DE2004034A1 - Belichtungsmesseinrichtung fuer Kameras - Google Patents
Belichtungsmesseinrichtung fuer KamerasInfo
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Description
DIPL.-PHYS, F. ENDLICH 7ΠΠΑΠ?Λ 8034 "nterpfaffenhofen ο« Januar 197Π
T blumensthasse β
PATENTANWALT blumensthasse β
TELEGRAMMADRESSE: PATENDLICH. MÜNCHEN
CABLE ADDRESS: PATENDLICH MUNICH
Meine Akte: C-2538
Anmelderin: Canon Inc., No. 30-27 3-chome, Shimomaruko, Ota-ku, Tokio, Japan
Belichtungsmeßeinrichtung für Kameras
Die Erfindung betrifft eine Belichtungsmeßeinrichtung für Kameras mit einer vollständig
geöffneten Meßblende, wobei die Blendenvorwahl mit Hilfe eines Biendeneinstellrings
erfolgt.
Bei üblichen Kameras, bei denen die Belichtungsmessung mit einer vollständig
geöffneten Meßblende erfolgt, muß entweder zur Korrektur des angezeigten Werts
der Belichtungsmesser selbst gedreht werden, öder es wird eine Skala mit ungleichen
Abständen als Blendenskala zur Kompensation des Fehlers bei der Lichtmessung vorgesehen, wenn eine Wechseloptik mit größerer Lichtstärke Verwendung finden soll.
Bei bekannten Kameras dieser Art wird als nachteilig angesehen, daß sie einen verhältnismäßig
komplizierten Aufbau in diesem Zusammenhang aufweisen und verhältnismäßig
umständlich zu bedienen sind.
Die erwähnten Nachteile und Schwierigkeiten werden bei- einer Belichtungsmeßeinrichtung
zur Belichtungsmessung mit vollständig geöffneter Blendenöffnung, wobei
die Blendenvorwahl durch einen Blendeneinstellring erfolgt, der eine Blendenskala
mit gleichen Abständen hat, und wobei die Ausgangsstelle der Verstellung des Blendeneinstellrings
in eine bestimmte Lage unabhängig von der maximalen Blendenöffnung eines Wechselobjektivs ist, so daß die Skala für die maximale Blendenöffnung des
Objektivs in diese bestimmte Lage gelangt, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß ein einstückiges Verbindungsglied zu dem Blendeneinstellring oder zu einer damit
in Verbindung stehenden Einstellkurve vorgesehen ist, und daß ein Korrekturvorsprung
an der Wechseloptik vorgesehen ist, dessen Länge der Korrektur der Einrichtung entsprechend
der maximalen Blendenöffnung des Wechselobjektivs entspricht, so daß der
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Korrekturvorsprung bei Befestigung des Objektivs an der Kamera eine Korrektur zur
Kompensation des Meßwerts der Belichtungsmessung bei vollständig geöffneter Blendenöffnung
beim Objektiv mit großer Lichtstärke bewirkt.
Die Erfindung betrifft ferner eine einäugige Spiegelkamera mit Wechselobjektiven
und einem TTL-Belichtungsmesser, bei dem das durch das Aufnahmeobjektiv hindurchtretende
Licht gemessen wird, und betrifft insbesondere eine Korrektureinrichtung für
eine Belichtungsmessung bei einer Kamera, bei welcher die Belichtungsmessung bei
voHständig geöffneter Blendenöffnung erfolgt, während die optimale Belichtung durch
einen Meßwertanzeiger der Meßeinrichtung angezeigt wird, und wobei die Blendenöffnung
der optimalen Belichtung durch einen Blendeneinstellring eingestellt wird, wodurch
ein Bezugsanzeiger für den Meßwertanzeiger, weicher eine Bewegung mit diesem Ring durchführt, mit dem Meßwertanzeiger überlagert wird, wobei der Blendeneinstellring
eine Skala mit gleichen Abständen hat, wobei die Ausgangslage der Bewegung an einer bestimmten Stelle vorgesehen ist, unabhängig von der Größe der maximalen
Blendenöffnung der Wechselobjektive, so daß die Skala mit der maximalen Blendenzahl
in diese bestimmte Lage gelangt. Es ist deshalb insbesondere Aufgabe der Erfindung ,
den Fehler bei der Belichtungsmessung zu korrigieren, der gewöhnlich dann auftritt,
wenn eine Linse mit einer großen Blendenöffnung als Wechselobjektiv Verwendung findet.
