DE2007673B2 - Fingerbetätigte Spielvorrichtung für elektronische Musikinstrumente - Google Patents
Fingerbetätigte Spielvorrichtung für elektronische MusikinstrumenteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine fingerbetätigte Spielvorrichtung für elektronische Musikinstrumente,
bestehend aus einem Frequenzänderungen eines Tonsignalgenerators bewirkenden variablen Widerstand,
bei dem eine Vielzahl elastischer Kontaktstäbe parallel nebeneinander im Abstand quer über dem ebenfalls ·
stabförmigen Gegenkontakt liegend auf beiderseits dieses Stabes parallel zu dessen Längsachse verlaufenden
Tragbalken angeordnet sind.
Bei einer bekannten Ausbildung dieser Spielvorrichtung liegen die Kontaktstäbe als gleichlange Stangenabschnitte
auf einem Stangenpaar auf, dessen Längsachsen quer zu den Längsachsen der Stangenabschnitte
verlaufen. Die Stangenabschnitte werden durch die Windungen von um die tragenden Stangen gewickelten
Zylinderfedern auf Abstand gehalten und an diesen befestigt Das als Auflage dienende Stangenpaar ruht in
balkenförmigen Schaumstoffleisten und der stabförmige
Gegenkontakt ist gesondert zwischen diesen Leisten mit diesen gemeinsam auf dem ebenen Boden eines die
Elemente umschließenden oben offenen Kastens befestigt
Die Vielzahl der einzelnen Stangenabschnitte in Verbindung mit den besonderen Auflagestangen und
deren Tragleisten erfordert einen erheblichen Herstellungsaufwand, und das Zusammensetzen des von den
Stangen gebildeten Rostes unter Einschieben der einzelnen Stangen in die Wingungen der beiden
zylinderfedern macht Montagehilfsvorrichtungen notwendig, und es kann nur mit verhältnismäßig hohem
Zeitaufwand von Hand durchgeführt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Herstellungsaufwand durch Verringerung der Zahl der
zusammenzusetzenden Teile herabzusetzen und die Teile so auszubilden, daß deren Zusammensetzen ohne
Montagehilfsvorrichtungen, gegebenenfalls auch automatisch, auf jeden Fall aber mit einem geringeren
Zeitaufwand möglich wird. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Kontaktstäbe als Stege durch eine
Vielzahl von parallelen Einschnitten, die gegenüberliegende Ränder einei elastischen Platte verbinden,
ausgebildet sind, und die Platte mit den durch die Stege verbundenen Rändern auf dem Tragbalken aufliegt.
Die so aus nur drei einzelnen Teilen bestehende Spielvorrichtung läßt sich einfach und ohne großen
Zeitaufwand zusammensetzen, dies insbesondere dann, wenn die quer zu den Kontaktstäben verlaufenden
Seitenwände der Platte U-förmig abgebogen auf die Seitenwände der Basisplatte aufschiebbar sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Fig. IA und B eine bekann'.e Ausbildung der Spielvorrichtung im Schnitt von der f.e'te gesehen und
in der Draufsicht,
F i g. 2A und B eine Ausbildung der Spielvorrichtung nach der Erfindung in perspektivischer Darstellung und
im Schnitt von der Seite gesehen,
F i g. 3A und B eine andere Ausbildung der Spielvorrichtung in perspektivischer Darstellung und eine
Einzelheit,
Fig.4A bis E eine weitere Ausbildung der Spielvorrichtung
in Teilansicht in perspektivischer Darstellung und verschiedene Ausbildungen einer Einzelheit in
vergrößertem Maßstab und
Fig. 5A und B eine weitere Ausbildungsform der Spielvorrichtung in perspektivischer Darstellung und im
Schnitt von der Seite gesehen.
Bei der bekannten Ausbildung der Spielvorrichtung nach den Fig. IA und B liegen die Kontaktstäbe als
gleichlange Stangenabschnitte 7 auf einem Stangenpaar 8a und Sb auf, dessen Längsachse quer zu den
Längsachsen der Stangenabschnitte 7 verlaufen. Die Stangenabschnitte 7 werden durch die Windungen von
um die tragenden Stangen 8a und 8b des Stangenpaares gewickelten Zylinderfedern 6a und 6b auf Abstand
gehalten. Das Stangenpaar 8a und 86 ruht in. balkenförmigen Schaumstoffleisten 4a, 4b und der
stabförmige Gegenkontakt 3 liegt mittig zwischen diesen Leisten 4a, Ab unter Zwischenanordnung einer
Isolierfolie 2 auf der Basisplatte I auf, deren überstehende Ränder in Abstand um die Leisten 4a, Ab
herumgebogen sind, und diese dachförmig abdecken.
