DE2009384C3 - Photographische Selbstentwickler kamera - Google Patents
Photographische Selbstentwickler kameraInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/48—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
- G03B17/50—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
- G03B17/52—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus of the Land type
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Description
h 009 384
dann darauf verzichten, die beiden Blätter der Film- .Scharnierachse 19 gelenkig verbundene erste Ge-
verbände lichtundurclilüssig auszubilden, wie dies bei häuseteil 14 hat die Form eines relativ dünnen Qua-
jenen Filmverbänden üblich ist, die nicht innerhalb ders und umfaßt eine Rückwand 20 in Form einer
der Kamera entwickelt werden, sondern nach Be- Tür, die geöffnet werden kann, um das Innere der
netzung der Behandlungsflüssigkeit ans Tageslicht 5 Kamera zugänglich zu machen. Seitenwände 22 und
gefördert werden. eine innere Wand 24 mit einer Beliehtungsölinung
Bei diesen und auch bei Filmverbänden der an 26. durch die ein Filmpack oder ein Satz von FiIm-
/weiter Stelle genannten Gattung ergibt die Erfindung verbänden in einer Belichtungsstellung gehalten wird,
ferner de;i Vorteil, daß eine Beschädigung der die Das zweite Gehäuseteil 16 ist ebenfalls allgemein
Quetschwalzen verlassenden Filmverbände vermieden io quaderförmig, und seine längs der optischen Achse
wird, was geschehen könnte, wenn die Filmverbände gemessene Dicke ist etwas geringer als die Dicke des
hastig erfaßt werden, bevor sie noch vollends aus- Hauptgehäuseteils 14; das Gehäuseteil 16 ist auf dem
geworfen sind. Bei Verwendung der Filmverbände Hauptgehäuseteil 14 zwischen dessen Seitenwänden
der letztgenannten Gattung ergibt sich noch der 22 drehbar gelagert, so daß es geschwenkt werden
Vorteil, daß die Filmverbai.de innerhalb der Auf- 15 kann, und zwar zwischen einer in Fig. 2 gezeigten
nahrnekammer betrachtet werden können, wenn diese Ruhestellung, bei der es zwischen den Seitenwänden
transparent ausgebildet wird. 22 liegt, und einer ausgeschwenkten Stellung bzw.
Dadurch, daß die die Aufnahmekammer bildende einer Gebrauchsstellung, die in Fig. I und 3 gezeigt
Umschließung von der Arbeitsstellung in eine Ver- ist, und bei der das zwei'· Gehäuseteil aus seiner
Staustellung iiberführbar ist, ergibt sich ein äußerst 20 Ruhestellung um einen Windel von weniger als W1',
raumsparender Aufbau in Nichtgebrr uchsstellung. z. B. um einen Winkel von etwa 70 bis 75°, gegen
Der Erfindung liegt nun die weitere Aufgabe zu- das Hauptgehäuseteil 14 geschwenkt ist. Die Ge-
grunde, ein Auswerfen des Filmverbandes zu verhin- häuseteile 14 und 16 begrenzen gemeinsam eine OfT-
dern, wenn sich die Umschließung in ihrer Nicht- rung 17, durch die ein Filmverband hindurchbewegt
gebrauchsstellung befindet. 25 werden kann, während er sich noch im lichtempfind-
Diese Aufgabe wird bei einer Selbstentwickler- liehen Zustand befindet, um den Verband aus dem
kamera mit kraftgetriebenen Filmvorschubmitteln Inneren der Kamera zu entfernen,
dadurch gelöst, daß eine Betätigungsverrichtung vor- Die Kamera ist mit einer Belichtungseinrichtung gesehen ist, um die Vorschubmittel mit dem Kraft- versehen, die ein Objektiv 28 mit einstellbarer Brennantrieb zu kuppeln, wenn die Umschließung in ihrer 30 weite umfaßt, ferner ein Entfernungseinstellorgan 29 ersten Stellung befindlich ist, wobei eine Entkupp- sowie einen auf bekannte Weise ausgebildeten photohing zwischen Vorschubmittel und Kraftantrieb er- graphischen Verschluß, der vorzugsweise automatisch folgt, wenn die Umschließung nach der zweiten Stel- auf die Helligkeit des Aufnahmegegenstandes anhing bewegt wird. spricht und in das zweite Gehäuseteil 16 eingeschlos-
