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DE2007641A1 - Verfahren zur Vermeidung von in Fern meldeanlagen entstehenden Gerauschspan nungen - Google Patents

Verfahren zur Vermeidung von in Fern meldeanlagen entstehenden Gerauschspan nungen

Info

Publication number
DE2007641A1
DE2007641A1 DE19702007641 DE2007641A DE2007641A1 DE 2007641 A1 DE2007641 A1 DE 2007641A1 DE 19702007641 DE19702007641 DE 19702007641 DE 2007641 A DE2007641 A DE 2007641A DE 2007641 A1 DE2007641 A1 DE 2007641A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
telecommunication
cables
systems
procedure
switchgear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702007641
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAUM ELEKTROPHYSIK GmbH
Original Assignee
BAUM ELEKTROPHYSIK GmbH
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Publication date
Application filed by BAUM ELEKTROPHYSIK GmbH filed Critical BAUM ELEKTROPHYSIK GmbH
Priority to DE19702007641 priority Critical patent/DE2007641A1/de
Priority to FR7046549A priority patent/FR2099039A5/fr
Priority to BE761989A priority patent/BE761989A/xx
Priority to NL7101011A priority patent/NL7101011A/xx
Priority to ES387955A priority patent/ES387955A1/es
Priority to CH212971A priority patent/CH513556A/de
Priority to US00116182A priority patent/US3715673A/en
Publication of DE2007641A1 publication Critical patent/DE2007641A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/28Reducing interference caused by currents induced in cable sheathing or armouring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Filters And Equalizers (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description

BAUM ELEKTHOPHYSIK GMBH
Nürnberg
BE Ii
12. 2. 1970
Verfahren zur Vermeidung von in Fernmeldeanlagen entstehenden Geräuschspannungen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, welches dazu verwendet werden soll, Geräuschspannungen zu vermindern, welche durch äußere Beeinflussung durch Starkstromkreise in Fernmeldeanlagen entstehen. Unter Fernmeldeanlagen sind dabei Fernmeldekabel und zugehörige Schaltanlagen zu verstehen.
Ln Fernrnel dekabeln, die im Bereich von Starkstromkreisen Liegen, wie sie beispielsweise durch elektrische Bahnen dargestellt werden, können Störungen entstehen, die aus einem Spannungsunterschied zwischen de,n Adern der Fernmeldekabel einerseits gegen Erde und andererseits gegen den Mantel herrühren. Dieso Störungen - Längsspannungen technischer Frequenz - werden normalerweise durch Verwendung von sogenannten Redukt.ionstransformatoren mit oder ohne Verstärkung abgebaut. Dabei verbleiben jedoch auf Teilstrekken des Kabels Restspannungen zwischen den Adern und dem Mantel. Da die Symmetrie der einzelnen Aderpaare gegen den Mantel nie vollkommen ist, verursachen diese Restspannnneen Spannungsdifferenzen zwischen den einzelnen Adern, die sogenannten Geräuschsoannurnjen, welche mit den herkömmlichen Reduktionsmitteln nicht zu beseitigen sind, insbesondere dann, wenn sie ein Frequenzspektrura aufweisen,
109836/1263
welches neben den technischen Frequenzen auch aus Frequenzen im Hörbereich zusammengesetzt ist.
Die bisher bekanntgewordenen Schaltungen und Verfahren zur Verminderung der Störspannungen lassen sich alle dann mehr oder weniger gut anwenden, wenn in den Starkstromkreisen die Energie nur mit einer Ρτ-pqnen·* von if< 2/3 Mz bzw. 50 Hz übertragen wird. Tn neuerer Zeit treten jedoch insbpsondere durch die Thvristortfrhnik in Starkstromkreisen auch Frequenzen an^, wplr.he nicht mehr als technische Frequenzen zu bezeichnen sind, sondern in den Tonfroquenzh7w. Hochfrequenzbereich hinfinrpirhon und somit auch don W Hörbereich umfassen, wodurch sie besonders lästig werden. Als besonderes Beispiel sei hier die Phasen-Anschnittstpuerung oder die Impulssteuerung mittels Thyristoren erwähnt, welche in neuester Zeit auch für die Steuerung von Lokomotiven verwendet wird. Da sich das Nptz dpr Bundesbahn und auch das Npt? anderer St.ia tshahnen κ 1 ei chmäiJi g über da«« gesamte !,and verteilt, muß mit. der Beeinflussung von Fernmeldeanlagen durch die^e Starkstromkreise in erhöhtem Maße gerechnet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, mit welchem Geräuschspannungen in Fernmeldeant lagen vermindert werden können, welche durch äußere Beeinflussung durch Starkstromkreise entstehen, die neben der zu übertragenden Starkstromenergie eine überlagerte Tonfrequenz- bzw. Hochfrequenzleistung aufweisen. Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung mit einem Verfahren der eingangs geschilderten Art dadurch, daß die am Ende der Fernmeldekabel bzw. am Eingang der Schaltanlagen /wischen den Adern der Fernmeldekabel und dem Bezugspotential der Schaltanlagen bestehende Spannungsdifferenz an den Enden der Kabeljbzw. an den Eingängen der AnI agen snnäkernd zu NuM gr-marht wird.
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IAD ORIGINAL
200764
Di ρ Erfindung gellt von der Erkenntnis aus , daß an den Unsymmetrien der Schaltanlagen durch auf den Fernmeldekabeln durch äußere Beeinflussung entstehende Längsspannungen, die aus Gleichstrom oder technischem Wechselstrom jeweils mit bpaufschlagter Ton- oder Hochfrequenzleistung bestehen können, Spannungsabfälle erzeugt werden, welche sich dann in der gesamten Fernmeldeanlage als Geräuschquerspannungen störend bemerkbar machen. Da alle heute bekannten Schaltanlagen, bei welchen es sich beispielsweise um Vermittlungsämter handelt, durch die Vielzahl der vorhandenen Schaltelemente bezüglich ihres Bezugspotentials Unsymmetrien aufweisen, lassen sich derartige Geräuschquerspannungen bisher nicht vermeiden. Durch die Erfindung wird nun ein Weg gezeigt, durch welchen diese Geräuschquerspannungen nahezu vollständig vermieden werden können, bzw. auf einen solchen Betrag vermindert werden können, daß sie nicht mehr stören. Es werden nämlich die won außen durch Starkstromkreise auf den Fernmeldekabeln erzeugten Längsspannungen am Ende der Fernmeldekabel bzw. am Eingang der Schaltanlagen annähernd auf den Wert Null vermindert, so daß sich dementsprechend die Unsymmetrien der Schaltanlagen nicht auswirken können, da an den einzelnen Schaltelementen keine Spannungsabfälle auftreten.
Das Verfahren nach der Erfindung kann am günstigsten so durchgeführt werden, daß die am Kabelende anstehende, durch äußere Beeinflussung entstandene Längsspannung einem breitbandigen Verstärker mit angeschlossenem breitbemdigen Koppelglied zugeführt wird, dessen Ausgangsspannung der anstehenden Längsspannung entgegengeschaltet wird. Hierbei ist darauf zu achten, daß der Verstärker und das Koppelglied so gestaltet sind, daß die Amplituden, die Frequenzen und die Phasen der Längsspannung nicht verändert werden, damit das Herabsetzen der Längsspannung möglich ist.
1098J S/1263
BAD ORIGINAL
Das Verfahren nach der Erfindung kann zur weiteren Vereinfachung auch so durchgeführt werden, daß dem Verstärker ein Hochpaß vorgeschaltet wird, so daß nur Frequenzen von einem bestimmten, vorher festgelegten Wert erfaßt werden, während beispielsweise die Grundwelle der Spannungen von üblicherweise l6 2/3 Hz bzw. 50 Hz aasgeklammert wird, da diese mit bekannten Mitteln kompensiert werden kann.
Der besondere Vorteil, des erfindungsgemäßen Verfahrens ist darin zu sehen, daß die in der Fernmeldeanlage außerhalb des Kabels bestehenden Unsymmetrien für die Geräuschspannung nicht mehr wirksam werden können und die Qualität damit voll ausgeschöpft werden kann.
- Patentansprüche -
1Ü98J6/1263

