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DE2003691B2 - Vorrichtung zum pruefen des fuellgrades von zigaretten - Google Patents

Vorrichtung zum pruefen des fuellgrades von zigaretten

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Publication number
DE2003691B2
DE2003691B2 DE19702003691 DE2003691A DE2003691B2 DE 2003691 B2 DE2003691 B2 DE 2003691B2 DE 19702003691 DE19702003691 DE 19702003691 DE 2003691 A DE2003691 A DE 2003691A DE 2003691 B2 DE2003691 B2 DE 2003691B2
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cross
pressure chamber
pressure
strand
cigarette rod
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DE19702003691
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DE2003691C3 (de
DE2003691A1 (de
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Frederick; Hirsh Ivan Yehudi; London Pocock
Original Assignee
The Molins Machine Co. Ltd, London
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Publication date
Application filed by The Molins Machine Co. Ltd, London filed Critical The Molins Machine Co. Ltd, London
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Publication of DE2003691B2 publication Critical patent/DE2003691B2/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/32Separating, ordering, counting or examining cigarettes; Regulating the feeding of tobacco according to rod or cigarette condition
    • A24C5/34Examining cigarettes or the rod, e.g. for regulating the feeding of tobacco; Removing defective cigarettes
    • A24C5/3418Examining cigarettes or the rod, e.g. for regulating the feeding of tobacco; Removing defective cigarettes by pneumatic means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S131/00Tobacco
    • Y10S131/904Pneumatic means for sensing condition or characteristic
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10S131/00Tobacco
    • Y10S131/907Ejection or rejection of finished article due to detected or sensed condition

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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

erfindungsgemäße Vorrichtung den Vorteil, daß die Kompression des Zigarettenstranges in der Druckkammer unabhängig und getrennt von der Signalgebereinrichtung erfolgen kann, wodurch eine feinfühligere und genauere Messung ermöglicht wird.
Das Koi rektursignal kann, wie bereits erwähnt, dazu benutzt werden, aus dem Strang geschnittene Zigaretten, die unzureichend gefüllte Stellen enthalten, auszusondern. Das Korrektursignal kann auch — zusätzlich oder gesondert -- zur Steuerung der Tabakzufuhr verwendet werden. So kann beispielsweise die Höhe des üblicherweise verwendeten Trimmers zum Beschneiden des Tabakstrangs verstellt werden. Alternativ hierzu kann üer Verdichtungsgrad des Tabaks vor dem Umhüllen des Tabakstrangs selbsttätig in Abhängigkeit von dem Korrektursignal verändert werden, indem das Korrektursignal den Saugdruck ändert, mit dem der Tabakstrom an dem üblicherweise verwendeten perforierten Förderband festgehalten w;rd.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Anhand der Zeichnungen werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine einfache Ausführungsform einer Füllgradprüfvorrichtung;
F i g. 2 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Füllgradprüfvorrichtung;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform einer Füllgradprüfvorrichtung;
Fig.4 einen Querschnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3.
Die in F i g. 1 schematisch dargestellte Füllgradprüfvorrichtung weist einen Rohrkörper 2 auf, der eine Druckkammer 4 mit Endwänden 6 und 8 bildet. Der Zigarettenstrang 10 ist durch kreisrunde öffnungen in den Endwänden 6 und 8 hindurchgeführt und wird von dem innerhalb der Druckkammer 4 vorhandenen Gas vollständig umgeben. Der Druckkammer wird durch eine Rohrleitung 12 Luft oder ein anderes Gas kontinuierlich zugeführt. Der Luftdruck ist auf den unteren Grenzwert des für die Zigarette wünschenswerten Zigaretten-Fülldruckes eingestellt und kann beispielsweise 7,5 mm Quecksilbersäule oder mehr betragen.
