DE20101558U1 - Schranksystem - Google Patents
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- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
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- H05K5/30—Side-by-side or stacked arrangements
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- Casings For Electric Apparatus (AREA)
Description
&. Heim *..··..· *..* .&Ggr;. ·..* .:. lrmgardstrasse
D-81479 München
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European Patent Attorneys pa q89-791 52 5a
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K 1412
Die Erfindung betrifft ein Schranksystem mit wenigstens zwei Geräteschränken, welche nebeneinander angeordnet sind, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. -^
Die Erfindung ist insbesondere für Anbieter von Rechnerkapazität mit Internetzugang geeignet, welche Serverschränke aneinanderreihen und für mehrere Anwender zur Verfügung stellen.
Es hat sich gezeigt, dass ein Serverschrank, welcher beispielsweise eine Höhe von 2100 mm eine Breite von 600 mm und eine Tiefe von 900 nun aufweisen kann, von mehr als einem Anwender genutzt werden könnte. Dem steht jedoch der Zugang der verschiedenen Anwender zum gesamten Schrank entgegen .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schranksystem, insbesondere für Anbieter von Rechnerkapazität zu schaffen, welches die Möglichkeit bietet, dass ein Geräte- bzw. Serverschrank für mehr als einen Anwender genutzt werden kann und dabei die notwendige Sicherheit und der alleinige Zugang des jeweiligen Anwenders zu seinem Anwenderbereich gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen sind Merkmale der Unteransprüche und in der Figurenbeschreibung enthalten.
*·. *. I I . I I I
Ein Grundgedanke der Erfindung kann darin gesehen werden, auf der Basis der bekannten Geräte- und Serverschränke und unter Beibehaltung des prinzipiellen Aufbaues einen kontrollierten Zugang jedes Anwenders für seinen Anwenderbereich vorzusehen und die Sicherheit der verschiedenen Anwenderbereiche durch eine definierte Verbindung der nebeneinander angeordneten Schränke zu schaffen.
Erfindungsgemäß weist das Schranksystem nebeneinander angeordnete Geräteschränke auf, welche jeweils im Bereich ihrer Fronttüren und vorteilhafterweise auch im Bereich von rückseitig angeordneten Türen durch eine Einrichtung miteinander verbunden werden können, wobei diese Einrichtung bei geschlossenen Türen im wesentlichen abgedeckt sowie nicht zugänglich ist und nur bei geöffneten Türen demontiert werden kann.
Die Verbindungseinrichtung ist zweckmäßigerweise leistenartig ausgebildet und kann vorteilhaft als Anreihleiste, welche insbesondere über nahezu die gesamte Höhe von Vertikalprofilen der Schränke reicht, ausgebildet sein. Die Anreihleiste kann jeweils an einem Vertikalprofil im Bereich einer Schließseite des einen Geräteschrankes und am Vertikalprofil im Bereich einer Scharnierseite des angrenzenden weiteren Geräteschrankes befestigt werden. Wenn wenigstens zwei nebeneinander angeordnete Serverschränke einmal unterteilt werden, können vier Anwenderbereiche, nämlich jeweils ein unterer und ein oberer Anwenderbereich, für vier verschiedene Anwender geschaffen werden. Der besondere Vorteil besteht darin, dass die zwei unterteilten Geräteschränke in Bezug auf das Grundgestell, eine untere und eine obere Abdeckung und Zubehörteile wie herkömmliche Serverschränke ausgebildet sein können und mit Hilfe der Anreihleiste und einer entsprechend ausgebildeten Seitenabschottung in ein unterteiltes, aneinandergereihtes Schranksystem verändert werden können.
Erfindungsgemäß ist ein elektronisches Schiießsystern vorgesehen und jede Tür eines Anwenderbereichs nur über einen speziellen Code durch den jeweiligen Anwender zu öffnen.
Es ist sinnvoll, wenn das elektronische Schließsystem wenigsten im Bereich der frontseitigen Türen der Anwenderbereiche vorgesehen ist. Wenn außerdem auch jeweils eine rückseitige Tür angeordnet wird, ist es zweckmäßig, auch den Zugang über die rückseitige Tür in das elektronische Schließsystem einzubeziehen. In diesem Fall ist die Einrichtung zum Verbinden nebeneinander angeordneter Geräteschränke auch rückseitig anzubringen.
