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DE2004854A1 - Abbildungsverfahren - Google Patents

Abbildungsverfahren

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Publication number
DE2004854A1
DE2004854A1 DE19702004854 DE2004854A DE2004854A1 DE 2004854 A1 DE2004854 A1 DE 2004854A1 DE 19702004854 DE19702004854 DE 19702004854 DE 2004854 A DE2004854 A DE 2004854A DE 2004854 A1 DE2004854 A1 DE 2004854A1
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DE
Germany
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image layer
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exposed
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702004854
Other languages
English (en)
Inventor
Ivar Trygve; Luebbe jun. Raymond Henry; Page Geoffrey Allison; Rochester; Swanton Paul Calkins Webster; N.Y. Krohn (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Xerox Corp filed Critical Xerox Corp
Publication of DE2004854A1 publication Critical patent/DE2004854A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G17/00Electrographic processes using patterns other than charge patterns, e.g. an electric conductivity pattern; Processes involving a migration, e.g. photoelectrophoresis, photoelectrosolography; Processes involving a selective transfer, e.g. electrophoto-adhesive processes; Apparatus essentially involving a single such process
    • G03G17/08Electrographic processes using patterns other than charge patterns, e.g. an electric conductivity pattern; Processes involving a migration, e.g. photoelectrophoresis, photoelectrosolography; Processes involving a selective transfer, e.g. electrophoto-adhesive processes; Apparatus essentially involving a single such process using an electrophoto-adhesive process, e.g. manifold imaging

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Materials For Photolithography (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. F.¥eickmann, ~
D1PL.-ING. H. Weigkmann, Dipl.-Phys. Dr. K-FiNCKE Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN XMHA POSTFACH 860 820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 39 21/22
XEROX CORPORATION, Rochester, N.Y. 14603, V.StoA· Abbildungsverfahren Die Erfindung bezieht sich auf ein Abbildungsverfahren, bei "
dem eine zäh-weiche, gegenüber einer zu ihrer Belichtung verwendeten elektromagnetischen Strahlung elektrisch lichtempfindliche Bildschicht, die sich sandwichartig zwischen einem Spender- und einem Empfängerblatt befindet, einem elektrischen Feld ausgesetzt und gleichzeitig die Sandwich-Struk- , tür zum Brechen der Bildschicht in bildmäßiger Verteilung getrennt wird·
Ein solches Verfahren wird bei der Mehrschicht-Abbildungstechnik angewendet, die auf der Übertragung einer Bildschicht aus einem zäh-weichen, elektrisch lichtempfindlichen Stoff beruht, die eandwichartig zwischen einem Paar von Blättern angeordnet j ist. Unter Einfluß einer elektromagnetischen Strahlung, gegenüber der die Bildschioht empfindlich ist, und eines elektriaohen Felds bricht die Bildschioht bei Trennung der Sandwich-Struktur unter Beibehaltung des elektrischen Felds in bildmäßiger Verteilung. Bei den meist verwendeten Ausführungsformen dieses Verfahrens wird ein solcher zäh-weioher, elektrisch liohtempfindlioher Bildstoff auf einer Unterlage als Überzug aufgebracht, dit als Spenderblatt bezeichnet wird. Bei einer Ausfuhr unga form weist die Bildschioht einen in einem Bindemittel verteilten lichtempfindlichen Stoff, wie z.B. metallfrei©» Phthalocyanin auf· Falle erforderlich, kann zur Vorbereitung
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der Bildherstellung die Bildschicht durch Berührung mit einem Quellmittel, einem Lösungsmittel oder einem teilweisen Lösungsmittel für die Bildschicht oder aber durch Hitze aktiviert werden. Dieser Verfahrensschritt ist entbehrlich.! wenn die Schicht ausreichend verbliebenes Lösungsmittel nach ihrem Auftragen auf der Unterlage aus einer Paste heraus aufweist oder ausreichend zäh-weich ietf um infolge der elektromagnetischen Strahlung und des elektrischen Felds zu brechen. Nach der Aktivierung wird ein Empfängerblatt auf die Oberfläche der Bildschicht gelegt. Anschließend wird über der Sandwich-Struktur ein elektrisches PeId aufgebaut, während diese mit einem Lichtbild des zu reproduzierenden Originals belichtet wird· Bei der Trennung des Spender- vom Empfängerblatt brioht die Bildsohicht längs der duroh die Belichtung festgelegten Linien· Ein Teil der Bildschicht wird auf eines der Blätter übertragen, während der übrige Teil auf dem anderen Blatt als positives Bild und Duplikat des Originals zurückbleibt, so daß auf dem ersten Blatt ein negatives Bild entsteht.
Bei diesen bisher bekannten Verfahren wird die Sandwioh-Struk«· tür auf einer lichtdurchlässigen leitenden Elektrode und eine zweite leitende Elektrode über dem Empfängerblatt angeordnet· ^ Gewähnlich besteht die lichtdurchlässige Elektrode aus einer ■ NESA-Glasplatte und die Elektrode auf dem Empfangerb1att aus einem leitenden schwarzen flexiblen Papier oder Aluminiumfolie· Diese Elektroden werden dann mit einer Spannungsquelle verbunden, wodurch ein elektrisches Feld Über der Sandwioh-Struktur aufgebaut wird· Das elektrische PeId wird während der Be11oh·» tung der Bildschioht mit einer elektromagnet!sohen Strahlung aufrechterhalten. Gewöhnlloh ist eine der Elektroden liohtdurohläesig, duroh die dann die Bildsohioht mit dem zu reproduzierenden Lichtbild beliohtet wird. Bei den normalen Mehrsohioht-Abbi!düngeverfahren ist mindestens eines der Spender- und Empfängerblätter zumindest teilweise lichtdurchlässig, so daß
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durch dieses hindurch, die Biläsohich!;.belichtet werden kann.
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Diese bekannten Verfahren erzeugen Bilder hoher Qualität und hohen Bildkontrastes, haben jedoch eine Anz.ahl,Nachteile· Beispielsweise war es .erforderlich« das elektrische PeId während der. Belichtung der Bildschicht über der Sandwich«Struktur aufrechtzuerhalten.-Daher wurde eine lichtdurchlässige leitende Elektrode verwendet, die mindestens so groß war, wie das gewünschte Bild, lichtdurchlässige Elektrodenmaterialien sind aber teuer und zerbrechlich. Außerdem waren mindestens eines der Spender- und Empfängerblätter mindestens teilweise lichtdurchlässig gegenüber der benutzten elektromagnetischen Strah- <f lung, um die Belichtung der. sandwichartig zwischen ihnen angeordneten Bildschicht zu ermöglichen. Die bekannten Abbildungsverfahren verwenden daher lichtdurchlässige Teile und erfordern außerdem Einrichtungen zur Herstellung eines elektrischen Felds über der Sandwich-Struktur nahe der Stelle, an der die Bildschicht belichtet wird0
