DE2007193C - Künstlicher Baum - Google Patents
Künstlicher BaumInfo
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Description
6. Künstlicher Baum nach Anspruch 4 oder 5, Durchbrechungen einen parallel zur Stammachse
dadurch gekennzeichnet, daß die federnden sich erstreckenden Längsschlitz auf, durch den die
Arme (134,136) in horizontal angeschwenkter Lagerzapfen mit dem ihnen zugeordneten Zweigteil
Stellung eines Zweiges (ll4) zu dessen ihnen be- 45 in den Stamm einführbar sind.
nachbarten Abschnitten (128,130), in der Seiten- Dabei kann das untere Ende jedes Längsschlitzes
ansieht gesehen, unter einem stumpfen Winkel etwa auf gleicher Höhe wie die oberen Enden der
geneigt angeordnet und an dem Stamm (112) ab- zugehörigen Durchbrechungen angeordnet sein. Auf
gestützt sind. diese Weise kann der Zweig maximal in horizontale
7. Künstlicher Baum nach einem der An- 50 Lage ausschwenken, wobei die oberen Enden der
sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zugehörigen Durchbrechungen ein Widerlager gegen
Lagerzapfen (24, 26; 138, 140) aus den dem ein weiteres Schwenken des Zweiges nach unten
Stamm (12; 112) zugewandten Enden zweier mit- bilden.
einander zur Seele eines Zweiges (14; 114) ver- Bei einer noch einfacheren Ausführung der Erfin-
drillter Drähte (16, 18) gebildet sind. 55 dung ist vorgesehen, daß das dem Stamm zuge
wandte Ende jedes Zweiges zwei gabelförmig ausgebildete federnde Arme umfaßt, welche den Stamm
teilweise umschließen und an ihren Enden die Lagerzapfen aufweisen, die von außen in die Durch-60
brechungen eingreifen. Dabei sind die Längsschlitze
Die Erfindung bezieht sich auf einen künstlichen des ersten Ausführungsbeispiels vermieden.
Baum mit einem Stamm und mehreren schwenk- Die gemeinsame Achse zweier zueinander
Baum mit einem Stamm und mehreren schwenk- Die gemeinsame Achse zweier zueinander
baren, an den Stamm anlegbaren künstlichen gehöriger Durchbrechungen ist vorzugsweise gegen-Zweigen,
die an ihren dem Stamm zugewandten über der Längsachse des Stammes seitlich versetzt.
Enden Lagerzapfen aufweisen, welche in Durch- 65 Die federnden Arme sind vorzugsweise in horibrechungen
des Stammes unterstützt sind. zontal ausgeschwenkter Stellung eines Zweiges zu
Bei einem bekannten künstlichen Baum dieser Art dessen ihm benachbarten Abschnitten, in der Seitensind
die an einem Ende je eines Zweiges vorge- ansieht gesehen, unter einem stumpfen Winkel ge-
3 4
neigt angeordnet und an dem Stamm abgestützt Zweck führt man den künstlichen Baum 10, W in
Hierdurch ist ein Schwenken der Zweige über ihre einen dazu passenden langgestreckten rechteckigen
horizontale Stellung hinaus nach unten ausge- Karton oder ein zylindrisches Rohr ein.