Zusätzlich zur Druckkammer 4 sind zwei Meßkammern 14 und 16 vorgesehen, die durch Rohrleitungen 18 bzw. 20 mit einem (nicht dargestellten) Sammelrohr verbunden sind, das ein Gas wie beispielsweise Luft unter einem niedrigeren Druck von beispielsweise 3,8 cm Quecksilbersäule enthält. Die Meßkammern 14 und 16 stellen vor der Verdichtung bzw. nach der Verdichtung angeordnete Kammern dar, wobei der Strang 10 vor bzw. nach seiner Verdichtung in der Druckkammer 4 (in Pfeilrichtung) durch die Meßkammern hindurchläuft. In jeder der beiden Rohrleitungen « 18 und 20 befindet sich eine Drosselstelle 22 bzw. 23, an welcher jeweils ein Druckabfall auftritt, dessen Höhe von dem Gasdurchsatz durch die Drosselstelle abhängig ist. Während des Betriebes strömt Luft durch die Rohrleitungen 18 und 20 in die Kammern 14 bzw. 16 ein t>o und gelangt durch die ringförmigen Auslaüöffniingen /wischen dem Strang und den öffnungen in den llingebuiigswändeii 24, 26, 28 und 30 der Kammern 14 und 16 nach außen. Die Diirchsatzgeschwindigkeit wird in jedem Fall durch die l-ünschnüriing des Durchflusses «> festgelegt, welche durch die Auslaßöffnung erfolgt. Mit anderen Worten, die Dinchsat/geschwimligkeii und folglich auch der Druckabfall .111 der Diosselslelle nehmen bei abnehmendem .Strangdurchmtbser /u und nehmen entsprechend bei zunehmendem Strangdurchmesser ab. Eine Vergleichsvorrichtung 32, die beispiels weise ein Differentialdruckumwandler sein kann, ist durch Rohrleitungen 34, 35 mit den Meßkammern 14 und 16 verbunden und spricht auf die in den Meßkammerri 14 und 16 herrschenden Drücke an. Wenn die Vergleichsvorrichtung 32 ein»-n Unterschied der Drücke zwischen den Meßkammern 14 und 16 anzeigt, ist das eine Anzeige dafür, daß der innerhalb der Meßkammer 16 befindliche Abschnitt des Zigarettenstranges bei seinem Durchgang durch die Druckkummer 4 verformt worden ist. Wenn der Druckunterschied einen vorbestimmten Wert überschreitet, betätigt die Vergleichsvorrichtung eine Auswerfvorrichtung, welche die aus dem fehlerhaften Strangabschnitt ausgeschnittene Zigarette auswirft.
Die Vergleichsvorrichtung 32 kann beispielsweise die Form einer druckabgeglichenen Membran haben, die einen oder mehrere Schaltkontakte trägt, welche mit einem oder mehreren feststehenden Kontakten in der Weise zusammenwirken, daß sie eine Auswerfvorrichtung betätigen, wenn die Membran durch die Einwirkung eines an der Membran anliegenden Druckdifferentials weit genug verlagert worden ist. Die gegenüberliegenden Seiten der Membran stehen jeweils in Verbindung mit der Meßkammer 14 bzw. 16. Andererseits kann die Vergleichsvorrichtung auch mit einer Verzögerungsvorrichtung versehen sein, um Vergleiche jeweils in bezug auf den gleichen Abschnitt des Zigarettenstranges zu ermöglichen.
Eine Ausführungsform einer Vergleichsvorrichtung besteht aus zwei zueinander koaxialen und in einem gegenseitigen Abstand angeordneten Membranen, die durch ein Glied miteinander verbunden sind, das einen Teil eines beweglich gelagerten Kerns einer elektrischen induktanz oder eines Transformators bildet oder mit diesem Teil verbunden ist. Die Außenseiten der beiden Membranen sind jeweils den Drücken ausgesetzt, die durch die zu den Meßkammern führenden Rohrleitungen 34 und 35 übertragen werden. Auf diese Weise läßt sich vermittels der Induktanz oder des Transformators ein elektrisches Ausgangssignal erhalten, dessen Wert von der Stellung des Kerngliedes abhängig ist, welche wiederum von den Relativwerten der in den beiden Meßkammern herrschenden Drücke abhängig ist.
