DE2005187A1 - Fahrbare Gleisstopfmaschine - Google Patents
Fahrbare GleisstopfmaschineInfo
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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- E01B27/00—Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
- E01B27/12—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track; Compacting track-carrying ballast
- E01B27/13—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track
- E01B27/16—Sleeper-tamping machines
- E01B27/17—Sleeper-tamping machines combined with means for lifting, levelling or slewing the track
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Description
- Fahrbare Gleisstopfmaschine Die Erfindung betrifft eine fahrbare Gleisstopfmaschine mit mehreren gleichzeitig arbeitenden, auf einem Rahmen angeordneten Stopfge.rätenO Maschinen dieser Art, mit denen das Gleis unter mehreren Schwellen gleichzeitig gestopft und außerdem selbsttätig nivelliert wird, sind bekannt0. Ihnen haftet der Mangel an, daß die Schotterverdichtung, insbesondere bei. großer Gleisanheb#ung, unter den ver schiedenen Schwellen nicht gleichmäßig isto Die Ursache dafür liegt darin, daß die Anhebung des Gleises jeweils nur örtlich (in einer Ebene) geschieht und das angehobene-Gleis in dem zu stopfenden Bereich nicht eindeutig nivelliert ist, sondern sich in einem Schwebezustand befindet und daher während des Stopfens leicht nach oben durchgebogen werden kann0 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den geschilder-ten Nachteil zu beseitigen, d.h. eine fahrbare Gleisstopfmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die auch bei großer Gleisanhebung eine gleichmäßi ge Schotterverdichtung unter den verschiedenen Schwellen ermöglichtO Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe in erster Linie dadurch gelöst, daß am Rahmen der Maschine Zangen oder dgl. angeordnet sind, mittels deren die Schienen des .u stopfenden Gleisstückes an die gradlinigen Unterkanten des Rahmens herangezogen und damit gleichseitig ausgerichtet werden.
- In Weiterbildung der Erfindung ist der Rahlnen höhenverstellbar am Fahrgestell, und zwar zwischen dessen Rad#sätzen, angeordnet und mittels seitlich angebrachter, über eine selbsttatige
höhenverstellbarer Stempel auf dem Oberbau abstützbar.ITivellierueeeinrichtung - Zweckmäßigerweise sind beim Arbeiten der Gleisstopfmaschine die nacheinander ablaufenden Arbeitsgänge (z.B. Anrollen der Maschine an den Arbeitsplatz, Abstützen des Rahniens auf des Oberbau, Absenken des Rahmens auf die Schienenköpfe, Keranziehen der Schienen an die Unterkanten des Rahmens, Anheben und Ausrichten des Rahmens durch die Hivelliereinrichtung und anschließende Stopfarbeit) über Folgeschalter steuerbar oder über eine Programmsteuerung schaltbar, so daß die Fedienungsmannschaft den Arbeitsablauf lediglich zu überwachen braucht.
- Um die gewünschte möglichst gleichmäßige Schotterverdichtung unter allen Schwellen zu erzielen, sind schließlich alle Stopfgeräte der Maschine mit entsprechenden AnzeiOe- und/oder Regelgeräten für den Schotterverdichtungsgrad versehen, durch die etwa auftretende Fehlstopfungen optisch oder akustisch angezeigt oder überhaupt vermieden werden können.
- In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine fahrbare Gleisstopfmaschine schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigen: Fig. 1 eine seitliche Ansicht, Fig. 2 eine teilweise Stirnansicht von links her, und Fig. 3 und 4 teilweise Querschnitte nach den Linien III-III bzw. IV-IV in Fig. 1.
- An einel-l Arbeitsrahmen 1, der gleichzeitig niit seineu über den Schienen 2 gelegenen Unterkanten ia als Lineal zum Ausrichten der Schienen in dem zu stopfenden Bereich benutzt wird, sind Stopfgeräte 3 für mehrere, zum Beispiel vier Schwellen 4 paarweise höhenverstellbar angeordnet. Der Rahmen ist mittels an vier seitlichen Auslegern 5 angebrachter höhenverstellbarer Stempel 6 auf dem Oberbau 7 abstützbar und außerdem mit vier über seine Länge gleichmäßig verteilten Paaren von höhenverstellbaren Zangen 8 versensen, mittels deren die Schienen 2 ergriffen und mit ihren Köpfen zum Anliegen an die Unterkanten 1a des Rahmens über dessen gesamte Länge ##gebracht werden können. Um das derart ausgerichtete Gleisstück in eine der gewünschten endgültigen Gleislage entsprechende Höhe bringen zu können, ist auf dem Rahmen 1 eine selbsttätige Nivelliereinrichtung 9 angebracht, die nach an sich bekannten Höhennivellierverfahren (Richtsehne 10) arbeitet und durch Höhenverstellung der sich auf dem Oberbau 7 abstützenden Stempel 6 den Rahmen 1 und damit auch die Schienen 2 in die ,ewünschte Lage bringt.