Das auf ein lichtempfindliches Element einer TTL-Belichtungsmeßeinrichtung auffallende
Licht ist proportional zu einer Blendenöffnung der Linse, wobei jedoch bei einer Linse mit großer Blendenöffnung das Licht entlang dem Umfangsbereich wegen des
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cos -Gesetzes und durch Vignettierungseffekte und dergleichen verringert wird, so daß die erwähnte Proportionalität nicht beibehalten wird, wenn die Belichtungsmessungen mit einer vollständig geöffneten geometrischen Apertur erfolgt. Fig. 1 zeigt die erwähnte Abhängigkeit der geometrischen Blendenzahl F und der Beleuchtungsstärke auf die Oberfläche eines lichtempfindlichen Elements, wobei die Proportionalität bis herab zu F:2,8 aufrecht erhalten bleibt, wobei jedoch ein Fehler oder eine Abweichung bei der Lichtmessung α ftritt, der in der Verringerung angezeigter Werte von F-Werten kleiner als 2,8 besteht, '»nn deshalb Licht mit einer vollständig geöffneten Blende mit F:l,4 in einer Kamera de. erwähnten Art gemessen wird, erfolgt ein Belichtungsfehler bei Aufnahmen
cos -Gesetzes und durch Vignettierungseffekte und dergleichen verringert wird, so daß die erwähnte Proportionalität nicht beibehalten wird, wenn die Belichtungsmessungen mit einer vollständig geöffneten geometrischen Apertur erfolgt. Fig. 1 zeigt die erwähnte Abhängigkeit der geometrischen Blendenzahl F und der Beleuchtungsstärke auf die Oberfläche eines lichtempfindlichen Elements, wobei die Proportionalität bis herab zu F:2,8 aufrecht erhalten bleibt, wobei jedoch ein Fehler oder eine Abweichung bei der Lichtmessung α ftritt, der in der Verringerung angezeigter Werte von F-Werten kleiner als 2,8 besteht, '»nn deshalb Licht mit einer vollständig geöffneten Blende mit F:l,4 in einer Kamera de. erwähnten Art gemessen wird, erfolgt ein Belichtungsfehler bei Aufnahmen
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mit vollständig geöffneter Blende. Selbst wenn Aufnahmen mit einer Blende kleiner als
F: 1,4 gemacht werden, indem der Blendeneinsre Dring gedreht wird, wodurch der Bezugsanzeiger, welcher mit dem Blendeneinstellung bewegt wird, mit dem Meßanzeiger
Überlagert wird, erfolgt eine Belichtung entsprechend der gebrochenen Linie in Fig. 1,
so daß sich ein Fehler ergibt.
Durch die Erfindung wird eine Einrichtung zur Korrektur dieses Fehlers bei einer
Lichtmessung bet Verwendung einer Linse mit großer Blendenöffnung geschaffen, wobei
der Bezugsanzeiger, der aufgrund mechanischer Verbindungsglieder eine Bewegung mit
einem Blendenelnstellring durchführt, verschwenkbar angeordnet wird, und wobei ein
derartiger Korrekturvorsprung an dem Wechselobjektiv vorgesehen wird, der eine unterschiedliche Lunge entsprechend der maximalen Blendenöffnung aufweist, so daß dieser
Vorsprung den Bezugsanzeiger verstellt, wenn das Objektiv an der Kamera befestigt
Wird, wodurch der Bezugsanzeiger verschwenkt wird, so daß der Fehlbetrag bei der
Belichtungsmessung mit einem Objektiv mir großer Blendenöffnung bei vollständig geöffneter Blende durch den Korrekturvorsprung korrigiert wird.
