DE2006696A1 - Pflaster oder Haftverband - Google Patents
Pflaster oder HaftverbandInfo
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Description
betreffend:
"Pflaster oder Haftverband"
"Pflaster oder Haftverband"
Die Erfindung bezieht sich auf ein medizinisches Pflaster oder einen Haftverband, die geeignet sind zur Verabreichung von
empfängnisverhütenden Substanzen mit Systemwirkung auf dem Wege durch die Haut von Menschen und insbesondere von Tieren.
Empfängnisverhütende Substanzen und Mittel mit einem Gehalt an
solchen Stoffen wurden bisher lediglich oral oder durch Injektion oder Implantation unter die Haut verabreicht. Die beiden
letzteren dieser bekannten Methoden können nur vom Arzt angewandt v/erden. Die orale Verabreichung andererseits verlangt
äußerste Genauigkeit, da, falls die empfängnisverhütenden Substanzen bzw. Mittel nicht regelmäßig genommen werden,·
Empfängnis eintreten kann. Es.wäre daher wünschenswert, über .
eine Verabreichungsform zu verfügen, die vom Laien angewandt
werden kann und die einfache Verabreichung von dem Einzelwesen
angepaßten Dosen gestattet. Diese Methode sollte" es außerdem ermöglichen, die Wirksamkeit der empfängnisverhütenden Stoffe
bzw. Mittel vor der Verabreichung einzustellen oder die Behandlung
nach Belieben zu unterbrechen, beispielsweise um die Ovulation und/oder den Östrus (Brunft) zu regeln.
Es wurde nun gefunden,, daß empfängnisverhütende Stoffe mit
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Systemwirkung bzw. Mittel mit einem Gehalt an solchen Stoffen,
welche durch die Haut hindurch diffundieren können, auf einfache und wirksame Weise mittels eines Pflasters, das diese
Stoffe bzw. Mittel enthält, verabreicht werden können. Zu diesem Zweck kann das Pflaster in verschiedenen Formen verwendet
werden. So kann beispielsweise im haftenden Teil des Pflasters ein Raum oder eine Höhlung vorgesehen sein, die
das betreffende Mittel enthält, das z.B. als Tablette, Pulver, Salbe oder Paste vorliegt, worin die empfängnisverhütenden
Stoffe eingearbeitet sind. Die Umgebung dieses Hohlraums kann dann mit einem geeigneten Klebemittel belegt sein, das einerseits
an einem Trägerteil des Pflasters und andererseits an der menschlichen oder tierischen Haut fest haftet und doch leicht
von diesen Flächen entfernt werden kann; die Rückseite des Pflasters bildet dann einen isolierten Trägerteil, d.h. einen
Film. Um eine gute Resorption des Wirkstoffes zu gewährleisten, ist es sehr wichtig, daß der Hohlraum,in welchem die empfängnisverhütende
Substanz untergebracht ist, von der Umgebungsluft völlig abgeschlossen ist, wenn das Pflaster bzw. der Haftverband
auf der Haut befestigt ist. Der Hohlraum und vorzugsweise der klebende Teil des Pflasters sind vor Gebrauch durch
einen abnehmbaren Streifen überdeckt. Das Pflaster kann auch bestehen aus einem Trägerteil oder -film, der mit einem
Klebeteil oder einem Film eines geeigneten Klebemittels bedeckt ist, welcher die empfängnisverhütenden Stoffe oder Zubereitungen,
in welche diese Stoffe eingearbeitet sind, enthält.
Die zuletzt beschriebene Ausführungsform hat den Vorteil, daß die Dosis durch die Größe des aufzubringenden Pflasters
eingestellt werden kann, während die weiter oben beschriebene Ausführungsform nur in einem Mehrfachen der Einheitsdosis >
angewandt werden kann. Die Wirkstoffe können in den Klebemittelfilm dadurch eingearbeitet werden, daß man sie mit dem Klebemittel
homogen vermischt, bevor man dieses auf den Trägerfilm aufbringt, man kann jedoch auch zuerst den Klebemittelfilm
auf den Trägerteil aufbringen und dann den Wirkstoff in Lösung oder Suspension darauf aufsprühen.
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Um zu verhindern, daß die Pflaster vor Gebrauch zusammenkleben,
kann der Klebemittelfilm wie üblich mit einer leicht
zu entfernenden Schutzfolie versehen werden. Die Pflaster
können in Form von getrennten Eintelstücken oder in Form von
Streifen oder Rollen hergestellt werden, je nach den zu stellenden
Anforderungen. .