Andererseits können die drei Rohrleitungen 12, 18 und 20 auch an eine gemeinsame Luftzufuhr angeschlossen sein. Wenn die öffnungen in den Endwänden der Meßkammern 14 und 16 gleiche Durchmesser aufweisen und die Drosselstellen in den Einlaßrohren einander gleich sind, sind die Drücke in den Meßkammern 14 und 16 stets niedriger als der Druck in der Druckkammer 14, welcher der volle Druck ohne zwischengeschaltete Drosselstelle zugeführt w\rd.
Um das in die Rohrleitungen 18 und 20 eintretende Gas auf einem im wesentlichen konstanten Druck zu halten, sollte das Sammelrohr, von welchem das Gas aus in die Rohrleitungen 18 und 20 eintritt, ein verhältnismäßig großes Volumen aufweisen, damit Schwankungen des Durchsatzes keine spürbaren Schwankungen des E:.inlu3druckes zur Folge haben. Andererseits sollten die Volumina der Meßkammern 14 und Ib klein sein, damit die durch Durchsatzschwankungeri hervorgerufi nen Druckschwunkuiigcn hervorgehoben werden. 1Ί ;;. 1 zeigt lediglich eine schematische Darstellung und 1.·-. is! /11 beachte», daß die Inneiuhirchniev.iT ilei MeIIk.mm
nicr 14 und 16 in Wirklichkeit nicht viel größer sind als der Durchmessendes Zigarettenstranges.
Anstelle einer getrennten Anordnung können die drei Kammern 4, 14 und 16 auch innerhalb eines einzelnen Rohrgehäuses ausgebildet sein. In diesem Fall können die Endwände, welche das Gehäuse in die entsprechenden, voneinander getrennten Kammern unterteilen, aus abnehmbaren dünnen Lochscheiben bestehen, die durch O-Ringe aus Gummi in gegenseitigen Abständen gehalten und abgedichtet werden. Damit wird es möglich, Lochscheiben mit unterschiedlichen Lochdurchmessern für die Herstellung von Zigareltensträngcn unterschiedlicher Durchmesser zu verwenden. Außerdem lassen sich in diesem Fall unterschiedliche Scheiben für die Meßkammern 14 und 16 verwenden, so daß das Verhältnis der Lochdurchmesser in jeder gewünschten Weise verändert werden kann.
Um die gleiche Arbeitsweise wie bei der in der Zeichnung dargestellten Anordnung zu erzielen, können bei dieser abgeänderten Ausführung zwei Lochscheiben jeweils zwischen zwei benachbarten Meßkammern angeordnet sein und den Endwänden 6 bzw. 28 (oder 8 bzw. 26) entsprechen, wobei sich zwischen den beiden Scheiben eine Kammer befindet, die in freier Verbindung mit der Atmosphäre steht. Im Prinzip läßt sich die Erfindung jedoch auch vermittels einer abgeänderten Vergleichsvorrichtung ausführen, bei der jeweils zwischen zwei Kammern nur eine Lochscheibe angeordnet ist (und keine zwischenliegende belüftete Kammer vorgesehen ist). In diesem Fall tritt das aus der Druckkammer um den Zigarettenstrang herum austretende Gas in die Meßkammer 14 und 16 ein und verläßt diese Kammern durch die Rohrleitungen 18 und 20. Das Gas verläßt die Kammern 14 und 16 auch durch die Endwändc darstellenden Lochscheiben 24 und 30, wobei die Anordnung jedoch so ausgelegt sein kann, daß dieser Gasdurchsatz wesentlich geringer ist als der durch die Rohrleitungen 18 und 20. In diesem Fall nimmt der Druck in jeder der beiden Meßkammern 14 oder 16 ab, wenn der Durchmesser des Zigarettenstranges zunimmt und umgekehrt.