Eine leistenförmig ausgebildete Verbindungseinrichtung, welche beispielsweise als Anreihleiste an jeweils zwei nebeneinander angeordneten Vertikalprofile befestigt wird, ist besonders vorteilhaft und mit einem geringen Material- und Arbeitsaufwand verbunden. Die Anreihleiste erstreckt sich zweckmäßigerweise über nahezu die gesamte Höhe der Vertikalprofile bzw. der Geräteschränke und weist Befestigungsöffnungen auf, welche sinnvollerweise paarweise ausgebildet sind und mit Befestigungsöffnungen, beispielsweise einer Längsnut, in den Vertikalprofilen fluchten. Die Befestigung kann vorteilhaft mit einer Käfigmutter und entsprechenden Befestigungsschrauben erfolgen.
Die lösbare Verbindung der nebeneinander angeordneten Geräteschränke sichert ein schnelles Trennen der Geräteschränke, um erforderlichenfalls einen Umbau der Anwenderbereiche durchführen zu können.
Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, dass die Trennung der nebeneinander angeordneten Geräteschränke nur durch den Betreiber der Serverschränke möglich ist. Die erforderliche Demontage der Anreihleiste kann nur dann durchgeführt werden, wenn alle frontseitigen oder auch
rückseitigen Türen der Anwenderbereiche bzw. der Geräteschränke geöffnet sind. Diese Öffnung kann aufgrund des elektronischen Schließsystems nicht von einem der Anwender, sondern nur vom Betreiber der Serverschränke durchgeführt werden.
Es ist besonders vorteilhaft, dass für die aneinandergereihten, unterteilbaren Schränke Konstruktionselemente, insbesondere zur Unterteilung und Kabelführung, eingesetzt werden, welche nur nach Demontage der jeweiligen Anreihleiste, d.h. nur dem Betreiber der Rechner, zugänglich sind.
Entsprechend den frontseitigen und rückseitigen Wänden oder Türen sind bei Unterteilung eines Geräteschrankes in wenigstens einen unteren und einen oberen Anwenderbereich auch die Seitenwände unterteilt. Es ist besonders vorteilhaft, dass zwischen zwei Gerätenschränken nur eine Seitenabschottung aus Wandpaneelen anstatt der herkömmlichen zwei Seitenwände erforderlich ist und die einzelnen Wandpaneele sowie deren Halteelemente, z.B. Einbauschienen, gleichzeitig durch die Anreihleiste stirnseitig abgedeckt und gegen einen unberechtigten Ausbau gesichert werden.
Die Einbauschienen sind zweckmäßigerweise als U-Profile ausgebildet und können an einem frontseitigen und einem rückseitigen Vertikalprofil mit einander zugekehrten Öffnungen zum stirnseitigen Einschieben der Wandpaneele befestigt werden. Ein Entfernen der Einbauschienen und/oder der Wandpaneele durch einen einzelnen Anwender ist ausgeschlossen. Dazu ist das Öffnen aller angrenzenden Türen und eine Demontage der Anreihleiste erforderlich.
Zur Unterteilung eines Geräteschrankes in mehrere Anwenderbereiche dienen Fachböden. Die Fachböden werden derart, insbesondere an den Vertikalprofilen, befestigt, dass eine
Demontage nur vom benachbarten Anwenderbereich des angrenzenden Geräteschrankes möglich ist. Von einem einzelnen Anwender kann somit keine Änderung der Unterteilung vorgenommen werden. Das bleibt dem Betreiber der Rechnereinheiten vorbenommen, welcher die Zugangsberechtigung zu allen Anwenderbereichen, d.h. zum Öffnen der entsprechenden Türen, hat.
