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DE3140888A1 - Vielfarben-schreibgeraet - Google Patents

Vielfarben-schreibgeraet

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Publication number
DE3140888A1
DE3140888A1 DE19813140888 DE3140888A DE3140888A1 DE 3140888 A1 DE3140888 A1 DE 3140888A1 DE 19813140888 DE19813140888 DE 19813140888 DE 3140888 A DE3140888 A DE 3140888A DE 3140888 A1 DE3140888 A1 DE 3140888A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carriage
pen
writing
rotary drum
paper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813140888
Other languages
English (en)
Other versions
DE3140888C2 (de
Inventor
Kyuichi Tonan Iwate Fujisawa
Hideo Moriokashi Iwate Tamai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alps Alpine Co Ltd
Original Assignee
Alps Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alps Electric Co Ltd filed Critical Alps Electric Co Ltd
Publication of DE3140888A1 publication Critical patent/DE3140888A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3140888C2 publication Critical patent/DE3140888C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/485Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by the process of building-up characters or image elements applicable to two or more kinds of printing or marking processes
    • B41J2/49Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by the process of building-up characters or image elements applicable to two or more kinds of printing or marking processes by writing
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D9/00Recording measured values
    • G01D9/28Producing one or more recordings, each recording being of the values of two or more different variables
    • G01D9/30Producing one or more recordings, each recording being of the values of two or more different variables there being a separate recording element for each variable, e.g. multiple-pen recorder

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)
  • Dot-Matrix Printers And Others (AREA)

Description

Vielfarben-Schreibgerät
Die Erfindung betrifft ein Vielfarben-Schreibgerät, das zum Gebrauch in X-Y Zeichengeräten (Plottern), in grafischen oder alphanumerischen Drucken und dergleichen geeignet ist.
Neuerdings erlangen private Rechner zunehmende Beliebtheit und finden sogar für den Hausgebrauch weitverbreitete Verwendung. Ebenso läßt sich eine ständige Tendenz dahin-gehend feststellen, daß Anzeigegeräte wie Kathodenstrahlröhren in Kombinationen mit privaten Rechnern entworfen und konstruiert werdemy um ein Farbbild von grafischen Darstellungen, Mustern oder Schriftzeichen zu ermöglichen.
Es sind jedoch bisher nur wenig Vorschläge fürAnzeigegeräte gemacht worden, mit denen Farbbilder für eine Daueraufbewahrung der Schriftzeichen oder Daten auf Grund der Betätigung eines privaten Rechners ermöglicht werden. Die bisher vorgeschlagenen Vielfarben-Anzeigegeräte sind generell teuer und beanspruchen einen großen Raum, und sind deshalb nicht zum Gebrauch in Kombination mit einem privaten Rechner geeignet.
Insbesondere sind die Vielfarben-Drucker in Form eines Tintendruckers, wobei dieses Gerät eines der typischen bisher vorgeschlagenen Vielfarben-Anzeigegerätes ist, noch zu teuer und weisen eine unbrauchbare Größe auf. Auch ein X-Y Drucker (Plotter) weist als ein anderes übliches Vielfarben-Anzeigegerät eine große Abmessung und eine komplizierte Konstruktion auf. Wie nämlich in Fig. 1 gezeigt ist, hat der X-Y Drucker einen Wagen 2, der eine einzige Schreibfeder trägt, und der auf einen
IQ Gleitarm 1 für eine freie Gleitbewegung in X-Richtung montiert ist. Der Gleitarm 1 wiederum ist für eine freie Gleitbewegung entlang eines Standarmes 4 montiert. Um eine Vielfarben-Abbildung zu bewirken, werden der Gleitarm 1 und der Wagen 2 angetrieben, um die momentan durch den Wagen 2 gehaltene Feder 3a zu dem Federhalter-Abschnitt des Standarmes 4 zurückzubringen. Danach wird der Gleitarm 1 und der Wagen 2 angetrieben, damit dieser eine Feder mit einer anderen Farbe, z.B. eine Feder 3b hält. Dieses übliche System erfordert deshalb eine komplizierte Konstruktion und Steuerung zum Wechseln der Feder, und weist einen, nicht, brauchbaren niedrigen Raumfaktor auf.