Es ist im Prinzip auch möglich, anstelle der Meßkammern 14 und 16 zwei Querschnittsfühler zu verwenden, wie sie beispielsweise in den britischen Patentschriften Nr. 8 88 478 oder 9 18 843 beschrieben sind.
Entsprechend einer weiteren Ausführungsform können auch die Meßkammern 14 und 16 in Fortfall kommen, und der Vergleich der Strangdurchmesser vor und nach der Verdichtung kann auch vermittels einer anderen Vorrichtung erfolgen, welche die Durchsätze durch die Endwände 6 und 8 miteinander vergleicht. Beispielsweise können die öffnungen in den Endwänden jeweils in der Form eines Venturirohrs ausgebildet sein, an dessen engster Stelle sich eine Druckabzweigleilung befindet. Der Druck in der Halszone des Venturirohrs verändert sich im umgekehrten Verhältnis zum Strangdurchmesser, da die Luftgeschwindigkeit durch das Venturirohr durch eine Abnahme des Strangdurchmessers gesteigert wird bzw. umgekehrt. In Fig. 2 der Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Ausführung dargestellt.
Wie Fig. 2 zeigt, durchläuft der Zigarettenstrang 40 eine Druckkammer 42 innerhalb eines hohlen Rohrkörpers 44, dessen Eintrittsöffnungen durch zwei gleichartig ausgebildete Vcnturiöffnungen 46 und 48 gebildet werden, welche Gewindestutzen 50 bzw. 52 aufweisen, an denen sie in den Rohrkörper 44 unter Zwischenfügung von Dichtringen 45 eingeschraubt sind. Die Venturiöffnung verbreitert sich in beiden Richtungen mit zunehmendem Abstand von einer Halszone 54 oder 56, die in dem hier dargestellten Ausführungsbeispitl einen gleichbleibenden Durchmesser über eine axiale Länge aufweist, die etwas größer ist als der Durchmesser. Die Druckabzweijjiteitungen 58 und 60 sind durch Radialbohrungen 62 und 64 in den Halszonen der Venturiöffnungen hindurchgeführt, und Druckluft unter
ίο einem Druck von beispielsweise 7,5 cm Quecksilbersäule wird der Druckkammer durch eine Rohrleitung 66 zugeführt. In der dargestellten Ausführung weist jede Halszone der Venturiöffnungen jeweils nur eine Druckabzweigleitung auf. Das hängt davon ab, ob der Zigarettenstrang durch den Luftdurchsatz der Venturiöffnungen zentriert wird. In einer abgeänderten Ausführung kann auch jede Venturiöffnung mehrere Abzweigleitungen aufweisen (beispielsweise vier, die jeweils um 90° um die Achse der Venturiöffnung versetzt angeordnet sind), die sämtlich miteinander verbunden sind und dem (nicht dargestellten) Druckübertrager ein Durchschnittssignal zuführen. Eine weitere Möglichkeit ist, daß sich in der Halszone jede Venturiöffnung eine Umfangnut befindet und die Druckabzweigleitung mit dieser Nut verbunden ist.
In dem in Fig.2 dargestellten Ausführungsbeispiel erstrecken sich in inneren Enden jeder Venturiöffnung über eine kleine Strecke in die Druckkammer, und sie weisen jeweils einen scharf ausgeprägten Öffnungsrand auf, der dazu dient, den Druck der durch die Venturiöffnungen nach außen strömenden Luft herabzusetzen. Die allmähliche Verjüngung jeder Venturiöffnung zur Halszoine hin kann von dem scharfen Rand ausgehen.
Bei der Anordnung der Fig.2 kann für Zigaretten, deren Füller absichtlich dicht gepackt sind, der Abstand zwischen den Radialbohrungen 62 und 64 in den Venturiöffnungen der Länge der Zigaretten entsprechen, die anschließend von dem Strang geschnitten werden.
