DE20102710U1 - Locheinfassung für Vorhänge o.dgl. - Google Patents
Locheinfassung für Vorhänge o.dgl.Info
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Description
Gebrauchsmusteranmeldung (Nachanmeldung zu 200 16 561.5)
NODEKO GmbH
Handels- u. Vertriebsgesellschaft Im Schlahbruch 20-22
D-59872 Meschede
Die Erfindung bezieht sich auf eine Locheinfassung für Vorhänge oder dergleichen, mit einem einen Ringflansch als Sichtauflage aufweisenden Steckring, der einen Durchtrittsvorsprung zu einem Einstecken in das vorgefertigte Loch des Vorhanges aufweist.
Durch das DE-OVI 298 OO 419 ist es bekannt, den stutzenartig das Loch durchgreifenden Durchtrittsvorsprung zu einem Schnappkragen auszubilden, der mit einem Schnappkragen eines auf der anderen Seite des Vorhanges zuordbaren Ringflansches verklipsbar ist. Die Rastmittel sind unterbrechungsfrei umlaufend vorgesehen. Die Verklipsung fällt, je nach verwendetem Material wie z.B. Kunststoff, Metall, unterschiedlich hart aus.
Aus dem selben genannten Vorläufer existiert sodann der Vorschlag, eine Locheinfassung aus zwei ringförmigen Halbschalen zu bilden, die über den oben erläuterten Schnappkragen aneinander fixiert sind, wobei eine Halbschale beispielsweise eine Textilzwischenlage in Form eines Vorhangs durchsetzende, genauer durchstechende Dorne aufweist, deren Spitzen in einen Ringkanal der anderen Halbschale eintauchen. Die so umlaufend erzielten Fesselungsstellen erstrecken sich in der Radialen gesehen etwa auf der Mitte der Halbschalen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Locheinfassung unabhängig von der gängigen Materialwahl zuordnungs- sowie lösegünstig auszubilden.
Diese Aufgabe ist zunächst und im Wesentlichen bei einer Locheinfassung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass der Durch-
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trittsvorsprung einen wulztförmigen, nach außen weisenden Rand hat, der von einem Klemmring hinterfasst ist.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine Locheinfassung erhöhten Gebrauchswerts erzielt. Die Weitbarkeit eines solchen Klemmringes ist zur erleichterten Zuordnung und auch für das Lösen nutzbar. Weitend kann ein sich kraftvoll zurückstellender Dehnvorrat berücksichtigt sein. Bevorzugt ist jedoch eine Ausgestaltung dahingehend, dass der Klemmring einen radialen Öffnungsspalt aufweist. Ein solcher Sprengringen vergleichbarer Klemmring ist vom einen Ende her wendelförmig ansteigend aushebbar. Das erleichtert Zuordnung wie Entnahme. Zur Optimierung der entsprechenden Handhabbarkeit sind den Spalträndern abragende Greifvorspränge zugeordnet. Solche beispielsweise radial abstehenden Greifvorsprünge lassen sich bei fehlendem Sichtkontakt sogar gut ertasten und dann im Sinne der Betätigung handhaben. Günstig ist es sodann, wenn die Greifvorspränge klemmfugen-beabstandet ansetzen. Das lässt den abstemmenden Fingerkuppenansatz bequemer ausführen. Eine Ausgestaltung und Wirkung von sogar eigenständiger Bedeutung wird sodann darin erblickt, dass der Innenrand des federelastischen Klemmringes eine Schräge aufweist, die mit einer Gegenschräge des Randwulztes derart zusammenwirkt, dass eine Klemmkraft in Richtung des Ringflansches ausgeübt ist. Die axialgerichtete Andrückkomponente wirkt permanent. Die aus der Rückstellkraft des Klemmringes gewonnene Klemmwirkung ist dabei so hoch, dass man im allgemeinen schon mit einer Rauhung der gegeneinander gerichteten Flächen der ösenbildenden Teile auskommt. Als zuordnungsgünstig erweist sich überdies die Maßnahme, dass der axial nach außen weisende Stirnrand des wulztförmigen Randes eine Auflaufschräge aufweist. Das vermeidet zugleich hobelnde Wirkung,
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sodass im Falle der Ausbildung aus hochwertigen Materialien keine Verkratzung auftritt. Auch Kratzspuren an Lackierungen werden so mit einfachen Mitteln ausgeschlossen. Das erstrebte ansehnliche Äußere bleibt lange erhalten. Weiter ist vorgesehen, dass der Außendurchmesser des Ringflansches im Wesentlichen dem des Klemmringes entspricht und nur die Greifvorsprünge den letzteren radial überragen. Das Befestigungsmittel ist so ein optisch-visuell als solches nicht auffallender Part der Locheinfassung.