dadurch gelöst, daß eine Betätigungsverrichtung vor- Die Kamera ist mit einer Belichtungseinrichtung gesehen ist, um die Vorschubmittel mit dem Kraft- versehen, die ein Objektiv 28 mit einstellbarer Brennantrieb zu kuppeln, wenn die Umschließung in ihrer 30 weite umfaßt, ferner ein Entfernungseinstellorgan 29 ersten Stellung befindlich ist, wobei eine Entkupp- sowie einen auf bekannte Weise ausgebildeten photohing zwischen Vorschubmittel und Kraftantrieb er- graphischen Verschluß, der vorzugsweise automatisch folgt, wenn die Umschließung nach der zweiten Stel- auf die Helligkeit des Aufnahmegegenstandes anhing bewegt wird. spricht und in das zweite Gehäuseteil 16 eingeschlos-
Auf diese Weise wird gewährleistet, daß der Film- 35 sen ist. Gemäß Fig. I ist die Wand des zweiten
verband aus der Kamera nur austreten kann, wenn Gehäuseteils, die bei der Gebrauchsstellung die vor-
die Umschließung in ihrer Aufnahmestellung btfind- dere Wand bildet, mit einem Fenster 32 versehen, das
lieh ist Erst hierdurch wird ein unbeabsichtigtes Licht zu einer Photozelle zum Steuern des Verschlus-
Herunterfallen eines fertig behandelten oder in der ses gelangen läßt; ferner ist in diese Wand des
Behandlung befindlichen Filmverbandes mit Sicher- 40 zweiten Gehäuseteils, die bei der Gebrauchsstellung
heit verhindert. die höchste Lage einnimmt und nach dem Zusam-
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der mcnklappen eine Stirnwand bildet, ein Verschluß-Erfindung
an Hand der Zeichnung beschrieben. auslöseknopf 33 bewegbar eingebaut.
F i y. I ist eine teilweise weggebrochen gezeichnete Die vorstehend beschriebene Kamera kann in Verperspektivische
Darstellung einer Klappkamera, die 45 bindung mit einem Satz von Selbstentwickler-F'ilmsich
in ihrer Gebrauchsstellung befindet, und an deren verbänden benutzt werden, wie sie in der USA.-einem
Ende eine Umschließung oder Tränkungs- Patentanmeldung 622 287 vom 10. März 1%7 bekammer
befestigt ist, welche einen Filmverband auf- schrieben sind; ein solcher Satz von Filmverbänden
nehmen kann, nachdem er belichtet worden ist; umfaßt einen Behälter 34 mit einer Vorderwand 36
Fig. 2 zeigt perspektivisch die mera und die 5° und einer Belichtungsöfmung38, und dieser Behälter
Umschließung nach F i g. 1 in ihrer zusammenge- hält mehrere Filmverbände in einer solchen Lage, daß
klappten Stellung; sich der vorderste Filmverband an der Vorderwand
Fig. 3 zeigt die Kamera und die Umschließung 36 abstützt und sein lichtempfindliches Element so
nach F i g. 1 in einer teilweise als Längsschnitt ge- angeordnet ist, daß es mit Hilfe des Objektivs 28 bezeichneten
Seitenansicht; 55 lichtet werden kann. Die innere Wand 24 dient dazu,
Fig. 4 ist eine perspektivische Darstellung der in ein lichtempfindliches Element in der Belichtungsstel-
Fig. I bis 3 gezeigten Umschließung. lung zu halten und ist zu diesem Zweck im wesent-
In Fig. I bis 3 erkennt man eine photographische liehen in einer der Brennebene des Objektivs 28
Vorrichtung einschließlich einer als Selbstentwickler- benachbarten Ebene unter einem spitzen Winkel zur
kamera ausgebildeten Klappkamera 10 und einer Um- 60 optischen Achse des Objektivs angeordnet. Das dritte
Schließung 12, welch letztere einen Filmverband Gehäuseteil 18 trägt auf seiner Innenseite einen Spiegegen
Lichteinfall geschützt auf eine noch zu erläu- gel 40, der bei der Gebrauchsstellung der Kamera so
ternde Weise nach dem Belichten und während des angeordnet ist, daß er das von dem Objektiv 29
Entwickeins aufnehmen kann. Die Kamera 10 um- durchgelassene Licht auf ein lichtempfindliches EIcfaßt
ein erstes Gehäuseteil bzw. ein Hauptgehäuseteil 65 ment fallen läßt, das zum Belichten hinter der Be-14,
ein zweites Gehäuseteil 16 mit einer Objektiv- lichtungsöffnung 26 der inneren Wand 24 angeordnet
und Verschlußbaufecuppe sowie ein drittes Gehäuse- ist. Die reflektierende Fläche des Spiegels 40 verläuft
teil 18. Das mit dem Gehäuseteil 18 durch eine vorzugsweise unter einem von 45° abweichenden
Winkel zur optischen Achse des Objektivs und unter einem spitzen Winkel zur Ebene der inneren Wand
24, wenn die Teile des Kameragehäuses ihre Gcbrauchsstellung einnehmen.