Zweckmäßigerweise sind die Kabelkanäle in den einzelnen Anwenderbereichen eines Geräteschrankes ebenfalls nur bei Zugriff auf den benachbarten Anwenderbereich und nach Entfernung der Anreihleiste und entsprechenden Wandpaneels zugänglich und z.B. zu demontieren. Auf diese Weise sind auch Änderungen an der Kabelführung nur durch den Betreiber durchführbar. Öffnungen in Fachböden und in der unteren und oberen Abdeckung des Geräteschrankes ermöglichen ein Einfädeln der Kabel für den jeweiligen Anwenderbereich.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Schranksystems besteht darin, dass Geräte- und Serverschränke durch außerordentlich einfache konstruktive Maßnahmen für mehrere Anwender unterteilt werden können und dabei die notwendige Sicherheit und Zugangsberechtigung gewährleistet sind. Es können die bekannten Gestelle und Profile verwendet werden. Die Aneinanderreihung ermöglicht eine materialsparende Seitenabschottung und durch die Verwendung einer abdeckenden Anreihleiste als Verbindungseinrichtung gleichzeitig, dass nur der Betreiber Änderungen an den Bauteilen zur Unterteilung der Schränke sowie der Hardware durchführen kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand einer Zeichnung weiter erläutert; in dieser zeigen in einer stark schematisierten Darstellung
Fig. 1 zwei aneinandergereihte und verbundene Geräteschränke ;
Fig. 2 eine Anreihleiste als erfindungsgemäße Verbindungseinrichtung für jeweils zwei Geräteschränke ;
Fig. 3 Vertikalprofile von zwei zu verbindenden,
nebeneinander angeordneten Geräteschränken;
Fig. 4 die Vertikalprofile gemäß Fig. 3 mit einer
daran befestigten Anreihleiste gemäß Fig. 2;
Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie V-V gemäß Fig. 4;
Fig. 6 eine vergrößerte teilweise Ansicht eines Vertikalprofils mit einem Wandpaneel und Einbauschienen;
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung (Ausschnitt) auf einen unterteilten Geräteschrank;
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung (Ausschnitt) auf einen oberen Anwenderbereich eines unterteilten Geräteschranks mit einem Fachboden und
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung (Ausschnitt) auf einen unteren Anwenderbereich mit einem Fachboden als obere Abdeckung.
Das Schranksystem gemäß Fig. 1 besteht beispielhaft und zur vereinfachten Darstellung aus zwei nebeneinander angeordneten Geräte- bzw. Serverschränken 3, 4. Die Geräteschränke 3, 4, welche an den Seitenbereichen keine Verkleidungsteile aufweisen, sind in einen unteren und oberen Anwenderbereich 7, 8, unterteilt. Nachfolgend wird der rechte Geräteschrank 3 näher beschrieben.
Der Geräteschrank 3 weist in herkönunlicher Weise ein Grundgestell mit einem unteren Gestellrahmen 15 aus Quer- und Tiefenholmen und einen identisch ausgebildeten, oberen Gestellrahmen 16 auf. Der untere 15 und obere Gestellrahmen 16 sind durch frontseitige Vertikalprofile 10, 11 und rückseitige Vertikalprofile 30, 31 verbunden.
Als Verkleidungsteile sind für den unteren und oberen Anwenderbereich 7, 8 eine untere Fronttür 5 und eine obere Fronttür 6 sowie im rückseitigen Bereich eine untere rückseitige Tür 13 und eine obere rückseitige Tür 14 stark schematisiert dargestellt.
Anstelle der üblichen Seitenwände sind bei dem für zwei Anwender und zur Aneinanderreihung mit weiteren Geräteschränken vorgesehenen Geräteschrank 3 als Seitenabschottungen Wandpaneele vorgesehen, welche in Verbindung mit den Figuren 6 und 7 näher beschrieben werden.
Der Geräteschrank 4 ist stark vereinfacht dargestellt. Dieser Geräteschrank 4 ist ebenfalls für zwei Anwender vorgesehen und weist einen unteren Anwenderbereich 7, einen oberen Anwenderbereich 8 und dementsprechend eine untere Fronttür 5 und eine obere Fronttür 6 auf. Auf weitere Einzelheiten wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet, und die Verbindungseinrichtung 9, welche bei geschlossenen Türen 5, 6 wie beim rechten Geräteschrank 3 abgedeckt ist, wurde im Bereich des linken Geräteschrankes 4 zur Information so dargestellt, als sei der Geräteschrank 4 noch nicht an den rechten Geräteschrank 3 angestellt und mit diesem verbunden.
Die Verbindungseinrichtung 9 ist im Bereich der aneinandergrenzenden Vertikalprofile 10, 11 der Geräteschränke 3 und
4 angebracht (siehe auch Fig. 3 bis 5 und Fig. 7) und deckt insbesondere die Trennwände bzw. Seitenabschottung zwischen den Anwenderbereichen 7, 8 ab.
