DE20101151U1 - Vorrichtung zur Kennzeichnung von Rädern - Google Patents
Vorrichtung zur Kennzeichnung von RädernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kennzeichnung von Rädern mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Es ist jedem Autofahrer bekannt, dass es notwendig ist, beim Unstecken von Rädern bei einem Wechsel von Sommerauf Winterreifen - und umgekehrt - diese zu markieren, damit die Laufrichtung der Reifen bei erneutem Wechseln beibehalten wird. Die Räder sollten zumindest auf einer Seite des Fahrzeuges stets gefahren werden, damit die Laufrichtung, die auf das Profil eine Verformung bewirkt, gleichbleibend ist und nach dem Wechsel eines Reifensatzes keine "Beschädigungen durch entgegengesetzte Laufrichtung auftreten können.
Üblicherweise werden deshalb auf den Reifen die Räder die entsprechenden Beschriftungen „hinten links", „hinten rechts", „vorne links" und „vorne rechts" aufgebracht bzw. deren Abkürzung „HL", „HR", „VL" und „VR". Auch wenn Werkstätten aufgesucht werden, wird von dem dortigen Fachpersonal beim Wechseln der Räder bzw. der Reifen
30 diese Markierung aufgebracht.
Um nun einem Sommerreifen, der auf einer Felge montiert ist, während des Winters aufbewahren zu können, wird häufig nach dem Reifenwechsel die Felge und der aufgezogene Reifen gereinigt. Dabei ist es nicht auszuschließen, dass auch die Beschriftung verwischt wird oder gänzlich verloren geht. Dies gilt für Räder mit Winterreifen gleichermaßen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Reifenkenner als bleibende Markierung vorzusehen, der beim Wechsel der Räder einfach anzubringen ist und einfach entfernt werden kann und auch ständig an den Rädern verbleiben kann, bis ein neuer Reifen auf die Felge aufgezogen wird.
Gelöst wird die Aufgabe durch Ausgestaltung der Vorrichtung zur Kennzeichnung von Rädern gemäß den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen. Bei der Vorrichtung, die auch als „Reifenkenner" bezeichnet werden kann, handelt es sich um ein Flächenelement, das an einer Ecke oder einem Ende eine Bohrung aufweist, die etwas größer als der Durchmesser des Ansatzes des Ventils, in der Regel als Schraubansatz ausgebildet, ist, jedoch so klein ist, dass er noch auf dem Ventilgehäuse, das sich in der Regel vom Ansatz aus kegelstumpfförmig erstreckt, ein Wiederlager findet. Mit der aufgedrückten oder aufgeschraubten Schutzkappe, die jedes Ventil aufweist, ist eine einfache Fixierung möglich, ja sogar ein leichtes Festschrauben des Flächenelementes .
Vorteilhafte Ausbildungen des Flächenelementes sind in den abhängigen Unteransprüchen 2 bis 9 derart verständlieh angegeben, dass weitere Erläuterungen zu den einzelnen Ausführungsformen nicht erforderlich sind.
Es hat sich herausgestellt, dass insbesondere bei einer in Längsrichtung gebogenen Ausführung des Flächenelementes in Streifenform, das. &zgr;. &Bgr;. abgerundete Enden aufweist und aus Kunststoff hergestellt ist, dieses längs einer Umfangslinie in die Felge einpassbar ist, so dass beispielsweise beim Einsetzen einer Radkappe in die Felge die Kennzeichnungsvorrichtung dort verbleiben kann. Sie wirkt nicht störend und kann sich in Laufrichtung erstrecken.
Sie kann aber auch jeweils beim vollzogenen Reifenwechsel abgenommen werden, um die gewechselten Reifen und Räder kennzeichnen zu können.
