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DE19635051C2 - Rohrgeländersystem und Hilfsgerät für eine Montage - Google Patents

Rohrgeländersystem und Hilfsgerät für eine Montage

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DE19635051C2
DE19635051C2 DE1996135051 DE19635051A DE19635051C2 DE 19635051 C2 DE19635051 C2 DE 19635051C2 DE 1996135051 DE1996135051 DE 1996135051 DE 19635051 A DE19635051 A DE 19635051A DE 19635051 C2 DE19635051 C2 DE 19635051C2
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    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/18Balustrades; Handrails
    • E04F11/181Balustrades
    • E04F11/1812Details of anchoring to the wall or floor

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Description

Die Erfindung betrifft ein Rohrgeländersystem an einer Krag­ platte, insbesondere für Balkone und Treppen, mit Trägern, die in ihrem hinteren Bereich eine Einrichtung zur Befestigung an der Unter- oder Stirnseite der Kragplatte haben. Außerdem ist die Erfindung auch auf ein Hilfsgerät zur Montage dieses Rohrgeländer­ systems gerichtet.
Es ist ein Rundrohr-Balkongeländersystem bekannt, bei dem die Vorrichtung zur Befestigung an der Balkonplatte ein integraler Bestandteil des Geländersystems ist. Beispielsweise ist das untere Ende des Rohrpfostens zur Unterflurbefestigung winklig abgebogen, und dieser winklig abgebogene Schenkel wird an der Unterseite der Balkonplatte angebracht. Eine freie Wahl von Rohrprofil oder Rohrdurchmesser ist bei der hier benutzten Befestigungsvorrichtung nicht möglich.
Aus DE-U-295 17 360 ist eine Pfostenhalterung mit Unterflur­ befestigung bekannt. Auf das vordere abgewinkelte Ende des Pfosten­ halters kann ein Rohrpfosten aufgesteckt werden. Der vertikale Teil des Pfostenhalters ist nicht am Pfostenhalter lösbar angebracht, sondern ein integraler Teil desselben. Will man den vertikalen Aufsteckteil des Pfostenhalters im Profil und/oder Querschnitt ver­ ändern, muß die gesamte Unterflurbefestigung ausgewechselt werden mit entsprechendem Aufwand an Montagearbeit und Bereithaltung unter­ schiedlicher Pfostenhalter für die Rohrpfosten.
Dies gilt auch für die stirnseitig anzubringende Befestigungs­ vorrichtung nach DE-A-28 39 574, bei der der Stutzen, auf den der Balkonpfosten aufgesteckt wird, mit der eigentlichen Befestigungsplatte einteilig ausgebildet ist. Bei dem Geländer nach DE-A-31 24 557 wird der Pfosten mittels eines Pfostenschuhs auf der Oberseite einer Platte befestigt, wobei der Pfostenschuh und der Pfosten fest verbunden, beispielsweise verschweißt sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rohrgeländersystem mit einer Befestigungsvorrichtung aus Rohren von frei wählbarem Profil an einer Kragplatte zu schaffen. Durch die Befestigungsvorrichtung soll eine freie Wahl des Geländerrohr­ profils oder -durchmessers ermöglicht werden, so daß der Geländer­ bauer kein komplettes Rohrgeländersystem zu kaufen braucht, sondern die Befestigungsvorrichtung mit Geländerrohren bestücken kann, die er (bzw. der Bauherr) unter Gesichtspunkten der Stabili­ tät, des Preises und des Geschmacks ausgewählt hat. Das Rohrgelän­ dersystem soll ferner den einfachen Austausch von Geländerteilen, z. B. eines Pfostens, ermöglichen. Ferner ist es Aufgabe der Erfin­ dung, ein Rohrgeländersystem zu schaffen, bei dem das Rohrprofil und/oder der Rohrdurchmesser frei gewählt werden können, so daß beispielsweise bei Miethäusern mit vielen Balkonen die Balkongeländer unterschiedlich ausgeführt werden können und dadurch die Gleich­ förmigkeit der Balkone