schlossen, jedoch nach oben bis zui Anlage des Gemäß Fig. 3 und 4 umfaßt jeder Zweig 14 zwei
Zweiges an dem Stamm möglich. 5 langgestreckte, miteinander verdrillte und ziemlich
Bei einer Ausführung der E-findung ist vorge- steife Drähte 16 und 18, die mehrere in Längssehen, daß die Lagerzapfen aus den dem Stamm zu- abständen verteilte Schleifen 20 bilden, durch die
gewandten Enden zweier miteinander zur Seele eines quer zu den Drähten 16,18 verlaufende Elemente
Zweiges verdrillter Drähte gebildet sind. 22 aus Kunststoff ragen, die z. B. Tannennadeln
Die Ertndung wird im folgenden an Hand io od. dgL nachgebildet sind. Die Zweige 14 sind be-
schematischer Zeichnungen von Ausführungs- züglich ihrer Länge so abgestuft, daß sich bei dem
beispielen erläutert. Es zeigt künstlichen Baum 10,10' in verschiedenen Höhen
F i g. 1 eine scheiaatische perspektivische Ansicht unterschiedliche Profile ergeben. Die Drähte 16 und
eines künstlichen Baumes mit Zweigen in ihrer Ge- 18 tragen an ihren inneren Enden voneinander weg-
brauchsstellung, i5 gerichtete Lagerzapfen 24 und 26, die zusammen
Fig. 2 eine Teilansicht des Baumes nach Fig. 1, eine Lagerachse für den betreffenden Zweig 14
bei dem jedoch die Zweige an den Stamm angelegt bilden,
sind, Gemäß Fig. 5 bis 8 kann der künstliche Stamm
Fig. 3 eine vergrößerte perspektivische Ansicht 12 aus einem beliebigen Werkstoff, z.B. Metall,
eines der in F ig. I gezeigten künstlichen Zweige des *>
Kunststoff usw., bestehen, und er hat die Gestalt
Baumes, eines langgestreckten rohrförmigen Bauteils 28, das
Fig.4 die Seele eines künstlichen Baumzweiges, mit Längsschlitzen und mit diesen zusammen-
F i g. 5 eine Teilansicht, teilweise im Längsschnitt, arbeitenden Lageröffnungen versehen ist, die sowohl
des Baumstammes nach F i g. 1 in größerem Maß- in Längsabständen als auch in Umfangsabständen
stab. as verteilt sind. Jeder Satz von Längsschlitzen und
F i g. 6 eine perspektivische Teilansicht des künst- Lageröffnungen umfaßt einen Längsschlitz 30, der
liehen Baumes nach Fig. 1, auf beiden Seiten von je einer kürzeren Durch-
F i g. 7 eine vergrößerte Seitenansicht eines Teils brechung 32 flankiert ist, wobei die Durchbrechun-
des in F i g. 1 dargestellten Baumes, gen 32 einander diametral gegenüber angeordnet
F i g. 8 einen Querschnitt längs der Linie 8-8 in 30 sind.
Fig. 7, Bezüglich eines beliebigen Satzes von Schlitzen
F i g. 9 eine zweite Ausführungsform eines künst- · und öffnungen sei bemerkt, daß der Schlitz 30 geliehen
Baumes, maß Fig. 7 eine untere Schulter bzw. eine durch
Fig. 10 die Zweige des Baumes nach Fig. 9 im sein Ende 34 gebildete Anlagefläche aufweist, die im
angelegten Zustand, 35 wesentlichen in waagerechter Fluchtung mit den
F i g. 11 eine perspektivische Ansicht eines Ver- oberen Enden 36 der zugehörigen, einander dia-
bindungsstücks für einen Zweig, metra! gegenüberliegenden Durchbrechungen 32
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht des Ver- steht.
