DE2008204B2 - Vorrichtung zur Steuerung von mehrdimensionalen Bewegungsabläufen - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung von mehrdimensionalen BewegungsabläufenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung von mehrdimensionalen Bewegungsabläufen mit
einem Organ zum Abtasten von Impulsreihen von Eingabeinformationen in Binärziffern und einer magnetischen
Trommel oder Scheibe als Speicherorgan für die Binärziftern als Datenblöcke, welche jeweils
eine die Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung der Bewegung repräsentierende Binärziffer enthalten, also
eine sogenannte Playback-Maschinensteuerung.
Bei den verschiedensten Maschinen, vor allem bei Werkzeugmaschinen zur automatischen Durchführung
von verschiedenen komplizierten Operationen, wird das numerische Steuerungssystem vielfach angewendet.
Zur Ermöglichung von komplexen, abwandelbaren Betätigungen werden solche Maschinen mit
Hilfe von elektronischen Computern automatisch
programmiert. Es geschieht jedoch auch häufig, daß eine fachkundige geschickte Bedienungsperson'selbst
ein Beispiel für zweckmäßigste Ausführungsform der Betätigung einer Maschine demonstrieren muß, weil
die gewünschte Betätigung außerordentlich kompliziert ist.
Durch AEG-Mitteilungen, 54 (1964), Heft 516, S. 376 bis 381, ist das Prinzip von numerischen Meßmaschinen
beschrieben, die das Abtasten von Kurven in der Ebene oder im Raum gestatten und die automatische
Auswertung der Abtastergebnisse und die Ausgabe eines gedruckten oder in Lochkarten bzw.
-streifen gestanzten numerischen Programms ermöglichen, das später als Eingabemediuni für eine numerische
Steuerung dienen kann. Eine eingehende Schilderung einer solchen Maschine findet sich in der
USA.-Patentschrift 3 473 157. Weiterhin ist durch »Technische Rundschau«, Nr. 2, vom 17.1. 1969,
S. 19, 21 und 23, insbesondere S. 21, linke Spalte, ein Gerät bekannt, welches die Digitalisierung von Zeichnungen.
Plänen, Karten, Diagrammen usw. erlaubt. Mit zwei Positionsgebern werden die Koordinatenwerte in .ν- und y-Richtung gemessen. Die Speicherung
kann auf Lochstreifen, Lochkarten oder Magnetband erfolgen. Außerdem besteht die Möglichkeit,
das Gerät on-line, also ohne Verwendung \ΐ_·η
Datenträgern, an eine Datenverarbeitungsanlage anzuschließen. Da die Art der zu verwendenden Positionsgeber
nicht festgelegt ist, wäre im Bedarfsfall auch mit der Abtastung von Impulsreihen von Eingabeinformationen
zu arbeiten.
An Stelle der im Zusammenhang mit Koordinationslesern solcher Art bekannten Lochstreifen oder
Magnetbänder könnte man, wenn deren Speicherungskapazität nicht so sehr beschränkt wäre, auch
die an sich bekannten Magnettrommeln oder Magnetscheiben verwenden. Besonders der Ersatz der Magnettonbänder durch Magnettrommeln oder -scheiben
wäre wegen deren längerer Brauchbarkeitsdauer und Zuverlässigkeit sehr wünschenswert; bei Magnetbändern
werden nämlich häufig die Impulse teilweise unterdrückt bzw. ausgelassen, wenn das Wiedergabegerät
am Einsatzort mit Staub von magnetischen Materialien verunreinigt wird und das momentane
Anlassen und Abbremsen Schwierigkeiten verursacht. Solche Schwierigkeiten treten bei den wegen ihrer
Verläßlichkeit weitverbreitet in Benutzung befindlichen Magnettrommeln, Magnetscheiben u. dgl. nicht
auf. Jedoch ist ihre Benutzung für die eingangs geschilderten Zwecke bis heute nur sehr beschränkt
möglich.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand demzufolge in der Schaffung einer Vorrichtung
der eingangs genannten Art, bei der durch geeignete, den Zeitschleusungsmechanismus betreffende Schaltungsmaßnahmen
die dabei zu erwartende leicht eintretende Überbelastung vermieden wird und die demzufolge
einem erweiterten Anwendungsbereich zugänglich gemacht ist.
Dieses Ziel ist erfindungsgemäß erreichbar, wenn die vorstehend bezeichnete Vorrichtung in Kombi
nation der im Patentanspruch 1 als kennzeichnend angegebenen Bauelemente enthält.
Für die Einzelmerkmale wird kein Schutz begehrt.