Eine bezüglich der geschilderten Dorne vorteilhafte Anordnung ergibt sich weiterbildend durch eine an der Peripherie der Klemmfläche des Steckringes angeordnete, zurückspringend umlaufende Stufe. Vom Klemmring gehen kongruent dazu in Richtung auf die Klemmfläche abragende Dorne aus. Auf diese Weise ist die Stachelfesselung weiter vom Rand des Loches in den Stoff des Vorhanges verlegt. Die Verankerung findet bei weitem einreißfester so im tieferen Umfeld des Lochrandes statt. Die Stufe lässt sich baulich einfachst erzeugen, beispielsweise bei einem aus Holz bestehenden Steckring durch Einfrasen dieser Randzone. Das geschieht in aller Regel rotationssymmetrisch, so dass mit Erzeugen des Durchtrittsvorsprunges und seines Wulstrandes zugleich die Stufe mit gedrechselt werden kann. Die klemmfugenseitige Stufe ist von solcher Tiefe, dass die gegen sie gerichteten, in ihrem Stufenraum sprich Rille unterkommenden Dorne bezüglich Ihrer Spitze nicht beeinträchtigt, d. h. abgestumpft werden. Angesichts der kraftvollen Durchstechwirkung genügt es, dass die Dorne der Peripherie des Klemmringes im Wesentlichen gleichmäßig umfangsverteilt zugeordnet sind. Die im Hängungszustand im oberen Halbkreisbogen untergebrachten Dorne können sich sogar an der Stufenkante abstützen, und somit auch
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der diesbezügliche Ringpart des Klemmringes. Angesichts der guten Fesselungswirkung genügt es schon bei der in den Zeichnungsfiguren dargestellten Größe acht winkelgleich verteilte Dorne zu formen, wobei auf Grund des Öffnungsspaltes realiter ein Dorn wegfällt. Zum Schutz der Spitzen der Dorne ist vorgesehen, dass die Länge der Dorne etwa der Tiefe der Stufe entspricht.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand zweier zeichnerisch veranschaulichter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Abschnitt eines Flächengebildes, dessen Löcher mit der erfindungsgemäßen Locheinfassung versehen sind, und zwar gegen die Sichtseite gesehen, dass erste Ausführungsbeispiel wiedergebend,
Fig. 2 eine Rückansicht des entsprechend bestückten Flächengebildes, die zugeordneten Klemmringe wiedergebend,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch den Steckring in Einzeldarstellung,
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Flächengebilde, hier ein Vorhang,
Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch den den Gegenflansch stellenden Klemmring in Einzeldarstellung,
Fig. 6 eine Herausvergrößerung der Locheinfassung in noch nicht vollzogener Zuordnung,
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Fig. 7 dasselbe in durchgeführter Zuordnung der Locheinfassung,
Fig. 8 einen Abschnitt eines Flächengebildes, dessen Löcher mit der erfindungsgemäßen Locheinfassung versehen sind, hier ergänzt durch eine zusätzliche Fixierung über Dorne, und zwar wie bei Figur 1 wiederum gegen die Sichtseite gesehen, dass zweite Ausführungsbeispiel verkörpernd,
Fig. 9 eine Rückansicht des entsprechend bestückten Flächengebildes, die zugeordneten Klemmringe wiedergebend,
Fig. 10 einen Vertikalschnitt durch den Steckring in Einzeldarstellung, zeigend die Stufe,
Fig. 11 einen Querschnitt durch das Flächengebilde, hier wiederum ein Vorhang,
Fig. 12 einen Vertikalschnitt durch den den Gegenflansch stellenden Klemmring in Einzeldarstellung, die Dorne tragend,
Fig. 13 den Steckring in perspektivischer Darstellung, gegen die Stufe und den exponierten Wulstrand gesehen,
Fig. 14 den Klemmring in ebenfalls schaubildlicher Darstellung, gegen die Dorne gesehen,
Fig. 15 eine Herausvergrößerung der Locheinfassung in noch nicht vollzogener Zuordnung, in Schnittdarstellung gemäß Linie XV-XV in Figur 9,
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Fig. 16 dasselbe in durchgeführter Zuordnung der Locheinfassung, gleichfalls im Schnitt.
