DE2004662C - Maschine zum Schleifen der Rander von Brillenglasern - Google Patents
Maschine zum Schleifen der Rander von BrillenglasernInfo
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- DE2004662C DE2004662C DE19702004662 DE2004662A DE2004662C DE 2004662 C DE2004662 C DE 2004662C DE 19702004662 DE19702004662 DE 19702004662 DE 2004662 A DE2004662 A DE 2004662A DE 2004662 C DE2004662 C DE 2004662C
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- grinding
- machine
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Description
30
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schleifen der Ränder von B.-iiicn^'asern mit einem Satz verschieden
profilierter, nebeneinander angeordneter Schleifscheiben zum Vor- und Fertigschleifen bzw.
zum Anfasen der Werkstücke, bei der ein Schlitten mit einer Werkstückhalterwelle, die außer dem Werkstück
noch eine Schablone trägt, nach der das Werkstück geschliffen wird, auf einer zur Werkstückhalterwelle
parallelen Achse entsprechend den nebeneinander angeordneten Schleifscheiben axial verschiebbar
und um diese Achse schwenkbar gelagert ist und bei der der Schlitten in axialer Richtung
arretierbar ist.
Das Schleifen der Facetten am Rand von Brillengläsern wurde bisher dadurch gesteuert, daß das
rotierende Brillenglas sich an der mit einer ringförmigen y-Nut versehenen Schleifscheibe selbst
zentrierte. Diese Selbstzeptrierungswirkung wird jedoch
um so mangelhafter, je geringer die Dicke der Werkstücke ist. Insbesondere bei den relativ dUnnen
Brillengläsern besteht daher ständig die Gefahr, daß Facetten verschiedener Breite wm»ic«cn. Wenn nun
ein solches Brillenglas in den Brillenrahmen eingesetzt wird, ist in ästhetisch unbefriedigender Weise
von außen ein geschliffener Rand zu erkennen. Auch das Schleifen von Facetten an torischen Linsen ist
nicht einwandfrei durchzuführen, weil sie zwei verschiedene Krümmungsradien auf einer Seite haben
und dadurch normalerweise an den Stellen, wo die beiden Zylindermuntelflächen, aus denen sich die
Oberfläche torischer Linsen zusammensetzt, zusammenlaufen, eine Kan'e in der Face!!.· entsteht.
Es ist aus Jer fran/osischen Patentschrift I S K) 824
eine Maschine /um Schleifen von Orillcnehisrandern 6S
bekannt, in einem Schlitten ist eine Wi-rkstuckhalterwcllc
gelagert die m einem Schlitten' hiiitt ein
Brillenglas tragt. Am freien F.iule der Werksliickhalterwelle
ist eine Schablone befestigt, nach der das Brillenglas auf Form geschliffen wird. Zum Schleifen
der Ränder der Brillengläser ist vor dem Schlitten parallel zur Halterwelle ein Satz verschieden profilierter,
nebeneinander angeordneter Schleifscheiben zum Vor- und Fertigschleifen bzw. zum Anfasen der
Werkstücke angeordnet. Hierzu ist der Schlitten axial auf einer zur Werkstückhalterwe'ie parallelen Achse
verschiebbar und schwenkbar gelagert. In axialer Verschieberichtung kann der Schlitten arretiert oder
zwangsgeführt werden.
Bei dieser bekannten Maschine kommt aber bei Brillengläsern mit einem räumlichen Kantenverlauf
der Rand teilweise schräg auf die Schleifscheibe, wodurch ein Schleifen des Randes rechtwinklig zur
Tangentialebene des Brillenglases im Bereich seines Randes nicht ständig möglich ist.
Ferner ist durch die französische Patentschrift 1 145 211 eine Maschine zum Schleifen von Brillenglasrändern
bekannt, bei der die das Brillenglas tragende Schwinge um eine vertikale Achse schwenkbar
ist. Die vertikale Achse hat einen genügend großen Abstand vom Eingriffspunkt zwischen dem
Brillenglas und der Schleifscheibe, so daß auf einen quer verschiebbaren Scüitten verzichtet werden
kann. Bei der Anordnung mehrerer verschiedener Schleifscheiben nebeneinander würde jedoch der
zwischen Werkstück und Werkzeug auftretende und durch die Auslenkung der Schwinge bedingte Winkelfehler
zu groß werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Maschine zum Schleifen der Ränder von Brillengläsern einerseits so auszubilden, daß sich das
Brillenglas an der Schleifscheibe derart selbst zentrieren kann, daß die Facette am Umfang des
Brillenglases gleichmäßig verläuft und ein Herauslaufen des Glasrandes aus einer profilierten Schleifscheibe
unterbunder, wird, und daß andererseits die Maschine auch zum Vorschleifen der Ränder von
Brillengläsern an einer unprofilierten zylindrischen Schleifscheibe verwendet werden kann.
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gc'osi,
daß der Schlitten einen in an sich bekannter Weise um eine senkrechte Achse schwenkbaren Kopf mit
daran um eine horizontale Achse schwenkbar angeordneter Schwinge trägt und der Kop/ durch einen
Indexstift arretierbar ist.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der Indexstift xegelförmig ausgebildet.
