DE20012719U1 - Rundholzstütze - Google Patents
RundholzstützeInfo
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Classifications
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- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
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Description
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WilhebnLück
Fichtenweg 20
WilhebnLück
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57250 Netphen
GEBRAUCHSMÜSTERANMELDUNG
RUNDHOLZSTÜTZE
RUNDHOLZSTÜTZE
Die Erfindung betrifft eine Halterung für Sicherheitsbarrieren wie Rundhölzer
zur Verhinderung von Dachlawinenabgängen bei geneigten Dächern, wobei
zur Verhinderung von Dachlawinenabgängen bei geneigten Dächern, wobei
die Halterung eine Aufnahme zum Einsetzen und Halten der Barrieren und eine Befestigungseinrichtung zum Verankern der Halterung am Dachaufbau aufweist.
Um zu verhindern, daß von geneigten Dächern Schnee- oder Eismassen
abrutschen und unterhalb des Daches befindliche Personen oder Gegenstände gefährden können, werden im unteren Bereich des Daches Sicherheitsbarrieren befestigt, die beispielsweise aus sogenannten Schneefanggitteni, Rundhölzern oder Rohren bestehen.
Zum Halten derartiger Sicherungsbarrieren werden unterschiedliche Halterungen verwendet, die in regelmäßigen Abständen angeordnet und unterhalb der Dachdeckung mit dem Dachaufbau, z. B. der Querlattung oder den Dachsparren verbunden sind. Hierzu sind an den Halterungen beispielsweise Krallen vorgesehen, die in das Holz eingeschlagen werden
können. Weiter Befestigungsmöglichkeiten bilden nagelbare Zungen, umbiegbare Laschen und dergleichen.
Da auf die Schneefangbarrieren bzw. die Halterungen je nach Wetterlage sehr hohe Kräfte einwirken können, kam es, insbesondere bei plastisch verformten,
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geschmiedeten oder gegossenen Stützen in der Vergangenheit dazu, daß einzelne Halterungen brachen und die Schneefangbarrieren nicht mehr sicher befestigt waren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Halterung derart weiterzuentwickeln, daß ihre Herstellung bei verbesserten Festigkeitseigenschaften vereinfacht ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Halterung eine flache, längliche, auf der Dachdeckung aufliegenden Traglasche aufweist, die mittels eines mit der Dachunterkonstruktion verbindbaren Befestigungsorganes am Dach fixierbar ist, daß eine sich senkrecht zur Traglaschenebene erstreckende und mit der Traglasche verbundene oder verbindbare Halteklaue aus flächigem Material vorgesehen ist und daß die Halteklaue eine etwa teilkreisförmige Ausnehmung aufweist, die sich zum Dachfirst hin öffnet.
Die erfindungsgemäße Halterung dient in erster Linie zum Einsetzen von Rundhölzern als Schneefangbarrieren, wobei die Größe der teilkreisforinigen Ausnehmungen, in die die Rundhölzer eingesetzt werden, etwa an den Durchmesser der handelsüblichen Rundhölzer angepasst ist. Aufgrund der flächigen Ausbildung sowohl der Traglasche wie auch der Halteklaue können diese Teile preiswert auf Stanzen oder durch Ausschneiden mit Hilfe von Lasern oder dergleichen hergestellt werden. Da eine plastische Verformung des Materials nicht mehr erfolgt, treten keine Gefügebeeinträchtigungen des üblicherweise verwendeten Stahles mehr auf, so daß die Bruchsicherheit der verwendeten Halterungen deutlich erhöht ist Auch ist die Lastaumahmemöglichkeit aufgrund der flächigen Geometrie erhöht und eine Verformung selbst bei hohen Kräften praktisch ausgeschlossen.
Aufgrund der Verwendung von flächigem Material ist es bei der Herstellung der Halteklaue möglich, im Körper der Halteklaue eine umfänglich geschlossene Öse auszubilden, in die z. B. ein Karabinerhaken unverlierbar eingeklinkt werden kann, so daß im Dachbereich arbeitende Personen gesichert
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DIN EN 517 geschlossene Ösen aufweisen, zumindest im Bereich der Schneefangbarrieren verzichtet werden.
Bei der Herstellung der Halteklauen wird vorzugsweise im Verbindungsbereich mit der Traglasche eine Freifläche ausgebildet, so daß die Halteklaue zwei zueinander beabstandete Stegruße aufweist, mit der sie an die Traglasche angeschweißt werden kann. Auf diese Weise kann auf eine durchgehende und aufwendige Schweißnaht verzichtet werden, und das Gewicht der Halterung kann ohne Verminderung der Festigkeit verringert werden.