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein neues Abbildungsverfahren zu schaffen, das unter Beibehaltung der Vorteile der bekannten Verfahren keine lichtdurchlässigen Teile mehr erfordert und bei dem die Belichtung der Bildschicht vor Bildung der Sandwich-Struktur vorgenommen wird«,
Bei einem Abbildungsverfahren der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Bildschioht belichtet wird, bevor sie dem elektrischen leid ausgesetzt wird«
Die Bildschicht wird wieder zwischen einem Spend; und einem Empfängerblatt entweder vor oder nach der Belichtung der Bildschicht angeordnet, jedoch auf jeden Pail vor Anwendung eines elektrischen Pelds. Haoh dem Aufbau des elektrischen Pelds ' wird öle Sandwich-Struktur getrennt. Bei "der Trennung -bricht
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die Bildschicht längs der durch die Belichtung bestimmten linien, wobei ein Teil der Bildschicht auf eines der Blätter übertragen und der übrige- Teil auf dem anderen Blatt zurückbleibt, so daß ein positives Bild als Duplikat des Originals auf dem einen Blatt und ein negatives Bild auf dem anderen Blatt entsteht-· Wird die Bild schicht vor der Belichtung bereits zwischen einem Spender- und einem Empfängerblatt angeordnet, um so eine Sandwich-Struktur zu bilden, so muß mindestens eines der Spender- und Empfängerblätter zumindest teilweise lichtdurchlässig gegenüber der benutzten elektromagnetischen Strahlung sein· Wird dagegen die Belichtung vor Bildung ψ der Sandwichstruktur vorgenommen, so ist es nicht erforderlich, daß eines der Blätter gegenüber der benutzten Strahlung lichtdurchlässig ist·
Bisher wird die Bildschicht während des Anliegens eines elektrischen Felds über der Sandwich-Struktur belichtet. Das elektrische Feld wird über leitende Elektroden oder als elektrostatische Ladung auf der Oberfläche des isolierenden Spenderund Empfängerblatts, die die Bildsohicht berühren, aufgebaut· Es wurde nun aber festgestellt, daß Bildsohiohten hergestellt werden können, bei denen keine gleichzeitige Belichtung und Anwendung eines elektrischen Felds erforderlich ist· Die Zeitdauer, die zwisohen Belichtung-der Bildschicht und der Anwendung des elektrischen Felds vergehen darf, hängt von dem elektrisch 11ohtenpfindliehen Stoff der Bildschicht, der Beliohtungsetärke und der Stärke des elektrischen Felds ab·
Die Eigenschaft elektrisch lichtempfindlicher Stoffteilchen einer Bildschicht für die Mehrsohiohtenteohnik, die die Entwicklung des Bilds durch Trennung der Sandwich-Struktur unter einen elektrischen Feld nach d«r Belichtung ernöglioht, wird als Alterung bezeichnet. Dies· Eigenschaft ist leicht anhand der in Figur 2 gezeigten Einrichtung au erkennen, dl· später näher beschrieben wird· Gewöhnlich läuft ein solcher Versuoh
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in folgender Weise abs auf einer isolierenden Unterlage oder einem Spenderblatt wird eine elektrisch lichtempfindliche Bildschicht aufgetragen und mit einem Lichtbild elektromagnetischer Strahlung belichtet, gegenüber-der die Schicht empfindlich ist. Die Belichtung wird,dann abgebrochen und ein Empfängerblatt-auf der Bildschicht angeordnet. Nach Bildung dieser Sandwich-Struktur werden Spender- und Empfängerblatt aufgeladen. Bei der Trennung der Struktur bricht die BiIdsohioht in bildmäßiger Verteilung, wobei ein Teil der Schicht auf das Empfängerblatt übertragen und die übrige Bildsohlcht auf dem Spenderblatt bleibt. Sie mögliche Zeitdauer zwisohen j dem Abbruch der Belichtung und der Aufladung der Sandwich»- ™ Struktur wird als die Alterungseigensohaft der jeweils verwendeten Bildschicht bezeichnet. Die Alterungseigenschaft einer bestimmten Bildschicht kann bei verschiedenen Arbeitsbedingungen bestimmt werden, z.B. durch Änderung der Belichtungsstärke und der Stärke des über der Sandwich-Struktur liegenden elektrischen Felde. Außerdem können die Alterungseigensohaften einiger elektrisch lichtempfindlicher Stoffe durch eine nach der bildmäßigen Belichtung und Tor der Aufladung angewendete elektromagnetische Strahlung beeinflußt werden· Auf diese Weise kann die mögliohe Zeitdauer zwischen Belichtung und Aufladung Terringert werden, wenn eine allgemeine Beleuchtung, wie z.B. Tageslicht, Tor der Aufladung zugelassen-wird. {
Die zwischen Belichtungund Aufladung Vergehende Zeit kann Ton einigen Hundertstel Sekunden bis zu Stunden betragen· Tür elektrisch lichtempfindliche Stoffe mit sehr kurzen Alterungaeigensohaften ist da· in Pig.2 gezeigte Aueführungsbeispiel so zu Modifizieren, daß die ■wischen Belichtung, Sandwichbildung und Aufladung vergehende Zeit so kurz wie möglich gemacht werden kann·
Zur Ausführung dta gemäß der Erfindung geschaffenen Abbildunge-Terfahrene können all· geeigneten elektrieoh lichtempfindlichen Stoffe Terwendet werden, die solohe Alterungeeigeneohaf-
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ten zeigen· Dieses gilt unabhängig davon, ob der besondere Stoff organisch, anorganisch ist, aus einem oder mehreren Bestandteilen in fester Lösung oder verteilt ineinander, die !Teilchen aus mehreren Schichten unterschiedlicher Stoffe oder aus lichtempfindlichen-und nichtlichtempfindlichen Stoffen kombiniert sind. Stark gefärbte, elektrisch lichtempfindliche Stoffe weisen Stoffe auf, wie 8f13-SioxodixLaphtho-(1,2,2',3')-furan-6-oarbox-p-methoxyanilid; Locarno Red, C.I. No· 15865, 1 -(4'-Methy1-5'-chlorazobenzol-2J-sulfonsäure)-hydroxy-3-naphtholsäure; Watchung Bed B, das Bariumsalz von 1-(4'-Methy1-5'-ohlorazobenzol-2·-sulfonsäure)-hydroxy-3-naphtholsäure, O.I. No. 15865, naphthol Red B, 1-(2'-Methoxy-5'-nitrophenylazo)-2-hydroxy-3"-nitro-3-naphthanilid, C·I· No. 12355j Duol Carmine, die Galciumbase von 1-(4'-Methylazobenzol-2!-eulfonsäure)-2-hydroxy-3-naphtholsäure, C.I. No. 15850; Calcium Idthol Red, die Calciumbase von 1-(2I-Azonaphthalen-1 *sulfonsäure)~2-naphthol, C.I. No· 15630; Pyranthrone Indofast Brilliant Scarlet Toner, 3,4,9,10-bis (N,N*-(p-Methoxy-phenyl)-imido)-perylen, 0·Ι. Ιίο. 71140; Dichlorthioindigo; Pyrazolone Red B Toner, CI* Vo. 21120; Methyl Violet, eine Phosphor-Wolfram-Molybden-Säure-Base eines Triphenylmethanfarbstoffs, CI. 42535| Indofast Violet-Base, Diohlor-9,18-isoviolanthronj CI. No. 6001Oj Diane Blue, 3»3'-Methoxy-4,4l-diphenyl-bie<1M-azo~2l-hydroxy-3l-naphthanilid, C.I· No. 21180; Indanthrene Brilliant Orange R.K., 4,10-Dibrom-6#12-anthanthron, CI. No· 5930Of Algol Yellow G.C, 1,2,5t6-di (C,O1-Diphenyl)-thiazol-anthrachinon, CI, No. 67300; Flavanthrone; Indofaet Orange Toner, CI, No. 71105; 1-Cyan-2,3-phthaloyl-7,8-benaopyrroeolin und viele weitere Thioindigos, Aoetoaoetarylide, Anthrachinone, Perinone, Perylene, Dioxazine; Ohinaoridone, Azo- und Diazo-Verbindungen, Thoazine, Azine und ähnliohe Stoffe.