Das dritte Gehäuseteil 18 ist durch eine Scharnierachse
19 mit einem Ende des ersten Gchäuscteils 14 gelenkig verbunden, so daß es gegenüber dem ersten
Gehäuseteil 54 zwischen der in Fig. I und 3 gezeigten aufgerichteten Stellung und der in F i g. 2
gezeigten Ruhestellung geschv/cnkt werden kann, in der es von dem Raum zwischen den Scitenwänden
22 des Gehäuseteil 14 aufgenommen ist, wobei der Spiegel 40 der inneren Wand 24 nahe benachbart ist.
Das dritte Gehäuseteil 18 umfaßt eine äußere Wand 42 mit einem ebenen Abschnitt, der eine Außenfläche
aufweist, die im wesentlichen in der gleichen Ebene liegt wie die Vorderkanten der Seitenwände 22, wenn
die Kamera geschlossen ist, so daß dieses Gehäuseteil einen Teil der Vorderwand der zusammengeklappten
Kamera und außerdem einen nach innen versetzten Abschnitt 44 bildet, der nahe dem Ende
angeordnet ist, an dem das Gehäuseteil 18 mit dem Hauplgehäuseteil 14 gelenkig verbunden ist, wobei
der Abschnitt 44 bei der geschlossenen Stellung der Kamera zusammen mit Teilen der Seitenwändc 22
eine sich nach außen öffnende Aussparung bildet, auf deren Zweck im folgenden näher eingegangen wird.
Die drei Kameragehäuseteile 14, 16 und 18 bilden bei der Gcbrauchsstellung der Kamera drei Wände
einer lichtdichten Kammer, innerhalb deren das von dem Objektiv 28 durchgclasscne Licht durch den
Spiegel 40 auf ein lichtempfindliches Element geleitet wird, das seine Belichtungsstcllung hinter der
inneren Wand 24 einnimmt. Die übrigen Wände dieser lichtdichten Kammer werden durch einen auscinanderziehbaren
Faltenbalg 46 gebildet, der vorzugsweise aus einem lichtundurchlässigen flexiblen
Werkstoff oder einem Elastomermaterial besteht und drei öffnungen aufweist, an denen er an der inneren
Wand 24 am Umfang der Belichtungsöffnung 26, der Wand 42 des dritten Gehäuseteils 18 am Umfang des
Spiegels 40 sowie an der inneren Wand des zweiten Gehäuseteil 16 am Umfang des Objektivs 28 befestigt
ist. Weitere Einzelheiten der Konstruktion dieses Faltenbalgcs können der USA.-Patentanmeldung
663 719 vom 28. August 1967 entnommen we den.