Als Haftmittel eignen sich die verschiedensten Kleber, z.B.
nicht-härtende Leime auf der Grundlage von Naturgummi und künstliche Leime, wie solche auf der Basis von Vinylätherhomopolymerisaten,
Vinylestercopolymerisäten oder Acrylat-
bzw. Methacrylatcopolymerisaten. Die Klebemittel können in
Form von Lösungen oder Suspensionen verwendet werden, wobei das Lösungs- bzw. Suspensionsmittel nach Aufbringen des Klebemittelfilms auf den Trägerteil verdunstet.
Als Wirkstoffe eignen sich alle empfängnisverhütenden Substanzen
und Mittel, welche solche Substanzen enthalten, soweit sie eine Systemwirkung entfalten und durch die Haut hindurch
diffundieren. Die Konzentration des Wirkstoffes je Flächeneinheit des Pflasters wird so eingestellt, daß die gewünschte
Wirkung hervorgebracht wird. Selbstverständlich hängt die
Konzentration außerdem von der Größe des zu behandelnden
Einzelwesens und der Größe des zu verwendenden, Pflasters ab.
So ist beispielsweise die Konzentration bei Kühen im allgemeinen höher als bei Schafen. Für praktische Zwecke sind,
auch im Hinblick auf das Herstellungsverfahren, Konzentrationen
von 0,1 bis 50 mg je cm Pflaster bevorzugt, obgleich auch
höhere Konzentrationen von z.B. 100 mg oder sogar 200 mg
2 ""■■"'■ '
je cm verwendet werden können. ,
je cm verwendet werden können. ,
Geeignete empfängnisverhütende Substanzen sind z.B. Östranderivate,
wie:
1?cx-Athinyl-17ß-hydroxy-^ -Östren-5-on,
- Δ -östren-3>-on-17ß-acetat,
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17a-Vinyl-17ß-hydroxy-A4-östren-3-on,
17a-Methyl-17ß-hydroxy-17a-Athinyl-17ß-hydroxy-Δ
17a-Vinyl-17ß-hydroxy-Δ"' 6a-Methyl-17a-äthinyl-A4-östren-17ß-ol,
17a-Jtthinyl- Δ 4-östren-3ß, 17ß-diol-3ß, 17ß-diacetat,
17a-Athmyl- Δ -ostren-17ß-ol, 17a-ithinyl-A^-östren-17ß-ol,
17a-Vinyl-44-östren-17ß-ol,
17«-Äthinyl-17ß-hydroxy-Δ4♦^'11-östratrien-3-on;
Pregnanderivate, wie: ,4
17a-Hydroxy- A^-
17a-Hydroxy-A -pregnen-3,20-dion-17a-caproat,
6a-Methyl-17a-hydroxy-ia ^-pregnen-3,20-dion,
6-Methyl-17a-hydroxy-Δ 4»6-pregnadien-3,20-dion-i7a-acetat,
6-Chlor-17a-hydroxy-Δ ' -pregnadien-3,20-dion-17a-acetat,
16,16-Methylen-17a-hydroxy-Δ4» ^-pregnadien-3,20-dion-17a~acetat,
17a-Hydroxy-A » -pregnadien-3,20-dion-17a-acetat,
16a, 17a-Dihydroxy-Δ4-ρΐ^ηβη-3,20-αΐοη-16:χ-, 17a-(E-acetophenid) ;
19-nor-Pregnanderivate, wies
,4
A -19-nor-Pregnen-3,20-dion,
A -19-nor-Pregnen-3,20-dion,
6a-Methyl-.Zl -19-nor-pregnen-3,20-dion,
k 6a-riethyl-20ß-hydroxy- A^-pregnen-3-on-20ß-acetat und
2a, 17aT Diäthinyl-A-nor-.!xx.-andros tan-2ß, 17ß-diol.
Eine sehr gute percutane Resorption und Ovulationshemmung
wurde beobachtet nach Anwendung der folgenden Verbindungen,
einzeln oder im Gemisch:
17a-Methyl-17ß-hydroxy-4 ^-östren^on,
7a,17a-Dimethyl-17ß-hydroxy-A5^1°')-östren-3-on,
16a-Athyl-21-hydroxy- Zx +-i9-nor-pregnen-3,20-dion-21-phenyl-
propionat,
16a-Athyl-21-fluor-A -ig-nor-pregnen-^,20-dion, - 5 -
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7a-Methyl-17ß-hydroxy-A^^10')-östren-3-on.