Ty pi β ο he anorganiaohe Verbindungen sind Cadmiumsulfid, CadalUHSulfoeelenld, Zinkoxid, Zinkeulfid, Sohwefeleelen, Queolc-•ilberiulfid, Bleioxid, Bleieulfid, Cadmiumeelenia, Titan«
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dioxid, Indiumtrioxid und ähnliche·
Zusätzlich zu den vorerwähnten organischen Stoffen können weitere organische Stoffe in der Bildschicht verwendet werden, wie z.B. Polyvinylcarbazolj 2t4-bis(4,4'-I>iäthyl-aminophenyl)-1t3,4-oxidiazol|.H-Isopropylcarbazol; Polyvinylanthraben; Triphenylpyrrol; 4»5-IDiphenyliinidazolidinon; 4,5-Diphenylimidazolidinäthion; 4>5-his-(4t-Ainino-phenyl)-imidazoliainon; 1,2,5$6-Tetraazaeyclo-octäte-fcrain--(2, 4*6,8-); 3,4-di-(4 'Methoxyphenyl)-7,8-diphenyl-1,2,6-tetraazacyclooctatetrain-(2f4,6>8); 3,4~di(4l-Phenoxy-phenyl)-7,8-diphenyl- J
1,2,5,6-tetraaza-cycluoctatetrain-(2,4t6,8); 3,4»7,8-Tetra- ' metho?y-1,2,5,6-tetraaza-cyclooctatetrain-(2,4,6,8)-2-mercaptobenzthiazoli 2-Phenyl-4-alpha-naphthyliden-oxazolon;. 2-Phenyl^4-äiphenyliden-oxazolon; 2-Phenyl«4-p-methoxybenzyliden-oiazolon; 6-Hyäroxy-2-phenyl-(p-dimethyl-aminphenyl)-benzofuran; 6-Bydroxy-2,3-di-(p-metho3qrphenyl)-benzofuran; 2,315»6-Tetra-( p-inethoxj-phenyl) -furo ( 3,2f) -benzof uran; 4' -Bimethyl-amin-benayxiden-bensliydrazid; 4>-Ι)ΐηιβthylaminobenzylideniaonicotinsäurehydrazid ; Furf uiryliden- (2) -4' -dimethylamino-benzhydrazid j 5-Benzylideii-aminoaoenaphthen~3-benzyliden-aminooarbazol; (4-N,N-l)imethylaniinobenzyliden)-p-N,N-dimethylaminoanilin} (2-Nitro-benzyliden)-p-bromanilin; H, N-rDimethyl-N1 (2-nitro-4-cyan-benzyliden) p-phenylen-äiamin; ( 2,4-Biphenyl-chiiiazolin} 2-(4f-AiBinophenyl)-4-phenyl-chinazolin; ^-Phenyl^- (4f -dimethyl-aainophenyl)—7-methoxy-ohinazolin; 1,3-Dipheny1-tetra-hydroiaidaeolj 1,3-di-(4'Chlorphenyl)-tetra-hydroimidazol; 1f3-äi-(p-Tolyl)-2-/0hinolyl-(2»-)7 tetra-hydroimidazol; 3—(4lOimethylaminophenyl)-5-(4M—methoxyphenyl)-6-phenyl-1,2t4-triazin; 3-Pyridil-(4')-5-(4tdimethyl^ amino-phenyl)-6-phenyl-1,2,4-triazin; 3-(4l-Amino-phenyl)-5,6-diphenyl-1,2,4-triazinj 2,5-bia £K ·-Amino-pheny1-(1· )/-1f 3»3~triaioli 2,5-bis- /4'-(N-äthyl-N-aoftyl-amino)-phenyl-(14 )J-\ f 3,4-triazolfi; 1, S-Biphenyl^HDiethyl-pyrazolini 1,3»4,5-Tetra-phenyl-pyrazolin; 1-Phenyl—3—(p-methoxyBtyryl)-'5-(p-
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methoxy-phenyl)-pyrazolinj 1-Methyl-2-(3' ,4!dihydroxy-methylen-phenyl)-benzimidazol; 2,(4'-Dimethylaminophenyl)-benzoxazol j 2-(4lMethoxyphenyl)benzthiazol; 2,5-bis /p-Amino-phenyΙΟ I/ 1,3t4-oxidia2!ol; 4,5-Diphenyl-imidazolon; 3-Amino-carbazol sowie Kopolymere und Mischungen dieser Stoffe·
Weitere Stoffe sind z.B. organische, mit Ladungsübertragung gebildete Donator-Akzeptor (Lewissäure-Lewisbase)-Komplexstoffe aus Spenderharzen wie Phenolaldehydharze, Phenoxyharze, Epoxyharze, Polycarbonate, Urethane, Styrole oder ähnliche, komplexverbunden mit Blektronenakzeptoren, wie 2,4,7-Trinitro-9~fluorenonj 2,4»5-7-Tetranitro«9-fluorenonj Piorinsäure; 1,3,5-Irinitrobenzol; Ohloranil; 2,5-Diohlor-benzochinonj Anthraehinon-2-carboxylsäure, 4-lTitro-phenol; Maleinsäureanhydrid; Metallhalogenide von Metallen und Metalloiden der Gruppen I-B und II-VIII des periodischen Systems, wie z.B· Aluminiumchloride Zinkehlorid, Eisenchlorid, Magnesiumchlorid, Calciumgodid, Strontiumbromid, Chrombromid, Arsentrijodid, Magnesiumbromid, Stannochlbrid, Borhalogenide wie Bortrifluorid; Ketone wie Benzophenon und Anisil, Mineralsäuren wie Schwefelsäure; organische Carboxysäuren wie Essigsäure und Maleinsäure, Bernsteinsäure, Zitrakonsäure, Sulfonsäure wie 4-Toluolsulfonsäure und Mischungen dieser Stoffe. Zusätzlich zu diesen Stoffen können viele andere der oben genannten Stoffe durch Ladungsübertragungskomplexbildung weiter sensitiviert werden, außerdem können viele färbempfindIieher gemacht werden, um ihren spektralen Empfindlichkeitsbereich schmaler, breiter oder aber höher zu machen·
Naphthanilide werden wegen ihrer ausgezeichneten Alterungseigensohaften bevorzugt· Zur Herstellung der gemäß der Erfindung verwendeten Bildschiohtsuapension kann jedes geeignete Naphthanilid benutzt werden· Besondere bevorzugt werden mit Elektronenakzeptcren koaplexverbuadene Naphthanilide.* Trinitro-9-fluorenone sind besonders bevorzugte Elektronenaksepto«·
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ren, wobei jede geeignete Kristallinform "benutzt werden kann.
Typische Naphthanilide sind ζ·ΒΥ 1-(2f-Methoxy—S'-nitrophenylazo ) -2-hyäroxy-3"-nitro-3-naph-thanilid, 1 - (2 · -Chlor-4' -nitrophenylazo)-3"-nitro-3-naphthaniliä, 1 - (3', 5'-Dinitrophenylazo)-«2-chlor-3"-naphthanilid, 1-(3,5l-3imethoxyphenylazo)«2-hydroxy-3"-nitro-3-naphthanilid und Mischungen dieser Stoffe.
lerner können die elektrisch lichtempfindlichen Teilchen selbst aus jedem geeigneten aus einem oder mehreren der oben genannten elektrisch liohtempfindlichen Stoffe organischer -, oder anorganischer Natur bestehen, die in einem geeigneten I isolierenden Harz verteilt, in fester Lösung mit diesem oder mit ihm kopolymerisiert sind, unabhängig davon, ob das Harz selbst lichtempfindlich ist oder nicht· Diese besondere Teil·-» chenart kann besonders erwünscht sein, um die Verteilung der Teilchen zu erleichtern, um eine unerwünschte Seaktion zwischen Bindemittel und lichtempfindlichen Stoff oder zwischen liohtempfindlichen und aktivierenden Stoff zu verhindern oder um ähnliche Aufgaben zu erfüllen. Typisohe Harze dieses Typs sind z.B. Polyäthylen, Polypropylen, Polyamide» Polymethacrylate, Polyacrylate, Polyvinylchloride, Polyvinylacetate, Polystyrol, Polysiloxane, chlorinierte Kautschuke, Polyacrylnitril, Epoxyharze, Phenolharze, Kohlenwasserstoffharze und andere natürli« | ohe Harze, wie Kolophoniumderivate, wie auch Mischungen und Kopolymere aus ihnen· ^
Die gewünschte physikalische Grundeigensohaft der Bildschicht besteht darin, daß sie naoh ihrer Herstellung oder nach geeigneter Aktivierung brechbar ist· Das heißt, die Bildsohioht aufl strukturell ausreichend weich sein, damit sie bei Anwendung eines elektrischen PeIdβ kombiniert mit einer elektromagnetischen Strahlung auf-die elektrisoh lichtempfindlichen Stoffe bricht, Weitirhln mufl die Bildsohioht bereits auf eine feldstärke anepreohen, die kleiner als diejenige ist, bei der elek-
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trische Durchschlage oder Lichtbogen über der Bildsohicht auftreten. Ein anderer Ausdruck für Rzäh-weiehM ist daher "unter Feldeinwirkung brechbar11· Die-Bild schicht braucht nicht bereits bei ihrer Belichtung zäh-weich zu sein, sondern kann durch geeignete Behandlung, wie Aktivierung, vor der Trennung der aufgeladenen Sandwich-Struktur zäh-weich gemacht werden.
