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DE20014596U1 - Verschluß an Kordeln, Bändern od.dgl. flexiblen Elementen - Google Patents

Verschluß an Kordeln, Bändern od.dgl. flexiblen Elementen

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DE20014596U1
DE20014596U1 DE20014596U DE20014596U DE20014596U1 DE 20014596 U1 DE20014596 U1 DE 20014596U1 DE 20014596 U DE20014596 U DE 20014596U DE 20014596 U DE20014596 U DE 20014596U DE 20014596 U1 DE20014596 U1 DE 20014596U1
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DE
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closure
shells
shell
cord section
closure part
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DE20014596U
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English (en)
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Feldhoff & Co Barthels GmbH
Original Assignee
Feldhoff & Co Barthels GmbH
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Publication of DE20014596U1 publication Critical patent/DE20014596U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F1/00Fastening devices specially adapted for garments
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G11/00Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
    • F16G11/02Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes with parts deformable to grip the cable or cables; Fastening means which engage a sleeve or the like fixed on the cable
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G11/00Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
    • F16G11/08Fastenings for securing ends of driving-cables to one another, the fastenings having approximately the same diameter as the cables

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Description

17.08.2000
Verschluß an Kordeln, Bändern
od.dgl, flexiblen Elementen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß an Kordeln, Bändern od.dgl. flexiblen Elementen, insbesondere für Kinderbekleidung, der sich bei Überschreiten einer vorbestimmten Belastung selbsttätig öffnet, und der aus zwei lösbar miteinander verrasteten Verschlußteilen besteht, die jeweils einen Kordelabschnitt auf einer vorbestimmten Länge klemmend einschließen.
Zugkordeln dienen zum Verschließen von Kleidungsstücken, insbesondere zum Verschließen von Öffnungen der Kleidungsstücke. Beispielsweise werden Zugkordeln an den Rändern von Kapuzen von Oberbekleidungsstücken eingesetzt, um überkopfgroße Kapuzen im Bereich ihrer Gesichtskanten so zu verkleinern, daß sie nicht vom Kopf rutschen können. Auch im Hals- und/oder Taillenbereich werden solche Kordeln verwendet. Durch Kordeln besteht grundsätzlich Strangulierungs-0 gefahr. Es kann also bei heftiger oder ungeschickter Bewegung der Träger der Kleidungsstücke dazu kommen," daß die Kordel in ungewollter Weise beispielsweise auf den Hals eines Kindes drückt oder auf andere empfindliche Körperteile. Damit ist eine Gefährdung des Trägers bzw. des Kindes verbunden. Die Gefährdung ist besonders dann groß, wenn eine Unfallgefahr oder ein Unfall gegeben ist, bei dem sich der Träger nicht schnell genug selbst helfen kann.
Es ist eine Zugkordel mit einem Verschluß allgemein bekannt, der die eingangs genannten Merkmale aufweist. Die Verschlußteile sind jeweils einstückig. Um sie mit der Zugkordel auszugfest zu verbinden, ist es erforderlich, ein Kordelende zu verfestigen. Das Kordelende wird dabei auf einer für den Einbau in ein Verschlußteil bestimmten Länge komprimiert. Danach erfolgt der Zusammenbau des ummantelten und komprimierten Kordelendes mit einem Verschlußteil nach Art einer Preßverbindung. Hierzu ist das Verschlußteil im Einbaubereich des Kordelendes einseitig geschlitzt. Die Schlitzung erfordert eine im übrigen stabile Ausbildung des Verschlußteils. Die Schlitzung hat außerdem zur Folge, daß das Verschlußteil optisch schief an der Kordel befestigt ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Verschluß mit den eingangs genannten Merkmalen so zu verbessern, daß ein zuverlässiger Sitz des Verschlusses an einem flexiblen Element erreicht wird, ohne dieses vorher ummanteln zu müssen. Dabei soll ein optisch ansprechender Sitz eines Verschlußteils an dem flexiblen Element erreicht werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Verschlußteil aus zwei Halbschalen besteht, die einen Kordelabschnitt einschließend zusammenbaubar und miteinander verrastbar sind.