Die nachstehende Beschreibung ist im Hinblick auf eine vorhandene baugleiche Basis der beiden Ausführungsbeispiele auf beide lesbar erörtert, d. h. die Bezugsziffern sind bezüglich der Figuren 8-15 sinngemäß angewand.
In das beispielsweise als Vorhang 1 ausgebildete Flächengebilde sind Löcher 2 gestanzt. Die verlaufen in Reihe und in eine großzügige Faltenbildung ermöglichendem Abstand zueinander. Der gelochte Randbereich ist durch ein einen Saum schaffendes Umschlagen gedoppelt. Eine Versteifungseinlage (nicht dargestellt) kann zwischengefasst sein.
Die Lochränder 3 sind eingefasst. Die entsprechende Locheinfassung trägt das Bezugszeichen 4. Es handelt sich praktisch um eine zweiteilige, zusammengesetzte Öse. Bevorzugt ist sie rund gestaltet.
Der Grundkörper der Locheinfassung 4 ist ein Steckring 5. Der hat einen umlaufenden, ebenen Ringflansch 6. Er bildet gemäß Figur 1 und Figur 8 die Sichtfläche der Locheinfassung 4.
Vom etwa fingerkuppenbreiten Ringflansch 6 geht, die Ringöffnung 7 der Locheinfassung 4 umschreibend, ein Durchtrittsvorsprung 8 aus. Letzterer ragt bei Zuordnung durch das Loch 2 des Vorhanges 1.
Der Durchtrittsvorsprung 8 ist stutzenformig gestaltet. Er geht von einer der Sichtseite des Steckringes 5
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gegenüberliegenden, ringförmigen Klemmfläche 9 aus. Die axiale Länge des Durchtrittsvorsprunges 8 ist so gewählt, dass das Flächengebilde dickenmäßig "auffädelbar" ist und auch noch ein die Fesselung der Locheinfassung 4 bringender Klemmring 10 unterkommt.
Besagter Klemmring 10 ist reversibel zugeordnet und sitzt selbsthaltend mantelwandseitig, also außen am stutzenartigen Durchtrittsvorsprung 8.
Als diesbezügliches Fesselungsmittel dient ein wulztförmiger, nach radial außen weisender Rand 11. Der trägt gegenüber der eine Ringnut 12 bildenden Mantelfläche des Durchtrittsvorsprunges 8 erkennbar auf. Der Klemmring 10 ist radial ausfederfähig weitbar.
Wie beispielsweise Figur 2 und 9 entnehmbar, handelt es sich bezüglich des Klemmringes 10 seiner Natur nach um einen sogenannten Sprengring.
Der Klemmring 10 weist einen radialen Öffnungsspalt auf.
Der Sprengring 10 kann eine gewisse Vorspannung aufweisen. Die kann so weit gehen, dass sich in unbelegter Stellung die Innenfläche des Klemmrings 10, wie aus Figur 6 und Figur 13 ersichtlich, auf dem Boden der Ringnut 12 in radial einwärts gerichteter Kraftwirkung einschnürbegrenzt abstützt. Der Klemmring 10 ist so zusammen mit der Locheinfassung 4 in noch nicht zugeordnetem Zustand eine sich selbst zusammenhaltende Baueinheit 4/10.
Der Durchtrittsvorsprung 8, genauer der Wulztrand 11 ist mit einer die Zuordnung des Klemmringes 10 begünsti-
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genden Vorkehrung versehen. Die besteht aus einer stirnseitigen Auflaufschräge 14. Sie verläuft rotationssymmetrisch. Unter axialem Auftreffen einer gegebenenenfalls gefasten Eckkante 15 weitet sich der Klemmring 10 innendurchmesservergrößernd, bis er den radial ausspitzenden Kamm 16 des Wulztes 11 überwunden hat. Der Klemmring 10 zieht sich dann kraftvoll in die Ringnut 12 zwischen Klemmfläche 9 und Wulztrand 11 ein.
Die dem Stirnrand des Wulztrandes 11 gegebene Auflaufschräge 14 ist den Figuren 6 und 7 sowie 15 und 16 besonders deutlich entnehmbar.
