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Stw.: Zigaretten-Lagenbildetrommel - Hauni-Äkte 1048 Verfahren und
Vorrichtung zum Ändern der Teilung von Zigaretten oder anderen stabförmigen Tabakartikeln-Zusatz
zu Patent ..... (Patentanmeldung Aktz.¢ r P 19 12 651.3) Das Hauptpatent betrifft
ein Verfahren zum Andern der Teilung von Zigaretten oder anderen stabförmigen abaBartikeln.
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Das Hauptpatent betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Xndern der
Teilung von Zigaretten oder anderen stabförmigen Tabakartikeln.
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Unter WZigaretten oder anderen stabförmigen Tabakartikeln" werden
verstanden Zigaretten, Zigarillos, Zigarren mit und ohne Filter sowie Filterstäbe
einfacher oder zusammengesetzter Art.
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Bei der Verarbeitung von Zigaretten kann es erwtinscht sein, die Teilung
der Zigaretten eu ändern. Unter "Teilung" wird dabei der Abstand der queraxial geförderten
Zigaretten in Förderrichtung verstanden. Werden die Zigaretten z.3. in Aufnahmen
einer Trommel gefördert, so ist die Teilung der Abstand der Aufnahmen voneinander
auf dem Umfang der Trommel. Ein besonderes Problem stellt eine Teilungsänderung
dar, bei der der Abstand zwisohen den Zigaretten weitgehend beseitigt werden soll,
bei der also die Zigaretten zu einer Anordnung dicht an dioht liegend zusammengeführt
werden sollen, ohne daß die eindeutige Halterung der Zigaretten z.B. in Aufnahmen
von Börderern aufgegeben wird. Ein derartiges Dicht-an-dicht-Liegen der Zigaretten
ist z.B. erforderlich, um die Zigaretten in einen Behälter zu überführen; in diesem
Behälter können die Zigaretten beispielsweise bereits zu verpackungsgerechten, aus
einzelnen Reihen (Lagen) bestehenden Blöcken formiert werden.
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Stw.: Zigaretten-Lagenbildetrommel - Hauni-Äkte 1048 Bergedorf, den
16. Febr. 1970 Aufgabe der dem Hauptpatent zugrundeliegenden Erfindung ist es, eine
sichere Änderung der Teilung Ton queraxial oder längsaxial zugeführten Zigaretten
(bei letsteren müssen die Zigaretten erst eine queraxiale Förderkomponente erhalten,
bevor man von "Teilung" sprechen kann), auch bei hohen Masohinentouren zu ermöglichen.
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Nach dem Verfahren gemäß dem Bauptpatent wird dies daduroh erreicht,
daß die Zigaretten jeweils längsaxial auf konvergierenden Bahnen und gleichzeitig
queraxial bewegt werden und daß zur Unterstützung der längsaxialen Bewegungen Jeweils
über die Schwerkraft hinausgehende Kräfte in längsaxialer Richtung auf die Zigaretten
ausgeübt werden. Unter "konvergieren" wird allgemein verstanden, daß die Abstände
der Behnen voneinander sich in Bewegungariohtung: der Zigaretten ändern, z.B. kleiner
werden. Das der Erfindung zugrundeliegende Prinzip gestattet eine Führung der Zigaretten
sowohl in einer Riohtung, bei der die Bahnen auseinanderlaufen, die Teilung also
größer wird, als auch in einer Richtung, bei der die Bahnen zusammenlaufen, die
Teilung also geringer wird. Der bs Begriff "konvergierend" beinhaltet daher nicht
die Einschränkung, daß die Bahnen sich an einem Punkt real treffen oder berühren.
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Eine vollständig symmetrische Führung der Zigaretten läßt sich erreichten,
wenn die Zigaretten auf auf der iantelfläche eines Rotationsförderers verlaufenden
Bahnen geführt werden und nach Änderung ihrer Teilung eine konstante Teilung haben.
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Die Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrene gemäß dem Hauptpatent ist
dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbare Trommel vorgesehen ist mit konvergierenden
Aufnahmen an ihrem Umfang und daß ein Mittel zum Aufbringen einer die längsaxiale
Bewegung einer Zigarette in einer Aufnahme unterstützenden Kraft (Antriebamittel)
vorgesehen ist.