Der Verschluß soll sich selbsttätig öffnen. Das tut er, wenn eine vorbestimmte Belastung überschritten ist. Eine solche Überlastung tritt beispielsweise auf, wenn"sich der Träger des Kleidungsstücks in ungeschickter Weise verhält oder in eine Situation gerät, in der er selbst nichts dazu beitragen kann, die geschnürte Zugkordel zu lösen. Der Verschluß öffnet dann selbsttätig und die Strangulierungsgefahr ist beseitigt, weil sich die dann getrennten Hälften der Zugkordel innerhalb ihrer Führungselemente so bewegen können, daß beispielsweise die Kapuze nicht mehr zusammenge-
schnürt ist und eine durch eine Zusaitimenschnürung der Kapuze gegebene Gefährdung des Trägers entfällt.
Der Verschluß besteht aus zwei miteinander zu verbindenden Verschlußteilen, von denen jeder an einem Kordelabschnitt befestigt ist. Ein solcher Verschluß kann beispielsweise als ein Steckverschluß ausgebildet sein. Er kann aber auch eine sonstwie geartete Sollbruchstelle aufweisen, die bei übermäßiger Belastung zerstört wird. Ein solcher Ver-Schluß mit an Kordelabschnitten befestigten Verschlußteilen kann aber auch so ausgebildet sein, daß sich seine Verschlußteile vom Kordelabschnitt lösen, indem auf die Befestigung derart Einfluß genommen wird, daß das selbsttätige Öffnen bei Überschreiten einer vorbestimmten Belastung auftritt.
Eine weitere Verbesserung des Verschlusses ergibt sich dadurch, daß er aus zwei miteinander lösbar verrasteten Verschlußteilen besteht. Die Nutzung verrastender und zu entrastender Verschlußteile ist für eine problemlose Anwendung der Zugkordel beim Herstellen des Verschlusses besonders vorteilhaft, insbesondere bei Steckverschlüssen.
Für eine vorteilhafte konstruktive Ausbildung des Ver-Schlusses ist es zu bevorzugen, daß die Verschlußteile jeweils einen Kordelabschnitt auf einer vorbestimmten Länge klemmend einschließen. Es ist damit möglich, Außenumfangsflächen des Kordelabschnitts dazu zu nutzen, diesen Kordelabschnitt mit einem Verschlußteil zu verbinden. Die Verbindung kann in einer Weise erfolgen, daß ein Lösen des Verschlußteils vom Kordelabschnitt ausgeschlossen ist."
Um das Herstellen der Verbindung eines Verschlußteils mit einem Kordelabschnitt zu erleichtern, kann die Zugkordel so ausgebildet werden, daß ein Verschlußteil aus zwei Halbschalen besteht. Die Halbschalen können um den Kordelabschnitt herum gesetzt und miteinander verbunden werden, soweit sie nicht bereits miteinander verbunden sind. Die HaIb-
schalen können so dick- bzw. dünnwandig ausgebildet werden, wie es aus Festigkeitsgründen erforderlich ist. Es ergibt sich ein gleichachsiger Sitz eines Kordelabschnitts in einem Verschlußteil.
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Es ist zu bevorzugen, daß zwei Halbschalen ein hohlzylindrisches Verschlußteil bilden. Das hohlzylindrische Verschlußteil ist insbesondere auf den Außenumfang einer Kordel oder eines ähnlichen zylindrischen länglichen flexiblen Elements optimal abgestimmt.
Zur Verbesserung einer Verbindungsfestigkeit zwischen einem Verschlußteil und einem Kordelabschnitt kann der Verschluß so ausgebildet werden, daß die Verschlußteile in einen Kordelabschnitt eindringende Haltespikes aufweisen. Eine solche Ausbildung ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Kordel in üblicherweise aus einem Geflecht einer Vielzahl von Fäden besteht, die für die erforderliche Flexibilität der Zugkordel vorteilhaft sind. Die Haltespikes dringen zwischen solche Fäden ein, so daß der Kordelabschnitt normalerweise nicht in Längsrichtung aus den Verschlußteilen herausgezogen werden kann.
