DE2009384A1 - Photographische Selbstentwicklerkamera - Google Patents
Photographische SelbstentwicklerkameraInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/48—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
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Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)
Description
ι München 2, 27-Februar 1970
POLAROID CQRPORATIOV
Ca«bridge, Massachusetts, V.St.A.
Die Lrf inching besieht pich auf Verbesserungen an photographiachen Apparaten, s.S. sogenannten Selbstentwicklerkamera« in lorti ron Klappkameras, bei denen ein I'ilmverband
verwendet werden kann, der z.B. ein lichtempfindliches KLcment, ein dieeee überdeckendes Bildaufnahmeelement und einen
Vorrat einer Bi-handlungsflüssigkeit umfaßt, die zwischen dem
lichtempfindlichen und dem das Bild aufnehmenden Element
verteilt werden kann. Line solche Kcmera umfoßt mehrere Gehäuseteile, von denen mindestens zwei so zusammenarbeiten,
daß sie eine Austrittsoffnunc abgrenzen, und die beweglich
miteinander verbunden sind, so daß sie zwischen einer Ruhestellung und einer Gebrauchsstellunc bewegt werden können·
Der erwähnte Filmverbond ist so ausgebildet, άαβ er nach
seiner Belichtung «wischen zwei zum Aufbringen Yon Druck
dienenden Organen hindurch bewegt werden kann» mittel· deren die BfchendluneeflTieeigkeit zwischen den aufeinander liegenden
ti emcηten verteilt wird, woraufhin der Filmverband über die
Auetrittiöffnung zur Außenseite der Kamera bewegt werden kafi&(
während er «ich noch la lichtempfindlichen Zuatond
in dem noch «ine weiter· Belichtung Möglich ist·
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Gemäß der Erfindung soll nunmehr ein photographischer
Apparat bzw. eine Kamera der genannten Art mit einer Austrittsöffnung, die durch mindestens zwei Gehäuseteile abgegrenzt ist, welche beweglich miteinander verbunden sind, so
daß sie zwischen einer zusammengelegten Stellung und einer
GebrauchsStellung bewegt werden können, sowie mit einer
Vorrichtung, mittels deren ein Filmverband nach dem Belichten zwischen zwei Organen zum Aufbringen von Druck hindurchbewegt werden kann, um eine Behendlungsflüssigkeit innerhalb
des Filmverbandes zu verteilen, und mittels deren der FiImverband danach über die Austrittsöffnung zur Außenseite der
Kamera bewegt werden kann, während er sich noch im lichtempfindlichen Zustand befindet, mit einer Vorrichtung versehen
werden, die mit den erwähnten Gehäuseteilen am Umfang der Austrittsöffnung zusammenarbeitet, um den lilmverband aufzunehmen und ihn während der Dcuer des Entwicklungsvorgangs
gegen Lichteinfall zu schützen, ferner soll gemäß der Erfindung eine photographische Kamera der genannten Art mit
einer Austrittsöffnung, die durch mindestens zwei Gehäuseteile abgegrenzt wird, welche beweglich miteinander verbunden sind, so daß sie zwischen einer zusammengeklappten Stellung und einer geöffneten Stellung bewegt werden können, die
mit einer Kammer, die an den Gehäuseteilen am Umfang der Austrittsöffnung lichtdicht befestigt ist, mit einer Vorrichtung versehen werden, die eine lichtdichte Verbindung zwischen den erwähnten Teilen aufrechterhalten, während die Gehäuseteile zwischen den beiden erwähnten Stellungen bewegt
werden. Weiterhin soll gemäß der Erfindung eine photographische Kamera der genannten Art mit einen Gehäuse zum Unterstützen eines 1ilmverbnndes in einer Belichtungsstellung, mit
Transportmitteln, Ale einen Filmverband nach dem Belichten zwischen zwei Behandlungswaisen führen und ihn in ein· lichtdichte Tränkungskaomer hinein bewegen, die Bit der Kaaera
beweglich verbunden ist, so daß sie zwischen einer ersten Stellung,- in der sie einen Filavcrband aufnehmen kann, der
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entwickelt werden soll, und einer zweiten zusammencelecten
Stellung bewegbar ist, mit einer Vorrichtune versehen werden, die das Betätigen der Transportmittel verhindert, bis
die Tränkungskammer in ihre erste Stellung gebracht worden
ist.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Lrfindung
werden im folgenden an hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 ist eine teilweise wecgebrochen gezeichnete perspektivische Drrstellung einer Klappkamera, die sich in
ihrer Gebrauchsstellung befindet, und an deren einem Lnde eine Umschließung oder TrUnkuncskammer befestigt ist, welche
einen Filmverband aufnehmen kann, nachdem er belichtet worden ist.