Um dieses Problem zu vermeiden, ist ein in Fig. 2 gezeigter Aufbau vorgeschlagen worden, in dem ein Gleitarm 7, auf dem ein Wagen 6 für eine·freie Bewegung in X-Richtung montiert ist, in Y-Richtung entlang des feststehenden Armes 8 bewegbar ist, während der Wagen 6 - mehrere Federn 5a, 5b und 5c trägt. Dadurch wird das lästige Wechseln der Federn vermieden. Diese Anordnung erfordert jedoch, daß auf dem Wagen 6 Betätigungseinrichtungen wie Magnetspulen für die jeweiligen Federn montiert sind, um die gewünschten Federn unabhängig voneinander auf das Aufzeichnungspapier vorragen zu lassen, obwohl ein Wechseln der Federn nicht notwendig ist. Dadurch wird die Verminderung der Ausmaße und des Gewichtes des Wagens 6 verhindert. Zusätzlich wird dadurch eine Steuerung zur Steuerung der Lage des Wagens
3 I4UÖÖÖ
in bezug auf die Positionen der Federn erforderlich, da diese unterschiedliche Lagen in den Wagen 6 einnehmen.
Aufgabe der Erfindung ist es demgemäß ein wenig teures Vielfarben-Schreibgerät mit verringerter Baugröße und Gewicht zu schaffen, das eine Vielfarben-Aufzeichnung ermöglicht.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein handliches Vielfarben-Schreibgerät zu schaffen, das für den Gebrauch in Kombination mit einem privaten Rechner, einem Meßgerät usw. geeignet ist.
Erfindungsgemäß wird ein Vielfarben-Schreibgerät mit einem Wagen mit geringer Baugröße und leichtem Gewicht geschaffen, wobei die Beförderung von unabhängigen Betätigungsgliedern wie' Magnet spulen zur Betätigung der Federn auf dem Wagen nicht erforderlich ist.
Darüberhinaus wird erfindungsgemäß ein Vielfarben-Schreibgerät geschaffen, bei dem die Betätigung der Federn für die Farbwahl erzielt wird, in dem die benötigte Leistung von einer Leistungsquelle zur Verstellung des Wagens abgeleitet wird, so daß der Farbwahlmechanismus vereinfacht wird und einen geringeren Bauraum beansprucht, um eine Produktion mit geringen Kosten zu erlauben.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend der im
kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Nachfolgend wird die Erfindung an einem Ausführungsbei-
spiel anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen im einzelnen
Pig. 1 eine vereinfachte isometrische Darstellung eines in einem X-Y-Plotter eingebauten Schreibfeder-Wechselmecha nismusses nach dem Stand der Technik; 5
Fig. 2 eine teilweise in auseinandergezogener isometrischer Darstellung um den Wagen herum gezeigter Mechanismus eines anderen X-Y-Plotters nach dem Stand der Technik;
Fig. 3 eine teilweise vereinfachte isometrische Darstellung eines erfindungsgemäßen Vielfarben-Schreibgeräts; 15
Fig. 4 eine Schnittansicht von rechts auf
den Mechanismus um den Wagen des erfindungsgemäßen Vielfarben-Schreibgeräts während des Schreibvorganges herum;
Fig. 5 eine vordere Schnittansicht einer
Schreibfeder-Auswahlmechanismusses (Farbwahlmechanismus) in denxVielfarben-Schreibgerät mit einem darin
entfernten Abschnitt; und
Fig. 6 einen teilweise entfernte und ver
einfachte Darstellung eines Abschnittes einer vorderen Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Vielfarben-Schreibgerätes, wobei teilweise eine Drehtrommel-Schaltvorrichtung gezeigt ist.
Nachfolgend wird eine bevorzugte Äusführungsform der Erfindung anhand der Fig. 1 bis 6 beschrieben.