aufgelockert werden kann. Darüber hinaus soll auch ein Rohrgeländersystem mit erhöhter Stabilität im Bereich des Übergangs von der Befestigung zu den Rohrpfosten, insbesondere bei horizontal und quer auf das Geländer wirkenden Kräften geschaf­ fen werden. Schließlich soll ein Hilfsgerät geschaffen werden, mit dem die Montage des Rohrgeländersystems an der Kragplatte des Bal­ kons vereinfacht und erleichtert wird. Weitere Vorteile der Erfin­ dung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Rohrgeländer­ system erfindungsgemäß gelöst durch einen in dem vorderen Bereich jedes Trägers oberseitig lösbar angebrachten Steckbolzen, dessen Querschnitt dem Innenprofil eines Rohrpfostens des Geländers ange­ paßt ist, Rohrverbinder aus einem Zentralkörper mit zwei oder mehr an ihm lösbar angebrachten Steckbolzen und mit den Steckbolzen des Trägers and des Rohrverbinders durch Klebung verbundenen Rohrpfosten. Der Träger stellt die Verbindung zwischen der Kragplatte, an der das Geländer anzubringen ist, und dem Rohrpfosten des Geländers her, dessen Querschnittsgröße und/oder -form unbe­ stimmt ist und von dem Monteur frei gewählt werden kann. Zur An­ passung an ein bestimmtes Rohrprofil ist es lediglich erforderlich, auf dem Träger einen dem Innenprofil des gewählten Rohres ange­ passten Steckbolzen anzubringen, so daß sich zwischen dem Pfosten­ rohr und dem Steckbolzen eine Kontaktfläche ergibt, an der die Klebeverbindung zwischen den beiden Teilen hergestellt werden kann. Im übrigen bleibt der Träger und seine Anbringung an der Kragplat­ te unverändert.
Nach der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rohrgeländersystems umfaßt die Einrichtung zur Befestigung an der Unterseite der Kragplatte zwei in die Kragplatte einzu­ setzende Gewindeanker mit Muttern, zwei in dem Träger ausgebildete den Gewindeankern zugeordnete Langlöcher und zwei Paare U-förmiger Klammern. Die Gewindeanker können mittels Mörtelpatronen in Bohr­ löcher eingesetzt werden, die zuvor in die Kragplatte eingebracht wurden. Der Träger mit den zwei Paaren U-Klammern wird auf die Gewindeanker aufgeschoben, wobei durch die Langlöcher eine gerin­ gere axiale Verschiebung der Träger zwecks Ausfluchtung ihrer Steckbolzen bzw. der Rohrpfosten möglich ist. Die U-förmigen Klam­ mern decken die Langlöcher des Trägers ober- und unterseitig ab und verhindern das Eindringen von Regenwasser in den rohrförmigen Träger. Zur Erleicherung der Ein-Mann-Montage kann in einem Schen­ kel der an der Unterseite des Trägers anliegenden U-Klammern eine Bohrung mit einer Madenschraube vorgesehen sein, so daß diese U-Klammern provisorisch an dem Träger befestigt werden können. Selbstverständlich können anstatt zwei auch drei Befestigungs­ stellen vorgesehen werden, wenn dies aus Stabilitätsgründen zweck­ mäßig ist.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Einrichtung zur Befestigung an einer geneigten Unterseite der Kragplatte wenigstens zwei in die Kragplatte einzusetzende Gewindeanker mit Muttern, wenigstens zwei in dem Träger ausge­ bildete, den Gewindeankern zugeordnete Langlöcher und eine auf einem oder jedem Gewindeanker zwischen Kragplatte und Träger angeordnete Stellmutter. Um bei einer zum Kragplattenrand hin ansteigenden Plattenunterseite eine horizontale Anbringung des Trägers zu ermöglichen, werden die Stellmuttern auf den Ankern auf eine Horizontalebene eingestellt. Der Träger wird dann auf die Gewindeanker aufgeschoben, bis er oberseitig den Stellmuttern anliegt. Dann wird der Träger mit Hilfe der Muttern auf den Ge­ windeankern befestigt.
Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform der erfindungs­ gemäßen Befestigungsvorrichtung ist die Einrichtung zur Anbringung an der Stirnseite der Kragplatte eine an der hinteren Stirnfläche des Trägers angebrachte, über den Trägerquerschnitt überstehende Montageplatte mit zwei oder mehr Langlöchern. Die Montageplatte ist vorzugsweise mit dem Träger verschraubt. Die Langlöcher erlau­ ben die seitliche Positionierung des Trägers an der Platte.
Vorzugsweise hat der Träger einen viereckigen Querschnitt. Der Träger ist in seiner Längsausdehnung von vier ebenen Seiten begrenzt, wodurch die Ausrichtung des Steckbolzens erleichtert wird. Vorzugsweise hat der Träger in seinem vorderen Bereich eine von seiner Oberseite zur Unterseite durchgehende Querbohrung und der Steckbolzen eine Axialbohrung und sind der Träger und der Steck­ bolzen mittels eines beide Bohrungen durchstoßenden Gewindebolzens mit Mutter(n) verbunden. Der Steckbolzen kann so zur Anpassung an ein anderes Rohrprofil einfach gewechselt werden. Selbstverständ­ lich kann auf diese Weise auch ober- und unterseitig je ein Steck­ bolzen angebracht werden. Dies ist dann erforderlich, wenn bei übereinander angeordneten Balkonen einzelne Rohrpfosten über meh­ rere Geschosse reichen.
An der Unterseite des Trägers kann unter dem Steckbolzen ein Plattensicherungshalter angebracht sein. Dieser Plattensicherungs­ halter kragt von dem Träger nach beiden Seiten aus und sichert die zwischen den Rohrpfosten gehaltenen Platten gegen Herabfallen, falls die Klemmhalter der Platten versagen sollten. Auf der vorde­ ren Stirnseite kann der Träger eine Gewindebohrung zur Anbringung einer Kragplattenblende enthalten.
Zweckmäßigerweise sind das Profil des Zentralkörpers dem Außenprofil des verwendeten Rohres und der Querschnitt des Steckbolzens dem Innen­ profil des verwendeten Rohres angepaßt. In diesem Falle hat der Handlauf im Bereich der Rohrverbinder gleichbleibenden Querschnitt. Zweckmäßigerweise sind an dem Träger und dem Zentralkörper Justie­ rungsstifte und in der Stirnfläche der Steckbolzen den Justierungs­ stiften zugeordnete Bohrungen ausgebildet. Durch die Justierungs­ stifte und Bohrungen wird gewährleistet, daß die Steckbolzen immer in der richtigen Drehposition auf dem Träger bzw. dem Zentralkör­ per befestigt werden. Dies ist insbesondere bei Rohren vorteilhaft, die kein kreisförmiges Innenprofil haben.
Die oben genannte Aufgabe wird ferner durch ein Hilfsgerät für die Montage des Rohrgeländersystems gelöst, das erfindungs­ gemäß durch einen die Kragplattenkante umgreifenden, U-förmigen Bügel gekennzeichnet ist, in dessen einem Schenkel wenigstens zwei senkrecht zum Schenkel einstellbare Schraubspindeln und in dessen anderem Schenkel wenigstens zwei Durchgangsbohrungen vorgesehen sind. Die beiden Durchgangsbohrungen sind in dem Bügelschen­ kel so positioniert, daß sie den in dem Befestigungsträger ausge­ bildeten Langlöchern entsprechen und das Setzen der Gewindeanker an der Unterseite der Kragplatte erleichtern. Der Bügel wird hier­ zu an der gewünschten Stelle auf die Kragplatte aufgeklemmt, wobei der Bügelschenkel mit den Schraubspindeln auf der Oberseite und der Schenkel mit den Durchgangsbohrungen an der Unterseite der Kragplatte liegen. Durch Anziehen der Schraubspindeln wird der Bügel an der gewünschten Stelle befestigt. Anschließend können durch die Durchgangsbohrungen hindurch die beiden Löcher für die Gewinde­ anker gebohrt werden, wobei gewährleistet wird, daß der Bohrer nicht abrutscht und die Löcher richtig positioniert werden.
