DE20100906U1 - Befestigung für ein Geländer oder einen Handlauf - Google Patents
Befestigung für ein Geländer oder einen HandlaufInfo
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Description
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Befestigung für ein Geländer oder einen Handlauf
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Befestigung für ein Geländer oder einen Handlauf und die dafür erforderlichen Bauteile.
Es ist bekannt, Handläufe oder Geländer an massiven Wänden zu befestigen.
Eine bevorzugte Möglichkeit besteht in der Verwendung von hölzernen Handläufen, die an ihrer Unterseite angebohrt werden, wobei in die entstandenen Bohrungen Halteelemente eingeschraubt werden, die wiederum mit einem gebogenen Stift in einer Bohrung der Wandfläche zu verankern sind. Dabei ist es notwendig, die Halterungen zunächst in den Handlauf fest einzuschrauben und nach dem Anziehen den gebogenen Stift rechtwinklig zum Handlauf auszurichten. Dies kann zur Folge haben, dass die ursprünglich feste Verbindung wieder gelockert werden muss. Weiterhin muss ein auf diese Weise vervollständigter Handlauf in der Wandfläche befestigt werden, wozu zunächst Bohrungen anzureißen und einzubringen sind. Durch die wechselseitige Befestigung der HaI-terungen sowohl in der Wand als auch im Handlauf ist eine Überbestimmung erfolgt, die nur durch einseitiges Aufheben an einer der Verbindungsstellen beseitigt werden kann. Dies gilt umso mehr, da Handläufe regelmäßig mehrere, in Abständen angeordnete, Befestigungen haben.
Eine dauerhafte Befestigung eines Handlaufes ist jedoch nur dann zu erreichen, wenn alle an der Befestigung beteiligten Halterungen gleichmäßig fest in Wand und Handlauf befestigt sind.
Eine dauerhafte Befestigung eines Handlaufes ist jedoch nur dann zu erreichen, wenn alle an der Befestigung beteiligten Halterungen gleichmäßig fest in Wand und Handlauf befestigt sind.
Es ist ferner bekannt, dass herkömmliche Halterungen bei den im Trockenbau üblichen Wandkonstruktionen, die aus Rahmenkonstruktionen mit Beplankung
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durch Platten und einer Dämmstofffüllung bestehen, versagen. Regelmäßig werden in diesen Anwendungsfällen Halterungen verwendet, die wandseitig eine flanschförmige Ausbildung besitzen und mehrere Befestigungsbohrungen zum Einbringen von Schrauben oder ähnlichem haben. Die damit erreichte Kraftverteilung führt dazu, dass eine Mehrzahl Bohrungen eingebracht und entsprechend viele Befestigungselemente verarbeitet werden müssen. Arbeitszeit- und Materialaufwand sind dementsprechend hoch.
Nachteilig ist bei solchen Flanschausführungen auch die optische Zerklüftung durch eine Vielzahl sichtbarer Befestigungselemente. Werden Handläufe nach dieser Bauart in Gebäuden verwendet, wo eine häufige Reinigung und Desinfektion erforderlich ist, kann eine solche wegen der Gefahr von Ablagerungen nicht ohne weiteres gewährleistet werden. Der Reinigungsaufwand ist entsprechend hoch.
Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Befestigung für ein Geländer oder einen Handlauf vorzuschlagen, die leicht und einfach herstellbar, mit geringem Aufwand anzubringen ist, ein Nachjustieren während der Montage ermöglicht und nach der endgültigen Befestigung des Geländers oder des Handlaufes mit allen seinen Befestigungseinrichtungen die erforderliche Endfestigkeit gewährleistet. Es ist ferner Aufgabe der Erfindung, eine Befestigung vorzuschlagen, die auch an im Trockenbauverfahren errichteten Wänden anwendbar ist.
Die erfindungsgemäße Befestigung bedient sich einer Einrichtung, die wandseitig eine ausreichend große Fläche aufweist, den für Handläufe notwendigen Abstand zur Wand herstellt und gleichzeitig den Handlauf trägt und fixiert.
Erfindungsgemäß wird wandseitig eine Scheibe verwendet, die konzentrisch eine Bohrung besitzt. Die wandseitige Scheibe ist mit einer Hülse verbunden.
