DE1918789C3 - Mehrfach-Tastenschalter für elektrische Musikinstrumente - Google Patents
Mehrfach-Tastenschalter für elektrische MusikinstrumenteInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
- H01H1/12—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
- H01H1/14—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
- H01H1/24—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with resilient mounting
- H01H1/26—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with resilient mounting with spring blade support
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- Push-Button Switches (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Mehrfach'Tä«
itefischaller für elektrische Musikinstrumente mit einer
Mehrzahl von parallel mit gleichem Abstand übereinanderliegenden, federnden Kontaktzungen, deren Kontaktenden
über ortsfesten Kontaktstücken liegen, mit einem senkrecht zur Längsrichtung der Zungen auf- und
abbeweglichen, gemeinsamen Betätigungsstab mit Querschlitzen zur Hindurchführung der einzelnen
Zungen, wobei jede Kontaktzunge einen einerseits mit dem Betätigungsstab und andererseits mit einer
ortsfesten Einspannstelle verbundenen Betätifuingsab-
schnitt und einen einerseits über dem jeweiligen Kontaktstück endenden und andererseits in den
Betätigungsabschnitt übergehenden Kontaktfederabschnitt aufweist.
Mehrfach-Tastenschalter dieser Art (US-PS
15- 34 80 744) weisen den Nachteil auf, daß bei einer
ausreichenden, ein möglichst gleichzeitiges Schließen aller Kontakte unter genügendem Kontaktdruck gewährleistender
Bemessung der Länge des Kontaktfederabschnittes der Abstand zwischen dem Kontaktstück
und dem Betätigungsstab verhältnismäßig groß wird. Die Größe dieses Abstandes beeinflußt nicht nur
die Bauiänge des Tastenschaiiers, sondern auch das sichere Ansprechen der Kontakte, weil dafür ein
möglichst kurzer Abstand zwischen Kontaktstück und Betätigungsstab wünschenswert ist Kurze Kontaktfederabschnitte
wiederum erfordern eine sehr genaue Bemessung mit dem entsprechenden großen Herstellungsaufwand
wenn die Forderung des gleichzeitigen Ansprcchens aller Kontakte erfüllt werden soll, und es
ίο ist trotzdem ein verhältnismäßig starker Druck auf dem
Betätigungsstab netwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Mehrfach-Tastenschalter so zu verbessern,
daß bei vergleichsweise gleicher Baulänge des Tasten-
)5 Schalters und einem kurzen Abstand zwischen den Kontakten und dem Betätigungsstab der Kontaktfederabschnitt
länger als dieser Abstand bemessen werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der
•to Kontaktfederabschnitt freibeweglijh durch den der
Kontakizunge zugeordneten Querschlitz des Betätigungsstabes geführt und dabei parallel zu dem
Belätigungsabschnitt verlaufend in einem zwischen dessen Verbindung mit der Einspannstelle und dem
4j Betätigungsstab gelegenen Bereich in diesen Betätigungsabschnitt
übergeht. Wie die Erfindung weiter vorsiehi. kann der Betätigungsabschnitt aus einem mit
der Hinspannstelle verbundenen Teil einer Blattfeder und einem Paar über deren Seitenkanten nach oben
abgewinkelten und zu den Seitenkanten des anschließenden, den Kontaktfederabschnitt bildenden Teils der
Blattfeder parallel verlaufenden Übertragungsbalken bestehen, deren freie Enden an der Unterseite des
Querschhtzes des Betätigungsstabes anliegen. Der Betätigungsabschnitt kann auch aus einem Federslab
und der Kontaktfederabschnitt aus einer Blattfeder bestehen, die beide oberhalb des Querschlitzes des
Betätigungsstabes befestigt sind, wobei die Blattfeder
unterhalb des Federstabes U förmig zurückgebogen ist
bo und mn ihrem dem Kontaktstück zugewandten Ende
frei beweglich durch den Querschlit/ ragt. Schließlich
kann der Betätigungsabschnilt durch den Teil eines mit
einer Unförmigen Rückbiegung durch einen Querschlilz des Betätigungsstabes geführten und darin festgehalte-
nen Federsfäbes gebildet werden, und der anschließende
erneut U-förmig zurückgebogene und frei beweglich durch einen zusätzlichen QucfsdhlitZ geführte freie
Endteil des Federstabes den Kontaktfederabschnitt
bilden, wobei auch die Möglichkeit besteht, in den freien
Endteil des Federstabes zwischen Querschlitz und Rückbiegung eine das Stabende gegen die untere Kante
des Querschlitzes drückende Torsionsvorspannung einzubringen.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert Es
zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch den Mehrfach-Tastenschalter
von der Seite gesehen,
F i g. 2 eine Einzelheit aus F i g. 1 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 die Draufsicht auf F i g. 2,
Fig.4 eine Einzelheit aus Fig.3 in perspektivischer
Darstellung,
Fig.5a und 5b die Einzelheit nach Fig.2 in
verschiedenen Betätigungsstellungen,
Fig.S einen Schnitt durch eine andere Ausbildung
des Mehrfach-Tastenschalters von der Seite gesehen,
Fig.7 eine Einzelheit aus Fig.6 in vergrößertem
Maßstab in perspektivischer Darstellung,
Fig. 8 den Schnitt durch eine weitere Ausbildungsform
des Mehrfach-Tastenschalters von der Seite gesehen und
F i g. 9 eine Einzelheit aus F i g. 8 in vergrößertem Maßstab in perspektivischer Darstellung.