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Stw.s Zigaretten-Bagenbildetrommel - Hauni-Akte 1048 Bergedorf, den
16. Febr. 1970 In dem Hauptpatent verlaufen die Bahnen auf der Mantelfliche eines
Rotationsförderers in Form eines Kegelstumpfes, der nicht einfach zu fertigen ist.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Zigaretten auf Bahnen
auf der Mantelfläche eines Rotationskörpers zu führen, der relativ einfach zu fertigen
ist. Die Lösung des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Zigaretten
auf der Mantelfläche eines zylindrischen Rotationakörpers verlaufenden Bahnen geführt
werden und nach Änderung ihrer Teilung eine konstante Teilung haben.
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Die Vorrichtung, die inabesondere zum Ausüben des Verfahrens gemäß
der Erfindung dient, besteht darin, daß die Trommel der Hauptanmeldung Zylinderform
hat.
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Die Erfindung wird anhand der lusführungabeispiele enthaltenden Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt: Figur 1 eine Vorrichtung zur Änderung der Teilung queraxial
herangeförderter Zigaretten mittels einer konischen Trommel in Seitenansicht gemäß
dem Hauptpatent, Figur 2 eine Abwicklung des Mantels der konischen Trommel der Figur
1 mit Aufnahmen für Zigaretten, die Tor der Überführung in den Abgabebereich mittels
Saugluft festgehalten werden, Figur 3 einen Steuerring zur Steuerung von Saugluft
zu Kanälen der Aufnahmen der konischen Trommel der Figur 1 im Schnitt nach Linie
III-III in Figur 1, Figur 4 einen Ausschnitt einer Aufnahme der konischen Trommel,
Figur 5 eine Vorrichtung zur Änderung der Teilung längsaxial herangeförderter Zigaretten
mittels einer konischen Trommel in Seitenansicht gemäß dem Hauptpatent, Figur 6
eine Abwicklung des Mantels der konischen Trommel der Figur 5 mit Aufnahmen für
Zigaretten, die vor der Überführung in den Abgabebereich bezüglich ihrer längsaxialen
Bewegung zum Stillstand gebracht werden,
Stw.s Zigaretten-Lagenbildetrommel
- Hauni-Akte 1048 Bergedorf, den 16. Febr. 1970 Figur 7 einen Steuerring zur Steuerung
der Saugluft zu Kanälen der Aufnahmen der konisohen Trommel der Figur 5 im Schnitt
nach Linie VII-VII in Fig. 5, Figur 8 einen Aussohnitt einer Aufnahme der konischen
Trommel der Figur 5, Figur 9 eine Vorrichtung zur Änderung der Teilung längaaxial
herangeförderter Zigaretten mittels einer konischen Trommel in Seitenansicht gemäß
dem Hauptpatent, Figur 10 eine Abwioklung des Mantels der konisohen Trommel der
Figur 9 mit Aufnahmen für Zigaretten, die durch sich entlang der Aufnahmen bewegende
Luftdrucksenken inden Abgabebereich ohne vorherige Bremsung bis zum Stillstand geführt
werden, Figur 11 einen unter den Aufnahmen einer konischen Trommel entsprechend
Figur 9 befindliohen Steuerkegel für Saugluft in perspektivischer Ansicht, Figur
12 einen Ausschnitt einer Aufnahme einer konischen Trommel entsprechend Figur 9,
Figur 13 eine konische Trommel mit im Abgabebereich zu Formationen zusammengeführten
Aufnahmen und mit der Trommel nachgeordneten Zähltrommeln zur Bildung von Zigarettenlagen
für verpackungagerechte Zigarettenblöcke gemäß dem Hauptpatent, Figur 14 eine Vorrichtung
zur Änderung der Teilung queraxial herangeförderter Zigaretten mittels einer zylindrischen
Trommel in Seitenansicht gemäß der Erfindung, Figur 15 eine Abwicklung des Mantels
der Trommel gemäß Figur 14.
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In den Figuren 1 bis 4 nach dem Hauptpatent ist eine Vorriehtung zum
Ändern der Teilung von Filterzigaretten Z1 dargestellt, zu deren Heranförderung
in einer Reihe queraxial hintereinander von einer an sich bekannten, im einzelnen
nicht
Stw.: Zigaretten-Lagenbildetrommel - Hauni-Akte 1048 Bergedorf,
den 16. Febr. 1970 dargestellten Filteransetzmaschine FM, z.B. vom Typ MAX der Hauni-Werke,
Hamburg-Bergedorf, ein Förderer in Gestalt einer Zufördertrommel 1 mit muldenförmigen
Aufnahmen 2 dient, die mit von Saugluft beaufschlagbaren Kanälen 3 versehen sind.
