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DE2010206A1 - Schreibwerk - Google Patents

Schreibwerk

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Publication number
DE2010206A1
DE2010206A1 DE19702010206 DE2010206A DE2010206A1 DE 2010206 A1 DE2010206 A1 DE 2010206A1 DE 19702010206 DE19702010206 DE 19702010206 DE 2010206 A DE2010206 A DE 2010206A DE 2010206 A1 DE2010206 A1 DE 2010206A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recording
gear
cycle
recording unit
unit according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702010206
Other languages
English (en)
Inventor
James Richard Mt. Clemens Mich. Moss (V.St.A.)
Original Assignee
Nortron Inc., Ann Arbor, Mich. (V.St.A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nortron Inc., Ann Arbor, Mich. (V.St.A.) filed Critical Nortron Inc., Ann Arbor, Mich. (V.St.A.)
Publication of DE2010206A1 publication Critical patent/DE2010206A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection
    • B41J1/24Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection the plane of the type or die face being perpendicular to the axis of rotation
    • B41J1/28Carriers stationary for impression, e.g. with the types or dies not moving relative to the carriers
    • B41J1/30Carriers stationary for impression, e.g. with the types or dies not moving relative to the carriers with the types or dies moving relative to the carriers or mounted on flexible carriers

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

UQRTROET HiCQRPORATEQ
209 Bast Washington, Ann Arbor
Michigan/USA
. BIe Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Schreibwerk und insbesondere auf ein solches Schreibwerk, bei dem ein schnellumlaufendes Trägheitsorgan zur Betätigung eines in dem Schreibwerke vorgesehenen Schreibhammers dient, sobald der typentragende Aufbau in bezug auf die Schreibwalze in die vorgesehene Stellung geführt worden ist.
Bei den nach dem Stand' der Technik bekannten Typensohreibsystemen wird die Schreibyorrichtung üblicherweise durch Federn, Solenoide oder durch sonstige, ähnliche Anordnungen betätigt, die im allgemeinen aus einer Ruhestellung heraus einen Bewegungsvorgang einleiten,· wobei dem Schreibhammer durch ihre Betätigung-oder Erregung mechanische Energie verliehen wird. Obwohl diese Systeme bei geringer Schreibgeschwindigkeit befriedigend arbeiten, eignen sie sich weniger für die beim Sehne11 schreibVorgang erforderliche Präzision, lassen die erforderliche schnelle Rückführung des Schreibhainmers vermissen und zeichnen sich allgemein dadurch aus, daß die dem System innewohnende Trägheit dem angestrebten Resultat der Hammerbetätigung entgegenwirkt.
00 98 41 /1129
BAD ORIQINAt
Me Erfindung hat demgemäß zur Aufgabe, eine leistungssteigernde Anordnung für die Verwendung in Verbindung mit einem Typenschreibwerk zu schaffen, welche die dynamische Energie liefert.
Sie Erfindung hat außerdem zur Aufgabe, eine krafterzeugende Vorrichtung für ein Typenschreibwerk zu schaffen, bei der in der Kraftübertragungsanordnung für den Schreibhammer des Typenschreibwerks auf Federn und Solenoide verzichtet werden kann.
YiTeiterhin hat die Erfindung zur Aufgabe, einen leistungsfähigen Typenschreibaufbau zu schaffen, bei dem eine mit hohem Beharrungsvermögen rotierende Anordnung vorgesehen ist, die zur Kraftübertragung auf den Schreibhammer dient, wenn eine Type angeschlagen werden soll.
Des weiteren hat die Erfindung zur Aufgabe, ein leistungsfähiges Impulsgabe system für einen Schreibhammer zu schaffen, dessen Merkmal unter anderem die Sehne 11 rückführung des Hammers nach Beendigung eines jeden Schreibzyklus ist.
Des weiteren hat die Erfindung auch zur Aufgabe, ein leistungssteigerndes Hammerbetätigungssystem zu schaffen, das für den Schnellschreibbetrieb geeignet ist.