Neben dem Verschweißen der Bauteile ist es auch möglich, die Halteklaue mit ihren Stegfußen formschlüssig in entsprechende Aussparungen der Traglasche einzusetzen und dort zu verklammern oder zu verclipsen. Bei dieser Ausführungsform kann auf den Schweißvorgang völlig verzichtet werden.
Die erfindungsgemäße Halterung kann im Bereich der teilkreisförmigen Ausnehmung zur Aufnahme eines Rundholzes zwei gegenüberliegende Rastaumahmen aufweisen, die bezüglich ihrer geometrischen Ausgestaltung und ihres Abstandes so ausgebildet sind, daß ein handelsübliches Schneefanggitter in die Ausnehmung eingesetzt werden kann. Dadurch ist die Halterung gleichermaßen für Rundhölzer und Fanggitter geeignet.
Um beispielsweise zu verhindern, daß die üblicherweise aus Weichholz wie Fichte bestehenden Rundhölzer im Bereich der teilkreisförmigen Aufnahme beschädigt bzw. im Laufe der Zeit geschwächt werden, weist die Halterung im Bereich der teilkreisförmigen Ausnehmung vorzugsweise eine Lippe auf, die das flächige Material der Halteklaue beidseitig im Bereich der Aussparung übergreift und aus einem flexiblen Material wie Gummi oder Kunststoff besteht. Diese Lippe wird mit ihrem inneren Schlitz auf das Flachmaterial aufgedrückt und kann problemlos entfernt werden, wenn z. B. die Rundholzstütze zur Aufnahme eines Schneefanggitters verwendet werden soll.
Die Lippe besteht vorzugsweise aus einem UV-beständigen Gummi- oder Kunststoffinaterial mit einer gewebeartigen Metalleinlage wie
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Edelstahlgeflecht oder dergleichen. Eine mechanische Zerstörung der Lippe ist daher praktisch ausgeschlossen,
Um Beschädigungen der Dachdeckung oder störende Geräusche zu vermeiden, kann die fraglasche eine als Puffer wirkende Auflage aufweisen, die z. B. U-förmig ausgebildet ist und mit Hilfe von zwei gegenüberliegenden Hinterschneidungen auf die Lasche aufgeschoben werden kann.
Durch die Verwendung von flächigem Material ist es bei der erfindungsgemäßen Halterung bei der Herstellung sehr leicht möglich, ober- oder unterhalb der teilkreisförmigen Ausnehmung der Halteklaue hakenförmige Nasen vorzusehen, die zum unverlierbaren Halten eines Sicherungsblechs oder Streifens dienen, das gegen das Rundholz genagelt wird.
Dadurch ist sichergestellt, daß ein zwischen zwei Halterungen brechendes Rundholz weiter mit der Halterung verklammert ist und nicht vom Dach herafallen kann.
Wie bereits erwähnt, können die Halteklaue bzw. die Traglasche als sogenannte „frei fallende" Stanzteile ausgebildet sein, d. h., bis auf den Stanzvorgang sind keine weiteren Bearbeitungsschritte mehr erforderlich.
Die üblicherweise aus Stahl bestehenden Metallteile der Halterung sind zweckmäßigerweise feuerverzinkt, um sie vor Korrosion zu schützen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und wird im Nachfolgendem anhand der Zeichnung im Einzelnen beschrieben.
Die in der Zeichnung dargestellte Halterung besteht aus einer Halteklaue 1, die als flächiges Stanzteil ausgebildet ist und senkrecht auf eine ebenfalls aus Flachstahl bestehende Traglasche 2 aufgeschweißt ist. Am vorderen, rechten Ende der Traglasche 2 ist eine Befestigungszunge 3 vorgesehen, die mit der Traglasche 2 mit Hilfe von Nieten 4,5 verbunden ist. Die Zunge 3 weist Löcher
6 auf, die ein Annageln oder Anschrauben an eine Dachlatte oder dergleichen ermöglichen.
Die Halteklaue 1 weist eine teilkreisförmige Ausnehmung 7 auf, die sich zum Dachfirst hin öffnet und zur Aufnahme eines nicht dargestellten Rundholzes als
Schneefangbarriere dient.
In der Ausnehmung 7 sind gegenüberliegende Rastaumahmen 8,9 ausgebildet, in die alternativ zu einem Rundholz ein handelsübliches Schneefanggitter 1S eingeclipst werden kann.
Bei der Verwendung eines Rundholzes als Schneefangbarriere ist eine Zunge 10 vorgesehen, die aus einem verformbaren Material besteht und einen etwa U* förmigen Querschnitt hat, so daß sie über die Kante 11 der Ausnehmung 7 gedrückt werden kann.