Zur Glättung der in Fig.2 in die Druckkammer 42 eintretenden Druckluft können beispielsweise eine oder mehrere Lagen von Drahtgewebe über die ganze Breite der Kammer angeordnet sein, durch welche die aus der Rohrleitung 66 zuströmende Luft hindurchtreten muß, bevor sie zu dem Strang gelangen kann. Unterhalb des Drahtgewebes kann sich ein Anschluß befinden, der mit einem Durchmesser verbunden ist, welcher den um den Strang herum herrschenden Luftdruck anzeigt.
Die Bohrung in jeder Venturiöffnung kann im Prinzip einen gleichbleibenden Durchmesser aufweisen, sollte jedoch vorzugsweise im Falle der Venturiöffnung 48 zum inneren Ende hin, und im Falle der Venturiöffnung 46 zum äußeren Ende hin verbreitert sein, um die Führung des Stranges in geeigneter Weise zu ermöglichen.
Die in Verbindung mit der Vorrichtung der Fig. 2 verwendete Vergleichsvorrichtung kann beispielsweise eine Fluidik-Steuervorrichtung sein, die aus einem Block
Wi besteht, in dem ein Durchlaß von einem seitlichen Durchlaß geschnitten wird, der an seinen entgegengesetzten Enden mit den Rohrleitungen 60 und 58 verbunden ist. Druckluft wird kontinuierlich durch den ersten Durchlaß geblasen und kann aus der Druckkammcr (z. B. von einem Auslaß in dem Enddcckel an dem von der Rohrleitung 66 entfernten Ende der Kammer; oder von der gleichen Quelle zugeführt werden. Wenn ein leicht eingedrückter Abschnitt des Zigarettenstran·
ges, d. h. ein nicht ausreichend gefüllter Abschnitt des Stranges die Kammer der Venturiöffnung 48 durchläuft, kann die in der Rohrleitung 58 befindliche Luft infolge des verringerten Druckes in der Rohrleitung 60 den Durchfluß in dem ersten Durchlaß augenblicklich in einen Nebenstromdurchlaß ablenken, der an der Verbindungsstelle der ersten beiden Durchlässe unter einem entsprechenden geringen Neigungswinkel zu dem ersten Durchlaß abgeht.
Dieser augenblickliche Durchfluß in dem Neben-Stromdurchlaß kann dazu verwendet werden, eine Auswerfvorrichtung zu betätigen, welche die anschließend aus dem zerdrückten Abschnitt des Stranges ausgeschnittene fehlerhafte Zigarette auswirft. In einer anderen Ausführung kann auch der Nebenstromdurchlaß mit einer Düse verbunden sein, die so angeordnet ist, daß der durch den Nebenstromdurchlaß abgegebene Luftstoß selbst dazu verwendet wird, die fehlerhafte Zigarette in seitlicher Richtung aus dem Zigarettenstrom herauszublasen.
In den Fig.3 und 4 ist eine andere Vorrichtung dargestellt, die im Prinzip der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung ähnlich ist. Die Teile, die denen in F i g. 1 entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeirhen bezeichnet.
Die drei Kammern 4,14 und 16 befinden sich sämtlich innerhalb eines Rohrgliedes 70 und sind durch Lochscheibenpakete 72 und 74 voneinander getrennt, jedes Paket besteht aus zwei sich gegenseitig abwechselnden Scheibentypen. In jedem Paket sind die äußeren Scheiben und die drei inneren Scheiben glatte Lochscheiben aus Metall, während die dazwischenliegenden Scheiben (die in der Darstellung schematisch in einer größeren Dicke dargestellt sind) Scheiben oder andere Glieder sind, welche die aufeinanderfolgenden glatten Lochscheiben in gegenseitigen Abständen halten, so daß Luft zwischen den glatten Lochscheiben in Radialrichtung nach außen und durch Schlitze 76 in dem Rohrglied 70 hindurchtreten kann. Die zwischen den glatten Lochscheiben befindlichen Teile können beispielsweise Federscheiben mit etwas aufgebogenen Radialzähnen oder mit wellenförmiger Umfangsfläche sein.