Erfindungsgemäß wird wandseitig eine Scheibe verwendet, die konzentrisch eine Bohrung besitzt. Die wandseitige Scheibe ist mit einer Hülse verbunden.
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Diese wiederum ist verbunden mit einer Lasche, die an ihrem unteren Ende abgerundet ist und deren oberes Ende um einen Betrag übersteht. Konzentrisch zur Bohrung der wandseitigen Scheibe ist auch die Lasche im Bereich ihres unteren Endes gebohrt.
Die oben beschriebene Einrichtung wird durch Einbringen einer Bohrung in die Wandfläche, gegebenenfalls Einbringung fixierender Mittel, Holz-, Spreizdübel, Dübelmassen oder ähnlichem und unter Zuhilfenahme eines Befestigungselements (Schraube) an der Wand befestigt.
Der Handlauf wird an der Unterseite wenigstens in dem Bereich, wo er die Einrichtung aufzunehmen hat, geschlitzt, die entstandene Nut erforderlichenfalls mit Klebstoff gefüllt und auf die an der Wand bereits befestigten Einrichtungen aufgelegt und fixiert. Nach dem Aushärten des Klebstoffes ist der so errichtete Handlauf spielfrei und dauerhaft befestigt.
Es ist ebenso möglich, den Handlauf ohne Zuhilfenahme von Klebstoffen auf den Einrichtungen zu fixieren, indem beispielsweise in das obere Ende der Lasche und den Handlauf Bohrungen eingebracht und beide Teile miteinander verschraubt oder verstiftet werden. Diese Form der Verbindung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn der Handlauf aus metallischen Werkstoffen, Kunststoff oder einem Werkstoffverbund besteht.
Der Handlauf wird an der Unterseite wenigstens in dem Bereich, wo er die Einrichtung aufzunehmen hat, geschlitzt, die entstandene Nut erforderlichenfalls mit Klebstoff gefüllt und auf die an der Wand bereits befestigten Einrichtungen aufgelegt und fixiert. Nach dem Aushärten des Klebstoffes ist der so errichtete Handlauf spielfrei und dauerhaft befestigt.
Es ist ebenso möglich, den Handlauf ohne Zuhilfenahme von Klebstoffen auf den Einrichtungen zu fixieren, indem beispielsweise in das obere Ende der Lasche und den Handlauf Bohrungen eingebracht und beide Teile miteinander verschraubt oder verstiftet werden. Diese Form der Verbindung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn der Handlauf aus metallischen Werkstoffen, Kunststoff oder einem Werkstoffverbund besteht.
Die beschriebene Befestigung lässt sich vorteilhaft auch an im Trockenbau errichteten Wänden einsetzen. Die wandseitige Scheibe kann je nach Eigenschaftsbild der Wand in unterschiedlichen Durchmessern ausgeführt werden und so eine ausreichend große Kontaktfläche zur Wand erhalten. Ebenso ist es möglich, Befestigungselemente gepaart mit Spreizdübel zu verwenden, bei denen die Dübel in den Hohlraum der Wand hineinragen und dort beim Anzug der Befestigungselemente sich formhinterschneidend auseinander falten. Auch so genannte Klappdübel mit einem am Befestigungselement vorhandenen, sich aufspreizenden Mechanismus sind anwendbar.