Daneben hat die Erfindung zur Aufgabe, ein leistungssteigerndes Trägheitsimpulssystem zur Kraftübertragung auf einen Schreibhammer zu schaffen, das bei hohen Schreibgeschwindigkeiten die Gewähr für äußerste Exaktheit bietet.
Darüber hinaus hat die Erfindung auch noch zur Aufgabe, eine leistungsfähige Schreibhammerbetäbigungsvorrichtung au schaffen, die ohne größeren Aufwand hergestellt und leicht eingebaut werden kann und die zuverlässig arbeibet.
-Woibere Ziele , Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aiii! der nachfolgenden i3eaoh reibung sowie aus den beige^übenen Ansprüchen und Zuichnungon.
In den Zo i.ohimiigon ;;eigunj
Figur 1. ei.no Oburanyiohb «!nor.· die ftrfiiulungfunerkmaLe aui'wü inondon Schreibe inha L b|
Jjli,", u r :\ eint! ίίϋίbonunaiohb du a Typönaohreibwo vku der Fi-
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BAD ORtGINAi.
Figur 3 eine perspektivische Ansicht, zur Erläuterung bestimmter Erfindungsprinzipien, wobei such ein Teil der Steuerschaltung für das Typenschreibwerk gezeigt ist;
Figur 4 eine Querschnittsansicht in einer durch die Hauptwelle des TypenSchreibwerks gelegten Schnittebene, wobei insbesondere die baulichen Einzelheiten des Antriebs und ein als Trägheitsorgan vorgesehenes Zahnrad gezeigt sind;
Figur 5 eine Querschnittsansicht zur Herstellung der baulichen Einzelheiten einer bevorzugten Ausführungsform eines 90 Winkeltriebes zum Antrieb der Typenscheibe eines TypenSchreibwerks; und " ·
Figur 6 eine graphische Darstellung der Änderungen der i
•Wellendrehzahl als Funktion der Zeit bei einem typisch verlaufenden Schreibzyklus.
Es sei nun auf die Zeichnungen Bezug genommen, insbesondere auf die Figuren 1 und 2, in denen eine die Erfindungsprinzipien verkörpernde Ausführungsform eines Typenschreibwerks 10 dargestellt ist. Bas Schreibwerk 10 hat allgemein den üblichen Aufbau, wozu eine Schreibwalze 12 gehört, die von einem Zeilenvorschub-Fortschaltmotor 14 angetrieben werden kann, der mit der Schreibwalze 12 durch einen Zeilenvorschubriemen 16 verbunden ist. lter Riemen 16 wird von dem Motor über eine erste Riemenscheibe 18 angetrieben und ist mit der Schreibwalze über eine zweite Riemenscheibe 20 verbunden. Bei dem Motor 14 handelt es sich um einen Schrittmotor, der im Ansprechen M
auf einen zugeführten Impuls eine Fortschaltung vornimmt, wobei auf die Taktgebung des Impulses bei der Beschreibung der Figur 6 näher einzugehen sein wird. Das Papier wird dem Schreibwalzenmechanismus aus einem Papierlagerfach 24 zugeführt, das eine Vielzahl zusammenhängender Papierbogen 26 aufnehmen kann, wobei das Papier über eine erste Führungswalze 28 hinweg, unter einer zweiten Führungswalze 30 -
hindurch und nach oben über die Schreibwalze 12 geführt wird. Leitet man also dem Schrittmotor I4 in Aufeinanderfolge Impulse zu, so wird das Papier in einer Reihe von Fort schalt schritten entsprechend dem vorgesehenen Zeilenabstand auf dem. beschriebenen Papier durch die
Maschine
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- 4 -Maschine hindurchtransportiert.