Ferner ist eine Aufspreizvorrichtung vorgesehen, die eine Wand 54 und zwei Gestängeglieder 56 umfaßt
und dazu dient, die drei Gehäuseteile zusammen mit dem Objektiv, dem Spiegel und dem lichtempfindlichen
Element in der Gebrauchsstellung zu halten; jedoch ermöglicht es diese Aufspreizvorrichtung,
die Gehäuseteile leicht so zusammenzulegen, daß sie besonders wenig Raum einnehmen. Die Wand 54 ist
in der Nähe eines ihrer Ränder mit Hilfe einer Achse 55 gelenkig mit demjenigen Ende des dritten Gehäuseteils
18 verbunden, das von dem Ende dieses Gehäuseteils abgewandl ist, welches drehbar mit dem
ersten Gehäuseteil 14 verbunden ist. Die Wand 54 dient dazu, einen Teil des Faltenbalges 46 zu schützen,
und bei der zusammengelegten Stellung der Kamera bildet diese Wand einen Teil der äußeren vorderen
Wand der Kamera. Jedes der Gestängeglieder 56 ist
auf dem ersten Gehäuseteil 14 nahe dessen Längskanten zwischen den Seitenwänden 22 einerseits und
dem dritten Gehäuseteil 18 und der Wand 54 andererseits auf dem Hauptgchäusctcil 14 um eine Achse
drehbar gelagert, die zwischen den Enden des Hauptgchäusetcils in einem kleinen Abstand von der Achse
angeordnet ist, an welcher das zweite Gehäuseteil 16 an dem ersten Gehäuseteil 14 angclenkt ist. Jedes
Gestängeglied 56 trägt einen nach innen ragenden Stift oder Zapfen 58, der zwischen den Enden des
Gestängegliedes so angeordnet ist, daß er dem von dem Hauptgehäuseteil 14 am weitesten entfernten
Ende näher benachbart ist. Das dritte Gehäuseteil 18 ist auf beiden Seiten mit Kanälen oder Nuten 60
ίο versehen, und die Zapfen 58 sind in den Nuten 60
gleitend geführt, so daß sie sich zwischen einer Gebrauchsstellung, bei der sie in unmittelbarer Nähe
der Gelenkverbindung zwischen dem Gehäuseteil 18 und der Wand 54 angeordnet sind, wobei sie in dazu
passend geformten Endabschnitten der Nuten liegen, und einer Ruhestellung bewegen können, bei der die
Zapfen dem anderen Ende des dritten Gebäudeteils 18 näher benachbart sind. Auf dem dritten Gehäuseteil
18 sind Rastfedern 62 vorgesehen, die die Zapfen 58
so in den Enden der Nuten 60 federnd festhalten, wenn
die Kamera in ihre Gebrauchsstellung gebracht worden ist. Ein auf bekannte Weise ausgebildeter, auch
als Entfernungsmesser dienender Sucher 68 ist mit den freien Enden der Gestängcglieder 56 drehbar
as verbunden, so daß er zwischen seiner in F i g. 1 gezeigten
Cicbrauchsstcllung und einer in F i g. 2 gezeigten Ruhestellung bewegbar ist, bei welch letzterer
er von der in Fig. 3 gezeigten Aussparung44 aufgenommen ist. Weitere Einzelheiten der Konstruktion
der beschriebenen Kamera körnen der USA.-Patent anmeidung 763 883 vom 30. September i 968 entnommen
werden.
Die Kamera ist vorzugsweise als Selbstentwickler
kamera ausgebildet und mit Vorrichtungen ausgc-
rüstet, mittels deren jeder photographische Filmverband nach dem Belichten weitertransportiert und
behandelt werden kann, und zwar vorzugsweise zum Erzeugen einer positiven Übertragungskopic in dem
Filmverband. Die Vorrichtungen zum Transportieren
und Behandeln jedes Filmverbandes umfassen zwei zum Aufbringen von Druck dienende Walzen 48 und
50, die parallel zueinander und durch einen kleinen Abstand getrennt in dem Hauptgehäuseteil 14 drehbar
gelagert sind; im vorliegenden Fall ist die obere
Walze 48 so gelagert, daß sie sich um die Schwenkachse des zweiten Gehäuseteils 16 drehen kann. Die
Kamera umfaßt ferner z. B. ein Federwerk oder einen durch eine Batterie gespeisten, in dem zwei' η Gehäuseteil
16 untergebrachten Motor 51 sowr. eine nicht dargestellte Kraftübertragungsvorrichtung, mittels
deren die beiden Walzen zusammen mit einer Vorrichtung zum Transportieren jedes Filmverbandes
nach dem Belichten angetrieben werden können, so daß der betreffende Filmverband aus dem Behälter
34 durch eine öffnung 52 in einer Stirnwand des Behälters in den Spalt zwischen den Walzen 48 und
50 überführt werden kann, wobei die Walzen gedreht werden, um den Filmverband direkt aus der Kamera
zu entfernen, während der Filmverband gleichzeitig
k> einem Druck ausgesetzt wird, um die Behandlungsflüssigkeit in dem Verband zu verteilen.