bindungsstücks nach F i g. 11. mit einem daran be- Die Gesamtlänge des Schlitzes 30 ist im wesent-
festigten künstlichen Zweig, 4o liehen gleich der Gesamtlänge der Lagerzapfen 24
Fig. 13 einen vergrößerten Längsschnitt eines und 26 oder größer als deren Gesamtlänge, und die
Teils eines künstlichen Baumstammes, der dem in in Fig. 6 mit 24' und 26' bezeichneten Lagerzapfen
F i g. 5 dargestellten ähnelt, können leicht durch den Schlitz 30 hindurchgeführt
F i g. 14 eine perspektivische Teilansicht des Ver- und danach um die Längsachse der Drähte 16' und
bindungsstücks nach Fig. 11 und 12 nach seiner 45 18' um 90° gedreht werden, woraufhin man die
Befestigung am Baumstamm gemäß F i g. 13, Lagerzapfen 24 und 26 in die beiden den Längs-
Fig. 15 eine Teilansicht von zwei mit dem Baum- schlitz 30 flankierenden Durchbrechungen 32 ein-
stamm verbundenen Zweigen und führen kann, um sie drehbar zu lagern. Wenn die
Fig. 16 die Anordnung nach Fig. 15 im Grund- Zweige 14 in der an Hand von Fig. 6 und 7 be-
riß. 50 schriebenen Weise mit dem Stamm 12 verbunden
Ein in Fig. 1 in Gebrauchsstellung und in Fig. 2 worden sind, bewirken die im wesentlichen waageverpackt
dargestellter künstlicher Baum 10 bzw. 10' rechten und miteinander fluchtenden Anlageflächen
ist beispielsweise als Weihnachtsdekoration geeignet des Schlitzes 30 bzw. der Durchbrechungen 32, daß
und besteht aus einem Stamm 12 und mehreren in die Zweige 14 in einer im wesentlichen waagerechten
Längsabständen und in Winkelabständen gegen- 55 Lage gehalten werden, und die dem Ende 34 zugeeinander
versetzten Zweigen 14. Stamm 12 und ordnete Anlagefläche verhindert, daß der betreffende
Zweige 14 bestehen vorzugsweise aus nicht ent- Zweig 14 zu weit nach unten geschwenkt wird. Die
llammbarctn Werkstoff. Der Stamm 12 kann sich von Zweige 14 können etwas nach oben gekrümmt sein,
seinem unteren Ende in Richtung auf sein oberes um die normale Wachstumsform eines typischen
Ende verjüngen, um dem künstlichen Baum 10, 10' 60 natürlichen Christbaumes nachzuahmen,
ein natürlicheres Aussehen zu verleihen. Die Zweige Gemäß Fig. 7 und 8 können Schlitze30 und 30' 14 oder Äste sind an ihren inneren Enden auf eine einander diametral gegenüber vorgesehen sein, und noch zu erläuternde Weise drehbar mit dem Stamm in diesem Fall kann ein einziges Paar von die 12 verbunden, und normalerweise werden sie durch Schlitze 30 und 30' flankierenden Durchbrechungen die Schwerkraft aus ihrer in F i g. 2 gezeigten 65 32 die Lagerzapfen 24 und 26 von zwei Zweigen 14 Stellung in die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung ge- aufnehmen.
ein natürlicheres Aussehen zu verleihen. Die Zweige Gemäß Fig. 7 und 8 können Schlitze30 und 30' 14 oder Äste sind an ihren inneren Enden auf eine einander diametral gegenüber vorgesehen sein, und noch zu erläuternde Weise drehbar mit dem Stamm in diesem Fall kann ein einziges Paar von die 12 verbunden, und normalerweise werden sie durch Schlitze 30 und 30' flankierenden Durchbrechungen die Schwerkraft aus ihrer in F i g. 2 gezeigten 65 32 die Lagerzapfen 24 und 26 von zwei Zweigen 14 Stellung in die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung ge- aufnehmen.
