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Maschine zum Unterstopfen von Eisenbahnschwellen Den Gegenstand der
Erfindung bildet eine Maschine zum Unterstopfen von Eisenbahnschwellen mittels Hämmer,
welche in bekannter Weise beiderseits der Mittelebene der Maschine angeordnet sind
und deren Keigungs- und Höhenlage einstellbar ist. Die Maschine nach der Erfindung
zeichnet sich gegenüber den bekannten Maschinen dieser Art, die meist -einen komplizierten
Antriebs- und Steuerungsmechanismus aufweisen, durch einfache und übersichtliche
Bauart aus.
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Die Erfindung besteht darin, daß in der Mittelebene der Maschine eine
motorisch betriebene Längswelle und eine mit ihr durch ein Geschwindigkeitsreduktionsgetriebe
verbundene, parallele Welle angeordnet sind, von welchen die erstere für den Antrieb
der v erschwenkbar gelagerten Hämmer unter Vermittlung längenveränderlicher, durch
Universalgelenke verbundener Zwischenglieder dient, ferner zum Antrieb eines Getriebes
für die Einste'llung der Neigungs- und Höhenlage der Hämmer und ihres Abstandes
von der Mittelebene der Maschine sowie für den Antrieb einer Laufradachse, die letztere
Welle 8 für den Antrieb von mit ihr durchReibungskupplungen zu verbindenden Winden
für das Heben und Senken der Hämmer und von Getrieben zur Ausübung von auf die Hämmer
abwärts gerichtetem Druck dient.
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Eine im besonderem Maße geeignete Ausbildungsform der Erfindung ist
in den Zeichnungen wiedergegeben. Hierbei zeigt Abb. i eine Ansicht der erfindungsgemäßen
Maschine, bei der die Hämmer abgenommen sind,
Abb. 2 eine Seitenansicht
der vollständigen Maschine, bei der sieh die Hämmer in Arbeitsstellung befinden,
in einer etwas vergrößerten Darstellung, wobei die Antriebsvorrichtung für. die
Hämmer fortgelassen ist; Abb. 3 zeigt eine teilweise Vorderansicht einer Hämmerreihe;
Abb. q. zeigt eine Aufsicht zur Einzelansicht der Hämmer gemäß Abb. 3 mit der Steuerwelle
zur Steuerung der Druckarme; Abb. 5 gibt einen einzelnen herausgenommenen Hammer
in der Seitenansicht wieder; Abb. 6 zeigt einen Teilschnitt eines Hammerpaares gemäß
Linie VI-VI der Abb. 5 mit den Stopfhämmern; Abb. 7 gibt eine Einzelheit im Querschnitt
durch die Antriebsvorrichtung für die beweglichen Teile der Maschine und für die
Bewegungsübertragung auf die Stopfvorrichtung wieder;-Abb. 8 zeigt in grundsätzlichem
Aufriß eine Einzelheit einer Winde und einer Antriebsverrichtung für die Druckrahmen;
Abb. 9 ist die Seitenansicht der vollständigen Maschine mit den Hämmern in der anfänglichen
Arbeitsstellung; Abb. io ist eine Teilansicht, in der grundsätzlich eine Ansicht
des Querschnitts der Lageanordnung der Getriebekästen zur Betätigung der Hämmer
wiedergegeben ist, ferner eine Betätigungsvorrichtung für die Einstellung der Hämmer
und eine Antriebsvorrichtung zur Fortbewegung der Maschine entlang des Schienenstranges;
Abb. 1i zeigt grundsätzlich den Aufriß der gegenseitigen Anordnung der Rahmen der
Getriebekästen zur Betätigung der Hämmer und-zur -Bewegung der Maschine entlang
des Schienenstranges.
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Die Maschine gemäß der Erfindung ist mit zwei Gruppen von acht Stopfhämmern
ausgestattet, die einander gegenüberliegen. Die Hämmer jeder Reihe sind paarweise
miteinander verbunden und liegen zwar in der gleichen Ebene, aber nicht parallel
zueinander.
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Die Maschine wird im wesentlichen aus dein Stahlrahmen i nach Abb.
i gebildet, der auf Rollen 2 ruht, die seine Bewegung auf dem zu bearbeitenden Schienenstrang
3 gestatten.