Die Bildschichten wirken sowohl als lichtempfindliches Element als auch als Farbgeber für das endgültige Bild· Vorzugs« weise wird die Bildschicht so ausgewählt, daß sie einen hohen Empfindlichkeitsgrad und gleichzeitig eine intensive Färbung aufweist, so daß ein Bild hohen Kontraste durch den hohen G-ammawert mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zu erhalten ist· Die Bildsohicht kann homogen sein, wobei sie z.B. eine feste Lösung zweier oder mehrerer Pigmente enthält· Die Bildschicht kann aber auch heterogen sein, wenn sie z.B. Pigmentstoffe in einem Bindemittel verteilt aufweist·
Um kleine Kohäsionskräfte in der Bildschicht zu erzielen, werden relativ weiche Stoffe niedrigen Molekulargewichts für sie verwendet. So wird ζ·Β· bei einer nur einen Bestandteil enthaltenden homogenen Bildschioht eine aonoaerische Verbindung oder ein Polymer niedrigen Molekulargewichts mit einer Lewissäure zusammengesetzt, um eine hohe Lichtempfindlichkeit der Bild*· β chi oh t zu erreichen· Werden ähnlich zwei oder mehr Bestandteile in einer festen Lösung für eine homogene Bildsohicht verwendet, kann ein oder beide Bestandteile der festen Lösung ein Stoff niedrigen Molekulargewichts sein, so daß die Schicht die gewünschten niedrigen Kohäsionskräfte aufweist· Dieses Verfahren kann auch in Verbindung mit heterogenen Bild sohlen·· ten angewendet werden· Obwohl das Bindemittel bei heterogenen Bildsohiohten seilst lichtempfindlich sein kann, ist diese Eigenschaft nioht erforderlich« Me Stoffe für ein solohes Bindemittel können allein nach ihren physikalischen Eigenschaften ohnt Rüolceioht auf ihr· Lichtempfindlichkeit gewählt wer«·
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den. Dieses gilt auch für homogene Systeme mit zwei Bestandteilen, "bei denen lichtempfindliche Stoffe mit den gewünschten physikalischen Eigenschaften gewählt werden können. Es kann auch jede andere geeignete Technik zur Erzielung niedriger Kohäsionskräfte in der Bildsehicht angewendet werden. So können z.B. geeignete Mischungen inkompatibler Stoffe, wie z.B. eine Mischung von Polysiloxanharz mit einem Polyacrylesterharz entweder als Bindemittel in einem heterogenen System oder in Verbindung mit einem "homogenen" System verwendet werden, bei dem der lichtempfindliche Stoff-entweder' einer der inkompatiblen Bestandteile (zusammengesetzt mit einer Lewissäure) oder ein getrennter und zusätzlicher Bestandteil der Bildschicht ist. Die Dicke der Bildschicht reicht vorzugsweise von etwa 0,2 Mikron bis etwa 25 Mikron, gewöhnlich jedoch von 1 bis 10 Mikron und vorzugsweise beträgt sie etwa 5 Mikron»
Das Gewichtsverhältnis lichtempfindlichen Pigmentstoffs zum Bindemittel bei heterogenen Systemen kann von etwa 10 zu 1 bis zu 1'zu 10 reichen', Verhältnisse von etwa 1 zu 4 bis etwa 2 zu 1 haben jedoch die besten Ergebnisse gezeigt, so daß dieser Bereich bevorzugt wird· .
Das Bindemittel bei heterogenen Bild schichten oder die in Verbindung mit Pigmentstoff en homogener Schichten verwendeten Stoffe können, soweit anwendbar, jeden geeigneten klebend weichen Stoff oder einen Stoff, der klebend weioh gemacht werden kann, enthalten. Typische Stoffe sind z.B. mikrokristalline Wachse s wie Sunoco 1290, Sunoco 5825, Sunoco 985, alle erhältlich von der Sun Oil Co. j Paraflint RG, erhältlich von der Moore and Munger Company; Paraffinwachse, wie Sunoco 5512, Sunoco 3425, erhältlich von der Sun Oil Co.; Sohio Parowax, erhältlich von Standard Oil of Ohioj Wachse aus hydrierten ölen, wi e Capitol City 1380 Wachs, erhältlich von Capitol City Products, Co., Columbus, Ohioj Caster Wachs Ir-2790, eräiltlich von BakerCaster Oil Co.; Vitikote L-304, erhält-
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lieh von Duro Commoditiesj Polyäthylene wie Eastman Epolene N-11, Eastman Epolene C-12, erhältlich von Eastman Chemical Puoduots, Co., Polyäthylen DYJT, PolyäthyleneDYLT, Polyäthylen DYIfP, Polyäthylen DYDS, alle erhältlieh-von Union Carbide,-Corp.j Marlex TR 822» Marlex 1478, erhältlich von Phillips Petroleum Co.j·Epolene C-13, Epolene C-10, erhältlich von Eastman Chemical Products, Co.j Polyäthylen AC8, Polyäthylen AC612, Polyäthylen AC324, erhältlich von Allied Chemicals; modifizierte Styrole, wie Picootex 75t Pioootex 100, Piocotex 120, erhältlich von Pennsylvania Industrial Chemicalj Vinylaoetat-äthylen Copolymere, wie Elvax Resin 210, Elvax Resin 310, Elvax Resin 420, erhältlich von E.I. DuPont de Nemours & Co., Inc., Vistanex MH, Vietanex 1-80, erhältlich von Enjay Chemical Co.; Vinylchlorid-vinylacetatcopolymere, wie Vinylite VYLP, erhältlich von Union Carbide Corp.; Styrol-vinyltoluolcopolymere; Polypropylen; und Mischungen aus diesen. Ein isolierendes Bindemittel wird bevorzugt verwendet, da'es die Verwendung eines größeren Bereiohs elektrisch lichtempfindlicher Pigmentstoffe gestattet. Eine Mischung mikrokristallinen Wachses und Polyäthylen wird bevorzugt, da es elektrisch nichtleitend und zäh-weich ist· Ist die Bildschicht nicht ausreichend zäh-weich, um ein Brechen in bildmäßiger Verteilung zu ermöglichen, wird ein Aktivierungsschritt bei dem erfindungsgemäßen Verfahren angewendet. Diese Aktivierung kann viel· Formen aufweisen, wie Erhitzung der Bildsohioht, wodurch ihre Kohäsionskräfte verringert werden, oder es kann eine Substanz auf die Oberfläche der Bildschicht gegeben werden bzw. in dieser eingeschlossen sein, die die Kohäsionskräfte innerhalb der Sohicht verringert oder eine solche Verringerung fördert· Eine solche Substanz wird als Aktivator oder Aktivierungemittel bezeichnet· Vorzugeweiee soll der Aktivator einen hohen elektrischen Wideretand h»-* b«n, um elektrische Durchschlag/ in der Mehreohiohtetruktur zu vermeiden. Ee ist-daher oftmals vorteilhaft, im Handel erhältliohe Zusammensetzungen der Aktivatoren zu reinigen, um
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die elektrische Leitfähigkeit erhöhende Verunreinigungen zu entfernen. Dieses kann durch Hindurohschicken der flüssigkeit durch ein Tonsieb oder durch eine geeignete andere Reinigungstechnik bewirkt werden» .Allgemein kann der Aktivator aus je- ' dem geeigneten Stoff bestehen, der die genannten Eigenschaften aufweist. Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung und auch der nachfolgenden Patentansprüche sollen unter einem. Aktivator nicht nur Stoffe verstanden werden, die herkömmlich als Lösungsmittel bezeichnet werden, sondern auch solche, die als teilweise Lösungsmittel, aufquellende oder weichmaohende Mittel für die Bildschicht wirken. Der Aktivator kann zu jedem J Zeitpunkt des Abbildungsverfahren vor Trennung der Sandwich-« " Struktur angewendet werdene ■"■·-..