Eine spezielle Ausbildung eines Verschlußteils kennzeichnet einen Verschluß dadurch, daß zwei ummontierte, fluchtend angeordnete Halbschalen eines Verschlußteils von zwei in der Flucht mit Schalenkanten angeordneten Haltestegen zusammengehalten sind und eine Kordelabschnittsöffnung zwischen sich bilden. Damit wird der Zusammenhalt der beiden Halbschalen gewährleistet und zugleich eine praktische Möglichkeit zum Zusammenbau des Kordelabschnitts mit den beiden Halbschalen eröffnet. Der Zusammenhalt der beiden Halbschalen ist insbesondere im Hinblick darauf vorteilhaft, daß diese für ihren Zusammenbau unterschiedlich ausgestaltet sein müssen. Es ergeben sich Erleichterungen bei der Herstellung, bei der Lagerhaltung und beim Zusammenbau.
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Der vorangesprochene Zusammenbau eines Verschlußteils mit einem Kordelabschnitt kann in vorteilhafter Weise bei einem Verschluß erreicht werden, bei dem zwei Halbschalen mit Haltestegen als Klappstellen zusammenklappbar und unter Einschluß des Kordelabschnitts verrastbar sind. Der Kordelabschnitt wird mit vorbestimmter Länge durch die Kordelabschnittsöffnung gesteckt und die beiden Halbschalen können durch Verrasten fest miteinander verbunden werden, so daß sie den Kordelabschnitt zwischen sich einklemmen.
Der Verschluß muß hinsichtlich seiner Verschlußteile ausreichend stabil sein. Es ist daher vorteilhaft, den Verschluß so auszubilden, daß ein Verschlußteil an seinem dem anderen Verschlußteil zugewendeten Ende eine den Querschnitt einer Halbschale oder beider Halbschalen ausfüllenden Platte hat, an die sich ein Haitevorsprung oder eine Halteausnehmung zum anderen Verschlußteil hin anschließt. Die Platte dient der Stabilisierung einer Halbschale oder beider Halbschalen und damit dem Klemmsitz der Halbschalen an dem Kordelabschnitt. Außerdem gestattet sie die Ausbildung von Rastmitteln, um zwei Halbschalen miteinander verrasten zu können.
Zum Verrasten der beiden Halbschalen kann der Verschluß so ausgebildet sein, daß an der Platte einer ersten Halbschale ein erster Rasthaken ausgebildet ist, der mit einem zweiten Rasthaken einer zweiten Halbschale verrastbar ist. Infolgedessen werden die Rastkräfte direkt in die Platte abgeleitet und damit eine optimale Stabilisierung des Ver-Schlußteils im Verrastungsbereich erreicht.
Der Verschluß kann dahingehend weitergebildet werden, daß an Schalenkanten der Halbschalen Kantenrücksprünge und Kantenvorsprünge ausgebildet sind, die bei verrasteten HaIbschalen formstabilisierend ineinandergreifen. Das ist besonders wichtig im Hinblick auf Querkräfte aus dem in Benutzung befindlichen Kordelabschnitt, die in der durch die Schalenkanten gebildeten Ebene wirken und hier die Haltemittel der
Halbschalen belasten können, beispielsweise Haltestege oder auch die Rastmittel selbst.
Eine preiswerte, nicht korrodierende und damit funktionssichere Ausbildung des Verschlusses wird erreicht, wenn der Verschluß durch Spritzgießen aus Kunststoff hergestellt ist. Der Kunststoff ist leicht, so daß die Zugkordel im Bereich des Verschlusses nicht unerwünscht schwer wird.
Der Verschluß kann dahingehend ausgebildet werden, daß der geschlossene Verschluß ein erstes Verschlußteil mit einem Haltevorsprung hat, der in eine Halteausnehmung eines zweiten Verschlußteils eingreift. Das erste Verschlußteil kann mit seinem patrizenartig wirkenden Haltevorsprung derart in eine Halteausnehmung eines matrizenartig wirkenden zweiten Verschlußteils eingreifen, daß Querbelastungen des Verschlusses möglich sind, ohne ein ungewolltes Öffnen des Verschlusses in Kauf nehmen zu müssen. Derartige Verschlußteile sind besonders für Steckverschlüsse geeignet.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt:
Fig.l einen Teil einer Zugkordel im Bereich eines
Verschlusses vor dessen Zusammenfügen,
Fig.2 einen Längsschnitt durch ein erstes, aus
zwei Halbschalen bestehendes Verschlußteil,
Fig.3 eine Ansicht des Verschlußteils der Fig.2
in Richtung A, und
Fig.4,5 den Fig. 2,3 entsprechende Darstellungen
eines zweiten aus zwei Halbschalen be-"
stehenden Verschlußteils.