Die Horizontalbewegung des im folgenden anhand der Figuren 5 bis 5 näher zu erläuternden Schreibwerks in bezug auf das auf die Schreibwalze aufgespannte Papier wird mittels eines Typenvorschubaufbaus 34 hervorgebracht, zu dem ein Horizontalfortschaltmotor 36 für den Typenvorschub, ein von diesem Fort schal tmotor 36 angetriebener Riemen 38 sowie eine mit einem [typenscheibenaufbau 40 verbundene (nicht dargestellte) Antriebsvorrichtung gehören. Dem Fortschal tmotor werden im Ansprechen auf Jeden einzelnen Schreib- oder Transportvorgang in Aufeinanderfolge Impulse zugeführt, um so das Schreibwerk 40 in bezug auf die Schreibwalze 12 schrittweise fortzubewegen. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß es sich hier nur um eine Ausführungsform des Schreibwerks handelt, und daß stattdessen auch ein anders aufgebautes Schreibwerk vorgesehen sein kann, wie man es beispielsweise bei Maschinen vorfindet, bei denen die Schreibwalze gegen einen feststehenden Schreibaufbau 40 fortgeschaltet wird. Die Eingabe in das System kann mittels einer Tastatur 46 erfolgen oder auch durch Zuführung elektrischer Signale aus einer in der Schreibeinheit 10 vorgesehenen (nicht dargestellten) Eingangsschaltung. Die Schreibeinheit ist auf ein Gestell aufmontiert, das einen Hauptsockel 48 und eine Vielzahl von Füßen 50 aufweist.
Es sei nun auf Figur 3 Bezug genommen, in der in schematisierter Form in einer perspektivischen Darstellung in auseinandergezogener Anordnung eine erfindungsgemäße Hammerantriebsvorrichtung gezeigt ist. Hieraus geht insbesondere hervor, daß zu dem Schreibwerk 40 eine Typenscheibe 50 gehört, die eine Vielzahl einzelner Finger 52 aufweist, die am Umfang eines mittleren Nabenteils der Scheibe ausgebildet sind, wobei die einzelnen Finger am äußeren Umfangsende jeweils die Typen für den SchreibVorgang tragen.
Nahe der Scheibe 50 ist ein Hammerorgan % in einer Stellung angeordnet, aus der es gegen die Enden der Finger 52 ansohlagen kann, und seine Betätigung erfolgt in Abhängigkeit von einem Regelsystem, das darauf anspricht, wenn der gewählte Typenfinger 52 unter dem Hammer in die richtige Stellung geführt ist oder aber im Augenblick des Hammeranschlags gegen die Scheibe 50 in diese Stellung geführt sein wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsfonn wird der Hammer 009841 /1129
mer mittels einer Trägheitsanordnung 60 betätigt, die auf eine von einem Induktionsmotor 64 über eine Kupplungsanordnung 66 angetriebene Felle 62 aufmontiert ist. Der Induktionsmotor 64 läuft ständig mit dem auf einer Scheibe 68 durch den Pfeil bezeichneten Drehsinn, wobei dieser Motor 64 mit dem Kupplungsorgan 66 über die Riemenscheibe 68, einen Riemen 70 und eine zweite Riemenscheibe 72 verbunden ist. Bei der Kupplungsanordnung 66 handelt es sich vorzugsweise um eine Magnetteilchenkupplung, die zum Herstellen einer Betätigungsverbindung zwischen dem Motor 64 und der Welle 62 oder zum Ankuppeln des Motors erregt wird, wenn die Anordnung sich nicht in einem Schreibzyklus befindet. Soll die gewählte Type angeschlagen werden, so wird die Kupplung 66 zum Entkuppeln der Welle 62 von dem Motor entregt, und es wird eine Bremsanordnung 76 betätigt, wodurch die Bewegung der Welle 62 zu dem erwünschten Zeitpunkt "unterbrochen wird. Die Antriebskraft für den Hammer 56 und die Scheibe 50 wird von der Welle 62 über die Antriebsanordnung 60 in jenem Teil des Arbeitszyklus übertragen, in dem kein SchreibVorgang erfolgt.
