DE2009533A1 - Elektrischer Brückenzünder - Google Patents
Elektrischer BrückenzünderInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
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- F42C19/12—Primers; Detonators electric
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Elektrischer Brückenzünder Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Brückenzünder, dessen thermisch empfindlicher Zündsatz durch Erhitzen eines Brückendrahtes mittels eines kurzen elektrischen Stromimpulses zündbar ist.
- Brückenzündmittel weisen als Zündglied einen dünnen elektrisch leitenden Draht auf, der, durch einen elektrischen Impuls er::ärrft, den anliegenden thermisch empfindlichen Zündsatz zur Entzündung bringt. iuf dem militärischen Sektor stehen zur Zündung des Zündsatzes häufig nur geringe elektrische Energien zur Verfügung.
- Der Draht muß daher äußerst dünn sein. Außerdem soll der elektrische Widerstand hoch sein, damit die elektrische Energie hauptsächlich der Erhitzung des Brückendrahtes und nicht der Zündleitungsdrähte dient. Ein hoher elektrischer Widerstand des Zünddrahtes ist oft auch zur Anpassung an den Generator erforderlich, nämlich bei Verwendung piezoelektrischer Generatoren, die zwar eine hohe Spannung aber nur geringe Ströme zu erzeugen vermögen. Aus diesem Grunde werden nicht nur sehr dünne Brückendrähte, sondern auch zumeist ein Drahtmaterial hohen elektrischen Widerstandes benutzt, z.3. aus Chrom-Nickel, das sich nur schwer in der notwendigen Feinheit ziehen bzw. weiterbearbeiten läßt.
- Die Montage dünner Drähte in das Zündmittel wird umso schwieriger und aufwendiger, je dünner der zu verwendende Draht ist. Bo lassen sich zwar Drähte von nur 3 µm # herstellen, die Schwierigkeit der Verarbeitung und die Ausschuß@@@te sind @@er sehr @och.
- Aufgabe der Erfindung ist es, diese @ac@@sile @u umqec@, @.@. einen Brückenzünddraht gut verarabeitbaren Durchmesser, do@@@ elektrischen Widerstande und geringer Wärmeableitung zu s@@affen.
- Erfindungsgemäß dient als Brückendraht eine Faser eines elektrisch nicht leitenden Werkstoffes, welche mit einem Belag aus einem elektrisch leitenden Werkstoff bes@@i@@tet ist.
- Zur Herstellung dieses Brückendrahtes kann eine @l@@- oder @@@@@-harz@aser an ihrer Oberfläche gebei@@ @uer gea@@@@@, @@ @ ampfen, Aufstäuben, Aufspritzen oder eine andere be@@@te, @@@@@@ galvanische Methode mit eine dünnen leitenden Belag besch@@@@@ und dann gegebenenfalls noch künstlich gealtert, z.B. a@empert werden.
- Ein derartig beschichteter faden bzw. draht läßt sich ingfolge seines größeren Durchmessers wesentlich einfacher @@@@@@ben und verarbeiten als die hierfür bisher benutzten dünnen Drahte @@@ Vollmaterial.
- Ein Anwendungsbeiepiel ist in der Weichnung dargestellt.
- Dort zeigen: Fig. 1 einen Längsschnit durch einen elektrischen Brückenzünder und Fig. 2 eine Draufsicht eines Isolierstoffscheibenens mit einem Brückenzünddraht nach der Erfindung.