Fig. 2 zeigt perspektivisch die Kr-mera und die Umschließung
nach Fig. 1 in ihrer zuscinmengeklappten Stellung.
Fig. 3 zeigt die Kamera und die Umschließung nach
Fig. 1 in einer teilweise als Längsschnitt gezeichneten Seitenansicht.
Fig. 4 ist eine perspektivische Darstellung der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Umschließung.
In Fig. 1 bis 3 erkennt man eine photographische Vorrichtung
einschließlich einer als Selbstentwicklerkamera ausgebildete Klappkamera 10 und einer Umschließung 12, welch
letztere einen iilmverbend ge^en Lichteinfall geschützt auf
eine noch zu erläuternde Vveise nach dem Belichten und während
des Entwickeln» aufnehmen kann. Die Kamera 10 umfaßt · ein erstes Gehäuseteil bzw. ein Hruptgehäuseteil 14, ein
zweites Gehäuseteil 16 mit einer Objektiv- und Verechlußbaugruppe
sowie ein drittes Gehäuseteil 18. Das mit dem Gehäuseteil
18 durch eine Scharnierachse 19 gelenkig verbundene
erste Gehäuseteil 14 hat die Form eines relativ dünnen
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BAD
Quaders und umfaßt eine Rückwand 20 in Iorm einer Tür, die
geöffnet werden kenn, um das Innere der Kamera zugänglich zu machen, ßeitenwände 22 und eine innere V.and 24 mit einer
Belichtungsöffnung 26, durch die ein Filmpack oder ein ürtz von Filmverbänden in einer Bclichtungsstellung gehalten wird.
Das zweite Gehäuseteil 16 ist ebenfalls allgemein quaderförmig, und seine längs der optischen Achse gemessene
Dicke ist etwas geringer als die Dicke des II.· uptgehäuseteils
14; das Gehäuseteil 16 ist auf dem II; upt< ehäuseteil 14 zwischen
dessen Seitenwänden 22 drehbar gelagert, so daß es geschwenkt werden kann, und zwar zv/ischen einer in lig. 2
gezeigten Jcuhesteilung, bei der es zwischen den ocitenwänden
22 liegt, und einer ausgeschwenkten Stellung bzw. einer Gebrauchsstellung,
die in Fig. 1 und 3 gezeigt ist, und bei der das zweite Gehäuseteil aus seiner Ruhestellung um einen
Winkel von weniger als 90°» z.B. um einen Winkel von etwa
70° bis 75°» G^cen das Hruptjehäuseteil 14 geschwenkt ist.
Die Gehäuseteile 14 und 16 begrenzen gemeinsam eine öffnung
17» durch die ein Filmverbond hindurchbewegt werden kann,
während er sich noch im lichtempfindlichen Zustand befindet, um den Vc rband aus dem Inneren der hcmera zu entfernen.