Eine drehbare Trommel 4 in Form eines Kegelstumpfes hat an ihrem Umfang (Mantel)
konvergierende muldenförmige AuS nahmen 6, die einen Winkel cC 1 gegenüber der Drehachse
7 aufweisen und deren Teilung konstant, aber in einem Übernahmebereich A1 für die
Filterzigaretten Z1 größer ist als in einem Abgabebereich 31. 8 ist eine Abdeckung,
die die Aufnahmen 6 - in Förderrichtung der Trommel 4 gesehen hinter der Übernahmestelle
Al - gegen die freie Atmosphäre im weaentlichen abdichtet. In dem Abgabebereich
B1 ist ein die Filterzigaretten Z1 übernehmender Förderer in Form einer Abfördertrommel
9 mit muldenförmigen Aufnahmen 10 vorgesehen, deren Teilung kleiner ist als die
Teilung der Aufnahmen 2 der Zufördertrommel 1. In dem vorliegenden Fall ist die
Teilung der Aufnahmen 6 im Abgabebereich B1 und damit der Aufnahmen 10 minimal,
d.h. die Biltersigaretten Z1 sollen auf der Abfördertrommel 9 dicht an dicht liegen.
In den Aufnahmen 10 sind mit Saugluft beaufschlagbare Kanäle 11 vorgesehen. Die
Wellen der Zufördertrommel 1 und der Abfördertrommel 9 sind über ein Getriebe 12
zum gemeinsamen Antrieb miteinander verbunden. Die Welle der Abfördertrommel 9 ist
über ein Zahnradpaar 13 mit der Welle der Trommel 4 zum gemeinsamen Antrieb verbunden.
Der Zufördertrommel 1 und der Abfördertrommel 9 sind Steuerringe 14 bzw. 15 zugeordnet,
in denen n1t sichtbare Steuerschlitze für Saugluft, die von einer Saugluftquelle
S1 zuführbar ist, in bekannter Weise derart angeordnet sind, daß die Saugluft in
den Kanälen 3 an der Ubernahmestelle A1 verschwindet und die Saugluft in den Kanälen
11 an der Abgabestelle B1 vorhanden ist.
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In einer Aufnahme 6 der Trommel 4 ist eine erste Gruppe von Kanälen
16 vorgesehen, die über eine Bohrung 17 (Fig. 4) mit einem Steuermittel für Saugluft
in Form eines Steuer-
Stw.s Zigaretten-Lagenbildetrommel - Hauni-Akte
1048 Bwrgedorf, den 16. Febr. 1970 schlitzes 18 (Fig. 3) in einem feststehenden
Steuerring 19 verbindbar ist. In einer Aufnahme 6 ist außerdem ein zweiter Kanal
21 mit einem in den Grund der Aufnahme eingefrästen Schlitz 22 vorgesehen, der über
eine weitere Bohrung 23 (Fig. 4) mit einem Steuersohlitz 24 (Fig. 3) in dem Steuerring
19 verbindbar ist. Der zweite Kanal 21 einer Aufnahme 6 stellt ein Mittel zum Aufbringen
einer die längsaxiale Bewegung einer Filterzigarette Z1 in einer Aufnahme 6 unterstützenden
Kraft, d.h. also ein Antriebsmittel für die Filterzigarette, dar. Die mit der Saugluftquelle
S1 über eine Leitung 26 verbundenen Steuerschlitze 18 und 24 schließen aneinander
an, d.h. der Steuerschlitz 18 endet (nach einem Drehwinkel ß1 nach dem Übernahmebereich
A, in Drehrichtung der Trommel 4 gesehen), wenn der Steuerschlitz 24 beginnt.