Zu der Antriebsanordnung oder dem Laufwerk 60 gehört ein erstes Zahnrad 78» cLas fest mit der Welle 62 verbunden ist und von dieser unmittelbar angetrieben wird, wobei der Drehsinn der durch den Pfeil angedeutete ist, und dieses Zahnrad 78 treibt seinerseits ein zweites Zahnrad 80 in der Gegenrichtung an, nämlioh ein als Trägheitsorgan dienendes Planetenrad, wie dies ebenfalls durch einen Pfeil verdeutlicht ist. Das als Trägheitsorgan dienende Zahnrad 80 ist mit dem ,Hammerorgan durch einen Zapfen 84 unmittelbar verbunden, so daß die Bewegung, die das Trägheitsorgan 80 beim Einleiten des Schreibvorgangs im Ablauf eines Arbeitszyklus in bezug auf das Zahnrad 78 ausführt, auf den Hammer 56 übertragen wird. Der Hammer 56 ist auf der Welle 62 verschwenkbar gelagert, so daß der Hammer 56 beim SchreibVorgang im Verlauf des Arbeitszyklus in bezug auf die Welle 62 eine Ausschlagbewegung ausführen kann.
Die Scheibe 50 "wird über einen Orthogonalantrieb angetrieben, zu dem ein von der Welle 62 unmittelbar und in einer gegen diese niohtdrehbaren Anordnung getragenes erstes Kegelrad 86 und ein zweites Kegelrad 88 gehören, das auf die Scheibe 50 aufmontiert ist. Bie Drehbewegung der Well· 62 wird also durch die Betätigungsverbin-
duiii
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dung zwischen den beiden Kegelrädern 86 und 88 auf die Scheibe 50 übertragen und diese ist zum Gleichlauf mit der Welle 62 gekuppelt.
Bie Stellung der Scheibe in bezug auf eine festgelegte Einstellung wird von einem Fühlorgan 90 wahrgenommen, das beliebig ausgebildet sein kann. So kann beispielsweise ein Magnetorgan in einer Stellung angeordnet sein, in der es auf das Vorbeiführen der Pinger 52 an der Stirnfläche des Fühlorgans 90 anspricht und hierbei je nach der Zahl der an dem Organ 90 vorbeibewegten Finger eine Reihe von Impulsen erzeugt. Diese Impulse werden einer Vergleichsschaltung 94 zugeleitet, in der eine Vergleichszählung der in Entsprechung zur relativen Stellung der betreffenden Type in bezug auf eine festgelegte Einstellung der Scheibe erzeugten Impulse erfolgt, wobei dieses Signal mit dem der Vergleichsschaltung über eine Eingangsleitung 96 zugeführten der gewählten lype verglichen wird. Außerdem wird der Vergleichsschaltung 94 über eine Eingangsleitung 98 ein Bereitschaftssignal zugeführt. Sobald zwischen der gewählten Type und der ertasteten Type Übereinstimmung herrscht, wird über eine Ausgangsleitung 100 ein Impuls abgegeben, der über Leitungen 102 beziehungsweise 104 ein Entregen der Kupplung 66 und ein Erregen der Bremse f6 bewirkt.
Das AusgangsSignal der Vergleichsschaltung wird über eine Leitung 112 auch einer Zeitgeberschaltung 110 als Impuls zugeführt, die ihrerseits einen Ausgangsimpuls liefert, durch den der an die Leitung II4 angeschaltete Qty-penfortschaltmotor zum Fortschalten betätigt wird.
Es sei nun auf Figur 5 Bezug genommen, in der weitere bauliche Einzelheiten des erfindungsgemäßen Systems gezeigt sind. Wie bereits beim Eingehen auf Figur 3 erwähnt wurde, treibt die Welle 62 das Zahnrad 78 unmittelbar an, während das Zahnrad 78 wiederum das Planetenzahnrad 80 antreibt, das mit dem Hammer 56 über den Zapfen 84 unmittelbar verbunden ist. Der Haiimer ist zum Anschlagen ge gen eine Wulst 120 mit eingeprägter Type betätigbar, die zwisohen der Ansohlagflache der Scheibe 50 und dem auf die Schreibwalze 12 aufgespannten Papier vorgesehen ist. Sin geeignetes federndes Organ 122 ist zwisohen einer Fläche 124 des Hammers und einem Halterungsglied 126 an diesem befestigt, was Cizu dient, die papierstärke vor-
zutäuaohan
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zutäuschen. Diese Maßnahme gestattet, "beim Anschlagen des Hammers
eine stets gleichbleibende Anschlagkraf t der Type gegen das Papier einzuhalten, unabhängig von der Zahl der auf die Schreibwalze 12
aufgespannten Papierbogen.
