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DE2006879A1 - Hydraulischer Vibrator - Google Patents

Hydraulischer Vibrator

Info

Publication number
DE2006879A1
DE2006879A1 DE19702006879 DE2006879A DE2006879A1 DE 2006879 A1 DE2006879 A1 DE 2006879A1 DE 19702006879 DE19702006879 DE 19702006879 DE 2006879 A DE2006879 A DE 2006879A DE 2006879 A1 DE2006879 A1 DE 2006879A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
liquid
bores
receiver
vibrator according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702006879
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Ing 4300 Essen M Buche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp AG
Original Assignee
Fried Krupp AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp AG filed Critical Fried Krupp AG
Priority to DE19702006879 priority Critical patent/DE2006879A1/de
Publication of DE2006879A1 publication Critical patent/DE2006879A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/18Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency wherein the vibrator is actuated by pressure fluid
    • B06B1/183Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency wherein the vibrator is actuated by pressure fluid operating with reciprocating masses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Hydraulischer Vibrator aie Erfindung betrifft einen hydraulisch arbei--t,enden Vibrator, der speziell für die Erzeugung von Schwingungen geeignet ist, welobe ein schwingungsfähiges System zu Resonanzschwingungen anregen0 Solche schwingunsfähigen Systeme werden bei Bergbau- und Tiefbau-Maschinen verwendet zur Aktivierung von Grabwerkzeugen, in -der chemischen Industrie und Verfahrenstechnik bei Mischvorrichtungen, Schwingsieben usw., in der Werkzeugmaschinenindustrie zum Schwingzerspanen, Schlichtschmieden usw., im Gießereiwesen zur Entsandung von Gussformen, bei Prüfmaschinen für Zug-Druck- und Biegedauerwechsel-Festigkeits@püfungen. Außerdem treten sie im Landmaschinenbau auf bei Sortiermaschinen, bei aktivierten Bodenbearbeitungsmaschinen usw.
  • Bei den genannten Anwendungsgebieten geht es darum, große Massen in Schwingungen zu versetzen, welche bei kleiner Amplitude eine hohe Frequenz bis zu mehreren hundert Hertz aufweisen. Hierfür ist eine große Anzahl von Schwingungserzeugern bereits entwickelt worden. Dabei handelt es sich zumeist um Mechanismen, welche die Zentrifugalkraft umlaufender Rollkörper ausnutzen, die pneumatisch oder mechanisch angetrieben werden.
  • Diese Mechanismen sind aber nachteilig. Bei den pneumatisch angetriebenen Geräten ist der Gesamtwirkungsgrad des Systems Kompressor-Schwnger meist relativ niedrig, so daß große Kompressoren erforderlich sind, welche z.B. für mobile Anlagen wegen ihrer Abmessungen, ihres Gewichtes und ihrer leistungsaufnahme nicht geeignet sind. Die rein mechanisch arbeitenden Geräte haben alle den Nachteil, daß sie eine regelmäßige Wartung erfordern. Hinzu kommt bei einfachen Zentrifugalkraftschwingern, daß gewöhnlich die Frequenz durch die Drehzahl des Antriebsmotorz auf 50 Hertz beschränkt isto Wird dadurch Zwischenschaltung eines Getriebes die Frequenz erhöht, so stei#gert sieh der Bauaufwand.
  • Bekannt sind ferner sogenannte Servoschwinger. Bei diesen wird eine Kolbenstange dadurch hin und her bewegt, daß der zugehörige Kolben in einem Zylinder wechselweise auf einer und der anderen Seite mit Druckflüssigkeit beaufschlagt wird. Das geschieht mittels eines Umsteuerventiles, daß am Ende jedes Hubes von der Kolbenstange z.B. elektromagnetisch betätigt wird. Servoschwinger haben den Nachteil, daß sie nur beschränkte Schwingungsfrequenzen liefern0 Außerdem sind sie wegen der Um steuereinrichtung teuer.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde#, einen Vibrator zu entwickeln, welcher bei hohem Wirkungsgrad des Systems Schwinger-Antriebsmotor hohe Frequenzen bis zu mehreren hundert Hertz und große Erreerkräfte bis zu loo Mp erzeugen kann.