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Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß den Figuren 1 bis 4: Die Trommeln
1, 4 und 9 werden mit durch Pfeile 27, 28, 29 dargestellten Richtungssinn in Abhängigkeit
vom Antrieb der Filteransetzmascbine FM angetrieben. Die in den Aufnahmen 2 der
Zufördertrommel 1 von Saugluft gehaltenen, in einer Reihe hintereinander queraxial
mit konstanter und relativ großer Teilung herangeförderten Filterzigaretten Z1 (auf
Zufördertrommel 1 nicht sichtbar, da von der Rückseite herkommend) werden in die
Aufnahmen 6 der Trommel 4 übergeben, da im Ubernahmebereich A1 die Saugluft von
den Kanälen 21 weggeschaltet und zu den Kanälen 16 hingeleitet ist. Während der
Weiterförderung in den Aufnahmen 6 werden die Filterzigaretten Z1 von Saugluft an
den Kanälen 16 fistgehalten, bis sie nach Zurücklegen einer Wegstrecke entsprechend
Winkel in den Bereich der Abdeckung 8 gelangen. Hier verschwindet die Saugluft an
den Kanälen 16, während die Kanäle 21 mit Saugluft beaufachlagt werden. Da an den
Stirnseiten der Filterzigastten Z1 nunmehr unterschiedliche Luftdrücke herrschen,
werden auf die Piltersigaretten Kräfte ausgeübt, die die Zigaretten in den konvergisrende
Bahnen darstellenden Aufnahmen praktisch auf der Manteifläche des durch die Trommel
4 gebildeten gegel-
Stw.s Zigaretten-Bagenbildetrommel - Hauni-Akte
1048 Bergedorf, den 16. Febr. 1970 stumpfes längsaxial bewegen, bis sie an den Kanälen
21 zur Ruhe kommen (vergl. inabes. Fig. 2). Während dieser längsaxialen Bewegung
bewegen sich die Filterzigaretten gleiohzeitig queraxial. Zwar wirkt auch die Schwerkraft
im Sinne einer längsaxialen Bewegung, doch wäre diese Schwerkraft allein ohne Unterstützung
durch die zusätzliche, von außen (pneumatisoh) aufgebraohte Kraft, wie in der Einleitung
bereits ausgeführt, nicht in der lage, insbesondere bei hochtourigen Maschinen die
Zigaretten schnell genug und sicher genug bis zum Abgabebereich 31 zu führen. Sollen
die Zigaretten, wie in den Figuren 1 bis 4 gezeichnet, im Abgabebereich B1 dicht
an dicht, also mit minimaler Teilung liegen, dann ist es ungünstig, wenn sich zwei
Zigaretten, zwischen denen eine dritte Zigarette ihren Platz finden soll, bereits
in ihren Endpositionen befinden, bevor die dazwischenliegende dritte Zigarette im
Abgabebereich B1 eintrifft. Bs besteht dann die Gefahr, daß die dritte Zigarette
längsaxial gegenüber den beiden benachbarten Zigaretten zurückbleibt.
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Binden derartigen ungünstigen Fall, der bei einer Führung allein durch
die Schwerkraft mitunter auftritt und zu Betriebsstörungen führen kann, vermeidet
die Vorrichtung gemäß der Erfindung mit Sicherheit, da die äußere, in dem Beispiel
pneumatische Kraft dafür sorgt, daß die Zigaretten auf ihren konvergierenden Bahnen
nacheinander und schnell genug zu ihren Endpositionen im Abgabebereich 31 geführt
werden.
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Im Abgabebereich B1 haben die Filterzigaretten Z1 in allen Aufnahmen
6 eine kleinere, aber konstante Teilung als in dem Übernahmebereich A1. Durch Abschalten
der Saugluft zu den Kanälen 21 bei Erreichen des Abgabebereichs können die Filterzigaretten
Z1 aus den Aufnahmen6 in die Aufnahmen 10 der Abfördertrommel 9 übergeben werden,
Ton der sie, durch die an den Kanälen 11 wirkende Saugluft festgehalten, zur Weiterverarbeitung
abgefördert werden.
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Stw. Zigaretten-Lagenbildetrommel - Hauni-Akte 1048 Bergedorf, den
16. Febr. 1970 Die Vorrichtung gemäß den Figuren 5 bis 8 nach dem Hauptpatent unterscheidet
sich von der Vorrichtung gemäß den Figuren 1 bis 4 nur insofern, als die Zigaretten
nicht queraxial, sondern längsaxial in einer Reihe hintereinander herangefördert
werden. Die konische Trommel 104 bildet dann die Ablegevorrichtung einer an sich
z.B. unter dem Namen GARUNG der Hauni-Werke, Hamburg-Bergedorf, bekannten Zigarettenstrangmaschine
SM, von der nur ein Zigaretten Z101 von einem Zigarettenstrang ZS abschneidender
Messerapparat MA und ein die auf einer Prismenrinne PR geförderten Zigaretten längsaxial
beschleunigender Beschleuniger BS in Form eines Exsentors sichtbar sind. Anstelle
einer Zigarettenstrangmasohine kann natürlich auch eine andere Strangmaschine, z.B.
eine Filterstäbe, Zigarillos oder Zigarren herstellende Strangmaschine vorgesehen
sein. Infolge der unterschiedlichen Zigarettenzufuhr (längsaxial) entfallen die
Zufördertrommel 1, deren Steuerring 14 und das Getriebe 12 der Figuren 1 bIs4. Im
übrigen ist die Vorrichtung der Figuren 5 bis 8 in gleicher Weise ausgebildet wie
die Vorrichtung der Figuren 1 bis 4, so daß entsprechende Teile mit gleichen Bezugazeichen,
vermehrt um 100, bezeichnet und nicht mehr besonders erläutert werden. Wie aus Figur
6 ersichtlich, sind die Aufnahmen 106 der Trommel 104 im Unterschied zu der Ausbildung
der Figur 2 im Einlaufbereich zur beeseren uebernahme der Zigaretten Z101 in an
sich bekannter Weise mit Abschrägungen 131 versehen.