Zweckmäßigerweise ist der Bügel so ausgebildet, daß der Abstand der beiden Schenkel veränderbar ist. Hierdurch ist eine An­ passung an sehr unterschiedliche Kragplattenstärken möglich. Zweckmäßigerweise ist der die beiden Schenkel verbindende Bügel­ teil als Profilschiene ausgebildet, auf der wenigstens einer der Schenkel verschiebbar und z. B. durch Schraube und Nutenstein fest­ stellbar ist. Hierbei kann auf der Profilschiene ein plattenför­ miges Zusatzteil verschiebbar geführt und feststellbar sein, das beiderseits der Profilschiene je eine Durchgangsbohrung enthält. Unter Benutzung dieses auf die Profilschiene aufgeschobenen Zu­ satzteils kann das Hilfsgerät auch für die Montage der Befestigungs­ vorrichtung an der Stirnseite der Kragplatte benutzt werden. Die Durchgangsbohrungen in dem plattenförmigen Zusatzteil markieren die Stellen, an denen der Gewindeanker für die Anbringung der Montageplatte der Befestigungsvorrichtung zu setzen ist.
Das Hilfsgerät kann ferner an dem die beiden Schenkel verbin­ denden Bügelteil eine Libelle tragen, die die vertikale Anbringung an der Kragplatte erleichtert. Außerdem kann das Hilfsgerät einen zu den Schenkeln und zu dem beide Schenkel verbindenden Bügelteil senkrechten Meßstab tragen. Durch ihn wird das abstandsgenaue Setzen der Gewindeanker für die Befestigungsvorrichtungen erleich­ tert.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine erste Ausführungsform des Rohrgeländersys­ tems, teilweise in der Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt;
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 eine Darstellung der ersten Ausführungsform des Rohrgeländersystems analog der Fig. 1, jedoch an einer Kragplatte mit geneigter Unterseite;
Fig. 4 die Stirnansicht des in Fig. 1 gezeigten Rohr­ geländersystems mit einem Plattensicherungshalter;
Fig. 5 eine Draufsicht des in Fig. 4 gezeigten Platten­ sicherungshalters;
Fig. 6 die Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des Rohrgeländersystems;
Fig. 7 die Frontansicht des in Fig. 6 gezeigten Rohr­ geländersystems mit nur teilweise dargestelltem Steckbolzen;
Fig. 8 eine Ausführungsform des zu dem erfindungsgemäßen Rohrgeländersystem gehörigen Rohrverbinders in der Seitenansicht mit zwei Rohren im Schnitt in auseinandergezogener Darstellung;
Fig. 9 eine Seitenansicht des Hilfsgeräts für die Montage der erfindungsgemäßen Rohrgeländersystems in vereinfachter Darstellung; und
Fig. 10 die Stirnansicht des in Fig. 9 gezeigten Hilfsgeräts mit einem Zusatzteil zur Herstellung von stirnseitigen Bohrlöchern in der Kragplatte.
