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DE20100916U1 - Eisstopper - Google Patents

Eisstopper

Info

Publication number
DE20100916U1
DE20100916U1 DE20100916U DE20100916U DE20100916U1 DE 20100916 U1 DE20100916 U1 DE 20100916U1 DE 20100916 U DE20100916 U DE 20100916U DE 20100916 U DE20100916 U DE 20100916U DE 20100916 U1 DE20100916 U1 DE 20100916U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tongue
roof
snow
shaped
snow guard
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20100916U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE20100916U priority Critical patent/DE20100916U1/de
Publication of DE20100916U1 publication Critical patent/DE20100916U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/10Snow traps ; Removing snow from roofs; Snow melters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

Wilhelm Lück
Fichtenweg 20
57250 Netphen
EISSTOPPER
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abfangen von auf geneigten Dächern abrutschenden Gegenständen wie Eisplatten, Deckungselementen und dergleichen, mit einer mit Hilfe von Halterungen im Abstand zur Dachdeckung am Dach in dessen Längsrichtung befestigten Schneefangbarriere wie einem Schneefanggitter mit einem unteren, im Querschnitt L-förmigen Abschlussprofil, dessen Querschenkel etwa parallel zur Dachneigung verläuft.
Schneefangbarrieren in Form von Rundhölzern, Rohren und Schneefanggittern werden im unteren Bereich von geneigten Dächern angebracht, um das Abrutschen von sogenannten Dachlawinen zu verhindern, die eine erhebliche Gefährdung von Personen oder Einrichtungen darstellen können, die sich im Bereich unterhalb des Daches befinden.
Die hauptsächlich verwendeten Schneefanggitter bestehen in der Regel aus zwei abgekanteten, parallel zu einander verlaufenden Profilen, die durch eine Vielzahl von senkrecht dazu verlaufenden Querstegen miteinander verbunden sind. Die Schneefangbarrieren werden mit geeigneten Halterungen am Dachaufbau befestigt. Dabei befindet sich die Unterkante der Schneefangbarrieren in einem gewissen Abstand zur Dachdeckung, so dass die Gefahr besteht, dass zum Beispiel dünnere Eisplatten beispielsweise unter einem Schneefanggitter durch rutschen können und zu einer entsprechenden Gefährdung der Umgebung fuhren.
In den deutschen Gebrauchsmustern DE 29609593, DE 29716823 sowie DE 29803209 sind daher für rohrförmige Schneefangbarrieren sogenannte Eisstopper vorgeschlagen worden, die auf oder unter das Schneefangrohr gedrückt werden und
sich mit ihren unteren Ende gegen die Dachdeckung abstützen, so dass der Freiraum unterhalb des Schneefangrohres im Bereich der Eisstopper versperrt wird. Die aus den zitierten Druckschriften bekannten Eisstopper bestehen aus länglichen in Längsrichtung des Schneefangrohres verlaufenden Blechstreifen, deren Schenkel einen vergleichsweise großen Winkel von etwa 60 bis 80 ° mit der geneigten Dachdeckung einschließen.
Die bekannten Eisstopper können aufgrund ihrer Bauart nicht an den unteren Winkelprofilen von Schneefanggittern befestigt werden, sie weisen darüber hinaus den Nachteil auf, dass sie das Abschmelzen von Schneefahnen behindern, die sich oberhalb der Schneefangbarriere angesammelt haben. Da diese Schneefahnen im Bereich der Schneefangbarrieren sich auch bei Tauwetter aufgrund der Eisstopper sich häufig bis zur Oberkante der Schneefangbarriere auftürmen, können abrutschende Eisplatten über die Schneefangbarrieren hinweg gleiten und so wiederum zu einer Gefährdung führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung zu schaffen, bei der die Gefährdung durch abgehende Schnee- und Eislawinen verringert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein sich zungenförmig in Richtung der Dachneigung nach oben erstreckendes Sicherungselement vorgesehen ist, das mittels einer die Schenkel des Abschlussprofils zumindest teilweise umgreifenden Klipseinrichtung an der Schneefangbarriere lösbar befestigbar ist.
Es wird also zum ersten Mal eine Eisstopper vorgeschlagen, der zusammen mit den üblichen Schneefanggittern verwendet und aufgrund der Klipseinrichtung auch an bereits montierten Schneefanggittern auf einfache Weise befestigt werden kann. Das zungenförmige Sicherungselement ist dabei vorzugsweise so ausgebildet, dass es unter Federvorspannung gegen die Dachdeckung anliegt. Dadurch wird ein fester Sitz der Eisstopper ermöglicht.
Weiterhin wird vorgeschlagen, das zungenförmige Sicherungselement nicht mehr als länglichen durchgehenden Blechstreifen, sondern als Drahtbügel auszubilden. Dadurch wird das Abschmelzen von Schneefahnen im Bereich des Schneefanggitters praktisch nicht behindert, so dass sich in der Regel keine Schnee- oder Eisansammlungen bilden, die ein Überrutschen der Schneefanggitter ermöglichen, zumal diese üblicherweise eine Höhe von etwa 20 bis 25 cm aufweisen und auch noch einige Zentimeter über der Dachdeckung angeordnet sind. Die beschriebenen Drahtbügel werden zweckmäßigerweise durch zwei spitzwinklig zusammenlaufende Schenkel gebildet, die an ihren Enden jeweils eine der erwähnten Klipseinrichtungen tragen, mit deren Hilfe sie an dem unteren Abschlussprofil befestigt werden können.
Da die Eisstopper an den vergleichsweise hohen Schneefanggittern befestigt sind, die ihrerseits aufgrund der Öffnungen zwischen den Verbindungsstegen ein Abschmelzen der Schneefahnen nicht behindern, können die Bügelzungen relativ flach, d. h. mit einem vergleichsweise spitzen Winkel in Neigungsrichtung zur Dachdeckung geführt sein, ohne dass die Gefahr eines Aufbaus von Schnee- oder Eismassen hinter dem Gitter besteht.
Bei der Montage der Zungen ist es beispielsweise bei mit Pfannen bedeckten Dächern zweckmäßig, sie im Bereich eines Profiltals der Dachdeckung anzuordnen, da in diesem Bereich die größte Gefahr besteht, dass Eisplatten abrutschen können.
Die Bügelzungen bestehen vorzugsweise aus Edelstahl, so dass sie gegen Korrosion geschützt sind, federnd gegen die Dachdeckung anliegen und das optische Erscheinungsbild des Daches nicht beeinträchtigen.
Es sei erwähnt, dass die Zungen aufgrund der Höhe der Schneefanggitter auch aus b lattförmigen Materialstreifen bestehen können, die jedoch dann zweckmäßigerweise Durchbrüche aufweisen oder gewölbt auf der Dachdeckung aufliegen, so dass wiederum Schmelzwasser problemlos abfließen kann.
Diese blattförmigen Materialstreifen können gegebenenfalls an ihren Enden auch eine der Dachprofilierung entsprechende Formgebung aufweisen oder aus flexiblem Material bestehen, so dass sie sich selbsttätig der Dachdeckungsprofilierung anpassen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise beschrieben und wird im folgenden anhand der Zeichnung im Einzelnen erläutert.
Die Zeichnungsfigur zeigt in perspektivischer Ansicht einen unteren Abschnitt eines Schneefanggitters, an dessen unterem, im Querschnitt L-förmigen Abschlussprofil 1 mehrere zueinander beabstandete Verbindungsstege 2 angenietet oder angeschweißt sind, die das untere AbscbJussprofil 1 mit einem nicht dargestellten oberen Abschlussprofil verbinden. In Richtung des ansteigenden Daches ist ein spitzwinkliger Drahtbügel 3 vorgesehen, der mit den beiden Klipseinrichtungen 4, 5 auf das Abschlussprofil 1 aufgeklipst ist. Dabei umgreift die Klipseinrichtung 4 bzw. 5 sowohl den Quer- wie auch den Längsschenkel des L-förmigen Abschlussprofils 1, so dass der Drahtbügel 3 nur durch ein willensbetontes Anheben vom Schneefanggitter gelöst werden kann.
Die Biegungen der Klipseinrichtungen 4 und 5 sind so gewählt, dass der Drahtbügel 3 mit seinem oberen Ende 6 unter leichter Federvorspannung gegen die nicht dargestellte Dachdeckung anliegt und so den Freiraum zwischen dem Schneefanggitter und der Dachdeckung versperrt.
Aufgrund der bügelartigen Ausbildung des Eisstoppers wird ein Abschmelzen von Schneefahnen nicht behindert.
BEZUGSZEICHENLISTE
1. Abschlussprofil
2. Verbindungssteg
3. Drahtbügel
4. Klipseinrichtung
5. Klipseinrichtung
6. oberes Ende