Auf den Stangenabschnitten 7 liegt eine flexible Isolierplatte 10 auf. Betätigt wird die Vorrichtung durch
Hinunterdrücken der Stangenabschnitte 7 in die in Fig. IA strichpunktiert dargestellte Stellung 11 mittels
der auf die Isolierplatte 10 aufgelegten (nicht dargestellten) Finger.
Die Ausbildung entsprechend der Erfindung nach den F i g. 2A und 2B ist mit einer Basisplatte 21 ausgestattet,
die zwei von parallelen oberen Seitenkanten 34, 35 V-förmig symmetrisch nach innen geneigte Flächen 22,
23 aufweist, die mittig in eine Nut 25 münden. Die oberen Seitenkanten 34,35 bilden dabei die Tragbalken,
und die Nut 25 nimmt den stabförmigen Gegenkontakt
28 auf. Die elastische Platte 29 ist mit einer Vielzahl von gleichlangen parallelen, bis nahe an die quer dazu
verlaufenden Ränder 32, 33 der Platte 29 reichenden Einschnitten 30 versehen. Die dabei entstandenen, die
Ränder 32, 33 verbindenden Stege 31 bilden die Kontaktstäbe. Die Ränder 32, 33 sind winklig so
abgebogen, daß die dadurch ein U-Profil bildende elastische Pialle 29, wie in Fig.2B gezeigt, auf die
Basisplatte 21 aufsetzbar ist. Über die elastische Platte
29 läßt sich eine, ebenfalls ein U-Profil aufweisende Deckelplatte 41 aus elastischem Werkstoff von oben her
aufschieben und mit Deckelkanten 36, 37 (Fig.2B) gegen Längsverschiebung sichern. Im Bereich der
Seitenkanten 34, 35 ist die Basisplatte 21 mit einer Abschrägung 26, 27 versehen, an die sich die Stege 31
anlegen, wenn sie, wie in F i g. 2B strichpunktiert mit der Linie 38 angedeutet nach unten gedruckt werden. An die
elastische Platte 29 und die Basisplatte 21 sind elektrische Leitkontakte 40 bzw. 39 angesetzt.
An die Stelle des stabförmigen Gegenkontaktes 28 kann auch eine, auf die Basisplatte 21 aufgetragene
Beschichtung aus kohlenstoffhaltigem Werkstoff treten. Die flexible Platte 29 sollte 0,1 bis 0,2 mm stark sein und
der Abstand zwischen den Stegen 31 kann 0,1 bis 0,5 mm betragen. Die Platte 29 kann aus Neusilber oder aus mit
einem Edelmetall beschichteten Kupfer bestehen.
Bei der Ausbildung nach den Fig.3A und 3B sind auch die Basisplatte 51, ähnlich wie bei der bekannten
Ausführung nach den Fig. IA und IB Tragbalken in Form von Leisten 53 und 54 aus elastischem Werkstoff
aufgesetzt und auf diese eine ebene elastische Platte 55 aufgelegt, deren Stege 57 durch parallel nebeneinander
eingebrachte Schlitze 56 gebildet werden. Die elastische Platte 55 liegt auf der Oberseite der beiden tragenden
Balken 53, 54 auf und wird durch Aufschieben einer elastischen Deckelplatte 58 mit U-Profil gehalten. Der
mittige Gegenkontakt ist mit 52 bezeichnet
Bei der Ausbildung nach den F i g. 4A bis 4E weist die Basisplatte 71 eine von den beiden parallelen oberen
Seitenkanten rinnenförmig konvex nach innen gerichtete
Oberseiten 72 und einen in der Längsmitte der so gebildeten Rinne liegenden Gegenkontakt 73 auf. Die
in beiden oberen Seitenkanten bilden dabei die Tragbalken
für die elastische Platte 74. Die Enden der Schlitze 75 dieser Platte 74 können wie Fig.4B zeigt einseitig
oder wie F i g. 4C zeigt zweiseitig abgewinkelt verlaufen;
im letztgenannten Fall in entgegengesetzter
i"· Richtung oder auch wie Fig.4D zeigt in der gleichen
Richtung abgewinkelt und in einem Endabschnitt wieder geradlinig verlaufen, bzw. wie aus F i g. 4E zu
ersehen in entgegengesetzter Richtung abgewinkelt und anschließend wieder geradlinig verlaufen. Die elastische
.ι Platte 74 liegt, wie bei der Ausbildung :<iach Fi g. 3A als
ebene Platte auf den beiden oberen Sei'enkanten der Basisplatte 71 auf und wird durch eine elastische
Deckelplatte 77 gehalten. Die Abwinkelung der Schlitze 75 und die damit geschaffenen abgewinkelten Arme 76a
-'Ί der Steg· 76 lassen sich leichter nach unten in Richtung
auf den Gegenkontakt 73 drücken und erhöhen die Bedienungsempfindlichkeit der Vorrichtung.