Um nur dem jeweiligen Anwender einen Zugang zu seinem Anwenderbereich 7, 8 zu ermöglichen, sind die einzelnen Anwenderbereiche 7, 8 der Geräteschränke 3, 4 mit einem elektronischen Schließsystem 17, 18 versehen. Ein Anwender kann nur mit Hilfe eines Codes auf seinen Anwenderbereich zugreifen, wobei das elektronische Schließsystem auch die rückseitigen Türen 13, 14 eines Anwenderbereiches 7, 8 umfasst, wenn anstelle eines Rückwandpaneels eine rückseitige Tür angeordnet ist.
Fig. 1 verdeutlicht auch, dass die Geräteschränke 3, 4 jeweils eine untere Abdeckung 19 und ober Abdeckung 20 sowie horizontal angeordnete Einbauschienen 26 aufweist, an denen weitere Einbauteile, beispielsweise 19" oder metrische Vertikalprofile 28 (siehe Fig. 7 und 8), fixierbar sind. Die frontseitigen Türen 5, 6 sind in diesem Ausführungsbeispiel als Glastüren ausgebildet, während die rückseitigen Türen 13, 14 mit Belüftungsöffnungen versehen sind.
Fig. 2 zeigt eine Anreihleiste 9 als Verbindungs- oder Anreiheinrichtung 9 von zwei nebeneinander angeordneten Schränken 3, 4. Die Figuren 3 und 4 verdeutlichen, dass die Anreihleisten 9 über die gesamte Länge der Vertikalprofile 10, 11 der Geräteschränke 3, 4 reicht. Die Breite der Anreihleiste 9 ist von den stirnseitigen Abmessungen der Vertikalprofile 10, 11 und einem Abstand bzw. Zwischenraum zwischen den Vertikalprofilen 10, 11 bestimmt, in den ein oberes und unteres Wandpaneel 32 bis 34 (siehe Fig. 6 und 7) als Seitenabschottung der Geräteschränke 3, 4 angeordnet wird.
Die Anreihleiste 9 ist mit Ausnehmungen 29 versehen. Diese Ausnehmungen 29 sind insbesondere im Bereich von zusätzlichen Bauelementen, beispielsweise von Aufnahmen 27 für eine Schließstange oder von Scharnieren 23 ausgebildet (siehe Fig. 7). Die Anreihleiste 9 ist mit Befestigungsöffnungen 39 versehen, welche paarweise angeordnet sind und in Befestigungsstellung mit Befestigungsöffnungen 40 der Vertikalprofile 10, 11, insbesondere T-Nuten, fluchten (siehe Fig. 3 bis Fig. 5).
Aus Fig. 5 geht hervor, dass die Befestigung der Anreihleiste 9 an den Vertikalprofilen 10, 11 stirnseitig in jeweils einer T-Nut 40 mittels Senkschrauben 41 und Käfigmuttern erfolgen kann.
In Fig. 6 ist ein Vertikalprofil 11, welches in dem Schranksystem nach Fig. 1 im Bereich der Scharnierseite des linken Geräteschrankes 4 angeordnet ist, mit einem Wandpaneel 35 versehen. Das Wandpaneel 35 ist zur Trennung bzw. Abschottung der oberen Anwenderbereiche 8 der zwei Geräteschränke 3 und 4 gemäß Fig. 1 angeordnet. Die vergrößerte Darstellung in Fig. 6 verdeutlicht die Halterung des Wandpaneels 35 mit Hilfe einer oberen und einer unteren Einbauschiene 22.
Die Einbauschienen 22 sind als U-Profil ausgebildet und zum stirnseitigen Einschieben des Wandpaneels 35 horizontal am Vertikalprofil 11 befestigt. Grundsätzlich können die Einbauschienen 22 auch am schließseitigen Vertikalprofil 10 des Geräteschrankes 3 (siehe Fig. 1) befestigt werden. Im Bereich eines Fachbodens 21 (siehe Fig. 1) grenzen zwei Einbauschienen 22 mit ihrem Quersteg aneinander. In den VertikalStegen sind Befestigungsbohrungen 43 zur Fixierung des aufgenommenen Wandpaneels 35 ausgebildet.