Die Krmera ist mit einer Belichtuncseinrichtung versehen,
die ein Objektiv 28 mit einstellbarer Brennweite umfaßt, ferner ein Lntfernuncseinstellorcan 29 sowie einen auf bekannte
Weise ausgebildeten photogrephischen Verschluß, der vorzugsweise automatisch auf die Helligkeit des Aufnahmegegenetandes
anspricht und in das zweite Gehäuseteil 16 eingeschlossen ist. Gemäß Fig. 1 ist die Wand des zweiten Gohäuseteils,
die bei de* Gebrauchsstellunn die vordere Wand bildet, mit einem Fenster 32 versehen, das Licht zu einer Photozell-e
zum Steuern des Verschlusses gelangen läßt; ferner ist in diese Wand des zweiten Gehauseteils, die bei der Gcbrauchaetellung
die höchste Lage einnimmt und nach dem Zusammenklappen eine Stirnwand bildet, ein Verschlußauslöseknopf 33
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- 5 -bewegbar eingebaut.
Die vorstehend beschriebene.Kamera kenn in Verbindung
mit einem fcatz von Selbstentv/ickler-Filmverbänden benutzt
werden, v/ie sie in der U .S. A»-Pf tentanmeldung 622 287 vom
10· Kürz 196? beschrieben sind; ein solcher & tz von iilmverbänden umfaßt einen Behälter 34 mit einer Vorderwand 36 und
einer Belichtungsöffnung 38, und dieser Behälter hält mehrere lilmverbönde in einer solchen L; ce, deß sich der
vorderste Filmirerbcnd an der Vorderwand 36 abstützt und sein
lichtempfindliches Element so angeordnet ist, daß es mit Hilfe des Objektivs 28 bolichtct werden kann. Die innere Wand
24 dient dozu, ein lichtempfindliches Element in der B*liehtungsstellung zu holten und ist zu diesem Zweck im wesentlichen in einer der Brennebene dee Objektivs 28 benachbarten
l.bene unter einem spitzen Uinkel zur optischen Achse des
Objektive angeordnet. Drs dritte Gehäuseteil 1*8 trägt auf
seiner Innenseite einen Spiegel 4C1 der bei der Gebrauchsstellung der Kamera so angeordnet ist, daß- er das von dem
Objektiv 29 durchgelascene Licht auf ein lichtempfindliches Element folien läPt, das zum Belichten hinter der B<lichtungsöffnung 26 der inneren Wand 24 angeordnet ist. Die reflektierende Flüche des Spiegels 40 verläuft Vorzugs-· eise unter einem
von 45° abweichenden Uinkel zur optischen Achse des Objektivs
und unter einem spitzen V.inkel zur'Ebene der inneren Wind 24,
wenn die Teile des Krmeragehäuses ihre Gebrauchsstellung
einnehmen.
Das dritte Gehäuseteil 18 ist durch eine üchcrnierachse 19 mit einem Ende des ersten Gehäuseteils 14 gelenkig
verbunden, so daß es gegenüber dem ersten Gehäuseteil 14 zwischen der in Figf 1 und 3 gezeigten aufgerichteten Stellung und der in frig. 2 gezeigten laahestellung geschwenkt '
werden kann, in der es von dem Hr um zwischen den Ueitonminden
22 de· Gehäuseteilβ 14 aufgenommen ist, wobei der !Spiegel 40
der Inneren Wand 24 nahe benachbart ist. Das dritte Gehäuseteil 18 UBfaßt eine äußere Ut nd 42 mit einem ebenen Abschnitt,
; -->■ -ν. , 00883 8 / 1 B2 5
der eine Außenfläche aufweist, die im wesentlichen in der gleichen Lbene liegt wie die Vorderkanten der Li itenwände 22,
wenn die K.-mera erschlossen ±B%t eo daß dieses Gehäuseteil einen T<
il der Vorderwand der zuecmmengeklcppten Kamera und
außerdem einen nach innen versetzten Abschnitt 44 bildet, der nahe dem Lnde angeordnet 1st, an dem das Gehäuseteil Ί8 mit
de« Iiruptgehuueeteil 14 gelenkig verbunden ist,wobei der
Abschnitt 44 bei der geschlocsenen Stellung der W tncra zu- -eammon mit Teilen der ßcitenv.ünde 22 eine sich nach cmlTen
uffnende aussparung bildet, auf deren ilreck im folgenden näher
W eingcccagen wird.