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Mit der Rahmenkonstruktion i ist eine weitere Konstruktion verbunden,
welche die Hämmer, die in zwei Reihen angeordnet sind, parallel zur Schwelle q:
einstellt, die zu bearbeiten ist. Ferner sind an der Rahmenkonstruktion die ÜbertragungsvorricIltungen
für die verschiedenen Bewegungen befestigt, welche die Maschine den Hämmern erteilt.
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.Eine langsam laufende Welle 8 wird im Normalfalle durch ein Getriebe
2o über die Welle i i in Drehung versetzt und trägt vier Winden, die gesondert nachstehend
beschrieben werden und in den Gehäusen 9 nach Abb. i untergebracht sind. Die vier
Winden haben den Zweck, die Hämmer abzusenken oder anzuziehen und sie gegebenenfalls
in einer bestimmten Lage gegen die Teleskoparme 16 zu halten, die unter dem Druck
der Federn 16A nach den Abb. 3 und 9 stehen, die ihrerseits mit den Bügeln roq.
verbunden sind, welche zwischen den Hämmern jedes Paares angeordnet sind.
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Diese Arme sind deshalb teleskopisch ausgebildet, damit sie an-die
verschiedenen Stellungen angepaßt, worden können, welche die Hämmer annehmen. Die
Feder am Ende der Arme wird benötigt, weil die Schwingungen der Hämmer während der
Arbeit ausgeglichen werden müssen. Die Antriebsvorrichtung der Arme 16 wird ,später
beschrieben. Die schnell laufende Welle i i wird unmittelbar vom Motorgetriebe io
angetrieben, das seinerseits in irgendeiner bekannten Weise z. B. elektrisch oder
durch eine Verbrennungsmaschine angetrieben werden möge und den Zweck hat, die Bewegung
auf die Hämmer über eine Anzahl von teleskopischen Übertragungselementen 12 vorzusehen,
von denen eines für jedes Hammerpaar vorgesehen ist und in jeder Richtung mittels
Gelenkbewegung verstellt werden kann. Diese Übertragungsglieder werden durch Stirnräder
angetrieben, die in den Getriebekästen 5 untergebracht sind.
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Die Getriebekästen können so angeordnet sein, daß sie soweit als möglich
die Einstellung der Gelenke so erlauben, daß ihre Arbeitsbedingungen möglichst günstig
gestellt werden.
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Zwei Paare von Gewindespindeln 13 werden jedes durdh eine Stirnradanordnung
betätigt, die im einzelnen später beschrieben worden und den Zweck haben, die Arme
6 und 7 zu bewegen, durch welche die Lage der Hämmer festgelegt wird, wobei die
verschiedene Winkelstellung der Hämmer ebenso berücksichtigt- wird, wie ihre Abweichung
gegenüber der mittleren Längsebene der Maschine, z. B. wenn eine Doppelschwelle
gestopft werden muß.
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Das Getriebe 15 wird in Gleichlauf mit der Hub-und Senkbewegung der
Hämmer mittels der Winden erhalten, die in .den Gehäusen 9 nach Abb. i untergebracht
sind, und gestattet den Antrieb der acht Arme 16, von denen jeder für je zwei Hämmer
vorgesehen ist.
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Die erwähnten Arme üben den nötigen Druck aus, um die Stoßbewegung
der Hämmer in den Schotter zu erleichtern, und bestimmen im Gegendruck gegenüber
den kleinen Säulen oder Ketten 55 und 56, die von den erwähnten Winden kommen, das
Absenken oder -Anheben der Hammeranordnung.
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Die Maschine wird durch eine Vorrichtung 18 vervollständigt, die im
wesentlichen in bekannter Weise ausgebildet ist und dazu dient, die Motorübersetzungen
zu steuern. Die Schaltknöpfe i9 gestatten es, die Maschine an- und abzustellen.
Die Kupplung 53 erlaubt je nach Belieben das Kuppeln der Welle 8, welche die Hämmer
hebt oder senkt, mit der schnell laufenden Welle i i, welche die Hämmer betätigt.
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Unter der Rahmenkonstruktion i ist eine kleine Schienenanordnung 22
vorgesehen, die quer zu den zu bearbeitenden Hauptschienen 3 verläuft.
