[go: up one dir, main page]

DE2004098B2 - Nichtspröde, partialesterfreie Suppositorienmassen und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Nichtspröde, partialesterfreie Suppositorienmassen und Verfahren zu deren Herstellung

Info

Publication number
DE2004098B2
DE2004098B2 DE2004098A DE2004098A DE2004098B2 DE 2004098 B2 DE2004098 B2 DE 2004098B2 DE 2004098 A DE2004098 A DE 2004098A DE 2004098 A DE2004098 A DE 2004098A DE 2004098 B2 DE2004098 B2 DE 2004098B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
weight
esterification
brittle
suppository
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2004098A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2004098A1 (de
Inventor
Rotraud Lebender
Rudolf Dipl.-Chem. Tuma
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DE2004098A priority Critical patent/DE2004098B2/de
Priority to NL7100100A priority patent/NL7100100A/xx
Priority to IT19195/71A priority patent/IT972036B/it
Priority to ES387492A priority patent/ES387492A1/es
Priority to US00110281A priority patent/US3767801A/en
Priority to FR7103114A priority patent/FR2104734B1/fr
Priority to NO322/71A priority patent/NO136296C/no
Publication of DE2004098A1 publication Critical patent/DE2004098A1/de
Priority to JP713539A priority patent/JPS554723B1/ja
Publication of DE2004098B2 publication Critical patent/DE2004098B2/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/02Suppositories; Bougies; Bases therefor; Ovules
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C3/00Fats, oils, or fatty acids by chemical modification of fats, oils, or fatty acids obtained therefrom
    • C11C3/02Fats, oils, or fatty acids by chemical modification of fats, oils, or fatty acids obtained therefrom by esterification of fatty acids with glycerol