An den Kamm 16 des Wulztrandes 11 schliesst sodann ringnutseitig eine auf deren Boden der Ringnut 12 abfallend geneigt verlaufende Gegenschräge 17 zu einer Schräge 18 des federelastischen Klemmringes 10 an. Die entsprechende Ausprägung befindet sich am Innenrand 19 des Klemmringes 10, realisiert als flächengrößere Fasung der entsprechenden Eckkante. Der Neigungswinkel der Schrägen 17, 18 liegt bei ca. 45° zu einer die gleichliegenden Zentren des Loches 2, des Steckringes 5 und des Klemmringes 10 schneidenden Längsmittelachse x-x (vergleiche Figuren 3 bis 5 bzw. 10 bis 12).
Insgesamt weist der radial auswärts gegenüber dem Grund der Ringnut 12 abkragende Wulztrand 11 ein spitzdachartiges Profil auf, mündend in den den größten Durchmesser umschreibenden Kamm 16, gleichsam den First des dargestellten Spitzdaches stellend.
Bei einem Vorhang 1 zugeordneter Position der Locheinfassung 4 wirken die gleichsam Gleitrampen bildenden Schrägen 17/18 derart, dass eine Klemmkraft auf die Lagen des gefassten Lochrandes 3 ausgeübt wird, wobei
die gleichsam als bewegliche Ringbacke fungierende innere Stirnfläche des Klemmringes 10 als diesbezügliche Klemmfläche 20 in Richtung der stehenden Klemmflache 9 des Steckringes 5 bewegt wird. Die Klemmrichtung liegt so raumparallel zur Längsmittelachse x-x, resultierend aus der Einschnürwirkung des Klemmringes 10 in Richtung des Pfeiles y (vergleiche Figur 7 bzw. Figur 16) .
Da die Klemmf uge 21 zwischen den Klemmf lachen 9 und 20 im Zuordnungsstadium des Vorhandes 1 breitenmäßig größer ausfällt als in der 0-Position gemäß Figur 6 und liegt nach radial innen zwischen dem Innenrand 19 des Klemmringes 10 und dem Grund der Ringnut 12 ein ringspaltartiger Freiraum &zgr;. Der begründet bewegungsmäßig eine permanente Andrückkraft im Sinne der Einklemmung des Lochrandes 3 des Vorhanges 1.
Zum Lösen der ösenartigen Locheinfassung 4/10 sind diese Betätigung erleichternde Mittel berücksichtigt. Die verkörpern sich in Greifvorsprüngen 22. Es sind Anformungen. Die liegen im Bereich der Spaltränder des Öffnungsspaltes 13 des Klemmringes 10.
Die Greifvorsprünge 22 sind fahnenartig gestaltet, stirnverrundet und ragen radial nach auswärts von der Peripherie des Klemmringes 10 ab.
Die Greifvorsprünge 22 weisen eine geringere Dicke auf als die Dicke des ringscheibenartigen Klemmringes 10 beträgt. Diese Differenz ist zur Erzielung eines Hintergreiffreiraumes 23 genutzt. Der liegt auf der dem Vorhang 1 zugewandten Hälfte der Dicke des Klemmringes 10 (vergleiche Figur 7, durch geänderte Schnittführung in den Figuren 16 und 17 nicht dargestellt).
VGN: 265 098 23 865Nl DE Dr.G./P./Sz. 15.02.2001
Zum Lösen des Klemmringes 10 braucht der eine oder der andere Greifvorsprung 22 lediglich erfasst und radial nach auswärts gehend in überlagernder axialer Richtung abgezogen zu werden.
Der Klemmring 10 kann beispielsweise aus Kunststoff bestehen. Er kann fensterseitig positioniert werden. Bezüglich der die Sichtauflage stellenden Locheinfassung 4, also der Einheit Steckring 5/ Ringflansch 6, kann dagegen auf attraktiveres Material zurückgegriffen werden, wie beispielsweise Holz.
Insgesamt ist eine bequem bedienbare, gebrauchsstabile Locheinfassung erzielt, die sich bei etwaigem schrumpfen des Lagenpaketes des Lochrandes 3 sogar selbsttätig nachstellt. Der den Wulztrand 11 hinterfassende Klemmring 10 funktioniert gebrauchssicher.