Fig.l zeigt einen Teil einer Zugkordel für Kleidungsstücke, deren Kordelenden nicht dargestellt sind. Die Zugkordel besteht im wesentlichen aus zwei mit Abstand von einander angeordneten Kordelabschnitten 13,14, die jeweils ein Verschlußteil 11,12 aufweisen, so daß die gesamte Zugkordel
zwischen den Kordelenden entsprechend unterbrochen ist. Der Verschluß ist als Steckverschluß 10 ausgebildet, dessen Verschlußteile 11,12 jeweils einen Kordelabschnitt 13,14 auf einer vorbestimmten Länge 17 klemmend einschließen. Es ist also davon auszugehen, daß der Kordelabschnitt 14 dicht an Haitevorsprünge 15,16 heranragt, die die eigentlichen Verschlußmittel bilden. Das erste Verschlußteil 11 hat einen Haltevorsprung 15, der patrizenartig ausgebildet ist. Das zweite Verschlußteil 12 hat eine Halteausnehmung 16, die matrizenartig ausgebildet ist. Infolgedessen ist es möglich, daß erste Verschlußteil 11 mit dem zweiten Verschlußteil 12 in Richtung des dargestellten Pfeils zusammenzustecken, so daß Stirnwände 31,32 der Verschlußteile 11,12 aneinanderliegen. Falls die zusammengesteckten Verschlußteile 11,12 von den Kordelabschnitten 13,14 derart belastet werden, daß eine vorbestimmte Belastung überschritten wird, so wird der Steckverschluß 10 geöffnet und nimmt eine der Fig.l ähnliche Stellung ein. Es ist dann nicht möglich, daß in der Zugkordel vorhandene Kräfte den Träger des Kleidungsstücks gefährden.
Der Steckverschluß 10 muß einerseits die bei normaler Belastung der Zugkordel beim Binden auftretenden Kräfte aushalten, andererseits aber bei Überschreitung der vorbestimmten Belastung selbsttätig öffnen. Hierzu kann der Verschluß konstruktiv in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein. Die Figuren zeigen eine Ausbildung mit einem Rastverschluß. Der Haltevorsprung 15 hat eine umlaufende Ringnut 33, in die Rastrippen 34 des Verschlußteils 12 eingreifen, wenn beide Verschlußteile 11,12 .zusammengesteckt sind und der Verschluß somit geschlossen ist. Diese aus der Ringnut 33 des Haltevorsprungs 15 und den Rastrippen 3 4 des Verschlußteils 12 gebildeten Verschlußmittel werden so ausgelegt, daß sie den vorbeschriebenen Bedingungen genügen, also einerseits die normale Belastung aushalten, andererseits bei Überschreiten einer vorbestimmten Belastung selbsttätig öffnen. Diese Belastung muß dabei in Längsrichtung der Zugkordel erfolgen, wie das bei üblichen Kordelbelastungen der Fall ist, Querbe-
lastungen werden von dem Haitevorsprung 15 und die Halteausnehmung 16 bildenden Schalenabschnitten 3 5 des Verschlußteils 12 aufgenommen.
