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DE2006783C - Reiner Raum - Google Patents

Reiner Raum

Info

Publication number
DE2006783C
DE2006783C DE19702006783 DE2006783A DE2006783C DE 2006783 C DE2006783 C DE 2006783C DE 19702006783 DE19702006783 DE 19702006783 DE 2006783 A DE2006783 A DE 2006783A DE 2006783 C DE2006783 C DE 2006783C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
supply air
electrode
electrodes
flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702006783
Other languages
English (en)
Other versions
DE2006783B2 (de
DE2006783A1 (en
Inventor
Fritz Dipl Ing 6380 Bad Homburg Strauß Hans Jochen Dipl Phys Dr 4628 Lunen Brambauer AIf
Original Assignee
Ceag Dominit Ag, 4600 Dortmund
Filing date
Publication date
Application filed by Ceag Dominit Ag, 4600 Dortmund filed Critical Ceag Dominit Ag, 4600 Dortmund
Priority to DE19702006783 priority Critical patent/DE2006783C/de
Publication of DE2006783A1 publication Critical patent/DE2006783A1/de
Publication of DE2006783B2 publication Critical patent/DE2006783B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2006783C publication Critical patent/DE2006783C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Wandelektrode 3' an der gegenüberliegenden Wand. Auf der Lufteictrittsseite der Zuluftfilter 2' kann eine dritte luftdurchlässige, elek üisch leitende Elektrode 6' isoliert angebracht sein, die gegenüber der Wandelektrode 4' auf der Luftaustrittsseite auf einem anderen Potential liegt
Die Zuluftfilter 2, 2' können in oder an der Decke oder in oder an einer Wand des Reinen Raumes 1,1' angebracht sein. Die Elektrode auf der Luftaustrittsseite ist dann identisch mit der Deckenelektrode 4 oder eirer der Wandelektroden 3', 4'.
Ein Anbringen der Zuluftfilter 2 in oder auf dem Fußboden ist ebenfalls denkbar. Die Elektrode auf der Luftaustrittsseite ist dann identisch mit der Fußbodenelektrode 3. Diese Anordnungen ermöglichen es, die Richtung der Luftströmung gegenüber der Richtung der Feldlinien zu verändern.
In den Fig. 1 und2 ist die Luftströmung durch Pfeile symbolisiert. , , .. „. .
Die Luft strömt nahezu senkrecht durch die Elektroden, so daß die Äquipotentalflächen des elektnsehen Feldes nahezu senkrecht auf der ungestörten Luftströmung stehen. -
Als dritte Elektrode 6, 6', Decken- oder Wandelektroden 4, 4' und 3' sind Lochbleche, Drahtnetze oder metallisierte Kunststoffgitter brauchbar wabrend die Fußbodenelektrode 3 als tragfahiger Gitterrost ausgebildet ist ..
Die von einem Hochspannungsgenerator 7,7 erzeugte Feldstärke im Arbeitsbereich 5,5 hegt vorzugsweise zwischen 100 und 500 V/m, die von einem Hochspannungsgenerator 8,8' erzeugte Feldstarke im Bereich der Zuluftfilt:er 2,2' vorzugsweise zwischen 3 und 8 kV/cm.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Einrichtungen bekannt (vergleiche deutsche Patent-Patentansprüche: schrift 67 789), bei denen mit Hilfe von zwei Elektroden, an denen eine hohe Spannung anliegt, ein
1. Reiner Raum mit Einrichtungen zum Be- elektrisches Feld erzeugt und damit der Ionengehalt grenzen der Teilchenkonzentration in der Zuluft 5 zwischen diesen Elektroden beeinflußt wird. Ein durch Zuluftfilter und einer Luftströmung, Nachteil der Elektroklimatisierung ist die starkeVerwelche eine turbulenzarme Verdrängungsströ- . schmutzung der an Decken, Wänden oder Fußboden mung ist, der eine Einrichtung zum Erzeugen angebrachten Elektroden, an denen sich die Staubeines elektrischen Feldes im Zuluft-Bereich be- partikeln beim Abgeben ihrer Ladung festsetzen, da sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß zur io ein solcher Raum als Elektrofilter mit sehr großer Erzeugung eines elektrischen Feldes im Arbeits- Verweilzeit aufgefaßt werden kann. Werden dem bereich (5, S') ein Elektroden-Paar (3, 4, 3', 4') Raum mit Hilfe eines Luftstromes Ionen zugeführt, an gegenüberliegenden Wand- bzw. Boden- oder so werden etwa vorhandene Staubteilchen durch den Deckenflächen des Raumes so vorgesehen ist, Luftstrom aufgewirbelt, respektiv ihm neue zugedaß die Äquipotentialebenen im Arbeitsbereich iS führt, an die sich die Ionen anlagern. Die so eleknahezu senkrecht von der ungestörten Luftströ- trisch geladenen Staubteilchen können dann im namung durchsetzt sind. türlichen oder künstlichen luftelektrischen Feld wan-
2. Reiner Raum nach Anspruch I. dadurch ge- dem
kennzeichnet, daß die Zuluftfilterzellen (2, 2') Schließlich sind Anordnungen bekannt, die aus
zwischen zwei Elektroden (4, 6; 4', 6') liegen und ao einem Elektrofilter, einem nachgeschalteten mechadaß der Luftein- und -austritt zu bzw. aus den nischen Filter und einem diesen nachgeordneten Zuluftfilterzellen (2, 2') nahezu senkrecht zu den Ionisationsfeld bestehen, wobei die ionisierte Luft Elektroden (4, 6; 4', 6') verläuft. durch ein Gebläse umgewälzt wird (lndustrie-Kuner