Die äußeren Enden der Meßkammern 14 und 16 werden durch die Wände 24 bzw. 30 gebildet, die jeweils aus zwei glatten Lochscheiben bestehen, die durch eine mittlere Scheibe in einem gegenseitigen Abstand gehalten werden, welche den Lochscheiben in den Paketen 72 und 74 entspricht, die aufgebogene Zähne o. dgl. aufweisen. Daher kann Luft aus den Meßkammern 14 und 16 in der gleichen Weise wie in Fig. 1 entweichen, wobei der Betrag des Luftdurchsatzes (und folglich auch der Druckabfall durch die Drosselstelle 22 oder 23) von der Querschnittsfläche des entsprechenden Abschnittes des Stranges 10 abhängt. Luft wird durch eine Rohrleitung 78 allen drei Kammern zugeführt, wobei der Druckabfall an den Drosselstellen 22 und 23 ausreichend groß ist, um die erforderlichen niedrigen mittleren Drücke in den Meßkammern 14 und 16 aufrecht zu erhalten. Der Druck in der Druckkammer 4 wird durch einen Druckmesser 80 angezeigt. Jede Meßkammer enthält einen Ring 82 bzw. 84, mit dem die zugeordneten Rohrleitungen 18 und 34 oder 20 und 35 verbunden sind. Diese Anordnung ermöglicht, Jen Abstand zwischen den Mittelpunkten der Meßkammern 14 und 16 durch Austausch von Abstandshülsen 86 und 88 unterschiedlicher Hülsenlänge zu verändern. Vorzugsweise wird dieser Abstand gleich der Länge einer Zigarette gemacht. Die Anordnung wird durch Gewindestopfen 100 und 102 und durch sechs O-Ringe (d. h. Dichtringe) entsprechend der Darstellung vervollständigt.
Der Innendurchmesser der glatten Lochscheiben liefert einen Paßsitz um den Zigarettenstrang und gestattet den erforderlichen Leckstrom von Luft aus den Kammern 14 und 16. Der Innendurchmesser der mit aufgebogenen Zähnen versehenen Scheiben oder der entsprechenden Scheiben kann größer sein, so daß diese Scheiben nicht mit der Oberfläche des Stranges in Berührung kommen.
Ein zwischen den glatten Lochscheiben Und durch die Schlitze 76 austretender Leckstrom gewährleistet, daß keine Luft aus der Druckkammer 4 in eine der Meßkammern eintreten kann. Anders ausgedrückt, die aus mehreren Scheiben bestehenden Scheibenpakete 72 und 74 isolieren die Druckkammer wirksam gegenüber den Meßkammern.
Jede der vorstehend beschriebenen Vorrichtungen stellt eine Durchlauf-Anordnung dar, indem ein kontinuierlicher Zigarettenstrang durch die Vorrichtung durchgeführt werden kann. Entsprechend einer abgeänderten Ausführung kann eine Vorrichtung nach der Erfindung auch im Prinzip so ausgebildet sein, daß ihr in seitlicher Richtung fortbewegte Zigaretten, die sich beispielsweise in Nuten einer Trägertronunel befinden, zugeführt werden können. In diesem Fall können die Trägertrommel und ein Verschlußglied an einer geeigneten Prüfstelle eine Reihe von Kammern in gegenseitigen Axialabständen um jede Zigarette herum bilden, wobei die Kammern abwechselnd mit einer Druckquelle (über Drosselsteilen) und der freien Atmosphäre verbunden sind und sich an den Druckkammern Abzweigleitungen für Übertrager befinden. Die Übertragungsanordnung kann beispielsweise den Druck in einer endseitigen Druckkammer um den dicht gepackten Abschnitt der Zigarette (welcher als Bezugswert dient) mit jedem der anderen Drücke vergleichen. Der Träger und die Verschlußgliedi'r können jeweils aus Trommeln bestehen, die mit NuUn versehen sind und nebeneinander umlaufen, wobei sich der Prüfpunkt zwischen den Trommeln befindet.