Als eine besonders vorteilhafte Ausgestaltungsform hat sich erwiesen, die streifenförmigen Flächenelemente aus Kunststoff zu fertigen und zwar im Spritzgießverfahren, so dass stets ein Vierersatz gemäß der Lehre des Anspruchs 10 in einem Spritzvorgang hergestellt werden kann und die einzelnen Flächenelemente über den ausgehärteten Kunststoff im Angusskanal und den Angüssen verbunden sind. Es versteht sich ferner von selbst, dass im Spritzgießwerkzeug auch die notwendigen Positionshinweise eingearbeitet werden können, die dann als Einprägung in der Fläche erscheinen, beispielsweise „VR", „HR", „VL" und „HL". Ein solcher aus dem Spritzgießwerkzeug herausgenommener Verbund wird dann nicht aufgetrennt, sondern als eine Versandeinheit in einen Schutzbeutel eingegeben und an Adressaten verschickt, die beim Umstecken der Räder oder beim Reifenwechsel auf einfache Weise die einzelnen Flächenelemente dann an den Angüssen abbrechen und auf die Ventilschraubansätze aufsetzen können, um sie daran mittels der Schutzkappe zu befestigen.
Vorteilhafte Weiterbildungen dieses Verbundes der Flächenelemente sind in den Unteransprüchen 11 und 12 angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele ergänzend erläutert .
In Figur 1 ist in schematischer Darstellung als Segmentausschnitt ein Rad eines Personenkraftwagens dargestellt. Dieses besteht aus einer Felge 9, die mittig eine Lagerungsbohrung 11 aufweist. Auf die Felge 9 ist in bekannter Weise ein Reifen 10 aufgezogen. Dieser Reifen 10 endet im Felgenrand. In der Wandfelge 9 befindet sich auch
eine Aufnahmebohrung für ein Ventil 4, dessen aus der Innenseite der Felge vorstehende Öffnung den Lufteintritt ermöglicht und in der von dem Reifen 10 gebildeten Kammer mündet. Das Ventil 4 weist ein Ventilgehäuse 6 aus Gummi auf und ferner einen vorstehenden Ansatz 3, der in der Regel als Schraubansatz ausgebildet und auf den eine Schutzkappe 5 aufschraubbar ist.
Erfindungsgemäß ist nun ein Flächenelement 1 als Kenn-Zeichnungsvorrichtung vorgesehen, das - wie die Figur 1 zeigt - streifen- und bogenförmig ausgebildet ist und mit einer Bohrung 2 an einem Ende auf den Ansatz 3 aufgesteckt ist, so dass das Flächenelement 1 hierauf mittels der aufgeschraubten Schutzkappe 5 gesichert gehalten werden kann. Die Bogenform ist gewählt, um einen annähernd parallelen Verlauf zur Felgenkante in Laufrichtung des Rades herstellen zu können. Es ist ersichtlich, dass durch Abschrauben der Schutzkappe 5 von dem Ansatz 3 ein solches Flächenelement 1 auf einfache Weise abnehmbar ist, aber auch im Bedarfsfall aufgesteckt werden kann. Da die Flächenelemente 1 ein Beschriftungsfeld aufweisen, auf dem beispielsweise „Reifenkenner" aufgebracht ist oder auch die Positionsbezeichnung des Rades, wie „VL", für „vorne links", ist das entsprechende Rad mit dem Reifen unverkennbar gekennzeichnet.
In Figur 2 ist eine Anordnung aus vier Flächenelementen 1 dargestellt, die aus Kunststoff bestehen und im Spritzgussverfahren in einem Werkzeug hergestellt sind. Die einzelnen Flächenelemente weisen Bohrungen 2 an einem Ende und am anderen Ende eingeprägte Hinweise auf die Zuordnung zu den einzelnen Rädern auf, für die sie zur Kennzeichnung bestimmt sind. Verbunden sind die vier Flächenelemente 1 über einen Anguss 7 und Angüsse 8, die stirnseitig an den Flächenelementen 1 enden. Ein so entnommenes Verbundteil wird als Verkaufseinheit in einen Beutel gesteckt und kann an den Kunden abgegeben werden, der beabsichtigt, seine Räder mit diesen Reifenkennern zu
kennzeichnen. Beim Herausnehmen aus dem Beutel können die einzelnen Flächenelemente 1 durch Abbiegen an den Angüssen abgebrochen und bestimmungsgemäß verwendet werden.