Es ist ebenso möglich, den Handlauf vorkonfektioniert mit den Befestigungseinrichtungen herzustellen, indem die Befestigungseinrichtungen zunächst am Handlauf befestigt und fixiert werden und anschließend der vorkonfektionierte Handlauf an der Wand befestigt wird. Durch die vorhandenen Bohrungen der
Es ist ebenso möglich, den Handlauf vorkonfektioniert mit den Befestigungseinrichtungen herzustellen, indem die Befestigungseinrichtungen zunächst am Handlauf befestigt und fixiert werden und anschließend der vorkonfektionierte Handlauf an der Wand befestigt wird. Durch die vorhandenen Bohrungen der
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Befestigungseinrichtungen kann das Bohrbild an der Wand angerissen oder hergestellt werden, so dass Passfähigkeit des Handlaufes gegeben ist.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Befestigungseinrichtung aus einem metallischen, nicht rostenden Werkstoff herzustellen, und die Verbindungen zwischen Scheibe und Hülse bzw. Hülse und Lasche durch Schweißen herzustellen. Solche Befestigungseinrichtungen bedürfen keiner weiteren Oberflächenbehandlung, sind flüssigkeitsdicht und können problemlos gereinigt werden. Eine zusätzliche dekorative Oberflächenbehandlung ist jederzeit möglich.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Befestigung entsteht dann, wenn eine geteilte Befestigungseinrichtung verwendet wird. Dabei ist es für das Wesen der Erfindung unerheblich, ob die Trennung zwischen Scheibe und Hülse oder zwischen Hülse und Lasche erfolgt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung kann das wandseitige Bauteil zunächst ohne Handlauf an der Wand befestigt werden. In vorteilhafter Weise wird hierzu ein Befestigungselement verwendet, das kopfseitig ein Gewinde besitzt. Dabei ist es wiederum für das Wesen der Erfindung unerheblich, ob es sich um ein Innen- oder Außengewinde handelt. Das verbleibende Teil der Befestigungseinrichtung wird dann mit einem Befestigungselement (Schraube) am wandseitigen Teil positioniert und durch Anziehen des Befestigungselementes befestigt. Zur Erleichterung der Ausrichtung kann die wandseitige Scheibe durch ein weiteres scheibenförmiges Teil, über das sich die Hülse schieben lässt, ergänzt sein.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Befestigungseinrichtung aus einem metallischen, nicht rostenden Werkstoff herzustellen, und die Verbindungen zwischen Scheibe und Hülse bzw. Hülse und Lasche durch Schweißen herzustellen. Solche Befestigungseinrichtungen bedürfen keiner weiteren Oberflächenbehandlung, sind flüssigkeitsdicht und können problemlos gereinigt werden. Eine zusätzliche dekorative Oberflächenbehandlung ist jederzeit möglich.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Befestigung entsteht dann, wenn eine geteilte Befestigungseinrichtung verwendet wird. Dabei ist es für das Wesen der Erfindung unerheblich, ob die Trennung zwischen Scheibe und Hülse oder zwischen Hülse und Lasche erfolgt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung kann das wandseitige Bauteil zunächst ohne Handlauf an der Wand befestigt werden. In vorteilhafter Weise wird hierzu ein Befestigungselement verwendet, das kopfseitig ein Gewinde besitzt. Dabei ist es wiederum für das Wesen der Erfindung unerheblich, ob es sich um ein Innen- oder Außengewinde handelt. Das verbleibende Teil der Befestigungseinrichtung wird dann mit einem Befestigungselement (Schraube) am wandseitigen Teil positioniert und durch Anziehen des Befestigungselementes befestigt. Zur Erleichterung der Ausrichtung kann die wandseitige Scheibe durch ein weiteres scheibenförmiges Teil, über das sich die Hülse schieben lässt, ergänzt sein.
Je nach Einsatzerfordernis kann der Handlauf mit einer im Bereich der Befestigungseinrichtung eingebrachten, in Länge und Profil begrenzten Nut, ausgeführt sein oder eine durchlaufende Nut besitzen.
Erfolgt die Verbindung zwischen Befestigungseinrichtung und Handlauf durch Kleben, hat sich ein Klebstoff aus lösungsmittelfreien Polymerisat als besonders vorteilhaft erwiesen.
Es wurde gefunden, dass ein Klebstoffprodukt „Rotabond 2000" der Firma Rotanium Products Deutschland GmbH, 47877 Willich, die an dasselbe zu stellenden Anforderungen am besten erfüllt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von 3 Ausführungsbeispielen näher erläutert.
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In diesem Ausführungsbeispiel, das Fig. 1 und Fig. 2 zeigen, wird die Befestigung der Handlaufleiste eines Treppengeländers beschrieben, wie sie in ihrer einfachsten Form an einer im Trockenbauverfahren errichteten Wand erfolgen kann.
In die, eine Wand bildende, Platte (1) wird nach vorherigem Anreißen eine Bohrung (2) eingebracht. Die Bohrung (2) wird mit einem Dübel (3) ausgefüllt. Dabei handelt es sich je nach Erfordernis insbesondere nach Festigkeit des Plattenmaterials entweder um einen Spreiz- oder einen formhinterschneidenden Spreiz-Falt-Dübel.