Zwar können Filmverbände der vorstehend genannten Art ein Lichtschutzmittel enthalten, durch
das die der Silberhalogenidemulsion zugeordneter
Bilderzeugungs-Farbptoffe abgedeckt bzw. geschütz!
werden sollen, doch ist es möglich, daß dieses Lichtschutzmittel nicht in dem erforderlichen AusmaC
lichtundurchlässig ist, so daß es nicht geeignet ist
cine weitere Belichtung der Silberhalogenidemulsion
während des Entwicklungsvorgangs in Gegenwart von Licht zu verhindern, das für das lichtempfindliche
Material aktinisch ist. Um hier Abhilfe zu schaffen, ist die Kamera 10 mit einer Tränkungskammer in
Form einer flexiblen Umschließung 70 versehen, die aus einem lichtundurchlässigen Material, z. B.
Gummi oder einem Polyvinylharz, besteht. Die Umschließung
70, die sich im wesentlichen über die
krümmte Schenkel durch schleifen türmige Abschnitte 78 miteinander verbunden sind; an dem Draht 76 ist
ein zweiter Draht 80 befestigt. Die schleifcnförmigcn
Abschnitte oder Augen 78 können z. B. Schrauben
teil 16 aufnimmt, um den Deckel 100 und die Umschließung
70 in ihrer Gebrauchsstellung zu halten. Gemäß F i g. I und 2 weist der Flansch 1.04 einen
mit einer Aussparung versehenen Abschnitt 110 auf, 5 der beim Aufklappen der Kamera und beim Erreichen
der in Fig. 1 gezeigten Stellung einen normalerweise offenen Schalter 111 schließt, der in dem Stromkreis
zwischen dem Motor 51 und der Vorrichtung liegt, durch die ein Filmverband aus dem Behälter 34
ganze Fläche eines Filmverbandes erstreckt, besitzt io zwischen die Walzen 48 und 50 geführt wird. Wenn
ein offenes Ende 72 und ein geschlossenes Ende 74. an Stelle eines Elektromotors ein Federwerk vorge-In
die Umschließung 70 ist nahe dem offenen Ende sehen ist, könnte der Schalter 111 durch eine Vor-72
ein Tragorgan in Form eines elastischen Drahtes richtung ersetzt sein, durch die eine Kupplung der
76 eingebettet, der so gebogen ist, daß er zwei allge- Kraftübertragungsvorrichtung zwischen dem Federmein
U-förmigc Abschnitte 77 bildet, deren ge- 15 werk und den Walzen eingerückt wird. Der Schalter
bzw. die Betätigungsvorrichtung 111 zeigt nicht nur,
daß der Deckel 100 und die Umschließung 70 in ihrer Gebrauchsstellung gehalten werden, sondern sie gewährleistet
auch, dab die Walzen einen Filmverband
oder Stifte 79 od. dgl aufnehmen, die aus dem Gc- »0 nur dann ir>
Richtung auf die Umschließung 70 behäuscteil 16 herausragen und dazu dienen, die Um- wegen können, wenn die Umschließung in ihre Gcschlicßung
lichtdicht mit der Kamera zu verbinden. brauchsslellung nach Fig. 1 gebracht und der Ver-Die
Abschnitte 85 und 87 des Drahtes 76 sind in Schluß betätigt worden ist; hierdurch wird sicherge-Nuten
89 und 91 (Fig. I) angeordnet, die in den stellt, daß kein Filmverband dadurch beschädigt
Gehäusctcilen 14 und 16 ausgebildet sind, um die as wird, daß die Umschließung 70 nicht in Fluchtung
Umschließung70 gemäß Fig. 3 in lichtdichter Ver- mit der Austrittsöffnung 52 gebracht worden ist. Jeder
bindung mit den Rändern der öffnung 17 zu halten, der Flansche 104 und 106 trägt eine Rippe 114, die
und zwar ohne Rücksicht darauf, ob die Gehäuse- mit einer zugehörigen Rippe 116 der benachbarten
teile zusammengelegt oder in ihre Gebrauchsstellung Seitenwand 22 zusammenarbeitet, um den Deckel
gebracht worden sind. Das normalerweise geschlos- 30 100 und einen Teil der Umschließung 70 in ihrer
sene Ende 74 umfaßt Abschnitte 83 und 84, die sich«*,..^ Ruhestellung in Anlage an der Rückwand 20 zu halüberlappcn.
um das Eindringen von Licht zu verhin- "len. Um diese Bewegung zwischen der Gcbrauchsdern.