Sie drei Kameragehäuseteile 14, 16 und 18 bilden bei
der Gcbreuchsstcllung der camera drei V.ünde e'iner lichtdichten Kammer, innerhalb deren das von dem Objektiv 28 durch- -gelassene Licht durch den Spiegel 4C auf ein lichtempfindliches
Element goleitot wird, das seine Belichtuncsstellung hinter
der inneren Lend 24 einnimnt. Die übrigen V.linde dieser lichtdichten Kcnmer werden durch einen aueeincndereichbaren FrI-tenbolg 46 gebildet» der vor ζιΐ£βτ eise aus einem lichtundurchla'eeigen flexiblen Uerketoff oder einen KLcetomcrmcteriol
besteht und drei öffnungen aufweist, οή denen er an der
inneren Vrnd 24 am Umfang der Belichtuncsoffnung 26, der
V.ond 42 des dritten Gehllusetells 18 am Unfcng des Lpiegels
so«.ie an der inneren V.and des zweiten Gchüuseteils 16 am
Umfang des Objektive 28 befestigt ist. \.eitere Linzelhciten
drr Konstruktion dieses ialtenbalges können der U.ü.j..-If tentanmeldunc 663 719 vob 28. jvugust 196? entnommen werden.
ferner lot oin· Aufspreizvorrichtung vorgesehen, die
eine i.nnd 54 und sw·! Gestüngeglieder 56 umfaßt und dazu
diont, die drei Gehäuseteil· zusammen Bit dem Objektiv, dem
Spiegel und de« lichtempfindlichen hlcment in der Gc breuchsstellung su halten} jedoch ermöglicht ·· dl··· jAifspreisvorrichtung, dl· Gehäuseteil· leicht so susommcnzulegen, daß
si· besondere wenig Krum oinnehmen. Die V, and 54 ist in der
Kühe eines ihrer J-Jtnder alt Hilfe einer Achse 55 gelenkig
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m. Π m.
mit demjenigen Ende des dritten Gehäuseteil3 18 verbunden,
das von dem lade dieses Gchäuceteils abgewandt ist, welches
drehbar mit d·« ersten Gehäuseteil 14 verbunden ist. Die
Wand 54 dient dazu, einen Teil des Faltenbalges 46 zu
schützen, und bei der zusammengelegten stellung der Kamera bildet diese fcand einen Teil der äußeren vorderen V.and der
Krmera. Jedes der Gestängeclleder 56 ist auf dem ersten Gehäuseteil 14 nahe dessen Längskanten zwischen den Seitenwänden 22 einerseits und dem dritten Gehäuseteil 18 und der .
Wand 54 andererseits auf dem Heuptcrehäuseteil 14 um eine
Achse drehbar gelagert, die zwischen den Enden des Hauptgehäuseteils in einem kleinen Abstand von der Achse angeordnet.
ist, an welcher das zweite Gehäuseteil 16 an dem ersten Gehäuseteil 14 angclenkt ist· Jedes Gestünneglied 56 trägt
einen nach innen ragenden Stift oder Zapfen 58» der zwischen
den Enden des Gcstängeglicdee so angeordnet ist, daß er dem
von dem H?uptgehäuseteil 14 am weitesten entfernten Ende
näher benachbart ist. Das dritte G<häuseteil 18 ist auf beiden Seiten alt Kanälen oder Nuten 60 versehen, und die
Zapfen 58 sind* in den Nuten 60 gleitend geführt, so daß sie
sich zwischen einer Gebrauchsstellung, bei der sie in unmittelbarer Nähe der Gelenkverbindung zwischen dem Gehäuseteil 19 und der V.end 54 angeordnet sind, wobei sie in dazu
passend geformten Endabsohnltten der Nuten liegen, und einer
Buhe β teilung bewegen können, bei der die Zapfen dem anderen Ende dee dritten Gohäuseteils 18 näher benachbart sind· Auf
dem dritten Gehäuseteil 18 sind Rastfedern 62 vorgesehen,
die die Zapfen 58 in den Enden der Nuten 60 federnd festhalten, wenn die Kamera in ihre Gcbrauchsstellung gebracht -worden ist. Lin auf bekannte Weise ausgebildeter, auch als
Entfernungsmesser dienender Sucher 68 ist mit den freien
Enden der Gcstängeglieder 56 drehbar verbunden, so daß er
zwischen seiner in Fig. 1. gezeigten Gcbrauchsstellung und
einer in Fig. 2 gezeigten Ruhestellung bewegbar ist, bei welch letzterer er von der in Fig. 3 gezeigten Aussparung 44
aufgenommen ist. Weitere Einzelheiten der Konstruktion der
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beschriebenen Kamera können der U.ß.A.-Patentanmeldung
763 885 vom 30. September 1968 entnommen werden.
