DE20100137U1 - Multifunktionales Werkzeug - Google Patents
Multifunktionales WerkzeugInfo
- Publication number
- DE20100137U1 DE20100137U1 DE20100137U DE20100137U DE20100137U1 DE 20100137 U1 DE20100137 U1 DE 20100137U1 DE 20100137 U DE20100137 U DE 20100137U DE 20100137 U DE20100137 U DE 20100137U DE 20100137 U1 DE20100137 U1 DE 20100137U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tool
- base body
- bolt
- tool according
- insert
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B13/00—Spanners; Wrenches
- B25B13/02—Spanners; Wrenches with rigid jaws
- B25B13/08—Spanners; Wrenches with rigid jaws of open jaw type
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B13/00—Spanners; Wrenches
- B25B13/02—Spanners; Wrenches with rigid jaws
- B25B13/04—Spanners; Wrenches with rigid jaws of ring jaw type
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B13/00—Spanners; Wrenches
- B25B13/56—Spanner sets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)
Description
Anmelder: Sönkej NisseSn,: BittineC Nissen
Vertreter: Dr*..ScHoerfen· .:. ·..· .:.
03.01.2001
Vertreter: Dr*..ScHoerfen· .:. ·..· .:.
03.01.2001
Gebrauchsmusteranmeldung
128-1
Die Erfindung bezieht sich auf ein multifunktionales Werkzeug.
Beim Zusammenbau oder der Demontage von Gegenständen, sowie bei anderen handwerklichen Tätigkeiten, sind in der Regel eine Vielzahl von Werkzeugen notwendig. Insbesondere zum Verschrauben oder zum Lösen von Schraubenverbindungen sind Schraubenschlüssel verschiedener Größen und Formen notwendig, um den unterschiedlichen Schraubengrößen und -formen gerecht werden zu können. Diese Notwendigkeit einer Vielfalt von Werkzeugen ist für den Handwerker ungünstig, da dieser zum einen die verschiedenen Werkzeuge lagern und transportieren muss und da zum anderen der Wechsel zwischen verschiedenen Werkzeugen zeitaufwendig sein kann.
Aus diesem Grund wurde in der Gebrauchsmusterschrift DE 84 11 327 ein Vielzweckhandwerkzeug vorgeschlagen. Dieses Handwerkzeug weist einen Mittelgriff auf/ an dessen beiden Enden Schraubwerkzeuge angeordnet sind und bei dem an einem Ende des Griffes ein verstellbarer Hexagonalkopfschlüssel angeordnet ist, während sich an dem gegenüberliegenden Ende ein Maulschlüsselkopf befindet.
Bei diesem Handwerkzeug stellt sich die Größe des Hexagonalkopf schlüsseis automatisch auf die Größe des Schraubenkopfes ein. Nachteilig ist allerdings, dass die Berührungspunkte zwischen dem Schraubenschlüssel und dem Schraubenkopf reduziert werden. Lediglich bei einem Schraubenkopf, der der Größe der vorgesehenen Hexagonalöffnung genau entspricht, kann die Kraftübertragung von
Anmelder: Söi>kej Ssfissen,· Öettina iffissen
dem Schraubenschlüssel auf den Schraubenkopf über sechs Punkte erfolgen. Bei allen anderen Größen ist diese Anzahl reduziert. Dies kann zu einem Verrutschen des Schraubenkopf in dem Werkzeug und gegebenenfalls zu einer Beschädigung der Schraube führen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher ein Werkzeug zu schaffen, das zum einen eine Vielfalt von Werkzeugkomponenten in meinem Werkzeug bereitstellt und zum anderen eine sichere Bedienung des Werkzeuges ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein multifunktionales Werkzeug nach Anspruch 1 gelöst. Danach weist das multifunktionale Werkzeug einen Grundkörper mit mindestens zwei Enden und mindestens eine Befestigungsvorrichtung an mindestens einem der Enden zur Halterung von mindestens einem Werkzeugeinsatz auf, wobei die Befestigungsvorrichtung eine Schwenkachse aufweist, um die der Werkzeugeinsatz geschwenkt werden kann, und eine Arretierungsvorrichtung umfasst, mittels derer der Werkzeugeinsatz in einer gewählten Position fixiert werden kann, wobei der Werkzeugeinsatz mindestens zwei Werkzeugkomponenten umfasst, die bezüglich der Schwenkachse jeweils auf gegenüberliegenden Seiten liegen.