  • Das Gerät soll weitgehend unempfindlich gegen äußere Einflüsse sein, wartungsfrei arbeiten und geringe Herstellungskosten bedi@@en.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Druckgeber und ein Druckempfänger Hohlräume enthalten, die in eine zwischen diesen beiden Bauteilen befindliche Fuge münden und so angeordnet sind, daß während einer Umdrehung eines der Bauteile gegenüber dem anderen wenigstens ein Hohlraum des Druckempfängers wenigstens einmal mit einem Hohlraum des Druckgebers in Verbindung tritt und daß in dem oder den mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum bzw. Hohlräumen des Druckgebers aus einer Druckquelle ständig ein Druck aufrechterhalten wird, der immer, wenn zwei Hohlräume miteinander in Verbindung treten, stoßweise in wenigstens einem Hohlraum des Druckempfängers auf Flüssigkeit wirkt, die de@ Druckstoß - ggf. über ein mechanis@@es Zwischenglied - auf ein Schwingersystem über trägt. Hierbei wird eine Frequen@ erzielt, die von der Drehzahl eines der beiden Bauteile relativ zu dem anderen und der Zahl der in den Bauteilen befindlichen Hohlräume abhängt, derart, daß die Frequenz proportional dem Produkt aus der genannten Drehzahl und der Zahl der Druckstöße ist, die bei einer Umdrehung infolge des Miteinander-in-Verbindung-tretens von Hohlräumen nicht gleichzei tig erfolgen. Vorzugsweise wird die Eigenfrequenz des Schwingersystems erzeugt, so daß Resonanz-Betrieb erreicht wirdo Peispielsweise wird ein hydraulischer Vibrator -nach der Erfindung so ausgebildet, daß der bzwO jeder Hohlraum des Druckempfängers durch eine Bohrung gebildet wird und in dieser passend ein Stößel als mechanisches Zwischenglied verschieblich geführt ist und daß der Druckgeber auf der dem Druckempfäng.er zugewandten Seite so gestaltet ist, daß er nach jedem Druckstoß das Entweichen von Flüssigkeit aus der Bohrung zuläßt. Hierbei ergibt sich die von dem Vibrator erzeugte Erregerkraft aus dem Produkt aus dem Querschnitt eines Stößel, der 7ahl der gleichzeitig vom Druck beaufschlagten Stößel und dem Druck der Flüssigkein. Die Hohlraume des Druckgebers können durch Bohrungen mit in ihnen verschiebbaren Buchsen gebildet werden, welche unter Federwirkung in der Fuge an dem Druckempfänger gleitens Diese Bohrungen und Buchsen können parallel zur Dreh-Achse, radial oder schräg verlaufen.
  • Ein hydraulischer Verdränger nach der Erfindung kann beispielsweise auch so ausgeführt werden, daß der Druckgeber-durch eine mit Flüssigkeit gefüllte Trommel, deren Inneres an die Druckquelle angeschlossen ist, und der Druckempfänger durch ein die Trommel umschließendes Gehause gebildet werden und daß sich in dem Trommelmantel wenigstens ein Kranz von die Hohlräume des Druckgebers bildenden Bohrungen und in dem Gehäuse wenigstens eine einen Hohlraum des Druckempfängers bildende Bohrung befinden, welch letztere durch eine Flüssigkeitssäule mit einem Zylinder verbunden ist, in dem ein Kolben durch die Druckstöße gegen den Widerstand eines Federelementes jeweils so weit geschoben wird, daß er eine Ablauf-Öffnung innerhalb des Zylinders freigibt.
  • Mit der Erfindung wird vor allem der Fortschritt erzielt, daß industrielle Schwinger-Systeme für große Frequenzen mit höherem Wirkungsgrad und kleinerem Bauaufwand als @isher hergestellt werden können und daß damit der Vibrationstechnik neus Anwendungsgebiete erschlossen werden.
  • Im folgenden sei die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen des näheren in Verbindung-mitder Zeichnung erläutert0 In dieser zeigen Fig. 1 einen hydraulischen Vibrator nach dem ersten Ausführungsbeispiel in einem-Axialschnitt und das zugehörige .Schwingersystem in Seitenansicht, Fig. 2 den Schnitt nach der Linie II-II in Fig.1, Fig. 3 einen entsprechenden Schnitt durch einen Vibrator in etwas abgewandelter Ausführung, Fig. 4, -5 und 6 Teile von hydraulischen Vibratoren nach weiteren Ausführungsbeispielen in Axialschnitten, Fig. 7, j 8 und 9.hydraulische Vibratoren nach drei anderen Ausführungsbeispielen in Axialschnitten, Fig.- 10 einen hydraulischen Vibrator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel und ein-zugehöriges Schwingersys-tem in einem Axialschnitt und Fig. 11 in Schnitt nach der Linie XI-XI in Fig io mit einer anderen Ausführungsform.