Diese Ausführungsform stellt einen grafischen Drucker mit kleiner Baugröße dar, mit dem ein alphanumerischer Druckvorgang möglich ist.
In den Zeichnungen sind mit 11 und 12 Seitenteile bezeichnet/ zwischen denen sich ein Paar Führungsschafte 13 und 14 erstrecken. Ein Wagen 15 ist auf den Führungsschaf ten 13 und 14 so einmontiert, daß dieser quer zu einem Schreibpapier gleiten kann. Ein Kabel 17 ist mit beiden'Enden an den jeweiligen Seiten des Wagens 15 befestigt und an einem Zwischenabschnitt einer Antriebsrolle 20 eines umkehrbaren Impulsmotors 19 rundgewickelt, so daß der Wagen 15 in beiden Richtungen auf den Führungsschaf ten 13 und 14 entsprechend dem Vorwärts- und Rückwärtsbetrieb des Impulsmotors 19 bewegt werden kann.
Mit 21 ist eine Druckwalze mit einer doppelten Funktion bezeichnet, die nämlich als Prallstock und als Papierzuführrolle dient. Ein nicht gezeigtes Zahnrad ist an einem Ende einer Drehwelle 22 befestigt und dreht einheitlich mit der Druckwalze 21. Dieses Zahnrad kämmt mit einem Antriebs zahnrad 24 eines umkehrbaren Papi'erzuführ-Impulsmotors 23 über ein geeignetes oder mehrere Zwischenzahnräder. Das Schreibpapier 16, das zwischen der Druckwalze 21 und einer Hilfsrolle 25, wie in Fig. 4 gezeigt ist, eingespannt ist, wird senkrecht zu der Verstellrichtung des Wagens 15 zugeführt, wenn eier Impulsmotor 23 betätigt wird.
Eine aus Plastik hergestellte Drehtrommel 26 weist eine als Einheit damit bestehende Welle 27 auf, und wird zwischen einer Frontplatte 28 und einer Rückplatte 29 drehbar gehalten, wobei ein Teil der Umfangsflache der Drehtrommel 26 durch ein Drehlager 30 des Wagens 15 umfaßt wird.
Ein in einem Teil der umfangsflache der Drehtrommel 26 gebildete konvexerund konkava: Abschnitt 31 bildet in
44-
Zusammenwirkung mit einer Springfeder 32, wie in Fig. 6 gezeigt, eine Schalteinrichtung zum Positionieren in Drehrichtung der Drehtrommel 26. Die Blattfeder ist dabei angepaßt, um mit dem konkaven Teil des Abschnittes 31 in Eingriff zu gelangen. Die Zahl der Einklink- oder Stopposition der Drehtrommel 26, die durch die Schalteinrichtung vorgesehen sind, entsprechen der Zahl der Zähne der Ratsche 33. Die Nockeneinrichtung oder Ratsche 33 ist an einer Endfläche der Endtrommel 26 befestigt oder mit dieser einheitlich ausgebildet und weist eine Vielzahl von gleichmäßig angeordneten Zähen auf, wobei deren Zahl η mal so groß wie die Zahl der Schreibfedereinrichtung 34 ist. Obwohl die Ratsche 33 an der Endfläche der Drehtrommel in der gezeigten Ausführungsform vorgesehen ist, können auch andere Anordnungen der Ratsche 33 auf der Umfangsflache der Drehtrommel 26 vorgesehen sein.
Der Drucker in dieser Ausführungsform weist mehrere Schreibfedereinrichtungen 34 auf, von denen jede aus einem billigen und leichtgewichtigen Material gebildet ist, wie z.B. aus einer auswechselbaren Mine eines Kugelschreibers oder eines Pilzstiftes mit einer kleinen Größe, der mit einer nicht verflüchtigbaren Tinte
getränkt ist. Diese Schreibfedereinrichtungen weisen unterschiedliche Farben auf und sind zum Schreiben von Linien der jeweiligen Farbe auf dem Schreibpapier 16 geeignet. Die Schreibfedereinrichtungen 34 sind auf einem um die Achse 2 7 der Drehtrommel 26 zentrierten
SQ Kreis angeordnet, und werden so gehalten, daß sie um einen vorbestimmten Betrag in paralleler Richtung zu der Welle oder Zentralachse 27 verschoben werden,
d.h. auf das Schreibpapier 16 zu vorragen können.