Claims (1)

BAUM ELEKTROPHYSIK GMBH Nürnberg BE 11 12. 2. 1970 Patentansprüche
1.!Verfahren zur Verminderung von in Fernmeldeanlagen durch Starkstromkreise entstehenden Geräuschspannungen, bei welchem die Fernmeldeanlagen aus Fernmeldekabeln und Schaltanlagen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die am Ende der Fernmeldekabel bzw. am Eingang der Schaltanlagen zwischen den Adern der Fernmeldekabel und dem Bezugspotential der Schaltanlagen bestehende Spannungsdifferenz an den Enden der Kabel bzw. an den Eingängen der Anlagen annähernd zu Null gemacht wird.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Kabel bzw. an den Eingängen der Anlagen unter Verwendung eines breitbandigen Verstärkers und eines breitbandigen Koppelgliedes eine der an den Kabelenden bestehenden Spannung in Amplitude und Frequenz entsprechende, aber entgegengerichtete Spannung erzeugt wird.
109836/1263
DE19702007641 1970-02-19 1970-02-19 Verfahren zur Vermeidung von in Fern meldeanlagen entstehenden Gerauschspan nungen Pending DE2007641A1 (de)

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BE761989A BE761989A (fr) 1970-02-19 1971-01-25 Procede pour diminuer les tensions de bruit engendrees dans desinstallations de telecommunication
NL7101011A NL7101011A (de) 1970-02-19 1971-01-26
ES387955A ES387955A1 (es) 1970-02-19 1971-02-04 Perfeccionamientos en los procedimientos para la reduccion de tensiones de ruidos parasitos en las instalaciones de te-lecomunicacion.
CH212971A CH513556A (de) 1970-02-19 1971-02-12 Verfahren zur Verminderung von in Fernmeldekabeln und Schaltanlagen durch Starkstromkreise entstehenden Geräuschspannungen
US00116182A US3715673A (en) 1970-02-19 1971-02-17 Noise suppression for communication cables

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NL (1) NL7101011A (de)

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Also Published As

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CH513556A (de) 1971-09-30
FR2099039A5 (de) 1972-03-10
US3715673A (en) 1973-02-06
ES387955A1 (es) 1973-06-01
BE761989A (fr) 1971-07-01
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