  • Der hydraulische Vibrator nach Fig. 1 und 2 hat ein Gehäuse 1 und eine an dieses angeflanschte Scheihe 2, die den Druckempfänger bildete In Bohrungen 3, 4 des Gehäuses 1 und der Scheibe 2ist durch Kugellager 5, 6 mit waagerechter Achse eine Antriebswelle 7 gelagert. Deren aus dem Gehäuse 1 herausragendes Ende trägt einen Flansch 8 zum Ankuppeln an einen Antriebsmotor0 Zwischen dem Gehäuse 1 und der Scheibe 2 ist ein schmaler Raum 9 freigelassen, der von lotrechten Stirnflächen 10, 11 des Gehäuses 1 bzw0 der Scheibe 2 sowie von der zylindrischen Innenfläche eines Kragens 12 des Gehäuses 1 eingefaßt wird. Er geht in die Bohrung4 über. Innerhalb des schmalen Raumes 9 befindet sich mit allseitigem Spiel eine fest auf der Antriebswelle 7 sitzende Scheibe 130 Diese hat vier waagerechte Bohrungen, deren Achsen den gleichen Abstand von der Achse der Antriebswelle 7 haben und gleichmäßig auf dem Umfang verteilt sind. In jeder dieser Bohrungen ist eine Buchse 14 im Gleitsitz gelagert, deren Stirnflächen an den Stirnflächen 10, 11 anliegens Die Buchsen 14 haben waagerechte Bohrungen 15 von gleichem Durchmesser.
  • Die Bohrungen 15 fluchten bei bestimmten Stellung gen der Scheibe 13 mit waagerechten Bohrungen 15 in der Scheibe 2. In diesen sind mit Gleitsitz Stößel 17 geführt, die mit inren aus der Scheibe 2 herausragenden Enden eine Platte 18 tragens GeCen die Mitte der Platte stützt sich in einem Kugelgelenk 19 eine Scheibe 20o Zwischen dieser und einem Körper 21 befinden sich Tellerfedern 22, die zusammen mit der Masse des Körpers 21 das Schwingersystem bilden. Beispielsweise kann der Körper 21 ein Grabwerkzeug, z.B. einen Bagger-Eimer, bilden, dessen nicht dargestellte Schneiden durch den hydraulischen Vibrator aktiviert werden.
  • Die Bohrungen 15 der Buchsen 14 bilden die Hohlräume des Druckgebers, die ständig mit Fldssigkeic gefüllt sind und unter einem bestimmten Druck @ehalten werden Das geschieht mit Hilfe einer nicht dargestellten Druckquelle, z.B. einer Pumpe, die all eine Radialbohrung 23 in dem Gehäuse 1 angeschlossen ist. Diese Bohrung mündet in einen Ringraum 24, der von der Bohrung 3 durch zwei die Antriebswelle 7 umschließende Dichtungen 25 abgeteilt ist. Er steht durch Radialbohrungen 26 mit einer waagerechten, nach außen abgeschlossenen Bohrung 27 der Antriebswelle 7 in Verbindung. Von der Bohrung 27 gehen Radialbohrungen 20 aus, die sich in der Scheibe 13 fortsetzen, und in Ringkanälen 29 der Buchsen 14 münden. Die Ringka näle 29 sind illit den waagerechten Bohrungen -15 durch Radialbohrungen verbunden.