Eine Feder 86 in Form einer langgestreckten stellung und der Ruhestellung zu ermöglichen, ist der
Schleife ist auf der Innenseite der Umschließung 70 Deckel 100 um die Enden 81 des Drahtes 80 drehbar
in deren Material eingebettet oder auf andere Weise 35 gelagert, der unmittelbar vor dem Gehäuseteil 16
so daran befestigt, daß sie die Abschnitte 83 und 84 angeordnet ist.
so vorspannt, daß sie sich überlappen; jedoch ist die Wenn die beschriebene Kamera benutzt werden
Feder 86 so ausgebildet, daß sie es ermöglicht, das soll, erfaßt der Benutzer den Sucher und F.ntfer-Ende
74 der Umschließung durch das Aufbringen nungsmesser 68. um die Gestängeglieder 56 gemäß
einer Kraft auf die Punkte 88 und 90 zu öffnen, 40 Fi g. 1 und 3 entgegen dem Uhrzeigersinn zu schv ondamit
der Umschließung ein Filmverband entnommen ken, damit die Gehäuseteile 14. 16 und 18 in die
werden kann. Die Umschließung 70 ist ferner auf Gebrauchsstellung gebracht werden. Dann schwenkt
beiden Längsseilen mit Falten 92 versehen, um das der Benutzer den Deckel 100 und den größten Teil
noch zu beschreibende Zusammenlegen der Um- der Umschließung 70 im I 'hrzeigersinn um die durch
Schließung zu erleichtern. Alternativ könnten die 45 die Drahtenden 81 gebildete Lagcrachse 81 bzw. die
Falten 92 beim Herstellen der Umschließung aus Stifte oder Schrauben 79 in die in Fig. I und 3
einem Elastomermaterial erzeugt werden, so daß sie gezeigte Stellung, hei der die Umschließung 70 und
beim Öffnen oder Spannen der Umschließung ver- der Deckel 100 eine Verlängerung der Gehäuseteile
schwinden, daß jedoch eine Nachwirkung in der 14 und 16 bilden und der Schalter 111 geschlossen
Weise verbleibt, daß sich nach innen bewegende 50 wird. Jetzt befindet sich die Umschließung 70 in einjr
Falten bilden, wenn die Umschließung zusammen- Stellung, in der sie einen Filmverband nach dem
gelegt wird. Belichten aufnehmen und gegen unerwünschten Licht-
Ein aus Metall oder einem in hohem Maße stoß- einfall schützen kann. Hierauf wird der Verschluß
festen Kunststoff hergestellter Deckel 100 ist an der mit Hilfe des Bauteils 33 betätigt, um den vordersten
Umschließung 70 auf beliebige Weise, z.B. durch 55 Filmverband zu belichten und den Motor 51 mit
Verkleben, befestigt, um die Umschließung in ihrer einer Energiequelle zu verbinden, damit die Walzen
Gebrauchsstellung nach F i g. I und 3 sowie in ihrer 48 und 50 sowie die nicht dargestellte Transport-Ruhestellung
nach Fig. 2 zv schützen. Der Deckel vorrichtung betätigt werden, um den Filmverband
100 umfaßt einen Hauptabschnitt 102, der sich im aus dem Behälter 34 zwischen die Walzen und dann
wesentlichen über die ganze Länge und Breite der 6° durch die öffnung 17 in die Umschließung 70 zu
Umschließung 70 erstreckt, sowie zwei Flansche 104 führen, während der Filmverband noch lichtempfind-
und 106, die sich über die ganze Länge des Decke's Hch ist. Nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne,
erstrecken und zusammen mit dem Hauptabschnitt die genügt, um den Filmverband so zu behandeln,
102, der einen gekrümmten Endabschnitt 108 auf- daß er ein Stadium erreicht, in dem er nicht mehr
weist, die Umschließung 70 im wesentlichen voll- 65 lichtempfindlich ist, drückt der Benutzer auf die
ständig verdeckt, wenn sie zusammengefaltet ist. Der Enden 88 und 90 der Feder 86, um das Ende 74 der
Flansch 106 ist an einem Ende mit einem Ausschnitt Umschließung zu öffnen, so daß der Filmvcrband aus
versehen, der einen Ansatz an dem zweiten Gehäuse- der Umschließung entnommen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 642/338
Claims (7)