Die Kamera ist vorzugsweise ale Selbstentwicklerkamera
ausgebildet und mit Vorrichtungen ausgerüstet, mittels deren jeder photographische Filmverband nach dem Belichten weitertransportiert und behandelt werden kann, und zwar vorzugsweise sum Erzeugen einer positiven libertragungskopie in de»
Filmverband. Die Vorrichtungen zum Transportieren und Behandeln jedes Filfflverbandes umfassen zwei zum Aufbringen von
Druck dienende Walzen 48 und 50, die parallel zueinander und durch einen kleinen Abstand getrennt in dem Hauptgehäuseteil
14 drehbar gelagert sind; im vorliegenden lall ist die obere Walze 48 so gelagert, daß sie sich um die Schwenkachse des
zweiten Gehäuseteils 16 drehen kann. i)ie Kamera umfaßt ferner
z.B. ein Federwerk oder einen durch eine Batterie gespeisten, in dem zweiten Gehäuseteil 16 untergebrachten Motor 51 sowie
eine nicht dargestellte Kraftübertragunesvo!richtung,
mittels deren die beiden Walzen zusammen mit einer Vorrichtung zum Transportieren jedes Filmverbandes nach dem Belichten angetrieben werden können, so. daß der betreffende FiImverband aus dem Brhälter 34durch eine Öffnung 52 in einer
Stirnwand des Behälters in den Spalt zwischen den Weizen 48 und 50 überführt werden kann, wobei die Vtelzen gedreht werden, ua den Filmverband direkt aus der Kamera zu entfernen,
während der Filmverband gleichzeitig einem Druck ausgesetzt wird, um die Behandlungeflüsaigkeit in dem Verband zu verteilen.
Zwar können Filmverbände der vorstehend genannten Art ein Lichtschutzmittel enthalten, durch das die der Silberhalogenidemulsion zugeordneten Bilderzeugungs-Farbstoffe
abgedeckt bzw. geschützt werden sollen, doch ist es möglich, daß dieses Lichtschutzmittel nicht in dem erforderlichen
Ausmaß ldLchtundurchlässig ist, so daß es nicht geeignet ist,
eine weitere Belichtung der Silberhalogenidemulsion während des J&itwicklungsvorgange in Gegenwart von Licht zu verhindern,
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das für das lichtempfindliche Arterial aktinisch ist. Um
hier Abhilfe «u schaffen, ist die Kamera 10 mit einer Tränkungekammer in Fora einer flexiblen Umschließung ?O versehen,
die aus einem lichtundurchlüssigen Material, z.B. Gummi oder
einem Polyvinylhars, besteht. Die Umschließung 70, die eich
im wesentlichen über die ganze Fläche eines Filmverbandee erstreckt, besitzt ein offenes Ende 72 und ein geschlossenes
Ende 74. In die Umschließung 70 ist nahe dem offenen Ende
72 ein Tragorgan in Form eines elastischen Drahtes 76 eingebettet, der so gebogen ist, daß er zwei allgemein U-förmige Abschnitte 77 bildet, deren gekrümmte Schenkel durch
schleifenförmige Abschnitte 78 miteinander verbunden sind;
an dem Draht 76 ist ein zweiter Draht 80 befestigt. Die
schleifenförmigen Abschnitte oder Augen 73 können z.B.