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft nichtspröde, praktisch partialesterfreie Suppositorienmassen mit einem Schmelzpunkt unterhalb 37° C und Verfahren zu deren Herstellung durch Veresterung von Glycerin mit einem Laurin-, Myristin- und Palmitinsäure in bestimmten Gewichtsverhältnissen enthaltenden Fettsäuregemisch.
Als Fettgrundlage zur Herstellung von Suppositorien diente seit langem die Kakaobutter als einziges natürliches Fett, welches bei einem der Körpertemperatur gerechterwerdenden Schmelzpunkt die notwendige
Härte und Festigkeit aufweist
Es hat im Laufe der Jahre nicht an Bemühungen gefehlt, Produkte und Verfahren zu deren Herstellung zu finden, die die Kakaobutter als Suppositorienmasse ersetzen sollten. Man hat vorgeschlagen, Triglyceride, die einen Schmelzpunkt ähnlich der Körpertemperatur haben, wie angehärtetes Erdnußöl, Palmkernstearin oder andere Fette zu verwenden. Das US-Patent 20 55 063 schlägt die Verwendung von Fettsäureestern
ίο der Stearin-, Palmitin-, Myristin- und Laurinsäure mit Glycerin oder Glykolen vor. Im US-Patent 22 38 441 werden Wiederveresterungsprodukte der Fettsäuren aus Kokos- oder Palmkernöl beschrieben. Aus Gründen der Schmelzpunkteinstellung werden derartigen Ver-
is esterungsprodukten aus dem Kokos- oder Palmkernöl höher schmelzende Glyceride der Palmitin- bis Arachinsäure zugesetzt (DE-PS 9 74 938), zum Teil erfolgt Härtung der Rohstoffe bzw. der Wiederveresterungsprodukte (US-PS 26 84 970) oder Eliminierung der Vorlauffettsäuren (US-PS 26 84 970, DE-AS 11 77 774). Dem Wunsch nach einer gewissen Emulgierkraft der Zäpfchenmasse wurde durch die Bildung gewisser Mengen Partialester in den beschriebenen Wiederveresterungsprodukten entsprochen (US-PS 26 84 970, DE-PS 1015 576). Die Schmelzpunkteinstellung der Suppositorienmassen wurde auch dadurch gesteuert, daß bei der Veresterung der Rohstoffe definierte Fettsäurezusammensetzungen verwendet wurden (BE-PS 7 85 933, DE-PS 10 16 902). Auch die Ausnützung eines eutektischen Effektes partialesterhaltiger Glyceride in Abhängigkeit von der Hydroxylzahl wurde bereits beschrieben (DE-AS 1101699, DE-AS 11 08 858). Eine Lösung für die Verminderung der relativ großen Intervalle zwischen Erstarrungs- und Fließpunkt bei partialesterhaltigen Suppositorienmassen wird in der DE-AS 1128 600 durch Mischung einsäuriger Ester zwei- und dreiwertiger Alkohole gefunden. Auch nach dem DE-PS 9 41 014 werden natürliche Fette gespalten, die erhaltenen freien Fettsäuren fraktioniert destilliert, die niederen Fettsäuren entfernt und die verbleibende Fraktion von Fettsäuren mit etwa 12-16 Kohlenstoffatomen mit Glycerin oder einem anderen mehrwertigen Alkohol so verestert, daß Teilester mit freien Hydroxylgruppen entstehen. Diese Teilester werden schließlich mit Estern von Fettsäuren, die 16-20 Kohlenstoff atome aufweisen, in einem solchen Verhältnis gemischt, daß das Gemisch einen der Körpertemperatur entsprechender Schmelzpunkt aufweist
Alle diese Suppositorienmassen fallen ihrer Beschreibung nach als harte spröde Fette an. Dies führt bei dei Ausformung zu Suppositorien infolge Rißbildung je nach Art und Konsistenz der einzuarbeitenden Pharmaka teilweise zu erheblichen Schwierigkeiten. Zudeir können Suppositorienmassen, die eine Hydroxylzah aufweisen — diese liegt im allgemeine zwischen 10 und 50 — mit gewissen Pharmaka zu Inkompatibilitäter führen. Beispielsweise reagiert Acetylsalicylsäure mil freien Hydroxylgruppen des Partialesters und entziehi sich deshalb bei der Anwendung teilweise einei Resorption, wodurch der therapeutische Wirkungseffekt gemindert wird. Daher besteht für die Praxii Interesse an einer praktisch hydroxylfreien nichtsprö den Suppositorienmasse.
Es wurde nun gefunden, daß eine Suppositorienmasse die den bisher beschriebenen und verwendeten Produk ten anhaftenden Mängel nicht aufweist, wenn sie au; dem partialesterfreien Veresterungsprodukt eines zwi