1. Selbstentwicklerkamera, in der ein Film- halten und den Eintritt von Licht zu verhindern,
verband nach seiner Belichtunc durch Verteilung und daß die Feder so konstruiert und angeordnet
einer Behandlunusflüssigkeit innerhalb des Film""- 5 ist, daß Teile von zwei flexiblen Abschnitten der
Verbandes behandelt und nach einer Stelle außer- Umschließung getrennt werden, um das normalerhalh
der Kamera vorgeschoben wird, dadurch weise »cschlossene Ende zu offnen, damit der
gekennzeichnet, daß eine flexible Um- FilmveVband aus der Umschließung entnommen
Schließung (70) vorgesehen ist, die eine Kammer werden kann.
definiert, welche so dimensioniert ist. daß sie io
einen Filmverband aufnehmen kann, daß diese Die Erlindunn betrifft eine Selbstentwicklerkamera,
Umschließung (70) am Kameragehäuse festgelegt in der ein Filmverband nach seiner Belichtung durch
ist und ein offenes Ende (72) besitzt, das mit der Verteilung einer Behandlungsflüssigkeit innerhalb des
Weg/ugsölfnung der Kamera zusammenwirkt, um Filmverbandes behandelt und nach einer Stelle außerden
Filmverband in die Umschließung austreten 15 halb der Kamera vorgeschoben wird,
zu lassen, und daß Halterungen (79) vorgesehen Derartige Selbstentwicklerkameras, bei denen der sind. um die Umschließung (70) auf dem Gehäuse Filmverband durch Handantrieb oder automatisch so zu haltern, daß die Umschließung zwischen aus der Kamera ausgeworfen wird, unterscheiden sich einer ersten Stellung, in der sie einen Fortsatz von jenen herkömmlichen Selbstentwicklerkameras, des Gehäuses tiildet und einen Filmverband auf- 20 bei denen der Filmverband durch Ziehen an einer nehmen kann, und einer zweiten Stellung beweg- am Filmverband ansetzenden Lasche aus einer Weglich ist. in der wenigstens ein Teil der Umschlie- zugsöfinung herausgezogen wurde. Bei Selbstentwiekßung der Außenwand (20) des Gehäuses anliegt. lerkameras der zuletzt erwähnten Gattung war näm-
zu lassen, und daß Halterungen (79) vorgesehen Derartige Selbstentwicklerkameras, bei denen der sind. um die Umschließung (70) auf dem Gehäuse Filmverband durch Handantrieb oder automatisch so zu haltern, daß die Umschließung zwischen aus der Kamera ausgeworfen wird, unterscheiden sich einer ersten Stellung, in der sie einen Fortsatz von jenen herkömmlichen Selbstentwicklerkameras, des Gehäuses tiildet und einen Filmverband auf- 20 bei denen der Filmverband durch Ziehen an einer nehmen kann, und einer zweiten Stellung beweg- am Filmverband ansetzenden Lasche aus einer Weglich ist. in der wenigstens ein Teil der Umschlie- zugsöfinung herausgezogen wurde. Bei Selbstentwiekßung der Außenwand (20) des Gehäuses anliegt. lerkameras der zuletzt erwähnten Gattung war näm-
2. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch I lieh gewährleistet, daß die Bedienungsperson den
mit kraftgetriebenen Filmvorschubmitteln, die in 25 Filmverband in der Hand hielt, während die mechader
Kanura so angeordnet sind, daß sie einen nisch ausgeworfenei. Filmverbände bei unsachgemä-Filmverband
durch die Wegzugsöffnung nach ßer Handhabung zu Boden fallen konnten.
einer Stellung außerhalb der Kamera bewegen. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Betätigungs- die Bedienung einer Selbstentwicklerkamera mit me-
vorrichtung(in) vorgesehen ist, um die Vor- 30 chanischem Auswurf der Filmverbände dadurch zu
schubmittel mit dem Kraftantrieb zu kuppeln, vereinfachen, daß auf die Beobachtung und das
wenn die Umschließung in ihrer ersten Stellung manuelle Ergreifen der ausgeworfenen Filmverbände
befindlich ist, wobei eine Entkupplung zwischen verzichtet werden kann.
