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DE2006696A1 - Pflaster oder Haftverband - Google Patents

Pflaster oder Haftverband

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Publication number
DE2006696A1
DE2006696A1 DE19702006696 DE2006696A DE2006696A1 DE 2006696 A1 DE2006696 A1 DE 2006696A1 DE 19702006696 DE19702006696 DE 19702006696 DE 2006696 A DE2006696 A DE 2006696A DE 2006696 A1 DE2006696 A1 DE 2006696A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plaster
contraceptive
hydroxy
adhesive
patch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702006696
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes van der Oss Vies (Niederlande ). P A6lk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Organon NV
Original Assignee
Organon NV
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Filing date
Publication date
Application filed by Organon NV filed Critical Organon NV
Publication of DE2006696A1 publication Critical patent/DE2006696A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/70Web, sheet or filament bases ; Films; Fibres of the matrix type containing drug
    • A61K9/7023Transdermal patches and similar drug-containing composite devices, e.g. cataplasms
    • A61K9/703Transdermal patches and similar drug-containing composite devices, e.g. cataplasms characterised by shape or structure; Details concerning release liner or backing; Refillable patches; User-activated patches
    • A61K9/7038Transdermal patches of the drug-in-adhesive type, i.e. comprising drug in the skin-adhesive layer
    • A61K9/7046Transdermal patches of the drug-in-adhesive type, i.e. comprising drug in the skin-adhesive layer the adhesive comprising macromolecular compounds
    • A61K9/7053Transdermal patches of the drug-in-adhesive type, i.e. comprising drug in the skin-adhesive layer the adhesive comprising macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon to carbon unsaturated bonds, e.g. polyvinyl, polyisobutylene, polystyrene
    • A61K9/7061Polyacrylates
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/70Web, sheet or filament bases ; Films; Fibres of the matrix type containing drug
    • A61K9/7023Transdermal patches and similar drug-containing composite devices, e.g. cataplasms
    • A61K9/703Transdermal patches and similar drug-containing composite devices, e.g. cataplasms characterised by shape or structure; Details concerning release liner or backing; Refillable patches; User-activated patches
    • A61K9/7084Transdermal patches having a drug layer or reservoir, and one or more separate drug-free skin-adhesive layers, e.g. between drug reservoir and skin, or surrounding the drug reservoir; Liquid-filled reservoir patches

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Description

betreffend:
"Pflaster oder Haftverband"
Die Erfindung bezieht sich auf ein medizinisches Pflaster oder einen Haftverband, die geeignet sind zur Verabreichung von empfängnisverhütenden Substanzen mit Systemwirkung auf dem Wege durch die Haut von Menschen und insbesondere von Tieren.
Empfängnisverhütende Substanzen und Mittel mit einem Gehalt an solchen Stoffen wurden bisher lediglich oral oder durch Injektion oder Implantation unter die Haut verabreicht. Die beiden letzteren dieser bekannten Methoden können nur vom Arzt angewandt v/erden. Die orale Verabreichung andererseits verlangt äußerste Genauigkeit, da, falls die empfängnisverhütenden Substanzen bzw. Mittel nicht regelmäßig genommen werden,· Empfängnis eintreten kann. Es.wäre daher wünschenswert, über . eine Verabreichungsform zu verfügen, die vom Laien angewandt werden kann und die einfache Verabreichung von dem Einzelwesen angepaßten Dosen gestattet. Diese Methode sollte" es außerdem ermöglichen, die Wirksamkeit der empfängnisverhütenden Stoffe bzw. Mittel vor der Verabreichung einzustellen oder die Behandlung nach Belieben zu unterbrechen, beispielsweise um die Ovulation und/oder den Östrus (Brunft) zu regeln.
Es wurde nun gefunden,, daß empfängnisverhütende Stoffe mit
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Systemwirkung bzw. Mittel mit einem Gehalt an solchen Stoffen, welche durch die Haut hindurch diffundieren können, auf einfache und wirksame Weise mittels eines Pflasters, das diese Stoffe bzw. Mittel enthält, verabreicht werden können. Zu diesem Zweck kann das Pflaster in verschiedenen Formen verwendet werden. So kann beispielsweise im haftenden Teil des Pflasters ein Raum oder eine Höhlung vorgesehen sein, die das betreffende Mittel enthält, das z.B. als Tablette, Pulver, Salbe oder Paste vorliegt, worin die empfängnisverhütenden Stoffe eingearbeitet sind. Die Umgebung dieses Hohlraums kann dann mit einem geeigneten Klebemittel belegt sein, das einerseits an einem Trägerteil des Pflasters und andererseits an der menschlichen oder tierischen Haut fest haftet und doch leicht von diesen Flächen entfernt werden kann; die Rückseite des Pflasters bildet dann einen isolierten Trägerteil, d.h. einen Film. Um eine gute Resorption des Wirkstoffes zu gewährleisten, ist es sehr wichtig, daß der Hohlraum,in welchem die empfängnisverhütende Substanz untergebracht ist, von der Umgebungsluft völlig abgeschlossen ist, wenn das Pflaster bzw. der Haftverband auf der Haut befestigt ist. Der Hohlraum und vorzugsweise der klebende Teil des Pflasters sind vor Gebrauch durch einen abnehmbaren Streifen überdeckt. Das Pflaster kann auch bestehen aus einem Trägerteil oder -film, der mit einem Klebeteil oder einem Film eines geeigneten Klebemittels bedeckt ist, welcher die empfängnisverhütenden Stoffe oder Zubereitungen, in welche diese Stoffe eingearbeitet sind, enthält.