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Fig. 6 verdeutlicht in Verbindung mit Fig. 4 und Fig. 7, dass nur nach Demontage der Anreihleiste 9 das obere und untere Wandpaneel 34, 35 entfernt werden kann und erst dann ein Zugriff auf Geräte etc. und Bauteile in dem jeweiligen Anwenderbereich 7, 8 möglich ist. Die Entfernung der Anreihleiste 9 kann jedoch nur bei geöffneten frontseitigen Türen 5, 6 der zwei nebeneinander angeordneten und durch die Anreihleiste 9 verbundenen Geräteschränke 3, 4 erfolgen, was dem Betreiber vorbehalten ist. Ein Umbauen der Anwenderbereiche und ein Zugang zu einem fremden Anwenderbereich ist einem Unberechtigten deshalb mit Sicherheit verwehrt .
Fig. 7 zeigt in einem Ausschnitt einen Geräteschrank 3, an dessen scharnierseitigem Vertikalprofil 11 Fronttüren 5, 6, von denen hier nur die untere Fronttür 6 ausschnittsweise gezeigt ist, angelenkt sind. Zur linksseitigen Seitenabschottung ist ein unteres Wandpaneel 34 bereits vollständig in eine untere und obere Einbauschiene 22 eingeschoben, während das obere Wandpaneel 35 nur teilweise in den entsprechenden Einbauschienen 22 gehalten ist und auf diese Weise die rückseitige Tür 14 des oberen Anwenderbereichs 8 mit Belüftungsöffnungen 37 erkennen lässt. Innenseitig sind im Bereich des unteren Aufnahmebereichs 7 und des oberen Aufnahmebereichs 8 horizontale Einbauschienen 26 an front- und rückseitigen Vertikalprofilen 11, 31 befestigt. Ein Zwischen- oder Fachboden ist bei dem in Fig. 7 gezeigten Geräteschrank 3 noch nicht eingebaut.
Ein derartiger Fachboden 21 geht aus den Figuren 8, 9 hervor. Fig. 8 zeigt eine perspektivische Teilansicht des oberen Anwenderbereichs 8 mit einem Kabelkanal 24, einem rückseitigen vertikalen Einbauprofil 28, einer rückseitigen
Tür 14 mit Belüftungsöffnungen 37 und einer horizontalen Einbauschiene 26. Auch der Fachboden 21 ist mit Belüftungsöffnungen 37 versehen.
In Fig. 9 ist in einer Teilansicht der Fachboden 21 vom unteren Anwenderbereich 7 her ausschnittsweise gezeigt. Dabei ist eine Öffnung 25 für Kabel (nicht dargestellt), welche durch den Kabelkanal 24 (siehe Fig. 8) geführt werden, erkennbar. Fig. 9 verdeutlicht, dass eine Demontage des Fachbodens 21 nur bei Zugang vom benachbarten Anwenderbereich (nicht dargestellt) möglich ist, und auch der Kabelkanal nur vom benachbarten Anwenderbereich (nicht dargestellt) entfernt werden könnte. Änderungen an der Verkabelung sind somit nur durch den Betreiber möglich. Die Kabelein- und abführung ist durch Fädeln durch die Fachböden 21 und durch die obere und untere Abdeckung (nicht dargestellt) der Geräteschränke möglich.
Claims (14)
1. Schranksystem mit wenigstens zwei Geräteschränken, insbesondere Serverschränken, welche nebeneinander angeordnet sind und ein Grundgestell und Verkleidungsteile mit jeweils wenigstens einer Fronttür aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Geräteschränke (3, 4) jeweils in wenigstens zwei Anwenderbereiche (7, 8) unterteilt sind und einen unteren (7) und oberen Anwenderbereich (8) mit getrennten Fronttüren (5, 6) aufweisen, dass jeder Anwenderbereich (7, 8) zur Sicherung des Zugangs durch den jeweiligen Anwender mit einem elektronischen Schließsystem (17, 18) versehen ist und dass eine Einrichtung (9) zum Verbinden der nebeneinander angeordneten Geräteschränke (3, 4) vorgesehen ist, welche wenigstens im Bereich der Fronttüren (5, 6) angeordnet ist und nur bei geöffneten Fronttüren (5, 6) der jeweils verbundenen Geräteschränke (3, 4) bzw. deren Anwenderbereiche (7, 8) zugänglich ist.