bracht. Die Zweige 14 lassen sich leicht nach innen Wie in F i g. I und 2 mit strichpunktierten Linien
schwenken, wie es in Fig. 2 gezeigt ist; zu diesem angedeutet, kann man einen rohrförmigen BehälterC
mit einem rechteckigen oder vieleckigen oder kreis- einander verdrillte Drahtelemente 120, die Schleifen
runden Querschnitt vorsehen, der den künstlichen bilden, in denen z. B. Tannennadeln nachgebildete
Baum 10,10' aufnehmen kann, wenn dieser in der Fäden 122 aus Kunststoff befestigt sind. Die verin
Fig. 2 gezeigten Weise zusammengelegt ist, und drillten Drahtelemente 120 bilden einen Schaftaus
dem der Baum 10,10' jederzeit wieder ent- 5 abschnitt 124, mit dem ein in Fig. 11 gezeigtes, insnommen
werden kann. Wird der künstliche Baum gesamt mit 126 bezeichnetes Verbindungsstück
10 nach Fig. 1 von oben nach unten in den Be- durch Verlöten, Verschweißen oder auf andere
halter C eingeführt, werden die Zweige 14 auto- Weise verbunden ist. Das Verbindungsstück 126 ummatisch
nach oben in Richtung auf die in F i g. 2 ge- faßt zwei allgemein parallele schcnkelförmige Abzeigle
Stellung geschwenkt, und wenn der Baum 10, io schnitte 128 und 130, die an einem Ende durch
10' vollständig in den Behälter C eingeführt ist, ist einen gekrümmten Abschnitt 132 miteinander verer
zusammengelegt, und er kann aufbewahrt werden. · bunden sind und zwischen ihren Enden nach außen
Wird der Baum 10,10' mit seinem oberen Ende ragende, allgemein kreisbogenförmig gekrümmte
voraus aus dem Behälter C herausgezogen, treten die Arme 134 und 136 umfassen, deren freie Enden so
Zweige 14 aus dem Behälter C heraus, und die ober- 15 nach innen gebogen sind, daß sie gleichachsig ange-
sten Zweige 14 werden als erste durch die Schwer- ordnete Lagerzapfen 138 und 140 bilden. Die Arme
kraft automatisch radial nach außen bewegt und in 134 und 136 verhalten sich ähnlich wie Federn, und
ihre in Fig. 1 gezeigte entfaltete Stellung gebracht. sie können elastisch so weit nach außen bewegt wer-
In Fig. 9 und 10 ist eine weitere Ausführungs- den, daß die Lagerzapfen 138 und 140 gemäß
form eines künstlichen Christbaumes 110 teilweise 20 Fig. 14 in zwei miteinander fluchtende Durchdargestcllt;
der Baum 110 umfaßt einen zentral an- brechungen 116 eingeführt werden können. Wie ergeordneten,
senkrecht stehenden Schaft oder Stamm wähnt, sind die Abschnitte 128 und 130 mit dem
112 und mehrere sowohl in Längsabständen als auch Schaftabschnilt 124 des künstlichen Zweiges 114
in Umfangsabständen verteilte Zweige 114 oder durch Verschweißen, Verlöten oder auf andere
Äste. In Fig. 9 bis 16 sind Teile, die bezüglich ihrer 25 Weise verbunden. Gegebenenfalls kann man jedoch
Konstruktion und Wirkungsweise an Hand von die Diahtelemente 120 so ausbilden, daß sich die
Fig. 1 bis 8 beschriebenen Teilen entsprechen, je- Abschnitte 128 und 130, die Arme 134 und 136 sowcils
mit den gleichen, jedoch um 100 erhöhten Be- wie die Lagerzapfen 138 und 140 unmittelbar daran
zugszahlen bezeichnet. anschließen, so daß es nicht erforderlich ist, eine gc-
Dcr Stamm 112 kann sich nach oben verjüngen, 30 schweißte oder gelötete oder eine andere Verbindung
und die Zweige oder Äste sind radial nach außen vorzusehen.