Außerdem ist an dem einen Ende des Hammers zur Einstellung der hinteren oder Ruhestellung des Hammers 56 in jenem Teil des
Arbeitszyklus, in dem kein Sehreibvorgang erfolgt, ein Verstellstift 128 vorgesehen. Es ist klar, daß das Planetenzahnrad bei dem in den · Figuren J und 4 angedeuteten Drehsinn der Zahnräder den Hammer 56
von dem Papier und von der Schreibwalze 12 abzurücken sucht. Wird
die Welle 62 abgebremst, so lösen die bei der im angedeuteten Drehsinn verlaufenden Drehbewegung des Zahnrades 80 auftretende Massenträgheitskräfte eine Verschwenkbewegung des Hammers 56 um die Welle 62 bis zum Anschlagen gegen die Scheibe 50 aus. Hierdurch wird das in das Teil 120 eingeprägte Schriftzeichen auf dem auf die Schreibwalze 12 aufgespannten Papier abgedruckt.
- In den Figuren 4 un<3- 5 sind auch die Einzelheiten des
Orthogonalantriebs gezeigt, der dazu dient, die Scheibe 50 zu einer gleichlaufenden Drehbewegung mit den Umdrehungen der Welle 62 anzutreiben. Wie bereits erwähnt wurde, trägt die Welle 62 ein Kegelrad 86, wobei dieses Rad 86 mit einem zweiten Kegelrad 84 in Zahneingriff steht. Die Drehbewegung der Welle 62 wird also auf eine zweite Welle 130 übertragen, die sich jedoch in einem rechten Winkel zu
dieser erstreckt. Das Zahnrad 84 ist mit einem eingeschnürten Teil ausgebildet, auf das die Scheibe 50 in einer in bezug auf das Zahnrad nichtdrehbaren Anordnung aufgeschoben ist, und weist .außerdem ein Gegenhaiterungsorgan 1J2 auf, auf das die Scheibe 50 aufmontiert ist. Das Gegenhalterungsorgan 132 und die Scheibe 50 sind also in einer in bezug auf das Zahnrad 84 nichtdrehbaren Anordnung auf dieses aufmontiert, und das Zahnrad wird seinerseits von der Welle I30 in einer in bezug auf diese nichtdrehbaren Anordnung getragen. Die Welle I30 ist auf zwei Wälzlageranordnungen I36 und I38 drehbar gelagert, die nicht nur alle an der !Teile I30 etwa auftretenden Radialkräfte aufnehmen, sondern über eine endseitig vorgesehene Unterlagscheibe I40 auch eine Schubwiderstandskraft liefern.
Figur
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Figur 5 zeigt insbesondere eine Walzlageranordnung 150 zur radialen Festlegung der drehbaren Yfelle 62. Zu dieser Anordnung gehört ein Außengehäuse 152, in das zwei weitere Lager 154» 156 eingebaut sind. Das Gehäuse 152 wird von dem Hauptaufbau des Typenschrei bwerks getragen.
Bei dem erfindungsgemäßen System wird die [typenscheibe von der vfelle 62 mit einer größeren Drehgeschwindigkeit angetrieben, als sie zum Erzeugen eines sauberen Schriftbildes zulässig ist. Doch wird durch das Ausrücken des Kupplungsorgans 66 und durch das Angreifen der Bremse "]6 in dem System eine Verzögerung bewirkt, wodurch insbesondere die Drehbewegung der [typenscheibe 50 verlangsamt wird. Während dieser Verzögerungsperiode wird durch die Massenträgheit des Planetenrades 80 im Vorgelege auch ein Gegenmoment hervorgebracht, was das Anschlagen des Hammers 56 gegen die [typenscheibe zur Folge hat. Die Wiederbeschleunigung des Systems bewirkt dann das Zurückführen des Hammers von der !typenscheibe.