Ein Befestigungsteil, das aus einer Scheibe (4), einer Hülse (5) sowie einer Lasche (6) zusammengefügt ist, wird über der Bohrung (2) positioniert, wobei die in der Scheibe befindliche Bohrung (7) und die koaxial zu dieser angeordnete Bohrung (8) in der Lasche (6), koaxial über der Bohrung (2) positioniert werden. Mit Hilfe der Schraube (9), die durch die Bohrungen (2), (7) und (8) geführt ist, wird die Befestigungseinrichtung an der Wand fixiert.
Das obere Ende (10) der Lasche (6) greift in eine Nut (11) der Handlaufleiste (12) und ist mit Klebstoff (13) fixiert.
Das obere Ende (10) der Lasche (6) greift in eine Nut (11) der Handlaufleiste (12) und ist mit Klebstoff (13) fixiert.
Bei der Ausführung dieser Form der Befestigung der Handlaufleiste (12) kommt es nicht darauf an, ob die Befestigungseinrichtung zunächst an der durch die Platte (1) gebildeten Wand befestigt und anschließend die Handlaufleiste (12) aufgelegt und verklebt wird oder die Befestigungseinrichtungen zunächst mit der Handlauf leiste (12) verbunden und anschließend das komplette Geländer an der Wand befestigt wird. Ebenso besteht die Möglichkeit, das Geländer zunächst vorläufig zu positionieren und durch die vorhandenen Bohrungen (7) und (8) die Bohrung (2) in der Wand entweder anzureißen oder abzubohren.
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Nach dem Erhärten des Klebstoffes (13) in der Nut (11) erreicht die gesamte Anordnung ihre Endfestigkeit.
Ausführungsbeispiel 2
In diesem Ausführungsbeispiel, das Fig. 3 zeigt, wird die allgemein übliche Befestigungsart mit dem im Innenausbau vorzugsweise verwendeten Wandaufbau beschrieben.
In die aus den Platten (14) und (15) bestehende Wand wird eine Bohrung (16) eingebracht, deren Tiefe mindestens durch beide Platten reicht. Hinter der Platte (14) befindet sich eine Pfoste (17), in die die Befestigungseinrichtung mit einer Stockschraube (18), die durch eine Gewindehülse (19) verlängert ist und eine Schraube (20) eingeschraubt wird.
Die Befestigungseinrichtung ist so ausgeführt, dass Scheibe (21) und Hülse (22) miteinander verbunden sind, während die Lasche (23) mit Hilfe einer daran befestigten Scheibe (24) in der Hülse (22) zentriert wird.
Bei diesem Aufbau der Befestigung wird vorzugsweise die Scheibe (21)- Hülse (22)- Einheit an der Wand befestigt, die Lasche (23) mit ihrem oberen Ende
Bei diesem Aufbau der Befestigung wird vorzugsweise die Scheibe (21)- Hülse (22)- Einheit an der Wand befestigt, die Lasche (23) mit ihrem oberen Ende
(25) in die Nut (42) der Handlaufleiste (26) eingeklebt und anschließend die vorgefertigten Einheiten miteinander verschraubt. Erfolgt dies vor dem endgültigen Aushärten des Klebstoffes (27), ist ein Nachjustieren der Befestigungseinrichtungen zwischen Wand und Geländer jederzeit möglich.
Es ist jedoch ebenso möglich, die Befestigungseinrichtung zunächst vollständig an der Wand zu befestigen und die Handlaufleiste (26) anschließend auf den Laschen (23) zu befestigen.
Es ist jedoch ebenso möglich, die Befestigungseinrichtung zunächst vollständig an der Wand zu befestigen und die Handlaufleiste (26) anschließend auf den Laschen (23) zu befestigen.
In diesem Ausführungsbeispiel, das Fig. 4 zeigt, ist eine bevorzugte Ausführungsform der Befestigung beschrieben.
In die aus den Platten (28) und (29) bestehende Wand wird eine Bohrung (30) größeren Durchmessers eingebracht, die bis zu der Pfoste (31) reicht. Die Pfoste (31) ist mit einer Bohrung (32) kleineren Durchmessers aufgebohrt und in dieselbe ist eine Gewinde- (RAMPA-) Muffe (33) eingesetzt.