sehen 31 und 36° C schmelzenden, Laurin-, Myristin-, und Palmititisäure in bestimmten Gewichtsverhältnissen aufweisenden Fettsäuregemisches mit Glycerin besteht Nichtspröde, partialesterfreie, unterhalb 37° C schmelzende Suppositorienmassen bestehend aus dem Veresterungsprodukt von bei 31—36° C schmelzenden Fettsäuregemischen der Zusammensetzung 70—82 Gew.-% Laurinsäure, 6—22 Gew.-% Myristinsäure und 6—22 Gew.-% Palmitinsäure mit Glycerin. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung sind Verfahren zur Herstellung dieser Suppositorienmassen.
Die erfindungsgemäßen partialesterfreien Suppositorienmassen zeigen in bezug auf Rißbildung beim Ausformen zu Zäpfchen eine äußerste Temperaturelastizität, so daß bei der fabrikationsmäßigen Herstellung von Suppositorien kaum Bruchausschuß entsteht Die Massen besitzen ein sehr enges Schmelzintervall und sehr kurze Erstarrungszeiten. Sie sind neutral gegenüber den einzuarbeitenden Wirkstoffen.
Erfindungsgemäß kann die Herstellung der beanspruchten Suppositorienmassen erfolgen durch Veresterung von mindestens 98%igem Glycerin mit einer Menge des aus 70-82 Gewichts-% Laurinsäure, 6-22 Gewichts-% Myristinsäure und 6—22 Gewichts-% Palmitinsäure bestehenden Fettsäuregemisches, die in einem Überschuß von 1-3 Gew.-% gegenüber der stöchiometrisch zur Absättigung des Glycerins erforderlichen Einsatzmenge vorliegt, durch zügiges Aufheizen unter Vakuum oder Inertgas bis zu einer Temperatur von 205—215° C und Beibehaltung dieser Temperatur bei vollem Vakuum oder kräftigem Stickstoffstrom, bis die Veresterung abgeschlossen ist, d. h. bis eine Säurezahl im Rohester erreicht ist, die etwa dem angewandten Fettsäureüberschuß entspricht
Erfindungsgemäß kann die Herstellung der beanspruchten Suppositorienmassen auch erfolgen durch Veresterung der stöchiometrischen Mengen Fettsäure und Glycerin unter Normaldruck in Inertgasatmosphäre durch gleichmäßiges aber nicht allzu schnelles Aufheizen bis etwa 160-1800C, Verhalten bei dieser Temperatur, bis die erwartete Menge des Reaktionswassers annähernd abgetrieben ist, anschließende Temperatursteigerung auf 205—215° C und sukzessives Vakuumziehen zur Erleichterung des Abtreibenes des Restwassers. Die Reaktion ist beendet, wenn der Rohester eine Säurezahl von ca. 2 erreicht hat (Diese Arbeitsweise vermeidet weitgehend, daß im Dampfraum befindliche Fettsäure durch das abgehende Reaktionswasser mitgerissen wird und damit der Veresterung verlorengeht, was sich erfahrungsgemäß an den Hydroxylzahlen im gebildeten Triglycerid im Bereich zwischen 5—20 zu erkennen gibt.)
Die nach den vorbeschriebenen Verfahren erhaltenen Rohester werden nach bekannten Verfahren raffiniert, desodorisiert und gebleicht und sind dann als Suppositorienmassen zu verwenden.
Bei den vorstehend beschriebenen Veresterungsverfahren finden die an sich bekannten Veresterungskatalysatoren Verwendung, insbesondere Titankatalysatoren, wie Tetrabutyltitanat und Titanyllaktat.
Gegenwart von 20 g Tetrabutyltitanat als Katalysator unter Vakuum von ca. 300 Torr zügig auf ca. 205° C aufgeheizt und bei dieser Temperatur gehalten. Sobald die Hauptmenge des zu erwartenden Reaktionswassers abgegangen ist, wird das Vakuum sukzessive verbessert, bis man schließlich bei 205° C und 10 Torr arbeitet Die Veresterung ist abgeschlossen, sobald das Reaktionsgut eine Säurezahl von ca. 5,5 erreicht hat die dem eingesetzten Fettsäureüberschuß von ca. 2% entspricht Der Rohester wird in bekannter Weise raffiniert und desodorisiert Man erhält ca. 94 kg eines als Suppositorienmasse verwendbaren Triglycerids mit folgenden Charakteristika:
Säurezahl unter 0,1
Verseifungszahl 255
Hydroxylzahl 2,8
Jodzahl unter 1
Schmelzpunkt 33,5°C
Beim Gießen in Formen von 100C dauert die Erstarrung der Suppositorien-Formlinge 3 Minuten; sie weisen weder Sprünge noch Brucherscheinungen auf. Die Formlinge halten bei einer Temperatur von 310C noch eine Belastung von 3,7 kg aus, ohne sich zu verformen. Die Masse ist indifferent gegen Pharmaka, die mit freien Hydroxylgruppen zu reagieren vermögen.
Beispiel 2
90 kg eines Fettsäuregemisches mit der Säurezahl 267, bestehend aus 76,4 Gewichts-% Laurinsäure, 73 Gewichts-% Myristinsäure und 163 Gewichts-% Palmitinsäure, werden mit 13,4 kg eines 98%igen Glycerins in Gegenwart von 20 g Titanyllaktat als Katalysator unter Normaldruck in Inertgasatmosphäre gleichmäßig, aber nicht allzu schnell auf 170° C aufgeheizt Bei dieser Temperatur verhält man, bis die Hauptmenge des zu erwartenden Reaktionswassers abgetrieben ist. Dann steigert man die Temperatur unter sukzessivem Vakuumziehen, bis man bei vollem Vakuum und einer Temperatur von 215° C arbeitet Die Reaktion ist beendet, sobald der Rohester eine Säurezahl zwischen 1 und 2 erreicht hat Nach Raffination und Desodorisierung erhält man ca. 93 kg eines als Suppositorienmasse verwendbaren Triglycerids mit folgenden Daten:
50 Die Suppositorienmasse erstarrt beim Guß in Formen von 100C innerhalb 3,5 Minuten, die Formlinge weisen weder Sprünge noch Brucherscheinungen auf. Auf 310C temperiert vermögen die Suppositorien noch einer Belastung von 2 kg standzuhalten, ohne sich zu verformen. Die Suppositorienmasse ist indifferent beispielsweise gegen Acetylsalicylsäure.
Beispiel 1
92 kg eines Fettsäuregemisches mit der Säurezahl 271, bestehend aus 82 Gewichts-% Laurinsäure, 8,5 Gewichts-% Myristinsäure und 9,5 Gewichts-% Palmitinsäure werden mit 13,6 kg eines 98%igen Glycerins in
Säurezahl unter 0,1
Verseifungszahl 250
Hydroxylzahl 1
Jodzahl unter 1
Schmelzpunkt 32,90C
Beispiel 3
90 kg eines Fettsäuregemisches mit einer Säurezahl von 269, bestehend aus 75 Gewichts-% Laurinsäure, 19 Gewichts-% Myristinsäure und 6 Gewichts-% Palmitinsäure, werden mit 13,5 kg eines 98%igen Glycerins unter den im Beispiel 2 beschriebenen Bedingungen verestert und aufgearbeitet. Das als Suppositorienmasse
verwendbare Triglycerid läßt sich folgendermaßen beschreiben:
Säurezahl unter 0,1
Verseifungszahl 251
Hydroxylzahl 0
Jodzahl unter 1
Schmelzpunkt 34,00C
In Formen von 100C gegossen, erstarren die Suppositorien innerhalb 4 Minuten; sie weisen nach der Entnahme weder Brucherscheinungen noch Risse auf. Bei 310C halten sie ohne Verformung eine Belastung von 4 kg aus. Die Suppositorienmasse ist indifferent gegenüber reaktionsfreudigen Pharmaka.
In der Tabelle werden die Kennzahlen und physikalischen Eigenschaften der nach der deutschen Auslegeschrift 11 01 699 und dem US-Patent 26 84 970 hergestellten Suppositorienmassen denjenigen der entsprechend der vorliegenden Erfindung erhaltenen Suppositorienmassen gegenübergestellt Diese Gegenüberstellung läßt deutlich den durch die Erfindung technischen Fortschritt erkennen.
Unter dem Ausdruck »partialesterfrei« sind solche Suppositorienmassen zu verstehen, welche keine oder sehr geringe Mengen an Partialestern aufweisen, ausgedrückt in einer sehr geringen Hydroxylzahl, welche für praktische Zwecke ohne Bedeutung ist
Suppositorienmasse US-PS Suppositorienmasse entsprechend Beisp. 2 Beisp. 3
entsprechend 2684 970 der vorliegenden Anmeldung
DE-AS Beisp. 3
1101699
Beisp. 1 Beisp. 1 76,4 75,0
Fettsäurezusammensetzung1) 3,5 73 19,0
Gew.-% 51,0 163 6,0
unter C 12 4 19,6
C 12 47 10,9 82,0
C 14 19 15,0 8,5
C 16 11 1,2 9,5
C 18 19 51,2 47,1
ölsäure 12,9 31,4
Glyceridzusammensetzung2) 17,1 25,8 83
Mol-% 17,4
12-12-12 8,0 8,6 58,1 7,0
12-12-14 8,5 10,2 17,3
12-12-16 5,9 173
12-12-18 6,9 5,8
12-14-14 6,9
12-14-16
12-14-18 10,1 5,6
12-12-OH 9,3 10 10
12-14-OH 6,6 26,1
12-18-OH 5,3 56
andere (unter 5%) 55,4 7:3 1 0
Zahl der möglichen Glyceride 56 10 32,9° 34,0°
ohne Isomere 13 32,0° 333°
Kennzahlen3) 35,1°
Hydroxylzahl 50 34,0° 2,8
Schmelzpunkt 34,5° 33,5° 0 0
Erstarrungspunkt 30,5° 32,7° 0 0
Sprödigkeit«) 5 35 19
Defekte in % bei 26 2,0 4,0
20° 2 65 0
10° 13 1,0 0
58 18
Festigkeit5) in kg bei 31° 0,8 3,7