Anhand der In der Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsbeispiele soll die Erfindung
nöher erläutert werden. Es zeigen:
Ftg. 1 eine graphische Darstellung der Abhängigkeit der Beleuchtungsstarke von der
Blendenzahl;
Fig* 2 eine perspektivische Ansicht des interessierenden Teils einer Kamera mit einer
Einrichtung gemUß der Erfindung;
Bei den Ausfuhrungsbeispielen in den Fig. 2 bis 6 ist an der Ruckseite 1 eines Objektivs
ein Belichtungsmeßwerk 2 vorgesehen, das durch ein lichtempfindliches Element (nicht dargestellt) betätigt wird, welches durch das Objektiv beleuchtet wird. Das Meßwerk hat
einen Anzeiger 3. Ein Blendeneinstellung 4 ist an dem Objektiv drehbar angeordnet. Auf
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dem Blendeneinstellung 4 ist eine geometrische Blendenskala vorgesehen, der gegenüber
eine Markierung 6 vorhanden ist. Ein fUr eine gekuppelte Bewegung vorgesehener Stift 7
ragt direkt von dem Blendeneinstellung 4 oder von einer Einstellkurve vor, die mit dem
Ring im Eingriff steht, um die Bewegung des Rings 4 auf die Kamera zu übertragen. Wie
aus Fig. 3 ersichtlich ist, hat der Stift 7 eine Ausgangslage seines Bewegungswegs an
derselben bestimmten Stelle bei jedem Wechselobjektiv unabhängig von dessen maximaler
Blendenöffnung. Die Lage der größten Blendenöffnung entspricht der erwähnten bestimmten
Lage. Fig. 3 zeigt einen Stift 8 für eine gekuppelte Bewegung, durch den die Blendenöffnung
eingestellt wird. Der Mechanismus zur Betätigung dieses Stifts ist nicht dargestellt.
ψ Eine Kurvenscheibe 9 ist an einer Platte IO derart verschiebbar angeordnet, daß
die Kurvenscheibe an dem Stift 7 des Blendeneinstellrings 4 am einen Ende angreift und
damit beweglich ist. Die Kurvenscheibe 9 hat eine Kurvenfläche,Π . Eine Feder 12 dient
zur Rückführung der Kurvenscheibe 9, Ein Bezugshebel 13 hat an seinem einen Ende
eine Bezugsnadel 14, die mit dem Zeiger 3 des Meßwerks 2 ausgerichtet wird. Der Hebel
ist um eine Achse 15 verschwenkbar. Ein Zapfen 16 an dem Bezugshebel 13 steht in Berührung
mit der Kurvenfläche 11. Eine Feder 17 dient zur Rückstellung der Bezugsnadel 14,
so daß durch Drehen des Blendeneinstellrings 4 der Bezugshebel 13 durch die Kurvenscheibe
9 verschwenkt wird, wodurch die Bezugsnadel 14 mit dem Zeiger 3 ausgerichtet wird. Bei der Erfindung ist die Schwenkachse 15 an einem Gleitstück 18 angeordnet, die
an der Platte 10 verschiebbar gelagert ist. Ein Korrekturvorsprung 19, dessen Länge von
der größten Blendenöffnung eines Objektivs abhängt, ist an der Rückseite 1 des Objektivs
derart angeordnet, daß bei der Befestigung des Objektivs an der Kamera das Gleitstück
durch den Korrekturvorsprung 19 verschoben wird, wodurch die Schwenkachse 15 des Bezugshebels 13 in eine kompensierte Lage verstellt wird, durch die sich die erforderliche
Korrektur ergibt.