Die Oberseite 82 der Basisplatte 81 nach den F i g. 5A und 5B ist ebenfalls wie bei der Ausbildung nach
·" F i g. 5A konvex nach innen gebogen, jedoch sind anders als dort zwischen dem die konvexe Fläche 82
begrenzenden Kanten und den Seitenkanten der Basisplatte 81 parallel zu den Kanten verlaufende Nuten
83, 84 angeordnet. In diese sind nach unten weisende
: · Ausbiegungen 89, 90 der Stege 88 der elastischen Platte
einlegbar. Die diese Stege 88 verbindenden Ränder 86 der elastischen Platte liegen auf einer ebenen Fläche auf,
die zwischen den Nuten 83, 84 und den oberen leiten der Basisplatte 8! gebildet werden. Die elastische Platte
i" wird ebenfalls durch eine Deckelplatte 91 gehalten. Die
Auslegungen 89, 90 erleichtern die Durchbiegung der Stege 88 in die in F i g. 5B strichpunktiert wiedergegebene
Kontaktlage 92 mit dem Gegenkontakt 85, da sie sich dabei in der angedeuteten Weise nach oben öffnend
• ausbiegen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Fingerbetätigte Spiel vorrichtung für elektrische
Musikinstrumente, bestehend aus einem Frequenzänderungen eines Tonsignalgenerators bewirkenden
variablen Widerstand, bei dem eine Vielzahl elastischer Kontaktstäbe parallel nebeneinander im
Abstand quer über dem ebenfalls stabförmigen Gegenkontakt liegend auf beiderseits dieses Stabes
parallel zu dessen Längsachse verlaufenden Tragbalken angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktstäbe als Stege (31,57,76,88)
durch eine Vielzahl von parallelen Einschnitten (30, 75, 87), die gegenüberliegende Ränder (32,33) einer
elastischen Platte (29,74,86) verbinden, ausgebildet
sind, und die Platte mit den durch die Stege (31, 76, 88) verbundenen Rändern (32,33) auf den Tragbalken
(22,23) aufliegt
2. Spielvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
dun_!i eine einstückige, rechteckige Basisplatte (21), mit von zwei parallelen, oberen
Seitenkanten (35) V-förmig symmetrisch nach innen geneigten Flächen (23), die mittig in eine Nut (25)
münden, wobei die beiden parallelen oberen Seitenkanten (35) der Basisplatte (21) die Tragbalken
bilden und wobei die Nut (25) den stabförmigen Gegenkontakt (28) aufnimmt.
3. Spielvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine einstückige, rechteckige Basisplatte
mit von zwei parallelen oberen Seitenkanten rinnenförmig konvex nach innen gebogener Oberseite
(72) und in der Längsmitte der gebildeten Rinne liegendem stabförmigem Gegenkontakt (73), wobei
die beiden parallelen oDe/en Seitenkanten der Basisplatte (71) die Tragbalken bilucn.
4. Spielvorrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (88) im
Abstand von den durch sie verbundenen Rändern der Platte (86) jeweils nach unten weisende
Ausbiegungen (89, 90) aufweisen, die in der Basisplatte (81) angeordnete Nuten (83, 84) einlegbar
sind.
5. Spielvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die
Stege (31) verbundenen Ränder (32, 33) der Platte (29) jeweils um eine quer zu der Richtung der Stege
(31) verlaufende Linie so abgeknickt sind, daß die Platte ein V-Profil bildet, das mit seinen Seitenwänden
auf die Seitenwände der Basisplatte (21) aufschiebbar ist.
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