Schmelzverhalten6)
% feste Glyceride bei 100 100
100 100 100
10° 93,9 100 50 89
15° 92,9 92
20° 87,8 64 100
25° 73,1 100
30° 44,0 82
■oriscl/uim
Suppnsiiurieniruisse Suppositorienmusse entsprechend
entsprechend der vorliegenden Anmeldung
DC-AS US-PS
11 01 644 2b 84 470
Beisp. I
Ucisp. J
lieisp. I
Ucisp. 2
Ueisp. j
Schmelzverhallen'1) 8,3 31 27 8 17
% feste Glyceride bei 0 9 0 0 0
35° 0 5 0 0 0
40° 0 0 0 0 0
45°
50°
') Ermittelt durch Gaschromatogramm.
2) Berechnet aus Fettsäurezusammensetzung nach Theorie der statistischen Verteilung (Bailey,
Industrial Oil and Fat Products, 1951, Seite 834 ff.).
!) Ermittelt nach DGF-Einheitsmethoden
Hydroxylzahl C-V 17a (53),
Schmelzpunkt C-IV 3a (52),
Erstarrungspunkt C-IV 3c (52), (Shukoff-Methode).
4) Eigene Methode: Aus Fettschmelze von 35° werden für jede Einzelprüfung insgesamt 150 Formlinge in gekühlten Suppositorienformen von 20, 10 oder 0° ausgegossen und nach Entnahme auf Risse oder Bruch ausgezählt; die Menge der defekten Formlinge wird in % ausgedrückt.
5) Eigene Methode: Siehe dazu Fette, Seifen, Anstrichmittel (1963), Seite 654 ff. »Beitrag zum Problem der Konsistenzbeurteilung von Hartfetten in der Süßwarenindustrie« von W. B a e η i t ζ .
") Berechnet aus Dilatationskurven, ermittelt nach DGF-Einheitsmethode H. P. Kaufmann, Analyse der Fette und Fettprodukte (1958), Seite 672 ff.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Nichtspröde, partialesterfreie, unterhalb 37°C schmelzende Suppositorienmassen bestehend aus dem Veresterungsprodukt von bei 31-36°C schmelzenden Fettsäuregemischen der Zusammensetzungen 70-82 Gew.-tyo Laurinsäure, 6-22 Gew.-% Myristinsäure und 6-22 Gew.-% Palmitinsäure mit Glycerin.
2. Verfahren zur Herstellung nichtspröder, partialesterfreier Suppositorienmassen mit Schmelzpunkt unter 37° C, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Fettsäuregemisch aus 70-82 Gew.-% Laurinsäure, 6-22 Gew.-% Myristinsäure und 6—22 Gew.-% Palmitinsäure, das gegenüber der stöchiometrisch zur Bildung von Triglycerid erforderlichen Einsatzmenge in einem Überschuß von 1-3 Gew.-% vorliegt, mit Glycerin in Gegenwart üblicher Veresterungskatalysatoren, vorzugsweise titanhaltlger Katalysatoren, so verestert, daß man zunächst unter Vakuum von 300 Torr zügig auf 205-2150C aufheizt, im Verlaufe von 2 Stunden nach Erreichen der Reaktionstemperatur Vakuum anlegt und dieses bis auf 10 Torr verbessert, sodann die Veresterung weitere 3 Stunden unter Vakuum weiterführt und danach das Veresterungsprodukt in bekannter Weise aufarbeitet
3. Verfahren zur Herstellung nichtspröder, praktisch partialesterfreier Suppositorienmassen, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Fettsäuregemisch aus 70-82 Gew.-% Laurinsäure, 6-22 Gew.-% Myristinsäure und 6-22 Gew.-% Palmitinsäure mit Glycerin in Gegenwart von bekannten Veresterungskatalysatoren, vorzugsweise titanhaltigen Katalysatoren, derart verestert, daß man die zur Bildung von Triglycerid stöchiometrisch erforderlichen Einsatzmengen beider Reaktionspartner unter Inertgasatmosphäre gleichmäßig, aber nicht zu schnell auf 160 -180° C aufheizt, bei dieser Temperatur hält, bis die erwartete Menge an Reaktionswasser annähernd abgetrieben ist, anschließend die Temperatur auf 205-2150C steigert und Vakuum anlegt, welches sukzessive bis auf 12 Torr verbessert wird, die Reaktion bis zu einer Säurezahl von ca. 2 im Veresterungsprodukt weiterführt, das Produkt dann abkühlt und nach bekannter Weise aufarbeitet.
4. Verfahren zur Herstellung von nichtspröden Suppositorienmassen nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Fettsäuregemisch aus 75 Gew.-% Laurinsäure, 19 Gew.-% Myristinsäure und 6 Gew.-°/o Palmitinsäure, das eine Säurezahl von 269 und einen Schmelzpunkt von 33° C aufweist, mit Glycerin verestert.
DE2004098A 1970-01-30 1970-01-30 Nichtspröde, partialesterfreie Suppositorienmassen und Verfahren zu deren Herstellung Ceased DE2004098B2 (de)