Schrauben oder Stifte 79 oder dergleichen aufnehmen, die aus
dem Gehäuseteil 16 herausragen und dazu dienen, die Umschließung lichtdicht mit der Kamera zu verbinden. Die Abschnitte 85 und 87 des Drahtes 76 sind in Nuten 89 und 91
(Fig. 1) angeordnet, die in den Gehäuseteilen 14 und 16 ausgebildet sind, um die Umschließung 70 gemäß Fig. 3 in lichtdichter Verbindung mit den Rändern der Cffnung 17 zu halten,
und zwar ohne Bücksicht darauf, ob die Gehäuseteile zusammengelegt oder in ihre Gebrauchestellung gebracht worden sind»
Das normalerweise geschlossene Ende 74 umfaßt Abschnitte 83
und 84, die sich überlappen, um das Eindringen von Licht zu verhindern. Eine Feder 86 in Form einer langgestreckten ,
Schleife ist auf der Innenseite der Umschließung 70 in deren
Miterial eingebettet oder auf andere tteise so daran befestigt,
daß sie die Abschnitte 83 und 84 so vorspannt, daß sie sich überlappen; jedoch ist die Feder 86 so ausgebildet, daß sie
es ermöglicht, dastünde 74 der Umschließung durch das Aufbringen einer Kraft auf die Funkte 88 und 90 zu öffnen, damit
der Umschließung ein Filmverband entnommen werden kann. Di·
Umschließung 70 ist ferner auf beiden Längsseiten mit Falten 92 veneHen, um das noch zu beschreibende Zusammenlegen der
Umschließung zu erleichtern. Alternativ könnten die Falten 92'
';■'■■■■"'' '"■*■·■-■ 00ΪΙ38/1525 bad
beim Herstellen der Umschließung aus einem Elastomermaterial erzeugt werden, so daß sie beim üffnen oder Spannen der
Umschließung verschwinden, daß jedoch eine Nachwirkung in der Weise verbleibt, daß sich nach innen bewegende Falten
bilden, wenn die Umschließung zusammengelegt wird.
Ein aus Letall oder einen in hohem Maße stoßfesten
Kunststoff hergestellter Deckel 100 ist an der Umschließung 70 auf beliebige Weise, z.B. durch Verkleben, befestigt, um
die Ums hließung in ihrer Gebrauchsstellung nach Fig. 1 und Bowie in ihrer Ruhestellung nach Fig. 2 zu schützen. Der
Deckel 100 umfaßt einen Hauptabschnitt 102, der sich im wesentlichen über die ganze Länge und Breite der Umschließung
70 erstreckt, sowie zwei Flansche 104 und 106*, die sich über die ganze Lunge des Deckels erstrecken und zusammen mit
dem Hauptabschnitt 102, der einen gekrümmten Endabschnitt
aufweist, die Umschließung 70 im wesentlichen vollständig verdeckt, wenn sie zusammengefaltet ist. Der Flansch 106
ist an einem Ende mit einem Ausschnitt versehen, der einen Ansatz an dem zweiten Gehäuseteil 16 aufnimmt, um den Deckel
100 und die Umschließung 70 in ihrer Gi brauchsstellung zu
halten. Gemäß Fig. 1 und 2 weist der Flansch 104 einen mit einer Aussparung versehenen Abschnitt 110 auf, der beim
Aufklappen der Ecmera und beim Erreichen der in Fig. 1 gezeigten Stellung einen normalerweise offenen Schalter 111
schließt, der in dem Stromkreis zwis hen dem Ko tor 51 und
der Vorrichtung liegt, durch die ein Filmverband aus dem
Behälter 34 zwischen die Walzen 46 und 50 geführt wird. Cenn
anstelle eines Elektromotors ein Federwerk vorgesehen ist, könnte der Schalter 111 durch eine Vorrichtung ersetzt sein,
durch die eine Kupplung der Kraftübertragungsvorrichtung
zwischen dem Federwerk und den V,einen eingerückt wird. Der
Schalter bzw. die Betätigungsvorrichtung 111 zeigt nicht nur, daß der Deckel 100 und die Umschließung 70 in ihrer Gebrauoneetellung gehalten werden, sondern sie gewährleistet
auoh, daß die Walzen einen Filmverband nur dann in Richtung
aotm/1525 bad
auf die Umschließung 70 bewegen können, wenn die Umschließung in ihre Gebrauchsstellung nach Fig. 1 gebracht und der
Verschluß betätigt worden ist; hierdurch wird eichergestellt,
daß kein Filmverband dadurch beschädigt wird, daß die Umschließung 70 nicht in Fluchtung mit der Austrittsoffnung .