Die spezielle Ausbildung der Verschlußteile 11,12 wird mit Bezugnahme auf die Fig.2 bis 5 beschrieben. Die Fig.2,3 betreffen das Verschlußteil 11 und die Fig. 4, 5 das Verschlußteil 12. Beiden ist gemeinsam, daß sie jeweils aus zwei Halbschalen 19,20 bestehen, die gemeinsam entweder das Verschlußteil 11 oder das Verschlußteil 12 bilden. Gemeinsam ist den Verschlußteilen 11,12 des weiteren, daß die Halbschalen 19,20 von Haltestegen 23,24 zusammengehalten sind. Die Haltestege 23,24 fluchten mit Schalenkanten 21,22 der Halbschalen 19,20. Dabei wird vorausgesetzt, daß sich die Halbschalen 19,20 in einer in den Figuren dargestellten Position befinden, in der sie in einer Flucht liegen. Die Länge der Haltestege 23,24 bestimmt den Abstand der Halbschalen 19,20 voneinander. Infolge dieses Abstandes ist zwischen den Haltestegen 23,24 und den Halbschalen 19,20 eine Kordelabschnittsöffnung 25 ausgebildet, durch die ein Kordelabschnitt 13 oder 14 mit einem Abschnittsende hindurch gesteckt werden kann, so daß dieses Kordelabschnittsende in den Fig.2,4 vertikal zwischen den Halbschalen 19,20 in der Darstellungsebene angeordnet ist. Die Halbschalen 19,20 können dann zusammengeklappt werden und das Kordelabschnittsende des Kordelabschnitts 13,14 zwischen sich einschließen. Dabei fungieren die Haltestege 23,24 als Klappstellen, bei denen eine Klappachse 36 durch die Formgebung in der Mitte der Haltestege 23,24 gegeben ist. Die Fig.2,4 zeigen eine entsprechende Ausbildung mit je einer filmscharnierartigen Dünnstelle der Mitte der Haltestege 23,24, die dem vorbeschriebenen Verklappen der Halbschalen 19,2 0 einen nur geringen Widerstand entgegensetzen, dabei aber nicht zerstört werden. Vielmehr bleiben die Halbschalen 19,2 0 im Bereich der Klappachse 36 auch dann noch miteinander verbunden, wenn die Halbschalen 19,20 in die in Fig.l dargestellte Endlage geklappt sind. Fig.l zeigt dabei die halbe Länge der Haltestege 23,24. In dieser Stellung schließen die Halbschalen
19,20 die Kordelabschnitte 13,14 ein, die sie auf der Länge 17 klemmend umfassen.
Die Klemmung der Kordelabschnitte 13,14 zwischen den Halbschalen 19,2 0 wird zum einen durch eine Verrastung der Halbschalen aneinander erreicht. Hierzu besitzt die erste Halbschale 20 einen ersten Rasthaken 27 und die zweite Halbschale 19 einen zweiten Rasthaken 28. Beide sind so ausgebildet, daß sie sich beim Zusammenklappen der Halbschalen 19,20 hintergreifen, verrasten und damit die Halbschalen 19,2 0 zusammenhalten. Da auch die Haltestege 23,24 intakt sind, wird der Kordelabschnitt 13,14 eingeklemmt. Er kann nicht aus der Kordelabschnittsöffnung 25 herausrutschen, wenn bestimmungsgemäße Zugkräfte auf ihn ausgeübt werden.
Je nach Ausbildung der Zugkordel bzw. des Zugkordelabschnitts 13,14 kann der Zusammenhalt der Abschnitte 13,14 und der Verschlußteile 11,12 noch verbessert werden. In den Fig. 2 bis 4 sind Haltespikes 18 dargestellt, die an dem Innenumfang der Halbschalen 19,20 ausgebildet sind und bei deren Zusammenklappen in den Kordelabschnitt 13,14 hineingedrückt werden. Sie widersetzen sich da mit einem Herausziehen des Kordelabschnitts. Voraussetzung ist, daß der Kordelabschnitt ein Eindringen der Haltespikes 18 in ausreichendem Umfang gestattet. Das ist ohne weiteres gewährleistet, wenn der Kordelabschnitt zum Beispiel aus einem Geflecht textiler Fäden besteht. Es ist auch eine Verklebung der Verschlußteile 11,12 mit den Kordelabschnitten 13,14 denkbar, beispielsweise durch vor dem Zusammenklappen der Halbschalen 19,2 0 aufgetragenen Klebstoff oder durch beim Zusammendrücken aktivierte Klebstoffvorräte.
