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DE2009533A1 - Elektrischer Brückenzünder - Google Patents

Elektrischer Brückenzünder

Info

Publication number
DE2009533A1
DE2009533A1 DE19702009533 DE2009533A DE2009533A1 DE 2009533 A1 DE2009533 A1 DE 2009533A1 DE 19702009533 DE19702009533 DE 19702009533 DE 2009533 A DE2009533 A DE 2009533A DE 2009533 A1 DE2009533 A1 DE 2009533A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
wire
bridge wire
electrical
conductive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702009533
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Dr phil nat 8500 Nürnberg Matull
Original Assignee
Fa Diehl, 8500 Nürnberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fa Diehl, 8500 Nürnberg filed Critical Fa Diehl, 8500 Nürnberg
Priority to DE19702009533 priority Critical patent/DE2009533A1/de
Publication of DE2009533A1 publication Critical patent/DE2009533A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/12Primers; Detonators electric

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Elektrischer Brückenzünder Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Brückenzünder, dessen thermisch empfindlicher Zündsatz durch Erhitzen eines Brückendrahtes mittels eines kurzen elektrischen Stromimpulses zündbar ist.
  • Brückenzündmittel weisen als Zündglied einen dünnen elektrisch leitenden Draht auf, der, durch einen elektrischen Impuls er::ärrft, den anliegenden thermisch empfindlichen Zündsatz zur Entzündung bringt. iuf dem militärischen Sektor stehen zur Zündung des Zündsatzes häufig nur geringe elektrische Energien zur Verfügung.
  • Der Draht muß daher äußerst dünn sein. Außerdem soll der elektrische Widerstand hoch sein, damit die elektrische Energie hauptsächlich der Erhitzung des Brückendrahtes und nicht der Zündleitungsdrähte dient. Ein hoher elektrischer Widerstand des Zünddrahtes ist oft auch zur Anpassung an den Generator erforderlich, nämlich bei Verwendung piezoelektrischer Generatoren, die zwar eine hohe Spannung aber nur geringe Ströme zu erzeugen vermögen. Aus diesem Grunde werden nicht nur sehr dünne Brückendrähte, sondern auch zumeist ein Drahtmaterial hohen elektrischen Widerstandes benutzt, z.3. aus Chrom-Nickel, das sich nur schwer in der notwendigen Feinheit ziehen bzw. weiterbearbeiten läßt.
  • Die Montage dünner Drähte in das Zündmittel wird umso schwieriger und aufwendiger, je dünner der zu verwendende Draht ist. Bo lassen sich zwar Drähte von nur 3 µm # herstellen, die Schwierigkeit der Verarbeitung und die Ausschuß@@@te sind @@er sehr @och.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese @ac@@sile @u umqec@, @.@. einen Brückenzünddraht gut verarabeitbaren Durchmesser, do@@@ elektrischen Widerstande und geringer Wärmeableitung zu s@@affen.
  • Erfindungsgemäß dient als Brückendraht eine Faser eines elektrisch nicht leitenden Werkstoffes, welche mit einem Belag aus einem elektrisch leitenden Werkstoff bes@@i@@tet ist.
  • Zur Herstellung dieses Brückendrahtes kann eine @l@@- oder @@@@@-harz@aser an ihrer Oberfläche gebei@@ @uer gea@@@@@, @@ @ ampfen, Aufstäuben, Aufspritzen oder eine andere be@@@te, @@@@@@ galvanische Methode mit eine dünnen leitenden Belag besch@@@@@ und dann gegebenenfalls noch künstlich gealtert, z.B. a@empert werden.
  • Ein derartig beschichteter faden bzw. draht läßt sich ingfolge seines größeren Durchmessers wesentlich einfacher @@@@@@ben und verarbeiten als die hierfür bisher benutzten dünnen Drahte @@@ Vollmaterial.
  • Ein Anwendungsbeiepiel ist in der Weichnung dargestellt.
  • Dort zeigen: Fig. 1 einen Längsschnit durch einen elektrischen Brückenzünder und Fig. 2 eine Draufsicht eines Isolierstoffscheibenens mit einem Brückenzünddraht nach der Erfindung.