Die Halteklaue 1 weist eine erste Ausnehmung in Form einer umfänglich geschlossenen Öse 12 auf, die z. B. zum Einsetzen eines Sicherheitskarabiners dienen kann.
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Eine zweite Ausstanzung 13 ist auf der Unterseite der Halteklaue 1 ausgebildet, so daß zwei Stegfuße 14,15 gebildet werden, mit deren Hilfe die Halteklaue 1 an der Traglasche 2 angeschweißt ist.
Unterhalb der teilkreisförmigen Ausnehmung 7 ist in der Halteklaue 1 eine
hakenförmige Nase 16 vorgesehen, die zur Befestigung eines nicht dargestellten, geschlitzten Sicherungsbleches dient, das gegen einen in die Halteklaue 1 eingelegten Rundholzschneefang genagelt werden kann.
Am unteren Ende der Traglasche 2 befindet sich ein U-förmiger KlemmpufFer 17, mit dessen Hilfe sich die Halterung gegen die Dachdeckung abstützt.
BEZUGSZEICHENLISTE
I) Halteklaue 2) Traglasche
3) Befestigungszunge
4) Niet
5) Niet
6) Loch
7) Ausnehmung
8) Rastaufiiahme
9) Rastaufhahme
10) Zunge
II) Kante 12) Öse
13) Ausstanzung
14) Stegfuß
15) Stegfuß 16)Nase
17) Klemmpuffer
Claims (12)
1. Halterung für Sicherheitsbarrieren wie Rundhölzer zur Verhinderung von Dachlawinenabgängen bei geneigten Dächern, wobei die Halterung eine Aufnahme zum Einsetzen und Halten der Barrieren und eine Befestigungseinrichtung zum Verankern der Halterung am Dachaufbau aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung eine flache, längliche, auf der Dachdeckung aufliegende Traglasche (2) aufweist, die mittels eines mit der Dachunterkonstruktion verbindbaren Befestigungsorgans (3) am Dach fixierbar ist, daß eine sich senkrecht zur Traglaschenebene erstreckende und mit der Traglasche (2) verbundene oder verbindbare Halteklaue (1) aus flächigem Material vorgesehen ist und daß die Halteklaue (1) eine etwa teilkreisförmige Ausnehmung (7) aufweist, die sich zum Dachfirst hin öffnet.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklaue (1) mindestens eine Aussparung in Form einer umfänglich geschlossenen Öse (12) zu Einsetzen einer Sicherungseinrichtung wie eines Karabinerhakens oder dergleichen aufweist.
3. Halterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklaue (1) mit Hilfe von zwei im Abstand zueinander ausgebildeten Stegfüßen (14), (15) an die Traglasche (2) angeschweißt oder in Aussparungen der Traglasche (2) eingesetzt oder eingeclipst ist.
4. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die teilkreisförmige Ausnehmung (7) der Halteklaue (1) zwei gegenüberliegende Rastaufnahmen (8), (9) zum Einsetzen eines Schneefanggitters aufweist.
5. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einsetzen in die teilkreisförmige Ausnehmung (7) eine, das flächige Material der Halteklaue (1) beidseitig übergreifende und die Rastaufnahmen (8), (9) überdeckende Lippe (10) aus flexiblem Material vorgesehen ist.
6. Halterung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippe (10) aus UV-beständigem Kunststoff mit einer gewebeartigen Metalleinlage besteht.
7. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Traglasche (2) einen auf der Dachdeckung aufliegenden Klemmpuffer (17) aufweist.
8. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklaue (1) eine unterhalb oder oberhalb der teilkreisförmigen Ausnehmung (7) vorgesehene, hakenförmige Nase (16) zum Halten eines, mit einem in der Ausnehmung (7) liebenden Rundholzes verbindbaren Sicherungsstreifens aufweist.
9. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklaue (1) und/oder die Traglasche (2) ein frei fallendes Stanzteil ist.
10. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie feuerverzinkt ist.
11. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Aluminium oder aus einem nicht rostenden Material besteht.
12. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie kunststoffbeschichtet ist.
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|---|---|---|---|---|
| DE102004001754A1 (de) * | 2003-01-13 | 2005-02-24 | Lück, Wilhelm | Halterung für Dachzubehörelemente |
| DE102005062076B3 (de) * | 2005-12-22 | 2007-02-15 | Georg Wurst | Schneefangvorrichtung |
| EP2322874A1 (de) * | 2009-11-16 | 2011-05-18 | Köngener Asset Management UG (haftungsbeschränkt) | Dachhaken |
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2000
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| DE102005062076B3 (de) * | 2005-12-22 | 2007-02-15 | Georg Wurst | Schneefangvorrichtung |
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