2-CH2CJ C1Ji13NO2 154 0,8
CH2-CH2-(N)piperidyl CH12CINO2 100 0,8
(CH2J3- SO2 -C6H5 C9H10ClNO2 106 >3
(CH2J5-0 —C6H4-CONH2(ortho) C14H20N2O2 142 >3
(CH2J8-CH3 C16H17NO4S 229 >4
(CH2J10-CH3 C19H22N2O4 60 >2
C16H25NO2 67
C18H29NO2
In Vergleichsversuchen konnte die überlegene Wirkung der erfindungsgemäßen Äther gegenüber bekannten Verbindungen vergleichbarer Konstitution und Wirkungsrichtung gezeigt werden.
Untersucht wurden von den ernndungsgemäßen At hern die in der unten angegebenen Tabelle mit 1 bis 6 bezeichneten Verbindungen und als Vergleichssubstanzen die mit 7 bzw. 8 bezeichneten Verbindungen Salicylamid und Acetylsalicylsäure.
Zur Bestimmung der pharmakologischen Aktivität wurden die zu testenden Verbindungen peroral und subcutan an Ratten und Mäuse verabreicht. Die verwendete Dosis betrug im allgemeinen 1 Millimol/kg, um ein äquivalentes molares Verhältnis zu den Vergleichssubstanzen zu schaffen. Eine Ausnahme bildeten die Verbindungen I (0,25 mM/kgJ und 5 (0,5 mM/kg) auf Grund ihrer höheren Toxizität sowie die Verbindung 4 (0,5 mM/kg), da deren Formel 2 Molekülen Salicylamid entspricht. Die Verbindungen sind wenig toxisch (DL50 bei subcutaner Verabreichung an Mäuse über 3 g/kg) mit Ausnahme der Verbindungen 1 und 5, die andererseits wesentlich aktiver sind.
Die durchgeführten Versuche zur Bestimmung der pharmakologischen Eigenschaften erstreckten sich auf die Bestimmung der analgetischen und anti- • inflammatorischen Aktivität. Die Bestimmung der analgetischen Wirkung wurde mit Hilfe des Koster-Tests an Mäusen durchgeführt, bei dem die schmerzbedingten Abdominalkontraktionen, die durch intra-
peritoneale Verabreichung von Essigsäure hervorgerufen sind, bestimmt werden. Zur Bestimmung der antiinflammatorischen Wirkung wurde die Odembildung an der Pfote der Versuchstiere, hervorgerufen durch Dextran oder Histamin, sowie die durch Eiweiß von Eiern hervorgerufene Ödembildung herangezogen. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
Die Ergebnisse zeigen, daß die erlindungsgemäße Verbindung 5 in bezug auf analytische Aktivität
Ss eine Schutzwirkung entfaltet, die gleich dem IV2fachen derjenigen der bekannten Acetylsalicylsäure ist, obwohl Verbindung 5 in einer zweifach schwächeren Dosierung verabreicht wurde auf Grund ihrer Toxizität. Diese analgetische Wirkung findet sich in einem schwächeren Grade auch bei den anderen angezeigten Verbindungen. In bezug auf antünflammatorische Wirkung erwiesen sich alle getesteten erfindungsgemäßen Verbindungen in beiden oder einem der angegebenen Tests als aktiv, und diese Aktivität war derjenigen der Vergleichssubstanzen Salicylamid und Acetylsalicylsäure überlegen.
Nr Getestete Verb. (R in Formel I bzw. Bezeicbng.)
Dosierung Anaiget. Wirkung Anti-inflammato 1
rische Wirkung
<mM/kg) (Relativwert) (Relativwert) I
0,25 ( + )
1 >
1 >
0,5 (+) >
0,5 1.5 >
1 (+) >
1
1 1
Erfindungsgemäß 1 -CH2-C6H5
-(CH2J8-CH3
-(CHj)10-CH3
— (CH2)j — O — C6H4 — CONH2(ortho)
— CH2 — CH2—(N)piperidyl -CH2-C6H4-CI(para)
Stand der Technik
7 Salicylamid
8 Acetylsalicylsäure

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Äther des Salicylamids der allgemeinen Formel
CONH,
O—R
in der R einen der folgenden Reste bedeutet:

Family

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