  • In der Stellung der Scheibe 13 nach Fio 2 sind die Bohrungen 15 gegenüber den Bohrungen 16 versetzte Demzufolge sind die Bohrungen 15 nicht nur durch die Stirnwand 10, sondern auch durch die Stirnwand 11 abgeschlossen0 Wenn beim Umlaufen der Scheibe 13 im Sinne des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles die Bohrungen 15 den Bohrungen 16 gegenübertreten, wirkt die in den Bohrungen 15 unter Druck stehende Flüssigkeit auf die Stößel 17 kurzzeitig, bis mit dem Weiterdrehen der Scheibe 13 aie Bohrungen 15 wieder aus den Bereichen der ohrungen 16 herausgetreten sind. Demzufolge erfahren die vier Stößel 17 gleichzeitig Druckstöße, welche über die Platte 18 und die Scheibe 20 auf das Schwingersystem 21, 22 übertragen werden0 Die hierbei erzielte# Frequenz## ist n.z f = 60 wobei n die Drehzahl der Antriebswelle 7 je Minute und z die Zahl der Bohrungen 15 ist. Bei dem @eschrie@enen Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 ist z = 4, und damit f = 1/15.n. Jedesmal, wenn @@@m Umlaufen der Scheibe 13 eine Buchse 14 an einer Bohrung 16 vorbeigetreten ist, wird die Flüssi@keits@enge, @ie vor@er aus der Bohrung 15 in die Bohrung 16 übergetreten war, aus dieser Bohrung durch den Stößel 17 herausgedrückt, der @@@@ @@@ @@@@@@ @@ @@@@@@@@@@@ @@ @@ @ seine unter dem Einfluß der Tellerfedern 22 in Ausgangslage zurück##kehrt. Die aus den Bohrungen 16 @eraustretende Flüssigkeit gelangt in den schmalen Raum 9 und läuft aus diesem durch eine Bohrung 30 im Boden ab.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 3 befinden sich in der Scheibe 13 doppelt so viele buchsen 14 wie bei dor Ausführung nach Fig. 2 bei gleicher Zahl der Bohrungen 16. Demgemäß wird @ei gleicher Drehzahl der Antriebswelle 7 eine doppelt so hohe Frequenz erzielt. Umgekehrt könnte die Scheibe 13 z.B. mit nur zwei einander diametral gegenüberliegenden Buchsen 14 versehen werden, wobei in der Scheibe 2 nur zwei Bohrungen 16 vorhanden wären.
  • In diesem Fall wäre die erzielte Frequenz bei leicher Drehzahl der Antriebswelle 7 nur halb so groß wi bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2. Es ist auch denkbar, daß die Scheibe 13 nur eine Buchse 14 hat, so daß ein in einer Bohrung 16 befindlicher Stößel 17 bei jeder Umdrehung der Scheibe 13 nur einmal einen Druckstoß enthält. . Auoh ist der Fall nicht ausgeschlossen, daß die Zahl der Bohrungen 16 in der Scneibe 2 größer ist als die- Zahl der Buchsen 14 mit den Bohrungen 15 in der Scheibe 13. Dann würden die Stößel 17 nicht alle gleichzeitig, sondern, ggf. gruppenweise, nacheinander Druckstöße erhalten, Mit den Stößeln der verschiedenen Gruppen könnten dan verschiedene Schwinger systeme verbunden sein, die demnach von ein und demselben hydraulischen Vibrator angeregt würden.
  • Die mit Flüssigkeit gefüllten Hohlräume des Druck gebers können auch, wie die Fig. 4 bis 6 zeigen, dadurch gebildet werden, daß in Bohrungen 31, 32 bzw. 33 der umlaufenden Scheibe 34, 35 bzw. 36 Buchsen 3-7, 38 bzwo 39 verschiebbar geführt sind.
  • Die Buchsen werden durch Federn 40 in Richtung nach dem Druckempfänger gedrückt, so daß ihre betreffenden Stirnflächen unter Druck an einer Gegenfläche des Druckempfängers gleiten0 Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig0 4 liegt die Achse der Bohrung 31 und der Buchse 37 ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig 1 parallel zur Drehachse. Die Fläche, gegen welche die Buchse 37 durch die Feder 40 gedrückt'wird, ist die lotrechte.Stirnfläche 11 der Scheibe 2o An der gegenüberliegenden lotrechten Stirnfläche 10 des Gehäuses 1 liegt die Scheibe 34 mit einer Stirnfläche 41 an, Diese wird durch die Bohrung 31 unterbrochen, die in eine ringförmige Ausnehmung 42 des Gehäuse ses 1 mündet. Diese Ausnehmung steht durch einen Kanal 43 mit .einer an das Gehäuse angeschlossenen Druckquelle in Verbindung. Fig0 4 zeigt die Scheibe 34 in einer Stellung, in welcher die Bohrung 31 mit der Buchse 37 einer einen -Stößel 17 enthaltenden Bohrung 16 der Scheibe 2 mittig gegenüberliegt, so daß der Stößel 17 einen Druckstoß erhält Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig 5 verläuft die Bohrung 32 in radialer Richtung und die Buchse 38 wird von der Feder 34 radial nach außen gegen eine zylindrische Innenfläche 44 eines den Druckempfänger bildenden Gehäuseteiles 45 gedrückt.