3. Reiner Raum nach den Ansprüchen 1 und 2, Nr. 161, 1963, Seite 787).
dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode auf as Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von dieder Luftaustrittsseite identisch ist mit der Decken- sen bekannten Anordnungen eine Vorrichtung zu elektrode (4) oder einer der Wandelelektroden schaffen, mit deren Hilfe es gelingt, insbesondere im (3',4'). Arbeitsbereich selbst, z.B. durch Reibung der Klei
dung oder des Schuhwerkes, erzeugte Staubteilchen 30 auf schnellstem Wege zu entfernen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Erzeugung eines elektrischen Feldes im Arbeitsbereich ein Elektroden-Paar an gegenüberliegenden Wand- bzw. Boden- oder Deckenflächen des
Die Erfindung betrifft einen Reinen Raum mit 35 Raumes so vorgesehen ist, daß die Äquipotentialebe-Einrichtungen zum Begrenzen der Teilchenkonzen- nen im Arbeitsbereich nahezu senkrecht von der untration in der Zuluft durch Zuluftfilter und einer gestönen Luftströmung durchsetzt sind.
Luftströmung, welche eine turbulenzarme Verdrän- Der nähere Aufbau der erfindungsgemäßen Ein-
gungsströmung ist, der eine Einrichtung zum Erzeu- richtung ist im folgenden an Hand der F i g. 1 und 2 gen eines elektrischen Feldes im Zuluft-Bereich be- 40 dargestellt.
sitzt. Gemäß Fig. 1 ist ein Reiner Rauml mit Fall-
Unter dem Begriff »Reiner Raum« versteht man stromsystem angeführt. Die Zuluftfilter 2 befinden einen abgegrenzten Bereich mit Einrichtungen zur sich hierbei in oder an der Decke angeordnet, wäh-Begrenzung der Teilchenzahl in der Luft und zum rend der Fußboden als Gitterrost 3 bzw. Fußboden-Erzeugen einer gleichförmig den Raumquerschnitt 45 elektrode 3 ausgebildet ist Der Gitterrost 3 ist geerdurchsetzenden Strömung, die als »turbulenzarme det, während an der Ausströmungsseite der Zuluftfil-Verdrängungsströmung« beschrieben werden kann, ter eine luftdurchlässige, elektrisch leitende und auf sowie — entsprechend den Anforderungen — mit einem höheren Potential liegende Deckenelektrode 4 Temperatur-, Luftfeuchtigkeits- und Luftdruckrege- isoliert aufgehängt ist. Die gereinigte Zuluft tritt lung. Reine Räume finden z. B. Verwendung in der 50 senkrecht aus den Zuluftfiltern 2 und der davor isoForschung, Entwicklung und Fertigung, im Bereich liert aufgehängten Deckenelektrode 4 aus und durchelektronischer Bauelemente, der Raumfahrttechnik, strömt gleichförmig bei einem Minimum an Turbuder Pharmazie und bei der bioreinen Aufzucht von lenz den gesamten ungestörten Arbeitsbereichs des Versuchstieren. Auch in der Medizin wurde der Reinen Raumes 1. Auf der Lufteintrittsseite der Zu-Reine Raum mit Erfolg eingesetzt, z.B. bei Opera- 55 luftfilter2 kann eine dritte luftdurchlässige, elektionen, wobei bei Frischoperierten die nach der Ope- trisch leitende Elektrode 6 isoliert angebracht sein, ration auftretenden Infektionen um einen starken die gegenüber der Deckenelektrode 4 auf der Luft-Prozentsatz zurückgingen. Derartige »Reine Räume« austrittsseite auf einem höheren oder niedrigeren Posind z.B. im deutschen Gebrauchsmuster 6 911630 tential liegt.
beschrieben. 60 Als andere Ausführung ist in Fig.2 ein Reiner
Unter Elektroklimatisierung versteht man eine Be- Raum 1' mit Querstrom-System beschrieben, wobei einflussung des von dem Ionengehalt der Luft abhän- die Zuluftfilter 2' in oder an einer Wand angebracht gigen Klimafaktors eines Raumes. Als Einrichtungen sind und die gegenüberliegende Wand zum Absaugen zur Verbesserung des Elektroklimas sind Ionisatoren der Luft ausgeführt ist. Die an der Luftaustrittsseite bekannt, die mit Hilfe von Sprühentladungen, UV- 65 angebrachte luftdurchlässige, elektrisch leitende und Strahlung oder radioaktiven Strahlungen Ionen er- isoliert aufgehängte Wandelektrode 4' befindet sich zeugen, wobei vorzugsweise nur Ionen eines Vorzei- auf einem höheren Potential als die luftdurchlässige, chens dem Raum zugeführt werden. Es sind auch elektrisch leitende und auf Massepotential liegende
DE19702006783 1970-02-14 Reiner Raum Expired DE2006783C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702006783 DE2006783C (de) 1970-02-14 Reiner Raum

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702006783 DE2006783C (de) 1970-02-14 Reiner Raum

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2006783A1 DE2006783A1 (en) 1971-08-26
DE2006783B2 DE2006783B2 (de) 1973-01-04
DE2006783C true DE2006783C (de) 1973-08-09

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