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Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß den Figuren 5 bis 8s Die von dem
Beschleuniger BS der Zigarettenstrangmaschine SM auf der Prismenrinne PR beschleunigten
Zigaretten Z101 werden nacheinander längsaxial in die Aufnahmen 106 der Trommel
104 übergeben und zunächst durch die in dem Übernahmebereich A101 an den Kanälen
116 liegende Saugluft bis zum Stillstand abgebremst. Auf eine genaue Ausrichtung
der Zigaretten Zioi kommt es dabei nicht an. Nachdem eine in eine Aufnahme 106 vergebene
Zigarette Z101 einen Drehwinkel ß101 zurückgelegt
Stw.: Zigaretten-Lagenbildetrommel
- Hauni-Akte 1048 Bergedorf, den 16. Febr. 1970 hat, wird die Saugluft von den Kanälen
116 dieser Aufnahme 106 weggeschaltet und Saugluft zu dem Kanal 121 hingeleitet.
Die Bewegung der Zigaretten Z101 in längsaxialer Richtung in den konvergierende
Bahnen darstellenden Aufnahmen 106 kann nun, wie in den Figuren 1 bis 4 ausführlich
beschrieben, eingeleitet und ausgeführt werden.
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Die Vorrichtung gemäß den Figuren 9 bis 12 nach dem Hauptpatent unterscheidet
sich von der Vorrichtung gemäß den Figuren 5 bis 8 insofern, als die Zigaretten
Z201 nicht mehr in längsaxialer Richtung bis zum Stillstand abgebremst und dann
wieder pneumatisch beschleunigt und dabei in ihre Endpositionen geführt werden.
Gegenüber den Figuren 5 bis 8 entfallen bei den Figuren 9 bis 12 daher die Kanäle
116 und 121, die Bohrungen 117 und 123 sowie der Steuerring 119. Abgesehen von den
nachfolgend erläuterten Unterschieden sind gleichartigen Teilen der Figuren 5 bis
8 entsprechende Teile der Figur ren 9 bis 12 mit gleichen Bezugsseichen, vermehrt
um 200, versehen.
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Die Aufnahmen 206 der konischen Trommel 204 sind über die gesamte
Länge mit Kanälen 241 in Borm von Bohrungen versehen.
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Der Steuerring 119 der Figur 7 ist ersetzt durch einen fest angeordneten
Steuerkegel 242 (Figur 11), in dem eine im Übernahmeberetoh A201 angeordnete Ausnehmung
243 und ein gewendelter Kanal 244 eingearbeitet sind. Sowohl Ausnebmung 243 als
auch Kanal 244 sind über eine Leitung 226 mit einer Saugluftquelle S201 verbunden.
Die Trommel 204 ist wieder mit einer Abdeckung 208 abgedeckt. Kanal 244 stellt in
Verbindung mit den Kanälen 241 das Antriebbmittel dar, das die die lingsaxialen
Bewegungen auf konvergierenden Bahnen unterstUtzenden Kräfte erzeugt.
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Wirkungaweiae der Vorrichtung gemäß den Figuren 9 bis 12s Ein von
dem Besohleuniger BS in dem obernahmeberetoh A201 in eine Aufnahme 206 der Trommel
204 eingestoßone Zigaretten Z2a
Stw.: Zigaretten-Lagenbildetrommel
- Hauni-Akte 1048 Bergedorf, den 16. Febr. 1970 wird zunächst an der Übernahmestelle
A201 etwas abgebremst, dabei aber nicht zum Stillstand gebracht. Hiernach verschiebt
sich infolge Weiterdrehens der Trommel 204 die Verbindung zwischen fest angeordnetem
Kanal 244 und den Kanälen 241 in den Aufnahmen 206 und damit auch der Angriffspunkt
der von dem Kanal 244 ausgehenden Luft-Drucksenke entlang der Aufnahme 206. Entsprechend
werden die Zigaretten auf ihren konvergierenden Bahnen in den Aufnahmen 206 in ihre
Endpositionen im Abgabebereich B201 geführt, in dem sie auf die Abfördertrommel
206 übergeben werden.