Aktivatoren mit niedrigem Siedepunkt werden bevorzugt, so daß das entstehende Bild durch Verdunstung des Aktivators fixiert werden kamu Am schnellsten kann das Bild durch Anwendung leichter Wärme fixiert werden. Selbstverständlich ist die Erfindung jedoch nicht auf die Verwendung solcher flüchtiger Aktivatoren beschränkt· So können auch einen sehr hohen Siedepunkt aufweisende, nichtflüchtige Aktivatoren, wie Silikonöle, z.B· Dimethylpolysiloxan, und einen sehr hohen Siedepunkt aufweisende larigkettige aliphatisch^ Kohlenwasserstofföle, gewöhnlich als Transformatoröle verwendet, wie z.B. Wemoo-C ( Transfprmatorolj erhältlich von Westinghouse Electric Co., bei dem Abbildungsyerfahren angewendet werden· Obwohl diese weniger flüchtigen Aktivatoren nicht durch Verdunstung trocknen, kann die Fixierung des fertigen Bilds duroh Überdecken Bit einem öaugfähigen Blatt, wie ζ·Β·-Papier, vorgenommen werden^ dae die AktivatorflüsBigkeit aufsaugt· Kurz gesagt 9 . kann ieder geeignet· flüchtige und nichtfluchtige Aktivator , angewendet werdtn*· !Dypieohe Aktivatoren sind Sohip Odorleas Solvent 3440, ein aliphatisoher (Kerosen) Kohlenwasserstoff«* erhäl.tlioh von Standard Oil Oo. of Ohio, Tatra«
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ohlorkohlenstoffpetroleumäther, Freon 214 (Tetrafluortetraohlorpropan), weitere halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Chloroform, Methylenchlorid, Trichloräthylen, Perchloräthylen, Chlorbenzol, Triohlormonefluormethan, Tetrachlordifluoräthan, Trichlortrifluoräthan, Ither wie Diäthyläther, Diisopropyläther, Dioxan, Tetrahydrofuran, XthyTenglycolmoneäthyläther, aromatische und aliphatisohe Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol, Hexan, Cyolohexan, Benzin, Mineralgeiste und weißes Mineralöl und Pflanzenöle wie Kokosnußöl, Babusöl, Palmöl, Olivenöl, Rizinusöl, Erdnußöl und Knochenöl, Deoan, Dodecan und Mischungen aus diesen· Sohio Odorless Solvent 3440 wird bevorzugt, da es geruchlos und ungiftig ist sowie einen relativ hohen Flammpunkt hat·
Obwohl die Bildschichten als selbsttragende Filme hergestellt werden können, werden sie gewöhnlich auf einem Blatt aufgetragen, das als Unterlage oder Spenderblatt bezeichnet wird· Eine Kombination aus Spenderblatt und Bildschicht wird als Spender bezeichnete Wird ein Bindemittel verwendet, so kann der Pigmentstoff durch herkömmliche Einrichtungen zur Mischung fester Bestandteile, wie ζ·Β· eine Kugelmühle, untergemischt werden· Nach Mischung der Bestandteile der Bildschicht wird eine gewünschte Menge als Überzug auf einer Unterlage aufgebracht· Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine Bildschicht aus einem elektrisch lichtempfindlichen Pigmentstoff, verteilt in einem Bindemittel, auf einem elektrisch isolierenden Spenderblatt aufgetragen·
Das Spender- und Empfängerblatt kann aus jedem geeigneten elektrisch isolierenden oder leitenden Material hergestellt sein· Isolierende Materialien werden bevorzugt, da sie die Verwendung hochfester polymerisoher Stoffe erlauben* Typische isolierende Materialien sind z.B. Polyäthylen, Polypropylen, Polyäthylenterephthalat, Celluloseacetat, Papier, alt Plastik überzogenes Papier, wie mit Polyäthylen überzogen·« Papier,
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Vinylehlorid-Vinylidenchlorid Kopolymere und Mischungen aus diesen. Mylar, ein durch Kondensation zwischen Äthylenglyool und Terephalsäure hergestellter "Polyester, der von E. I. DuPont de Nemours & Co., Inc. erhältlich ist, wird wegen seiner Beständigkeit und seiner ausgezeichneten Isolationseigenschaft en bevorzugt. Diese hochfesten Polymere·können nicht nur haltbare Unterlagen für positive und negative Bilder, wie sie auf dem Spender- und Smpfängerblatt erzeugt werden, ergeben, sondern zusätzlich bilden sie eine elektrische Sperre zwischen den Elektroden und der Bildschicht, die elektrische Durchschläge in der Mehrschichtstruktur bei Anlegung, des elektrischen Felds verhindern· Das Spender- und Empfängerblatt J können beide aus unterschiedlichen Materialien gewählt werden. So kann eine Mehrschichtplatte mit einem isolierenden Spender—und einem leitenden Empfängerblatt erzeugt werden·
Wie oben ausgeführt, wird die Bildschicht und anschließend die Sandwichs^ruktur aus Spenderblatt, Empfängerblatt und Bild schicht einem elektrischen EeId ausgesetzt· Das elektrische PeId kann in verschiedener Weise erzeugt werden· Gewöhnlich wird die Sandwichstruktur zwischen zwei untersohiedliehes Potential führenden Elektroden angeordnet· Eine elektrische Ladung kann aber auch auf ein oder beide Spender·* und Empfängerblatt Vor oder nach der Bildung der Sandwichstruktur durch irgendein bekanntes Verfahren zur Aufbringung einer | statischen Ladung aufgebracht werden· Eine statische Ladung kann z.B. durch Berührung des Blatts oder der Unterlage mit einer elektrisch geladenen Elektrode aufgebracht werden· Andererseits können eines oder beide Blätter durch Anwendung einer Koronaladungequelle, wie sie in den US-Patentschriften 2 588 699, 2 777 957, 2 885 556 öder durch Verwendung leitender Hollen, wie sie in der US-Patentschrift 2 980 834 oder durch reibungselektrieche Einrichtungen, wie sie in der US-Patentschrift 2 297 691 beschrieben sind» oder durch andere geeignet· Einrichtungen elektrisch aufgeladen werden·
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Das elektrische Feld kann also durch alle bekannten Einrichtungen zur Aussetzung eines Bereichs gegenüber einem elektrischen feld erzeugt werden· Die verwendeten Elektroden können ;jedes geeignete leitende Material enthalten und können starr oder flexibel sein· Typische leitende Materialien sind Metalle,wie Aluminium, Messing, Stahl, Kupfer, Nickel, Zink u.a., metallische Überzüge auf Plastikunterlagen, durch Einschluß eines geeigneten Stoffs leitend gemachter Kautschuk oder durch geeignete Stoffe leitend gemachtes Papier oder durch Einbringung in eine feuchte Atmosphäre zu ihrem leitendwerden ausreichend Wasser aufnehmende Stoffe· Leitender Kautschuk wird wegen seiner FlexibiLität bevorzugt. Soll bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die Bildschicht mit elektromagnetischer Strahlung belichtet werden, während sie zwischen den Elektroden angeordnet ist, so muß mindestens eine der Elektroden mindestens teilweise lichtdurchlässig sein· Die lichtdurchlässige leitende Elektrode kann aus jedem geeigneten leitenden, lichtdurchlässigen Material hergestellt und kann starr oder flexibel sein· Typische leitende, lichtdurchlässige Materialien sind ZeB. Cellophan, leitend überzogenes Glas, wie mit Zinn- oder Indium überzogenes Glas, mit Aluminium überzogenes Glas oder ähnliche Überzüge auf Plastikstoffen· UESA, ein Mit Zinnoxyd überzogenes Glas, das von der Pittsburgh Plate Glass Co. erhältlich ist, wird wegen seiner guten Leitfähigkeit und seiner hohen Lichtdurchlässigkeit bevorzugt. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren, bei dem das Spender- und Empfängerblatt aus einem leitenden Material bestehen, können, obwohl nicht bevorzugt, beide auch als Elektroden für das auf die Bildschi cht wirkende elektrieohe Feld dienen. Auf diese Weise können eines oder beide der Spender« und Empfängerblätter eine Doppelfunktion in dem erfindungagemäßtn Verfahren aueüben·
Die Stärke des angewendeten elektrischen PeJds über der Sandwichstruktur hängt von dieser Mehrsohiohtstruktur und den dabei verwendeten Materialien ab· Wird ι·Β· «in hoohieolieren-
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des Empfänger- und Spenderblatt.verwendet, so können sehr viel stärkere Felder angewendet werden, als wenn relativ leitende Spender--und Empfängerblätter "benutzt werden« Die erforderliche Feldstärke kann jedoch einfach "bestimmt werden. Wird ein zu großes Potential "benutzt, so wird ein elektrischer Durchschlag in der Mehrschichtstruktur- auftreten, wodurch ein lichtbogen zwischen den Elektroden auftritt. Wird ein zu niedriges Potential benutzt, so bricht die Bildschioht nicht entsprechend dem jeweiligen Bildmuster· Wird z.B. ein 0,08 mm dickes Mylar-Empfängerblatt und ein 0^05 mm dickes Mylar-Spenderblatt verwendet, so können Potentiale bis zu 20 000 V zwischen den Elektroden auftreten· Die bevorzugte Feldstärke zwischen der Mehrschichtstruktur beträgt zwischen 40 KV/mm und etwa 280 KV/mm elektrisch isolierenden Materials. Werden relativ hohe·Potentiale benutzt, so ist die Einschaltung eines Widerstands in den Spannungskreis wünschenswert, um den Stromfluß, zu begrenzen; dabei werden gewöhnlich Widerstände in der Größenordnung von'etwa 1 Megohm bis etwa 20 000 Megohm verwendet·
Je nach dem verwendeten Bildschichtmaterial und der Polarität des angelegten Feldes wird das positive Bild auf dem Spenderoder dem Empfängerblatt erzeugt. Wie sich zeigte, bildet sieh das positive Bild auf dem Spenderblatt, wenn deren benachbarte Elektrode auf positivem Potential liegt, während ein negatives Bild sich auf dem Empfängerblatt bildet« Das heißt, daß die beleuchteten !Teile der Bildschicht am Empfangerblatt anhaften und die nichtbeleuchteten Bereiche am Spenderblatt gebunden bleiben. Ferner ergab siöh, daß die besten Bilder dann erhalten werden, wenn die Belichtung durch das Spenderblatt hinduroa''stattfindet*-
Bei dem erfindungsgemäSen Verfahren kann sur Belichtung der Bildiöhient atiohtbaree Licht, eine ultraviolette Strahlungen quelle oder eine andere geeignete Strahlungsquelle benutat
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werden. Der elektrisch lichtempfindliche Stoff wird so gewählt ι daß er gegenüber der benutzten Strahlung empfindlich ist. Verschiedene elektrisch lichtempfindliche Stoffe haben dabei verschiedene Spektralempfindlichkeiten, wobei die spektrale Empfindlichkeit vieler elektrisch lichtempfindlicher Stoffe durch larbsensitivierung modifiziert werden kann, so daß entweder der spektrale Empfindlichkeitsbereich auf einen Spitzenwert verkleinert oder aber auf eine panchromatischere Empfindlichkeit verbreitert werden kann.