Mit den Unteransprüchen sind weitere Angaben über bevorzugte Ausführungsbeispiele für die kennzeichnenden
Merkmale der Bauelemente dargelegt.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird eine die allgemeine Brauchbarkeit der Vorrichtung
ermöglichende, bemerkenswerte Erhöhung der scheinbaren Gedächtniskapazität von Magnettrommeln
u. dgl. erreicht.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist also eine Steuerungseinheit zur Speicherung des Nachrichteninhaltes
über die Koordinatenwerte des Bewegungsablaufes eines bewegten Punktes und zur Reproduzierung
dieses Bewegungsablaufes auf Grund der
ίο Wiedergabe der Eingangsinformationen über die ursprüngliche
Bewegung, und zwar eine Steuerungseinheit des Typs, bei dem eine Impulsreihe, welche
die Daten über jeden der Koordinatenwerte der Bewegung des bewegten Punktes enthält, mittels einer
reversiblen Zählvorrichtung während einer vorbestimmten Zeiteinheit ausgezählt und die Anzahl der
Impulse dieser Impulsreihe in einer binär verschlüsselten Form dargestellt werden, derart, daß ein
Datenblock einschließlich einer Binärzifferndarstellung der Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung der Bewegung
gebildet wird; die so gebildeten Datenblocks
werden in Aufeinanderfolge serienweise in einer Speichervorrichtung (eine rotierende Magnettrommel,
Magnetscheibe od. dgl.) eingespeichert. Für die Re-
produzierung der Bewegung werden die gespeicherten Datenblocks einer nach dem anderen zur Steuerung
des Ausgabetores eines Linearinterpolierschaltkreises abgefragt, derart daß die reproduzierten Impulsreihen
sich durch die modulierende Linearbewegung an den ursprünglichen Bewegungsablauf annähern.
Am Beispiel bevorzugter Ausführungsformen wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 ein Schema zur Erläuterung des Mechanismus für die \ 'mwandlung der zweidimensionalen Bewegung
(im allgemeinen einer dreidimensionalen Bewegung) in X- und Y-Koordinatenimpulsreihen,
F i g. 2 ein Blockdiagramm für einen Schaltkreis zur Umwandlung der im Mechanismus gemäß F i g. 1 gebildeten Impulsreihen in Binärziffern, die sich in einer Speicherspur einer Magnettrommel od. dgl. speichern lassen,
F i g. 2 ein Blockdiagramm für einen Schaltkreis zur Umwandlung der im Mechanismus gemäß F i g. 1 gebildeten Impulsreihen in Binärziffern, die sich in einer Speicherspur einer Magnettrommel od. dgl. speichern lassen,
F i g. 3 die verhältnismäßigen Beziehungen zwisehen den in den Speicherspuren der Magnettrommel
gespeicherten Informationsdaten,
F i g. 4 ein Blockdiagramm eines Wiedergabeschaltkreises zur Reproduzierung der gespeicherten
Daten in die Impulsreihen entsprechend der modulierenden Linearbewegung zur Annäherung an die
Initial- oder Ursprungsbewegung,
F i g. 5 eine Ansicht zur Erläuterung der Beziehungen zwischen der Initial- oder Ursprungsbewegung
und der reproduzierten modulierenden Linearbewegung,
F i g. 6 ein Blockdiagramm eines Informationsspeicherungssystems der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 7 ein Blockdiagramm eines vereinfachter Stcuerungssystems,
F i g. 8 ein Blockdiagramm eines Informationsreproduzierungssystems
der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
F i g. 9 ein Blockdiagramm einer anderen Ausfüh-
rungsform eines erfindungsgemäßen Informations-Wiedergabesystems.
Die Erfindung soll nachstehend am Beispiel eine; Ausführungsform zur Zeichnung einer zweidimen
5 6
sionalen Kurve, Speicherung ihrer Positionsdaten und Pxl04pps. Es sei nun ferner vorausgesetzt, daß
Wiedergabe derselben zwecks erneuter Zeichnung diese Impulse pro 10 msec abgetastet werden. Es kön-
oder Regenerierung der Kurve erläutert werden. nen dann im Höchstfall innerhalb einer Abtast-Gemäß
F ig. 1 wird zwecks Überführung oder Um- periode bzw. eines Abtastintervalls jeweils 100 Pswandlung
der Bewegung des Zeichenstiftes dieser 5 Impulse erfaßt werden. Um eine Gruppe von Binär-Vorrichtung
längs der Kurve TJQ in Impulsreihen die ziffern festzuhalten, ist es also ausreichend, für das in
Bewegung des Stiftes in -^-Richtung zunächst über- F i g. 2 gezeigte Stellenversetzungsregister 7 Stufen
setzt in die Rotation eines mit einer Zahnstange 1 im (27 = 128) vorzusehen und zusätzlich eine Stufe, um
Eingriff befindlichen Zahnrades 2, während die Bewe- diejenigen Binärziffern festzuhalten, die das Vorgung
in der Y-Richtung in einer Rotation des mit der io zeichen dieser Gruppe darstellen.
Zahnstange 3 im Eingriff stehenden Zahnrades 4 um- Die Zeitgeberimpulse einer Magnettrommel liegen gewandelt wird. Für die Bewegung des Schreibstiftes im allgemeinen in der Größenordnung von 200 Kpps in der X- und Y-Richtung dienen jeweils die Füh- (5 jisec), so daß die zum Aufzeichnen und Verschierungsschienen 6 bzw. 5. Am Rotationsschaft eines ben dafür benötigte Zeit in der Größenordnung von jeden der Zahnräder 2 und 4 ist ein Impulsgenera- 15 40 usec (5 nsec · 8) liegt. Bei der beschriebenen Austor 7 angebracht, wie es in F i g. 2 gezeigt ist, so daß führungsform hat diese Impulsreihe nur höchstens die zweidimensionale Bewegung der Schreibfeder in einen Impuls (weil die Befelilseingabcfrcquenz für die ein Paar von Px- und Py-Impulsreihen umgewandelt maximale Geschwindigkeit von 1000 mm/sec bei werden kann. Der Impulsgenerator ist derart einge- 100 nsec liegt), und zwar auch dann, wenn bereits richtet, daß ein Impuls maßsprunghaft (incrementally) 20 die nächste Px-Impulsreihe schon während der Auffür jede Verlagerung des Schreibstiftes um eine Maß- zeichnung bei der Magnettrommel ankommt. Das hat einheit der Entfernung jeweils in X- oder Y-Richtung zur Folge, daß derartige Impulsreihen auf einem vererzeugt wird, beispielsyeise als pro 0,1mm ein Im- hältnismäßig einfachen Speicherungsorgan gespeipuls. Es ist zu beachten, daß die Impulse von ver- chert werden können. Selbst dann, wenn eine Pxschiedenen Griffen des Impulsgenerators hergeleitet 25 Impulsreihe mit mehr als einem Impuls ankommt, werden, je nachdem, ob es sich um eine Vorwärts- können solche Impulsreihen immer noch auf einem oder eine Rückwärtsrichtung der Bewegung handelt. geeigneten Hilfsspeicherorgan gespeichert werden, so Die von Impulsgenerator 7 (der in der Zeich- daß die grundlegende Betätigung nicht ungünstig benung nur für Impulse der X-Richtung, nicht jedoch einflußt wird.
Zahnstange 3 im Eingriff stehenden Zahnrades 4 um- Die Zeitgeberimpulse einer Magnettrommel liegen gewandelt wird. Für die Bewegung des Schreibstiftes im allgemeinen in der Größenordnung von 200 Kpps in der X- und Y-Richtung dienen jeweils die Füh- (5 jisec), so daß die zum Aufzeichnen und Verschierungsschienen 6 bzw. 5. Am Rotationsschaft eines ben dafür benötigte Zeit in der Größenordnung von jeden der Zahnräder 2 und 4 ist ein Impulsgenera- 15 40 usec (5 nsec · 8) liegt. Bei der beschriebenen Austor 7 angebracht, wie es in F i g. 2 gezeigt ist, so daß führungsform hat diese Impulsreihe nur höchstens die zweidimensionale Bewegung der Schreibfeder in einen Impuls (weil die Befelilseingabcfrcquenz für die ein Paar von Px- und Py-Impulsreihen umgewandelt maximale Geschwindigkeit von 1000 mm/sec bei werden kann. Der Impulsgenerator ist derart einge- 100 nsec liegt), und zwar auch dann, wenn bereits richtet, daß ein Impuls maßsprunghaft (incrementally) 20 die nächste Px-Impulsreihe schon während der Auffür jede Verlagerung des Schreibstiftes um eine Maß- zeichnung bei der Magnettrommel ankommt. Das hat einheit der Entfernung jeweils in X- oder Y-Richtung zur Folge, daß derartige Impulsreihen auf einem vererzeugt wird, beispielsyeise als pro 0,1mm ein Im- hältnismäßig einfachen Speicherungsorgan gespeipuls. Es ist zu beachten, daß die Impulse von ver- chert werden können. Selbst dann, wenn eine Pxschiedenen Griffen des Impulsgenerators hergeleitet 25 Impulsreihe mit mehr als einem Impuls ankommt, werden, je nachdem, ob es sich um eine Vorwärts- können solche Impulsreihen immer noch auf einem oder eine Rückwärtsrichtung der Bewegung handelt. geeigneten Hilfsspeicherorgan gespeichert werden, so Die von Impulsgenerator 7 (der in der Zeich- daß die grundlegende Betätigung nicht ungünstig benung nur für Impulse der X-Richtung, nicht jedoch einflußt wird.
für diejenigen der Y-Richtung gezeigt ist) abgeleite- 30 Nach Beendigung der Aufzeichnung kann das
ten Impulse werden einem reversiblen binären Zähl- Stellenversetzungsregister und das reversible Zählorgan
zugeführt. Das heißt, wenn ZeitgeberimpuUe organ für die nächste Abtastung frei gemacht werden,
eines Speicherorgans, beispielsweise einer Magnet- Es ist natürlich möglich, auch einen gemeinsamen
trommel (nicht gezeigt), dem Impulsgenerator 7 zu- Schaltkreis als Stellenversetzungsregister und revergeführt
werden, so werden einige von ihnen abge- 35 sibles Zählorgan zu benutzen. Die Hilfsspeicherzweigt
als Ausgangsimpulsreihe Px. und zwar in Ab- schaltkreise können in den reversiblen Zählschalthängigkeit
zu der angularen Verlagerung Θ χ des Ro- kreis eingebaut sein.
tationsschaftes des Impulsgenerators, der direkt mit F i g. 3 zeigt die Beziehungen zwischen den verdem
Zahnrad 2 gekuppelt ist, worauf er dem rever- schiedenen auf der Magnettrommel gespeicherten Insiblen
binären Zählgerät zugeführt wird. Wenn das 40 formationen; die Magnettrommel rotiert bei diesem
Zählorgan (n -1-1) Stufen besitzt, kann die Anzahl Beispiel mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von
der gezählten Impulse durch eine binäre Zahl mit 20 msec pro Umdrehung (50 pps). Die eine der
η Stellen, beziehungsweise Ziffern (digits) dargestellt Spuren enthält die Zeitgeberimpulse C mit einer
werden. Die eine übrigbleibende Stufe wird benutzt, Wiederholungbfrequenz in der Größenordnung von
um das Positiv- oder Negativ-Zeichen des Nachrich- 45 200 Kpps (5 nsec) und 4000 Bits bzw. Nachrichtenteninhaltes
zu bezeichnen. Der Inhalt einschließlich einheiten oder Impulsausschlägen. Die Impulse R beder
Zeichensetzung wird in einem Stellenversetzungs- zeichnen den Rotationsbezugspunkt der Magnettromregister
registriert und in einer Speicherspur X auf mel. und die Impulse T sind die Anfangsimpulse zur
einem Speicherorgan ausgeschrieben bzw. gespeichert Bestimmung des Minimumabtastintervalls, dessen
durch Verschieben des Gehaltes durch die Zeitgeber- 50 Zahl von der Zeit abhängt, die für eine Umdrehung
impulse, die zu vorbestimmten Zeitintervallen abge- der Magnettrommel benötigt wird und die gewünschte
tastet werden, wie es nachstehend noch genauer be- Minimumabtastzeit bildet. Wenn die Minimumabtastschrieben werden wird. Das heißt, durch geeignet zeit 10 msec beträgt, können in gleichen Abständen
ausgewählte Sampling-Abtastimpulse A wird ein Ab- zwei Impulse tx und f2 gesondert voneinander gespeitastungstor geöffnet, so daß der Inhalt des Stellenver- 55 chert werden. Die Impulse B stellen die Begrenzung
Setzungsregisters bei jedem Zeitgeberimpuls nach der aneinanderliegenden Blocks dar, und in diesem
rechts verschoben wird, wobei der Inhalt auf die Beispiel besteht ein Block aus 8 Bits, einschließlich
A'-Speicherspur aufgegeben wird. Die Magnettrom- des Vorzeichenbits, so daß ein Impulsblock jeweils
mel ist bei dieser Ausführungsform als Speicherorgan auf 8 Zeitgeberimpulsen gespeichert werden kann
verwendet worden, jedoch kann auch irgendein an- 60 (um die Größe der magnetischen Trommel zu verderes geeignetes Speicherungsorgan benutzt werden. ringern, kann ein 8-Bit-Zähler verwendet werden).
Es sei einmal angenommen, daß der maximale Die Schreibreihenfolge ist wie folgt: Zunächst wer-Ausschlag des Zeichenstiftes in den beiden Richtun- den die numerischen Informationen A X1 und für
gen, d. h. also der X- und Y-Richtung, jeweils A Y1 des ersten Datenblocks, der in F i 3. 1 mit dem
1000mm betrage; die maximale Geschwindigkeit sei 65 Zeichen φ bezeichnet ist, auf den in der Fig. 3 er-1000 mm see; ferner werde ein Impuls erzeugt, je- sichtlichen Spuren X und Y der Magnettrommel aufweils für jede Verlagerung um 0,1 mm. In diesem geschrieben, wenn der Impuls ft ankommt. Darauf-Falle wäre die Frequenz der Maximumimpulsreihe hin wird nach 10 msec, wenn der Impuls ts ankommt.
der zweite Block φ geschrieben. Der dritte Block φ
wird geschrieben, wenn der erste Blockimpuls nach dem Impuls t, ankommt. Der vierte Block @ wird
geschrieben, wenn der erste Blockimpuls nach dem Impuls r2 ankommt usw.
Auf diese Weise wird das Abtasten und Schreiben alle 10 040Lisec (= 10 msec +5 nsec · 8) durchgeführt
und auf diese Weise können auf jeder der X- und Y-Spuren insgesamt 500 Blockinformationen
(4000/8) gespeichert werden.
Dies entspricht annäherungsweise 50000 (100·500)
Impulsen von Px- oder Py-lmpulsreihen. Bei diesem
beschriebenen Beispiel entspricht das in den beiden Richtungen, der X- und Y-Richtung, je 2V2 reziproken
Bewegungen, da ein Vorwärts- oder ein Rückwärtsstrich 10 000 Impulsen entspricht. Im allgemeinen
werden die auf der Magnettrommel geschriebenen Informationsblocks einer Anzahl von 4000/
(n + 1) · 2" Impulsen entsprechen, wobei η die Stufenanzahl des reversiblen Zählwerkes angibt. Es
ist zu beachten, daß die Anzahl der Impulse bei einer Erhöhung der Stufenanzahl erheblich gesteigert werden
kann. Wenn eine Spur bis zum maximalen Ausmaß angefüllt ist, kann die überschüssige Information
auf einer anderen Spur in ähnlicher Weise, wie es vorstehend beschrieben worden ist, gespeichert
werden. Dies bedeutet, daß die Kapazität der Magnettrommel bis zum vollen Ausmaß ausgenutzt werden
kann, im Gegensatz zum Typ der Speicherorgane mit einem Ein-Bit-Ein-Impuls-Magnetband.
Die Erfindung wurde bisher für den Fall der Minimumabiasu'requenz
beschrieben. Wenn jedoch die Bewegung des Schreibstiftes langsam ist. kann die
Datenspeicherung in ähnlicher Weise wie vorstehend beschrieben durchgeführt werden, und zwar jeweils
einmal während mehreren Magnettrommelumdrehungen durch Zählung der R- oder Γ-Impulse. In jedem
Falle ist der Aufschreibprozeß völlig regulär, so daß die Sampling-Abtastimpulse A in geeigneter Weise
erzeugt werden, um die Abtasttorschaltung durch eine geeignete Kombination der Zählerschaltkreise
für das Zählen der R-, T- und ZMmpulse durch eine
in F i g. 2 gezeigte Torsteuerungsschaltung zu steuern. Anschließend soll die Rekonstruktion der abgetasteten
Daten beschrieben werden.