Gute.percutane Resorption und Ovulationshemmung zeigten:
6a-Methyl- A4-19-nor-pregnen-3,20-dion,
7a-Methyl-17a-äthinyl-17ß-hydroxy-A^^10^-östren-3-on,
Δ-19-nor-Pregnen-3,20-dion,
17<x-Äthinyl-17ß-hydroxy- Δ Η1ολ-ο stren-3-on-3-dime thylketal,
16a-Athyl-21-hydroxy-A -pregnen-3,20-dion-21-p3ienylpropionat,
7a-Methyl-17a-vinyl-17ß-hydroxy-
16a-Äthyl-Δ4j6-pregnadien-3,20-dion, ·
16, .16-Methylen-17a-äthinyl-17ß-hydroxy- A4-östren-3-on,
17a-Methyl-5a-androstan-11ß,17ß-diol, 16a-Brommethyl-A -pregnen-3,20-dion.
Die Haftfähigkeit des Klebemittels sollte so stark sein,
daß das Pflaster bei den normalen Bewegungen des Körpers nicht abgestreift werden kann, sich jedoch abziehen läßt, wenn
dies notwendig wird. Derartige Klebemittel sind dem Fachmann bekannt. Ferner muß das Klebemittel eine ausreichende
Diffusion der empfängnisverhütenden Substanzen, auf die Oberfläche des Körpers erlauben, damit diese Stoffe durch die Haut
hindurch diffundieren können.
Selbstverständlich kann das erfindungsgemäße Pflaster bzw.
der Haftverband außerdem andere physiologisch aktive Substanzen mit Systemwirkung, welche durch die Haut hindurch diffundieren,
enthalten.
Die Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung. Beispiel _1_
Ein Cellophanstreifen von 2,5 cm Breite wurde im kontinuierlichen
Verfahren mit einem Film eines Homopolymerisates;von
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Vinylbutyläther von 0,2 mm Dicke belegt. Auf diesen Klebemittelüberzug
wurde eine Lösung von Δ -lOy-nor-Pregnen-J^O
in Aceton aufgesprüht, worauf das Lösungsmittel abgedampft und die Oberfläche des Klebemittelfilms mit einem leicht abziehbaren
Material, in diesem Fall Siliconpapier, bedeckt wurde. Das Siliconpapier war an der Rückseite mit einer in
ο
cm eingeteilten Skala versehen, was die Dosierung erleichtert, indem die Länge des zu verwendenden Pflasters je nach der betreffenden Dosis und, in Verbindung damit, der Wirkungsperiode, eingestellt werden kann. Die Konzentration an
cm eingeteilten Skala versehen, was die Dosierung erleichtert, indem die Länge des zu verwendenden Pflasters je nach der betreffenden Dosis und, in Verbindung damit, der Wirkungsperiode, eingestellt werden kann. Die Konzentration an
Il O
Δ -IS-nor-Pregnen-J^O-dion je cm Pflaster kann ebenfalls
auf die beabsichtigte Wirkung eingestellt werden. Im vorlie-
2 genden Fall betrug die Konzentration 0,1 mg je cm . Man kann jedoch auch ein Pflaster von einheitlicher Konzentration
anwenden, wobei man dann, falls höhere Dosen notwendig sind, ein entsprechend größeres Stück Pflaster aufbringt. Das
Pflaster muß auf eine haarlose oder enthaarte Hautetelle aufgebracht
werden.
Wie bereits erwähnt, können derartige Pflaster, soweit geeignete empfängnisverhütende Substanzen verwendet werden, auch beim
Menschen angewandt werden. Dies kann besonders wichtig werden für Entwicklungsländer, in denen das Analphabetentum der
Frauen bei Anwendung von anderen Verhütungsmethoden zu beträchtliehen
Problemen führt. Außerdem hat das Pflaster den Vorteil. ψ
daß jederzeit eine Kontrolle möglich ist, wenn es an sichtbaren Stellen angebracht ist.
B e i s ρ i e 1 2
Aus der empfängnisverhütenden Substanz 17ot-Methyl-17ß-hydroxy- .
Il
Λ -östren-3-on wurde eine konzentrierte Lösung in Toluol
bereitet, die einer Dispersion eines Copolymerisates von Vinylacetat und Isooctylacrylat in Wasser zugefügt wurde.