tDie Bildschicht kann zu jedem Zeitpunkt des Abbildungsverfahrens,auoh vor der Aufladung der Sandwich-Struktur, belichtet werden· Beispielsweise wird bei einer Ausführungsform der Erfindung zuerst die Bildschicht auf einem Spenderblatt belichtet, dann ein Empfangerblatt zur Bildung der Sandwioh-Struk-· tür über die Bildsohicht gelegt, darauf die Struktur einem elektrischen Feld ausgesetzt und schließlich die Sandwich-Struktur getrennt· Wird andererseits ein lichtdurchlässiges Spenderund Empfängerblatt benutzt, kann bei dem Verfahren zuerst die Sandwioh-Struktur gebildet, dann die Bildsohicht belichtet, eine elektrische Ladung auf dem Spender- und Empfängerblatt z.B. duroh eine Koronaladungsvorrichtung aufgebracht und schließlich die Sandwich-Struktur getrennt werden*
Sie Reihenfolge der Verfahrensschritte einschließlich des wahlweise anwendbaren Aktivierungasohrittes kann, ohne den allgemeinen Erfindungsgedanken zu verlassen, auch in anderer Weise variiert werden· So kann z.B. die Bildsohioht duroh Anwendung eines Quellmittels sowohl vor als auch nach der Belichtung aktiviert werden· Sie Aktivierung kann aber auoh z.B. duroh Anwendung von Hitxe naoh Bildung der Sandwioh-Struktur vorgenommen werden· Auf diese Weise kann die Bildsohioht, falls erforderlioh, au jeder Zeit, jedoch vor Trennung der Sandwioh-Struktur, aktiviert werden·
Sie Vorteile des erfinduBgageaäfien Verfahren· werden in der
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BAD ORiGINAL
nachfolgenden näheren Beschreibung der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert· Im einzelnen zeigen:
Fig.1 eine sehematisohe Seitenansicht der Sandwich-Struktur Schnitt und
Pig· 2 eine die einzelnen Verfahrensschritte erläuternde Darstellung« -"■■■*.
Eine in einem Bindemittel 3 verteilten elektrisch lichtempfindlichen Stoff 4 aufweisende Bildschieht 2 ist auf der Oberfläche eines Spenderblatts 5 aufgebracht· Ein Empfängerblatt 6 liegt auf der Bildschieht 2 und bildet so die Sandwich- J Strukture ■ .
In Pig· 2 ist ein Abbildungsverfahren nach der Mehrschicht« technik dargestellt, mit dem von positiven Originalen positive Kopien auf lichtdurchlässigen oder liehtundurchlässigen Empfängerblättern oder aber auf lichtdurchlässigen oder lichtundurchlässigen Spender blättern hergestellt werden können,. Eine Bild schicht 201 enthält einen von einer lichtdurchlässigen Trägerplatte 205 getragenen elektrisch lichtempfindlichen Stoff, der durch ein .lichtdurchlässiges' Spenderblatt 203 hindurch mit einer ζ·Β· von einem Mchtbild 207 stammenden Strahlung belichtet wird· Soll dagegen das Spenderblatt 203 lichtundurchlässig sein, kann die Bildschicht 201 ζ·Βο mit einem Lichtbild 207a belichtet werden» Ein wahlweise anwendbarer Aktivierungeschritt ist in Pig·2 ebenfalls dargestellt. Obgleich das Aktivferungsmittel in-jeder geeigneten Weise, z.B. mit einer Bürste, mit einer rauhen oder weichen Rolle, durch Fließüberziehen, durch Kondensation eines Sampfes oder auf andere Weise aufgebracht werden kann, wird in Pig.2 das Aktivierungsmittel als Flüssigkeit 209 auf die Bildschioht 201 aus einem Behälter 211 aufgesprüht· Nach Ablagerung des.Aktivierungsmittels wird das Eapfängerblatt 213 mit der Bildsohiolit 201 in Berührung gebracht und die Sanäwich«-Struktur durch eine Roll· geschlossen, die gleichzeitig jede überflüssige abgelager-
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te Aktivierungsflüssigkeit herausdrückt· Bei bestimmten Bedingungen kann der Aktivierungsschritt entfallen» So kann z.B* eine Sandwich-Struktur hergestellt werden, bei der die Bildschicht 201 bereits ursprünglich nur kleine Kohäsionskräfte aufweist, so daß eine Aktivierung entfallen und das Empfängerblatt unmittelbar nach'der Belichtung auf der BiIdsohicht 201 aufgebracht werden kann· Normalerweise wird jedoch die Anwendung eines Aktivierungsmittels bei den meisten Bildschichten bevorzugt.