Wie aus F i g. 1 und 2 zu ersehen, setzt sich der Mehrfach-Tastenschalter aus einem Tragrahmen zusammen,
der von einem aufrechtstehenden Plattenpaar, nämlich der Kontaktplatte 21 und der Einspannplatte 31
und der diese, oben in einer horizontalen Ebene abdeckenden Deckelplatte 27 gebildet wird. Die
Kontaktplatte 21 trägt im gleichen Abstand voneinander, übereinander ortsfest und horizontal verlaufend
angeordnete Kontaktstäbe 25, während in die Einspannplatte 31 die Enden 26c der federnden Kontaktzungen
26 eingespannt sind. Das freie Ende der Kontaktzungen 26 trägt jeweils einen Kontakt 26c/ der sich im Abstand
oberhalb des jeweiligen ortsfesten Kontaktes 25 auf der Kontaktplatte 21 befindet. Dieser den Kontakt 26c/
tragende, mit 26a bezeichnete Kontaktfederabschnitt ist, wie F i g. 2 zeigt, durch einen horizontalverlaufenden
Querschlitz 23 eines vertikalen Betätigungsstabes 22 geführt, der seinerseits mit seinem oberen Ende durch
einen in der Deckelplatte 27 angeordneten Schlitz 27a hindurch geführt ist und dessen anderes Ende mit einer
Tragfeder 24 verbunden ist. Parallel oberhalb des Kontaktfederabschnittes 26a verläuft, hier in Form
eines Paares von über die Seitenkanten der Kontaktzunge 26 nach oben abgewickelter Übertragungsbalken
30, der Betätigungsabschnitt 26b der Kontaktzunge 26. Die freien Enden 30a der Übertragungsbalken 30 sind
ebenfalls durch den Querschlitz 23 des Betätigungsstabes 22 hindurchgeführt. Ihre Oberkante wird dabei wie
aus den Fig. Sa, ib ersichtlich von der Unterkante 23a
des Schlitzes 23 beaufschlagt, wobei sich der Kontaktfederabschnitt 26a mit dem Kontakt 26d frei zwischen
den beiden Balken des Balkenpaares 30 hindurchbewegen kann (F i g. 5b). Wie aus F i g. 2 zu ersehen, ist dabei
der Abstand szwischen dem Betätigungsstab 22 und den
Kontakten 25 bzw. 26c/ erheblich kurzer als die Länge
des Koniaktfederabschnittes26a.
Bei der Ausbildung des Mehrfach-Tastenschalters nach den F i g. 6 und 7 sind die Kontaktplatte mit 41, die
iü Einspannplatte mit 51, die Deckelplatte mit 47 und der
Betätigungsstab mit 42 bezeichnet Die Kontakte 46c/an dem Kontaktfederabschnitt 46a liegen den Kontakten
45 auf der Kontaktplatte 41 in der gleichen Anordnung gegenüber wie beim Ausführungsbeispiel nach den
Fi g. 1 bis 5b. Der Betätigungsabschnitt besteht hier aus einem Federstab 52 und der Kontaktfederabschnitt aus
einer Blattfeder 46a, die beide oberhalb des hier mit 43 bezeichneten Querschlitzes des Betätigungsstabes 42
befestigt sind (vergleiche F i g. 7), wobei die Blattfeder 46a unterhalb des Federstabes 52 U-förmig zurückgebogen
ist und mit ihrem, dem Konta>.« 45 zugewandten
Ende frei beweglich durch den Querschiitz 43 ragt Auf
dem Federstab 52 ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein elektrisches Schaltelement 53 aufgesetzt Auch hier ist
>-, wie beim anfangs beschriebenen Ausführungsbeispiel
der /vDStand des Betätigungsstabes 42 von den Kontakten 45 bzw. 46c/bedeutend kleiner als die Länge
des Kontaktfederabschnittes 46a, wobei die Baulänge des Mehrfach-Tastenschalters durch die U-förmige
ίο Rückbiegung des Kontaktfederabschnittes noch verringert
wird. Außerdem lassen sich für den Betätigungsabschnitt andere, hier weniger elastischere Materialien
verwenden, als für den Kontaktfederabschnitt
Beim Ausführungsbeispiel nach den F i g. 8 und 9 sind
Beim Ausführungsbeispiel nach den F i g. 8 und 9 sind
j-, die Kontaktplatte mit 61, die Einspannplatte 71 und die
Deckelplatte mit 67 bezeichnet. Der Betätigungsabschnitt wird hier durch den Teil 70 (vergleiche F i g. 9)
eines mit einer U-förmigen Rückbiegung 75 durch einen Querschlitz 72 des mit 62 bezeichneten Betätigungssta-
•ici bes geführten und darin festgehaltenen Federstabes 66