Eine Vorrichtung nach der Erfindung soll so beschaffen sein, daß sich der Feuchtigkeitsgehalt des Tabaks ermitteln und jede Abweichung von einem Mittelwert insoweit ausgleichen läßt, als die Feuchtigkeit des Zigarettenstranges beeinflussen kann. Mit anderen Worten, wenn eine Tabakfüllung im feuchten Zustand beispielsweise weniger fest ist und später nach dem Entweichen der Feuchtigkeit fester wird, kann das Ausgleichssystem für Feuchtigkeit beispielsweise se ausgebildet sein, daß es den Feuchtigkeitspegel unter einen Wert absenkt, bei dem die von der Vergleichsvorrichtung abgegebenen Signale die Auswerfvorrichtung für solche Zigaretten in Tätigkeit setzen, die einen höheren Feuchtigkeitsgehalt als der Durchschritt aufweisen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Prüfen des Füllgrades von Zigaretten, mit einer um einen sich axial bewegenden, kontinuierlichen Zigarettenstrang herum angeordneten, mit Druckluft gespeisten Druckkammer, um unzureichend gefüllte Teile des Stranges wenigstens leicht zusammenzudrücken, und einer auf den gegebenenfalls zusammengediückten ansprechenden Signalgebereinrichtung, die in Abhängigkeit von dem Zusammendrücken ein Korrektursignal erzeugt, vorzugsweise zum Aussondern von aus dem Strang geschnittenen Zigaretten, die unzureichend gefüllte Stellen enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalgebereinrichtung eine Differential-Querschnittsfühleinrichtung aufweist, die das Korrektursignal aus einem Vergleich der stromauf und stromab von der Druckkammer (4; 42) vorliegenden Strangquerschnitte bestimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Differential-Querschnittsfühleinrichtung je einen stromauf und stromab der Druckkammer (4; 42) angeordneten pneumatischen Querschnittsfühler und eine deren Querschnittssignale miteinander vergleichende Vergleichsvorrichtung (32) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatischen Querschnittsfühler jeweils eine den Strang umgebende Maßkammer (14,16; 54,56) aufweisen, in denen durch Zufuhr von Druckluft über Drosseln (22; 22, 23) ein Innendruck erzeugt wird, der zu merklichen Zusammendrücken des Stranges nicht ausreicht, von den an den J5 Durchtrittsstellen des Stranges durch die Meßkammern vorliegenden Leckquerschnitten abhängt und das der Vergleichsvorrichtung (32) zugeführte Querschnittssignal bildet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammer (4; 42) und die beiden Meßkammern (14,16; 54,56) innerhalb eines Rohrgliedes (70) angeordnet sind, entlang dessen Achse der Strang durchgeführt werden kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammer gegenüber jeder Meßkammer durch ein Paket von Lochscheiben (72, 74) isoliert ist, die gegenseitige Abstände aufweisen und zwischen den Scheiben den Durchtritt von Luft radial nach außen und durch die öffnung (76) in der Wand des Rohrgliedes gestatten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung aus wenigstens einem Schlitz (76) besteht, durch den Rohre (18, 20, 34, 35) hindurchgeführt sind, welche jeweils zur Luftzufuhr zu der Meßkammer und als Druckabzweigleitung dienen, wobei die Lage der Meßkammer entlang des Rohrgliedes veränderlich einstellbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßkammer (54, 56) jeweils von ωι der Halszone von zwei Venturi- oder Venturi-artigen öffnungen (46, 48) in der Druckkammer gebildet sind.
H. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsvonich- ι., lung einen Membran Druckwandler aufweist.