Priority Applications (8)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2004098A DE2004098B2 (de) 1970-01-30 1970-01-30 Nichtspröde, partialesterfreie Suppositorienmassen und Verfahren zu deren Herstellung
NL7100100A NL7100100A (de) 1970-01-30 1971-01-06
IT19195/71A IT972036B (it) 1970-01-30 1971-01-09 Masse per supposte non fragili praticamente prive di esteri parziali e procedimento per la loro preparazione
ES387492A ES387492A1 (es) 1970-01-30 1971-01-21 Procedimiento para la preparacion de masas para suposito- rios.
US00110281A US3767801A (en) 1970-01-30 1971-01-27 Suppository compositions and process for the preparation thereof
FR7103114A FR2104734B1 (de) 1970-01-30 1971-01-29
NO322/71A NO136296C (no) 1970-01-30 1971-01-29 Forestringsprodukt av en fettsyreblanding med glycerol til anvendelse som grunnmasse i suppositorier, og fremgangsm}te for fremstilling derav
JP713539A JPS554723B1 (de) 1970-01-30 1971-12-27

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2004098A DE2004098B2 (de) 1970-01-30 1970-01-30 Nichtspröde, partialesterfreie Suppositorienmassen und Verfahren zu deren Herstellung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2004098A1 DE2004098A1 (de) 1971-08-12
DE2004098B2 true DE2004098B2 (de) 1978-09-14