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Die Maschine kann durch die hydraulische oder mechanische Hubvorrichtung
23, die mit dem Rahmen i verbunden ist, angehoben werden.. Die
Hubvorrichtung
23 trägt über die Arme 2f vier Rollen 28, welche sich auf der vorerwähnten Querschiene
22 abstützen, und trägt das Gewicht der :Maschine, wenn die letztere durch die Hubvorrichtung
gehoben ist, wobei die Rollen 2 von den Eisenbahnschienen 3 abgehoben werden.
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Die Maschine kann auf der lotrecht liegenden Welle der Hubvorrichtung
so gedreht -,werden, daß sie parallel zu den zu bearbeitenden Eisenbahnschienen
steht, und sie kann dann auf den Schienen 22 seitlich gegenüber den Hauptschienen
verschoben werden, wenn Züge durchgelassen werden müssen.
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Die quer laufenden Schienen 22 stehen nach außen über die Hauptschienen
mit einem Teil hinaus, wie in Abb. i in angehobener Stellung ausgezogen und in Arbeitsstellung
gestrichelt wiedergegeben. Wenn diese Querschienen in ihre letztbeschriebene Lage
gebracht sind, kann die Maschine von den Hauptschienen um das erforderliche Maß
fortbewegt werden, um die Durchfahrt von Zügen auf den Hauptschienen zu erlauben,
nachdem der Teil der Querschiene 22 von Hand weggenommen ist, der über den Hauptschienen
lag.
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Nachdem die Rahmenkonstruktion der erfindungsgemäßen Maschine vollständig
in ihren hauptsächlichen Grundzügen geschildert ist, mögen nachstehend die einzelnen
Teile beschrieben werden.
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Die Stopfhämmer, welche den Arbeitsteil darstellen, sind in Abb. 3
bis 6 wiedergegeben.
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Diese Hämmer sind paarweise miteinander verbunden und bilden zwei
Reihen, so daß die Hämmer jeder Reihe in einer Ebene liegen, die in ihrer Gesamtheit
in der Abb. 2 mit 29 und 30 bezeichnet sind.
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Die Abb. 3 und 4 zeigen in beispielsweiser Ausführung .die mit 3o
bezeichnete Reihe. Insbesondere ist in Abb. 4 darüber hinaus grundsätzlich die Lage
der Getriebewelle der Arme 16 gezeigt, die auf die Hämmer drücken.
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Die Hämmer sind paarweise zusammengeschlossen. Ein solches Paar ist
mit 24 und 25 be-
zeichnet. Einer dieser Hämmer, insbesondere der mit 24 bezeichnete,
verläuft lotrecht, während der andere einen hiervon verschiedenen Winkel aufweist.
Auf diese Weise arbeiten zwei benachbart liegende Hämmer, in diesem Falle 25 und
26, unmittelbar unter der Auflagefläche der Schwellen im Bereich unterhalb der Schiene,
während die äußeren Hämmer 24 und 27 dieser Ebene in weiter von der Schiene abgelegenen
Zonen stopfen. Die Einzelheiten der inneren Konstruktion eines Hammers sind in Abb.
6 wiedergegeben: Jedes Hammerpaar erhält ein einziges Gehäuse 3 i, in dem der Mechanismus
für seine Bewegung untergebracht ist.
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Jeder Hammer besteht aus einem Schlagbolzen 44, der auf den eigentlichen
Hammer 45 einwirkt, der auf Grund der übertragenen Schläge in den Schotter unterhalb
der Schiene eindringt und diesen stopft.
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Die Bewegung der Schlagbolzen wird durch die Welle 32 ausgelöst, die
durch ein Kardangelenk 40, wie in Abb. 5 dargestellt ist, mit der bereits beschriebenen
Welle 12 verbunden ist. Im Innern des G6häus:es 31 trägt die Welle 32 zwei. Nocken
33 und 34, die auf zwei getrennte Kipphebel 35 und 36 einwirken, die bei 37 und
38 gelagert sind und die Schlagbolzen 44 und 44' anheben.
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Während des Anhebens jedes Schlagbolzens wird eine Feder 39 zusammengedrückt;
der blocken hat eine solche Form, daß die Feder in einem bestimmten Drehwinkel der
Welle 32 zusammengedrückt wird und die vorübergehende Freigabe der Kipphebel sicherstellt,
so daß in diesem Falle die Federn sich plötzlich strecken und die Schlagbolzen 44
und 44' gegen die Hämmer 45 und 45' werfen.