Die so erhaltene Dispersion wurde gleichmäßig auf einen 2,5 cm breiten Cellophanstreifen aufgebracht, so daß sie einen 0,2 mm
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- 7-
dicken Film bildete. Der Cellophanstreif en wurde dann erwärmt, um das Suspensionsmedium abzutreiben. Das Pflaster
' 2
enthielt dann je cm 2 mg Wirkstoff. Der Klebstoffilm wurde dann zum Schutz mit einem Siliconpapier'überdeckt. Entsprechende Pflaster mit anderer Zusammensetzung können dadurch erhalten werden, daß man entweder den Klebemittelanteil oder den Gehalt an empfängnisverhütenden Stoffen variiert.
enthielt dann je cm 2 mg Wirkstoff. Der Klebstoffilm wurde dann zum Schutz mit einem Siliconpapier'überdeckt. Entsprechende Pflaster mit anderer Zusammensetzung können dadurch erhalten werden, daß man entweder den Klebemittelanteil oder den Gehalt an empfängnisverhütenden Stoffen variiert.
Beispiel 3
In einen in einem Pflaster gebildeten Hohlraum wurden 2 g
einer Salbe der folgenden Zusammensetzung untergebracht:
| Paraffinum liquidum | 7,5 | ε |
| Paraffinum solidum | 10,0 | ε |
| Lanolin | ■ 15,0 | ε |
| Weiße Vaseline ad | 100,0 | g |
worin 1.7a-Methyl-17ß-hydroxy-^i -östren-3-on eingearbeitet
worden war. Das Pflaster wurde bei Schafen an der Schwanzwurzel
angebracht» Auf diese Weise konnte sowohl die Ovulation wie die Brunft verhindert -werden. Bei Abnahme des Pflasters
stellte sich die Ovulation in kurzer Zeit wieder ein.
Bex s pi e 1 , 4·
Analog Beispiel 5 wurden Pflaster mit einem Gehalt an
Λ -19-nor-Pr^egnen-3,20-dion als empfängnisverhütende Substanz
hergestellt, die 100 mg dieses Wirkstoffes je 2 g einer Salb-eßgrundlage der'folgenden Zusammensetzung enthielten:
| Nipasol | K | 0,1 | g |
| ÄmphOserin | 84,9 | 6 | |
| Cetiol V | 700 | 10,0 | e |
| Eiunulgin C | 5,0 | ε | |
Ourcii Aufbringen der Pflaster auf die Haut von Schafen konnte
:' . -' ■■■·."■ ■ - 8 -
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- 8 die Ovulation und der östrus verhindert werden.
Erfindungsgemäß können Pflaster mit verschiedenen Ausnehmungen oder Hohlräumen verwendet werden, die mit einer Tablette, mit
Puder, Salbe, Creme oder ähnlichen Substanzen gefüllt sind, weichletztere einen Gehalt an entsprechenden empfängnisverhütenden Substanzen aufweisen. Die Länge des Pflasters kann
dabei als Maß für die Dosierung dienen.
PATENTANSPRÜCHE :
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Claims (7)
1) Pflaster oder Haftverband aus einem Trägerteil und
einem haftenden Teil oder Film, dadurch g e k e η η ζe i c h
net , daß. es eine wirksame Menge einer oder mehrerer
empfängnisverhütender Substanzen enthält, die nach Diffusion durch die Haut eine Systemwirkung ausüben.
2) Pflaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß es in seinem Klebeteil einen Hohlraum
aufweist, welcher die empfängnisverhütende Substanz enthält,
und mit einem, abziehbaren Streifen bedeckt ist.
3) Pflaster nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet
, daß die empfängnisverhütende Substanz in dem Hohlraum ein Bestandteil einer Tablette oder eines Pulvers
ist*
4) , Pflaster nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet
, daß die empfängnisverhütende Substanz in dem Hohlraum ein Bestandteil einer Paste oder einer Salbe
ist. ".."..-
5) Pflaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die empfängnisverhütende Substanz
in dem Klebstoffteil oder Film eingearbeitet ist.
6) Pflaster nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß die empfängnisverhütende Substanz in
einer Konzea
.handen ist.
einer Konzentration von 0,1 bis 50 mg/cm des Pflasters vor-
7) - Pflaster nach einem der. vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet -, daß. die empfängnisverhütende
Substanz 17cx-Methyl-17ß-hydroxy- A -östren-3-on
ist.
- 10 -
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Pflaster nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet
daß die empfängnisverhütende
Substanz A -19-nor-Pregnen-3,20-dion ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| NL6902314A NL6902314A (de) | 1969-02-13 | 1969-02-13 |
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