Vorschubmittel und KraftantrieD erfolgt, wenn Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch
die Umschließung nach der zweiten Stellung he- 35 gelöst, daß eine flexible Umschließung vorgesehen
wegt wird. ist, die eine Kammer definiert, welche so dimensio-
3. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch I, niert ist, daß sie einen Filmverband aufnehmen kann,
dadurch gekennzeichnet, daß ein starrer Deckel daß diese Umschließung am Kamel Jgehäuse festge-(100)
vorgesehen ist, der Schaltbetätigungsmittel legt ist und ein offenes Ende besitzt, das mit der Weg-(110)
aufweist, die mit der Umschließung (70) 40 zugsöffnung der Kamera zusammenwirkt, um den
gekuppelt sind, um letztere zu tragen und die Fiimverband in die Umschließung austreten zu lassen,
Schaltvorrichtung zu schließen, so daß die Vor- und daß Halterungen vorgesehen sind, um die Umschubvorrichtung
tätig werden kann, wenn die Schließung auf dem Gehäuse so zu haltern, daß die Umschließung in der ersten Stellung befindlich ist, Umschließung zwischen einer ersten Stellung, in der
und um die Vorschubmittel von dem Kraftantrieb 45 sie einen Fortsatz des Gehäuses bildet und einen
zu entkuppeln, wenn die Umschließung nicht in Filmverband aufnehmen kann, und einer zweiten
der ersten Stellung befindlich ist. Stellung beweglich ist, in der wenigstens ein Teil der
4. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 3, Umschließung der Außenv/and des Gehäuses anliegt,
dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (80, 81) vor- Dadurch, daß der mechanisch ausgeworfene Filmgesehen
sind, um den Deckel (100) so an der 50 verband automatisch in die Umschließung gefördert
Umschließung (70) zu haltern, daß jener Ab- wird, wird es möglich, die Kamera bereits wieder
schnitt der Umschließung und des Deckels in für eine neue Aufnahme vorzubereiten bzw. ein neues
eine Stellung bewegt wird, in der der Deckel die Aufnahmeobjekt anzuvisieren, während die vorher
Umschließung in der zweiten Stellung im wesent- getätigte Aufnahme noch im Behandlungsstadium
liehen einschließt. 55 befindlich ist. Hierdurch wird die Bildfolgefrequenz
5. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 4, bei derartigen Selbstentwicklcrkameras wesentlich
dadurch gekennzeichnet, daß die Umschließung vergrößert.
(70) plissiert ist (92), um eine Faltung zu erleich- Bei Filmverbänden unterscheidet man grundsätz-
tcrn. lieh zwei verschiedene Gattungen, nämlich jene, bei
6. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 3, 60 denen die Fertigstellung des Bildes unter Lichtabdadurch
gekennzeichnet, daß der Deckel (100) schluß stattfinden muß und die zweite Gattung, bei
Verriegelungsmittel (114) aufweist, die mit dem der die Bilderzeugung unter Tageslichteinwirkung
Gehäuse (14, 116) zusammenwirken, um die Um- stattfinden und beobachtet werden kann. Bei Verwenschließung
entweder in der ersten oder in der dung der Filmverbände der erstgenannten Gattung
zweiten Stellung zu haltern. 65 kann die Umschließung lichtundurchlässig ausgebil-
7. Selbstentwicklerkamera nach den Ansprü- det sein, so daß die Vollendung des Diffusionsüberchen
I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine tragungsverfahrens innerhalb der Umschließung unter
Feder (86) in der Nähe des normalerweise ge- lichtdichtem Abschluß stattfinden kann. Man kann
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |