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DE2007743C - Reaktionsbecher - Google Patents

Reaktionsbecher

Info

Publication number
DE2007743C
DE2007743C DE2007743C DE 2007743 C DE2007743 C DE 2007743C DE 2007743 C DE2007743 C DE 2007743C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
reaction
thin
cup
groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred 8000 München Kruse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beckman Instruments GmbH
Original Assignee
Beckman Instruments GmbH
Publication date

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Description

Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. ι 2
    Die Erfindung bezieht sich auf einen zur Rotation Vorteil darstellt, da eine vollkommen konstante
    um seine Längsachse geeigneten Reaktionsbecher für Rotationsgeschwindigkeit normalerweise nur mit
    die chemische Umsetzung und Absaugung eines einem sehr großen Aufwand erzielbar ist. In" ein·-
    Dünnschichtfilms, mit einer Entnahmenut im oberen zelnen läßt sich eine Drehzahlunabhängigkeu ab Teil der Becherinnenfläche. 5 1400 U/min aufwärts feststellen.
    Durch die Veröffentlichung von P. Edman und Diese Eigenschaften des erfindungsfemäßen G. Begg in der Zeitschrift »European Journal of Reaktionsbechers haben auch eine weitgehende Biochemistry«, März 1967, S. 80 bis 90, ist ein als Unabhängigkeit von Temperaturänderungen zur »Sequenator« bezeichnetes Analysegerät zur Durch- Folge. Schließlich kann man sich auch komplizierte führung von Reaktionen an Dünnschichtfilmen io Dosierungseinrichtungen für die Zugabe der Agenzien in einem rotierenden Reaktionsbecher bekannt- sowie die bei bekannten Geräten vorgesehenen, geworden. Das Gerät dient dem Zweck, Aminosäure- komplizierten Be- und Entlüftungsvorrichtungen für Sequenzen in Proteinen und Peptiden zur Struktur- die Vorratsgefäße der Agenzien ersparen,
    aufklärung einem geeigneten Abbauprozeß zu unter- Der wichtigste Vorteil ergibt sich aber im Zuwerfen. Dieser Abbauprozeß verläuft in einer inerten 15 sammenhang mit der Lösung der gestellten Erfin-Stickstoffatmosphärc an dem in dem rotierenden dungsaufgabe, da eine quantitative Reaktion des Reaktionsbecher sich ausbildenden Dünnschichtfilm Dünnschichtfilms mit den zugegebenen Agenzien der zu untersuchenden Substanz. Unter der Wirkung völlig störungsfrei ohne Rückwirkung durch das Abder Zentrifugalkräfte steigt die in den Becher einge- saugen.· des Dünnschichtfilms aus der Entnahmenut brachte Flüssigkeit an der Innenwand des rotierenden ao durchgeführt werden kann. Die obligatorische Höhen-Bechers hoch, wird dabei zu einem dünnen Film begrenzung des Dünnschichtfilms an der stufenverteilt und durch Zugabe verschiedener, den Film förmigen Verengung verhindert jedes unkontrollierüberdeckender Agenzien der gewünschten Reaktion bare Verschleppen der Dünnschichtfilme. Dadurch unterworfen. Die Filmflüssigkeit steigt weiter hoch ist auch die Benetzung des Dünnschichtfilms durch und sammelt sich in einer am oberen Becherrand 35 die zugegebenen Agenzien genau reproduzierbar, was vorgesehenen Entnahmenut, welche in die Innenfläche eine Grundbedingung für die Durchführung einer des Reaktionsbechus eingesenkt ist und eine Tiefe quantitativen Reaktion darstellt,
    von etwa 1 mm aufweist. Aus der Fntnahmenut wird Vorzugsweise ist die Tiefe der Entnahmenut größer die Flüssigkeit mittels eines in dieselbe eintauchenden als die Dicke des Dünnschichtfilms. Dadurch erfolgt Schlauches abgesaugt. 30 an der Oberkante der stufenförmigen Verengung ein Bei einer derartigen Anordnung hat es sich ds \ ollständiges Abreißen des Flüssigkeitsfilms und eine nachteilig herausgestellt, daß der in die Entnahmenut Rückwirkung der Absaugung aus der Entnahmenut eintauchende Absaugeschhuch Turbulenzen in der auf den Dünnschichtfilm im unteren Teil der Becherdie Nut ausfüllenden Flüssigkeit hervorruft, wobei innenfläche ist ausgeschlossen,
    sich diese Turbulenzen rückwirkend auf den Dünn- 35 An Hand der Figur, in de; ein iuialer Schnitt eines schichtfilm an der Innenfläche des Reaktionsbechers Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Reakübertragen und den Reaktionsablauf stören. Die er- tionsbechers dargestellt ist, wird die Erfindung näher wähnten Turbulenzen rufen außerdem Veränderun- erläutert.
    gen der Höhe und Gleichmäßigkeit des Dünnschicht- Der untere Teil der zylindrischen Becherinnenfilms hervor, wodurch eine quantitative Umsetzung 40 wand, auf der sich der nicht dargestellte Dünnschichtnegativ beeinflußt werden kann. film ausbildet, ist in der Figur mit L bezeichnet. Im Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Auf- oberen Teil der Becherinnenfläche ist eine Entnahmegabe zugrunde, die genannten Schwierigkeiten auf nut 2 vorgesehen, in die ein nicht dargestellter Enteinfache Weise und mit geringem Aufwand zu be- nahmeschlauch hineintaucht.
    seitigen- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst 45 Zwischen der Entnahmenut 2 und dem unteren durch eine stufenförmige Verengung zwischen der Teil 1 der Becherinnenfläche ist eine stufenförmige Entnahmenut und dem unteren Teil der Becherinnen- Veiengung3 vorgesehen, die bei der dargestellten fläche. Ausführungsform am oberen Rand unmittelbar in die Durch diese stufenförmige Verengung, welche vor- Entnahmenut 2 übergeht. Bei dieser Ausführungszugsweise, unmittelbar in die Entnahmenut übergeht, 50 form besitzt die stufenförmige Verengung 3 die Form wird der Diinnschichtfilm auf dem gesamten unteren eines zylindrischen Rings. Wichtig ist dabei der Teil der Becherinnenfläche sowohl in bezug auf seine stufenförmige Übergang vom unteren Teil 1 der Höhe als auch auf seine Dicke exakt und reproduzier- Becherinnenfläche zum verengten Teil 3.
    bar festgelegt, wodurch eine quantitative Reaktion der D ...
    zugegebenen Agenzien mit den Stoffen des Dünn- 5J Patentansprüche:
    schichtfilms gewährleistet wird. Durch das An- 1. Zur Rotation um seine Längsachse geeigneter bringen dieser stufenförmigen Verengung ergeben Reaktionsbecher für die chemische Umsetzung sich aber überraschenderweise noch weitere Vorteile, und Absaugung eines Dünnschichtfilms, mit einer welche für die Durchführung der Reaktion ins Ge- Entnahmenut im oberen Teil der Becherinnenwicht fallen. So wird infolge der erzielten, konstanten 60 fläche, gekennzeichnet durch eine Fläche des Dünnschichtfilms eine weitgehende Unab- stufenförmige Verengung (3) zwischen der Enthängigkeit der Reaktion von der Viskosität, Ober- nahmenut (2) und dem unteren Teil (1) der flächenspannung und Volumendosierung der zugege- Becherinnenfläche.
    benen Agenzien erreicht, Außerdem wird die Reaktion 2. Reaktionsbecher nach Anspruch I, dadurch
    auch von der Rotationsgeschwindigkeit des Reaktions- 65 gekennzeichnet, daß die Verengung (3) unmittel-
    bechcr-v unabhängig, was einen außerordentlichen bar in die Entnahmenut (2) übergeht.

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