Die zuletzt beschriebene Ausführungsform hat den Vorteil, daß die Dosis durch die Größe des aufzubringenden Pflasters eingestellt werden kann, während die weiter oben beschriebene Ausführungsform nur in einem Mehrfachen der Einheitsdosis > angewandt werden kann. Die Wirkstoffe können in den Klebemittelfilm dadurch eingearbeitet werden, daß man sie mit dem Klebemittel homogen vermischt, bevor man dieses auf den Trägerfilm aufbringt, man kann jedoch auch zuerst den Klebemittelfilm auf den Trägerteil aufbringen und dann den Wirkstoff in Lösung oder Suspension darauf aufsprühen.
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Um zu verhindern, daß die Pflaster vor Gebrauch zusammenkleben, kann der Klebemittelfilm wie üblich mit einer leicht zu entfernenden Schutzfolie versehen werden. Die Pflaster können in Form von getrennten Eintelstücken oder in Form von Streifen oder Rollen hergestellt werden, je nach den zu stellenden Anforderungen. .
Als Haftmittel eignen sich die verschiedensten Kleber, z.B. nicht-härtende Leime auf der Grundlage von Naturgummi und künstliche Leime, wie solche auf der Basis von Vinylätherhomopolymerisaten, Vinylestercopolymerisäten oder Acrylat- bzw. Methacrylatcopolymerisaten. Die Klebemittel können in Form von Lösungen oder Suspensionen verwendet werden, wobei das Lösungs- bzw. Suspensionsmittel nach Aufbringen des Klebemittelfilms auf den Trägerteil verdunstet.
Als Wirkstoffe eignen sich alle empfängnisverhütenden Substanzen und Mittel, welche solche Substanzen enthalten, soweit sie eine Systemwirkung entfalten und durch die Haut hindurch diffundieren. Die Konzentration des Wirkstoffes je Flächeneinheit des Pflasters wird so eingestellt, daß die gewünschte Wirkung hervorgebracht wird. Selbstverständlich hängt die Konzentration außerdem von der Größe des zu behandelnden Einzelwesens und der Größe des zu verwendenden, Pflasters ab. So ist beispielsweise die Konzentration bei Kühen im allgemeinen höher als bei Schafen. Für praktische Zwecke sind, auch im Hinblick auf das Herstellungsverfahren, Konzentrationen
von 0,1 bis 50 mg je cm Pflaster bevorzugt, obgleich auch höhere Konzentrationen von z.B. 100 mg oder sogar 200 mg
2 ""■■"'■ '
je cm verwendet werden können. ,
Geeignete empfängnisverhütende Substanzen sind z.B. Östranderivate, wie:
1?cx-Athinyl-17ß-hydroxy-^ -Östren-5-on,
- Δ -östren-3>-on-17ß-acetat,
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17a-Vinyl-17ß-hydroxy-A4-östren-3-on, 17a-Methyl-17ß-hydroxy-17a-Athinyl-17ß-hydroxy-Δ 17a-Vinyl-17ß-hydroxy-Δ"' 6a-Methyl-17a-äthinyl-A4-östren-17ß-ol, 17a-Jtthinyl- Δ 4-östren-3ß, 17ß-diol-3ß, 17ß-diacetat, 17a-Athmyl- Δ -ostren-17ß-ol, 17a-ithinyl-A^-östren-17ß-ol, 17a-Vinyl-44-östren-17ß-ol, 17«-Äthinyl-17ß-hydroxy-Δ4♦^'11-östratrien-3-on;
Pregnanderivate, wie: ,4
17a-Hydroxy- A^-
17a-Hydroxy-A -pregnen-3,20-dion-17a-caproat, 6a-Methyl-17a-hydroxy-ia ^-pregnen-3,20-dion, 6-Methyl-17a-hydroxy-Δ 4»6-pregnadien-3,20-dion-i7a-acetat,
6-Chlor-17a-hydroxy-Δ ' -pregnadien-3,20-dion-17a-acetat, 16,16-Methylen-17a-hydroxy-Δ4» ^-pregnadien-3,20-dion-17a~acetat,
17a-Hydroxy-A » -pregnadien-3,20-dion-17a-acetat, 16a, 17a-Dihydroxy-Δ4-ρΐ^ηβη-3,20-αΐοη-16:χ-, 17a-(E-acetophenid) ; 19-nor-Pregnanderivate, wies
,4
A -19-nor-Pregnen-3,20-dion,
6a-Methyl-.Zl -19-nor-pregnen-3,20-dion,
k 6a-riethyl-20ß-hydroxy- A^-pregnen-3-on-20ß-acetat und
2a, 17aT Diäthinyl-A-nor-.!xx.-andros tan-2ß, 17ß-diol.
