DE360875C - Maschine zum Anschleifen kegelfoermiger Facetten in die Raender von Brillenglaesern o. dgl. - Google Patents
Maschine zum Anschleifen kegelfoermiger Facetten in die Raender von Brillenglaesern o. dgl.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
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Description
- 1Kaschine zum Anschleifen kegelförmiger Facetten in die Ränder von Brillengläsern o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Anschleifen kegelförmiger Facetten in die Ränder von Brillengläsern o. dgl., die von einfacherer Bauart und höherer Leistungsfähigkeit auch in bezug auf die Güte des erzeugten Anschliff s ist.
- Die Maschine arbeitet in bekannter Weise mittels doppelkegelförmiger Schleifscheibe, an der das Werkstück der Kegelfläche und Facettenneigung, entsprechend in zwei zueinander senkrechten Richtungen verschoben, entlang bewegt wird. Die Neuerung besteht darin, daß die Regelung des Abstandes zwischen dem konvex-doppelkegelförmigen Werkzeug und dem Werkstück während der Längsverschiebung des in bekannter Weise schwingbar angeordneten Werkstückspindelträgers durch eine Schablonenplatte von der Schleifscheibenform entsprechender Gestalt erfolgt, die mit der bekannten umlaufenden Schablonenscheibe auf der Werkstückspindel zusammenarbeitet, so daß beide Facetten während einesLängshubes geschliffen werden.
- Wird überdies die Schablonenplatte an ihrer Spitze mit einer kleinen Erhöhung versehen, so kann damit die Berührung der beiden Durchdringungslinien der Kegelflächenpaare_ am Werkzeug und Werkstück verhindert werden.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsforen der Erfindung. Abb. i ist eine Stirnansicht und Abb.2 eine Seitenansicht der Schleifscheibe. Abb. 3 zeigt die Anordnung von Schleifscheibe und Linse zum Anschleifen einer einzigen Facette an der letzteren, und Abb.4 zeigt die Anordnung zum Anschleifen einer doppelten oder V-förmigen Facette; Abb. 5 und 6 sind eine Draufsicht und eine Stirnansicht der V örrichtung.
- Nach Abb. i bis 4 ist die Schleifscheibe i aus Stein oder einem anderen geeigneten Material, an ihrem Umfang V förmig ausgebildet; so daß sich auf jeder Seite der Scheibenmitte 4 ein schräger Rand 2 bzw. 3 ergibt. Die Linse 5, die auf der drehbaren Spindel 6 angebracht ist, kann in Berührung finit einem Rand der Scheibe gebracht und hierdurch auf die erforderliche Form und Größe geschliffen werden, wobei entweder eine einzige, wie in Abb. 3 gezeigt, oder aber eine doppelte Facette nach Abb. ,4 erzielt werden kann. In dem letzteren Falle kann die Spindel 6 so angeordnet sein, daß sie die Überführung der Linse von der einen auf die andere Seite der Schleifscheibe ermöglicht, wie dies später beschrieben wird.
- Bei der in den Abb. 5 und 6 dargestellten Schleifvorrichtung sitzt die Schleifscheibe r auf der Welle 7 und wird durch die Riemenscheibe 8 angetrieben. Die Linse 5, die auf der drehbaren Spindel 9 sitzt, wird zwischen Kissen oder Auflagen io festgelegt, wobei eine Klemmschraube i i mit federnder Einstellung zum Festklemmen der Linse zwischen den Kissen i o vorgesehen ist. Von der Welle 7 wird mittels der Schnurscheiben 12 und 13 des Epizykloidenrades in dem Gehäuse 14 und der Schnurseheibe 15 Kraft auf die Schnurscheibe 16 übertragen, wobei die Größen der verschiedenen Schnurscheiben und des Epizykloidenrades derart sind, daß die die Spindel 17 antreibende Schnurscheibe 16 sich mit einem Bruchteil der Geschwindigkeit der Welle 7 dreht. Die Schnurscheibe 16 kann mittels einer Kupplung 18 mit der Spindel 17 beliebig in oder außer Eingriff gebracht werden. Die Spindel 17 ist mit einer Kurvenscheibe i811 versehen, die mit einem ortsfesten Zapfen 180 in bekannter Weise derart zusammenwirkt, daß der Spindel eine achsiale Hin- und Herbewegung erteilt wird. Die Drehung der Spindel 9 wird mittels eines Triebrades i9 bewirkt, das in ein Triebrad 2o der Spindel 17 eingreift. Die Spindel i9 erhält dieselbe Hin- und Herbewegung wie die Spindel 17, da sie auf der-Spindel 17 in einem drehbar sitzenden Lagerbock 21 gelagert ist. Ein die Lage der Kurvenscheibe angebender Zeiger 22 ermöglicht die- genaue Einstellung des ersteren beim Zentrieren der Linse. Mittels der Lagerplatte 23 und der Stellschrauben 2¢ können die beiden Spindeln 9 und 17 der Schleifscheibe i, wenn nötig, genähert oder von ihr entfernt werden, um die Linse in Berührung mit der Schleifscheibe zu bringen und die Ränder derselben während des Schleifens gegeneinanderzuhalten, ist eine Feder 25 vorgesehen, deren eines Ende 25 mit dem