F i g. 4 erläutert einen in der Technik zur Rekonstruktion von abgetasteten Daten wohlbekannten Impulsverteiler
des MIT-Typs, im vorliegenden Fall für die Reproduzierung der Bewegung des Schreibstiftes.
Diese Einrichtung wird auch als »Linearinterpolator« bezeichnet und besteht aus einem Frequenzverteiler,
einem Binärzähler, den zwei Ausgangstoren (output gates) und die zur Steuerung dieser Ausgabetore dienenden
ΊΑ"- und .1 Y-Registern bzw. Speichern. Die
numerischen, auf der Magnettrommel gespeicherten Informationen werden aus dem ersten Block in Synchronisation
mit den Zeitgeberimpulsen für die X- und Y-Spuren herausgelesen und dann jeweils auf die
Λ X- und ,lY-Register aufgegeben. Danach werden
die Zeitgeberimpulse (clock pulses) auf den Binärzähler aufgegeben. Da die auf der Trommel gespeicherten
Zeitgeberimpulse eine verhältnismäßig höhere Frequenz besitzen, müssen sie in eine geeignete Frequenz
durch den Frequenzverteiler aufgeteilt werden. Im beschriebenen Beispiel, welches die Abtastgeschwindigkeit
von 10 msec verwendet, wird die Frequenz der Taktgeberimpulse in eine Frequenz der
Größenordnung von etwa 10 Kpps aufgeteilt. Die Frequenzaufteilung kann bewirkt werden durch eine
geeignete Einstellung der Zählerscheibe, es ist auch möglich, die geeigneten Zeitgeberimpulse auf einer
der Spuren der Magnettrommel in Abhängigkeit zu den Zeitgeberimpulsen für das Schreiben zu speichern.
Die Ausgabe der Tx- und Py-Impulsreihen entspricht
den Vektoren, worin die Komponenten der numerischen Werte AX1 und .J Y1 des ersten Blockes
enthalten sind, wie es an sich allbekannt ist. Wenn
ίο die Tx- und Fv-Impulsreihen auf einem geeigneten
Mechanismus aufgegeben werden, kann die ursprüngliche Bewegung bzw. die in F i g. 1 gezeigte Kurve
annäherungsweise reproduziert werden, und zwar mit kurzen linearen Segmenten Op1, J)1J).,, . .., wie es in
Fig. 5 gezeigt ist. Dieser Prozeß ist ähnlich einem normalen, numerisch gesteuerten Gestaltungsverfahren
mit linearen Segmentannäherungen. Die Abtastgeschwindigkeit und die Stufenanzahl des reversiblen
Zählers in F i g. 2 kann unter Berücksichtigung der zu erwartenden Geschwindigkeit der Initialbewegung
(im folgenden der Initialkurve od. dgl. wie sie in F i g. 1 gezeigt ist) und der gewünschten Genauigkeit
eingerichtet werden.
Wenn Px und Py aus dem ersten Datenblock von den jeweiligen Ausgabetoren abgeleitet ist, werden
die Endübertragungsimpulse (in F i g. 4 als »end carry« bezeichnet) aus dem Binärzähler abgeleitet, so
daß die Werte für AX.-, und .1 Yo des zweiten Blockes
jeweils auf die AX- und .1 Y-R"egister gegeben werden können, falls Überlastung der Endübertragungsimpulse
vorliegt. Die Geschwindigkeit der Bewegung eines Reproduzierungsmeehanismus kann nach
Wunsch unabhängig von der Geschwindigkeit der Initialbewegung abgeändert werden, indem man die
Konstante des Frequenzverteilers verändert.
F i g. 6 ist ein Blockdiagramm eines Schaltkreises zur Erzeugung vonSampling-Abtastimpulsen/1 durch
den Ausgabetorsteuerungsschaltkreis.
Die auf dem Speicherorgan gespeicherten Abtastimpulse 7 werden abgefragt und durch den Ausgabetorsteuerungsschaltkreis
auf den Zähler 5 und auf den Zähler 1 aufgegeben (s. Fig. 6 bei »starting pulse« und »counter 1«). Wenn der Zähler 1 die von
dem Vorwähler (»presetted) vorgegebenen Impulse zählt, wird der Gleichzeitigkeitsschaltkreis, also der
sogenannte Koinzidenzschaltkreis (»coincidence gate circuit 1«) geöffnet, so daß die Impulse auf den Zähler
7 gegeben werden können. Der Zähler 7 besitzt die gleiche Zählerkapazität (in diesem Beispiel: 2).
mit der die Anzahl der Zeitgeberimpulse Γ auf der Trommel gespeichert werden und überträgt je einen
Impuls auf den Zähler 2, wenn zwei Impulse bei dem Koinzidenzschaltkreis 1 gezählt sind.