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In den Figuren 1 bis 12 wurde Jeweils die Teilung der Zigaretten verkleinert.
Es liegt im Bereich der Erfindung, im Bedarfsfall die Teilung zu vergrößern. In
diesem Fall wäre die bekannte konische, nur die Wirkung der Schwerkraft ausnutzende
Ablegertrommel der eingangs erwähnten Art nicht funktionsfähig.
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Es liegt auch im Bereich der Erfindung, mit mechanischen Mitteln,
z.B. in an sich bekannter Weise mittels umlaufender Beschleuniger, Btrsten oder
mit nachgiebigem Material besetzter Rollen, die Kräfte zur Unterstützung der längsaxialen
Bewegungen der Zigaretten auf konvergierenden Bahnen aufzubringen.
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In den Figuren 1 bis 12 sind die Aufnahmen der konischen Trommeln
sowohl in den Ubernahmebereichen als auch in den Abgabebereiohen symmetrisch und
jeweils konstant. In den Abgabebereichen sind die Aufnahmen außerdem dicht an dicht
aneinandergrenzend zusammengeführt.
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Figur 13 zeigt eine konisohe Trommel 304, bei der die konvergierenden
Aufnahmen 306 an dem Trommelumfang in dem Übernahmebereioh gleiche Teilung haben,
während in dem Abgabebereich b 01 Formationen 351 von jeweils sechs oder sieben
Aufnahmen gebildet sind. Innerhalb der Formationen 351 haben die Aufnahmen 306 konetante
Teilung, in dem Beispiel sind sie dicht an
Stw.: Zigaretten-Lagenbildetrommel
- Hauni-Akte 1048 Bergedorf, den 16. Febr. 1970 dicht nebeneinander angeordnet,
so daß die Zigaretten Z301 dicht an dicht nebeneinander liegen. Zwischen den Formationen
sind dann Stege 352 vorhanden. Die Zigaretten Z301 können dabei auf beliebige Weise,
z.B. auf eine der in den vorhergehenden Figuren gezeigten Arten, also queraxial
oder längsaxial, an die Trommel 304 herangefördert und auf dieser längsaxial auf
den konvergierenden Bahnen (Aufnahmen 306) bewegt werden.
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In Figur 13 ist auch eine bevorzugte Anwendung für das Verfahren und
die Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent gezeigt, bei der die konische Trommel 304
als Vorstufe für die Bildung verpackungsgerechter, aus einzelnen übereinandergelegten
Zigarettenreihen (Formationen) bestehender Zigarettenblöcke dient. Hierzu ist der
Trommel 304 eine Abfördertrommel 309 nachgeordnet, deren Aufnahmen 310 in den gleichen
Formationen angeordnet sind wie die Aufnahmen 306 im Abgabebereich 33ei. Der Abfördertrommel
309 Bind in Förderrichtung als kontinuierlich umlaufende Trommeln 353, 354 und 356
ausgebildete Abnahmeforderer, sogenannte ZählQrommeln, nachgeordnet.
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Die Trommeln 353, 354 und 356 haben an ihrem Umfang dicht an dicht
angeordnete Aufnahmen 357 bzw. 358 bzw. 359, die mit nicht gezeigten, mit Saugluft
beaufschlagbaren Kanälen versehen sind und deren Anzahl gleich der Anzahl der Aufnahmen
Jeweils zugeordneter Formationen 351 der Trommel 304 ist.
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Die Trommeln 353, 354 und 356 geben die von der Abfördertrommel 309
formationsweise abgenommenen Zigaretten Z301 an einen endlosen Sammelförderer in
Form einer Zellenkette 361 ab, indem sie die Formationen als Lagen verpackungsgerechter
Zigarettenblöcke 363 in die Zellen 362 nacheinander einlegen.
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Die Zellenkette 361 fördert die Zigarettenblöcke dann direkt einer
Packmaschine zu.