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Die Welle 12, welche die Welle 32 bewegt, ist, wie bereits oben erwähnt,
teleskopförmig ausgebildet, um sich längen und kürzen zu können, entsprechend der
Neigung der Hämmer gegenüber der senkrechten Ebene. Diese Welle ist mit der Welle
32 und den Kupplungsrädern auf der Welle i i gemäß Abb. i durch Kardangelenk verbunden,
um die oben angeordnete Bewegung zu ermöglichen.
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Die vier Hammerpaare jeder Reihe sind durch eine Stange 41 miteinander
verbunden, und zwar über federnde Lagerböcke 42 gemäß Abb. 4. Außerdem sind die
beschriebenen Paare durch schwingende Verbindungsglieder 43 miteinander verbunden,
die den einzelnen Hammerpaaren ihre gegenseitige Freiheit belassen.
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Zwischen den Hämmern jedes Paares sind die Bügel i o4 angeordnet,
auf welche die Federn i 6A einwirken, durch die der Druck der Arme 16 elastisch
übermittelt wird.
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Die Vorrichtung, welche es den Hämmern gestattet, auszuschwenken oder
sich einander zu nähern und ihre gegenseitige Neigung zu verändern, wird durch die
beiden Gewindespindelpaare 13 (Abb. i und 2) gebildet, die mittels einer Gruppe
von Stirnrädern in Drehung versetzt werden können, welche nachstehend beschrieben
sind. Die Gewindespindeln werden dabei durch Schneck enräder 48 und 49 betätigt.
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Die Drehbewegung jeder Gewindespindel 13 hat die Verschiebung von
Wandermuttern (oben 46 und unten 47) zur Folge, welche jeweils oben die Arme 6 und
unten die Arme 7 betätigen.
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Diese Arme sind bei 5o und 5 i mit den Hämmern verbunden, und zwar
zwischen je zwei Paaren, wie Abb. 3 zeigt.
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Auf diese Weise wird .ein Parallelogramm gebildet, welches die Neigung
der Hämmer mittels der Verschiebung der Wandermuttern, 46 oder 47 allein zu verändern
gestattet. Die Hämmer werden dabei der mittleren Ebene der Maschine entfernt oder
genähert, wenn die vorstehend erwähnten Wandermuttern gleichzeitig entsprechend
bedient werden.
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Abb. 7 zeigt eine Einzelheit zur Betätigung der Hammerbewegungen.
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Zur besseren Darstellung wird die Gesamtheit der Einzelteile im teilweisen
Querschnitt wiedergegeben, wobei die Schutzgehäuse fortgelassen sind.
Die
schnell laufende Welle i i ist mit einem Untersetzungsgetriebe verbunden, das bei
20 grundsätzlich wiedergegeben ist, und zwar über eine Reibungskupplung 53.
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Diese Reibungs'kupplung hat den Zweck, eine Handbetätigung der langsam
drehenden Welle 8 vornehmen zu können, und zwar mittels einer Kurbel 54, wenn aus
irgendeinem Grunde die Welle i i leicht bewegt werden kann, so z. B. wegen eines
Schadens am Üutersetzungsgetriebe 1o- für den Motor.
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Auf der Welle 8 sind paarweise-die Seilwinden 59 und 6o, 65 und 66
angebracht. Diese Winden, die in dem Gehäusekasten 9 untergebracht sind und ihrerseits
in der Abb-. r grundsätzlich wiedergegeben sind, haben Trommeln reit umgekehrt spiralförmigen
Rillen, auf denen die Seile 55 und 56 aufgewickelt sind, die mittels der Umkehrrallen
57 und 58 mit den Laschen 61 und 62 der Hämmer verbunden sind.
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Die voneinander getrennten Winden 6o und 59 stehen in Verbindung miteinander
über das konische Rad 63, das in entsprechende Zähne an den äußeren Umfangsrändern
der Winde eingreift.
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Die Winde 66 kann mit der Welle 8 durch die Reibungskupplung 64 gekuppelt
werden, die auf der Welle 8 aufgekeilt ist.
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Die Anordnung, die für eine Gruppe von zwei Winden beschrieben ist,
wiederholt sich für die Winden der zweiten Gruppe. in entsprechender Weise, so daß
also die Winde,59 mit der Winde 65 durch eine Welle 59A verbunden ist, während die=
Winden 66 mit der Welle 8 durch eine Reibungskupplung 67 gekuppelt werden kann.