Nach dem Aufbringen des Empfängerblatts 213 auf der Bildschicht 201 wird über der Sandwich-Struktur ein elektrisches Feld durch mit einer Spannungsquelle 221 über einen Widerstand 223 verbundene Elektroden 217 und 219 angelegt. Obwohl in Pig·2 gezeigt ist, daß die Sandwich-Struktur nicht eine der beiden Elektroden 217 und 219 berührt, kann sie doch eine oder beide Elektroden bei Anliegen des elektrischen Felds berühren. Vorzugsweise berührt die Sandwioh-Struktur mindestens eine der Elektroden, die dann als Führung dient, und hat gegenüber der anderen Elektrode zur Vermeidung des Anhaftens einen Abstand von 0,025 bis 0,08 mm·
Andererseits können die Ladungselektroden auoh als eine Korenaentladungsrolle 215 ausgebildet sein, die leitend ist und an Stelle der Elektrode 217 verwendet wird· Sie Elektroden können aber auch aus aoharfen Kanten oder einer κ·Β· ale eine mit Kaninchenfell überzogene Rolle ausgebildete Reibungsladeeinrichtung bestehen«
Die eingetragene Polarität der ladung auf den Elektroden 217 und 219 kann auoh umgekehrt werden, so daß die Elektrode 217 negativ und die Elektrode 219 positiv ist. Bei einem kontinuierlichen Betrieb wird das Lichtbild vorzugsweise so durch einen Schlitz projiziert, daß annähernd keine Relativbewegung
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zwischen I&chtbild und Spenderblatt auftritt. Die Sandwioh-Struktur bewegt sich nach dem Passieren der Elektroden 217 und 219 an der Rolle 225 vorbei, die als !Führung für die Sandwich-Struktur und als Widerlager beim Aufreißen der Struktur wirkt. Andererseits kann die Solle 225 auch eine scharfe Kante, eine Stange oder ein Draht sein« Bei der (Trennung der Sandwich-Struktur bricht die Bildschicht in bildmässiger Verteilung längs der Kanten der belichteten Bereiche und löst sich von der Oberfläche des Spenderblatts 203 ab, das mit dem Lichtbild 217 oder 217a belichtet wurde· Mach der Trennung bleiben die belichteten Bereiche der Bildschioht 201 auf dem einen der Blätter 203 und 213, während die niohtbelioh- | teten Bereiche auf dem anderen Blatt bleiben. Diese !Teile bilden so ein positives Bild auf dem einen Blatt und ein negatives Bild auf dem anderenBlatt. AnsohlieSend können verschie*· dene Pixierverfahren angewendet werden, um das Bild nach !Trennung der Sandwich-Struktur beständig zu machen»
Die folgenden Beispiele beschreiben die Erfindung noch näher, und geben verschiedene bevorzugte Ausführungsformen des gemäß der Erfindung verbesserten Abbildungsverfahrens an« Die Antei»» Ie und Prozente sind jeweils auf das Gewicht bezogen} wenn nicht etwas anderes angegeben ist» . j
Zuerst wird eine Bild schicht aus in einem Bindeaitiiel'irer»- teilten ölektrisoh iichteiapfindiioheÄ Stoffen feörgöstellt« Itwa 100 f©ilö Naphthol Eeö B,; Köd© 20-7575* ©rMltliöl von öer Ameriean öyaiiamide öomp.? werden in Äthyl©niiamia als
Reagenz aufgelöst« Me-lösung.*dr& "sofort Süreh grefeae iapier-filtriert tm& das ;filt3fatsiii"t
ale-.Eeagöass^^ gemisölai;* Das "laphtkol "Esa-B-wirf äs Alkohol ausgefällt m.ü alt einer
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Nach Trennung des Äthylend!amins und Alkohols wird der elektrisch lichtempfindliche Stoff gewaschen und filtriert mit aufeinanderfolgend zugegebenen Mengen Isopropanols, einer Mischung im Verhältnis 2:1 aus Isopropanol und entionisiertem Wasser und fünf Waschungen mit entionisiertem Wasser, bis das Filtrat neutral ist· Zum Schluß wird der Stoff in Dimethylformamid und Methanol aufeinanderfolgend gewaschen, bis die Filtrate eine blaßgelbe Farbe haben. Das Naphthol Red B wird dann im Vakuum bei 4O0O getrocknet. Etwa 2,5 Teile gereinigten Naphthol led B werden mit etwa 0,5 Teilen Benz Yellow, Kode 30-0535» erhältlich von der Hilton Davis Chemical Comp., kombiniert. Das Benz Yellow wird durch Lösungsextraktion aus einem organischen !lösungsmittel gereinigt. Das Naphthol Red B und das Bena Yellow werden mit etwa 45 Teilen Naphtha kombiniert und 4 Stunden lang in einer Kugelmühle gemahlen.
Das Bindemittel wird hergestellt, indem etwa 2,5 Teile Paraflint RG, ein von Moore and Munger Co., New York City, erhältlioher Paraffinstoff niedrigen Molekulargewichts, etwa 3 Teile Polyäthylen DYIiT, erhältlioh von Union Carbide Corp·, etwa 0,5 Teile eines als Elvax 420 von der E.I. DuPont de Nemours Inc erhältliohen Vinylaoetatäthylenkopolymer, und etwa 2,5 Teile eines als Picootex 100 von der Pennsylvania Industrial Chemioal Co. erhältliohen modifizierten Polystyrols, mit etwa 15 Teilen Sohio Odorless Solvent 3440, ein von der Standard Oil Comp, erhältlicher Kerosenbestandteil, miteinander kombiniert werden. Die Misohung wird bis zu ihrer Lösung erhitzt und anschließend abgekühlt. Das Bindemittel und die Pigmentetoffmieohung werden dann etwa 18 Stunden lang in einer Kugelmühle gemahlen· Dann werden etwa 45 Teile Isopropylalkohol der Mischung hinzugefügt und diese Mischung nochmals 15 Minuten in der Kugelmühle gemahlen. Der entstehende Bildstoff wird dann mit Hilfe eines Abstreichmesser mit einer Schlitzeinstellung von etwa 0,11 mm auf einem etwa 0v08 am starken
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Mylarblatt aufgetragen, um ein Spenderblatt herzustellen. Das Spenäerblatt wird dann bei einer Temperatur von etwa 45 O getrocknet·
Das Spenderblatt wird auf die Zinnoxidseite einer HESA-G-lasplatte gelegt, so daß die Bildsehiehtseite vom Zinnoxid abgewandt ist. Die Bildschicht wird durch Zuführen von Sohio Odorless Solvent 3440 mittels einer Bürste aktiviert und durch Auflegen eines lichtdurchlässigen Films aus Polypropylen als Empfängerblatt auf das aktivierte Spenäerblatt die Sandwioh-Struktur gebildet. Die Bildschicht wird mit einem Lichtbild , einer Quelle weißglühenden lichte mit 4800 Luxsek drei Minu« | ten lang durch das lichtdurchlässige Empfängerblatt hindurch belichtet. Nach der Belichtung wird über das Empfängerblatt eine Elektrode aus schwarzem Papier gelegt und eine Gleichspannung von 10 000 Volt zwischen der HESA-Glasplatte und der schwarzen Papierelektrode über der Sandwichstruktur angelegt. Bei anliegender Spannung wird die Sandwich-Struktur getrennt, wobei ein-Bilderpaar erzielt wird, dessen positives Bild sich auf dem Spender- und dessen negatives Bild sich auf dem Empfängerblatt befindet.
Beispiel II
Das Verfahren nach Beispiel I wird wiederholt mit Ausnahme, < daß die Sandwich-Struktur so vertauscht wird, daß der licht** durchlässige Propylenfilm sich auf der NESA-Glasplatte befindet und die Bildschicht durch dieses lichtdurchlässige Spenderblatt hinduroh belichtet wird· Bei der Trennung des Blattpaare entstehen Bilder, wobei das positive Bild am Empfängerblatt und das negative Bild am Spenderblatt gebunden ist·
Beispiel III
Zuerst wird wieder eine in einem Bindemittel verteilten elektrisch lichtempfindlichen Stoff enthaltende Bildschicht her-
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gestellt. Etwa 100 Teile Naphthol Red B, Kode 20-7575, werden in Äthylendiamin als Reagenz aufgelöst. Die Lösung wird sofort durch ein grobes Filterpapier filtriert und das FiI-trat mit einem gleichen Volumen Isopropanols als Reagenz gemisoht. Das Naphthol Red B wird in dem Alkohol ausgefällt und mit Hilfe einer Zentrifuge entfernt« Nach der Trennung von Äthylendiamin und Alkohol wird der elektrisch lichtempfindliche Stoff gewaschen und filtriert mit aufeinanderfolgenden Mengen Isopropanols, einer Mischung im Verhältnis 2:1 aus Isopropanol und entionisiertem Wasser und fünf Waschungen mit entionisiertem Wasser, bis das Filtrat neutral ist· Zum Schluß wird der Stoff mit Dimethylformamid und Methanol aufeinanderfolgend gewaschen, bis das Filtrat eine blaßgelbe Färbung hat. Das Naphthol Red B wird dann im Vakuum bei 400O getrocknet· Etwa 2,5 Teile gereinigten Naphthol Red B werden mit etwa 0,5 Teilen Benz Yellow, Kode 30-0535, und 0,0025 Teilen 2,4,7-Trinitro-9-fluorenon (TNi1), erhältlich von der Eastman Organic Chemicals, miteinander kombiniert. Das Benz Yellow wird durch Lösungsextraktion aus einem organischen Lösungsmittel gereinigt. Das Naphthol Red B, Benz Yellow und TNF werden mit 45 Teilen Naphtha kombiniert und vier Stunden lang in einer Kugelmühle gemahlen·