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Abnahmeförderer in Form kontinuierlich umlaufender Trommeln 353, 354
und 356 zur Abnahme von zur Bildung von Zigarettenblöcken geeigneter Formationen,
die als Lagen von-verpackungs-
Usw.: Zigaretten-Lagenbildetrbmmel
- Hauni-Akte 1048 Bergedorf, den 16. Febr. 1970 gereohten Zigarettenblöoken in einem
Sammelförderer abgelegt werden, lassen sich auch dann verwenden, wenn in Abwandlung
der Figur 13 die Aufnahmen 310 der Abfördertrommel 309 über deren gesamtem Umfang
symmetrisch verteilt sind und daher konstante Teilung haben. In diesem Fall haben
natürlich auch die Aufnahmen 306 der Trommel 304 im Ablagebereich B301 konstan Teilung.
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In den Figuren 14 nnd 15 ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung
zum Ändern der Teilung von Filterzigaretten Z401 dargestellt, zu deren Heranförderung
in einer Reihe queraxial hintereinander von einer an sich bekannten, im einzelnen
nicht dargestellten Filteransetzmaschine FM, z.B. vom Typ MAX der Hauni-Werke, Hamburg-Bergedorf,
ein Förderer in Gestalt einer Zufördertrommel 401 mit muldenförmigen Aufnahmen 402
dient, die mit von Saugluft beaufschlagbaren Kanälen 403 versehen sind. Eine drehbare
zylindrische Trommel 404 hat an ihrem Umfang (Mantel) konvergierende muldenförmige
Aufnahmen 406, deren Teilung in einem Übernahmebereich A401 für die Filterzigaretten
Z401 größer ist als in einem Abgabebereich B401. 408 ist eine Abdeckung, die die
Aufnahmen 406 - in Förderrichtung der Trommel 404 gesehen hinter der Ubernahmestelle
A401 - gegen die freie Atmosphäre im wesentlichen abdichtet. In dem Abgabebereich
B401 ist ein die Filterzigaretten Z401 übernehmender Förderer in Form einer Abfördertrommel
409 mit muldenförmigen Aufnahmen 410 vorgesehen, deren Teilung kleiner ist als die
Teilung der Aufnahmen 402 der Zufördertrommel 401. In dem vorliegenden Fall ist
die Teilung der Aufnahmen 406 im Abgabebereich B401 und damit derAufnahmen 410 minimal,
d.h. die Filterzigaretten Z401 sollen auf der Abfördertrommel 409 dicht an dicht
liegen. In den Aufnahmen 410 sind mit Saugluft beaufachlagbare Kanäle 411 vorgesehen.
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Die Wellen der Zufördertrommel 401 und der Abfördertrommel 409 sind
über ein Getriebe 412 zum gemeinsamen Antrieb miteinander verbunden. Die Welle der
Abfördertrommel 409 ist über ein Zahnradpaar 413 mit der Welle der Trommel 404 zum
gemein
Stw.: Zigaretten-Xagenbildetrommel - Hauni-Akte 1048 Bergedorf,
den 16. Febr. 1970 samen Antrieb verbunden. Der Zufördertrommel 40t und der Abfördertrommel
409 sind Steuerringe 414 bzw. 415 zugeordnet, in denen nicht sichtbare Steuerschlitze
für Saugluft, die von einer Saugluftquelle S401 zuführbar ist, in bekannter Weise
derart angeordnet sind, daß die Saugluft in den Kanälen 403 an der Übernahmestelle
A401 verschwindet und die Saugluft in den Kanäle 411 an der Abgabestelle 2401 vorhanden
ist.
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In einer Aufnahme 406 der Trommel 404 ist eine erste Gruppe von Kanälen
416 vorgesehen, die über eine Bohrung mit einem Steuermittel für Saugluft in Porm
eines Steuerschlitzes in einem featstehenden Steuerring 419 verbindbar ist. In einer
Aufnahme 406 ist außerdem ein zweiter Kanal 421 mit einem in den Grund der Aufnahme
eingefrästen Schlitz 422 vorgesehen, der über eine weitere Bohrung mit einem Steuerschlitz
424 in dem Steuerring 419 verbindbar ist. Der zweite Kanal 421 einer Aufnahme 406
stellt ein Mittel zum Aufbringen einer die längsaxiale Bewegung einer Filterzigarette
Z401 in einer Aufnahme 406 unterstützenden Kraft, d.h. also ein Antriebsmittel für
die Filterzigarette, dar. Die mit der Saugluft quelle 3401 über eine Leitung 426
verbundenen Steuerschlitse schließen aneinander an, d.h. der erste Steuerschlitz
für die Kanäle 416 endet (nach einem Drehwinkel nach dem über nahmebereth A401 in
Drehrichtung der Trommel 4 gesehen), wenn der zweite Steuerschlitz für die Kanäle
421 beginnt.