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Wenn die Winde 6o mit der Welle 8 verbunden ist, wird' über das Rad
63 auf die Winde 59 die Bewegung übertragen und von dieser letzteren auf die Welle
59A und schließlich auf die Winde 66.
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Aus diesem Grunde kann man wegen der umgekehrten Spiralwindungender
Rillen auf den Winden das gleichzeitige Auf- und Abwinden der Seile 55 und 56 erreich-en,
wobei die Seile auf die Hammerreihe 3o bzw. 29 einwirken und das Heben oder Senken
der Hämmer unter der Durchbiegung der Gelenkparallelogramme ermöglichen, die durch-
die Arme 6 und 7 gebildet sind.
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Um die Hämmer in einer gewünschten Stellung festzustellen, 'ist über
dem Rad 63 eine Reibungskupplung 68 vorgesehen, die nur dann in Arbeitsstellung
gebracht werden kann, wenn die Kupplung 64 nicht eingreift. Die Verbindung zwischen
den zwei Kupplungen wird auf irgendeine bekannte Weise .erhalten. Die Bewegung der
Kupplung 68 und das Abbremsen des Rades 63 bremst jeweils die beiden Winden 6o und
59 oder 65 und 66 ab undhält auf diese Wise die Hämmer in ihrer gewünschten Lage.
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Um die Arme 16 auf der Welle 59,4 (Abt. 7) zu bewegen, welche die
Winden 59 und 65 miteinander verbindet, die in der vorbeschriebenen Weise das Heben
und Senken der Hämmer ermöglichen, ist ein Schiebegetriebe vorgesehen, das die Welle
69 in der einen oder anderen Richtung in Drehung versetzt. Diese letzte Betätigung
bewirkt die Bewegung zweier Zahnsektoren 69A und 69B (nach den Abb. 7 und. 9) über
die Kupplung 70B.
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Die Drehbewegung dieser letzteren verursacht die Drehung der Wellen
70 und 70A und auf diese Weise die Drehung der Arme 16, deren äußere Enden
die Federn 16.4 und damit die verschiedenen Hammerpaare betätigen.
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Die Kupplungsanordnung 70B wird über den H.ebel.7oo betätigt,
der eine Trennung oder Verbindunig der Welle 69 mit den Zahnsegmenten 69A und 69B
erlaubt, während eine weitere Kupplungsvorrichtung die Trennung der Zahnsegmente
69A und 69B von der Welle 70 und 70A dann erlaubt, wenn die Hämmer vom Schotter
abgehoben sind und sich in Ruhelage befinden.
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Die Bewegungen der Getriebekästen 5 gemäß A:bb. i, die bereits oben
.erwähnt wurden, erlauben es, die Gelenkarme 12 und. 12A (Abb. 2 und 9) so in die
gewünschte Lage zu bringen, daß sie eine möglichst weitgehende Ausrichtung der Kardangelenke
sicherstellen, welche diese Arme an einem En-de mit den Getriebekästen 5 und am
anderen Ende mit den Hämmern verbindet.
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Die, Vorrichtung .ist in Abb. 1o schematisch wiedergegeben. Jedes
Getriebe wird durch die Festteile 71 und 72 gebildet, innerhalb deren ein
inneres Gehäuse 73 angeordnet ist, das sich seinerseits um die Welle i i dreht und
die Lagernabe 74 der Welke 12- ehthä'lt. Einentsprechendes äußeres Gehäuse 75_enthält
die Nabe 76.
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-Jede der beiden Wellen 12 und 12A endet in einem- Kegelrad 1o5 und
zo6, die beide über das Rad 52 in Verbindung stehen, das auf der Welle i i verkeilt
ist.
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Die :beweglichen Gehäuse 73 und 75- werden gleichlaufend in Bewegung
gesetzt, dabei aber im entgegengesetzten Sinne, so daß die Senk- und Hubbe,vegung
der Hämmer durch ein Ritzel 76R (Abt-. io und ii) erfolgt, das auf der langsam laufenden
Welle 59A verkeilt ist.
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Die Welle 77, die ihre Bewegung von dem Ritzel 76R erhält, leitet
die Bewegung der Welle 59A, welche zum Heben und Senken der Hämmer dient, auf die
vier Getriebekästen 5 weiter, und zwar durch: die Rritzel 78 und 79, die mit Zahnringen
8o bzw. 8i im Eingriff stehen, welche ihrerseits zu den Getriebekästen. 73 und 75
gehören.