- Nach Fig. 1 ist einer doppelwandigen Kapsel 1, 2 eben mittels eines Isolierringes 5 ein Kontaktnippel 4 befestigt, welcher auf einer Isolierstoffscheibe 5 ruht. Diese isolierstoffscheibe 5 schließt eine Ladung des Zündmittels, bestehend aus einem Zündsatz @ und einem Verstärkersatz @, ab, die beide übereinander in eine Me@allhülse 8 eingefüllt sind. In die Kapsel 1, 2, welche nach unten und oben offen ist ist als unterer Abschluß eine Folie @ eingelegt, die bei Zündung des Zündmittels 6, 7 durchgekn@@kt @ire. wie die Fig. 1und 2 veranschaulichen, ist an dem Isolierstoffscheibchen 5 mittels Leitlacktropfen 11, 12 ein Draht 10, nämlich der Brückenzünddraht nach der Erfindung befestigt. Die Leitlackpunkte 11, 12 am Anlang und Ende des Durch eine Innenbohrung 1 acr@@cheibe @ geführten Drahtes 10 dienen als Kontaktanschlüsse am Kontaktnippel 4 bzw. zur Metallhülse @. Im übrigen sind die ineinalderge@@@ebe@en Metallhülsen 1, - und 8 vom Kontaktnippel @ durch den Isolierring elektrisch getrennt.
- Als Draht 1@ dient, wie eingangs bereits erwähnt wurde, ein selbst nicht leitender fadenförmiger Träger, aus Kunststoff oder Glas mit einem Durchmesser von etwa 9 µm, dessen Oberfläche (bei Glas) beispielsweise mit Flu@säure angeätzt und dann mit einer Schicht aus Silber, Chrom-Nickel, Selen oder dgl. in einer Dicke bis etwa 1 µm bedampft bzw. besprüht ist. Der so vorbehandelte Draht 10 wird gegebenenfalls anschließend noch einer Wärmenachbehandlung unterzogen. Bei einem Faserdurchmesser von 9 µm entspricht eine Schichtdicke von 0,25 µm der Stärke eines Voll-Metalldrahtes von 3 µm.
- Es hat sich gezeigt, daß ein Brückenzünddraht 10 nach der Erfindung nicht nur in beschriebener Weise mit Leitlack festlegbar ist, sondern auch durch Quetschen oder Punktschweißen sicher mit den Elektroden des Polkörpers verbunden werden kann.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Elektrischer Brückenzünder, dessen thermisch empfindlicher Zündsatz durch erhitzen eines Brückendrahtes mittels eines kurzen elektrischen Stromimpulses zündbar ist, dadurch bekennzeichnet, daß als Brückendraht (10) eine Faser eines elektrisch nicht leitenden Werkstoffes dient, welche mit einem Belag aus einem elektrisch leitenden Werkstoff beschichtet ist.
- . Verfahren zur Herstellung eines Brückendrahtes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Faser aus Glas oder einem Kunststoff an ihrer Oberfläche gebeizt bzw. geätzt, durch Aufdampfen, Aufstäuben oder Aufspritzen mit eine leitenden Belag beschichtet und dann künstlich bealtert, insbesondere getempert wird.
- 3. Elektrischer Brückenzünder nach Anspruch 1,mit einem Brückendraht, hergestellt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brückendraht (10) mittels Leitlack (11, 12) an einem Träger (5) befestigt und mit den Elektroden der Zündkapselpels (@; 8) leitend verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702009533 DE2009533A1 (de) | 1970-02-28 | 1970-02-28 | Elektrischer Brückenzünder |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702009533 DE2009533A1 (de) | 1970-02-28 | 1970-02-28 | Elektrischer Brückenzünder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2009533A1 true DE2009533A1 (de) | 1971-09-09 |
Family
ID=5763704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702009533 Pending DE2009533A1 (de) | 1970-02-28 | 1970-02-28 | Elektrischer Brückenzünder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2009533A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2701373A1 (de) * | 1977-01-14 | 1978-07-20 | Heidenhain Gmbh Dr Johannes | Verfahren zum herstellen einer widerstandsschicht |
| FR2408114A1 (fr) * | 1977-10-20 | 1979-06-01 | Dynamit Nobel Ag | Element d'allumage electrique |
-
1970
- 1970-02-28 DE DE19702009533 patent/DE2009533A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2701373A1 (de) * | 1977-01-14 | 1978-07-20 | Heidenhain Gmbh Dr Johannes | Verfahren zum herstellen einer widerstandsschicht |
| FR2408114A1 (fr) * | 1977-10-20 | 1979-06-01 | Dynamit Nobel Ag | Element d'allumage electrique |
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