In Figur 6 ist eine typische Drehzahl-Zeit-Kurve für das erfindungsgemäße System und insbesondere für die Scheibe 50 aufgetragen. Es ist daraus zu entnehmen, daß die Scheibendrehzahl in der Leerlaufphase des Arbeitszyklus oberhalb jener Grenze liegt, bis zu der mit Sicherheit noch ein sauberes Schriftbild erzeugt werden kann. Beim Erregen der Bremsanordnung und Entregen der Kupplung setzt in dem System mit einer vorbestimmten Nacheilung eine Verzögerung ein, bei der ein Punkt erreicht wird, der dann unterhalb der Höchstdrehzahl für die Erzeugung eines sauberen Schriftbildes liegt. In dieser Zeitspanne schlägt der Hammer zu dem in Figur 6 bezeichneten Anschlagzeitpunkt gegen die [typenscheibe, wodurch das betreffende Schriftzeichen auf dem auf die Schreibwalze 12 aufgespannten Papier abgedruckt wird. In der graphischen Darstellung der Figur 6 ist auch ein Multivibratorimpuls einer Zeitgeberschaltung zeichnerisch wieder gegeben, die im Ansprechen auf die Einleitung eines Schreibzyklus erregt wird. Gleichzeitig mit dem Abdrucken des Schriftzeichene erfolgt eine Zeitgebung duroh die Multivibratorsohaltung zum Wieder erregen der Kupplung und zum Entregen der Bremsanordnung, so daß das System wieder auf die Leerlaufdrehzahl beschleunigt wird. Außerdem wird an der Hinterflanke des Multivibratorimpulsee von der Zeitgeber-
achaltung
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schaltung auch der Impuls für den Schreibwerkvorschub erzeugt, durch den der Typenvorschubmotor fortgeschaltet wird.
Die obenbeschriebene bevorzugte Ausführungsform der Erfindung stellt eine in jeder Hinsicht vollwertige Aufgabenlösung dar, doch braucht nicht betont zu werden, daß Modifikationen, Abwandlungen und Änderungen möglich sind, die gleichfalls in den Rahmen der Erfindung fallen.
Pattntanaprüoh·
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Claims (10)

  1. - 10 -
    Patentansprüche
    Aufzeichnungseinheit für Schriftzeichen mit einem Aufzeichnungs- und einem MchtaufZeichnungszyklus und mit einem Aufzeichnungsmechanismus für Schriftzeichen sowie einem energie speichernden und energieliefernden System zur Kraftübertragung auf den Aufzeichnungsmechanismus während des Aufzeichnungszyklus der Aufzeichnungseinheit, gekennzeichnet durch ein mit dem Aufzeichnungsmechanismus (40) verbundenes drehbares Organ (80) zur Speicherung eines Trägheitsmoments, mit dem Organ (80) zur Speicherung eines Trägheitsmoments verbundene, im Nichtaufzeichnungszyklus zu einem Antreiben des Organs (80) zu einer Drehbewegung betätigbare Antriebsmittel (62, 64) und eine im Schreibzyklus im Sinne eines Anlegens des gespeicherten Drehträgheitsmoments an den Aufzeichnungsmechanismus (40) betätigbare Auslösevorrichtung (76, 86).
  2. 2. Aufzeichnungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    es sich bei dem Aufzeichnungsmechanismus für Schriftzeichen um einen Typenschreibmechanismus (40) mit einem Schreibzyklus und einem Nichtschreibzyklus und mit einem Hammer (56) handelt.
  3. 3. Aufzeichnungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung (76, 86) ein durch die Antriebsmittel (62, 64) antreibbares drehbares Organ (86) aufweist, wobei dieses Organ (86) mit dem Organ (80) zur Speicherung eines Trägheitsmoments zumindest während des Nichtschreibzyklus in Antriebsverbindung steht.
  4. 4» Aufzeichnungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Antriebsmitteln (62, 64) ein Brehmotor (64) gehört, der während des Aufzeichnungszyklus wie auch während des Nichtaufzeichnungszyklus im Betätigungszustand belaßbar ist.