Wenn mit einer Kamera mit einer derartigen Einrichtung eine Aufnahme durchgeführt
wird, wird das Objektiv zuerst auf das Aufnahmeobjekt mit vollständig geöffneter Blende
gerichtet, so daß der Zeiger 3 entsprechend der Beleuchtungsstärke ausschlägt. Die Lage
des Zeigers zeigt dann an, wie weit die Blendenöffnung ,gegenüber der vollständig ·
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geöffneten Lage verstellt werden sollte, um eine optimale Belichtung für das betreffende
Objektiv zu erzielen. Dann wird der Blendeneinstellring 4 verdreht/ um die Bezugsnadel
14 mit dem Zeiger 3 auszurichten. Dadurch ist der Blendeneinstellung 4 in die
optimale Belichtungslage eingestellt. Die weiteren Erläuterungen sollen für den Fall erfolgen,
daß das Objektiv die maximale Blende F:2,8 bzw. FrI ,4 hat.
Figur 5 zeigt den Fall eines Objektivs mit F:2,8, während Fig. 6 den Fall mit einem
Objektiv mit F: 1,4 zeigt. Dabei ist die Länge des Korrekturvorsprungs 19 bei den beiden
Fällen unterschiedlich, entsprechend der maximalen Blendengröße. Die Lage der Schwenkachse
15 des Bezugshebels 13 für das Objektiv F:l,4 wird aus der Lage für das Objektiv
F:2,8 um den Betrag Θ in Fig. 1 verschoben. Wenn F:5,6 die Blendenzahl für eine optimale
Belichtung ist, befindet sich der Zeiger 3 in der in Fig. 5 dargestellten Lage, wenn eine
Lichtmessung mit vollständig geöffneter Blende im Falle eines Objektivs F:2,8 durchgeführt
wird. Die Skala 20 ist zur Vereinfachung der Beschreibung vorgesehen. In diesem Falle
wird angezeigt, daß eine optimale Belichtung erreicht werden kann, wenn die Blende
um zwei Skaleneinheiten von der maximalen Blende F:2,8 verringert wird. Da kein Fehlbetrag
wie der Fehlbetrag Q in Fig. 1 bei dem angezeigten "Wart vorhanden ist, macht
der Zeiger 3 eine richtige Anzeige, so daß mit der Bezugsnadel 14 der Blendeneinstellring
4 eingestellt werden kann, um eine optimale Belichtung zu gewährleisten. Die
Schwenkachse 15 des Bezugshebels 13 befindet sich in einer solchen geeigneten Lage,
daß der angezeigte Wert erhalten wird.
Im Falle eines Objektivs mit F:l ,4 befindet sich der Zeiger 3 in der in Fig. 6 dargestellten
Lage. Während der Zeiger 3 um vier Skaleneinheiten von der Blendenzahl
entsprechend der vollständig geöffneten Blende ausgelenkt sein sollte, da4F:5,6 die
optimale Belichtung ergibt, ist ein Fehler in der Lage des Zeigers bei der vollständig
geöffneten Blende gegenüber seiner richtigen Lage um einen, Betrag vorhanden, welqher
dem Wert © in Fig. 1 entspricht, wegen des Fehlbetrags des angezeigten Werts in diesem
Ausmaß. Wenn deshalb die Bezugsnadel mit dem Zeiger durch einen einfachen Mechanismus
ausgerichtet wird, ergibt sich der erwähnte Fehler für die Einstellung der Blende. Die
Verschiebung der Schwenkachse 15; des Bezugshebels 13; ist erforderlich, um eine Korrektur des Hebels zu bewirken. Durch Verschiebung, der Lage der Schwenkachse 15 mit dem
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Korrekturvorsprung 19, wie in Fig. 6 dargestellt ist, wird der Blendeneinstellung 4 auf
eine Blende entsprechend der optimalen Belichtung durch Überlagerung der Bezugsnadel
mit dem Zeiger 3 eingestellt.
Bei üblichen Kameras, bei welchen die Lichtmessung bei vollständig geöffneter
Blende erfolgt, erfolgte bisher eine Korrektur zum Beispiel dadurch, daß der Belichtungsmesser
selbst zur Korrektur des angezeigten Werts verstellt wurde, oder daß eine Skala mit ungleichen Skalenabständen als Blendenskala Verwendung fand, um den Fehler bei
der Lichtmessung zu kompensieren, wenn ein Objektiv mit größerer Lichtstärke benutzt
wird. Eine derartige bekannte Einrichtung ist jedoch verhältnismäßig kompliziert ausgebildet
und gibt Anlaß zu Schwierigkeiten bei der Benutzung.