Auf der Wandaußenseite (34) ist ein Bauteil, bestehend aus einer Scheibe (35), einer Hülse (36) sowie einer Lasche (37) aufgesetzt und mit einer Schraube (39) in der Gewindebuchse (33) befestigt. Das obere Ende (38) der Lasche (37) trägt wiederum die Handlaufleiste (40), die mit Hilfe von Klebstoff (41) an der Befestigungseinrichtung fixiert ist.
Wie bereits in den vorangegangenen Ausführungsbeispielen beschrieben, kann auch hier die Befestigungseinrichtung geteilt sein, zunächst an der Wand oder an der Handlaufleiste befestigt sein.
Die in diesem Ausführungsbeispiel beschriebene Form der Befestigung ermöglicht es, ein so hergestelltes Geländer beliebig oft wieder abzunehmen, ohne dass die Dauerhaftigkeit der Befestigung zur Wand dadurch nachteilig beeinflusst wird.
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Claims (6)
1. Befestigung für ein Geländer oder einen Handlauf, bei der eine Baueinheit, bestehend aus einer wandseitig angeordneten Scheibe, einer Hülse und einer Lasche, die jeweils miteinander verbunden sind, Verwendung findet, diese eine konzentrisch zur Hülse angeordnete Bohrung aufweist, mit wenigstens einem Verbindungselement an einer Wandfläche befestigt ist, bei der die Lasche nach oben verlängert ist, damit in eine in die Handlaufleiste eingebrachte Nut ragt und in derselben befestigt ist.
2. Befestigung für ein Geländer oder einen Handlauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Scheibe und/oder Lasche und/oder Hülse Losteile sind, Scheibe und/oder Lasche jeweils konzentrisch zur Bohrung für ein Befestigungselement eine Führungsscheibe geringeren Durchmessers und/oder Führungselemente zur Zentrierung der Hülse aufweisen und die Baueinheit mit Hilfe des Befestigungselements gefügt und verspannt ist.
3. Befestigung für ein Geländer oder einen Handlauf nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wandseitige Teil mit einem Befestigungselement an derselben befestigt ist, das handlaufseitige Bauteil an dem wandseitigen Bauteil befestigt ist, die Handlaufleiste am überstehenden Teil der Lasche befestigt ist und bei der wandseitig ein Befestigungselement mit kopfseitigem Gewinde verwendet ist, in/auf das das handlaufseitige Befestigungselement mit wenigstens einem Verbindungselement geschraubt und verspannt ist.
4. Befestigung für ein Geländer oder einen Handlauf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Handlaufleiste an ihrer Unterseite eine durchgehende Nut besitzt, in dieselbe die verlängerte/überstehende Seite der Lasche teilweise eingeschoben ist und Handlauf und Lasche miteinander verbunden sind.
5. Befestigung für ein Geländer oder einen Handlauf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Handlauf und Lasche eine Klebeverbindung ist.
6. Befestigung für ein Geländer oder einen Handlauf, dadurch gekennzeichnet, dass diese durch zeitgleich und/oder zeitlich aufeinanderfolgend und/oder unabhängig voneinander durchzuführende Arbeitsschritte zu erhalten ist:
- Anreißen und Einbringen von Bohrungen in die Wandfläche und gegebenenfalls Einbringung eines Spreizdübels,
- gegebenenfalls Einbringen eines wandseitigen Befestigungselements mit kopfseitigem Gewinde
- Aufsetzen der Scheibe und/oder Hülse und/oder Lasche und/oder von Teilkombinationen vorgenannter Teile,
- Ausrichten des verlängerten Endes der Lasche,
- gegebenenfalls Einbringen und Anziehen des handlaufseitigen Befestigungselements,
- gegebenenfalls Einbringen und Anziehen des Befestigungselements für die gesamte Einrichtung,
- Einbringen der Nuten in die Unterseite des Handlaufes,
- Einbringen des Klebstoffes in die Nut des Handlaufes,
- Auflegen und Fixieren des Handlaufes.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20100906U DE20100906U1 (de) | 2001-01-17 | 2001-01-17 | Befestigung für ein Geländer oder einen Handlauf |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE20100906U1 true DE20100906U1 (de) | 2001-06-07 |
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| DE20100906U Expired - Lifetime DE20100906U1 (de) | 2001-01-17 | 2001-01-17 | Befestigung für ein Geländer oder einen Handlauf |
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2001
- 2001-01-17 DE DE20100906U patent/DE20100906U1/de not_active Expired - Lifetime
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