Mit 35 ist eine blumenförmige Springfeder bezeichnet,
^° die an der Zentralwelle 27 der Drehtrommel 26 an ihrem Mittelabschnitt befestigt ist. Die Blattfeder 3 5 weist mehrere elastische Arme 35a auf, die radial von der
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'-42-
Mitte aus vorragen. Die elastischen Arme haben zum Halten und Aufnehmen der konischen Abschnitte der Spitzen 34a der jeweiligen Schreibfedereinrichtungen 34 Löcher, um die Schreibfedereinrichtung 34, wie in Fig. 4 gezeigt, nach links zu drücken. Der äußere Endpunkt einer jeden. Schreibfederspitze 34a erstreckt sich durch das Loch des zugeordneten elastischen Arms 35a, so daß die Schreibfederspitze 34a das Schreibpapier 16 berühren kann, wenn die Schreibfedereinrichtung 34 auf das Schreibpapier zugedrückt wird, in dem die Kraft der zugeordneten elastischen Arme 35a überwunden wird.
Mit 36 ist ein Hammer (Schreibfeder-Überstandeinrichtung) zum Andrücken und Vorragen der Schreibfedereinrichtung 34 auf das Schreibpapier 16 bezeichnet.Der Hammer 36 ist mit einer Hammerwelle 37 (Schreibfeder-Vorrage-Antriebswelle) kerbverzahnt, die zwischen den Seitenteilen 11 und 12 befestigt ist.
Der Hammer 36 weist einen Abschnitt auf, der im Eingriff mit einer Nut 38 in der Frontplatte 28 des Wagens 15 gehalten wird, und der angepaßt ist, um als Einheit mit dem Wagen 15 verstellt zu werden. Der Hammer 36 ist so angeordnet, daß seine Druckfläche 36a so zu liegen kommt, um nur entgegen der in der Drucklage sich befindende Schreibfedereinrichtung 34 zu wirken. Die rückwärtigen Enden, der Schreibfedereinrichtungen 34 weisen rückwärtige Enden auf, die von der Ratsche 33 hervorragen. Dabei treibt der Hammer 36, wenn dieser verschwenkt wird, da-s rückwärtige Ende der Schreibfedereinrichtung 34 in der Drucklage, d.h. in der obersten Lage in der Darstellung an, so daß die in der Drucklage sich befindende Schreibfedereinrichtung 34 gegen das Schreibpapier 16 gedrückt wird, in dem die Kraft
^5 der elastischen Arme 35a überwunden wird.
Mit 39 ist ein Magnetkolben bezeichnet, durch den ein Betätigungsglied zum Betätigen der Hammerwelle 3 7 ge-
bildet wird. Die Hammerwelle 37 ist an ihrem einen Ende an einem Hebel 40 befestigt, der wiederum an einem Betätigungsschaft 39a des Kolbens 39 befestigt ist. Eine nicht gezeigte Feder wird verwendet, um die Betätigungsstange 39a ständig einseitig in Vorwärtsrichtung einzustellen, so daß, wenn der Magnetkolben 39 nicht erregt wird, der Hammer 36 in einem kleinen Abstand von dem rückwärtigen Ende der Schreibfedereinrichtung 34 angeordnet ist. Wenn jedoch der Magnetkolben 34 erregt wird, wird der Hammer 36, um die Schreibfedereinrichtung 34 auf Grund der Betätigung der Hammerwelle 3 7 herauszudrücken.