Im Gegensatz zu der üblichen Konstruktion wird bei einer Einrichtung gemäß der Erfindung
die Schwenkachse der Bezugsnadel verstellbar angeordnet. Wenn ein Objektiv „ aufgesetzt wird, wird die Lage der Bezugsnadel durch den Korrekturvorsprung eingestellt,
der an dem Objektiv vorgesehen ist. Dadurch erfolgt eine Korrektur des von dem Zeiger
angezeigten Werts. Die dazu erforderliche Einrichtung ist sehr einfach ausgebildet, so
daß der Korrekturvorgang in einfacher Weise erfolgen kann.
Anhand der Fig. 7 soll ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert
werden.
Bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einem elektronischen Verschluß wird
die Blende vorbestimmt, während nach der Belichtungsmesser die Belichtungszeit eingestellt
' wird, wobei der erwähnte Fehler bei der Belichtungsmesser mit vollständig geöffneter
Blende bei Objektiven mit großer Blendenöffnung zu einer falschen Einstellung der Belichtungszeit
führt.
Deshalb erfolgt in diesem Falle die Korrektur entsprechend der maximalen Blendenöffnung
an dem Einstellglied für die Belichtungszeit. Ein verschwenkbares Glied T58 ist
an der Grundplatte 110 um einen Schwenkzapfen 152 verschwenkbar und trägt Widerstände
157-· und 157b aus Kohlenstoff oder dergleichen. Von dem Schwenkzapfen wird ein
weiteres ve.. Nwenkbares Glied 153 yetragen, während zwei elektrisch isolierte Kontaktarme
156a, 15όύ und ein Kontaktstück 156 so angeordnet sind, daß sie auf den Wider-
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ständen 157α und 157b verschiebbar und stets in einem entgegengesetzten Uhrzeigersinne
durch eine Feder 159 vorgespannt sind„ Von dem Glied 153 ragt ein Stift 154 nach innen
durch die Grundplatte 110 vor, an dessen Ende ein Hebel 151 angreift. Ein Stift 151a
am einen Ende des Hebels 151 verläuft in eine Aussparung 110a an der Grundplatte 110.
Der Hebel 151 wird drehbar von den Stiften 154 und 151 α getragen. Das Ende des
Hebels 151 greift an dem Stift 107 an dem Objektiv an.
Ein Ende eines Hebels 162, der axial an der Grundplatte 110 mit einem Schwenkzapfen
161 befestigt ist, steht mit dem Glied 158 mit einer Schlitzführung im Eingriff,
während das andere Ende des Hebels 162 an ein Gleitstück 118 angreift, das an der
Grundplatte 110 verschiebbar angeordnet ist. Ein gegabelter Hebel 160, von dem ein Ende
160a an dem gegabelten Teil des Gleitstücks 118 angreift, ist an der Unterseite der Grundplatte
mit einem Schwenkzapfen 163 angelenkt,' während das andere Ende 160b des
Hebels 160 an einen Korrekturvorsprung 119xan dem Objektiv angreift.
Wenn ein Objektiv an der Kamera befestigt wird, wird der gegabelte Hebel 160
durch den Korrekturvorsprung 119 verstellt und im entgegengesetzten Uhrzeigersinne um
den Schwenkzapfen 163 verdreht. Das Gleitstück 118, das mit dem einen Ende des
Hebels 162 in Eingriff steht, wird nach rechts verschoben. Dadurch wird der Hebel 162
im entgegengesetzten Uhrzeigersinne um den Schwenkzapfen 161 verschwenkt, wodurch
das Glied 158 sich im Uhrzeigersinne urn den Schwenkzapfen 152 dreht. Deshalb ist
die Lage des verschwenkbaren Glieds 158 durch die maximale Blendenöffnung des Objektivs
bestimmt.