Die in den Fig. 1 bis 5 gezeigte Ausführungsform der er­ findungsgemäßen Vorrichtung dient zur Befestigung eines Rohrgelän­ ders an der Unterseite einer Kragplatte 1, z. B. einer Balkonplatte. Die Vorrichtung besteht aus einem Träger 2 in Form eines Vierkant­ rohres, das im vorderen Teil massiv ausgebildet ist. Der Träger 2 hat in seinem hinteren Teil oberseitig und unterseitig je zwei Langlöcher 3, die sich paarweise gegenüberliegen und zur Befesti­ gung an der Kragplatte 1 dienen. Hierzu sind in die Kragplatte zwei Gewindeanker 4 fest eingesetzt. Nach Fig. 1 und 2 sind an den Langlöchern 3 ober- und unterseitig U-förmige Klammern 5 mit Bohrungen 5 a auf den Träger 2 aufgelegt, wobei der Anker 4 die Bohrungen 5 a und die Langlöcher 3 durchstößt. Durch auf die Gewindeanker 4 aufge­ schraubte Muttern 6 wird der Träger 2 an der Platte 1 gehalten, wobei er zunächst auf Grund der Langlöcher 3 noch in seiner Längs­ richtung etwas verschiebbar ist. Nach genauer Ausrichtung wird der Träger 2 durch Anziehen der Muttern 6 fixiert.
Die Befestigungsvorrichtung nach Fig. 3 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 durch die Einrichtung zur horizontalen An­ bringung des Trägers an einer geneigten Unterseite der Kragplatte 1. Um den Träger 2 horizontal zu montieren, sind die Gewinde­ anker 4 mit Stellmuttern 40 bestückt, die so eingestellt werden, daß ihre Unterseiten, wie dargestellt in einer Horizontalen liegen. Der Träger 2 wird dann mit seinen Langlöchern 3 auf die Anker 4 aufgeschoben. Durch die Unterlegscheiben 41 werden die Langlöcher 3 abgedeckt. Anschließend wird der Träger 2 durch Aufschrauben der Muttern 6 auf die Anker 4 befestigt.
Der am vorderen Ende massive Träger 2 hat eine von seiner Oberseite zur Unterseite durchgehende Bohrung 7. Ein Steckbolzen 8 mit entsprechender Axialbohrung 8 a ist auf die Oberseite des Trä­ gers 2 aufgesetzt. Der Träger 2 und der Steckbolzen 8 sind durch einen die Bohrungen 7 und 8 a durchstoßenden Gewindebolzen 9 und Schrauben 10 verbunden. In die Oberseite des Trägers 2 ist ein zur Bohrung 7 paralleler Justierstift 11 fest eingesetzt, der in eine entsprechende Bohrung in der Unterseite des Steckbolzens 8 eingreift, so daß dieser nur in einer bestimmten Drehstellung auf dem Träger 2 angebracht werden kann. Dies hat Bedeutung, wenn der Träger 2 mit Steckbolzen 8 von nicht-kreisförmigem Außenprofil und Rohren 12 von entsprechend nicht-kreisförmigem Innenprofil bestückt wird. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform hat der Träger 2 an seiner vorderen Stirnseite eine Gewindebohrung 13, die zur An­ bringung einer Kragplattenblende (nicht dargestellt) dienen kann.
Bei dem in Fig. 4 in der Frontansicht gezeigten Befestigungs­ träger 2 ist ein Plattensicherungshalter 14 vorgesehen, der in seinem Mittelteil eine Bohrung 14 a enthält und mittels Mutter 10 an der Unterseite des Trägers 2 angebracht werden kann. Der Siche­ rungshalter 14 ragt auf beiden Seiten unter die in dem Geländer angebrachten Platten 15, so daß diese gegen Abrutschen gesichert sind. Hierzu enthält der Halter 14 beiderseits eine Nut 14 b, in die die Platten 15 eingesetzt werden können.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Ausführungsform der Befesti­ gungsvorrichtung zur Anbringung an der Stirnseite einer Kragplatte 1. Der kurze Träger 2 dieser Vorrichtung trägt rückseitig eine rechteckige Montageplatte 16, die durch eine Senkschraube 17 an ihm befestigt ist. Bei dieser Ausführungsform sind zwei Justier­ stifte 11 auf der Oberseite des Trägers 2 vorgesehen. Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, hat die Montageplatte 16 beiderseits des Trägers 2 zwei Langlöcher 18, die zur Befestigung der Vorrichtung an der Platte 1 dienen. Die Langlöcher 18 erlauben eine gewisse Einstellung der Vorrichtung und damit des Rohrpfostens 12 in der Längsrichtung des Geländers.