Claims (12)
1. Vorrichtung zur Kennzeichnung von Rädern, die jeweils mindestens eine Felge, einen Reifen und ein in eine Durchtrittsöffnung in der Felge eingesetztes Ventil aufweisen, das reifenseitig in dem vom Reifen umschlossenen Hohlraum mündet oder Bestandteil eines eingesetzten Schlauches ist, welches Ventil ein Gehäuse und einen Ansatz aufweist, auf den eine Schutzkappe aufschraubbar oder aufdrückbar ist, gekennzeichnet durch ein Flächenelement (1) mit einer Bohrung (2) in einem Rand- oder Eckenbereich, mit der das Flächenelement (1) auf den Ansatz (3) des Ventils (4) aufsteckbar ist und hierauf durch die aufgedrückte oder aufgeschraubte Schutzkappe (5) fixiert ist, wobei sich die Unterseite des die Bohrung umgebende Randes am Ventilgehäuse (6) oder einem Flansch am Ansatz (3) abstützt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächenelement (1) als flacher Streifen und in sich steif ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächenelement (1) in Längsrichtung gebogen ausgeführt ist, wobei der Bogen eine Krümmung aufweist, die so gewählt ist, dass das Flächenelement (1) längs eines Bogenabschnittes einer Felge (9) im Bereich des Ventils (4) verlegbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächenelement (1) zungenförmig ausgeführt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das streifenförmige Flächenelement (1) eine Länge von ca. 50 mm bis ca. 80 mm aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das Ende, an dem sich die Bohrung (2) befindet, abgerundet ist und der Rand der Bohrung (2) sowie der sich anschließende Wandteil des Flächenelementes (1) zur Befestigung an dem Ventil (4) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächenelement (1) ein Bedruckungsfeld aufweist und/oder Hinweise für die Anbringung an bestimmten Rädern eingeprägt sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Kunststoff-, Metall-, Pappstreifen oder aus einem verstärkten Stoffband besteht.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kennzeichnung der vorderen Räder oder seitlichen Räder eines Fahrzeuges die Flächenelemente (1) unterschiedliche Farben aufweisen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens vier Flächenelemente (1) jeweils paarweise hintereinander angeordnet sind, aus Kunststoff bestehen und dass zwischen den benachbarten Paaren die Angüsse (7, 8) der Spritzteile stirnseitig an den Flächenelementen vorgesehen sind und dass erst zum Aufsetzen auf ein Ventil (4) die einzelnen Flächenelemente von den Angüssen abgetrennt werden.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächenelemente (1) miteinander über einen Anguss (7, 8) mit Verzweigung zu einer Verpackungseinheit verbunden und dass die Flächenelemente (1) jeweils paarweise am Anguss (7, 8) vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Flächenelemente (1) derart gegenüberstehend angeordnet sind, dass die höchsten Punkte der Krümmungen sich gegenüberstehen und dass auf der anderen Seite eines Angusskanals zwei Flächenelemente paarweise in umgekehrter Bogenrichtung angefügt sind, so dass jeweils zwei hintereinander liegende Flächenelemente eine Welle bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20101151U DE20101151U1 (de) | 2001-01-22 | 2001-01-22 | Vorrichtung zur Kennzeichnung von Rädern |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20101151U DE20101151U1 (de) | 2001-01-22 | 2001-01-22 | Vorrichtung zur Kennzeichnung von Rädern |
Publications (1)
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ID=7951960
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20101151U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2423405A (en) * | 2005-02-15 | 2006-08-23 | Roger Stote | Sleeve for displaying information on a tyre valve stem |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29622454U1 (de) | 1996-12-27 | 1997-03-06 | Stein, Klaus, 09212 Limbach-Oberfrohna | Mittel zur Kennzeichnung der Räder eines Radsatzes für Kraftfahrzeuge, insbesondere Personen- und Lastkraftwagen |
| DE29907397U1 (de) | 1999-04-28 | 1999-09-30 | Wrona, Stanislaus, 94362 Neukirchen | Reifenmarkierung |
-
2001
- 2001-01-22 DE DE20101151U patent/DE20101151U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29622454U1 (de) | 1996-12-27 | 1997-03-06 | Stein, Klaus, 09212 Limbach-Oberfrohna | Mittel zur Kennzeichnung der Räder eines Radsatzes für Kraftfahrzeuge, insbesondere Personen- und Lastkraftwagen |
| DE29907397U1 (de) | 1999-04-28 | 1999-09-30 | Wrona, Stanislaus, 94362 Neukirchen | Reifenmarkierung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB2423405A (en) * | 2005-02-15 | 2006-08-23 | Roger Stote | Sleeve for displaying information on a tyre valve stem |
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