  5. 5· Aufzeichnungseinheit nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Organ zur Speicherung eines Trägheitsmoments um ein erstes Zahnrad (80) und bei dem drehbaren Organ um ein zweites Zahnrad (86) handelt, das mit dem ersten Zahnrad (80) kämmt.
  6. Aufzeiohnungseinheit nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß zu den Antrieb amitteIn (62, 64) ein Brehmotor (64) gehört, der während de· Aufzeichnungszyklus wie auoh während des Niohtaufieichnungszyklue i* Betätigung»^ β tand belaßbar lit.
    I) 009841/1129
    ·■··■■ - ιι -
  7. 7· Aufzeichnungseinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Antriebsmitteln (62, 64) eine Welle (62) gehört und das zweite Zahnrad (86) von der Welle (62) in einer in bezug auf diese ' nichtdrehbaren Anordnung getragen wird, wobei der Drehmotor (64) mit der Welle (62) über eine Kupplung (66) verbunden ist.
  8. 8. Aufzeichnungseinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß .zu. der Auslösevorrichtung (76, 86) eine be täti gangsmäßig mit der Welle (62) verbundene Bremse (76) gehört, wobei diese Bremse (76) im: SchreibZVkIus betätigbar und die Kupplung (66) im Schreibzyklus ausrückbar ist. "...·-■ . - - . .
  9. 9. AufZeichnungseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Zahnrad (86) im Arbeitszyklus durch die-~ Bremse (76) zum Ausführen einer verzögerten Bewegung betätigbar ist und das erste Zahnrad (80) zu einem Abrollen auf dem Umfang des zweiten Zahnrades (8.6) betätigbar ist, bei dem die Drehachse des ersten Zahnrades (80)
    . ..im Sinne .der Auslösung einer Vorschubbewegung des Typenschreibmechanismus (.40) in einer ersten Richtung zumindest einen Teil einer Kreisbahn um die. Drehachse des zweiten Zahnrades (86) beschreibt.'
  10. 10. Auf zei chnungseinhei t nach Anspruch 9*. dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Zahnrad (86) am Ende des Schreibzyklus durch den Motor £64), und die Kupplung (66). zum.Ausführen einer beschleunigten Bewegung betätigbar ist und das erste Zahnrad (80) zu einem Abrollen auf dem Umfang des zweiten Zähnrades (86) betätigbar ist, bei dem die Achse des ersten Zahnrades (80) im Sinne eines Zurückführens des TyßehVcrirfeibmechanismus (40) in entgegengesetzter Richtung zu der " ~"^rwäniiteη ersten Richtung eine Kreisbahn um die Achse des zweiten *-ir?:Zannrade;s'; (86)" beschreibt.' ' - ""'-'■ ': "■ -
    009 841/1129
DE19702010206 1969-03-20 1970-03-04 Schreibwerk Pending DE2010206A1 (de)

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DE19707007945 Expired DE7007945U (de) 1969-03-20 1970-03-04 Schreibwerk.
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FR (1) FR2035120A1 (de)
GB (1) GB1299131A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2822313A1 (de) * 1978-05-22 1979-12-06 Olympia Werke Ag Aufnahmeanordnung fuer einen summentypentraeger an schreib-, buchungs- oder aehnlichen bueromaschinen
DE2855503A1 (de) * 1978-12-22 1980-07-03 Olympia Werke Ag Einrichtung zum wechsel einer typenscheibe in einer schreib- o.ae. bueromaschine
DE3026310A1 (de) * 1980-07-11 1982-02-04 Olympia Werke Ag, 2940 Wilhelmshaven Schreibmaschine mit einer farbbandkassette
DE3140888A1 (de) * 1980-11-27 1982-10-14 Alps Electric Co., Ltd., Tokyo Vielfarben-schreibgeraet

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Also Published As

Publication number Publication date
DE7007945U (de) 1970-07-23
FR2035120A1 (de) 1970-12-18
GB1299131A (en) 1972-12-06

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