Es ist deshalb möglich, jeden gewünschten Buchstaben, Übersichten usw. auf dem Schreibpapier 16 zu schreiben, wenn der Impulsmotor 19 und 23 betätigt wird, um den Wagen 15 und/oder das Schreibpapier 16 gemäß der Schreibanweisung zu verstellen und zuzuführen, wenn der Magnetkolben 39 im Erregungszustand gehalten wird,. d.h., wenn die Spitze 34a der Schreibfedereinrichtung gegen das Schreibpapier mit einem mäßigen Druck gepreßt wird.
Mit 41 ist ein Vorschubvorsprung CJfockenvorschubeinrichtung) bezeichnet, der durch eine Blattfeder gebildet wird, die an dem Seitenteil 11 befestigt ist, wobei der Vorschubvorsprung 41 mit der zuvor erwähnten Ratsche 33 in Berührung kommen kann. Die gesamte Strecke S des Wagens 15 ist nämlich, wie in Fig. 5 gezeigt, in einen ^Q Druckbereich S_ und einen Schreibfeder-Auswahlbereich (Farbwählbereich) S1 aufgeteilt. Der Vorschubvorsprung 41 kann die Ratsche 33 in dem Schreibfederauswahlbereich S1 in der Nähe des Seitenteils 11 berühren, um den Wagen 15 im Bereich S in Richtung des Pfeiles in Fig. 5 zu verstellen. Dabei berührt der Vorschubvorsprung 41 die Ratsche 33, um diese zwangläufig um einen Teilschritt der Zähne in Richtung des Pfeiles C zu ver-
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drehen. Dadurch ist es möglich, die Wahl oder den Wechsel der Schreibfedereinrichtungen 34 zu bewirken, in dem der Wagen 15 in Richtung des Pfeiles B zurückbewegt und wieder in Richtung des Pfeiles A angetrieben wird, wobei die Ratsche 33, d.h. die Drehtrommel 26 gedreht wird, bis die gewünschte Schreibfedereinrichtung 34 in die Druckposition bewegt wird.
Die Antriebsleistung für die Auswahl oder den Wechsel IQ der Schreibfedereinrichtung 34 wird von dem Impulsmotor 19 zum Verstellen des Wagens 15 abgeleitet, indem dieser in Vorwärts- oder Rüciwärtsrichtung um einen vorbestimmten Betrag betätigt wird. Dadurch wird eine besondere Antriebsleistungsquelle für die Schreibfederwahl oder den Schreibfederwechselvorgang vermieden, wodurch der Schreibfeder-Wechselmechanismus einfach und kompakt aufgebaut werden kann.
In den Zeichnungen ist mit 42 eine Klaue bezeichnet, die durch eine Feder 43 in einem elastischen Eingriff mit der Ratsche 33 gedrückt wird, damit diese sich nicht zurückdrehen kann. Die Klaue widersteht den Reibkräften, die durch den Vorschubvorsprung 41 auferlegt werden, wenn dieser über die Zähne der Ratsche 33 gleitet, wodurch dieser elastisch verbogen wird, wenn der Wagen 15 in
Richtung des Pfeiles B in Fig. 5 bewegt wird, nach-dem der Vorschubvorsprung 41 in Eingriff mit der Ratsche gebracht worden ist. Dadurch wird ein Umkehren der Ratsche 33 verhindert.
30
Zwar ist in der gezeigten Ausführungsform ein sogenannter Arretiermechanismus als Schalteinrichtung zum Begrenzen der Drehlage der Drehtrommel 26 verwendet worden, trotzdem können auch verschiedene andere Einrichtungen als Schalteinrichtungen für die Drehtrommel 26 verwendet werden.
-w- 45-W.ie beschrieben worden ist, wird erfindungsgemäß ein Vielfarben-Schreibgerät vorgesehen, das mehrere Schreibfedereinrichtungen mit unterschiedlichen Farben aufweist, die durch eine Drehtrommel getragen werden. Diese kann in eine solche Drehlage gedreht werden, daß die
Schreibfedereinrichtung mit der gewünschten Farbe gegenüber einer Federvorschubeinrichtung zu liegen kommt, um die Federeinrichtung vorstehen zu lassen und gegen das Schreibpapier zu drücken. Die Federvorschubein- IQ richtung wird durch eine Federvorschub-Antriebswelle angetrieben, die als Einheit mit dem Wagen verstellt wird und die mit dem letzten genannten k.erbveizahnt ist, wobei sie sich über die gesamte Verstellstrecke des Wagens erstreckt.