■ .
Durch das Vorsehen einer Schwenkmöglichkeit können an einem Ende des Grundkörpers gleichzeitig mindestens zwei Werkzeugkomponenten vorgesehen sein, die wahlweise in eine Position gebracht werden können, in der sie von dem Bediener benutzt werden können. Im Folgenden wird im wesentlichen Bezug genommen auf Werkzeuge, bei denen die Werkzeugkomponenten Schraubenschlüssel . darstellen. Die Werkzeugkomponenten können außer Schraubenschlüssel aber auch andere Werkzeugkomponenten, wie beispielsweise Feilen und dergleichen, darstellen. Das erfindungsgemäße Werkzeug kann beispielsweise für zumindest vier verschiedene Schraubenformen oder Größen verwendet werden. Mit diesem Werkzeug kann darüber hinaus eine Werkzeugkomponente
Anmelder: Sönkej 5Jisseh,j B'etbiiiaj kissen
gewählt werden, die der Schraube genau angepasst ist, wodurch die maximale Anzahl an Berührungspunkten zwischen Schraubenkopf und Werkzeugkomponente genutzt werden kann.
Weitere Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Werkzeuges ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform stellt der Grundkörper des Werkzeuges einen flachen Körper dar, dessen Länge größer als dessen Breite ist. Durch diese Form kann eine leichte Handhabung des Werkzeuges gewährleistet werden, da der Benutzer den Grundkörper bei ausreichender Länge gut umfassen kann. Aufgrund der größeren Länge, wird darüber hinaus ein größerer Hebelarm zur Verfügung gestellt, was insbesondere bei Werkzeugkomponenten, die Schraubenschlüssel darstellen, besonders vorteilhaft ist.
Es ist aber auch möglich, dass der Grundkörper eine Kreuzform aufweist. Dadurch besitzt der Grundkörper vier Enden an denen jeweils mindestens zwei Werkzeugkomponenten vorgesehen seien können. Die Vielzahl der Einsatzmöglichkeiten des Werkzeuges wird dadurch erhöht.
Für die Aufnahme der Werkzeugeinsätze können die Enden des Grundkörpers gabelförmig ausgestaltet sein. Diese Ausgestaltung bietet den Vorteil, dass bei geeigneter Anordnung der Schwenkachse zum einen die Werkzeugkomponente, die zum Einsatz gebracht werden soll über das Ende des Grundkörpers herausragt und zum anderen die Werkzeugkomponente, die an der gegenüberliegenden Seite des Werkzeugeinsatzes angeordnet ist, in den Grundkörper aufgenommen ist und so bei der Bedienung des Werkzeuges nicht hinderlich ist.
Vorzugsweise steht die Schwenkachse der Befestigungsvorrichtung senkrecht zu der Längsachse des Grundkörpers und liegt in der durch die Breite und Länge des Grundkörpers gebildeten Fläche. Durch diesen Aufbau kommt es bei der Bedienung des Werkzeuges, insbesondere als Schrauben-
Anmelder.· SörÄce· Jjissön,· Öetfcin^ Nassen
128-1 ·· · ·« ··· ♦· ···
128-1 ·· · ·« ··· ♦· ···
-A-
schlüssel, zu einer gleichmäßigen Belastung der Schwenkachse.