  • Die Buchse 38 liegt bei der dargestellten Stellung der Scheibe 35 mittig einer einen Stößel 17 enthaltenden lotrechten Bohrung 46 gegenüber. Die Scheibe 35 liegt an ihrem Umfang mit Stirnflächen an lotrechten Stirnflächen 47, 48 von mit dem Gehäuseteil 45 fest verbundenen Bauteilen an. Der durch die Bohrung 32 mit der Buchse 38 gebildete Hohlraum des Druckgebers steht hierbei ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 durch eine radiale Bohrung 28 und eine waagerechte Bohrung 27 einer Antriebswelle 7 mit der Druckquelle in Verbindung0 Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 ist die Bohrung 33 mit der Buchse 39 schräg mit einer z.B.
  • unter 45° geneigten Achse im Umfangteil der Scheibe 36 angeordnet. Die Buchse 39 wird hierbei durch die Feder 40 gegen eine kegelstumpfförmige Fläche 49 eines den Druckempfänger bildenden Bauteiles 50 gedrückt. In diesem befinden sic Stößel 17 enthaltende Bohrungen 51 in solcher Anordnung, daß die Buchsen 39 in best@@@ten Stellungen der Scheibe 36 ihnen mittig gegenübertreten. Die Verbindung des durch die Bohrung 33 mit der Buchse 39 gebildeten Hohlraumes des Druckgebers mit der Druckquelle erfo/1gt; grundsätzlich in der gleichen Weise, wie bei den Ausführungsbeispielen nach Fig.1 und 5.
  • Fig.7 gibt ein# Beispiel dafür, daß - in kinematischer Umkehrung zu den bisher besprochenen Ausführungsbeispielen - der Druckgeber stillsteht, während der Druckempfänger gedreht wird. Der Druckgeber ist hierbei ein Gehäuse 52, dessen mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume durch Axialbohrungen 31 mit verschiebbaren Buchsen 37 und Federn 40 in der Ausführung nach Fig. 4 gebildet werden. Die Druckquelle ist an eine Bohrung 53 des Gehäuses 52 angeschlossen, die in einen Ringkanal 54 übergeht, mit welchem die Bohrungen 31 verbunden sind0 Der Druckempfänger ist eine Scheibe 55, die auf einer innerhalb des Gehäuses 52 gelagerten Antriebswelle sitzt. Die Scheibe 55 hat Axialbohrungen 16, die den Buchsen 37 mittig gegenübertreten können.
  • In den Bohrungen 16 sind Stößel 17 geführt, welche in Ausnehmungen eines auf der Scheibe axial verschiebbaren Körper 57 eingreift. Dieser stellt die Lasse des Schwingersystemes dar, dessen Federn 58 in axialer Richtung zwischen ihm und einem Bund 5,9 auf einer Verlängerung der Antriebswelle 56 eis gespannt sind. Schwächere Gegenfedern 60 befinden sich am Umfang der Scheibe 55 zwischen einem an dieser sitzenden Bund und dem Körper 57.
  • Der Antriebsmotor für den Druckgeber bzw. den Druckempfänger kann beliebiger Art sein. Fig. 8 zeigt die Anwendung eines hydraulischen Motors 61, der an das Gehäuse 1 angeflanscht ist, wobei grund sätzlich die gleiche Ausführung des Vibrators vorgesehen ist wie nach Fig. 1. Der hydraulische Motor 61 erhält seine Arbeitsflüssigkeit von derselben Druckquelle, welche in den Hohlräumen des Druckgebers den gewünschten Druck aufrechterhält.
  • Zu diesem Zweck ist die von der Druckquelle kommende Leitung 62 in zwei je ein Absperrglied 63,64 enthaltende Leitungen 65, 66 verzweigt, von denen eine an die Radialbohrungen 23. des Gehäuses. 1 und die andere @n den hydraulischen Motor 61 angeschlossen ist. Die Abflußleitung dieses Motors ist mit 67 bezeichnet.