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In der- Abb. iö wird weiterhin die Betätigungsvoxricihtung für die
Gewindespindeln 13 wiedergegeben, die zum Neigen und- Auseinandernehmen der Hämmer
dienen.
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Diese Gewindespindeln 13 werden dann in Drehung versetzt, wenn. die
Leerlaufräder 82 und 83, die auf ,den mit den Schnecken 48 und 49 im Eingriff stehenden
Wellen 85, und 84 sitzen, die ihrerseits mit den Wellen 13 verbunden sind, mit den.
erwähnten Wellen 8.4 und 85 durch die Kupplung 86 und 87 verbunden werden.
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Eine Welle 88, die ein Ritzel 88A aufweist, setzt die vorerwähnten
Zahnräder 82 und 83 in Rechts-oder Linksdrehung, je nachdem, ob das Rad 88B mit
dem einen oder anderen der Zahnräder 89 und go
4. Maschine nach
den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch eine Reibungskupplung (68), mittels
welcher das Kegelrad (63) bei nicht durch die Kupplungen (64, 67) drehfest mit der
Welle (8) verbundenen Winden (59, 6o und 65, 66) blockiert werden kann, um die Hämmer
in einer beliebigen Lage festzuhalten.
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5. Maschine nach den Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch eine
Reibungskupplung (53) für die Entkupplung der Welle (II) von der Welle (8), um letztere
manuell antreiben zu können, falls die Hauptwelle (ii) nicht betriebsfähig ist.
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6. Maschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
ein auf der Verbindungswelle (59A) der Winden (59 und 65) angeordnetes Schneckenrad
(15) über ein starres, mit einer Kupplung (70B) ausgestattetes Übertragungsorgan
(69) den Antrieb von gezahnten Sektoren (6gA, 69B) bewirkt, welche im Maschinengestell
gelagerte Wellen (70, 70A) verdrehen, mit welchen längenveränderliche Arme (16)
drehfest verbunden sind, die den beim Stopfen erforderlichen Druck auf die Hammerpaare
ausüben.
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7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die längenveränderlichen
Arme (16) auf die Hammerpaare über zwischengeschaltete Federn (16A) wirken, die
auf an den Hammerpaaren angeordneten Bügeln (io4) angebracht sind.
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B. Maschine nach den Ansprüchen 6 und 7, gekennzeichnet durrih auf
jeder der Wellen (70, 70A) angeordnete Klauenkupplungen (70B) für die Lösung
der drehfesten Verbindung zwischen den längenveränderlichen Armen (16) und den Zahnsektoren
(69A, 69B) g. Maschine nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gehäuse (5), welche die Organe für den Antrieb der Hämmer enthalten, aus einem
ortsfesten Teil (71, 72) bestehen, der im Innern einen beweglichen Teil (73) und
auf seiner Außenseite einen zweiten beweglichen Teil (75) aufweist und daß diese
beiden Teile mit den Lagern (74, 76) der Übertragungsorgane (I2, 12A) für den Antrieb
der Hämmer ausgestattet sind.
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io. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der
Übertragungsorgane (I2, 12A) innerhalb der Gehäuse (71, 72) ein Kegelrad (1o5, io6)
trägt, das in dauerndem Eingriff mit einem auf der rasch laufenden Welle (II) der
Maschine aufgekeilten Kegelrad (52) steht.
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i i. Maschine nach den Ansprüchen 9 und io, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teile (73 und 75) mit ihren Lagern (74, 76) durch ein Ritzel (78) verdreht
-,verden können, das auf einer Welle (77) befestigt ist, die durch die langsam laufende
Welle (59A) der Maschine mittels eines Stirnräderpaares (76R) zu dem Zweck angetrieben
wird, um die Achsen der Universalgelenke und der Antriebsorgane (12, I2A) der Hämmer
bei deren Hub- und Senkbewegung soweit als möglich in Übereinstimmung zu bringen.
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12. Maschine nach den Ansprüchen i bis ii, dadurch gekennzeichnet,
.daß jede Hammerreihe aus einer Mehrzahl von je zu einem Paar in einem gemeinsamen
Gehäuse (3I) vereinigten Hämmern besteht, wobei die Achsen der Hämmer jedes Paares
divergieren und in den Gehäusen (3I) die Antriebsorgane für die beiden Hämmer enthalten
sind.