52 gebracht worden ißt. Jeder der Flansche 104 und 106 trögt eine Rippe 114, die mit einer zugehörigen nippe 116 der
benachbarten Seitenwand 22 zusammenarbeitet, um den Deckel und einen Teil der Umschließung 70 in ihrer Buhestellung in
Anlage an der Rückwand 20 zu halten. Um diese Bewegung zwischen der Gebrauchsstellung und der Ruhestellung zu ermöglichen, ist der Deckel 100 um die Enden 81 des Drahtes 80
drehbar gelagert, der unmittelbar vor dem Gehäuseteil 16 angeordnet ißt. '
Venn die beschriebene Kamera benutzt werden soll, erfaßt der Benutzer den Sucher und Entfernungsmesser 68, um
die Gcstängeglieder 56 gemäß Fig. 1 und 3 entgegen dem
Uhrzeigersinne zu schwenken, damit die Gehäuseteilθ 14, 16
und 18 in die Gcbrauchsstellung gebracht werden. Dann schwenkt
der Benutzer den Deckel 100 und den größten.Teil der Umschließung 70 im Uhrzeigersinne um die durch die Drahtenden
81 gebildete Lfigerachse 81 bzw. die Stifte oder Schrauben 79
in die in Fig. 1 und 3 gezeigte Stellung, bei der die Umschließung 70 und der Deckel 100 eine Verlängerung der Gehäuaeteile 14 und 16 bilden und der Schalter 111 geschlossen
wird. Jetzt befindet sich die Umschließung 70 in einer Stellung, in der sie einen Filmverband nach dem Belichten aufnehmen und gegen unerwünschten Lichteinfall schützen kann.
Hierauf wird der Verschluß mit Hilfe des Bauteils 33 betätigt,
um den vordersten Silmverband zu belichten und den Kotor 51
mit einer Energiequelle zu verbinden, damit die Walser 48
und 50 sowie die nicht dargestellte Transportvorrichtung betätigt werden, um den Filmverband aus dem Behälter 34 zwischen
die Walzen und dann durch die Öffnung 17 in die Umschließung
zu führen, während der Filmverband noch lichtempfindlich ist. Mach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne, die genügt,
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^. 12-
um den Filmverband so zu behandeln, daß er ein Stadium erreicht, in dem er nicht mehr lichtempfindlich ist, drückt
der Benutzer auf die Enden 88 und 90 der leder 86, um das
Ende 74- der Umschließung zu öffnen, so daß der Filmverband
aus der Umschließung entnommen werden kann.
Aue der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß
die Erfindung eine relativ billige, einfache und zuverlässige Anordnung vorsieht, die es ermöglicht, eine Umschließung
sub Aufnehmen «ines Filmverbandes während des Entwickeins
«it einer Austrittsöffnung zu verbinden, die durch relativ zueinander bewegbare Gehäuseteile einer Klappkamera gebildet
wird, wobei ein lichtdichter Abschluß gewährleistet ist und aufrechterhalten bleibt, wenn die Gehäuseteile der Kernera
zwischen ihrer zusammengelegten Stellung und ihrer Gebrauchestellung bewegt werden.