  • Es ist auch denkbar, daß zum Antrieb des Druckgebers bzw. des Druckempfängers z.B. ein Elektromo-@or dient und daß Dieser außerdem eine Pumpe antre@bt, welche die Druckquelle zur Aufrechterhaltun@ des Druckes @n den Hohlräumen des Druckgeers bildet Die Druckquelle kann u.U. statt durch eine Pumpe durch einen Druckspeicher @ebildet werden.
  • Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel dafür, daß ein Druckge@er für zwei Druckempfänger zwei Schwingersysteme erregt. Es ist angenommen, daß der Druckgeber in Form einer Scheibe 68 in einem Spalt eines den Druckempfänger bildenden Gehäuses 69 durch eine Welle 70 um eine waagerechte Achse drehbar gelagert ist. Die mit Flüssigkeit befüllten Hohlräume des Druclrgebers 64 werden durch Axialbohrungen 71 gebildet, die bei gewissen Stellungen der Scheibe 68 nftt Axialbohrungen 16 in den beiderseits der Scheibe 5d befindlichen Teilen des Gehäuses 69 fluchten. Hierbei werden jeweils gleichzeitig Druckstöße in entgegengesetzten Richtungen auf die in den Bohrungen 16 geführten Stößel 17 ausgeübt, so daß die beiderseitigen Scheiben 18 jeweils entgegengesetzt zueinander schwingen. Die Scheibe 68 liegt im Bereich der Bohrungen 71 beiderseits der lotrechten Stirnflächen der Gehäuseteile an. Die Verbindung der die Hohlräume des Druckgebers bildenden Bohrungen 71 mit der Druckquelle geschieht über eine ringförmige Ausnehmung 72 des einen Gehäuseteiles, in welche mit den Bohrungen 71 verbundene Kanäle 73 münden, Die Scheibe 68 wird in irgendeiner Weise angetrieben, beispielsweise unter Vermittlung einer Verzahnung 74, Bei dem Ausführu-ngsbeispiel nach Fig0 1.0 und 11 wird der Druckgeber durch einen von Stirnwänden abgeschlossene zylindrische Trommel 75 gebildet, während der Druckempfänger ein zylindrisches Gehäuse 75 isto Die Trommel 75, die in dem Gehäuse 76 durch Wälzlager 77 um eine waagerechte Achse drehbar gelagert ist, wird von einer zylindrischen Innenfläche des. Gahäuses -76 dicht umschlossen0 Das Innere der Trommel 75 ist völlig von Flüssigkeit gefüllt, die ständig unter einem bestimmten Druck steht. Zu diesem Zweck ist an das Gehäuse 76 eine von der Druckquelle kommende Leitung 78 angeschlossen, die in einen Ringkanal 79 mündet. Dieser unterbricht die zylindrische Innenfläche des Gehäuses 76 und ist beiderseits von Ringdichtungen 80 eiW;efaßto In den Ringkanal 79 münden Durchbrechungen 81, die in dem Mantel der Trommel 75 in der Mitte zwischen den Stirnwänden auf dem Umfang verteilt sind0 Beiderseits der Durchbrechungen 81 enthält der Mantel der Trommel 75 zwei weitere Kränze von Durchbrechungen 82. Diese bilden die ständig mit Flüssigkeit unter eLnem bestimmten Druck gefüllten Hohlräume des Druckgebers. Die beiden Kränze von durchbrechungen 82 sind ebenfalls beiderseits von Ringdichtungen Eo in dem Gehäuse 76 eingefaßt.
  • Jedem der beiden Kränze von Durchbrechungen 82 ist eine Radialbohrung 33 des Gehäuses 76 zugeordnet.
  • Die Fig. 10 und 11 zeigen, daß beim Umlaufen der über eine Welle 84 angetriebenen Trommel 75 je eine Durchbr'echung 82 der beiden Kränze gerade mit der betreffenden Radialbohrung 83 fluchtet.