Bock 21 verbunden ist, während ihr anderes Ende 25" an einem festen Widerlager der Vorrichtung befestigt werden kann. Die anzuschleifende Umfangsform und Größe der Linse wird, wie bekannt, durch eine Schablone 26 bestimmt. Diese Schablone sitzt auf derselben Spindel 9 wie die Linse und wirkt mit einer zweiten Schablone oder Führungsplatte 27 zusammen, die mit schrägen, den Rändern der Schleifscheibe entsprechenden Kanten oder Rändern versehen ist, jedoch an Stelle der scharfen Spitze am Zusammenlauf der schrägen Ränder einen abgerundeten Vorsprung 28 trägt, um zu verhindern, daß die Linse und die Schleifscheibe sich mit den Durchdringungsslinien ihrer beiden Kegelflächenpaare schleifend berühren. Die Schablone könnte aber auch ohne den dargestellten Vorsprung ausgeführt werden. Mittels der Mikrometereinstellung 29 kann der Abstand zwischen der Schablone 26 und ihrer- Führungsplatte 27 entsprechend der Größe, auf die die Linse geschliffen werden soll, eingestellt werden.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist kurz die folgende: Zuerst wird die Linse zwischen die Kissen io der Spindel 9 eingeführt und durch die Schraube i i festgeklemmt. Die Dicke der Kissen io hängt von der Dicke der zu schleifenden Linsen ab, und sie können dicker oder dünner sein, wie es erforderlich ist, um die Linsen in bezug auf die Schleifscheibe in die genaue Mittelebene zu bringen (Abb. 5 und6). Der Abstand zwischen der Führungsplatte 27 von der Schablone 26 wird mittels des Mikrometers 29 entsprechend der Größe der zu schleifenden Linse 'eingestellt. Die Schleif-Wirkung kann dann in der Weise vor sich gehen, daß man die Kupplung i8 .in Eingriff mit- der Schnurscheibe 16 bringt, die beim Betrieb der Vorrichtung durch die Treibschnüre oder Riemen gedreht wird, wobei die Linse infolge der durch die Kurvenscheibe 18c bewirkten Hin- und Herbewegung der Spindelg und des auf ihr sitzenden drehbaren Lagerbocks 21 eine doppelte Facette erhält und die Ränder der Linse und der Schleifscheibe infolge der Befestigung des freien Endes 25" der Feder 25 an seinem festen Widerlager ständig in Berührung gehalten werden.
- Anstatt -die Vorrichtung so zu bauen, daß die Linse sowohl eine Vor- und Rückwärtsbewegung als auch eine' Drehbewegung ausführt, könnte dieselbe Wirkung auch dadurch erreicht werden, daß man die Linse ortsfest, aber' drehbar und die Schleifscheibe ebenfalls drehbar urld in der Richtung der Antriebswelle hin und her beweglich macht, so daß die Linse abwechselnd zuerst an dem einen und dann an dem anderen Rand der Schleifscheibe in derselben Weise geschliffen wird, wie dies bei der dargestellten Anordnung der Fall ist.
Claims (2)
- PATENT-ANSPRÜCHE: -i. Maschine zum Anschleifen kegelförmiger Facetten in die Ränder von Brillengläsern o. dgl. mittels doppelkegelförmiger Schleifscheibe, an der das Werkstück der Kegelfläche und Facettenneigung entsprechend in zwei zueinander senkrechten Richtungen verschoben, entlang bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung des Abstandes zwischen dem konvex-doppelkegelförmigen Werkzeug (i) und dem Werkstück während der Längsverschiebung des in bekannter Weise schwingbar angeordneten Werkstückspindelträgers (21) durch eine Schablonenplatte (27) von der Schleifscheibenform entsprechender Gestalt erfolgt, die mit der bekannten umlaufenden Schablonenscheibe (26) auf der Werkstückspindel (9) zusammenarbeitet, so daß beide Facetten während eines Längshubes geschlossen werden.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonenplatte (27) an ihrer Spitze eine kleine Erhöhung (28) trägt, um die Berührung der beiden Durchdringungskreislinien der Kegelflächenpaare am Werkstück (i) und Werkzeug (5) zu verhindern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER52706D DE360875C (de) | Maschine zum Anschleifen kegelfoermiger Facetten in die Raender von Brillenglaesern o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DER52706D DE360875C (de) | Maschine zum Anschleifen kegelfoermiger Facetten in die Raender von Brillenglaesern o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE360875C true DE360875C (de) | 1922-10-07 |
Family
ID=7409253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER52706D Expired DE360875C (de) | Maschine zum Anschleifen kegelfoermiger Facetten in die Raender von Brillenglaesern o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE360875C (de) |
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- DE DER52706D patent/DE360875C/de not_active Expired
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