Die von dem Speicherorgan abgelesenen Zeitgeberimpulse C werden auf den Zähler 4 gegeben,
der als ein Wörterzähler arbeitet, so daß die Anzahl der Bits eines Wortes gezählt werden. Das heißt, es
wird bei dem beschriebenen Ausführungsbeispie immer dann, wenn 8 Impulse gezählt sind, ein Block
impuls B erzeugt und auf den Zähler 3 gegeben. De: Zähler 3 zählt die Blockimpulse, und immer dann
wenn der Inhalt des Zählers 3 mit demjenigen voi Zähler 2 gleich wird, d. h. zusammenfällt bzw. koinzi
diert, wird durch den Koinzidenztcrsc haltkreis 2'.
ein Koinzidenzimpuls erzeugt. Dabei ist die Kapazi tat der Zähler 5 und 6 gleich derjenigen der Anzah
von auf der Trommel gespeicherten Impulsen T. Si zählen die Impulse aus dem Koinzidenztorschaltkrei
9 10
11 und die Γ-Impulse, und von dem Koinzidenztor- Schaltungskreis kommt es in der Praxis vor, daß die
schaltkreis 33 wird der Koinzidenzimpuls erzeugt. Maximumeingabefrequenz als Eingabeinformation
wenn der Inhalt des Zählers S demjenigen des Zäh- die gestattete Durchschnittseingabegeschwindigkeit
lers 6 gleich wird. Die Zähler 5 und 6 dienen als überschreitet während eines gewissen Teilschrittes der
Schaltkreise zur Auswahl jeweils der durch die 5 Betätigung, während in den übrigen Bereichen nur
Γ-Impulse auf der Trommel verteilten Bereiche (in eine verhältnismäßig langsame Eingabeinformation
der beschriebenen Ausführungsform handelt es sich zugeführt wird, so daß eine Überbelastung des reverum
die zwei mit den Impulsen I1 und t2 abgeteilten siblen Zählers verursacht werden kann, obwohl an
Bereiche), während die Zähler 2 und 3 zur Auswahl sich die Gedächtnisspeicherkapazität ausreichend ist.
der Befehle für die Wörter in diesen Bereichen die- io Die Bewirkung des Aufschreibens in einer Stufe oder
nen. Das logische Produkt der Ausgaben aus diesen einem Bereich ist nämlich begrenzt infolge der EinZählern
entspricht dem Sampling-Abtastimpuls A, gabebefehlsimpulsfrequenz (entsprechend der Beweder
dem Ausgabetorsteuerungsschaltkreis zugeführt gungsgeschwindigkeit) oder der Kapazität des reverwerden
soll. Wenn das Tor geöffnet ist, erhält der siblen Zählers. Es kann deshalb nützlich sein, das
Taktgeberimpuls die benötigten Stellenversetzungs- l5 Schreiben in Abhängigkeit von den Bedingungen der
impulse (Schiebeimpulse bzw. »shift pulses«), derart, Überflutung des reversiblen Zählers zu bewirken, undaß
der Inhalt des reversiblen Zählers zum Speiche- abhängig von der normalen Abtastzeitgebung, so daß
rungsorgan verschoben wird. Auf diese Weise ist die die benötigte Information nicht ausgelassen wird, und
Aufzeichnung bewirkt. zwar auch dann nicht, wenn der reversible Zähler
Wenn die Abtastgeschwindigkeit für die Rotations- 20 überbelastet ist. Es wird deshalb ein Überbelastungsgeschwindigkeit
der Trommel genügend lang ist oder entdeckungsschaltkreis vorgesehen zur Feststellung,
wenn die Frequenz der Eingabeimpulsreihe genügend ob der reversible Zähler mit der größten Kapazität
niedrig ist, kann die Umdrehungsgeschwindigkeit der vollkommen gefüllt ist, so daß der Ausgabetorsteue-Trommel
so gewählt werden, daß sie der Minimum- rungsschaltkreis unabhängig von der normalen Ababtastgeschwindigkeit
entspricht. In diesem Falle ist 35 tastung durch den Überbelastungsimpuls aus dem
R = T=I Impuls pro Umdrehung, so daß die in Diskriminatorschaltkreis gesteuert wird, wodurch das
F i g. 6 mit gestrichelter Linie eingeschlossenen Stufen Schreiben auf dem Speicherungsorgan unabhängig
wegfallen können, wodurch der Schaltungskreis so, von der normalen Abtastzeitgebung, wie vorbeschriewie
es in F i g. 7 gezeigt ist, vereinfacht werden kann. ben, durchgeführt wird.
Es ist zu beachten, daß dann, wenn die Zählkapa- 30 Die Betriebsweise des Zeitschleusentores soll nun
zität des Zählers 1 erhöht wird, die Zählungs- beschrieben werden. Im Fall des fundamentalen
geschwindigkeit als irgendein willkürliches integrales Schaltungskreises, gezeigt in Fig. 7, wird die soge-
Mehrfaches der Umdrehungzahl der Trommel ge- nannte kontinuierliche Realzeitwegsteuerung durch
wählt werden kann. die normale Abtastung bewirkt. An diesen Schalt-
Der vorstehend beschriebene Schaltungskreis zur 35 kreis ist der Zeitschleusungsschaltkreis angeschlos-Speicherung
der Eingabeinformation auf dem Spei- sen. Von dem Zeitschleusungszeichen von außen her
cherungsorgan kann auch zur Reproduzierung ver- wird das Zeitschleusentor verriegelt, so daß die autowendet
werden. matische normale Abtastung gestoppt ist, und der
F i g. 8 ist ein Blockdiagramm zum Lesen der in Torschaltkreis bleibt geschlossen, solange keine die
dem Speicherungsorgan unter den gleichen Bedin- 40 Überbelastung verursachende Eingabeinformation
gungen wie für das Schreiben gespeicherten Informa- ankommt, welche das Schreiben in dem Speichertion.