In Fällen, in denen die oben erläuterte Rauhung einschließlich der erzielbaren hohen Klemmkraft für ein sicheres Fassen des Lochrandes nicht ausreicht, beispielsweise bei schwereren Vorhängen, ist eine zusätzliche Maßnahme getroffen, und zwar in Form einer Art Stechkranzes mit gleichsam verkrallender Wirkung.
Das ist erreicht ohne Vergrößerung der Teilezahl. Von der diesbezüglichen Weiterbildung sind sowohl der Steckring 5 als auch der Kleinmring 10 betroffen.
Der Steckring 5 weist an der Peripherie seiner Klemmfläche 9 eine einen Freiraum schaffende Stufe 24 auf. Die erstreckt sich unterbrechungsfrei umlaufend und schafft einen gegenüber der ebenen Klemmfläche 9 in Bezug auf die Klemmfuge 21 zurückspringenden, rotationssymmetirischen Falz, der zum Stirnrand 6' des Ringflansches 6
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hin öffnet. Die so erzeugte, peripher offene Rille 25 lässt sich bei Fertigung des Steckringes 5 gleich tnitberücksichtigen. Besteht dieser aus Kunststoff, ist das formtechnisch einwandfrei beherrschbar. Im Falle der Herstellung aus Holz wird die Rille eingefräst, respektive gedrechselt.
Was die Querschnittsgeometrie der Rille 25 der Stufe angeht, so ist diese lang rechteckig. Die längere Seite verläuft entlang der beziehungsweise raumparallel zur Erstreckungsebene der Klemmfläche 9. Das Verhältnis von längerer Seite zu kürzerer Seite liegt etwa bei 2:1. Die Rille 25 stellt praktisch das Matrizenteil für den Stechkranz.
Der Klemmring 10, gleichsam das Patrizenteil bildend, weist dagegen Dorne 26 auf. Die verlaufen ebenfalls in der Peripherie des Klemmringes 10, und zwar möglichst randnah. Die sogar bis zum Rand reichenden Dorne 26 sind der Klemmfläche 20 abragend gleich angeformt. Die Abragung ist in Richtung der Klemmfläche 9 beziehungsweise der Stufe 24 des Steckringes 5.
Bezüglich der Dorne 26 handelt es sich um schlanke kegelstumpfförmige Sporne. Deren Spitzen tragen das Bezugszeichen 27. Die geometrischen Achsen der Dorne verlaufen raumparallel zur Längsmittelachse x-x der Locheinfassung 4.
Die Länge der Dorne 27 entspricht der Tiefe der Stufe 24 des Steckringes 5. Bevorzugt ist jedoch eine etwas geringere Länge gewählt, so dass die Spitze 27 des Domes 26 die Klemtnf lache 9, genauer den Grund 28 der Rille 25 der Stufe 24 nicht berühren kann. Ihre Stechschärfe ist so nicht beeinträchtigt.
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Im Zuordnungsfall kommt es zu einem Durchstechen des textlien Stoffes des Vorhanges 1 und damit zu einer krallartigen Stech-Befestigung des Gardinenstoffes oder dergleichen an der Locheinfassung 4. Beim Ziehen der Gardine beziehungsweise des Vorhanges 1 wird dieser nicht aus der Öse sprich Locheinfassung 4 gezogen.
Die Dorne 26 können in bestimmten Fällen auch die Klemmfläche 9 querende Sperrriegel bilden, soweit es die obere Halbkreiszone der Locheinfassung 4 betrifft. Die Dorne 26 treten nämlich gegen die Stufe 24.
Aber auch ein Einreißen des Lochrandes 3 findet nicht so leicht statt zufolge der weit vom gestanzten Lochrand 3 abliegenden Stechdornzone. Das verhindert vor allem bei Geweben ein Aufriffeln.
Aufgrund des relativ langen Grundes 28 der peripher offenen Rille 25 kommt auch hier die hinsichtlich der Gegenschräge 17 und Schräge 18 erläuterte Wirkung unbeeinträchtigt zum Tragen, gemäß der sich der Klemmring 10 aufgrund unterschiedlicher Stoffdicken des Vorhanges 1 leicht ringweitend nach radial außen bewegt. Die Länge des treppenstufenartigen Grundes 28 ist so ausreichend, dass trotz dieser eine permante Klemmkraft erzeugenden Wirkung die Dorne 26 nicht aus dem "Schutzraum" der Rille 25 treten. Ausserdem ist die Rille 25 praktisch auch nicht erkennbar, da der Vorhang 1 mit der nicht eingeklemmten Partie in die Rille 25 "quillt".