  • Nach Fig. 1 ist einer doppelwandigen Kapsel 1, 2 eben mittels eines Isolierringes 5 ein Kontaktnippel 4 befestigt, welcher auf einer Isolierstoffscheibe 5 ruht. Diese isolierstoffscheibe 5 schließt eine Ladung des Zündmittels, bestehend aus einem Zündsatz @ und einem Verstärkersatz @, ab, die beide übereinander in eine Me@allhülse 8 eingefüllt sind. In die Kapsel 1, 2, welche nach unten und oben offen ist ist als unterer Abschluß eine Folie @ eingelegt, die bei Zündung des Zündmittels 6, 7 durchgekn@@kt @ire. wie die Fig. 1und 2 veranschaulichen, ist an dem Isolierstoffscheibchen 5 mittels Leitlacktropfen 11, 12 ein Draht 10, nämlich der Brückenzünddraht nach der Erfindung befestigt. Die Leitlackpunkte 11, 12 am Anlang und Ende des Durch eine Innenbohrung 1 acr@@cheibe @ geführten Drahtes 10 dienen als Kontaktanschlüsse am Kontaktnippel 4 bzw. zur Metallhülse @. Im übrigen sind die ineinalderge@@@ebe@en Metallhülsen 1, - und 8 vom Kontaktnippel @ durch den Isolierring elektrisch getrennt.
  • Als Draht 1@ dient, wie eingangs bereits erwähnt wurde, ein selbst nicht leitender fadenförmiger Träger, aus Kunststoff oder Glas mit einem Durchmesser von etwa 9 µm, dessen Oberfläche (bei Glas) beispielsweise mit Flu@säure angeätzt und dann mit einer Schicht aus Silber, Chrom-Nickel, Selen oder dgl. in einer Dicke bis etwa 1 µm bedampft bzw. besprüht ist. Der so vorbehandelte Draht 10 wird gegebenenfalls anschließend noch einer Wärmenachbehandlung unterzogen. Bei einem Faserdurchmesser von 9 µm entspricht eine Schichtdicke von 0,25 µm der Stärke eines Voll-Metalldrahtes von 3 µm.
  • Es hat sich gezeigt, daß ein Brückenzünddraht 10 nach der Erfindung nicht nur in beschriebener Weise mit Leitlack festlegbar ist, sondern auch durch Quetschen oder Punktschweißen sicher mit den Elektroden des Polkörpers verbunden werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrischer Brückenzünder, dessen thermisch empfindlicher Zündsatz durch erhitzen eines Brückendrahtes mittels eines kurzen elektrischen Stromimpulses zündbar ist, dadurch bekennzeichnet, daß als Brückendraht (10) eine Faser eines elektrisch nicht leitenden Werkstoffes dient, welche mit einem Belag aus einem elektrisch leitenden Werkstoff beschichtet ist.
  2. . Verfahren zur Herstellung eines Brückendrahtes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Faser aus Glas oder einem Kunststoff an ihrer Oberfläche gebeizt bzw. geätzt, durch Aufdampfen, Aufstäuben oder Aufspritzen mit eine leitenden Belag beschichtet und dann künstlich bealtert, insbesondere getempert wird.
  3. 3. Elektrischer Brückenzünder nach Anspruch 1,mit einem Brückendraht, hergestellt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brückendraht (10) mittels Leitlack (11, 12) an einem Träger (5) befestigt und mit den Elektroden der Zündkapselpels (@; 8) leitend verbunden ist.
DE19702009533 1970-02-28 1970-02-28 Elektrischer Brückenzünder Pending DE2009533A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2009533A1 true DE2009533A1 (de) 1971-09-09

Family

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702009533 Pending DE2009533A1 (de) 1970-02-28 1970-02-28 Elektrischer Brückenzünder

Country Status (1)

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DE (1) DE2009533A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2701373A1 (de) * 1977-01-14 1978-07-20 Heidenhain Gmbh Dr Johannes Verfahren zum herstellen einer widerstandsschicht
FR2408114A1 (fr) * 1977-10-20 1979-06-01 Dynamit Nobel Ag Element d'allumage electrique

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2701373A1 (de) * 1977-01-14 1978-07-20 Heidenhain Gmbh Dr Johannes Verfahren zum herstellen einer widerstandsschicht
FR2408114A1 (fr) * 1977-10-20 1979-06-01 Dynamit Nobel Ag Element d'allumage electrique

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