schwenkbar, so daß sie beim Herausziehen des Die Abschnitte 128 und 130 sind zwischen ihren
BaumesllO aus einem Behälter C automatisch die in Enden unter einem stumpfen Winkel etwa 135°
Fig. 1 gezeigte Stellung einnehmen. Zwar bleiben umgebogen, so daß sich die Zweige 114 dann, wenn
die Aste oder Zweige 114 mit dem Stamm 112 dreh- 35 sie mit Hilfe ihrer Lagerzapfen 138 und 140 gemäß
bar verbunden, wenn der Baum !0 zusammengelegt Fig. 15 um 90' nach oben geschwenkt werden, wie
bzw. aufbewahrt wird, doch wenn Zweige 114 be- es mit strichpunktierten Linien angedeutet ist, im
schädigt worden sind, kann man sie leicht durch wesentlichen parallel zur Mittel- oder Längsachse
neue Zweige ersetzen. des Stammes 112 erstrecken. Wie erwähnt, sind die
Wie erwähnt, erleichtert bei beiden beschriebenen 4» Arme 134 und 136 genügend elastisch, so daß sie es
Ausführungsformen der Aufbewahrungsbehälter C ermöglichen. Zweige 114 von dem Stamm 112 zu
das automatische Zusammenlegen zum Zweck des trennen und sie durch neue Zweige zu ersetzen.
Aufbewahrens sowie das automatische Entfalten des Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß
Baums 110, wenn der Baum 110 aus dem Behälter C sich die künstlichen Zweige 14 bzw. 114 mit Hilfe
herausgezogen wird, woraufhin die Zweige 114 durch 45 ihrer Lagerzapfen 24, 26 bzw. 138, 140 leicht in
die Schwerkraft nach unten geschwenkt werden, bis Lageröffnungen oder Lagerabschnittc einbauen
sie ihre radiale Stellung einnehmen. lassen, wie es in F i g. 6 und 15 gezeigt ist, daß die
Zwar zeigen Fig. 13 und 14 einen rohrförmigen Zweige 14 bzw. 114 ungehindert nach oben ge-
odcr hohlen Stamm 112, doch könnte man auch schwenkt werden können, um den Baum 10,10' bzw.
eine masive Stange verwenden. 50 110 gemäß Fig. 2 oder 10 zusammenzulegen, und
Der Stamm 112 ist mit in senkrechten Abständen daß sich die Zweige 14 bzw. 114 gemäß Fig. 1
verteilten und gegenüber der lungs- oder Mittel- und 9 automatisch unter der Wirkung der Schwcr-
achsc des Stammes 112 nach außen versetzten kraft nach unten bewegen, da sie freitragend drehbar
Paaren von einander gegenüberliegenden Durch- gelagert sind. Wegen des Vorhandenseins der Zweige
brechungen 116,118 usw. versehen, die Imager für 55 und der damit zusammenarbeitenden LageröIInungcn
Lagerzapfen bilden und jeweils die Lage einer Dreh- bei den künstlichen Baumstämmen 12 und 112 ist es
achse VA bestimmen. Die Drehachsen PA erstrecken nicht crfoiderlich, zusätzliche Beschläge od. dgl. vor-
sirh allgemein als Sehnen in einem Abstand von der zusehen, und daher liegt es auf der Hand, daß die
Mittellinie des Stammes 112. Der Deutlichkeit halber Iiifindunf! im Vergleich zu bekannten Konsiiuk-
ist z.B. in Fig. 14 nui ein eiti/igcs Paai von Durch- 60 tioncn künstliche Bäume vorsieht, die sich mit ge-
btrriuingcn 116 daipestellt. tiupeieni Autwand heisiellen und zusammenbauen
Dir Zweier 114 des Baumes 110 umfassen mit- lassen.
Hicmi 1 HIaIS Zi ii limiiir« 11
Claims (5)
1. Künstlicher Baum mit einem Stamm und Durchbrechungen sind dabei in derselben Ebene
mehreren schwenkbaren, an den Stamm anleg- 5 ausgerichtet wie die Zweige. Zum Transport oder
baren künstlichen Zweigen, die an ihren dem zur Aufbewahrung des künstlichen Baumes müssen
Stamm zugewandten Enden Lagerzapfen auf- die Zweige einzeln gegen den Stamm gebogen werweisen,
welche in Durchbrechungen des Stammes den; nach dem Aufstellen des Baumes müssen die
unterstützt sind, dadurch gekennzeich- Zweige wieder einzeln vom Stamm weggebogen werne
t, daß jeder Zweig zwei senkrecht zur Zweig- to den. Die Seele der Zweige muß also aus einem leicht
längsachse verlaufende Lagerzapfen (24,26; 138, bleibend verformbaren Werkstoff bestehen.