Die Befestigungsvorrichtung umfasst vorzugsweise mindestens eine Bohrung in dem Ende des Grundkörpers und mindestens einen Bolzen zur Aufnahme in der Bohrung. Als Ende wird in im Sinne dieser Erfindung nicht nur das tatsächliche Ende, beispielsweise die Stirnfläche, eines Gegenstandes bezeichnet, sondern vielmehr der Bereich, der sich von dem tatsächlichen Ende in Richtung der Mitte des Gegenstandes erstreckt. Bei einer Ausführungsform, bei der das Ende des Grundkörpers gabelförmig ausgestaltet ist, befinden sich die Bohrungen in den Gabelschenkein. Wenn in beiden Schenkeln eine Bohrung vorgesehen ist, kann ein Bolzen, der durch den Werkzeugeinsatz geführt ist, in die beiden Bohrungen eingreifen.
Die Arretiervorrichtung wird vorzugsweise durch mindestens eine Rastnase und mindestens eine Rast gebildet. Die Rastnase kann sich an dem Bolzen befinden und eine entsprechende Aussparung am Umfang einer Bohrung kann als Rast dienen. Es' liegt aber auch im Sinne der Erfindung eine Rastnase in Form von mindestens einem Vorsprung, der in die Bohrung hineinragt, vorzusehen und als Rast mindestens einen Schlitz in einem Bolzen, der in der Bohrung geführt ist, zu verwenden.
Um die Fixierung der Arretiervorrichtung lösen zu können und die Position des Werkzeugeinsatzes ändern zu können, ist die Arretierungsvorrichtung vorzugsweise federnd gelagert. Diese Lagerung kann so ausgestaltet sein, dass bei einem Druck gegen die Feder die Arretierungsvorrichtung aus der fixierten Position herausgedrückt wird und eine Bewegung des Werkzeugeinsatzes möglich wird.
Der Werkzeugeinsatz stellt vorzugsweise einen sich längs erstreckenden Flachkörper dar. An den gegenüberliegenden
Anmelder: Söijkg :$rj.ss$n; B£ttin$ IStissen
128-1 ·* * ** ·** *· ***
128-1 ·* * ** ·** *· ***
Enden des Flachkörpers ist dabei jeweils mindestens eine Werkzeugkomponente angeordnet.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind jeweils zwei Werkzeugkomponenten an den gegenüberliegenden Enden des Werkzeugeinsatzes angeordnet. Durch diese Ausgestaltung kann ein Werkzeug, bei dem zwei Enden des Grundkörpers gegeben sind, acht Werkzeugkomponenten tragen.
Die Werkzeugkomponenten, die in dem erfindungsgemäßen Werkzeug zum Einsatz gebracht werden können, sind beispielsweise Ringschlüssel oder Maulschlüssel. Es ist aber auch möglich Schlitz- oder KreuzSchraubenzieher, Inbusschlüssel oder andere Werkzeugkomponenten einzusetzen. Stellt die Werkzeugkomponente einen Schraubenzieher dar, wird dieser vorzugsweise so angeordnet, dass die Längsachse der Schraubenzieherkomponente senkrecht zu der Langsachse des Grundkörpers steht.
Im folgenden werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen
Figur la, b, c und d schematische Darstellungen von vier Ausführungsform des erfindungsgemäßen Werk
zeuges;
Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines gabelförmigen Endes des Grundkörpers eines Werkzeuges nach einer Ausführungsform der Erfindung;
Figur 3 eine Detailansicht des Ausschnitts A der Figur 2;
Figur 4 eine schematische Darstellung eines Bolzens zur Befestigung eines Werkzeugeinsatzes in einem gabelförmigen Ende nach Figur 2;
Anmelder .· Sön&e i^j^s-ep,; Bqttrijaa: Nissen
128-1 ·* * ·· ··· ** ···
128-1 ·* * ·· ··· ** ···
Figur 5 eine perspektivische Ansicht eines Werkzeugeinsatzes;
Figur 6a und b schematische Darstellungen eines Werkzeugeinsatzes mit Bolzen in fixierter und
gelöster Position,-
Figur 7 eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform eines Werkzeugeinsatzes;
10
10
Figur 8 eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform eines Werkzeugeinsatzes mit drei Schenkeln.
In allen Zeichnungen haben gleiche Bezugszeichen die gleiche Bedeutung und werden daher gegebenenfalls nur einmal erläutert.