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Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß den Figuren 14 und 15: Die Trommeln
401, 404 und 409 werden mit durch Pieile 427, 428, 429 dargestellten Richtungssinn
in Abhängigkeit vom Antrieb der Filteransetzmasohine PM angetrieben. Die in den
Aufnahmen 402 der Zufördertrommel 401 von Saugluft gehaltenen, in einer Reihe hintereinander
queraxial mit konstanter und relativ großer Teilung herangeförderten Filterzigaretten
Z401 (aui Zufördertrommel 401 nicht sichtbar, da von der Rtokseite herkommend)erden
in die Aufnahmen 406 der Trommel 404
Stw.: Zigaretten-Lagenbildetrommel
- Hauni-Akte 1048 Bergedorf, den 16. Febr. 1970 übergeben, da im Übernahmebereich
A401 die Saugluft von den Kanälen 421 weggeschaltet und zu den Kanälen 416 hingeleitet
ist. Während der Weiterförderung in den Aufnahmen 406 werden die Filterzigaretten
Z401 von Saugluft an den Kanälen 416 festgehalten, bis sie in den Bereich der Abdeckung
408 gelangen. Hier verschwindet die Saugluft an den Kanälen 416, während die Kanäle
421 mit Saugluft beaufschlagt werden.
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Da an den Stirnseiten der Filterzigaretten Z401 nunmehr unterschiedliche
Luftdrücke herrschen, werden auf die Filterzigaretten Kräfte ausgeübt, die die Zigaretten
in den konvergierende Bahnen darstellenden Aufnahmen praktisch auf der Man -telfläche
der zylindrischen Trommel 404 längsaxial bewegen, bis sie an den Kanälen 421 zur
Ruhe kommen. Während dieser längsaxialen Bewegung bewegen sich die Filterzigaretten
gleichzeitig queraxial. Sollen die Zigaretten im Abgabebereich B dicht an dicht,
also mit minimaler Teilung liegen, dann ist es ungünstig, wenn sich zwei Zigaretten,
zwischen denen eine dritte Zigarette ihren Platz finden soll, bereits in ihren Endpositionen
befinden, bevor die dazwischenliegende dritte Zigarette im Abgabebereich B401 eintrifft.
Es besteht dann die Gefahr, daß die dritte Zigarette längsaxial gegenüber den beiden
benachbarten Zigaretten zurückbleibt. Einen derartigen ungünstigen Fall, der bei
einer Führung allein durch die Schwerkraft mitunter auftritt und zu Betriebsstörungen
führen kann, vermeidet die Vorrichtung gemäß der Erfindung mit Sicherheit, da die
äußere, in dem Beispiel pneumatische Kraft dafür sorgt, daß die Zigaretten auf ihren
konvergierenden Bahnen nacheinander und schnell genug zu ihren Endpositionen im
Abgabebereich B401 geführt werden.
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Im Abgabebereich B401 haben die Filterzigaretten Z401 in allen Aufnahmen
406 eine kleinere, aber konstante Teilung als in dem Übernahmebereich A401. Durch
Abschalten der Saugluft zu den Kanälen 421 bei Erreichen des Abgabebereiohs können
die Filterzigaretten Z401 aus den Aufnahmen 406 in die Aufnahmen 410 der Abfördertrommel
409 übergeben werden von der
Stw.: Zigaretten-Lagenbildetrommel
- Hauni--akte 1048 BergedorS, den 16. Februar 1970 sie, durch die an . den Kanälen
411 wirkende Saugluft festgehalten, zur Weiterverarbeitung abgefördert werden. Zylinfrische
Trommeln entsprechend den Figuren 14 und 15 lassen sich bei entsprechend abgewandelten
Ablegeranordnungen gemäß den Figuren 5 und 9 ebenso verwenden wie bei der Blockbildeanordnung
entsprechend Figur 13.
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Die durch die Erfindung erreichten Vorteile bestehen allgemein darin,
daß sich auf eine die Zigaretten schonende Weise auch verhältnismäßig große Änderungen
der Teilung durchführen lassen. Gemäß den Figuren 5 bis 12 läßt sich das Mittel
zur Änderung der Teilung zusätzlich vorteilhaft als Ablagevorrichtung für eine Strangmasehine
verwenden. Schließlich läßt sich gemäß Figur 13 sehr einfach eine Umgruppierung
der Zigaretten in andere, für die Weiterverarbeitung oder für eine bessere Anpassung
von Haschinenteilen an Xnderungen des Zigarettenformats vorteilhafte Format ionen
vornehmen.
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- Patentansprüche -