140) mit gemeinsamer Achse aufweist, wobei die Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Lagerzapfen (24, 26; 138, 140; in auf gleicher künstlichen Baum der eingangs genannten Art so
Höhe gegenüberliegenden Durchbrechungen (32; auszugestalten, daß die Zweige in einfacherer Weise
116; 118) am Stamm (12) angeordnet sind. 15 an den Stamm anlegbar und davon wieder weg-
2. Künstlicher Baum nach Anspruch 1, da- schwenkbar sind als bei dem bekannten künstlichen
durch gekennzeichnet, daß der Stamm (12) hohl Baum.
ist und jeweils zwischen den Durchbrechungen Zur Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung
(32) einen parallel zur Stammachse sich er- vorgesehen, daß jeder Zweig zwei senkrecht zur
streckenden Längsschlitz (30,30') aufweist, durch »o Zweiglängsachse verlaufende Lagerzapfen mit geden
die Lagerzapfen (24,26) mit dem ihnen zu- meinsamer Achse aufweist, wobei die Lagerzapfen
geordneten Zweigteil in den Stamm (12) einführ- in auf gleicher Höhe gegenüberliegenden Durch
bar sind. brechungen am Stamm angeordnet sind.
3. Künstlicher Baum nach Anspruch 2, da- Bei dem künstlichen Baum nach der Erfindung
durch gekennzeichnet, daß das untere Ende (34) »5 nehmen die Z'veige, wenn sie der Schwerkraft unjedes
Längsschlitzes (30; 30') etwa auf gleicher behindert folgen können, ihre ausgeschwenkte Lage
Höhe wie die oberen Enden der zugehörigen ein. Die Zweige können wegen der Drehlagerung
Durchbrechungen (32) angeordnet ist. ihrer Enden am Stamm ohne nennenswerten Kraft-
4. Künstlicher Baum nach Anspruch 1, da- aufwand, insbesondere ohne Verformung ihrer dem
durch gekennzeichnet, daß das dem Stamm (112) 30 Stamm zugewandten Enden, an den Stamm angelegt
zugewandte Ende jedes Zweiges (114) zwei werden. Wird der künstliche Baum nach der Er
gabelförmig ausgebildete federnde Arme (134, findung zur Aufbewahrung von unten her in eine
136) umfaßt, welche den Stamm teilweise um- Röhre geschoben, so legen sich die Zweige von
schließen und an ihren Enden die Lagerzapfen selbst an den Stamm an. Dadurch, daß eine Ver-(138,
140) aufweisen, die von außen in die 35 formung beim Anlegen der Zweige an den Stamm
Durchbrechungen (116; 118) eingreifen. nicht mehr erforderlich ist. können die die Lager-
5. Künstlicher Baum nach Anspruch 4, da- zapfen aufweisenden Enden der Zweige starr sein
durch gekennzeichnet, daß die gemeinsame und daher in ihrer vom Stamm weggeschwenkten
Achse zweier zueinander gehöriger Durchbrechun- Stellung verhältnismäßig stark belastet werden,
gen (116; 118) gegenüber der Längsachse des 40 Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung
gen (116; 118) gegenüber der Längsachse des 40 Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung
Stammes (112) seitlich versetzt ist. ist der Stamm hohl und weist jeweils zwischen den
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US80021869A | 1969-02-18 | 1969-02-18 | |
| US80021869 | 1969-02-18 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2007193A1 DE2007193A1 (de) | 1970-09-03 |
| DE2007193C true DE2007193C (de) | 1973-03-22 |
Family
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