Nach Fig. 8 besteht der Rohrverbinder 19 des Rohrgeländer­ systems aus einem Zentralkörper 20 mit axialer Gewindebohrung 21, je zwei Justierzapfen 22 an beiden Stirnseiten und einem zu der Gewindebohrung 21 rechtwinklig angeordneten Zapfen 23. Die Stirn­ seiten des Zentralkörpers 20 können mit Steckbolzen 24 von unter­ schiedlicher Außenkontur entsprechend dem Innenprofil der sich an­ schließenden Rohre 25 bestückt werden. Die Steckbolzen 24 haben hierzu Axialbohrungen 24 a, so daß sie durch Schrauben 26 auf dem Zentralkörper 20 angebracht werden können. Die Justierstifte 22 und die zugehörigen Bohrungen 24 b in den Steckbolzen 24 gewähr­ leisten das winkelrichtige Anbringen. Die Verbindung des Zentral­ körpers 20 mit dem Rohrpfosten 12 erfolgt durch einen Steckbolzen 27, der auf dem Zapfen 23 verschiebbar ist und durch eine Madenschraube in einer Querbohrung 27 a fixiert werden kann. Der Steck­ bolzen 27 ist das Gegenstück zu dem Steckbolzen 8. Er wird mit dem Rohrpfosten 12 verklebt; desgleichen werden die Steckbolzen 24 mit den Rohrstücken 25 verklebt.
Das in den Fig. 9 und 10 gezeigte Hilfsgerät für die Anbrin­ gung der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung an der Platte 1 dient dazu, das Bohren der für die Gewindeanker 4 erforderlichen Löcher sowohl an der Unterseite als auch an der Stirnseite der Kragplatte 1 zu erleichtern. Dieses Hilfsgerät besteht aus einem U-förmigen Bügel 30 aus einer Profilschiene 31, einem an ihr fest angebrachten Schenkel 32 und einem auf der Profilschiene 31 ver­ schiebbaren, mittels Schraube 34 feststellbaren Schenkel 33. In dem Schenkel 33 sind verstellbare Gewindespindeln 35, mit denen das Gerät 30 auf der Kragplatte 1 festgeklemmt werden kann. Der untere Schenkel 32 enthält zwei Bohrlöcher 36, durch die die Bohrungen für das Einsetzen der Gewindeanker 4 in die Platte 1 eingebracht werden können.
Die Fig. 10 zeigt die Stirnansicht des Geräts 30 mit einem auf der Schiene 31 verschiebbaren Zusatzteil 37, das in Fig. 8 nicht gezeigt ist. Das Zusatzteil 37 kann auf der Schiene 31 mit­ tels Schraube 38 festgestellt werden. Es enthält beiderseits der Schiene 31 je ein Bohrloch 39, durch die das Einbringen der Bohr­ löcher für die Gewindeanker zur Befestigung der Montageplatte 16 an der Stirnseite des Kragplatte erleichtert wird.

Claims (15)

1. Rohrgeländersystem an einer Kragplatte, insbesondere für Balkone und Treppen, mit Trägern (2), die in ihrem hinteren Bereich eine Einrichtung zur Befestigung an der Unter- oder Stirnseite der Kragplatte (1) haben, gekennzeichnet durch
einen in dem vorderen Bereich jedes Trägers (2) oberseitig lösbar angebrachten Steckbolzen (8), dessen Querschnitt dem Innenprofil eines Rohrpfostens (12) des Geländers angepaßt ist,
Rohrverbinder (19) aus einem Zentralkörper (20) mit zwei oder mehr an ihm lösbar angebrachten Steckbolzen (24, 27) und
mit den Steckbolzen (8, 27) des Trägers (2) und des Rohr­ verbinders (19) durch Klebung verbundenen Rohrpfosten (12).
2. Rohrgeländersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Einrichtung zur Befestigung an der Unterseite der Kragplatte (1) wenigstens zwei in die Kragplatte (1) einzusetzende Gewindeanker (4) mit Muttern (6), wenigstens zwei in dem Träger (2) ausgebildete, den Gewindeankern (4) zugeordnete Langlöcher (3) und wenigstens zwei Paare U-förmiger Klammern (5) umfaßt.
3. Rohrgeländersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Befestigung an der Stirnseite der Krag­ platte (1) eine an der hinteren Stirnfläche des Trägers (2) ange­ brachte, über den Trägerquerschnitt überstehende Montageplatte (16) mit zwei oder mehr Langlöchern (18) ist.
4. Rohrgeländersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (2) einen viereckigen Quer­ schnitt hat.
5. Rohrgeländersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (2) in seinem vorderen Bereich eine von seiner Oberseite zur Unterseite durchgehende Querbohrung (7) hat, der Steckbolzen (8) eine Axialbohrung (8 a) hat und der Träger (2) und der Steckbolzen (8) mittels eines beide Bohrungen (7, 8 a) durchstoßenden Gewindebolzens (9) mit Mutter(n) (10) verbunden sind.
6. Rohrgeländersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Trägers (2) unter dem Steckbolzen (8) ein Plattensicherungshalter (14) an­ gebracht ist.
7. Rohrgeländersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (2) auf der vorderen Stirnseite eine Gewindebohrung (13) zur Anbringung einer Krag­ plattenblende enthält.
8. Rohrgeländersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Befestigung an einer geneigten Unterseite der Kragplatte (1) wenigstens zwei in die Kragplatte einzusetzende Gewindeanker (4) mit Muttern (6), wenigstens zwei in dem Träger (2) ausgebildete, den Gewindeankern (4) zugeordnete Langlöcher (3) und eine auf einem oder jedem Gewindeanker (4) zwischen der Platte (1) und dem Träger (2) angeordnete Stellmutter (40) umfaßt.
9. Rohrgeländersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß das Profil des Zentralkörpers (20) dem Außenprofil eines als Handlauf dienenden Rohres (25) und der Quer­ schnitt der Steckbolzen (24) dem Innenprofil des Rohres (25) an­ gepaßt ist.
10. Rohrgeländersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß an dem Träger (2) und dem Zentralkörper (20) Justierungsstifte (11; 22) und in der Stirnfläche der Steck­ bolzen (8; 24) den Justierungsstiften (11; 22) zugeordnete Bohrungen ausgebildet sind.
11. Hilfsgerät für die Montage des Rohrgeländersystems nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch einen die Kragplattenkante umgreifenden, U-förmigen Bügel (30), in dessen einem Schenkel (33) wenigstens zwei senkrecht zum Schenkel (33) einstellbare Schraubspindeln (35) und in dessen anderem Schenkel (32) wenigstens zwei Durchgangsbohrungen (36) vorgesehen sind.
12. Hilfsgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden Schenkel (32, 33) veränderbar ist.
13. Hilfsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der die beiden Schenkel (32, 33) verbindende Bügelteil als Profil­ schiene (31) ausgebildet ist, auf der wenigstens einer der Schen­ kel (33) verschiebbar ist.
14. Hilfsgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Profilschiene (31) ein Zusatzteil (37) verschiebbar geführt und feststellbar ist, das beiderseits der Profilschiene (31) je eine Durchgangsbohrung (39) enthält.
15. Hilfsgerät nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die beiden Schenkel (32, 33) verbindenden Bügelteil eine Libelle angebracht ist.
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