- Im übrigen besteht die Gleisstopfmaschine aus einem auf zwei Radsätzen 11 gelagerten Fahrgestell 1?, das seinen Arbeitsvorschub selbsttätig regelt.- t¢er einem der Radsätze ist ein Bedienungsstand 13 mit entsprechenden Steuergeräten und über dem anderen eine An-triebsanlage 14 aufgebaut0 Auf dem Mittelteil des Fahrgestells, also zwischen den Xadsätzen 11, ist der mit den Stopfgeräten 3 und Schienenzangen 8 versehene Arbeitsrahmen 1 mittels zweier Hydraulikzylinder 15 höhenverstellbar gelagert. Die Stopfgeräte 3 können als Schlag- oder Schwingstopfer ausgebildet sein.
- Die Arbeitsweise der Gleisstopfmaschine ist folgende: Die Maschine rollt schrittweise, selbsttätig gesteuert, über die (irl Beispiel vier) zu stopfenden Schwellen, bis die Stopfgeräte 3 in Arbeitsstellung stehend Durch Absenken des Arbeitsrahmens 1 auf die Schienen2 mittels der Hydraulikzylinder 15 und Heranziehen der Schienenköpfe an die Unterkanten 1a des Rahmens mittels der Zangen 3 wird das Gleisstück durch den Rahmen, der dabei als Lineal dient, gerichtete Mittels der ebenfalls hydraulisch zu betätigenden Stempel 6 wird nunmehr der Rahmen auf dem Oberbau 7 abgestützt und sodann durch die selbsttätige Nivelliereinrichtung 9 so weit angehoben, bis das Gleisstück sich in der gewünschten Lage befindet. Anschließend erfolgt der Stopfvorgang, bei dem der unterhalb der Schwellen 4 liegende Schotter mittels der gleichzeitig arbeitenden Stopfgeräte 3 verdichtet wird0 Das Stopfen kann dabei wesentlich intensiver und fester als mit bisher bekannten Maschinen erfolgen, da# die gesamte Stopfmaschine als Gegengewicht auf dem @u stopfenden Gleisstück liegt. Um eine möglichst gleichmäßige Verdichtung zu en@ielen, sind die Stopfgeräte 3 pneumatisch oder hydraulisch steuerbar und mit geeigneten Anzeige- und Re@el@eräten verschen.
- Der gesamte Arbeitsablauf kann derart programmiert gesteuert werden, daß die Bedienungsmannschaft im wesentlichen nur Überwachungsarbeiten zu übernehmen hat, Patentansprüche:
Claims (5)
- P a t e n t a n s p r ü c h e: 1.
- Fahrbare Gleisstopfmaschine mit mehreren gleichzeitig arbeitenden, auf einen Rahmen angeordneten Stopfgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (1) Zangen (8) oder dergl. angeordnet sind, mi-ttels deren die Schienen (2) des zu stopfenden Gleisstückes an die gradlinigen Unterkanten 1a des Rahmens herangezogen und damit gleichzeitig ausgericntet werden.
- 2o Gleisstopfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (i) höhenverstellbar am Fahrgestell 12 zwischen dessen Radsätzen 11 angeordnet ist 3o Gleisstopfmaschine nch Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, d@@ der Rahmen (i) mittels seitlich angebrachter, Über eine selbsttätige itivelliereinrichtung (9) höhenverstellbarer Stempel (6) auf dem Oberbau (7) abstützbar ist.
- 40 Gleisstopfmasenine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nacheinander ablaufenden Arbeitsgänge über Folgeschalter steuerbar oder
eine Programmsteuerung schaltbar sind0cji - 5. Gleisstopfmaschine nach Anspruch 1 Lis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer gleichmäßigen Schotterverdichtung alle Stopfgeräte (3) mit entsprechenden An@eige- und oder Regelgeräten für den Schotterver@ichtungsgrad verseilen sind0 L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702005187 DE2005187A1 (de) | 1970-02-05 | 1970-02-05 | Fahrbare Gleisstopfmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702005187 DE2005187A1 (de) | 1970-02-05 | 1970-02-05 | Fahrbare Gleisstopfmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2005187A1 true DE2005187A1 (de) | 1971-08-19 |
Family
ID=5761485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702005187 Pending DE2005187A1 (de) | 1970-02-05 | 1970-02-05 | Fahrbare Gleisstopfmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2005187A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0784121A1 (de) | 1996-01-12 | 1997-07-16 | Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft m.b.H. | Gleisstopfmaschine |
-
1970
- 1970-02-05 DE DE19702005187 patent/DE2005187A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0784121A1 (de) | 1996-01-12 | 1997-07-16 | Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft m.b.H. | Gleisstopfmaschine |
| US5752447A (en) * | 1996-01-12 | 1998-05-19 | Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellscaft M.B.H. | Tamping machine |
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