Ein Bindemittel wird aus e$wa 1,5 Teilen Paraflint RG, etwa 3 Teilen Polyäthylen DYLT, etwa 0,5 Teilen Vinylaoetatäthylenkopolymer, das unter der Bezeichnung Elvax 420 erhältlich ist, und etwa 2,5 Teilen Piocotex 100, einem modifizierten Polystyrol, zusammen mit 15 Teilen Ohio Odorless Solvent 3440, einem Kerosenbestandteil, hergestellt· Die Mischung wird bis zu ihrer Lösung erhitzt und anschließend abgekühlt. Die Bindemittel-Pigmentstoffsuspension wird 16 bis 20 Stunden lang in einer Kugelmühle gemahlen. Etwa 45 Teile Isopropylalkohols werden dann hinzugefügt und die Mischung weiter· 15 Minuten gemahlen. Der entstehende Bildschichtstoff wird Bit Hilfe eines auf etwa 0,11 mm eingestellten Abetreiohmeeaers auf ein etwa 0,08 mm starkes Mylarblatt aufgetragen, um ein Spen-
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derblatt· herzustellen. Das Spenderblatt wird bei etwa 450O getrocknet. '
Ein wie oben beschrieben hergestelltes Spenderblatt wird auf die ZinnoxidSeite einer ÜTESA^Glasplatte gelegt, so daß die Bildschicht von der Glasplatte abgewandt ist. Durch die NESA-Glasplatte und das lichtdurchlässige Spendeiblatt hindurch wird die Bildschieht mit einem Mohtbild bei einer Gesamtbeliohtungsstärke von 1,5 luxsek belichtet· Nach der Belichtung wird die Bildschicht durch Anwendung von Sohio Odorless Solvent 3440 aktiviert und ein Empfängerblatt aus Papier über die aktivierte Bild©ohicht gelegt. Auf das Empfängerblatt wird eine schwarze Papierelektrode gelegt und eine Gleiohspannung von 9000 Volt über der so gebildeten Sandwich-Struktur angelegt. Bei eingeschalteter Spannung wird die Sandwioh-Struktur getrennt und ein Paar Bilder erzielt, von denen das positive Bild auf dem Spenderblatt und das negative Bild "auf dem Empfängerblatt gebunden ist«
Beispiel IY
Das Verfahren nach Beispiel III wird wiederholt mit Ausnahme, daß die Bildschicht unmittelbar auf ihrer Schichtseite belichtet wird· Nach der Belichtung wird die Bildsohioht aktiviert und die Sandwich-Struktur durch Auflegen des Empfängerblatts auf die Bildsohieht gebildet· Bei der Trennung unter Einfluß ^ eines elektrischen Felds werden zwei Bilder erhalten, von denen das .positive Bild am Spender« und das negativ® Bild am Smpfängerblatt anhaftet·
Beispiel V
Das Verfahren nach Beispiel I wird wiederholt mit der Ausnahm ae, daß das Naphthol Bed B durch Naphthol Bed H 0«I. No. 12390,unter der Kodenumaer 20-7515 voa der Amerioan Oyanamid ersetat wird* Bei Trennung der Sandwioh-Struktur
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unter Einwirkung eines elektrischen Felds werden zwei Bilder erhalten, von denen das positive am Spender» und das negative am Empfängerblatt gebunden ist·
Beispiel VI
Etwa 8 Teile Quindo Magenta, BV68O3, ein 2,9-Dimethylohinacridon, erhältlich von Harmon Colors Co., werden in etwa 16 Teilen eines Bindemittels verteilt, das nach der Vorschrift des Beispiels I hergestellt wurde· Der entstehende Bild»· eohiohtstoff wird mit einem auf etwa 0,11 mm eingestellten Abstreichmesser auf einem etwa 3 mm starken Mylarblatt aufgetragen, um ein Spenderblatt zu bilden· Das Spenderblatt wird bei etwa 500C getrocknet.
Das Spenderblatt wird dann auf der Zinnoxidseite einer NESA-ßlasplatte so angeordnet, daß die Bildschioht von der Zinnoxidseite abgewandt ist· Nach Aktivierung der Bildsohient durch Aufsprühen von Sohio Odorless Solvent 3440 wird eine Sandwich-Struktur duroh Auflegen eines 0,05 mm starken Hylarfilme als Empfängerblatt gebildet. Di· Bildsohioht wird drei Hinuten lang mit einem Lichtbild beilohtet· Nach der Belichtung wird auf dem Empfängerblatt eine schwarze Papierelektrode angeordnet und »wischen der NESA-Glasplatte und der Papierelektrode •ine Gleichspannung von 10 000 ToIt angelegt. Bei noch eing·- ■ohalteter Spannung wird die Sandwioh-Struktur getrennt, woduroh ein Bilderpaar entsteht, von dem ein positives Bild auf dem Spender- und ein negatives Bild auf dem Eapfängerblatt gebunden ist·
Obwohl bestimmt· Stoffe und Stoffeengen in dar vorstehenden Baaohreibung dar bevorzugten AuafUhrungabelapiele angegeben wurden, können auch andere Stoffe iu ähnliohen Brgebniaaen ftthren. Zuaätslioh können weitere Stoff· su d«n versohiedenen Beatandteilen hiniugefügt werden, um die Eigenschaften der Bildaohioht oder der anderen Beatandteil· iu verbessern, iu
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vervollkommnea. oder in anderer Weise zu moäifigiereno Beispielsweise können verschiedene Farben, Spektralsensitivi@r©r9 Aktivierungsmlttel oder elektrisohe SeneiiJivierer, wie säuren, zu den verschiedenen Bestandteilen der SandwiGn.« Struktur hinzugefügt werden·
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Claims (1)

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    Patentansprüche
    [Z) Abbildungsverfahren, bei dem eine zäh-weiche, gegenüber einer zu ihrer Belichtung verwendeten elektromagnetischen Strahlung elektrisch lichtempfindliche Bildsohicht, die sieh sandwichartig zwischen einem Spender- und einem Eapfängerblatt befindet, einem elektrischen Feld ausgesetzt und gleichzeitig die Sandwich-Struktur zum Brechen der Bildschicht in bildmäßiger Verteilung getrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildsohioht (2) belichtet wird, bevor sie dem elektrischen Feld ausgesetzt wird·
    2· Abbildungsverfahren naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildschicht (2) durch das für die elektromagnetische Strahlung (207) mindestens teilweise lichtdurchlässige Spenderblatt (203) hinduroh belichtet wird·
    3· Abbildungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einem für die elektromagnetische Strahlung (207) lichtundurohlässigen Spenderblatt (203) als Überzug aufgebrachte Bildschioht (201) unmittelbar auf der Sohiohtseite belichtet wird·
    4· Abbildungsverfahren naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeioh— net, daß die zwisohen dem Spender- (203) und dem Empfängerblatt (213), von denen mindestens eines mindestens teilweise lichtdurchlässig ist, angeordnete Bildschicht (201) durch eines der Blätter (203, 213) hinduroh belichtet wird·
    5· Abbildungsverfahren naoh Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildschicht (201) vor ihrer eandwiohartigen Anordnung zwisohtn Spender- (203) und Eapfängerblatt (213) belichtet wird.
    6. Abbild längsverfahren naoh einen der Anspruoh· 1 bis 5, da-
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    durch gekennzeichnet,, daß vor trennung der Sandwioh-Struktur (203, 201, 213) äie Bild schicht (201) mit einem Aktivierungsmittel (21 Il !behandelt wird·
    Abbildungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, €aß als Bild schicht stoff (4) ein in einem Bindemittel (3) verteilter elektrisch lichtempfindlicher Stoff (4) verwendet wird» .
    8» Abbildungsverfahren nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittel (3) eine elektrisch isolierende Stoffzusammensetzung verwendet wird«
    9· Abbildungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Bildsehiohtstoff (4) ein organischer, elektrisch lichtempfindlicher Stoff verwendet wird·
    10. Abbildungsverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als liohtempfindlioher Stoff (4) 1-(2»-Methoxy-5 •-nitrophenylazo)-hydroxy-3tl-nitro*»3-naphthanilid verwendet wird·
    11« Abbildungsverfahren nach Anspruch 9ι dadurch gekennzeichnet, daß als liohtempfindlioher Stoff (4) 2,9-Dimethyloninaoridon verwendet wird.
    12· Abbildungeverfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 11, da-
    duroh gekennzeichnet, daß als Aktivierungsmittel Hit*· . angewendet wird·
    3· Abbildungiverfahren naoh «intm dtr Aneprüoh· 2 bit 11, daduroh gekennzeichnet, daß al· Aktirierungeaittel (211) •in für di· Bildeohioht (201) »indtsttn· teilweis· wirk-« lan·· LöeungMitt·!, ein Qu*ll«itt*l oder ein W*ioh»aeh*r
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    . BAD ORIGINAL
    verwendet wird·
    14· Bildplatte, hergestellt nach de« Abbildungsrerfahren nach einem der Ansprüche 1 bis
    ORIGINAL INSPECTED
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