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13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hammer
aus einem Stopfer (45) und einem auf ihn wirkenden Schlagkörper (44, 44 besteht,
der unter der Spannung einer Feder (39) steht, die durch einen Schwinghebel (35,
36) zwsammengepreßt wird, auf dessen eines Ende ein Daumen (33) wirkt, der an der
Welle (32) befestigt ist, die über das längenveränderliche Zwischenglied (12, I2A)
und das Universalgelenk (4o) von der Welle (i i) angetrieben wird.
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14. Maschine nach den Ansprüchen i bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die in je einer Reihe angeordneten Hammerpaare mittels nachgiebiger Zwischenstücke
(42) durch eine Schiene (41) und die einzelnen Paare unter sich durch je ein längenveränderliches
Zwischenglied (43) miteinander verbunden sind.
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15. Maschine nach, den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Daumen (33), die auf die Schwinghebel (35, 36) der Hämmer jedes Paares wirken,
derart ausgebildet sind, daß die beiden Schlagkörper (44, 44') gleichzeitig freigegeben
werden, so daß sie ihre Schläge gleichzeitig auf die Stopfer (45) ausüben.
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16. Maschine nach den Ansprüchen i bis 15, dadurch gekennzeichnet,
@daß zwei Paare von Gewindespindeln (13) durch ein Kupplungsorgan gesteuert werden
und auf jeder dieser Gewindespindeln Wandermuttern (46, 47) angeordnet sind, mit
welchen Arme (6, 7) gelenkig verbunden sind, die an den Hämmern angreifen, wodurch
Gelenkparallelogramme gebildet werden, durch welche entsprechend der Verschiebung
der Wandermuttern auf den Gewindespindeln (13) die Neigung der Hämmer oder ihre
gegenseitige Entfernung geändert werden, wobei die Hub- und Senklage der Hämmer
durch von den Winden (59, 6o und 65, 66) gesteuerte Seile (55, 56) bestimmt sind.
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17. Maschine nach den Ansprüchen i bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gruppe von Zahnrädern, welche die Drehung der Gewindespindeln (13) bewirkt,
wodurch die Wandermuttern (46, 47) verschoben werden, mit welchen die inneren Enden
der die Hammerpaare stützenden Arme (6, 7) verbunden sind, aus zwei drehbar auf
einer Welle (88) angeordneten Zahnrädern (89, go) besteht, von welchen das eine
(89) dauernd mit einer anderen Gruppe von Zahnrädern (92, gi) im Eingriff steht,
die von der rasch laufenden Welle (I I) angetrieben
in Verbindung
steht, die auf .der Welle 88 sich leer drehen können und die durch die Kupplung
der konischen Räder 9 1 und 92 in Bewegung gehalten werden, von denen das
Rad gi mit der schnell laufenden Welle i i verkeilt ist.
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Das Kegelrad 93 verbindet die Räder 89 und go n Ü *teinander, und
eine gleichzeitige Betätigung über einen einzigen Hebel erlaubt in an sich bekannter
Weise die folgenden Verbindungen. von. Zahnradgruppen herbeizuführen: Die Verbindung
von Rad 88B mit Rad 89, wobei sich die Welle 88 links herumdreht; die Verbindung
von Rad 88B mit Rad go, wobei sich die Welle 88 rechts herumdreht.
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Gleichzeitig kann eine Verbindung des Rades 88B mit 89, des Rades
82 mit der Kupplung 86 und des Rades 83 mit der Kupplung 87 vorgenommen werden.
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Ferner kann gleichzeitig die Verbindung des Rades 88B mit 89 und .des
Rades 82 mit der Kupplung 86 vorgesehen werden.
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Weiterhin kann die Verbindung des Rades 88B mit go, von 82 mit 86
und von 83 mit 87- vorgenommen werden.
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Des weiteren kann die Verbindung 88B mit go und 82 mit 86 vorgenommen
werden.
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Schließlich kann die Verbindung des Rades: 88B mit dem Rade go und
des Rades 83 mit der Kupplung 87 vorgesehen werden.
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Aus diesem Grunde erlaubt die oben beschriebene Getriebegruppe alle
möglichen Verbindungen von Drehbewegungen der Wellen 13 und infolgedessen alle möglichen
verschiedenen Stellungen des Gelenkparallelogramms, dessen größte Seite durch die
Tragarme 6 und 7 für die Hammerreihe gebildet werden.
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Die Hämmer können, so mittels einer einzigen zentralen Betätigung
getrennt für jede Reihe in jede Stellung gebracht werden, die bei irgendeinem praktischen
Fall gefordert werden könnte.
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Die Abb. io und ii zeigen grundsätzlich die Antriebsanordnung für
die Bewegung der Stopfmaschine längs,der Hauptschienen.
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Das Ritzel 94 befindet sich stets in Bewegung, weil .es durch den
Zahnkranz 93 angetrieben wird, der durch das Zahnrad 89 in Drehung versetzt wird,
das seinerseits durch die Verbindung der Kegelräder 9 1 und 92 bewegt wird,
von denen das auf der Welle i i festgekeilte Rad gi in dauernder Bewegung ist da
alle vorstehend beschriebenen Zahnradverbindungen stets im Eingriff stehen und durch
die Bedienungsvorrichtung nicht betätigt werden.
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Das -erwähnte Ritzel betätigt die Zähnekränze 95 und 96, die über
ein Rad 97 miteinander verbunden werden können.
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Die zwei Zahnkränze 95 und 96 drehen sich auf der Welle 98 leer. Sie
können aber durch eine Kupplung 99 in Drehbewegung versetzt werden, die auf .der
gleichen Welle festg-dkeilt ist. Diese Kupplung kann mit dem einen oder anderen
der Zahnkränze in Eingriff treten. Die Welle 98 bleibt ohne Bewegung, wenn die Kupplung
99 nicht in eines der beiden Zahnräder eingreift, und wird im Gegensatz dazu in
dem einen oder anderen Sinn in Drehung versetzt, je nachdem, ob die Kupplungg9 durch
einen Bedienungshebel bekannter Art mit dem einen oder anderen Rad in Eingriff gebracht
wird, das auf diese Weise mit der Welle verbunden wird.
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Die Kettenräder ioo und ioi, die durch die Kette rot miteinander verbunden
werden, rufen die Drehung der Welle 103 hervor, auf der die Räder 2 (Abb.
i, 6 und 7) aufgekeilt sind, durch welche die Fortbewegung der Maschine auf den
Hauptschienen bewerkstelligt wird.
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Die vorstehenden Ausführungen beziehen sich auf die Betätigung der
Hämmer durch mechanische Mittel. Der Erfindungsgedanke bleibt jedoch unverändert,
wenn für diese Antriebsart andere gleichwertige Antriebsarten eingesetzt werden,
z. B. ein elektrischer, pneumatischer oder ein Antrieb durch Verbrennungskraft.
PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Unterstopfen von Eisenbahnschwellen mittels in
parallelen' Reihen beiderseits ihrer Mittelebene angeordneter, in ihrer Neigungslage
verstellbarer Stopfhämmer, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mittelebene der Maschine
eine motorisch angetriebene Längswelle und eine mit ihr durch ein Geschwindigkeitsreduktionsgetriebe
verbundene, parallele Welle angeordnet ist, von welchen erstere für den Antrieb
der verschwenkbar gelagerten Hämmer unter Vermittlung längenveränderlicher, durch
Universalgelenke verbundener Zwischenstücke, ferner eines Getriebes zur Einstellung
der Neigungs- und Höhenlage der Hämmer und ihres Abstandes von der Mittelebene.
der Maschine ,sowie für den Antrieb einer Laufradachse, die letztere Welle für den
Antrieb von mit ihr durch Reibungskupplungen drehfest zu verbindenden Winden für
das Heben und Senken der Hämmer und von Getrieben zur Ausübung von auf die Hämmer
abwärts gerichtetem Druck dient.
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2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
auf der langsam laufenden Welle .(8) lose angeordneten, mit ihr durch Reibungskupplungen
(6¢, 67) drehfest kuppelbaren Windenpaare (59, 6o und 65, 66) mit gegenläufigen
Rillen mittels Seilen oder Ketten (55, 56) das Heben und Senken der durch Gelenkparallelogramme
(6,7) verschwenkbar gehaltenen Hämmer bewirken.
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3. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die inneren Winden (59, 65) der Windenpaare durch eine mit der langsam laufenden
Welle (8) koaxiale Hohlwelle (59A) miteinander verbunden sind und die Winden
jedes Paares mit einem Kegelradkranz versehen und miteinander durch ein Kegelrad
(63) verbunden sind. .