In Figur 1 sind vier mögliche Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Werkzeuges 1 gezeigt. Die Werkzeuge 1 bestehen jeweils aus einem Grundkörper 2, sowie an den beiden Enden 21 des Grundkörpers 2 eingesetzten Werkzeugeinsätzen 3. An den Enden 21 des Grundkörpers 2 ist weiterhin jeweils eine Befestigungsvorrichtung 4 dargestellt. Der Unterschied zwischen den Ausführungsformen, die in den Figuren la, Ib, Ic und Id dargestellt sind, liegt lediglich in den angeordneten Werkzeugeinsätze 3.
Der genaue Aufbau und die Funktionsweise des Werkzeuges 0 wird nun unter Bezugnahme auf die Figuren 2 bis 7 beschrieben.
In Figur 2 ist ein gabelförmiges Ende 21 eines Grundkörpers 2 gezeigt. Wie sich dieser Figur entnehmen lässt, sind in den beiden Schenkeln 211 und 212 der Gabel Bohrungen 5 und 6 vorgesehen. Während es sich bei der Bohrung 6 um eine einfache zylindrische Bohrung handelt, die sich durch die gesamte Breite des Schenkels 212
Anmelder: Söijke :$&ss£n; BJeftina Nissen
128-1 ** * ** "** *" ***
128-1 ** * ** "** *" ***
erstreckt, sind an dem Umfang der Bohrung 5 Schlitze 51 vorgesehen, die sich von der Bohrung aus radial erstrecken und wie auch die Bohrung 5 durch den gesamten Schenkel 211 verlaufen. Eine nähere Ansicht dieser Bohrung 5 mit Schlitzen 51 ist in Figur 3 gezeigt. In der dargestellten Ausführungsform sind an der Bohrung 5 nur zwei Schlitze 51 vorgesehen. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung mehrere Schlitze 51, z.B. vier oder sechs Schlitze, vorzusehen. Dadurch können weitere Arretierpositionen geschaffen werden, wodurch beispielsweise das Befestigen oder Lösen einer Schraube, die an einer Stelle, die nicht leicht zu zugänglich ist, erleichtert werden kann.
In die Bohrungen 5 und 6 wird ein Bolzen 8, wie dieser in Figur 4 schematisch dargestellt ist, eingeführt. Der Bolzen 8 ragt mit seinem einen Ende in die Bohrung 6 und erstreckt sich mit dem anderen Ende 82 in die Bohrung 5. Der Bolzen 8 ist vorzugsweise so lang, dass dieser über die Gesamtbreite des Endes 21 des Grundkörpers 2 herausragt. Der Bolzen 8 sollte zumindest an der Seite des Schenkels 211, in dem die Bohrung 5 mit Schlitzen 51 vorgesehen ist, hervorragen.
Am Umfang des Bolzens 8 sind Rastnasen in Form von Stegen 83 angeordnet, die entsprechend den Schlitzen 51 ausgerichtet sind und in diese eingreifen können. In der dargestellten Aus führungs form sind an dem Bolzen 8 nur zwei Stege 83 vorgesehen. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung mehrere Stege 83, z.B. vier oder sechs, vorzu-0 sehen. Vorzugsweise sind die Stege 83 in einer Entfernung von dem Ende 82 des Bolzens 8 angeordnet, die größer ist als die Dicke des Schenkels 221. Durch diese Anordnung der Stege 83 können beim Verschieben des Bolzens 8 in Richtung des Schenkels 212, die Stege 83 aus dem Eingriff mit den Schlitzen 51 gebracht werden, während das Ende 82 des Bolzens 8 weiterhin in der Bohrung 5 geführt wird.
Anmelder: Sönjce: Nisseyi,:
128-2. ·· * *·
Nissen
In das gabelförmige Ende 21 des Grundkörpers 2, wie in Figur 2 und 3 gezeigt, kann mit Hilfe eines Bolzens 8, wie in Figur 4 dargestellt, ein Werkzeugeinsatz 3, der in Figur 5 schematisch gezeigt ist, eingesetzt werden.
5
5
Dieser Werkzeugeinsatz 3 weist an seinen beiden gegenüberliegenden Enden Werkzeugkomponenten 31 auf, die in der dargestellten Ausführungsform Maulschlüssel darstellen. Zwischen diesen Werkzeugkomponenten 31 ist ein Steg 32 vorgesehen, der diese Werkzeugkomponenten 31 verbindet. In den Steg 32 ist eine Bohrung 33 vorgesehen, die sich durch die gesamte Breite des Steges 32 erstreckt. Auf der einen Seite weist die Bohrung 33 zusätzlich Schlitze 34 entsprechend den Schlitzen 51 in dem Schenkel 211 auf. Diese Schlitze 34 können sich bis zu der Mitte des Steges fortsetzen. Vorzugsweise ist die Bohrung 33 an der Seite, die dem Schenkel 212 zugewandt ist und an der keine Schlitze 34 vorgesehen sind, von größerem Durchmesser. Dieser größere Durchmesser erstreckt sich vorzugsweise durch die Breite des Steges 32 bis zu der Stelle, an der die Schlitze 34 in dem Steg 32 beginnen. Der größere Durchmesser wird so gewählt, dass in diesem außer dem Bolzen 8 auch noch eine Feder 84, z.B. eine Spiralfeder aufgenommen werden kann, die den Bolzen 8 umgibt.
In Figur 6 ist schließlich dargestellt, wie der Bolzen 8 mit dem Werkzeugeinsatz 3 zusammenwirkt. In Figur 6a ist der Werkzeugeinsatz 3 mit dem Bolzen 8 in der Position gezeigt, in der der Werkzeugeinsatz 3 arretiert ist, und 0 in Figur 6b ist die Position gezeigt, in der ein Schwenken des Werkzeugeinsatzes 3 möglich ist.
Um den Bolzen 8 ist an dem Ende 81, das dem Bereich, in dem die Stege 83 angeordnet sind, gegenüberliegt, eine Feder 84 vorgesehen. Diese Feder 84 wird auf der einen Seite durch eine Unterlegscheibe 85 gehalten. Auf der anderen Seite liegt die Feder 84 an einem Absatz 7 an, der durch den Übergang von dem kleineren Durchmesser mit den
Anmelder: Sönke Nissen.«^stiii^ife BTisjsen; · ·
128-1 ' ·"
Schlitzen auf den größeren Durchmesser erzeugt wird, an. Es ist aber auch möglich, dass die Feder statt an dem Absatz 7, an den Stegen 83 des Bolzens anliegt.
Wird beabsichtigt den Werkzeugeinsatz 3 zu schwenken, um statt der einen die andere Werkzeugkomponenten 31 zu benutzen, so wird der Bolzen 8 an der Seite, an der die Stege 83 vorgesehen sind, in Richtung der Feder 84, d.h. gegen die Federkraft, herunter gedrückt. Durch die Ver-Schiebung des Bolzens 8 werden die Stege 83 aus dem Eingriff in den Schlitzen 51 geschoben. Dadurch entfällt die Arretierung und der Werkzeugeinsatz 3 kann frei geschwenkt werden. Dieser Zustand ist in Figur 6b wiedergegeben. Wird der Druck gegen die Feder 84 wieder aufgehoben, so nimmt der Bolzen wieder die in der Figur 6a gezeigte Position an. Um ein Herausspringen des Bolzens 8 zu vermeiden kann an der Seite des Schenkels 211 ein Stopper in die Bohrung 5 eingeführt sein.
In Figur 7 ist eine weitere Ausführungsform eines Werkzeugeinsatzes 3 wiedergegeben. Dieser Werkzeugeinsatz weist auf jeder der, bezüglich der Bohrung 33 gegenüberliegenden, Seiten zwei Werkzeugkomponenten 35, 36, 37, 38 auf. Hierbei kann beispielsweise die Werkzeugkomponente 35 einen 10er Ringschlüssel, Werkzeugkomponente 36 einen 9er Ringschlüssel, Werkzeugkomponente 37 einen Her Ringschlüssel und Werkzeugkomponente 38 einen 12er Ringschlüssel darstellen.
In Figur 8 ist eine weitere Aus führungs form eines Werkzeugeinsatzes 3 dargestellt. Der Werkzeugeinsatz 3 weist drei Schenkel auf. Am Ende eines jeden Schenkels kann mindestens eine Werkzeugkomponente 31 vorgesehen sein. Durch diese Ausgestaltung können an jedem Ende des Grundkörpers mindestens drei Werkzeugkomponenten 31 getragen werden. In diesem Fall wären dann in dem Steg 211 sechs Schlitze vorzusehen, um drei Positionen eines Bolzens mit zwei Stegen zu ermöglichen. In jeder der
• ·
Anmelder: Söfi.k4:iiis*sfeni 3et*ta.nfe kissen
- 10 -
Positionen des Bolzens wäre eine andere Werkzeugkomponente 31 einsatzbereit, d.h. würde eine Verlängerung des Grundkörpers 2 bilden, während die anderen beiden Schenkel des Werkzeugeinsatzes 31 in Richtung des Grundkörpers 2 stehen würden.
Die beschriebenen Ausführungsform stellen lediglich
Beispiele dar. Das erfindungsgemäße Werkzeug kann aber
auch anders ausgestaltet sein.
Beispiele dar. Das erfindungsgemäße Werkzeug kann aber
auch anders ausgestaltet sein.
Anmelder: Sönkejii£s£eii;j Bättüiiai Nissen
- 11 -
Bezugszeichenliste
| 1 | Werkzeug |
| 2 | Grundkörper |
| 21 | Ende des Grundkörpers |
| 211 | Schenkel |
| 212 | Schenkel |
| 3 | Werkzeugeinsatz |
| 31 | Werkzeugkomponente |
| 32 | Steg |
| 33 | Bohrung |
| 34 | Schlitz |
| 35 | Werkzeugkomponente |
| 36 | Werkzeugkomponente |
| 37 | Werkzeugkomponente |
| 38 | Werkzeugkomponente |
| 4 | Befestigungsvorrichtung |
| 5 | Bohrung |
| 6 | Bohrung |
| 7 | Absatz |
| 8 | Bolzen |
| 81 | Ende Bolzen |
| 82 | Ende Bolzen |
| 83 | Stege |
| 84 | Feder |
| 85 | Unterlegscheibe . |
Claims (11)
1. Multifunktionales Werkzeug (1) mit einem Grundkörper (2) mit mindestens zwei Enden (21) und mindestens einer Befestigungsvorrichtung (4) an mindestens einem der Enden (21) zur Halterung von mindestens einem Werkzeugeinsatz (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (4) eine Schwenkachse aufweist, um die der Werkzeugeinsatz (3) geschwenkt werden kann, und eine Arretierungsvorrichtung umfasst, mittels derer der Werkzeugeinsatz (3) in einer gewählten Position fixiert werden kann, wobei der Werkzeugeinsatz (3) mindestens zwei Werkzeugkomponenten (31) umfasst, die bezüglich der Schwenkachse jeweils auf gegenüberliegenden Seiten liegen.
2. Multifunktionales Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) einen flachen Körper darstellt, dessen Länge größer als dessen Breite ist.
3. Multifunktionales Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) eine Kreuzform aufweist.
4. Multifunktionales Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (21) des Grundkörpers (2) gabelförmig ausgestaltet sind.
5. Multifunktionales Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse der Befestigungsvorrichtung senkrecht zu der Längsachse des Grundkörpers (2) steht und in der durch die Breite und Länge des Grundkörpers (2) gebildeten Fläche liegt.
6. Multifunktionales Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung mindestens eine Bohrung (5, 6) in dem Ende des Grundkörpers und mindestens einen Bolzen (8) zur Aufnahme in der Bohrung (5, 6) umfasst.
7. Multifunktionales Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung durch mindestens eine Rastnase (83) und mindestens eine Rast (51) gebildet wird.