Zur Stabilisierung der ersten Halbschalen 20 sind diese mit einer Platte 26 versehen, die vertikal zur Längsachse der Halbschale 20 angeordnet ist. Die Platte 26 befindet sich an oder nahe einem Stirnende einer solchen Halbschale. Im Fall des Verschlußteils 11 trägt die Schale nicht nur den Rasthaken 27, sondern auch den Haltevorsprung 15. Im Fall
des Verschlußteils 12 trägt die Rastplatte 2 6 außer dem Rasthaken 27 einen Schalenabschnitt 35, der eine Ausnehmungshälfte 16' bildet. Die zweite Halbschale 19 ist ebenfalls mit einem Schalenabschnitt 35 ausgebildet, die eine weitere Ausnehmungshälfte 16'' bildet. Beide Ausnehmungshälf ten 16', 16'' bilden gemeinsam die Halteausnehmung 16 des Verschlußteils 12. Die Schalenabschnitte 35 können darstellungsgemäß geschlitzt sein, um beim Einstecken des HaI-tevorsprungs 15 nicht zu großen Widerstand entgegenzusetzen und so zu gewährleisten, daß sich der Verschluß bei einer vorbestimmten Belastung selbsttätig öffnen kann.
Die Schalenkanten 21,22 der Halbschalen 19,20 sind in besonderer Weise ausgebildet, um die zusammengeklappten Halbschalen 19,20 zu stabilisieren. Die erste Halbschale 20 besitzt Kantenvorsprünge 29 an beiden Schalenkanten 21,22. Die zweite Halbschale 19 besitzt Kantenrücksprünge 3 0 an beiden Schalenkanten 21,22. Beim Zusammenklappen der Halbschalen 19,20 greifen die Kantenvorsprünge 29 in die Kantenrücksprünge 30 und sichern die Halbschalen 19,20 gegen Querverschiebungen in der Ebene ihrer Schalenkanten 21,22. Das trägt dazu bei, die Kordelabschnitte 13,14 geklemmt zu halten.

Claims (10)

1. Verschluß an Kordeln, Bändern od. dgl. flexiblen Elementen, insbesondere für Kinderbekleidung, der sich bei Überschreiten einer vorbestimmten Belastung selbsttätig öffnet, und der aus zwei lösbar miteinander verrasteten Verschlußteilen (11, 12) besteht, die jeweils einen Kordelabschnitt (13, 14) auf einer vorbestimmten Länge (17) klemmend einschließen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verschlußteil (11, 12) aus zwei Halbschalen (19, 20) besteht, die einen Kordelabschnitt einschliessend zusammenbaubar und miteinander verrastbar sind.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Halbschalen (19, 20) ein hohlzylindrisches Verschlußteil (11, 12) bilden.
3. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (19, 20) in einen Kordelabschnitt (13, 14) eindringende Haltespikes (18) aufweisen.
4. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 37 dadurch gekennzeichnet, daß zwei ummontierte, fluchtend angeordnete Halbschalen (19, 20) eines Verschlußteils (11, 12) von zwei in der Flucht mit Schalenkanten (21, 22) angeordneten Haltestegen (23, 24) zusammengehalten sind und eine Kordelabschnittsöffnung (25) zwischen sich bilden.
5. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Halbschalen (19, 20) mit Haltestegen (23, 24) als Klappstellen zusammenklappbar und unter Einschluß des Kordelabschnitts (13, 14) verrastbar sind.
6. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verschlußteil (11, 12) an seinem dem anderen Verschlußteil (12, 11) zugewendeten Ende eine den Querschnitt einer Halbschale (19, 20) oder beider Halbschalen (19, 20) ausfüllende Platte (26) hat, an die sich ein Haltevorsprung (15) oder eine Halteausnehmung (16) zum anderen Verschlußteil (12, 11) hin anschließt.
7. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Platte (26) einer ersten Halbschale (20) ein erster Rasthaken (27) ausgebildet ist, der mit einem zweiten Rasthaken (28) einer zweiten Halbschale (19) verrastbar ist.
8. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an Schalenkanten (21, 22) der Halbschalen (19, 20) Kantenrücksprünge (30) und Kantenvorsprünge (29) ausgebildet sind, die bei verrasteten Halbschalen (19, 20) formstabilisierend ineinandergreifen.
9. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß durch Spritzgießen aus Kunststoff hergestellt ist.
10. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossene Verschluß ein erstes Verschlußteil (11) mit einem Haltevorsprung (15) hat, der in eine Halteausnehmung (16) eines zweiten Verschlußteils (12) eingreift.
DE20014596U 2000-08-23 2000-08-23 Verschluß an Kordeln, Bändern od.dgl. flexiblen Elementen Expired - Lifetime DE20014596U1 (de)

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