2. Schranksystem nach Anspruch 1, bei welchem die Geräteschränke (3, 4) als Grundgestell einen unteren (15) und oberen Gestellrahmen (16) aus Quer- und Tiefenholmen sowie Vertikalprofile (10, 11, 30, 31) zur Verbindung des unteren (15) und oberen Gestellrahmens (16) aufweisen und als Verkleidungsteile Seitenwände, eine Rückwand oder eine rückseitige Tür sowie eine untere (19) und obere Abdeckung (20) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (9) zum Verbinden von jeweils zwei Geräteschränken (3, 4) als Anreihleiste (9) ausgebildet ist und am Vertikalprofil (10) an der Schließseite des einen Geräteschrankes (3) sowie am Vertikalprofil (11) der Scharnierseite des angrenzenden Geräteschrankes (4) fixierbar ist.
3. Schranksystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterteilung eines Geräteschrankes (3, 4) in mehrere Anwenderbereiche (7, 8) Fachböden (21) angeordnet und insbesondere an den Vertikalprofilen (10, 11, 30, 31) fixierbar sind.
4. Schranksystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fachboden (21) zwischen einem unteren (7) und oberen Anwenderbereich (8) nur vom benachbarten Anwenderbereich des angrenzenden Geräteschrankes (4) demontierbar ist.
5. Schranksystem nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Geräteschränke (3, 4) an Stelle der Seitenwände eine Seitenabschottung aus Wandpaneelen (32 bis 34) entsprechend den vorgesehenen Anwenderbreichen (7, 8) aufweisen und dass die Wandpaneele (32 bis 35) zwischen den Geräteschränken (3, 4) angeordnet und von der Anreihleiste (9) abgedeckt sind.
6. Schranksystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandpaneele (32 bis 35) in Einbauschienen (22) gehalten und stirnseitig in jeweils eine obere und untere Einbauschiene (22) einschiebbar sind.
7. Schranksystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbauschienen (22) einen U-förmigen Querschnitt aufweisen und außenseitig an einem frontseitigen (10; 11) und rückseitigen Vertikalprofil (30; 31) eines Geräteschränkes (3; 4) fixierbar sowie nur nach Demontage der Anreihleiste (9) entfernbar sind.
8. Schranksystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dass die Anwenderbereiche (7, 8) der Geräteschränke (3, 4) jeweils einen Kabelkanal (24) aufweisen und dass zur Kabelein- und -abführung Öffnungen (25) in der unteren (19) und oberen Abdeckung (20) der Geräteschränke (3, 4) sowie in den Fachböden (21) vorgesehen sind.
9. Schranksystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelkanäle (24) der Anwenderbereiche (7, 8) eines Geräteschrankes (3) derart angeordnet sind, dass sie nur vom jeweils angrenzenden Anwenderbereich des benachbarten Geräteschrankes (4) demontierbar sind.
10. Schranksystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Änderung der Unterteilung eines Geräteschrankes (3; 4) und ein Aus- oder Umbau der Wandpaneele (31 bis 34), Einbauschienen (22) und Kabelkanäle (24) nur vom Betrieber und nach Öffnung der Fronttüren (5, 6) und/oder rückseitigen Türen (13, 14) möglich ist.
11. Schranksystem nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anreihleisten (9) auch im Bereich der rückseitigen Türen (13, 14) angebracht sind.
12. Schranksystem nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anreihleiste (9) über die gesamte Höhe der Vertikalprofile (10, 11; 30, 31) reicht und eine Breite aufweist, welche etwa der Breite von zwei Stirnseiten der Vertikalprofile (10, 11; 30, 31) und einer Seitenabschottung, insbesondere eines Wandpaneels (32 bis 34), entspricht.
13. Schranksystem nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anreihleiste (9) seitliche Ausnehmungen (29) aufweist, welche beispielsweise im Bereich von Aufnahmen (27) für Schließstangen oder Scharnieren (23) ausgebildet sind.
14. Schranksystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (29) in der Anreihleiste (9) in Abhängigkeit von der Unterteilung der Geräteschränke (3, 4) in Anwenderbereiche (7, 8) ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
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| DE20101558U DE20101558U1 (de) | 2001-01-30 | 2001-01-30 | Schranksystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20101558U DE20101558U1 (de) | 2001-01-30 | 2001-01-30 | Schranksystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20101558U1 true DE20101558U1 (de) | 2001-03-15 |
Family
ID=7952250
Family Applications (1)
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| DE20101558U Expired - Lifetime DE20101558U1 (de) | 2001-01-30 | 2001-01-30 | Schranksystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20101558U1 (de) |
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-
2001
- 2001-01-30 DE DE20101558U patent/DE20101558U1/de not_active Expired - Lifetime
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