Wenn die Kamera auf ein Aufnahmeobjekt gerichtet wird und eine Blende durch
Drehung des Blendenetnstellrings 104 eingestellt wird, drückt der Stift 107 auf den Hebel
und verdreht diesen um den Stift 105g. Das an dem Hebel 151 über den Stift 154 angreifende
Glied 153 wird im Uhrzeigersinne um den Schwenkzapfen 152 verdreht, wodurch
ein Widerstandswert für die eingestellte Blende mit einer Korrektur entsprechend der
maximalen Blende zwischen den Kontaktarmen 156a und 156b eingestellt wird» Das durch
' das Objektiv hindurchtretende Licht wird von einem Spiegel 170 reflektiert und auf ein
Suchersvstem gerichtet, während ein Teil des Lichts durch einen anderen reflektierenden
Spiegel (nicht dargestellt) auf einen PhotowiderstandRi gerichtet wird.
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In der elektrischen Schaltung ist ein Ampermeter A, eine Spannungsquelle E für den
elektronischen Verschluß und ein Hauptschalter S vorgesehen. Die Schaltung α dient zur
Informationsangabe für eine Blendengröße, wobei die Blendengröße bei vollständig geöffneter Blende durch den Widerstand der Widerstände 157a und 157 korrigiert wird und dann
der Schaltung α zugeführt wird. Die Schaltung b ist eine TTL-BeIichtungsmeßschaltung,
die bei vollständig geöffneter Blende betätigt wird und deren Ausgangsgröße einer Vergleichsschaltung c zusammen mit der Ausgangsgröße der Schaltung α zugeführt wird, in Abhängigkeit
von der Änderung des Werts des Photowiderstands P für die Belichtungsmessung. Die Ausgangsgröße der Vergleichsschaltung c wird einer Speicherschaltung d zugeführt, wo der
Belichtungsmeßwert gespeichert wird, bevor der Spiegel 170 beispielsweise durch einen
Kondensator hochgeschwenkt wird, wenn der Spiegel 170 hochschwenkt und das auf den
Photowiderstand P fallende Licht abgeblendet wird. Efne Regenerationsschaltung e dient
zur Regeneration zum Beispiel des Stromwerts der Speichergröße, welche den Wert, der
Belichtungsmessung betrifft, die in der Speicherschaltung d gespeichert wird. Ein Schaltkreis f ist eine Steuerschaltung für einen Verschluß, die durch die Regenerationsschaltung e gesteuert wird. Der Schaltkreis enthält eine Schalteinrichtung, welche mit dem
Ablauf des ersten Vorhangs des Schlitzverschlusses in Beziehung steht. Der Schaltkreis f
wird zur zeitlichen Steuerung der Schalteinrichtung aktiviert, so daß nach einer vorherbestimmten Zeitspanne ein Elektromagnet M zum Antrieb des zweiten Vorhangs des
Verschlusses aktiviert wird.
Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel müssen einfach die veränderlichen Wider-P stände selbst zur Erzielung einer Korrektur geändert werden, und gleichzeitig wird das
Kontaktglied verstellt, das mit dem erwähnten Stift 107 in Verbindung mit den veränderlichen Widerständen steht. Entsprechend dem vorbestimmten Wert einer Wechseloptik
wird eine derartige Korrektur entsprechend der maximalen Blendenöffnung der Wechseloptik ebenfalls durch eine sehr einfache Einrichtung gleichzeitig durchgeführt, wenn eine
Information für eine geometrische Blendenöffnung der Antriebsschaltung für den elektronischen Verschluß zugeführt wird, welcher die Belichtungszeit bestimmt. Deshalb ist die
Einrichtung bei Anwendung auf eine einäugige Spiegelreflexkamera besonders gut geeignet,
bei der ein elektronischer Verschluß und Wechselobjektive Verwendung finden, durch welche
eine Lichtmessung bei vollständig geöffneter Blende erfolgt.
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2Θ0403Α
Das Ampermeter A wird mit seinem Zeiger so im Strahlengang eines Suchers
angeordnet, daß die Belichtungszeit stets durch den Sucher erkennbar ist, wodurch
eine ungeeignete Einstellung der Belichtungswerte vermieden wird.