Wenn die das Ergebnis der Impuls\ erteilung organ abstoppt. Beispielsweise kann, wenn ein Obdarstellenden
Endübertragungsimpulse von dem Im- jekt bewegt wird, zwecks Vermeidung des Einpulsverteiler
abgeleitet werden (vgl. Fig. 4), sind die schwingzustandes an der Endstellung, dieses Objekt
zuvor im Schieberegister enthaltenen Daten parallel 45 bis zu einem zweckmäßig ausgewählten Punkt in der
versetzt zum Register des Impulsverteilers. Der Ab- Nähe der Endstelle mit der maximalen Geschwindigschlußübertragungsimpuls
(»end carry«) wird gleich- keit bewegt werden, und es wird dann einer kontizeitig
durch den Ausgabesteuerungsschaltkreis aufge- nuierlichen Pfadkontrolle unterworfen auf diesel
geben und auf einen Zähler zur Befehlsauswahl, der letzten Strecke (zwischen dem ausgewählten Punkt
aus den Zählern 2, 3, 4, 5, 6 und 7 besteht, wodurch 50 und der tatsächlichen Schlußstelle). In diesem FaI
die Ausgabetorschaltung gesteuert wird, so daß die kann die Bewegung des Objektes mit Ausnahme dei
nächste Information auf das Schieberegister versetzt Wegestrecke, längs deren das Objekt der kontinuier
wird. liehen Pfadkontrolle unterworfen wird, unter der nor
Die vorbeschriebene Wirkungsweise wird wieder- malen Zeitschleusungsbedingung bewirkt werden, se
holt, so daß die Daten nacheinander in die Impulse 55 daß das Aufschreiben automatisch in dem zeit
umgewandelt werden. Wenn die Umdrehungs- geschleusten Zustand nur durch die Überfließimpulsi
geschwindigkeit der Trommel mit der Minimum- des reversiblen Zählers, dessen Kapazität beschränk
abtastzeit zusammenfallend, also koinzidierend ge- vorbestimmt ist, bewirkt werden kann, wodurch da
macht wird (Γ-Impuls = R-Impuls = 1 Impuls pro Aufschreiben der Information auf dem Speicherungs
Umdrehung können die in F i g. 8 mit einer ge- 60 organ mit erhöhter Sparsamkeit erfolgt,
strichelten Linie umgebenen Stufen ebenso, wie es im Bei dem in F i g. 9 gezeigten Schaltkreis ist de
Falle des Blockdiagramms in F i g. 6 der Fall war, Torsteuerungskreis so eingerichtet, daß er durch di
weggelassen werden. manuelle Abtastinstruktion während des Abschalten
F i g. 9 ist ein aus dem in F i g. 7 (gestrichelte der normalen Abtastfunktion durch das Zeitschleu
Linien) gezeigten grundsätzlichen Schaltungskreis be- 65 sungstor für jede gewünschte Zeitgebung gesteuei
stehendes Blockdiagramm und den mit der durch- werden kann, so daß die Punktwegesteuerung zusatz
gehenden Linie gekennzeichneten zusätzlichen Schalt- lieh zu der kontinuierlichen Wegesteuerung ausfühi
kreisen. Bei dem in F i g. 6 gezeigten grundlegenden bar ist. Auf diese Weise ist es möglich, die wichtige
Punkte für die Annäherung an die ursprüngliche Initialbewegung mit den linearen Segmenten korrekt
festzulegen, ohne die Zeit zu limitieren, wodurch die Genauigkeit der Positionsangabe bei den Punkten,
auf die es besonders ankommt, verbessert wird. Da, wie vorstehend beschrieben, keine Zeitlimitierung erforderlich
ist, können die Schreibbefehle an den Speicher in Aufeinanderfolge benutzt werden, eine
nach der anderen, gemäß Gedächtnis, so daß die
Effektivität bei der Ausnutzung des Speicherorgans mit seiner limitierten Kapazität weiterhin gesteigert
wird.
Auch bei den manuellen Abtastinstruktionen kann ein erforderlich werdendes Aufzeichnen unter den
Überfließbedingungen während des Überfließens des reversiblen Zählers mit der größten Kapazität stattfinden,
ohne dabei für die Positionierung Unbequemlichkeiten zu bedingen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
♦ P
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Steuerung von mehrdimensionalen
Bewegungsabläufen mit einem Organ zum Abtasten von Impulsreihen von Eingabeinformationen,
einem reversiblen Zählorgan zur Kodifizierung der abgetasteten Eingabeinformationen
in Binärziffern und einer magnetischen Trommel oder Scheibe als Speicherorgan für die
Binärziffern als Datenblöcke, welche jeweils eine die Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung der Bewegung
repräsentierende Binärziffer enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Kombination
folgende Bauelemente enthält:
a) einen Zähler (1) für die Aufnahme von aus der Magnettrommel oder Magnetscheibe abgelesenen
Startimpulsen (T) mit Vorwähler für Vorwahlimpulse und einem Koinzidenztorschaltkreis
(11),
b) einen Zähler (7) mit einer der Anzahl der auf der Magnettrommel oder Magnetscheibe gespeicherten
Startimpulsen entsprechenden Zählkapazität,
c) weitere Zähler (2, 3) für die Adressenauswahl der auf den durch die Startimpulse aufgeteilten
Bereichen befindlichen Wörter sowie einen Koinzidenztorschaltkreis (22) und einem Zähler (4) für das Zählen der Impulsanzahl
eines einem Blockimpuls (B) gleichen Wortes und für die Aufnahme der von der
Magnettrommel oder Magnetscheibe abgelesenen Zeitgeberimpulse (C),
d) weitere Zähler (5, 6) für die Auswahl jeweils von durch die Startimpulse (T) abgeteilten