Family

ID=5760895

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2004098A Ceased DE2004098B2 (de) 1970-01-30 1970-01-30 Nichtspröde, partialesterfreie Suppositorienmassen und Verfahren zu deren Herstellung

Country Status (8)

Country Link
US (1) US3767801A (de)
JP (1) JPS554723B1 (de)
DE (1) DE2004098B2 (de)
ES (1) ES387492A1 (de)
FR (1) FR2104734B1 (de)
IT (1) IT972036B (de)
NL (1) NL7100100A (de)
NO (1) NO136296C (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3988446A (en) * 1974-11-07 1976-10-26 Abbott Laboratories Glycerides with anti-inflammatory properties
US4722941A (en) * 1978-06-07 1988-02-02 Kali-Chemie Pharma Gmbh Readily absorbable pharmaceutical compositions of per se poorly absorbable pharmacologically active agents and preparation thereof
JPS6030650B2 (ja) * 1979-10-26 1985-07-17 日本油脂株式会社 座薬基剤組成物
US4546197A (en) * 1982-03-24 1985-10-08 R. P. Scherer Corporation Pharmaceutical composition and process for the manufacture thereof
US4786502A (en) * 1986-10-06 1988-11-22 The Procter & Gamble Company Palatable solid pharmaceutical compositions

Also Published As

Publication number Publication date
NO136296B (de) 1977-05-09
DE2004098A1 (de) 1971-08-12
NL7100100A (de) 1971-08-03
US3767801A (en) 1973-10-23
JPS554723B1 (de) 1980-01-31
FR2104734B1 (de) 1975-12-26
FR2104734A1 (de) 1972-04-21
IT972036B (it) 1974-05-20
NO136296C (no) 1977-08-17
ES387492A1 (es) 1973-05-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2946565C2 (de)
DE69816545T2 (de) Herstellung von Materialien mit einem hohen Gehalt an konjugierten Isomeren, die mehrfach ungesättigten Fettsäurereste tragen
DE2552311C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Öl- und Fettfraktionen durch Umestern
DE69015128T2 (de) Proze für die Herstellung von Fetten aus Cruciferae -Öl.
DE3107318A1 (de) Verfahren zur herstellung hochwertiger fettsaeureester
DE2200461A1 (de) Konditoreibutter
DE2533375A1 (de) Fett fuer suesswaren und verfahren zu seiner herstellung
DE2004098B2 (de) Nichtspröde, partialesterfreie Suppositorienmassen und Verfahren zu deren Herstellung
EP0011797B1 (de) Backtrennöl-Komponente
DE2745718C2 (de) Hartbutter
EP1448507B1 (de) Verfahren zur herstellung von technischen ölsäuremethylestern
WO2004055142A1 (de) Verfahren zur herstellung von konjugierter linolsäure
DE1792217A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Speisefetten
DE1468454A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Antioxydationsmittels
DE928843C (de) Kernoel fuer Giessereizwecke
DE1078562B (de) Verfahren zur Herstellung von fuer die Margarinebereitung geeigneten festen Fetten aus Palmoel
DE2043084A1 (de) Verfahren zur gleichzeitigen bzw. wahlweisen Herstellung von eßbaren, flüssigen, kältebeständigen Glyceriden, von eßbaren fleßfähigen Suspensionen fester Glyceride in flüssigen Glyceriden und von zur Herstellung von Margarine geeigneten Mischungen fester und flüssiger Glyceride aus Sojaöl
AT232199B (de) Verfahren zur Herstellung von tropenfesten Suppositorienmassen
DE3750260T2 (de) Hartbutter.
EP0902006A2 (de) Oxidationsstabile Oleine
DE1076115B (de) Verfahren zur Herstellung einer wachsartigen, transparenten und stabilen Modifikation eines fuer Ernaehrungszwecke geeigneten Gemisches aus Diacetyltriglyceriden hoehermolekularer Fettsaeuren
DE1792606A1 (de) Verfahren zum Fraktionieren von OElen und Fetten
DE970513C (de) Verfahren zur Herstellung plastischer Back- und Bratfette
DE107870C (de)
DE1015576B (de) Verfahren zum Herstellen von Zaepfchenmassen

Legal Events

Date Code Title Description
8235 Patent refused