Es liegt eine rotationssymmetrisch gleichmäßige Stechwirkung durch die Dorne 26 vor. Es sei auf Figur 14 verwiesen. Dort ist erkennbar, dass die Dorne 26 der Peripherie des Klemmringes 10 im Wesentlichen gleichmä-
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ßig urafangsverteilt zugeordnet sind. Die Dorne 26 stehen auf den Eckpunkten eines Achtecks verteilt, wobei der im Bereich des Öffnungsspaltes 13 zu liegen kommende Dorn 26 wegfällt, eben aufgrund dieser Ringdurchbrechung .
Die dem besagten Öffnungsspalt 13 näherliegenden Dorne 26 sind aufgrund der gezeichneten Grundausrichtung (Öffnungsspalt 13 liegt in der Vertikalen, die einen unteren Dorn 26 schneidet) und der winkelgleichen Verteilung von 45° so weit beabstandet, dass sie unter Betätigen der GreifvorSprünge 22 nicht berührt werden können. Die Montage kann daher gefahrfrei vorgenommen werden, ebenso die Demontage.
Bei Ausbildung des Steckringes 5 aus Kunststoff könnte dieser in Umkehrung der Mittel die materialintegralen Dorne 26 aufweisen und der Klemmring 10 die die Rille 25 bildende Stufe 24 besitzen. Vorzug wird jedoch der eingehend beschriebenen Ausführungsform gegeben.
Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
Claims (11)
1. Locheinfassung (4) für Vorhänge (1) oder dergleichen, mit einem einen Ringflansch (6) als Sichtauflage aufweisenden Steckring (5), der einen Durchtrittsvorsprung (8) zu einem Einstecken in das vorgefertigte Loch (2) des Vorhanges (1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchtrittsvorsprung (8) einen wulztförmigen, nach außen weisenden Rand (11) hat, der von einem Klemmring (10) hinterfasst ist.
2. Locheinfassung nach Anspruch (1) oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (10) einen radialen Öffnungsspalt (13) aufweist.
3. Locheinfassung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch von den Spalträndern abragende Greifvorsprünge (22).
4. Locheinfassung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifvorsprünge (22) klemmfugen-beabstandet ansetzen.
5. Locheinfassung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenrand (19) des federelastischen Klemmringes (10) eine Schräge (18) aufweist, die mit einer Gegenschräge (17) des Randwulztes (11) derart zusammenwirkt, dass eine Klemmkraft in Richtung des Ringflansches (6) ausgeübt wird.
6. Locheinfassung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der axial nach außen weisende Stirnrand des wulztförmigen Randes (11) eine Auflaufschräge (14) aufweist.
7. Locheinfassung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser des Ringflansches im Wesentlichen dem des Klemmringes (10) entspricht und nur die Greifvorsprünge (22) den Außendurchmesser des Klemmringes (10) überragen.
8. Locheinfassung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine an der Peripherie der Klemmfläche (9) des Steckringes (5) angeordnete, zurückspringend umlaufende Stufe (24).
9. Locheinfassung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch vom Klemmring (10) in Richtung auf die Klemmfläche (9) abragende Dorne (26).
10. Locheinfassung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Dorne (26) der Peripherie des Klemmringes (10) im Wesentlichen gleichmäßig umfangsverteilt zugeordnet sind.
11. Locheinfassung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Dorne (26) etwa der Tiefe der Stufe (24) entspricht.
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ID=7946923
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20016561U Expired - Lifetime DE20016561U1 (de) | 2000-09-21 | 2000-09-21 | Locheinfassung für Vorhänge o.dgl. |
| DE20102710U Expired - Lifetime DE20102710U1 (de) | 2000-09-21 | 2001-02-16 | Locheinfassung für Vorhänge o.dgl. |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20016561U Expired - Lifetime DE20016561U1 (de) | 2000-09-21 | 2000-09-21 | Locheinfassung für Vorhänge o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE20016561U1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110141099A (zh) * | 2019-05-20 | 2019-08-20 | 林鑫杭 | 一种窗帘 |
-
2000
- 2000-09-21 DE DE20016561U patent/DE20016561U1/de not_active Expired - Lifetime
-
2001
- 2001-02-16 DE DE20102710U patent/DE20102710U1/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE20016561U1 (de) | 2001-02-01 |
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