· Folglich wird die Auswahl der Schreibfedereinrichtung erleichtert und der Schreibfeder-Wahlmechanismus wird vereinfacht, wobei die Notwendigkeit zum Einbau schwerer Schreibfeder-Antriebsleistungsquellen wie z.B. von Magnetspulen auf dem Wagen unnötig wird. Dies wiederum verringert das Gewicht und die Größe des Wagens und ermöglicht eine Betätigung des Wagens mit hoher Geschwindigkeit, wobei die Größe des Wagen-Verstellmotors reduziert wird» Folglich ist es erfindungsgemäß möglich, was für die betreffende Industrie einen großen Vorteil darstellt, ein Vielfarben-Schreibgerät mit sehr reduzierter Größe und reduziertem Gewicht zu erhalten.
Erfindungsgemäß ist es dabei nicht notwendig, besondere Antriebs- oder Betätigungsleistungsquellen zur Auswahl der Schreibfedern zu verwenden, da die notwendige Leistung zum Antrieb der Antriebstrommeln von der Antriebsleistungsquelle zum Verstellen des Wagens abgeleitet wird, so daß der Farbwahlmechanismus vereinfacht und die Abmessungen verringert werden, wodurch auch eine Produktion mit reduzierten Kosten ermöglicht wird.
Leerseite

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    Λ Ein Vielfarben-Schreibgerät mit
    a) einer Wagenvorschub-Einrichtung zum Verstellen des Wagens in Querrichtung zum Schreibpapier, und mehreren Schreibfedereinrichtungen, die vorstehen können
    gekennzeichnet durch
    b) eine Papiervorschubeinrichtung (21-25) zum Zuführen des Schreibpapiers (16) senkrecht zu
    der Verstellrichtung des Wagens (15), 25
    c) eine Drehtrommel (26), die drehbar durch den Wagen (15) gehalten wird und die in Drehrichtung durch eine Schalteinrichtung einstellbar ist,
    d) die mehreren Schreibfedereinrichtungen (34), die auf der Drehtrommel (26) montiert und auf einem Kreis um die Achse (27) der Drehtrommel (26) angeordnet sind, wobei die Schreibfedereinrichtungen
    (34) parallel zu der Achse (27) der Drehtrommel (26) bewegt werden können,
    ] e) eine Trommelantriebseinrichtung (33,41) zum
    Drehantrieb der Drehtrommel (26), um eine ausgewählte Schreibfedereinrichtung (34)' in die Drucklage zu bringen,
    f) eine Federvorsprungeinrichtung (37,36,36a,34),
    die als Einheit mit dem Wagen (15) verstellt werden kann, und die nur auf die Schreibfedereinrichtung (34) in der Drucklage drückt und ]0 diese vorstehen läßt,
    g) eine langgestreckte Antriebseinrichtung (37), die sich über die gesamte Strecke des Wagens (15) erstreckt und die die Schreibfedervorschubeinrichtung (37,36,36a,34) antreibt, und
    h) eine Einrichtung (39,39a,40) zum Drehantrieb der langgestreckten Antriebseinrichtung (37), die getrennt von dem Wagen (15) angeordnet ist.
  2. 2. Vielfarben-Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wagenvorschubeinrichtung (13-15,17-20) einen umkehrbaren Impulsmotor (19), und eine Papiervorschubeinrichtung (21-25) mit einem weiteren umkehrbaren Impulsmotor (23) umfaßt, wobei die Einrichtung (39,39a,40) zum Drehantrieb der längsgestreckten Antriebseinrichtung (37) eine Magnetspule (39) umfaßt.