Eine sehr gute percutane Resorption und Ovulationshemmung wurde beobachtet nach Anwendung der folgenden Verbindungen, einzeln oder im Gemisch:
17a-Methyl-17ß-hydroxy-4 ^-östren^on,
7a,17a-Dimethyl-17ß-hydroxy-A5^1°')-östren-3-on, 16a-Athyl-21-hydroxy- Zx +-i9-nor-pregnen-3,20-dion-21-phenyl-
propionat,
16a-Athyl-21-fluor-A -ig-nor-pregnen-^,20-dion, - 5 -
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7a-Methyl-17ß-hydroxy-A^^10')-östren-3-on.
Gute.percutane Resorption und Ovulationshemmung zeigten:
6a-Methyl- A4-19-nor-pregnen-3,20-dion, 7a-Methyl-17a-äthinyl-17ß-hydroxy-A^^10^-östren-3-on, Δ-19-nor-Pregnen-3,20-dion,
17<x-Äthinyl-17ß-hydroxy- Δ Η1ολ-ο stren-3-on-3-dime thylketal, 16a-Athyl-21-hydroxy-A -pregnen-3,20-dion-21-p3ienylpropionat, 7a-Methyl-17a-vinyl-17ß-hydroxy-
16a-Äthyl-Δ4j6-pregnadien-3,20-dion, ·
16, .16-Methylen-17a-äthinyl-17ß-hydroxy- A4-östren-3-on, 17a-Methyl-5a-androstan-11ß,17ß-diol, 16a-Brommethyl-A -pregnen-3,20-dion.
Die Haftfähigkeit des Klebemittels sollte so stark sein, daß das Pflaster bei den normalen Bewegungen des Körpers nicht abgestreift werden kann, sich jedoch abziehen läßt, wenn dies notwendig wird. Derartige Klebemittel sind dem Fachmann bekannt. Ferner muß das Klebemittel eine ausreichende Diffusion der empfängnisverhütenden Substanzen, auf die Oberfläche des Körpers erlauben, damit diese Stoffe durch die Haut hindurch diffundieren können.
Selbstverständlich kann das erfindungsgemäße Pflaster bzw. der Haftverband außerdem andere physiologisch aktive Substanzen mit Systemwirkung, welche durch die Haut hindurch diffundieren, enthalten.
Die Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung. Beispiel _1_
Ein Cellophanstreifen von 2,5 cm Breite wurde im kontinuierlichen Verfahren mit einem Film eines Homopolymerisates;von
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Vinylbutyläther von 0,2 mm Dicke belegt. Auf diesen Klebemittelüberzug wurde eine Lösung von Δ -lOy-nor-Pregnen-J^O in Aceton aufgesprüht, worauf das Lösungsmittel abgedampft und die Oberfläche des Klebemittelfilms mit einem leicht abziehbaren Material, in diesem Fall Siliconpapier, bedeckt wurde. Das Siliconpapier war an der Rückseite mit einer in
ο
cm eingeteilten Skala versehen, was die Dosierung erleichtert, indem die Länge des zu verwendenden Pflasters je nach der betreffenden Dosis und, in Verbindung damit, der Wirkungsperiode, eingestellt werden kann. Die Konzentration an
Il O
Δ -IS-nor-Pregnen-J^O-dion je cm Pflaster kann ebenfalls auf die beabsichtigte Wirkung eingestellt werden. Im vorlie-
2 genden Fall betrug die Konzentration 0,1 mg je cm . Man kann jedoch auch ein Pflaster von einheitlicher Konzentration anwenden, wobei man dann, falls höhere Dosen notwendig sind, ein entsprechend größeres Stück Pflaster aufbringt. Das Pflaster muß auf eine haarlose oder enthaarte Hautetelle aufgebracht werden.
Wie bereits erwähnt, können derartige Pflaster, soweit geeignete empfängnisverhütende Substanzen verwendet werden, auch beim Menschen angewandt werden. Dies kann besonders wichtig werden für Entwicklungsländer, in denen das Analphabetentum der Frauen bei Anwendung von anderen Verhütungsmethoden zu beträchtliehen Problemen führt. Außerdem hat das Pflaster den Vorteil. ψ
daß jederzeit eine Kontrolle möglich ist, wenn es an sichtbaren Stellen angebracht ist.