Patentansprüche: 009838/1525
Claims (1)
- Patentansprüche:Selbstentwicklerkamera, lh der ein PiIriiverbend nach seiner Belichtung durch Verteilung einer Behandlungsflüssigkeit innerhalb des Filmverbandes behandelt und nach einer Stelle außerhalb der Kamera vorgeschoben wird, während er sich noch unter Lichtabschluß befindet, dadurch gekennzeichnet, daß eine flexible lichtundurchlässige Umschließung (YO) vorgesehen ist, die eine Kammer definiert, welche so dimensioniert 1st» daß sie einen .Filmverband aufnehmen kann, da3 diese Umschliei3ung (γο) am Kameragehäuse festgelegt ist und ein offenes Ende (72) besitzt, das mit der Wegzugsöffnung der Kamera zusammenwirkt, um den Filmverband in die Umschließung austreten zu lassen, und daß Halterungen (79) vorgesehen sind, um die Umschließung (70) auf dem Gehäuse so zu haltern, daß die Umschließung zwischen einer ersten Stellung (in dieser bildet die Umhüllung einen Fortsatz das Gehäuses und kann einen Filmverband aufnehmen, wenn dieser aus der öffnung in die Umschließung eintritt) und einer zweiten Stellung beweglich ist (in dieser Stellung liegt wenig-' stens ein Teil der Umschließung der Außenwand (20) des Gehäuses an).Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 1 mit kraftgetriebenen Filmvorschubmitteln, die in der Kamera so angeordnet sind, daß sie einen Filmverband durch die Wegzugeöffnung nach einer Stellung außerhalb der Kanera bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Betätigungsvorrichtung (111) vorgesehen ist, um die Vorschubmittel mit dem Kraftantrieb zu kuppeln, wenn die Umschließung in ihrer ersten Stellung befindlich 1st, H001131 /. 1 52 S bad ORIGINALwobei eine Entkupplung zwischen Vorschubmittel und Kraftantrieb erfolgt, wenn die Umschließung nach der zweiten Stellung bewegt wird.J3. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein starrer Deckel (lOO) vorgesehen ist, der Schaltbetätigungsmittel (110) aufweist, die mit der Umschließung (70) gekuppelt sind, um letztere zu tragen und die Schaltvorrichtung zu schließen, so daß die Vorschubvorrichtung tätig werden kann, wenn die Umschliei3ung in der ersten Stellung befindlich ist,und um die Vorschubmittel von dem Kraftantrieb zu entkuppeln, wenn die Umschließung nicht in der ersten Stellung befindlich ist.4. Selbstentwicklerkamera nach An 5pruch 3, dadurch gekennz ei chnet , daß Mittel (LO,81) vorgesehen sind, um den Deckel (100) so an der Umschließung (70) zu haltern, d?ui jener Abschnitt der Umschließung und des Deckels in eine Stellung bewegt wird, in der der Deckel die Umschließung in der zweiten Stellung im wesentlichen einschließt.5· Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Umschließung (70) plissiert ist (92), um eine Faltung zu erleichtern.6. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Deckel (100) Verriegelungsmittel (ll4) aufweist, die mit dem Gehäuse (l4,ll6) zusammenwirken, um die Umschließung entweder in der ersten oder in der zweiten Stellung zu haltern.BAD 9Θ9838/1525Selbstentwicklerkamera nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (86) in der N'^'he des normalerweise geschlossenen Endes vorgesehen ist, um das normalerweise geschlossene Ende in Schließstellung zu halten und den Eintritt von Licht zu verhindern, und daß die Feder so konstruiert und angeordnet ist, daß Teile von zwei flexiblen Abschnitten der Umschließung getrennt werden, um das normalerweise geschlossene Ende zu öffnen, damit der Filmverband aus der Umschließung entnommen werden kann.009838/1525BAD
Applications Claiming Priority (1)
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| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
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