8. Multifunktionales Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung federnd gelagert ist.
9. Multifunktionales Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugeinsatz (3) einen sich längs erstreckenden Flachkörper darstellt und jeweils mindestens eine Werkzeugkomponente (31) an den gegenüberliegenden Enden des Flachkörpers angeordnet ist.
10. Multifunktionales Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Werkzeugkomponenten (31) an den gegenüberliegenden Enden des Werkzeugeinsatzes (3) angeordnet sind.
11. Multifunktionales Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugkomponenten (31) Ringschlüssel oder Maulschlüssel darstellen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20100137U DE20100137U1 (de) | 2001-01-04 | 2001-01-04 | Multifunktionales Werkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20100137U DE20100137U1 (de) | 2001-01-04 | 2001-01-04 | Multifunktionales Werkzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20100137U1 true DE20100137U1 (de) | 2001-06-21 |
Family
ID=7951236
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20100137U Expired - Lifetime DE20100137U1 (de) | 2001-01-04 | 2001-01-04 | Multifunktionales Werkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20100137U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN100413652C (zh) * | 2002-02-07 | 2008-08-27 | 王宁生 | 垫块式多口扳手 |
-
2001
- 2001-01-04 DE DE20100137U patent/DE20100137U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN100413652C (zh) * | 2002-02-07 | 2008-08-27 | 王宁生 | 垫块式多口扳手 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69826635T2 (de) | Werkzeugantriebadapter | |
| DE69526238T2 (de) | Handgriff für eine vielzahl von werkzeugen unterschiedlicher form | |
| DE20209159U1 (de) | Schnellsicherung für Verlängerungen von Steckwerkzeugen | |
| EP2986424B1 (de) | Greifvorrichtung mit lösnar anordenbaren greiffingern | |
| DE20313306U1 (de) | Verstellbarer Handgriff mit einem Steuerdruckknopf, in den Mittel zur schnellen Montage und Demontage integriert sind | |
| EP2726249B1 (de) | Innenmehrkant-schraubenschlüssel-kombinationswerkzeug | |
| DE69503453T2 (de) | Werkzeug zum anziehen von befestigungsmitteln, insbesondere schraubendreher | |
| DE69806760T2 (de) | Handwerkzeug mit unterstützungsarm und haltemechanismus und verfahren zum lösen der befestigungsmittel | |
| DE2455813C3 (de) | Handwerkszeug | |
| DE20100137U1 (de) | Multifunktionales Werkzeug | |
| EP2801446B1 (de) | Werkzeug mit wechselbarem Werkzeugteil | |
| DE102014017884B4 (de) | Aufsatz für ein stiftförmiges Werkzeug, Werkzeug mit Aufsatz und Universalschlüssel mit Werkzeug | |
| DE19612752C2 (de) | Selbstklemmender Spannschlüssel | |
| DE19934974C1 (de) | Verbindung einer Schraube mit mehrkantigem Kopf oder einer mehrkantigen Mutter und eines Maulschraubenschlüssels | |
| EP1958736A1 (de) | Schraubenschlüssel mit arretierbarem Gelenk | |
| EP1393862A2 (de) | Schraubwerkzeug | |
| DE3616873A1 (de) | Kettenschluessel | |
| DE202018003142U1 (de) | Multifunktionsstab | |
| DE102007035958A1 (de) | Befestigungsvorrichtung | |
| DE202019000658U1 (de) | Winkelschlüssel, Werkzeug mit einem solchen sowie Set aus zumindest einem Werkzeuggriff und einer Anzahl von Winkelschlüsseln | |
| DE102016125520B4 (de) | Handwerkzeug mit einer Ratschenfunktion | |
| DE9307559U1 (de) | Schraubenzieheranordnung | |
| DE29607820U1 (de) | Kombiwerkzeug | |
| DE102006030420A1 (de) | Schraubendreher für Innenmehrkantschrauben | |
| DE19915596C1 (de) | Ratschenmechanismus zum Einsetzen in ein Schraubwerkzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010726 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20040803 |