  • Jedesmal, wenn das geschehen ist, wird tn einer Flüssigkeitssäule, die sich in einem an jede Radialbohrung angeschlossenem Rohr b5 befindet, ein Druckstoß erzeugt. Dieser wirkt in einem Zylinder 86, an welchen das Rohr 5 angeschlossen ist, auf einen Kolben 87.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 stützt sich der Kolben 87 mittels einer Feder 88 gegen einen gleichachsigen verschiebbaren, schweren Körper 89. Die Masse dieses Körpers mit der Masse des Kolbens 87 und die Feder 88 bilden das Schwingersystem. Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausgangslage des Kolbens 87 überdeckt dieser eine Ringnut 90 des Zylinders do, von der eine Ablaufleitung 91 ausgeht. Wennunter einem Druckstoß der Kolben 87 gegen den Widerstand der Feder 88 soweit verschoben wird, daß er die Ringnut 9o freigibt, entweicht eine gewisse Flüssigkeitsmenge und sinkt der Druck in der Flüssigkeitssäule vorübergehend ab. Doch wird die Ringnut alsbald durch das Zurückschwingen des Kolbens 87 wieder geschlossen. Die entweichenden Flüssigkeitsmengen werden von der Druckquelle unverzüglich ersetzt, so daß der erforderliche Druck in den Hohlräumen 82 des Druckgebers praktisch ständig auf gleicher Höhe gehalten wird0 Hierbei findet also eine Flüssigkeitsbewegung im Gleichstrom s-tatt, während bei den Ausführungsbeispielen mit hin und her schwingenden Stößeln 17, z.B. nach Fig. 1, die Druckflüssigkeit beim Eintreten und Austreten in die Bohrun-@en 1@ bzw. aus diesen eine Umkehrbewegung voll-@ient.
  • @ei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 ist der Kolben @@, auf den die pulsierende Flüssigkeitss@@le in der Lei@ung @5 wirkt, nicht unmittelbar über die Feder @@ mit der schwingenden Masse @9 verbunden. Vielmehr stütst sich die Feder 83 auf ein Widerlager in dem Zylinder 86, und an diesem ist auf der dem Rohr gegenüberliegenden Seite ein Rohr 92 angeschlossen, das eine weitere Flüssigkeitssäule enthält. Dieses Rohr mündet in einen Zylinder @3, in welchem der Körper 89 verschiebbar geführt ist.
  • Der Kolben 87 erzeugt unter dem Einfluß der in de@ Rohr 85 pulsierenden Flüssigkeitssäule eine stehende Drnckwelle innerhalb der in dem Rohr 92 befindlichen Flüssigkeitssäule, so daß von dem Körper @9 Schwinger-Energie a@genommen werden kann.
  • Die in der Leitun@ 92 schwingende Flüssigkeitssäule würde sich möglicherweise zu stark erwärmen, wenn sie nicht abgekühlt würde. Deshalb wird von der Rohrleitung @3 ein schwacher Flüssigkeitsstrom in einer Leitung @4 abgezweigt, welche @@ das Rohr 92 nahe dem Zylinder 65 angeschlossen ist. Ferner ge@t von d@@ @@linder 93 eine Abflußleitung 95 aus.
  • Sona@@ wird dieser Flüssigkeitsstrom ständig durch die Flüssigkeitssäule innerhalb des Rohres 92 hindurchgeleitet. Er wird durch einstellbare Drosseln 96, 97 in den Leitungen 94, 95 gesteuert. In der L@@@@ ## @ @ot @@@her ein Rückschlagventil 9@, @@s @@@ @urückström@ @@ Flüss@gk@@@ aus @em Rohr 92 in das Rohr @5 ver@@nder@. Der Flüssi@-@@ @@@@@@ @@@@ @@@@ @@@@r Vermittlung von Kühlrippen @@ @er Le@@@n @@@@kühl@ werden.
  • Patentansprüche:

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e : 1. Hydraulischer Vibrator, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckgeber (13; 34; 35; 36; 52; 68; 75;) und ein Druckempfänger ( 2; 45; 50; 55; 69; 76;) Hohlräume (15, 16; 31, 32, 33, 16, 46, 51; 71, 16; 82, 83) enthalten, die in eine zwischen diesen beiden Bau-teilen befindliche# Fuge münden und so angeordnet sind, daß während einer Umdrehung eines der Bauteile gegenüber dem anderen wenigstens ein Hohlraum des Druckempfängers wenigstens einmal in Verbindung tritt mit einem Hohlraum des Druckgebers, und daß in dem oder den mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum bzw. Hohlräumen des Druckgebers aus einer Druckquelle ständig ein Druck aufrechterhalten wird, der immer, wenn- zwei Hohräume in Verbindung miteinander treten, stoßweise in wenigstens einem Hohlraum des Druckempfängers auf flüssigkeit. wirkt, die den Druckstoß - ggfO über ein mechanisches Zwischenglied (17) - auf ein Schwingersystem (21, 22; 87, 88, 89; 87, 88, 92, 89 überträgt.