Bereichen, welche jeweils eine der Startimpulsanzahl entsprechende Kapazität besitzen,
mit einem Koinzidenztorschaltkreis (33),
e) einen UND-Torschaltkreis mit einem Abtasttorschaltkreis
zur Erzeugung von Samplingimpulsen, worin die aus dem erwähnten Koinzidenzschaltkreis (11) stammenden Koinzidenzimpulse
über den genannten Abtasttorschaltkreis und den unter b) genannten Zähler (7) auf den unter c) erwähnten Zähler
(2) und den unter d) genannten Zähler (5) eingespeist werden, wobei die logischen
Ergebnisse der beiden Koinzidenzimpulse aus dem unter c) genannten Kondizidenztorschaltkreis
(22) und dem unter d) genannten Koinzidenztorschaltkreis (33) als Samplingimpulse (A) über den genannten UND-Torschaltkrcis
und den genannten Abtasttorschaltkreis eingegeben werden, wodurch das Tor in diesem Abtasttorschaltkreis geöffnet
wird und durch die von der Magnettrommel oder Magnetscheibe stammenden Zeitgeberimpulse
Schiebeimpulse hervorgerufen werden, so daß der Inhalt des reversiblen Zählers
auf die Magnettrommel oder Magnetscheibe verschoben wird und darauf eingespeichert
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in Anspruch 1 unter b) ge-
nannte Zähler (7) und die unter d) genannten Zähler (5, 6) sowie der unter d) genannte Koinzidenztorschaltkreis
(33) sowie der Abtasttorbchaltkreis dadurch eliminiert sind, daß die Rotationsgeschwindigkeit
der Magnettrommel bzw. Magnetscheibe einer Minimumabtastgeschwindigdigkeit entsprechend eingerichtet ist
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
reversiblen Zähler und dem Abtasttorschaltkreis ein Überfließdiskriminator-Schaltkreis eingefügt
ist, derart, daß der Abtasttorschaltkreis nur von Überfiießimpulsen aus dem Diskriminatorschaltkreis
unabhängig von einem normalen Abtasten gesteuert wird, wodurch erreicht wird, daß eine
Einspeicherung auf der Magnettrommel oder Magnetscheibe auch dann erfolgt, wenn die Höchstkapazität
des reversiblen Zählers überschritten wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem erstgenannten
Koinzidenztorschaltkreis (11) und dem Abtasttorschaltkreis ein Zeitschleusungsiorschaltkreis
eingefügt ist, welcher durch ein Zeitschleusungszeichen, die automatische normale Abtastung
stoppt und erst dann wieder freigibt, wenn keine die Überbelastung verursachende Eingabeinformation
ankommt und das Überfließen des die größte Kapazität besitzenden reversiblen Zählers
verursacht, während der Abtasttorschaltkreis durch mit einer willkürlichen Zeitgebung durch
Handbedienung erzeugte Abtastimpulse gesteuert wird, so daß eine punktuelle Wegsteuerung bewirkt
wird, indem wichtige Punkte ohne Zeitbeschränkung korrekt bestimmt werden und die
Genauigkeit in der Positionierung von bedeutsamen Punkten verbessert wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnung auf der Magnettrommel
oder Magnetscheibe während dem zeitgeschleusten Verriegelungszustand ohne Handbetätigung
lediglich durch Überfließimpulse des reversiblen Zählers, dessen Kapazität beschränkt
vorbestimmt ist, automatisch bewirkt wird, um diese Aufzeichnung wirtschaftlich zu gestalten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702008204 DE2008204C3 (de) | 1970-02-21 | 1970-02-21 | Vorrichtung zur Steuerung von mehrdimensionalen Bewegungsabläufen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702008204 DE2008204C3 (de) | 1970-02-21 | 1970-02-21 | Vorrichtung zur Steuerung von mehrdimensionalen Bewegungsabläufen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2008204A1 DE2008204A1 (de) | 1971-09-23 |
| DE2008204B2 true DE2008204B2 (de) | 1973-11-08 |
| DE2008204C3 DE2008204C3 (de) | 1974-06-12 |
Family
ID=5763035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702008204 Expired DE2008204C3 (de) | 1970-02-21 | 1970-02-21 | Vorrichtung zur Steuerung von mehrdimensionalen Bewegungsabläufen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2008204C3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3001012A1 (de) * | 1979-01-15 | 1980-07-17 | Magicam Inc | System zum erzeugen eines servosteuerungssignals |
| DE3001954A1 (de) * | 1980-01-21 | 1981-08-06 | Vereinigte Glaswerke Gmbh, 5100 Aachen | Verfahren und vorrichtung zur korrektur eines schneidprogramms fuer einen schneidautomaten fuer glasscheiben |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2498493A1 (fr) * | 1981-01-26 | 1982-07-30 | Rondolotti Ets | Tour de repoussage perfectionne |
-
1970
- 1970-02-21 DE DE19702008204 patent/DE2008204C3/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3001012A1 (de) * | 1979-01-15 | 1980-07-17 | Magicam Inc | System zum erzeugen eines servosteuerungssignals |
| DE3001954A1 (de) * | 1980-01-21 | 1981-08-06 | Vereinigte Glaswerke Gmbh, 5100 Aachen | Verfahren und vorrichtung zur korrektur eines schneidprogramms fuer einen schneidautomaten fuer glasscheiben |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2008204A1 (de) | 1971-09-23 |
| DE2008204C3 (de) | 1974-06-12 |
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