  3. 3. Vielfarben-Schreibgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
    a) einen konischen Abschnitt (34a), der an der Spitze einer jeden Schreibfedereinrichtung (34)
    vorgesehen ist,
    b) einen Druckabschnitt, der dem Ende des konischen Abschnittes (34a) zugeordnet ist und durch den ein Schreiben auf dem Schreibpapier (16) ermöglicht wird, und
    c) eine Federeinrichtung (35) mit einem Loch zum Eingriff mit dem konischen Abschnitt (34a), wodurch die Schreibfedereinrichtung (34) einseitig von dem Schreibpapier (16) weggedrückt wird.
  4. 4. Vielfarben-Schreibgerät nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch
    a) eine Einrichtung zum Befestigen der Mitte
    der Federeinrichtung (35) an der Drehtrommel (26), und
    b) Arme (35a), die durch mehrere Blattfedern, die sich radial nach außen von der Mitte der
    Federeinrichtung (35) erstrecken, gebildet werden, wobei die Zahl dieser Arme (35a) der Zahl derSchreibfedereinrichtungen (34) entsprechen.
    25
  5. 5. Vielfarben-Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung konkave und konvexe Abschnitte und eine Einstelleinrichtung umfaßt, die durch eine Feder in Eingriff mit den kon- kaven und konvexen Abschnitten (31) vorgespannt ist.
  6. 6. Vielfarben-Schreibgerät mit
    a) einer Wagenvorschubeinrichtung zum Verstellen des Wagens quer zu einem Schreibpapier und mehreren Schreibeinrichtungen, die angepaßt sind, um überstehen zu können,
    ■ -4-
    gekennzeichnet durch
    b) eine Papiervorschubeinrichtung (21-25) zum Zuführen des Schreibpapiers (16) senkrecht zu der Verstellrichtung des Wagens (15),
    c) eine Drehtrommel (26) , die durch den Wagen (15) drehbar gehalten wird und die durch eine. Schalteinrichtung in der Drehlage einstellbar ist,
    d) die mehreren Schreibeinrichtungen (34) , die auf der Drehtrommel (26) montiert und auf einem Kreis um die Achse (27) der Drehtrommel (26) angeordnet sind, und die parallel zu der Achse (27) der Drehtrommel (26) parallel
    bewegt werden können,
    e) eine Schreibfedervorschubeinrichtung (37,36, 36a,34) zum Andrücken und Vorstehenlassen nur der Schreibeinrichtung (34) , die sich
    in der Druckstellung auf der Drehtrommel (26) befindet,
    f) eine Nockeneinrichtung (33), die an der Endfläche oder der äußeren Umfangsfläche der
    Drehtrommel (26) vorgesehen ist, und die mehrere Vorschubzähne, die mit einem konstanten Teilschritt gebildet sind, umfaßt, und
    g) eine Nockenvorschubeinrichtung (41) zum
    Eingriff mit der Nockeneinrichtung (33) in einem Schreibfeder-Auswahlbereich, der über einen vorbestimmten Teil der Verstellstrecke des Wagens (15) so gebildet ist, so daß die Drehtrommel (26) verdreht wird, die als Ein
    heit mit der Nockeneinrichtung (33) dreht, wobei die Nockenvorschubeinrichtung (41)
    -5-
    1 die Wechselbewegung des Wagens (15) in den
    Schreibfeder-Auswahlbereich weitergibt, bis die Schreibfedereinrichtung (34) mit der gewünschten Farbe in die Drucklage gebracht
    5 ist·
  7. 7. Vielfarben-Schreibgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibfeder-Auswahlbereich (S1) an einem Endabschnitt der Verstellstrecke des Wagens
    •|q (15) angeordnet ist.
  8. 8. Vielfarben-Schreibgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockeneinrichtung (33) eine Ratsche umfaßt, während die Nockenvorschubeinrichtung (41)
    15 einen an einem Seitenteil (11,12) gebildeten Vorsprung umfaßt.
DE19813140888 1980-11-27 1981-10-15 Vielfarben-schreibgeraet Granted DE3140888A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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ID=15841058

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DE19813140888 Granted DE3140888A1 (de) 1980-11-27 1981-10-15 Vielfarben-schreibgeraet

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