Claims (11)

1. Vorrichtung zum Abfangen von auf geneigten Dächern abrutschenden Gegenständen wie Eisplatten, Deckungselementen und dergleichen, mit einer mit Hilfe von Halterungen im Abstand zur Dachdeckung am Dach in dessen Längsrichtung befestigten Schneefangbarriere wie einem Schneefanggitter mit einem unteren, im Querschnitt L-förmigen Abschlussprofil, dessen Querschenkel etwa parallel zur Dachneigung verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich zungenförmig in Richtung der Dachneigung nach oben erstreckendes Sicherungselement (3) vorgesehen ist, das mittels einer die Schenkel des Abschlussprofils (1) zumindest teilweise umgreifenden Klipseinrichtung (4), (5) an der Schneefangbarriere lösbar befestigbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zungenende (6) des Sicherungselements (3) im montierten Zustand unter Vorspannung gegen die Dachdeckung anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zungenförmige Sicherungselement als aus einem elastischen Material wie Federstahl gefertigter Drahtbügel (3) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtbügel (3) durch zwei am Zungenende (6) spitzwinklig zusammen laufende Schenkel gebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Zunge derart gewählt ist, dass sie mit der Dachdeckung einen Winkel von weniger als 45° einschließt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge mit ihrem oberen Ende (6) gegen die Oberfläche eines Tales des Dachdeckungsprofils anliegt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge aus einem korrosionsbeständigen Material wie Edelstahl besteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge aus einem blattförmigen Materialstreifen besteht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der blattförmige Materialstreifen Durchbrüche aufweist und/oder gewölbt ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Zungenende eine der Dachprofilierung etwa entsprechende Formgebung aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge zumindest teilweise aus flexiblem Material besteht.
DE20100916U 2001-01-18 2001-01-18 Eisstopper Expired - Lifetime DE20100916U1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20100916U DE20100916U1 (de) 2001-01-18 2001-01-18 Eisstopper

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DE20100916U DE20100916U1 (de) 2001-01-18 2001-01-18 Eisstopper

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20100916U1 true DE20100916U1 (de) 2001-11-22

Family

ID=7951801

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20100916U Expired - Lifetime DE20100916U1 (de) 2001-01-18 2001-01-18 Eisstopper

Country Status (1)

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DE (1) DE20100916U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2799640A1 (de) * 2010-09-06 2014-11-05 Caneias Ans Schneestopper für ein Dach

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2799640A1 (de) * 2010-09-06 2014-11-05 Caneias Ans Schneestopper für ein Dach

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