    2. Vibrator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. jeder Hohlraum des Druckempfängers durch eine Bohrung (16; 46; 51) gebildet wird und in dieser passend# ein Stößel (17) als mechanisches Zwischenglied verschieblich geführt ist und daß der Druckgeber (13; 34; 35; 36; 68) auf der dem Druckempfänger zugewandten Seite so- geschaltet ist, daß er-nach jedem Druckstoß das Entweichen von Flüssigkeit aus der Bohrung bzwO den Bohrungen zuläßt.
    30 Vibrator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckempfänger (69) wenigstens zwei verschiedene Gruppen von Bohrungen (16) mit Stößeln (17) für verschiedene Schwingersysteme aufweist0 4o Vibrator nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume des Druckgebers durch Bohrungen (31j 32, 33) mit in ihnen verschiebbaren Buchsen (37, 38, 39) gebildet werden welche unter Federwirkung (40) in der Fuge an dem Druckempfänger (2, 48, 50) gleiten0 50 Vibrator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung der Bohrungen (16) in dem Druckempfänger (2) parallel zur Drehachse die Hohlräume des Druckgebers durch in einem Läufer (13) gelagerte Buchsen (14) gebildet werden, deren Stirnflächen auf eier Seite in der Fuge (11) an dem Druckempfänger und auf der anderen Seite an einer Fläche (10) eines Gehäuses (1) gleiten, wobei die Axialbohrungen (15) der Buchsen (14) mit der Druck quelle durch Radialbohrungen (30, -28) in den Buchsen (14) und in dem Läufer (13) und durch eine Axialbohrung (27) der Läuferwelle (7) verbunden ist.
    60 Vibrator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckgeber durch eine mit Flüssigkeit gefüllte Trommel (75), deren Inneres an die Druckquelle angeschlossen ist, und der Druckempfänger durch ein die Trommel umschließendes Gehäuse (76) gebildet werden und dass sich in dem Trommelmantel wenigstens ein Kranz von die Hohlräume des Druckgebers bildenden Bohrungen (82) und in dem Gehause wenigstens ein einen Hohlraum des Druckempfängers bildende Bohrung (83) befinden, welch letztere durch eine Flüssigkeitssäule mit einem Zylinder (86) verbunden ist, in dem ein Kolben (87) durch die Druckstöße gegen den Widerstand eines Federelementes (88) jeweils soweit geschoen wird, daß er eine Ablauföffnung (9o) innerhalb des Zylinders freigibt.
    70 Vibrator nach Anspruch 6, dadurch .gekennzeichnet, daß der kolben (O7) mit dem Federelement (88) und einer mit diesem verbundenen Masse (89) das Schwingersystem bildet.
    8. Vibrator nach Anspruch 6, dadurch gekenzeichnet, daß der Kolben (87) eine Zwischenstufe bildet, indem @r an auf einem Ende eine@ weiteren Flüssigindem er einem Ende einer weiteren Flüssigkeitssäule wirkt, die zusammen mit einer an ihrem anderen Ende befindlichen Masse (89) das Schwing@rsystem bildet.
    9o Vibrator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kühlen der Flüssigkeit von dem Druckempfinger (76) aus ein Flüssigkeitsstrom unter Umgerang der -Zwischenstufe (87) durch die zweite Flüssigkeitssäule hindurchgeschickt wird.
    10. Vibrator nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckquelle auch die Arbeitsflüssigkeit für den hydraulischen Motor (s1) zum Antrieb des Druckgebers oder des Druckempfängers liefert, :11. Vibrator nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Motor zum Antrieb des Druckgebers oder des Druckempfängers auch eine die Druckquelle bildende Pumpe antreibt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0058131A3 (en) * 1981-02-06 1982-08-25 Mario Schelling Vibrator

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EP0058131A3 (en) * 1981-02-06 1982-08-25 Mario Schelling Vibrator

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