Die Erfincung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen des Füllgrades von Zigaretten, mit einer um einen sich axial bewegenden, kontinuierlichen Zigarettenstrang herum angeordneten, mit Druckluft gespeisten Druckkammer, um unzureichend gefüllte Teile des Stranges wenigstens leicht zusammenzudrücken, und ein^r auf den gegebenenfalls zusammengedrückten Strangquerschnitt ansprechenden Signalgebereinrichtung, die in Abhängigkeit von dem Zusammendrücken ein Korrektursignal erzeugt, vorzugsweise zum Aussondern von aus dem Strang geschnittenen Zigaretten, die unzureichend gefüllte Stellen enthalten.
Bei einer vorbekannten Vorrichtung dieser Art (US-PS 29 52 262) ist stromauf und stromab der Druckkammer je ein Ringspalt zwischen dem Außenumfaiig des Zigarettenstrangs und den den Zigarettenstrang umgebenden Stirnwänden der Druckkammer gebildet, durch die Druckluft aus der Druckkammer nach außen abströmen kann. Je nach dem Druckmesser des Zigarettenstranges kann mehr oder weniger Druckluft aus der Druckkammer entweichen, so daß der Druck in der Druckkammer von dem Durchmesser des Zigarettenstranges abhängt. Die Signalgebereinrichtung besteht aus einer Druckmeßeinrichtung, die den Druck in der Druckkammer und somit den Querschnitt des Zigarettenstranges mißt.
Da der Querschnitt des Zigarettenstranges in gewisser Weise vom Füllgrad abhängt und außerdem nicht genügend gefüllte Stellen des Zigarettenstranges durch die Druckluft in der Druckkammer möglicherweise etwas zusammengedrückt werden und dadurch der Querschnitt des Zigarettenstranges verändert wird, erhält man durch eine Messung des Querschnitts eine gewisse Anzeige des Füllgrades. Diese Anzeige des Füllgrades ist jedoch recht unbefriedigend. Die vorbekannte Vorrichtung spricht nämlich auf allmähliche Durchmesseränderungen an, die nicht durch eine Änderung des Füllgrades bedingt und somit auch nicht zu beanstanden sind, solange sich die Zigarette »richtig anfühlt«, d. h. solange die Zigarette richtig gefüllt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine feinfühligere und gegen allmähliche Änderungen des Querschnittes unempfindliche Vorrichtung zum Prüfen des Füllgrades von Zigaretten zu schaffen.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung mit den eingangs angegebenen Merkmalen erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Signalgebereinrichtung eine Differential-Querschnittsfühleinrichtung aufweist, die das Korrektursignal aus einem Vergleich der stromauf und stromab von der Druckkammer vorliegen Strangquerschnitte bestimmt.
Das Prinzip der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß nicht der Absolutwert des Querschnitts des Zigarettenstranges gemessen wird, sondern daß die Querschnitte des Zigarettenstranges stromauf und stromab der Druckkammer miteinander und somit die Änderung des Querschnitts in der Druckkammer erfaßt wird. Wenn somit beispielsweise in der Druckkammer eine Querschnittsverringerung stattfindet, so bedeutet dies, daß der Zigarettenstrang in diesem Bereich nicht genügend erfüllt war, und dies wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung angezeigt. Wenn dagegen eine kontinuierliche Verringerung des Durchmessers des Zigaroitcnstrariges auftritt, ohne daß darunter der Rillgrad leidet, so gibl die erfindungsgemiille Vorrichtung keine Λη/eige ab. Die erfindungsgemaße Vorrichtung ist smuii gegen .illmähliche Änderungen iles OuLTscliuitls iiiiciiiiiliikllich. Darüber hinaus hai die
DE2003691A 1969-01-31 1970-01-28 Vorrichtung zum Prüfen des Füllgrades von Zigaretten Expired DE2003691C3 (de)

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DE (1) DE2003691C3 (de)
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