gebildet. Der anschließende Endteil 69, 69a des Stabes wird erneut U-förmig bei 73 zurückgebogen und hier
freibeweglich durch den Querschlitz 63 des Beiätigungsstabes 62 geführt und bildet dabei den Kontaktfederab-
T1 schnitt, der keines besonderen Kontaktes bedarf, da er
als eine Art Stabkontakt den balkenförmigen ortsfesten Kontakt 65 beaufschlagt. Diese Ausbildungsform des
Mehrfach-Tastenschalters ermöglicht ebenfalls die Einhaltung eines kurzen Abstandes S zwischen den
Vi Kontakten 65 und dem Betätigungsstab 62 bei
entsprechend großer Länge des Kontaktfederabschnittes 69, 69a; ferner erfordert der Bau dieses Schalto.-s
einen geringen Herstellungsaufwand, wegen der kleinen 7.ah'i cer erforderlichen Teile und der einfachen
Montagemöglichkeit.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Mehrfach-Tastenschalter für elektrische Musikinstrumente mit einer Mehrzahl von parallel mit
gleichem Abstand übereinanderliegenden, federnden Kontaktzungen, deren Kontaktenden über
ortsfesten Kontaktstücken liegen, mit einem senkrecht zur Längsrichtung der Zungen auf- und
abbeweglichen, gemeinsamen Betätigungsstab mit Querschlitzen zur Hindurchführung der einzelnen
Zungen, wobei jede Kontaktzunge einen einerseits mit dem Betätigungsstab und andererseits mit einer
ortsfesten Einspannstelle verbundenen Betätigungsabschnitt und einen einerseits über dem jeweiligen
Kontaktstück endenden und andererseits in den Betätigungsabschnitt übergehenden Kontaktfederabschnitt
aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontaktfederabschnitt (26a) frei beweglich durch den der Kontaktzunge (26)
zugeordneten Querschlitz (23) des Betätigungsstabes (22) geführt und dabei parallel zu dem
Betätigungsabschnitt (26b) verlaufend in einem zwischen dessen Verbindung mit der Einspannstelle
(31) und dem Betätigungsstab gelegenen Bereich in diesen Betatigungsabschnitt(26tyübergeht.
2. Mehrfach-Tastenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da3 der Betätigungsabschnitt
(26b) aus einem mit der Einspannstelle (31) verbundenen Teil einer Blattfeder und einem Paar
über deren Seitenkanten nach oben abgewinkelten und zu den Seitenkanten des anschließenden, den
Kontaktfec^ rabschnitt (26a) bildenden Teils der
Blattfeder parallel v^rlaufeHen Übertragungsbalken
(30) besteht, deren freie Enden (3Qa) an der Unterseite (23a) des Quersch!;-'.es (23) des Betätigungsstabes
(22) anliegen.
3. Mehrfach-Tastenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsabschnitt
aus einem Federstab (52) und der Kontaktfederabschnitt aus einer Blattfeder (46a) bestehen,
die beide oberhalb des Querschlitzes (43) des Betätigungsstabes (42) befestigt sind, wobei die
Blattfeder (46a) unterhalb des Federstabes (52) U-förmig zurückgebogen ist und mit ihrem dem
Kontakt (45) zugewandten Ende frei beweglich durch den Querschlitz (43) ragt.
4. Mehrfach-Tastenschalter nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsabschnitt
durch den Teil (70) eines mit einer U-förmigen Rückbiegung durch den Querschlitz (72)
des Betätigungsstabes (62) geführten und darin festgehaltenen Federstabes (66) gebildet wird, und
der anschließende erneut U-förmig zurückgebogene und frei beweglich durch einen zusätzlichen
Querschlitz (63) geführte freie Endteil (69, 69aJ des
Federstabes den Kontaktfederabschnitt bildet.
5 Mehrfach-Tastenschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeiihnei, daß in den freien Endteil
(69, 69a) des Federstabes zwischen Querschlitz (72) und Rückbiegung (73) eine das Stabende gegen die
Untere Kante des Querschhtzes (63) drückende Torsionsvorspannung eingebracht ist.
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ID=27286752
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