Der geradlinig auf Führungen hin und her bewegbare Schlitten, der um eine vertikale Achse schwenkbare
Kopf und die um eine horizontale Achse schwenkbare scnwinge ermöglichen in der Kombination
nller Bewegungen, daß der Rand des Brillenglases
zu. . Facettcnschleifen symmetrisch in der Nut der Facettenschleifscheibe liegt und während des
Schleifens der räumlich verlaufenden Kanten des Glases die Bauteile der Maschine in ihrer Bewegung
vom Brillenglas gesteuert werden. Beim Vorschleifen der Brillengläser an einer ungenuteten zylindrischen
Schleifscheibe wird dagegen der um die senkrechte Achse schwenkbare Kopf durch den Indexstift
arretiert.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine sdiematische Draufsicht auf den
Schlittenkopf mit Schwingenträger und
Fig. 2 eine Seitenansicht von Fig. I.
2 004 682
Die Schleifmaschine für Brillengläser weist oberhalb eines Maschinengehäuses einen auf Führungen 2
gleitenden und feststellbaren Schlitten 3 auf, der einen um eine senkrechte Achse 17 schwenkbaren
Kopf 1 trägt, an dem eine Schwinge 10 schwenkbar um eine horizontale Achse 11 gelagert ist. Die
Schwinge 10 trägt eine angetriebene Glashalterwelle 12, in der das zu bearbeitende Brillenglas 13 eingespannt
wird. Über eine nicht gezeigte Kopiereinrichtung wird die Glashalterwelle 12 mit dem
Brillenglas 13 bzw. Me Schwinge 10 formgerecht entsprechend der herzuste!lf-,den Glasform bewegt.
Der Schlitten 3 wird :. txI3 eines nicht dargestellten
Antriebes zu de;i cii .,nen nebeneinanderliegenden
SchleifscheiDen, ■'·, hier eine Vorschleifscheibe ig
14 und Facetien:- ^L.ischeiben 15 und 16 umfassen,
verschoben, so *ύ das in der Glashaiterweüe 12 eingespannte
Brillenglas 13 während eines Schleifvorganges t:.mer in Position zu einer der drei
Schleifscheiben steht.
Damit nun zum Schleifen von Facetten an Brillengläsern eine genaue Zentrierung des Brillenglasrandes
in den Facettenschleifscheiben 15 und 16 gewährleistet ist und Facetten gleichmäßiger Breite angeschliffen
werden können und ein Herauslaufen des Glases aus den Facettenschleifscheiben 15,16 ver-'
mieden wird, ist vorgesehen, daß der Kopf 1 mit
Schwinge 10, Glashalterwelle 12 und Brillenglas 13 um seine senkrechte Achse 17 auf dem Schlitten 3
beweglich ist. Dies kann vorteilhaft durch eine Kugellagerung des Kopfes 1 eiziclt werden. Außerdem
kann der Schlitten 3 mit dem Kopf 1 auf den Führungen 2 hin und her bewegt werden. Durch
diese Bewegungsmöglichkeit des Kopfes I in Richtung der Pfeile 18 und 19 ist eine gute Zentrierung
des Brillenglasrandes in den Facettenschleifscheiben 15 und 16 gewährleistet.
Die freie Bewegungsmöglichkeit der Schwinge 10 durch den schwenkbar gelagerten Kopf 1 und den
auf den Führungen 2 gleitenden Schlitten 3 ist notwendig, weil das Brillenglas 13 unterschiedliche
Krümmungen mit einem räumlichen Kantenverlauf aufweist und der Rand des Brillenglases bei Rotation
zum stationären Schleiforgan nicht rotationssymmetrisch
Minläuft.
Damit der Kopf 1 zum Schleifen festgesetzt werden kann, was z. J. beim Vorpchleifen auf der Vorschleifscheibe
14 erfc/derlich ist, kann eine mechanisch-hydraulische
oder -pneumatische Arretiervorrichtung 5 verwendet werden. Dabei besteht die Arretiervorrichtung 5 aus einem Hubzylinder 6, der
am S. Witten 3 befestigt ist mit einer als Indexstift 7 ausgebildeten Kolbenstange. Der Indexstift 7 greift
in eine kegelförmige Aushöhlung 8 am Kopf 1 ein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Maschine zum Schleifen der Ränder von Brillengläsern mit einem Satz verschieden profilierter,
nebeneinander angeordneter Schleifscheiben zum Vor- und Fertigschleifen bzw. zum
Anfasen der Werkstücke, bei der ein Schlitten mit einer Werkstückhalterwelle, die außer dem
Werkstück noch eine Schablone trägt, nach der das Werkstück geschliffen wird, auf einer zur
Werkstückhalterwelle parallelen Achse entsprechend den nebeneinander angeordneten
Schleifscheiben axial verschiebbar und um diese Achse schwenkbar gelagert ist und bei der der
Schlitten in axialer Richtung arretierbar ist, d a durch gekennzeichnet, daß der Schütten
(3) einen in an sich bekannter Weise um eine senkrechte Achse (17) schwenkbaren Kopf (1)
irs,t daran um eine horizontale Achse (11)
schwenkbar angeordneter Schwinge (10) trägt und der Kopf(l) durch einen Indexstift (7) arretierbar
ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Indexstift (7) kegelförmig
ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702004662 DE2004662C (de) | 1970-02-03 | Maschine zum Schleifen der Rander von Brillenglasern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702004662 DE2004662C (de) | 1970-02-03 | Maschine zum Schleifen der Rander von Brillenglasern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2004662A1 DE2004662A1 (de) | 1971-10-07 |
| DE2004662C true DE2004662C (de) | 1973-02-08 |
Family
ID=
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