Patentansprüche
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Claims (4)
- 28. Januar 1970 E/St Meine Akte: C-2538Patentansprüchey. Belichtungsmeßeinrichtung zur Belichtungsmessung durch eine vollständig geöffnete Aperturblende, wobei eine Blendenvoreinstellung durch einen BlendeneinsteDring erfolgt, der eine Blendenskala mit gleichen Abständen der aufeinanderfolgenden Werte hat, und wobei die Ausgangslage der Verstellung dieses Rings in einer bestimmten Lage unabhängig von der maximalen Größe der Blendenöffnung einer Wechseloptik liegt, so daß die Skala mit der maximalen Blendenöffnung in diese bestimmte Lage gelangt, dadurch gekennzeichnet , daß ein Verbindungsglied (7) an dem Blendeneinstellung (4) oder einer damit in Verbindung stehenden zur Voreinstellung dienenden Kurvenscheibe vorgesehen ist, und daß an dem Objektiv ein Korrekturvorsprung (19) mit einer solchen Länge vorgesehen ist, daß dadurch eine Korrektur entsprechend der maximalen Blendenöffnung des Wechselobjektivs erfolgt, so daß bei Befestigung des Objektivs an einer Kamera der Korrekturvorsprung einen Fehlbetrag bei der Belichtungsmessung mit vollständig geöffneter Blendenöffnung bei Objektiven mit großer Blendenöffnung kompensiert.
- 2. Belichtungsmeßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein Ampermeter (2) mit einem Zeiger (3) und einem Bezugsglied (13) mit einer Bezugsnadel (14) vorgesehen sind, und daß die Lage des Bezugsglieds zur Kompensation des Fehlbetrags der Belichtungsmessung mit vollständig geöffneter Blende verstellbar ist.
- 3. Belichtungsmeßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein elektrischer Verschluß mit einem veränderlichen elektrischen Bauelement wie einem veränderlichen Widerstand oder einem veränderlichen Kondensator vorgesehen ist, um die Belichtungswerte zu bestimmen, und daß eine Korrektur der Größe der veränderlichen elektrisch η Bauelemente erfolgt.009831/1236-π-
- 4. Belichtungsmeßeinrichtung mit einer Korrektureinrichtung fur die Belichtungsmessung in einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einem Wechselobjektiv und einem TTL-Belichtungsmesser, wobei ein Belichtungswertanzeiger einen optimalen Belichtungswert durch Belichtungsmessung bei vollständig geöffneter Blendenöffnung anzeigt, wobei die Blende fur eine optimale Belichtung durch eine Voreinstellung mit einem Blenden- einstellring oder einer zur Voreinstellung dienenden Steuerkurve eingestellt wird, die an dem Blendeneinstellring angreift, so daß ein Bezugsanzeiger, der eine Bewegung in . Abhängigkeit von dem Ring durchführt, den Meßanzeiger überlagert, wobei der Blenden- einstellring eine Skala mit gleichen Abständen aufweist und eine Ausgangslage seines Bewegungswegs hat, die an einer bestimmten Stelle unabhängig von der Größe der maximalen Blendenöffnung eines Wechselobjektivs ist, so daß die Skala mit dermaximalen Blendenöffnung in diese bestimmte Lage gelangt, dadurch gekennzeichnet , daß der Bezugsanzeiger verstellbar ist, daß jedes Wechselobjektiv einen Korrekturvorsprung (119) hat, dessen Länge der maximalen Blendenöffnung des betreffenden Objektivs entspricht, so daß bei Anordnung des Objektivs an der Kamera die Schwenkachse des Bezugsanzeigers durch diesen Korrekturvorsprung verstellt wird, wodurch eine Korrektur des Fehlbetrags bei einer Belichtungsmessung mit vollständig geöffneter Blendenöffnung bei einem Objektiv mit großer Aperturblende durch den Bezugsanzeiger erfolgt.009831/1236Leerseite
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