B e i s ρ i e 1 2
Aus der empfängnisverhütenden Substanz 17ot-Methyl-17ß-hydroxy- .
Il
Λ -östren-3-on wurde eine konzentrierte Lösung in Toluol bereitet, die einer Dispersion eines Copolymerisates von Vinylacetat und Isooctylacrylat in Wasser zugefügt wurde. Die so erhaltene Dispersion wurde gleichmäßig auf einen 2,5 cm breiten Cellophanstreifen aufgebracht, so daß sie einen 0,2 mm
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dicken Film bildete. Der Cellophanstreif en wurde dann erwärmt, um das Suspensionsmedium abzutreiben. Das Pflaster
' 2
enthielt dann je cm 2 mg Wirkstoff. Der Klebstoffilm wurde dann zum Schutz mit einem Siliconpapier'überdeckt. Entsprechende Pflaster mit anderer Zusammensetzung können dadurch erhalten werden, daß man entweder den Klebemittelanteil oder den Gehalt an empfängnisverhütenden Stoffen variiert.
Beispiel 3
In einen in einem Pflaster gebildeten Hohlraum wurden 2 g einer Salbe der folgenden Zusammensetzung untergebracht:
Paraffinum liquidum 7,5 ε
Paraffinum solidum 10,0 ε
Lanolin ■ 15,0 ε
Weiße Vaseline ad 100,0 g
worin 1.7a-Methyl-17ß-hydroxy-^i -östren-3-on eingearbeitet worden war. Das Pflaster wurde bei Schafen an der Schwanzwurzel angebracht» Auf diese Weise konnte sowohl die Ovulation wie die Brunft verhindert -werden. Bei Abnahme des Pflasters stellte sich die Ovulation in kurzer Zeit wieder ein.
Bex s pi e 1 ,
Analog Beispiel 5 wurden Pflaster mit einem Gehalt an Λ -19-nor-Pr^egnen-3,20-dion als empfängnisverhütende Substanz hergestellt, die 100 mg dieses Wirkstoffes je 2 g einer Salb-eßgrundlage der'folgenden Zusammensetzung enthielten:
Nipasol K 0,1 g
ÄmphOserin 84,9 6
Cetiol V 700 10,0 e
Eiunulgin C 5,0 ε
Ourcii Aufbringen der Pflaster auf die Haut von Schafen konnte
:' . -' ■■■·."■ ■ - 8 -
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- 8 die Ovulation und der östrus verhindert werden.
Erfindungsgemäß können Pflaster mit verschiedenen Ausnehmungen oder Hohlräumen verwendet werden, die mit einer Tablette, mit Puder, Salbe, Creme oder ähnlichen Substanzen gefüllt sind, weichletztere einen Gehalt an entsprechenden empfängnisverhütenden Substanzen aufweisen. Die Länge des Pflasters kann dabei als Maß für die Dosierung dienen.
PATENTANSPRÜCHE :
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Claims (7)

Ρ-ΑΤΚΝΤΛ.Ν WlLTB S MÜNCHEN βθ - 9 ~ SCHWEIQEBSTH. a PATENTANSPRÜCHE -
1) Pflaster oder Haftverband aus einem Trägerteil und einem haftenden Teil oder Film, dadurch g e k e η η ζe i c h net , daß. es eine wirksame Menge einer oder mehrerer empfängnisverhütender Substanzen enthält, die nach Diffusion durch die Haut eine Systemwirkung ausüben.
2) Pflaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß es in seinem Klebeteil einen Hohlraum aufweist, welcher die empfängnisverhütende Substanz enthält, und mit einem, abziehbaren Streifen bedeckt ist.
3) Pflaster nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die empfängnisverhütende Substanz in dem Hohlraum ein Bestandteil einer Tablette oder eines Pulvers ist*
4) , Pflaster nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet , daß die empfängnisverhütende Substanz in dem Hohlraum ein Bestandteil einer Paste oder einer Salbe ist. ".."..-
5) Pflaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die empfängnisverhütende Substanz in dem Klebstoffteil oder Film eingearbeitet ist.
6) Pflaster nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß die empfängnisverhütende Substanz in einer Konzea
.handen ist.
einer Konzentration von 0,1 bis 50 mg/cm des Pflasters vor-
7) - Pflaster nach einem der. vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet -, daß. die empfängnisverhütende Substanz 17cx-Methyl-17ß-hydroxy- A -östren-3-on
ist.
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Pflaster nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet
daß die empfängnisverhütende
Substanz A -19-nor-Pregnen-3,20-dion ist.
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DE19702006696 1969-02-13 1970-02-13 Pflaster oder Haftverband Pending DE2006696A1 (de)

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